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Mutig handeln, wo Gott uns hin stellt und erhält

AJ Kiser and Amanda Dunlap
Posted Monday, December 5th, 2011

Mutig handeln, wo Gott uns hin stellt und erhält
Ideen für die metaphysische Anwendung der Wochenlektion vom 5. bis 11. Dezember 2011
„Gott, der Erhalter des Menschen"
A.J.Kiser und Amanda Dunlap
 
A.J. Kiser, CS, PO Box 4925, Chico, CA 95927, 001 503 719 2652
ajkisercs@gmail.com
und
Amanda Dunlap, CS, 1165 Monticello Rd, Napa, CA 94558
001 707 2252487, sporty024@sbcglobal.net
 
[Sowohl AJ als auch Amanda haben im Juli in Prinzipia ihr Examen gemacht (wo sie als bewegende Baccalaureat Sprecher gewählt wurden). Während dieses Sommers dienten beide als Berater in einem Programm für die Ausbildung von Gruppenleitern für Oberschüler in CedasS. Nachdem sie auch noch bei der Herbst-Bibelkonferent in CedarS mitgeholfen hatten, gingen sie nach Kalifornien zurück, um an ihrer Eintragung als Vollzeit-Ausüber zu arbeiten.]
[in eckigen Klammern und in Kursivschrift stehen Anmerkungen von Warren Huff, CedarS-Direktor und Herausgeber der Mets und PSSTs und PYCLs]
 
[Anmerkung des Herausgebers: Die folgenden Ideen zu Anwendung für diese Woche und die möglichen Sonntagsschulthemen (PSST), die noch nachfolgen, werden werden ganzjährig primär für die Camper und Mitarbeiter von CedarS (und auch für einige Freunde) angeboten, um den großen Wert des täglichen Lektionsstudiums (nicht nur im Camp) zu erkennen und zu demonstrieren. Du kannst Dich anmelden, um sie kostenlos per e-Mail zu erhalten - jeden Montag in Englisch und etwa Mittwoch in freier Übersetzung in französisch durch durch Pascal, in deutsch durch Helga und Manfred oder in spanisch durch ein Team von Ana, Eric, Claudia und Patricio. Ihr könnt euch eintragen auf der Seite:  www.cedarscamps.org/newsletters]
 
Der Goldene Text (GT)
Auf zweifache Weise erhält uns Gott und nimmt uns die Last von der Schulter (Gedanken, die uns persönliche Verantwortung suggerieren wollen), wenn wir Ihn ganz bewusst als Alles-in-allem anerkennen und Ihn die Arbeit tun lassen. [s.a. Warrens PS-GT und bedenke: „Nichts ist freier und weniger beladen als die Reflexion oder Widerspiegelung"]
 
Wechselseitiges Lesen (WL):
„Führ mich zu dem Fels, der höher ist als ich!" (Ps 61:2 nach KJV) - führe mich zu dem Fels, zu hoch für mich, den Fels, den ich nicht ohne Hilfe erreichen kann (Coffman Kommentar) Wie dankbar sind wir, dass Gott uns hilft, selbst die unüberwindlich scheinenden Hindernisse zu bezwingen. Auch dafür sind wir dankbar, dass diese Hindernisse uns oft große Gelegenheiten bieten zu sehen, was Gott tut - hier und jetzt!
 
Dieser Vers kann uns auch ein Gebet sein - zu bitten, dass Gott uns durch Christus (den Fels) zu neuen Höhen geistigen Verständnisses führt, besonders wenn wir in dieser Weihnachtszeit die Gegenwart des Christus in unserem Leben erkennen.
 
Das WL in dieser Woche erinnert mich an einen kurzen Artikel Mary Baker Eddys mit dem Titel: „Von Herz zu Herz", der ursprünglich 1887 im Christian Science Journal erschien. Der Artikel spricht von dem Segen, den man erhält, wenn man Gott als Schutzraum oder Zufluchtsort für uns betrachtet, der sowohl wie ein starker Fels („Gott ist der Fels meiner Zuflucht [der Schutz vor Gefahr]") als auch wie sanfte Federn ist (Ich will trauen auf die Geborgenheit [den Unter­stand, die Bedeckung] deiner Fittiche") (KJV). Mary Baker Eddy hat das damals an ihre Schüler gerichtet. Gewiss gilt dieser Artikel mit seiner vom Herzen kommenden Botschaft auch für uns, ihre heutigen Schüler:
 
