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Lobe den Herrn, um Seele als unendliche Quelle für alle erdenklichen Nöte zu entdecken

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, February 6th, 2017

[Lobe den Herrn, um Seele als unendliche Quelle für alle erdenklichen Nöte zu entdecken]

Metaphysische Anwendungsideen zur christlich-wissenschaftlichen Bibellektion zum Thema „Seele“ für Sonntag, 12.2.2017
von Rick Stewart, C.S., Dresden, Deutschland
Tel. +49 351 312 4736 rickstewartcs@aol.com

In den letzten Wochen habe ich richtig Freude daran gehabt, zu sehen wie sich meine 5-jährige Tochter Martha immer weiter entwickelt. Sie macht große Schritte auf ihrem Weg zur Unabhängigkeit. Vielleicht haben Sie auch schon etwas derartiges beobachtet. Da fängt so ein kleines Wesen an, zu entdecken, welche Dinge es schon selber machen kann! In diesem Fall ist Martha dabei, ein Weltklasse-Schokomilch-Macher zu werden. Ich weiß immer, wenn es mal wieder passiert ist, weil ich dann einen der Küchenstühle am Buffet finde, wo die Becher und Gläser stehen. Oder ich entdecke etwas Nesquick-Schokopulver auf dem Tisch oder ein paar Tropfen verschütteter Milch. Das sichere Zeichen ist ein Schokoladenring um Marthas Mund, wenn sie beglückt lächelt, nachdem sie ihre geliebte Schokomilch hatte!

Bei allen meinen vier Kindern durfte ich die Entfaltung dieses Abenteuers beobachten, wie auch bei meinen Nichten und Neffen. Es ist dieser Moment, wenn sie anfangen, ihre Selbstständigkeit zu beanspruchen, indem sie Dinge selber machen. Es ist ein tolles Abenteuer. Ein großer Schritt in ihrer Entwicklung. Aber auch etwas, wogegen man gewappnet sein muss. Was? Kann es in diesen Schritten zur Selbstständigkeit und Befähigung etwas Negatives geben? Es ist nur so - manchmal können wir alle zu stolz werden auf „unser“ Können. Nicht nur Kinder, auch Erwachsene. Seht her, was ich kann! Schaut mal, was ich geschafft habe! In diesem „Ich“ der Sterblichkeit liegt viel Stolz, und das bringt uns manchmal dazu, die großartige Quelle allen Seins und allem, was wir brauchen, zu vergessen - Gott, Seele. Dabei ist es vielleicht unser Ziel, genau diese wunderbare Selbst-Versorgung zu fördern, und auf gerechte und liebevolle Weise anzuerkennen, dass Gott eine Hilfe in den großen Nöten unseres täglichen Lebens ist.

Als Beispiel möchte ich mit Ihnen die Bedeutsamkeit einer einfachen Veränderung im täglichen Leben teilen. Man könnte den „Segen“, den man vor einer Mahlzeit gibt, als ein Symbol dessen betrachten. „Lieber Vater, lass uns wahrhaft dankbar sein für die Mahlzeit, die wir gleich zusammen essen.“

In dieser Welt der Supermärkte und der Zivilisation ist es viel zu leicht, anzunehmen, dass wir alles haben, was wir brauchen, weil es einen Arbeitsplatz, eine Rente, ein Laden gibt. Wir sind in blinder Abhängigkeit von den großen Entwicklungen und der Infrastruktur der Menschheit. Wir sind stolz auf unsere Erziehung und unsere Talente, und dadurch verlieren wir den Schöpfer, den allmächtigen Gott als Ursprung, Weg und Ziel aller Dinge, aus den Augen. Vergessen wir nicht oft ein Schlüsselelement zum erfolgreichen Leben, etwas, was Teil unseres Alltags sein sollte - das Loben Gottes?

