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“Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein”

Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO
Posted Monday, October 9th, 2017


“Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein”
Metaphysische Anwendungsideen zur christlich-wissenschaftlichen Wochenlektion zum

Thema “Die Versöhnungslehre”

für den 15. Oktober 2017 

Von Christie C. Hanzlik, C.S., Boulder, Colorado

ccern@mac.com / 720 331 9356


Einleitung

Gott existiert. Wir existieren. Und wir sind untrennbar mit Gott verbunden. Aber ohne Christus wären wir uns Gottes und unserer Verbindung zu Gott, der göttlichen Liebe, nicht bewusst. Nach meinem Verständnis ist Christus das, was uns Gott bewusst macht. Christus ist es, der uns wissen lässt, dass wir "eins" sind mit Gott, dass wir unser Eins-Sein spüren, unsere Versöhnung. Christus ist für unsere Versöhnung von wesentlicher Bedeutung.


Die Lektion dieser Woche zum Thema „Die Versöhnungslehre" inspiriert uns auf eine Art und Weise, dass wir die Rolle Christi in unserem Einssein mit der göttlichen Liebe verstehen und dieses Einssein tiefer spüren können. Wir sind bereits eins mit der göttlichen Liebe, aber wir sollten unser Einssein verstehen, damit wir es für uns selbst und andere am wirksamsten demonstrieren können.



Mary Baker Eddy sagt: “Die Versöhnung ist ein schwieriges Problem in der Theologie” [S21]. So verstehe ich das heute:



Gott, Christus und Jesus sind untrennbar. Sie können nie getrennt werden. Und doch hat jeder eine eigene Rolle in unserem Leben. Die Beziehung zwischen Gott, Christus, Jesus und uns mag verwirrend erscheinen, weshalb wir die Doktrin des Einssein studieren - die Erklärung, wie diese Konzepte in unserem Leben funktionieren.

Gott = die unbegrenzte Quelle allen Guten, aller Liebe, allen Lebens usw.

Christus = die Kraft/Wahrheit, die uns unsere untrennbare Verbindung zu Gott bewusst macht, die unbegrenzte Quelle allen Guten, aller Liebe, allen Lebens usw.


Jesus = der Mensch, der mehr als jeder andere Mensch Christus, unsere beständige und unerschütterliche Beziehung zu Gott, verstanden hat. Jesus war sich unserer untrennbaren Verbindung zu Gott so bewusst, dass er nie diese Verbindung aufgab, daher auch der besondere Titel Christus Jesus. Christus Jesus ist der Mensch, der am besten die Kraft/Wahrheit verstanden und demonstriert hat, die uns unsere untrennbare Verbindung zu Gott, der unbegrenzten Quelle alles Guten, aller Liebe, allen Lebens usw., bewußt macht.

Also erklärt uns die Versöhnungslehre, wie:

- wir Versöhnung [engl. atonement, at-one-ment = Einssein, Anmerk. d. Ü.] finden, also unsere Verbindung zur unbegrenzten Quelle alles Guten durch Christus Jesus. Er hat am besten die Kraft/Wahrheit verstanden und bewiesen, die uns den Christus - unsere untrennbare Verbindung zu Gott, die unbegrenzte Quelle alles Guten - bewusst macht.


- wir unsere Verbindung zu Gott find (unser Heil finden, gerettet sind) durch Christus Jesus.


- wir durch Christus Jesus gerettet sind.


Wie Mary Baker Eddy in einem der sechs Glaubenssätze der Christlichen Wissenschaft feststellt: "Wir bekennen Jesu Versöhnung als Beweis der göttlichen, wirksamen Liebe, die die Einheit des Menschen mit Gott durch Christus Jesus, den Wegweiser, entfaltet; und wir bekennen, dass der Mensch durch Christus, durch Wahrheit, Leben und Liebe erlöst wird, wie der galiläische Prophet im Heilen der Kranken und im Überwinden von Sünde und Tod beweist.
 [S20]

Mal sehen, wie die Lektion dieser Woche die Versöhnungslehre erforscht:



Der Goldene Text gibt den Ton der Lektion an mit der rhetorischen Frage des Paulus: "Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Niemand und nichts kann uns von der Liebe unseres Wissens von Gott, der göttlichen Liebe, trennen. Der Körper kann versuchen, sich zu beschweren, und Nachrichtengeschichten drohen uns zu schockieren, aber wenn wir die Unmöglichkeit unserer Trennung von Gott anerkennen, entdecken wir eine beständige Stille und Ruhe, die uns Kraft gibt, zu heilen und Trost zu spenden und uns von der Beschränkung zu befreien.