VON HERZ ZU HERZ
Wenn das Herz spricht, so einfach die Worte auch sein mögen, immer ist seine Sprache denen verständlich, die ein Herz haben.
Ich möchte nur sagen: Ich danke euch, meine lieben Schüler, die ihr gewissenhaft und unverdrossen am Werk seid, für das Gute, das ihr tut. Ich bin euch dankbar, daß ihr die Kranken von Schmerzen befreit, den Leidenden Freude und den Verzagten Hoffnung bringt, daß ihr die Gefallenen aufrichtet, die Schwachen stärkt und das Herz ermutigt, das durch enttäuschte Hoffnung matt geworden ist. Wir werden froh gemacht durch die göttliche Liebe, die die Ketten der Krankheit und Sünde löst und den Gebundenen die Gefängnistüren öffnet, und wir sollten dankbarer sein, als Worte es selbst durch diesen weißbeschwingten Boten, unseren Journal, ausdrücken können. Trotz aller Ehrerbietung unter dem Himmel wären unsere Lasten doch schwer ohne die Christusliebe, die sie leicht und unser Joch sanft macht. Da ihr sein Wort habt, braucht ihr kaum Worte der Anerkennung und Ermutigung von mir. Vielleicht ist es sogar selbstisch von mir, mein Herz zuweilen seiner Geheimnisse zu entledigen, da es mir so viel Freude macht; wenn aber meine Beweggründe verkehrt sind, werden sie nur mir selbst schaden, und ich werde die selbstlose Freude haben zu wissen, daß die falschen Beweggründe nicht die euren sind und daher nicht auf euch zurückwirken. Zwei Wörter in der Heiligen Schrift weisen auf die lieblichsten Gleichnisse hin, die je in einer Sprache gefunden werden können - Fels und Fittich: „Auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde", „Er wird dich mit Seinen Fittichen decken." Wie segensreich ist es, an euch zu denken als unter dem „Schatten eines großen Felsens im trockenen Lande", sicher in Seiner Stärke, auf Seinem Grunde bauend, verborgen vor dem Rachen des Zerstörers durch göttlichen Schutz und göttliche Liebe. Seid stets eingedenk, daß Seine Gegenwart, Seine Macht und Sein Friede alle menschlichen Nöte stillen und alle Seligkeit widerspiegeln." (Verm 262)
 
Abschnitt 1: Erkenne Gottes Schöpfung!
Ehrfurchtsvoll hielt ich inne - welch ein Gefühl des Friedens und der Bestärkung überkam mich, als ich diesen Abschnitt las! Als ob es sagen wollte: „Sei still! Gemüt hat es verstanden. Die materiellen Sinne haben Dir niemals ein genaues Bild von dem gegeben, was in Deinem Leben passiert. Verlass Dich nicht auf sie oder gründe auch Deine Entscheidungen, Emotionen oder Gefühle nicht auf sie! Vertraue auf das Wirkliche und Ewige, auf jenes Gefühl geistiger Ruhe, und sei zufrieden mit der Verheißung der Schrift, dass Gott Dich zu Seinem Bild und Gleichnis geschaffen hat!"
 
Zufrieden und voller Liebe zu sein, das ist der natürliche oder ursprüngliche Zustand des Menschen. Es ist immer richtig für alle Ideen Gottes, Zufriedenheit zu empfinden. Und wenn wir (die Ideen Gottes) etwas Gegenteiliges erleben, dann bedarf es lediglich einer Berichtigung des Denkens, um die Sache zurechtzurücken. Wir wenden uns dem Licht zu, schauen mental nach der Wahrheit. Gleich was der materielle Anblick unterstellt, wir wissen, wohin wir unseren mentalen Blick richten müssen, denn die Bibel und Wissenschaft und Gesundheit lehren alle Menschen. In der Bibel lesen wir: „ ... die wir nicht auf das Sichtbare schauen, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist vergänglich; aber was unsichtbar ist, das ist ewig." (2. Kor 4: 18) In Wissenschaft und Gesundheit steht: „Wir müssen tief in die Wirklichkeit hineinschauen, statt nur den äußeren Eindruck der Dinge zu akzeptieren. Können wir Pfirsiche von einer Pinie pflücken oder die Harmonie des Seins von der Disharmonie lernen?" (W&G 129: 25-28)
 