Wie der Goldene Text für die aktuelle Bibellektion über Seele sagt: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ (Psalm 103:2) Dieser einzigartige und wichtige Vorgang der Anbetung, „das Loben des Herrn“, ist schon seit Tausenden von Jahren in jüdischen und christlichen Bibelschriften anerkannt. Das Buch der Psalmen soll in einem Zeitraum von etwa 1.000 Jahren geschrieben worden sein und der spezielle Psalm, der diese Woche unseren Goldenen Text ausmacht, soll aus der Feder Davids von vor 3.000 Jahren stammen. Die Tätigkeit, zu der er uns ermutigt, „den Herrn zu loben“, ist der Aufruf, den Herrn aller Dinge zu preisen, zu loben, zu erhöhen und anzuerkennen. Davids Psalm 103 ermutigt uns auch, uns an all die Segnungen und Wohltaten zu erinnern, die aus dem Loben und Anerkennen Gottes resultieren. Ganz gleich, wie glücklich ich dabei sein mag, die wachsenden Fähigkeiten meiner geliebten Martha zu erleben, so freue ich mich doch darauf, ihren Gedanken daran zu festigen, dass ihr Vater-Mutter Gott, die wahre Quelle ihres Seins und die Seele, die das Universum regiert, der Ursprung und der Helfer ist für alles, was sie jemals brauchen wird. Die aktuelle Bibellektion ist eine wunderbare Erinnerung daran, dass Gott, Seele, die Quelle alles Guten ist.

Abschnitt 1: Gott, Seele segnet uns mit grenzenlosem, geistigen Guten

In diesem Abschnitt erfreuen wir uns an einem Beispiel, wie der Prophet Elia durch den Herrn und dessen Boten, die Raben, versorgt, geleitet und behütet wurde. In Zitat B4 (1. Könige 17: 1-5) lesen wir einen faszinierenden Bericht darüber, wie Elia ans Ufer eines Baches geführt wurde, wo er Wasser finden und durch die Raben mit Essen versorgt würde. Zitat B3 (Psalm 36:7, 10) erinnert uns: „Herr, du hilfst Menschen und Tieren...Denn bei dir ist die Quelle des Lebens.“ Diese wunderbare Verbindung zwischen unserem Hirten, Gott, Seele und der ganzen Schöpfung, Mensch und Tier, zu entdecken und zu genießen ist eine großartige Sache. Einer meiner ersten Fälle als Ausüber war ein Pferd, bei dem ein Tierarzt eine schwere Kolik diagnostiziert hatte. Die Voraussage des Mediziners für dieses Pferd, Dugan, klang nicht gut. Seine Besitzer waren Christliche Wissenschafter und sie reagierte auf die düstere Prognose des Tierarztes mit einem Anruf bei mir. Ich bewegte Dugan mehrmals pro Woche und ich kannte ihn gut. Deshalb war es nur natürlich, den Fall anzunehmen, als der Anruf kam. Ich fuhr sofort zur Farm, lief mit Dugan herum und betete mit ihm. In kurzer Zeit waren sein Unbehagen und sein Schmerz einfach verschwunden und innerhalb von Stunden war Dugan vollständig frei.

In einem anderen Fall viele Jahre später lebte ich auf einer Farm in der Nähe von Ocala in Florida. Ich wohnte in einem Blockhaus in einem Waldstück, umgeben von einer riesigen 1000 Acre Ranch. Der nächste menschliche Nachbar war etwa 2 Meilen entfernt, aber neun Pferde lebten auf der 160 Hektar großen Weide vor meiner Hütte. Mein Aufgabe als Bewohner war es, nach den Pferden zu schauen und bei Bedarf einen Tierarzt zu rufen. Eines Morgens gegen 2 Uhr in der Früh kam eines der Tiere, Molly, zu dem Gatter, das zum Haus führte. Molly hustete laut. Als ich aufwachte, fand ich sie am Boden liegend und unfähig, aufzustehen. Sie hatte Schwierigkeiten beim Atmen. Da ich wusste, dass kein Tierarzt mitten in der Nacht kommen würde, ging ich zu Molly, setzte mich neben sie und begann zu beten. Meine Gebete waren einfach. Ich wusste, dass Gott, Leben, genau in diesem Moment da waren. Und ich wusste, dass harmonisches Leben die Tatsache in Mollys Existenz war. Wir beide saßen unter den Sternen und hatten gemeinsam das wunderbare Gefühl, dass keine von Gottes Schöpfungen jemals außerhalb seiner Fürsorge ist. Ich dachte an die Tatsache, dass alle Geschöpfe Gottes sich in der Harmonie der göttlichen Wissenschaft bewegen (W&G 514:27-29). Nach einiger Zeit hörte Molly auf zu husten und stand auf. Sie war eine sehr alte Stute, die nicht mehr geritten wurde und die wenig Interesse an menschlichem Kontakt hatte, doch die ganze folgende Woche lang nach der Heilung kam sie zu mir, wenn ich auf der Weide war, und gestattete mir, sie zu streicheln, während sie an meinen Händen schnupperte. Nach einer Woche der Danksagung war sie dann wieder so unabhängig wie zuvor.