Das Wechselseitige Lesen (WL) setzt fort mit Paulus' schöner Beschreibung unserer Untrennbarkeit von der göttlichen Liebe. Ich schätze Paulus' Einsichten immer, weil er ein solch dramatisches Erwachen erlebte, als er Christus - sein Bewusstsein der Göttlichen Liebe - auf dem Weg nach Damaskus sah. Sein ganzes Leben bis zu diesem Zeitpunkt war durchdrungen von der jüdischen Theologie, dass er von Gott getrennt war, und dass er wirklich hart arbeiten und Hunderte von strengen Gesetzen befolgen musste, bevor er mit Gott versöhnt (verbunden) werden konnte. Aber seine Verständnis von Christus (dem Bewusstsein seiner Verbindung zu Liebe) auf dem Weg nach Damaskus verwandelte sein Herz, indem er ihn seine unmittelbare Versöhnung spüren ließ, die schon wahr war, die er aber bis dahin nicht gefühlt zu haben schien. Paulus verstand nun die Rolle Christi in unserer Versöhnung, und es wurde seine Sendung, die gute Nachricht über unsere Versöhnung mit anderen zu teilen, wie er es in den Briefen an die Römer und Korinther in unserem Wechselseitigen Lesen diese Woche getan hat. Paulus erklärt seine Mission, nämlich anderen zu helfen, ihre bereits vorhandene Versöhnung [Einssein] mit Gott zu sehen: "Und all das ist ein Geschenk Gottes, der uns durch Christus zu sich selbst zurückgebracht hat. Und Gott hat uns diese Aufgabe der Versöhnung mit ihm gegeben.“ (WL in der Fassung der engl. NLT-Bibel)


Paulus sah uns alle als Kinder Gottes, untrennbar verbunden mit unserem liebenden Elternteil. Er schreibt: "Wenn wir Kinder sind, dann sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben Christi“. Da wir das WL bereits in unserer Lektion haben, ist hier eine andere Perspektive auf diese Verse aus der englischen New Living Translation: "Und ich bin überzeugt, dass nichts uns jemals von der Liebe Gottes trennen kann. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder unsere Ängste für heute noch unsere Sorgen um morgen - nicht einmal die Mächte der Hölle können uns von der Liebe Gottes trennen. Keine Macht am Himmel über oder unter der Erde, nichts in der ganzen Schöpfung wird uns jemals von der Liebe Gottes trennen können, die sich in Christus Jesus, unserem Herrn, offenbart „(WL in der Fassung der engl. NLT-Bibel)





Abschnitt 1: Wege, auf denen wir mit Gott verbunden sind

Der erste Abschnitt beginnt mit der Beschreibung der ewigen Gegenwart der Liebe: "Wohin soll ich gehen vor deinem Geist? Und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht? [B1] Der Abschnitt beschreibt unser Einssein und die Art und Weise, wie wir unsere Verbindung zu Gott verstehen können. „Die Versöhnung ist die Veranschaulichung der Einheit des Menschen mit Gott“ [S3]. Tatsächlich finden wir während der ganzen Lektion dieser Woche Metaphern, um unsere Verbindung (Einssein) mit Gott zu beschreiben. Ich werde die Metaphern auflisten, die ich finde, und Ihr werdet wahrscheinlich noch mehr finden. 