[Nichts trägt weniger Lasten, als eine Reflexion/Widerspiegelung!] Wenn wir zu den nachfolgenden Abschnitten übergehen, müssen wir erklären, dass [der göttliche Reflexions-Status von Zitat] B1 der natürliche Zustand nicht nur von uns selbst sondern von allen Menschen ist. Dieser Ausgangspunkt ist notwendig für uns, um die Wahrheit zu erkennen und zu beweisen. So lasst uns die Gläser der geistigen Erkennt­nis aufsetzen, um zu erkennen, was der Christus uns durch den Rest dieser Wochen­lektion offenbaren wird!
 
Abschnitt 2:
1. Teil: Den [historischen] Hintergrund der Erzählung von Ester verstehen
Ich würde empfehlen, in dieser Woche das ganze Buch Ester einmal durchzulesen. Es hat nur 10 Kapitel, und es ist sicher hilfreich für ein besseres Verständnis der zugrunde liegenden Lektion, die man aus dieser Geschichte lernen kann.
 
Lasst uns zunächst einmal die verschiedenen Personen der Handlung betrachten:
 
Ahasveros, der König von Persien nimmt Ester zur Frau, ohne zu wissen, dass sie Jüdin ist. Historisch gesehen ist Ahasveros Xerxes der Erste, der vierte der größeren Könige von Persien. Er wird als wankelmütiger und launischer Herrscher beschrieben. In der Geschichte mit Ester wird aber gezeigt, dass er kein böser Mensch ist, dass er aber sehr wohl in der Materialität und Zurschaustellung seines Reichtums und seiner Macht verfangen ist. Deshalb auch lässt er sich leicht zwischen Gut und Böse manipu­lieren und ist nicht wachsam genug gegen die Arbeit des Bösen. (Davon können wir alle lernen. Wir dürfen uns nicht in das materielle, sterbliche Bild verstricken lassen und so unsere Fähigkeit verlieren, zwischen dem Wirklichen und unwirklichen zu unterscheiden!)
 
Mordechai war ein Benjameniter (Jude) - mitfühlend, fürsorgend und liebevoll nahm er seine jüngere Cousine, Ester, nach dem Tod ihrer Eltern in seine Familie auf und behandelte sie wie seine eigene Tochter. Sie wurde eine schöne und gut aussehende Frau. In dieser Geschichte sehen wir Morechais Treue zu Gott (durch seine Weigerung, sich vor Haman zu verneigen). Seine Güte, sein Mut und seine Aufrichtigkeit beweisen schließlich, dass das Gute immer auf den Thron gehoben wird.
 
Ester hält man zugute, das sie die Juden gerettet hat und dabei ihr Leben riskiert hatt. Ihr Mut und ihre Treue dem einen Gott gegenüber (indem sie den jüdischen Glauben behielt) und ihre Weisheit demonstrieren in dieser Geschichte die allgegenwärtige Herrschaft des Prinzips.
 
Haman ist ein Agagiter, was wohl die geistige Abstammung von einem Feind Israels bedeutet haben mag. (New Westminster Wörterbuch der Bibel). Haman ist in dieser Geschichte die Verkörperung des Bösen. Durch ihn lernen wir, dass die angenommene Macht des Bösen vor der Allmacht der Liebe vergeht. Hier erfahren wir, wie das Böse sich buchstäblich selber zerstört. Als Haman versucht, Mordechai und alle Juden umzubringen, wird er an seinem eigenen Galgen gehänkt.
 