Diese natürliche Verbindung zwischen dem Menschen und allen Kreaturen Gottes wird deutlich illustriert durch die Raben, die den Propheten Elia versorgen. Das zeigt sich überall in der Bibel. Und wenn wir eine ähnliche Empfänglichkeit wie Elia entwicklen, können wir diese Herrschaft der Seele überall um uns herum sehen. Mary Baker Eddy schreibt in Wissenschaft und Gesundheit: „Der Mensch ist der Ausdruck der SEELE. Die Indianer erhaschten einen Schimmer von der zugrunde liegenden Wirklichkeit, als sie einen bestimmten schönen See ‚das Lächeln des Großen Geistes‘ nannten.“ (W&G 477:28)

Die amerikanischen Ureinwohner demonstrierten diese Einheit mit der Schöpfung oft, da sie auf Gottes Natur schauten, die ihre Bedürfnisse stillte. Ihr Respekt für die Natur und ihre Wertschätzung deren Lektionen zeigt sich häufig in ihrem Lebensstil. Nicht immer, aber sehr oft war es ein harmonischer Respekt und Dankbarkeit für die Gaben der Natur, welche sie versorgte. Der große Sioux-Häuptling Sitting Bull sagte einst: „Seht Brüder, der Frühling ist da. Die Sonne hat die Erde umarmt. Bald werden wir die Kinder dieser Liebe sehen. Jeder Same, jedes Tier ist erwacht. Die selbe Kraft hat auch uns geboren. Darum gewähren wir auch unseren Mitmenschen und unseren Freunden, den Tieren, die gleichen Rechte wie uns, auf dieser Erde zu leben.“

CedarS Executive Director Warren, erzählte die folgende Geschichte, wie sie von Cobbey Crisler* in einem seiner Bücher wiedergegeben wurde. Sie ist eine weitere Illustration der großen Intelligenz und Liebe, die in Gottes Natur zum Ausdruck kommt.

“Lassen wir die Veterinär-Medizin nicht außer acht, was Gott betrifft, denn es steht geschrieben: „Du erhältst Mann und Tier.“ Vielleicht haben einige von Euch diese Geschichte schon einmal gehört. Sie ist sehr bewegend. Sie wurde mir von jemandem berichtet, der heute im Publikum sitzt. Eine Darstellung von Gottes Liebe und Fürsorge für das, was wir Tier nennen. In diesem Fall war es eine Ziege. Sie hatte Schwierigkeiten, ihren Nachwuchs zu gebären. Das Tier war so offensichtlich in Schmerzen, dass die Besitzerin der Farm, auf welcher die Ziege gehalten wurde, völlig aufgelöst war über das Geschehen. Sie war ganz außer sich vor Sorge. Sie sagte alle Verabredungen ab, hielt nur die wichtigsten ein und blieb bei der Ziege im Stall. Der Kläger klagt an und der Wunsch zu helfen sorgt anscheinend nur dafür, die Verteidigungsmechanismen des Betroffenen zu zerstören. Hier handelte es sich um einen Virus.

Schließlich, in jener Verzweiflung, in der stets eine letzte Hoffnung für den Menschen liegt, weil wir dann alle Alternativen aufgegeben haben, rief sie aus: „Lieber Vater, bitte zeig dieser deiner geringen Idee auf eine Art, die sie verstehen kann, deine Liebe und deine Fürsorge.“ Das brachte ihr einen Sinn von Frieden, auf dass alle Sorgen und Kümmernisse nicht ganz so groß seien. Wie sie dort saß, öffnete sich die Scheunentür ein wenig und ein Kaninchen kam durch den Spalt. Das Tier war durch ihre Anwesenheit kein bisschen beunruhigt. Es lief direkt an ihr vorbei in den Stall zu der Ziege und begann das Gesicht der Ziege zu lecken. Es leckte liebevoll die ganze Zeit. Als das Kaninchen seine Aufgabe erfüllt hatte - es war eine göttliche Aufgabe - das Kaninchen kam durch Gebet - dann verschwand das Tier wieder. Die Ziege hörte auf zu jammern, stand auf, war gesund und gebar ohne weitere Probleme. Jener Song in unseren Herzen ist eine direkte Antwort auf „Du versorgst Mensch und Tier“. Wie wir diese Ideen gebrauchen könnten! Das war nicht aus den Psalmen zitiert, sondern basierte auf der Erkenntnis eines freudigen Herzens. Das Kaninchen reagierte. Wie die Fische reagierten, als Jesus das Steuergeld brauchte (Matthäus 27). Dies sind Tränke aus Gottes Apotheke.“