Ich zählte drei im WL:

1. Kinder Gottes; Kind-Eltern-Beziehung

2. Erben Gottes; Erben-zu-Wohltäter-Beziehung

3. Wir sind der "Tempel des lebendigen Gottes"; Gott wohnt und wandelt in uns als Tempel

Und der erste Abschnitt enthält noch mehr Beispiele:

4. Stillende Mutter mit Kind; eine Mutter könnte niemals ein Kind vergessen, das an ihrer Brust säugt [B2].

5. Wir sind auf den Handflächen von Gottes Hand geschrieben (Ich liebe das, denn wenn ich mich wirklich an eine Aufgabe erinnern will, dann schreibe ich sie auf meine Hand! [B2] 


Auch werden wir in diesem Abschnitt daran erinnert, dass wir keine unschuldigen Tiere opfern müssen, um mit Gott eins zu werden [B3]. Wenn wir denken, dass Gott uns nicht lieben wird, solange wir nicht unschuldige Tiere töten, mag das jetzt weit hergeholt erscheinen, aber ich frage mich, wie unsere Entschuldigungen für das Gefühl, nicht von Gott geliebt zu sein, für jemanden klingen mögen, der in biblischen Zeiten gelebt hat.



Aber wenn die Buße uns nicht zwingt, unschuldige Tiere zu opfern, was verlangt sie dann? Was verlangt der Herr von dir? [B3]

a) Gottes Wort zu halten
b) Liebe zu üben
c) demütig zu sein ("demütig zu wandeln" nach der engl. Bibel)


Wow! Drei einfache Schritte. Und, rate mal? Die drei Bibelgeschichten in dieser Woche geben Einblicke in diese drei Schritte, so dass wir Anweisungen und Vorbilder haben, die wir befolgen müssen. Diese Schritte sind die Fußstapfen der Wahrheit (nicht die Fußstapfen zur Wahrheit, wie jemand mir letztes Wochenende gezeigt hat). Und: "Das Verständnis der Wahrheit verleiht volles Vertrauen auf die Wahrheit, und geistiges Verständnis ist besser als alle Brandopfer“ [S5].



Am Ende dieser Met findet ihr ein Dokument, das die historische Entwicklung des 4. Glaubenssatzes der Lehre der Christlichen Wissenschaft (die sich auf Versöhnung und Zitat S20 bezieht) und wie unser gegenwärtiger 6. Glaubenssatz sich auf Micha 6:8 bezieht [Zitat B3]. Mary Baker Eddy hat Variationen über "Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein" [meine Heraushebungen] in Versionen der Glaubenssätze aufgenommen, als sie sie in die Sprache einarbeitete, die wir jetzt in Wissenschaft und Gesundheit sehen . Als Beispiel ist hier der dritte Glaubenssatz von 1887:

"3. Wir versprechen, einander zu lieben und zu arbeiten, aufzupassen und zu beten; gegen die Sünde zu streben und die Zehn Gebote zu halten; gerecht zu handeln, Barmherzigkeit zu lieben, demütig zu leben; und so wie wir durch die Wahrheit befähigt werden, das Böse auszustoßen und die Kranken zu heilen".

Wir können sehen, wie wichtig Mary Baker Eddy diese Anforderungen war, um unsere Beziehung zu Gott zu verstehen! Am Ende dieser Met finden Sie Links zur vollständigen Geschichte des 6. Glaubenssatzes und zur geschichtlichen Entwicklung aller Lehren. (Danke an Warren, dass er auf diese historischen Dokumente hingewiesen hat, die die Bedeutung dieser drei deutlichen Schritte von Zitat B3, Micha 6:8 umfassen!

Abschnitt 2: Gottes Wort halten



Im zweiten Abschnitt sehen wir Hinweise auf Recht und Gerechtigkeit, die mich an den ersten der drei "Schritte der Wahrheit" erinnern lassen: „Was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. “ [B3, Hervorhebung von mir].