Der Bibelkommentar Jamieson, Faucet and Brown Bible commentary bringt Licht in das Zitat B4:
Est 3: 1 - Der König beförderte Haman in den Rang eines vertraulichen Premier­ministers, dessen Bedeutung und Macht durch einem höheren, thronartigen Sitz zum Ausdruck kam, der seiner obersten Funktion entsprach. Am förmlichen Hofe Persiens kennzeichnete ein solcher Thron die hohe Wichtigkeit [der Person]. [S. a. PS-GT, um zu sehen, wie Jesus es vermied, durch solchen „Stolz der Macht" zu fallen, den wir uns als Christliche Wissenschafter versagen sollten. W&G 451:4]
 
Est 3:5 - Die unterwürfige Ehrerbietung durch tiefes Verneigen war den Gewohnheiten der Menschen des Ostens nicht eigentlich fremd, doch hatten es die vorangegangen Premierminister nicht verlangt. Aber Haman verlangte, dass die Unterwürfigkeit von allen Beamten am Hofe durch tiefes Verneigen (mit dem Gesicht zur Erde) ihm gegen­über geübt wurde. Doch für Mordechai schien eine solche tiefgehende Ehrerbietung nur Gott zuzustehen. Haman selbst war als Amalekiter - ein verdammtes und verfluchtes Geschlecht - zweifellos ein weiterer Grund für die Ablehnung Mordechais. Als Haman dann aber erfuhr, dass der Verweigerer ein Jude war, dessen Nonkonformität auf religiösen Einwendungen beruhte, da war sein Vergehens um so größer, da zu befürchten war, dass diesem Beispiel alle seine Glaubensgenossen folgen würden. Wenn es sich nur um eine gewöhnliche, bürgerliche Achtungserweisung gehandelt hätte, hätte Mordechai sie nicht verweigert; aber der persische König verlangte eine Art Anbetung, die, was gut bekannt ist, selbst von den Griechen als entwürdigend betrachtet wurde.
 
2. Teil von Abschnitt 2: Erkenne die allgegenwärtige Regierung der Liebe
Im Zitat B5 betet der Psalmist „ ... behüte mich vor den Gewalttätigen, die planen, mich zu Fall zu bringen." Die Wissenschaft zeigt uns, dass es den Gewalttätigen (hier Haman), unmöglich ist, irgendetwas zu planen! Im 1. Abschnitt haben wir bereits gelernt, dass Gott allein Gemüt ist, „und was [Er] beschlossen [hat], das geschieht;" In der NIV-Übersetzung lautet die Stelle B2: „Es wird alles geschehen, wie Ich es geplant habe. Es wird alles zustande kommen, wie ich es beabsichtigt habe." Es schaut so aus, als säße das Böse in diesem Abschnitt der Geschichte auf dem Thron. Doch wenn wir weiterlesen, erfahren wir, dass Liebe immer den Thron besitzt, ihn immer besessen hat und ihn immer besitzen wird.
 
Treue Christliche Wissenschafter
Kein Zeugnis der materiellen Sinne kann mir die Augen vor dem wissenschaftlichen Beweis verschließen, daß Gott, das Gute, allerhaben ist. Wenn auch Wolken um Ihn her sind, die göttliche Gerechtigkeit und das göttliche Gericht herrschen. In Zeiten des Has­ses ist die Liebe besonders nahe, und niemals näher als dann, wenn wir inmitten von Gesetzlosigkeit gerecht sein und Böses mit Gutem vergelten können." (Verm 277: 25)
 
Wenn man angesichts nationaler oder internationaler Gefahren diese wissenschaftliche Wahrheit erklärt (dass Liebe herrscht), bedeutet es nicht, dass man den Kopf in den Sand steckt sondern dass man den Beweis der universalen Regierung der Liebe aufzeigt. Auch Jesaja 33: 22 ist hilfreich, wenn man mitten in Unruhen für die Regierung betet: „Denn der Herr ist unser Richter, der Herr ist unser Meister, der Herr ist unser König; er hilft uns!" Dieses Gebet errichtet die Allmacht Gottes über alle drei Zweige der Regierung!
 
Abschnit 3: Fasten für die Anerkennung Gottes
Eine kurze Bemerkung über den Zusammenhang zwischen Selbstlosigkeit und der Überwindung von Furcht: Als Ester das Wohlbefinden ihres Volkes über ihr eigenes stellte, verlor sie die Furcht davor, vor den König zu treten. (B6) Wir können diese biblische Einsicht bei unserer eigenen Arbeit anwenden, in dem wir selbstlosen Motiven gestatten, den Weg zu bereiten, um die Zuversicht für den Eingang [zum König] zu gewinnen. [s.a. Warrens PS zum 3. Abschnitt, um eine Anwendung für uns Christliche Wissenschafter heute zu erhalten.]
 