“Leaves of the Tree: Prescriptions from Psalms” by B. Cobbey Crisler*

Abschnitt 2: Die Unendlichkeit der Seele im täglichen Leben widerspiegeln

In diesem Abschnitt setzt Elia seinen Erleuchtungsweg mit Gott fort. Als der Bach Cherith in der anhaltenden Dürre austrocknete, brauchte Elia eine andere Quelle der Versorgung. Gott sandte Elia nicht zum reichsten Mann der Provinz; nein, er sandte ihn zu einer anderen, sehr unwahrscheinlichen Quelle, nämlich einer armen Witwe, die so wenig Nahrungsmittel besaß, dass sie kurz davor stand, ihr letztes Mahl für sich und ihren Sohn zuzubereiten, um dann einfach zu sterben. Elia hatte eine Bitte, einen überlegenen Akt der Selbstlosigkeit: „ Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hin und mach's, wie du gesagt hast. Doch mache zuerst mir etwas Gebackenes davon und bringe mir's heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch etwas backen.“ (B9, 1. Könige 17:13). Sie und ihr Sohn haben fast nichts mehr zu essen und sind kurz vorm Verhungern, da bittet der Prophet darum, dass ihm zuerst Nahrung zu geben sei. Was für ein Test selbstloser Liebe! Diese Witwe gehorcht, antwortet und gibt - trotz ihrer Not. Zu guter Letzt hat sie endlose Versorgung für den Rest ihres Lebens! Vielleicht lassen sich diese zwei Zitate von Wissenschaft und Gesundheit durch Elia und die Witwe illustrieren:

„Seele ist nicht von Endlichkeit umschlossen. Prinzip ist nicht in fragmentarischen Ideen zu finden.“ (S6, 302:1)
„Seele oder Geist ist Gott, unveränderlich und ewig; und der Mensch existiert zugleich mit Seele, Gott, und spielt Ihn wider, denn der Mensch ist Gottes Bild. Die Wissenschaft kehrt das falsche Zeugnis der physischen Sinne um und durch diese Umkehrung gelangen die Sterblichen zu den fundamentalen Tatsachen des Seins.” (S7, 120:4– 9)

Was für eine anschauliche Umkehrung diese Witwe erlebte in ihrem Besitztum, als sie auf Elias seelenvolle Forderung einging. Sie antwortete auf den Ruf der Selbstlosigkeit und des Glaubens, und sie wurde auf praktische Weise mit unendlicher Versorgung belohnt.

Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, wie ich von meinem Großvater erzählt habe, als er eine großartige Lektion lernte, indem er bereit war, auf die Forderungen und die Führung von Seele zu hören. Es war zu der Zeit, die in Amerika als „Die große Depression“ bekannt ist. Mein Großvater Archie Lafferty lebte mit Großmutter und seinen sieben Kindern (einschließlich meiner Mutter) in Perry, Iowa. Er war ein Eisenbahner gewesen, hatte aber seit zwei Jahren keine feste Anstellung mehr bekommen. Die Familie fand Wege, über die Runden zu kommen. Großmutter kochte oft große Mengen von leckerem Buttertoffee und meine Mutter und ihre Geschwister gingen los und verkauften sie. Großvater sorgte für den Strom, indem er ehrenamtlich im E-Werk der Stadt arbeitet. Aber keine feste Anstellung.

Eines Sonntags war Großvater in der Kirche. In der Perry- Zweigkirche gab es immer erst die Sonntagsschule, dann den Gottesdienst. Derweil klingelte daheim das Telefon und meine Mutter nahm ab. Es war das Stadtwerk. Sie hatten ein Problem, welches niemand lösen konnte und jemand hatte gesagt: „Ruft Archie Lafferty an, der kann alles reparieren!“ Das taten sie. Kaum, dass sie den Anruf entgegengenommen hatte, rannte meine Mutter zur Kirche, um Großvater Bescheid zu geben. Sie traf ihn, wie er zur Tür hinaus kam. Und Mutter überbrachte ihrem Vater die Botschaft.

Während im Gottesdienstes der Moment der Kollekte kam, rang Großvater mit sich, darum wieviel er geben sollte. Er wusste, er hatte noch einen Dollar und ein Zehncent-Stück in der Tasche, aber er wusste nicht, was welches Geldstück die richtige Wahl war. Der Dollar oder das Zehncentstück? Vergessen wir nicht, er war bereits seit zwei Jahren arbeitslos und hatte sieben Kinder zuhause. Schließlich traf er seine Entscheidung und legte den Dollar in den Sammelkorb. Er verließ die Kirche als ein Vater mit zehn Cent in der Tasche! Mutter übermittelte ihre Botschaft. Und wie erwartet war Archie Lafferty in der Lage, die Reparaturen im Stadtwerk durchzuführen. Die Leute vor Ort waren sehr dankbar. Dann, am nächsten Tag, erhielt Großvater einen Anruf von der Eisenbahn. Er sollte wieder zur Arbeit kommen. Und für den Rest seines Lebens war dies das letzte Mal, dass er arbeitslos gewesen ist.