Dieser Abschnitt stellt die Idee der Vereinbarung oder des Vertrages des Herrn mit uns vor und ergänzt unsere Liste der Metaphern:

6. Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben [B4]

Die Worte Gottes, "Ich will mein Gesetz in ihre inneren Teile bringen“ (wörtliche Übersetzung der engl. King James Bibel), müssen für jüdische Menschen, deren Leben sich um Rechtsfragen drehte, von großer Bedeutung gewesen sein. Für mich ist dieser Satz ein Gebet und Schutz, wenn ich an den Körper denke. Wie könnte der Körper sagen, dass er Bauchschmerzen hat, wenn z. B. Gottes Gesetz auf unsere inneren Teile geschrieben ist? Gottes Gesetz kann nur Frieden bringen, nicht Bauchschmerzen. Ich denke, wir könnten sogar sagen, dass Gott Sein Gesetz in den inneren Teilen der Nation schreibt, was uns vielleicht besser erkennen lässt, dass Sein Gesetz das höchste Gesetz für unsere Körper und unsere Länder ist.



In der Geschichte der Frau, deren Kind Elisa von den Toten auferweckte, sehen wir, wie ihr Gehorsam gegenüber Elisas Anweisungen dazu führte, dass sie von Gehasi und dem König anerkannt wurde. Elisa befahl ihr, ihr Haus zu verlassen, und "die Frau machte sich auf und tat, wie der Mann Gottes sagte, und zog hin mit ihrem Hause und wohnte im Land der Philister sieben Jahre“ [B5]. Es ist kein Zufall, dass die Frau bei dem Gespräch zwischen Gehasi und dem König gerade vorbeikam, als Gehasi davon erzählte, wie Elisa das Leben ihres Sohnes wiederhergestellt hatte. Das erregte die Aufmerksamkeit des Königs und er handelte gerecht. Er hat der Frau alles zurückgegeben, was ihr gehörte (B5). 



Es ist unwahrscheinlich, dass eine Frau in jener Zeit viel Anspruch gehabt hätte auf ihr Land, das ihr der König dann wieder zugesprochen hat. Aber Gottes Gesetz ersetzt jedes Mal das menschliche Gesetz. Gott schreibt sein Gesetz in unseren inneren Teilen und in den inneren Teilen der Nation. [B4] Wie Mary Baker Eddy sagt: "Gott hat ein höheres Programm der Menschenrechte aufgestellt, und Er hat es auf göttlichere Ansprüche gegründet. Diese Ansprüche werden nicht durch Gesetzbücher oder Glaubensbekenntnis geltend gemacht, sondern durch die Demonstration des Wortes "Frieden auf Erden, und den Menschen ein Wohlgefallen“ [S9]. Diese Frau hat auf jeden Fall Frieden und Wohlgefallen bewiesen und es war richtig, dass ihre Liebe gerecht belohnt wurde. Wie diese Geschichte über die Frau, der Elisa geholfen hat, zeigt, korrigierte und berichtigte das Gesetz Gottes das, „was in sozialen, bürgerlichen, strafrechtlichen, politischen und religiösen Gesetzen falsch ist“ [S10].



Abschnitt 3: “Liebe üben”


Der Fokus auf Liebe und Vergebung im dritten Abschnitt scheint die zweite Forderung Gottes hervorzuheben:„Was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. “ [B3].


Das Gleichnis, das Jesus gibt, ist perfekt geeignet, um zu erklären, dass Liebe das wichtigste Gesetz von allen ist. Jesus erklärt, dass es in seiner Botschaft nicht darum geht, das Gesetz oder die Propheten zu zerstören, sondern vielmehr darum, das Gesetz und die Propheten zu „erfüllen“ oder uns den vollen, inspirierten Sinn des Gesetzes und der Propheten zu lehren. Mit der Geschichte vom Altar erzählt uns Jesus, dass unsere Handlungen, um uns mit Gott in Verbindung zu bringen, bedeutungslos sind, wenn wir nicht zuerst unseren Bruder (und unsere Schwester) lieben. "Denn das ganze Gesetz erfüllt sich in einem Wort, und dies ist es: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ [B8, New King James Version, engl. Bibel]

Jesus berief Petrus und Andreas zur Mission, anderen zu helfen, ihre bereits gegenwärtige Versöhnung zu finden, damit sie „Menschenfischer" [B6] werden; ebenso ruft Paulus uns alle auf, im Namen Jesu Christi gemeinsam mit ihm die Mission zu erfüllen, die gute Nachricht über unsere Sühne zu verkünden. Paulus schreibt: "Das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich selbst versöhnt hat und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat ... Wir sind also Botschafter Christi, denn Gott ruft uns zu sich; wir bitten dich im Namen Christi, sei mit Gott versöhnt" [B9, engl. Bibelversion NRSV].