Viele Kommentatoren weisen auf die Tatsache hin, dass in der ganzen Geschichte über Ester Gott nicht direkt erwähnt wird. Allerdings beginnen wir in diesem Abschnitt, die Hingabe der Beteiligten an etwas Höheres zu erkennen, als sie selber, was sich auch in dem Fastenaufruf Esters an alle Juden am Ort zeigt. Im Volk der Hebräer war freiwilliges Fasten eine allgemeine Praxis, die z.B. den Verzicht auf Speisen und unzulässige Vergnügungen betraf, um das Wirken der göttlichen Hand bei den menschlichen Tätigkeiten sicherzustellen. (Nach dem neuen Westminster Wörterbuch der Bibel) Da das Fasten bei den Hebräern eine lange Tradition hatte, musste auch Jesus bestimmt viele Fragen beantworten, und seine Antworten waren wahrscheinlich geeignet, diese Praxis als eine materielle Form der Anbetung in Frage zu stellen. Ein Artikel aus dem Christian Science Sentinel aus dem Jahr 1922 bietet einige Einsichten zum Thema „Fasten":
 
„Während Christus Jesus keine bestimmte Fastenzeit eingerichtet hat, glauben gewisse christliche Menschen, in den Evangelien einen Beleg für die fortzusetzende Befolgung dieses Brauchs gefunden zu haben. Nach dem Verständnis der Christlichen Wissen­schafter allerdings wird das Fasten als geistlicher Ritus betrachtet, der zu allen Zeiten ausgeführt werden soll und nicht als ein Feiertag, der periodisch abgehalten wird. ... Somit gibt die Christliche Wissenschaft der Frage des Fastens eine rein geistige Grundlage. Kein einzelnes System von Riten oder Zeremonien kann die Menschen zu der Kommunion mit dem Vater bringen, die diese vollständige Einheit exemplifiziert - die Einheit des Menschen mit dem Vater. Mrs. Eddy hat völlig klargemacht, wie dieses Zurückziehen von den Sinnen - von materiellen Wahrnehmungen, die das Leben und die Intelligenz in die Materie verlegen und den Menschen als dualistisches Wesen betrachten - sich auswirkt. Durch das Mittel des Gebets wird das wahre Fasten eingehalten. Durch das Gebet, das Christus als göttliches Ideal erkennt, wird die wahre Beziehung von Gott zum Menschen verwirklicht, vom göttlichen Prinzip zu seiner vollkommenen Idee, die sich nicht verändert und unveränderlich ist." (Albert Gilmore: Das wahre Fasten)
 
Abschnitt 4: Lebe in Übereinstimmung mit Gott, dem Guten
Der starke und aufrechte Charakter Mordechais zieht sich leuchtend durch diesen ganzen Abschnitt. Er ist ein demütiger Mensch. Was nicht in den Stellen dieser Lektion ausgewählt ist, ist die Geschichte, dass Haman bereits die Hinrichtung Mordechais geplant hatte. Genau an dem Morgen, als er vorhatte, den König von seinem Plan zu unterrichten, wurde er vom König angewiesen, Mordechai mit größten Ehren zu würdigen. (B10) Das ist schon sehr ironisch, besonders, weil Haman den Auftrag bekommen hat, die Anweisung des Königs zu befolgen und Mordechai zu belohnen, aber wirklich weist es auf die Tatsache, dass das Prinzip immer die Gerechten beschützt. Die Hingabe an sein Volk (die Juden) und die Treue, die er dem König erwies, als er über das Mordkomplott berichtete.
 
Wir könnten sagen, dass Mordechai die Macht Gottes, des Guten, kannte und dass er sich selbst treu blieb. Wissenschaft und Gesundheit sagt: „Erkenne dich selbst und Gott wird dir Weisheit und Gelegenheit für einen Sieg über das Böse geben." (S16) Gewiss war das für Mordechai und auch für Ester eine Gelegenheit für einen Sieg über das Böse. Auch wir können durch ein Leben in Übereinstimmung mit unserem Verständnis von Gott und uns selbst die Weisheit und die Gelegenheit für einen Sieg über das Böse erhalten. Wir können uns nicht von den Gelegenheiten wegstehlen, Gottes Allmacht zu beweisen. Wenn der Reifen auf die Straße geht, dann müssen wir praktizieren, was wir gelernt haben. Halte Dich an Deinen geistigen Sinn! [s.a. P.S. für Abschnitt 4 für eine Anwendung von Zitat B16, gleichermaßen für Mitspieler und Zuschauer.]
 