Abschnitt 3: Seele wird jeden einzelnen Bedarf stillen!

Wie steht es mit praktischen Bedürfnissen wie Steuern? Gebet, Vertrauen und Glaube sind sicherlich wichtig, um unsere täglichen Bedürfnisse zu stillen, aber Steuern? Ich erinnere mich an eine Überraschung, die mir im letzten Jahr widerfuhr. Wir hatten einen Steuerbescheid vom Finanzamt bekommen für unsere Einkommenssteuer. In vorherigen Jahren hatten wir übers Jahr Ratenzahlungen geleistet, die dann die Jahresendsumme stark verkleinerte. Das war in dem Jahr nicht geschehen. Meine Frau Susanne machte mich auf den Steuerbescheid aufmerksam und ich sagte einfach: „Darum kann ich mich jetzt sofort kümmern.“ Ich hatte nicht vorgehabt, ein Lügner zu sein, aber auf meinem Konto war nicht genug Geld dafür! Doch ich bete immer regelmäßig für mich selbst und andere, dass die Fähigkeit, ein jedes Bedürfnis zu stillen, bereits vorhanden ist, wenn sich ein solches zeigt. Und so bekräftigte ich diese Tatsache energisch, und immer und immer wieder.

Zwei Dinge geschahen fast gleichzeitig. Ein sehr großzügiger Patient schickte einen stattlichen Betrag, ohne dass irgendeine Rechnung geschickt worden war. Und mein Bruder Scott rief an und begann darüber zu sprechen, wie dankbar ich für Deutschland sein sollte. Er sprach über die wunderbare Atmosphäre, in der meine Frau und ich unsere vier Kinder aufzogen. Und mit seiner Beobachtung begann ich ganz spezifisch dankbar zu sein für die Gelegenheit, unsere Steuern zu bezahlen, und meine Dankbarkeit in praktischer Form zu zeigen. Um seinen Worten Ausdruck zu verleihen, überwies mir mein Bruder Geld, ganz konkret für „Steuern“. Ich erhielt nahezu augenblicklich die unerwarteten Mittel, um gegenüber meiner Frau mein Wort zu halten und meine Verpflichtungen gegenüber meiner Wahlheimat zu erfüllen.

Im Bibelzitat B13 finden wir die interessante Geschichte von Jesus und der Tempelsteuer. „Als sie nun nach Kapernaum kamen, traten zu Petrus, die den Tempelgroschen einnehmen, und sprachen: Zahlt euer Meister nicht den Tempelgroschen? Er sprach: Ja. Und als er in das Haus kam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was meinst du, Simon? Von wem nehmen die Könige auf Erden Zoll oder Steuern: von ihren Kindern oder von den Fremden? Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. Damit wir ihnen aber keinen Anstoß geben, geh hin an das Meer und wirf die Angel aus, und den ersten Fisch, der heraufkommt, den nimm; und wenn du sein Maul aufmachst, wirst du ein Zweigroschenstück finden; das nimm und gib's ihnen für mich und dich.“ (Matthäus 17-24)

Warren teilte auch mit uns einen Cobbey Crisler-Kommentar zu diesem Ereignis:

„In Vers 27 wird Peter aufgefordert eine Angel auszuwerfen und einen Fisch zu nehmen. Es gibt heutzutage einen Fisch, der St. Peter’s Fisch heißt. Es ist eine der wenigen Spezies, wo der männliche Fisch die Jungtiere im Maul trägt. Ein Bibelkommentar bietet einen interessanten Aspekt, denn dies war Petrus’ Beruf. Die meisten seiner Jünger waren Fischer gewesen. Was fingen sie? Nichts. Dieser Kommentar bemerkt: ‚Nirgendwo in der Bibel wird vermerkt, dass die Jünger je einen Fisch ohne Jesu‘ Hilfe gefangen haben.“

The Book of Matthew, Auditing the Master, A Tax-Collector’s Report, by B. Cobbey Crisler*