Dieser Abschnitt scheint darauf hinzudeuten, dass wir, um unseren Nächsten wie uns selbst voll und ganz zu lieben, es zu unserer Mission machen müssen, die Wahrheit der Versöhnung für die ganze Menschheit zu bejahen. Versöhnung ist nicht nur für dich oder mich wahr, sondern für alle, und es kann unsere Mission sein, diese gute Nachricht weiterzugeben. Mary Baker Eddy erklärt, wie ein Verständnis unserer Versöhnung mit einem einzigen, guten Gott die ganze Menschheit eint. Sie schreibt: „Wir sollten gründlich verstehen, dass alle Menschen ein Gemüt, einen Gott und Vater, ein Leben, eine Wahrheit und eine Liebe haben. In dem Verhältnis, wie diese Tatsache sichtbar wird, wird die Menschheit vollkommen werden, der Krieg wird aufhören und die wahre Brüderlichkeit des Menschen wird begründet werden. Wenn der Mensch keine anderen Götter hat, sich an kein anderes als an das eine vollkommene Gemüt um Führung wendet, dann ist er das Gleichnis Gottes, rein und ewig, und hat das Gemüt, das auch in Christus war“ [S12].

Sowohl Christus Jesus als auch Paulus sagen uns, dass wir es zu unserer Mission machen sollen, die gute Nachricht von unserer Versöhnung mitzuteilen. Wie machen wir das? Wir können damit beginnen, Wahrheit, unser ewiges Einssein, zum Motiv unseres "täglichen Spaziergangs und Gesprächs", unseres Handelns und unserer Worte zu machen. Mary Baker Eddy erklärt: "Wenn Wahrheit den Irrtum in deinem Alltag und Lebenswandel überwindet, kannst du schließlich sagen: 'Ich habe einen guten Kampf gekämpft. ... Ich bin meinem Glauben treu geblieben', weil du ein besserer Mensch geworden bist. So haben wir teil an dem Einssein mit Wahrheit und Liebe.“ [S13]. 




Abschnitt 4: „Demütig wandeln“


Die Bibelgeschichte in diesem Abschnitt zeigt, wie ein königlicher Beamter, der hinreichend demütig war, Jesus bat, seinen Sohn zu heilen, obwohl er nicht recht glaubte, dass es möglich war. Jesus sagte zu ihm: „Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht.“ Aber als Jesus dem Mann sagte, sein Sohn sei geheilt worden, glaubte der Mann demütig und ging seines Wegs und fand heraus, dass sein Sohn am Leben und gesund war [B10 und PS#4].


Die Demut des Beamten, zu glauben, dass Heilung stattgefunden habe, ehe er sie sah, veranschaulicht Gottes Forderung, dass wir „demütig wandeln“ (nach der engl. Bibel). Der Beamte vertraute Christus Jesus, vertraute der Christus-Nachricht, noch bevor er die Wirkung sah. Was für eine Demut und welcher Glaube! „Was fordert der Herr von dir, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott?“ [B3] 