Abschnitt 5: Entwaffne das Böse mit Präzision in der Ausführung
Ester hat nicht mit Schnellschüssen gehandelt, sondern eine wohl überlegte Stellung für das Prinzip eingenommen, in Übereinstimmung mit den Gebräuchen ihrer Kultur. Ihr Plan, das Böse zu entwaffnen, wurde mit Präzision ausgeführt. Als ich kürzlich das Kapitel „Zusammenfassung" im Lehrbuch studierte, fand ich die Aussage, die sich auf den Fortschritt des Einzelnen bei der Demonstration der Christlichen Wissenschaft bezieht: „Studiere den Buchstaben gründlich und nimm den Geist in dich auf." Ich fragte mich: „Was ist der Geist?" Und dann kam mir eine mögliche Antwort: Der Geist der Christlichen Wissenschaft ist ein „kämpferischer Geist", ein Kämpfen für die Sache der Wahrheit. Wir müssen in einer Welt, die sich in Unwissenheit gegen den natürlichen geistigen Menschen verbündet hat, für Gott und Seine Idee eintreten und bereit sein, unsere Stellung zu verteidigen. Lasst uns über Hingabe, Wachsamkeit und Pflicht sprechen! Kein Wunder, wir sind unserer Führerin, Mary Baker Eddy verantwortlich, die, wie im Handbuch Der Mutterkirche vorgesehen, die vordere Front der Streiter Gottes führt! Mrs. Eddy hat alle Wissenschafter mit einer unvorbereiteten Rede zum 4. Juli 1886 aufgerufen, sich an dieser wichtigsten Arbeit zu beteiligen: [s.a. P.S.- Abschnitt 3]
 
Nie ertönte ein ernsterer und gebieterischerer Ruf als der, den Gott gerade jetzt an uns alle ergehen läßt: ein Ruf nach inbrünstiger Frömmigkeit und unbedingter Hingabe an die größte und heiligste Sache, die es gibt. Die Stunde ist da. Wir stehen vor der großen Schlacht am Harmagedon. Die Kräfte des Bösen haben sich in geheimer Verschwörung verbündet wider den Herrn und wider Seinen Christus, wie er in der Christlichen Wissenschaft zum Ausdruck kommt und wirksam ist. In hemmungsloser Bosheit sind große Scharen Tag und Nacht damit beschäftigt, einen Anschlag gegen uns vorzubereiten. In ihren Gefühlen und in ihrem Vorhaben liegt die Absicht zu töten; und dem Leben unserer Bannerträger haben sie Feindschaft geschworen.
Was wollt ihr dagegen tun? Wollt ihr es ebenso ernst mit der Wahrheit nehmen? Wollt ihr eure Lauheit ablegen und wirkliche, hingebungsvolle Streiter werden? Wollt ihr euch ganz und unwiderruflich dem großen Werk widmen, die Wahrheit, das Evangelium und die Wissenschaft aufzurichten, die für die Erlösung der Welt von Irrtum, Sünde, Krankheit und Tod nötig sind? Antwortet sofort und mit der Tat und antwortet recht!"
 
Die spezifischen Ausdrücke oder „Einsatzregeln" (Rules of Engagement, R.O.E.) in der Christlichen Wissenschaft sind wichtig zu beachten, denn durch sie erkennen wir, dass der Sieg bereits gewonnen ist - auf der Seite von Wahrheit und Liebe. Dieser Sieg wird durch die Erfahrung Esters veranschaulicht, in der sich das Böse selber zerstört (B12 und B21).
 