Ist es nicht wunderbar spannend, diese Beispiele von Gott zu sehen; Seele, wie sie das Universum mit unendlichem, liebevollen Segen für alle regiert? Die Mentalität von Elia oder unserem Meister und Retter, Christus Jesus bezeugte immer währenden Zugang zu dieser Welt, in der Seele regiert. Mary Baker Eddy kommentiert in Wissenschaft und Gesundheit, Zitat S16: „Das Leben Christi Jesu war nicht übernatürlich, sondern erwuchs aus seiner Geistigkeit - dem guten Boden, in dem die Saat der Wahrheit aufgeht und viel Frucht bringt.” (270:31–1)

In Zitat S17 sagt sie: „Die einzige Intelligenz oder Substanz eines Gedankens, eines Samens oder einer Blume ist Gott, deren Schöpfer. Gemüt ist die Seele von allem.” (508:5–7)
Sehen wir nicht mehr und mehr Beweise für ein Universum, das von Seele, die das Gemüt von allem ist, regiert, geliebt und versorgt wird?!

Abschnitt 4: Vertrauen in Seele in allen Situationen

Dieser Abschnitt der Lektion enthält Auszüge aus diesem wunderbaren Psalm 103, der die Quelle unseres Goldenen Textes ist, und auch Bibelzitat, B17, „Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich mit Gnade und Barmherzigkeit krönt“ (Psalms 103:1– 4)

Wenn wir lernen, „den Herrn zu loben", werden unsere Augen wirklich für die Segnungen geöffnet, die wir empfangen, wenn wir Gott, Seele erkennen als die Quelle von allem; Sünden werden vergeben, Krankheiten geheilt, Zerstörung verhindert und mit Herzensgüte und zärtlicher Barmherzigkeit gekrönt.

Ich hatte in meinem Leben nicht viele Erfahrungen mit Wüsten. Aber in der Bibel lesen wir von Verheißungen Gottes, die Bedürfnisse seiner Kinder in Wüsten zu decken, wie in Zitat B15, Jesaja 35 beschrieben. Dies geschah in der Bibel immer wieder, vor vielen tausenden von Jahren, aber wie sieht das jetzt aus? Ich liebe das folgende besondere Beispiel aus dem Leben eines Christlichen Wissenschaftlers, das im Christian Science Journal veröffentlicht wurde und von dem auch in einem Christlich Wissenschaftlichen Vortrag berichtet wurde. Die Erfahrung stammt aus dem Leben von Jack Hubbell, CSB. In seinem Vortrag „Göttliche Wahrheit befreit dich von der Beschränkung", berichtete er Folgendes:

„Vor vielen Jahren stand ich vor dem Problem des Wassermangels. Wir waren zu dritt auf einer geologischen Expedition in Utah. Wir gingen in ein abgelegenes Wüstengebiet, konnten aber nur Wasser für drei Tage mitnehmen. Wir erwarteten, Wasser in der Region zu finden. Doch nach zwei Tagen fruchtloser Suche nach Wasser, blieb uns keine andere Wahl, als am nächsten Morgen in die Zivilisation zurückzukehren. An diesem Abend wandte ich mich im Gebet an Gott. Ich erinnerte mich an einige Berichte in der Bibel von Menschen mit eingeschränkter Versorgung, deren Bedürfnisse durch ein Verständnis von Gottes Liebe und Macht erfüllt wurden. Jesus versorgte über fünftausend Menschen mit nur wenigen Broten und Fischen (Mt 14:15-21). Elisa versorgte eine Witwe und ihren Sohn mit Öl und Nahrung, was für eine ganze Dürrezeit ausreichte (1. Könige 17: 10-16). Mose schlug auf einen Felsen aus dem dann Wasser heraus strömte (4.Mose 20:11).

Ich fragte mich: „Haben diese Ereignisse tatsächlich stattgefunden, oder waren es Mythen oder Allegorien?“ Ich machte mir klar, dass sie Demonstrationen des göttlichen Gesetzes waren. Und dass dasselbe Gesetz, das zu Moses Zeit wirkte, immer noch gelten musste. Ich hatte aus der Bibel gelernt, dass Gott Liebe ist, und die Christliche Wissenschaft zeigt, dass diese Liebe Macht bedeutet. Die Göttliche Liebe ist die Kraft, die dem Gesetz Antrieb verleiht.