Wir alle können die Demut kultivieren, Christus - der Wahrheit - zu vertrauen anstelle der begrenzten Vorschläge des Körpers oder der Nachrichtenmedien, selbst wenn die Einflüsterungen des Bösen gegen Gesundheit und Frieden geradezu gestapelt zu sein scheinen. Diese Demut — „demütig zu sein“ — führt zur Heilung. Die Christus-Heilung zu Jesu Zeiten, wie die Christus-Heilung jetzt sind „nicht übernatürlich, sondern im höchsten Grade natürlich“ und sind ein Zeichen des „Gott mit uns“, unser Einssein mit Gott (S14). Um Zeuge für Christusheilungen zu sein, müssen wir lernen, den Tatsachen der Wissenschaft, den Tatsachen unserer Versöhnung zu vertrauen, über die sogenannten menschlichen Gesundheitstheorien hinaus. Mary Baker Eddy schreibt: „Du musst durch Verständnis den Weg finden, der dich aus den menschlichen Gesundheitstheorien herausführt, sonst wirst du niemals glauben, dass du ganz frei von irgendwelchen leiden bist“ [S17]. Dieser Begriff von „Glauben“ ist nicht einfach ein so dahin gesagtes Wort über unsere persönlichen Vorlieben. „Das hebräische Verb glauben bedeutet auch, fest sein oder beständig sein." So können wir lernen, im Sinne der Botschaft Christi „fest“ und „beständig“ zu sein. Wir können dies tun, indem wir der Art und Weise folgen, in der Jesus Christus geheilt hat und unsere Lehrbücher studieren, wobei wir die Bibel zur „Karte für das Leben“ machen [S18]. Wir treiben nicht dahin. Wir sind „fest“ und standhaft.

Da wir „fest“ und „standhaft“ sind bezüglich des Berichts der Christus-Wahrheit über den falschen Bericht des Körpers oder der Nachrichtenmedien, haben wir „teil an der Versöhnung; das ist das Verständnis, in dem Jesus litt und siegte“ [S18].

Auch denke ich, dass dies als eine weitere Metapher gilt für unsere unerschütterliche Beziehung zu Gott (Einverstanden?):

Wir sind in das christliche Gewand der Gerechtigkeit eingewoben. „Die göttliche Wissenschaft vom Menschen ist zu einem einheitlichen Gewebe der Beständigkeit gewoben, ohne Naht oder Riss. Bloße Spekulation oder bloßer Aberglaube hat keinen Teil an dem göttlichen Gewand, wohingegen Inspiration das Christus-Gewand der Gerechtigkeit in allen seinen Teilen wiederherstellt“ [S15].

Abschnitt 5: Christus Jesus zeigt uns den Weg der Versöhnung durch Kreuzigung und Auferstehung



Der fünfte Abschnitt erklärt die Rolle Jesu Christi in unserer Versöhnung. Christus Jesus ist der Wegweiser, der unsere Einheit mit Gott gezeigt hat. Wir können dem Beispiel Jesu Christi folgen, wenn wir uns bemühen, „Gottes Wort zu halten, und Liebe zu üben und demütig zu sein vor deinem Gott“ [B3].

Mary Baker Eddy bietet uns diesen Glaubenssatz der Christlichen Wissenschaft, um zu erklären, wie wir Christus Jesus als dem Wegweiser folgen können, zum Verständnis unserer Versöhnung: „Wir bekennen Jesu Versöhnung als Beweis der göttlichen, wirksamen Liebe, die die Einheit des Menschen mit Gott durch Christus Jesus, den Wegweiser, entfaltet; und wir bekennen, dass der Mensch durch Christus, durch Wahrheit, Leben und Liebe, erlöst wird, wie es der galiläische Prophet im Heilen der Kranken und im Überwinden von Sünde und Tod demonstrierte [S20, unser 4. Glaubenssatz und seine Entwicklung in PS#8, mit einem Link in der oberen rechten Ecke der Online-Met zur Evolution aller sechs Prinzipien, wie sie von der Mary Baker Eddy Library erforscht wurde.]

Die Kreuzigung und Auferstehung beweisen uns, wie Paulus sagte: „Nichts kann uns trennen von der Liebe Christi.“ Jesus zeigte, dass nichts, nicht einmal die "Verspottung" und "Geißelung" und die Kreuzigung, ihn von der Göttlichen Liebe trennen konnte. Und geistig wir lassen wir Jesus nicht am Kreuz zurück. Wir können nicht auf dem Warum und Wie eines solch schrecklichen Geschehens verweilen. Stattdessen feiern wir die Auferstehung. In der Auferstehung sehen wir deutlich, dass nichts Jesus vom Göttlichen Leben trennen konnte.

Es ist, als ob Jesu Christi Feinde zu zeigen versuchten, dass er nicht mit Gott verbunden war, dass er aus dem Göttlichen Leben herausgerissen werden konnte. Aber Jesus Christus zeigte, dass dies nicht möglich war. Nichts konnte Christus, Jesus und Gott trennen. Sie sind auf einer Linie. Und Christi Jesu Demonstration dieser Tatsache ist unser Beweis dafür, dass auch wir nicht von Christus oder Gott getrennt werden können.

Ich finde dieses Zitat aus dem Römerbrief ein wenig verzwickt zu verstehen: „wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wieviel mehr werden wir gerettet werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir nun die Versöhnung empfangen haben.“ [B14]. Für mich bedeutet das, wenn wir die Kreuzigung Jesu Christi nicht ganz verstehen, aber dennoch an seine Botschaft glauben, sind wir mit Gott verbunden. Aber wenn wir die volle Bedeutung der Auferstehung verstehen, werden wir wahrhaft gerettet, weil wir uns aktiv unseres Einsseins bewusst sind und wir wissen wahrhaftig, dass wir bereits eins mit Gott sind.
Mary Baker Eddy erklärt, „dass die Versöhnung ein schwieriges Problem in der Theologie ist, aber ihre wissenschaftliche Erklärung ist, dass Leiden ein Irrtum des sündigen Sinnes ist, den Wahrheit zerstört, und dass schließlich sowohl Sünde als auch Leiden zu Füßen der immerwährenden Liebe niederfallen werden.“ Die Sünde kann als falscher Glaube verstanden werden, dass wir von Gott getrennt sein können. Um diese Definition in diese Aussage einzufügen: „Ihre wissenschaftliche Erklärung ist, dass das Leiden ein Irrtum ist von [einem falschen Glauben, dass wir von Gott getrennt sein können], den Wahrheit zerstört, und dass schließlich sowohl [der falsche Glaube der Trennung] als auch das Leiden zu den Füßen der ewigen Liebe fallen werden" [B21].

Abschnitt 6: Unser einziger Gott und Vater ist über uns, durch uns und in uns.

Abschnitt sechs schließt mit tröstenden Zusicherungen über unsere Verbindung zur Göttlichen Liebe, unser Einssein mit dem unendlichen Geist. ... Hier sind Paulus' Worte an die Epheser nach der Übersetzung von J. B. Phillips:

„Ich, der Gefangene im Herrn, ermahne ich euch, dass ihr der Berufung würdig lebt." Nehmt das Leben an mit Demut und Geduld, indem Ihr gegenseitig auf euch Rücksicht nehmt, weil Ihr einander liebt. Macht es zu eurem Ziel, im Geist eins zu sein, und ihr werdet unweigerlich miteinander im Frieden sein. Ihr alle gehört einem Leib an, von dem es einen Geist gibt, so wie ihr alle eine Berufung zu einer Hoffnung erlebt habt. Es gibt einen Herrn, einen Glauben, eine Taufe, einen Gott, einen Vater von uns allen, der über allem ist, der eine, der durch alle wirkt und der eine, der in allen lebt."[B16].

Und um ein paar abschließende Metaphern auf unsere Liste zu setzen:

8. Wir sind Gefangene Gottes (das ist eigentlich eine Befreiung, da wir sicher und geborgen und immer bei Gott sind) [B16]
9. wir alle gehören zu „einem Leib, von dem es einen Geist gibt, so wie ihr alle einen Ruf zu einer Hoffnung erlebt habt“ [B16].
10. Wir sind eins mit Gott, wie ein Wassertropfen eins ist mit dem Ozean [S25].
11. Wir sind eins mit Gott, wie ein Lichtstrahl eins ist mit der Sonne [S25].

Wenn ich diese Liste von mindestens elf Möglichkeiten sehe, unser Einssein mit Liebe zu beschreiben, frage ich mich, wie viele dieser Metaphern es in unseren Lehrbüchern gibt. Vielleicht möchten Sie sich mir anschließen und eine Liste mit metaphorischen Beschreibungen unseres Einsseins erstellen.