Es ist mit Gottes Liebe unvereinbar, dass der Mensch Not leiden sollte. Die Bibel sagt: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln" (Psalm 23,1). Not zu leiden heißt, seine Gegenwart zu leugnen. Ich fragte mich: „Leugne ich die Gegenwart des Guten?" Gott ist immer gegenwärtig. Gott ist gut; deshalb steht Gutes immer zur Verfügung. Daher kann das Gute nicht abwesend sein. Es ging also nicht darum, wirklichen Mangel zu überwinden, sondern zu beweisen, dass der Mangel ist nicht wirklich ist. Ich fühlte mich im Frieden, überzeugt, dass Gottes Liebe ausreichte, um den menschlichen Bedarf zu erfüllen.

Am nächsten Morgen, bevor wir das Lager abbrechen wollten, beschloss ich, noch einmal nach Wasser zu suchen. Ich ging in eine schmale Schlucht in der Nähe des Lagers, aber es gab nichts als Sand und Felsen auf dem Canyon-Boden, nicht einmal ein Zeichen von Vegetation. Ich setzte mich auf einen Felsen, um an meine Gedanken aus der Nacht zuvor wieder anzuknüpfen. Mein Blick fiel auf einen Fleck von grünem Moos – etwa in der Größe meines Daumennagels – und es wuchs in einer Felsspalte der Canyonwand. Ich drückte mit meiner Hand auf das Moos, und es wurde ganz feucht. Ich drückte es immer wieder, und plötzlich brach Wasser aus der Felsspalte hervor, viel Wasser, das unserem Bedürfnis abhalf (Christian Science Journal, März 1966, S. 140). War das Erkennen dieses kleinen grünen Flecks inmitten Tausender Hektar Sand nur fantastisches Glück? Nicht für mich. Für mich war es ein Beweis für Gottes Gesetz in Aktion. Dies bestätigte nur ein in der Christlichen Wissenschaft anerkanntes Phänomen, nämlich, dass es eine eindeutige Beziehung gibt zwischen unserem menschlichen Bewusstsein und dem, was wir physisch als Erfahrung empfinden.“

Divine Truth Frees You from Limitation

(Christian Science Journal, March, 1966, p. 140).

In seinem Vortrag „Die Blätter des Baumes: Rezepte aus den Psalmen", sagt Cobbey Crisler * „Wir sind alle mit Versicherungspolicen versorgt, z.B. Lebens-und Krankenversicherung. Die kanadische Bezeichnung ist wahrscheinlich besser, „Zusicherung" soweit eine biblische Therapie gemeint ist.“ Wenn Sie jemals wissen wollten, welche Segnungen wir haben, sie stehen in Psalm 103, Vers 2, „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat." Wir haben „Vergib uns unsere Schuld," das heißt, dass die Sünde vom Menschen entfernt wird. – und heilet alle deine Gebrechen. Der dein Leben vom Verderben erlöst“.

Abschnitt 5: Die Gabe der Seele ist für uns alle, gib niemals auf!

Ich habe es oft als entscheidend erachtet, mich von aggressiv geäußerten Ängsten, Sorgen und Zweifeln abzuwenden und still die Anwesenheit von Gott, Seele zu bekräftigen. Insbesondere, wenn die Aufgabe vor uns als ziemlich unmöglich lösbar erscheint. Ich liebe, was in dem Buch Hiob geschrieben ist, B20 Hiob 37:14 „steh doch still und bedenke die Wundertaten Gottes.“

Und wie der Apostel Paulus den Korinthern in Zitat B25 schrieb: „Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch so reichlich sei, dass ihr selbst in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und außerdem reich seid zu jedem guten Werk; damit ihr in allen Dingen reich werdet an Freimütigkeit, die durch uns Dankbarkeit gegenüber Gott bewirkt. Gott aber sei Dank für seine unaussprechlich reiche Gabe!"(II Korinther 9: 8, 11, 15)

Letzte Nacht, sahen mein Sohn Johann und ich das unglaubliche Super Bowl Endspiel. Es war wirklich ein Kraftakt, das Spiel durchzustehen. Weiterzumachen, wenn es unmöglich schien. Jeden Spielzug durchzuziehen. Niemals aufzugeben. Und es erinnerte mich an ein paar Dinge. Eins war eine Bemerkung von Winston Churchill, dem hartnäckig anregenden Premierminister von Großbritannien. Am 29. Oktober 1941 besuchte er die Harrow School, seine Alma Mater, und machte einige Bemerkungen, einschließlich dieser Worte:

"Gib niemals auf. Gib nie auf. Nie, nie, nie, nie – weder in großen Dingen, noch in kleinen, in wichtigen oder unbedeutenden – gib niemals auf, außer aus Gründen der Ehre oder der Klugheit. Gebt nie der Gewalt nach; gebt nie der scheinbar überwältigenden Macht des Feindes nach. Wir standen vor einem Jahr ganz alleine, und für viele Länder schien es, dass unser Konto leer war, wir waren fertig. All unsere Traditionen, unsere Lieder, unsere Schulgeschichte, dieser Teil der Geschichte dieses Landes, waren verschwunden und fertig und ausradiert.“

„Ganz anders ist die Stimmung heute. Großbritannien, so dachten andere Nationen, hatte mit einem Schwamm über seine Schiefertafel gewischt. Aber stattdessen stand unser Land in der Bresche. Es gab kein Zurückweichen und keinen Gedanken daran nachzugeben; und durch das, was fast wie ein Wunder für diejenigen außerhalb dieser Inseln schien, obwohl wir selbst es nie bezweifelten, befinden wir uns jetzt in einer Position, wo ich sage, dass wir sicher sein können, dass wir nur durchhalten müssen, um zu siegen."

Sieht es so aus, als wärst du an einem kleinen Bach, wo du dich kaum festhalten kannst, angewiesen auf Almosen von freundlichen Krähen? Klopfst du an die Tür einer armen Witwe, und bittest um Hilfe? Hast du deine Angel ins Meer geworfen und gehofft, damit eine Möglichkeit zu finden, um deine Steuern zu bezahlen? Schlägt dein kleiner Stein-Meißel auf einen kleinen grünen Flecken inmitten von unfruchtbarem Gestein? Bist du mit 28 zu 3 im Rückstand und aller Schwung scheint bei Deiner gegnerischen Mannschaft zu sein? Hast du gearbeitet, gebetet, nach Gebeten gesucht für eine Herausforderung, die größer scheint als alles, womit du je zuvor konfrontiert warst? Wenn du bereit bist, dich in jeder Notlage an Seele zu wenden, wirst du versorgt, über alles hinaus, was du dir menschlich vorstellen könntest. Wenn du es Seele, selbstloser Liebe, überlässt, deine Entscheidungen zu leiten, wirst du versorgt werden.

Die Christian Science Lehrerin meiner Mutter ermutigte ihre Schüler, Der Mutterkirche möglichst bald einen Besuch abzustatten. Meine Mutter begann gehorsam, jede Woche etwas von den Einkünften aus ihrem Haushaltsgeld beiseite zu tun, in der Hoffnung, die Reise nach Boston möglich zu machen. Es waren echte Spargroschen, die da zur Seite gelegt wurden. Dann kam der Vatertag. Sie wollte meinem älteren Bruder und meiner Schwester helfen, ein Geschenk für unseren Vater zu kaufen. Aber meine Mutter konnte ihnen nichts dazu geben. Dann dachte sie an ihren kleinen Spartopf. Zunächst verwarf sie die Idee, „Das machst du immer; du beginnst zu sparen und dann verwendest du es für etwas Anderes! " Aber ihre demütigen Gebete wurden von dem geleitet, was die Liebe tun würde. So gab sie Candy und Gary das Geld, um ein Vatertagsgeschenk zu kaufen.

Noch am selben Tag erhielt sie von einem anderen Kirchenmitglied einen Telefonanruf mit der Frage: „Glatha, wären Sie vielleicht in der Lage, mit unserer Tochter nach Boston zu reisen, damit sie ihre neue Stelle antreten kann? Wir würden natürlich alle Ihre Ausgaben bezahlen! " Als mein Vater von der Gelegenheit erfuhr, versicherte er meiner Mutter, dass er sich um Candy und Gary kümmern konnte. Und Gary bemerkte, „Mama, das ist wie eine Reise zu gewinnen." In wenigen Wochen war sie in Boston und hatte die Aufgabe ihrer Lehrerin erfüllt. Aber sie hatte so viel darüber gelernt, unser Leben dem unbegrenzten Nutzen des Segens des Herrn bei allen Dingen zu überlassen, dass sie bereit war, es Seele zu überlassen, sich um all unsere Bedürfnisse zu kümmern.

Manchmal müssen wir einfach das Spiel weiterspielen. Spiele jedes Spiel! Spiele um jeden Punkt! Mache immer weiter! Wie Winston Churchill bemerkte, "Gib niemals auf. Gib nie auf. Nie, nie, nie, nie – weder in großen Dingen, noch in kleinen, in wichtigen oder unbedeutenden – gib niemals auf, außer aus Gründen der Ehre oder der Klugheit. Gib nie der Gewalt nach; gib nie der scheinbar überwältigenden Macht des Feindes nach.

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Psalm 103: 2

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