Ich vermute, dass diese Liste sehr lang ist, da unser Einssein mit der göttlichen Liebe in der Tat die Hauptbotschaft der Bibel ist.

Hier ist die Information über die Beziehung zwischen dem sechsten Glaubenssatz und Micha 6:8
[W’s PS#2]:

6. Glaubenssatz (Historische Versionen, die von der Mary Baker Eddy Library gegeben wurden) Beachten Sie, wie Mary Baker Eddy das Wesen von Gottes Anforderungen, die weiter unten hervorgehoben werden, als abgeleitet von Micha 6:8 (B3), in sich vereint.

Aktuelle Ausgabe
6. Und wir geloben feierlich zu wachen, und zu beten, dass das Gemüt in uns sei, das auch in Christus Jesus war; anderen zu tun, wie wir wollen, dass sie uns tun sollen; und barmherzig, gerecht und rein zu sein.

(nachfolgend freie Übersetzungen. Anm.d.Ü.)

1879 "Glaubensätze"
3d - Und wir haben feierlich den Bund geschlossen, treu den zehn Geboten zu gehorchen; unsere hohe Berufung würdig zu leben, gerecht zu handeln, Barmherzigkeit zu lieben und demütig mit unserem Gott zu wandeln; eine Lüge zu verabscheuen, die Wahrheit zu lieben, den Menschen Gutes zu tun, nur einen Gott zu haben und gewohnheitsmäßig danach zu streben, jenes höhere Verständnis der Christlichen Wissenschaft zu erreichen, das in der Bergpredigt enthalten ist, um dadurch Fehler und Irrtum zu vertreiben. Wir schenken dem Spiritualismus oder der Mediumship keinen Glauben und wenden uns gegen den Mesmerismus und die Medizin, niemals in jedem Fall aber gegen uns selbst.

1887 "Lehren, die von den zu unterzeichnen sind, die sich hier vereinen..."
3. Wir versprechen, einander zu lieben und zu arbeiten, zu wachen und zu beten; gegen die Sünde zu kämpfen und die Zehn Gebote zu halten; gerecht zu handeln, Barmherzigkeit zu lieben, demütig zu leben; und so wie wir durch die Wahrheit befähigt sind, das Böse zu vertreiben und die Kranken zu heilen.

1892 (aus "Kirchenlehren und Regeln")
3. Wir versprechen feierlich, dass wir danach streben, wachen und beten, dass der Geist in uns sein möge, der auch in Christus Jesus war. Die Brüder zu lieben und nach unserem höchsten Verständnis sanftmütig, barmherzig und friedliebend mit allen Menschen zu leben.

1893 (aus "Kirchenlehren und Regeln")
5. Wir versprechen feierlich, dass wir danach streben, wachen und beten, dass dieser Geist in uns sein möge, der auch in Christus Jesus war. einander zu lieben und nach unserem höchsten Verständnis sanftmütig, barmherzig und gerecht zu sein.

81. Auflage
(1894)
6. Wir versprechen feierlich, dass wir danach streben, wachen und beten, dass der Geist in uns ist, der auch in Christus Jesus war, dass wir einander lieben und sanftmütig, barmherzig, gerecht und rein sind.

1908 (a) Ausgabe
6. Und wir versprechen feierlich zu wachen und zu beten, daß der Geist in uns sei, der auch in Christus Jesus war; den andern zu tun, wie wir wollen, daß sie uns tun; und barmherzig, gerecht und rein zu sein.

[April 1997, revised June 2007
CHWIP01: 65884 200 Massachusetts Avenue, Boston, MA 02115 • (617) 450-7218
research@mbelibrary.org • www.mbelibrary.org]

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Hier klicken, um die CedarS Online-Version von Cobbey Crislers Einblicken und von The Mary Baker Eddy Library zu dieser christlich-wissenschaftlichen Bibel-Lektion zu "Versöhnungslehre" für den 15. Oktober 2017 zu genießen. (englisch)
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