Abschnitt 6:  Reduziere das Böse auf seinen gemeinsamen Nenner.
Im letzten Abschnitt werfen wir einen Blick darauf, wie im Neuen Testament mit dem Bösen umgegangen wird. Fast alle Zitate in diesem Abschnitt beziehen sich auf Jesus oder das Christentum. Sie zeigen die Wichtigkeit des Fortschritts vom Alten Testament zum Neuen Testament. Im Alten Testament ist die Zerstörung des Bösen oft mit der Tötung des Übeltäters verbunden. Christus Jesus brachte der Menschheit eine höhere Vorstellung von der Gottheit, die die bösen Suggestionen zerstört, aber die ursprüng­liche Unschuld jedes Menschen behauptet. Wenn Jesus den einen Gott, den einen Geist und den Menschen in Seinem Bild und Gleichnis lehrte, hat er keine bösen Geister in den Menschen gesehen, die ihn umgaben.
 
Manchmal mag es, wie in der Geschichte mit Ester, scheinen, als ob das Böse und das Gute sich im Machtkampf um den Thron abwechseln. Aber Christus und die Christliche Wissenschaft erleuchten dieses Verständnis, um zu zeigen, dass es keinen Abfall und kein Zurückkommen zur Harmonie gibt. Die Wissenschaft „ ... vertritt die Ansicht, dass die göttliche Ordnung oder das geistige Gesetz, in der Gott und alles, was Er schafft, vollkommen und ewig ist, in ihrer ewigen Geschichte unverändert geblieben ist." (S29) Wie dankbar sind wir, dass die Wahrheit der ganzen Welt offenbart worden ist! Lasst uns in diesem Dezember alle zusammenkommen und all das gegenwärtige Gute erkennen (geistig erkennen), und das Gute, das an der Macht ist. Wenn wir mit Christus stehen und unsere Untrennbarkeit vom Geist beanspruchen, wird unsere ganze Welt diese Güte reflektieren, mit „Kraft, Freude, Friede [holde Gegenwart", Lied 207]
 
[Warrens Nachsatz (W.N.S.) zum GT: Um uns die Lasten abzunehmen, hat Jesus großartige Q.-T.I.P.s verteilt (denke an „Quit Taking It Personally"= Hör auf, es persönlich zu nehmen!), z.B.: „ Ich kann nichts von mir selber tun"; und „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht." (Joh 5:39 und Mt 11:28-30, NLB) Lied 124 beschreibt, was passiert, wenn wir in dieser Partnerschaft mit dem Christus gemeinsam unser Joch ziehen: „Ich werfe meine Last auf Ihn und sing': Ich bin befreit." Seid froh und lasst Euer Leben singen mit der Lasten hebenden Erleichterung, nachdem Ihr diese Wochenlektion gelesen und angewandt habt!]
 
[W.P.S. WL: Die KJV schreibt im Ps 94:15, „Doch die Gerechtigkeit wird zu den Gerechten zurückkommen; und alle, die aufrechten Herzens sind, werden ihr folgen." Als ich feststellte, dass die Amplified Bibel den Gerechten noch das Wort „kompromisslos" hinzufügt, wurde mir klar, dass jemand, der „ohne Kompromisse gerecht" ist, keine Zugeständnisse oder Verpflichtungen eingeht, die manchmal im Konflikt zu einander stehen. Eines unserer führenden Versprechen im 6. Glaubenssatz lautet: „... wir geloben feierlich zu wachen und zu beten, dass das Gemüt in uns sei, das auch in Christus Jesus war; anderen zu tun, wie wir wollen, dass sie uns tun sollen; und barmherzig, gerecht und rein zu sein." (W&G S. 497: 25 und Handb S. 16: 11) Und hier ist noch ein anderer Teil eines anwendbaren heiligen Versprechens, das von Hunderten Fackelträgern bei CedarS gemacht wurde: „ ... Ich gelobe, für alles Rechte einzustehen, auch wenn es nicht immer populär ist; ... offen und auf christliche Weise zu sprechen..." Für dieses „Tue recht und fürchte nicht"-Versprechen siehe http://blog.cedarscamps.org/2011/07/08/the-pledge-of-the-cedars-torchbearers/]
 
[W.P.S. - Abschnitt 3:Die Amplified Bibel übersetzt Mordechais Nachricht an Ester wie folgt: „ ... und wer weiß? Du musstest wohl zu dieser Zeit und eben zu diesem Anlass in das Königreich kommen?" (Ester 4: 14, B6) So wie Ester, die göttlich geführt in eine bevorrechtigte Position gesetzt wurde, um sich im richtigen Augenblick für ihre „Glaubens-Familie" einzusetzen, können auch wir wissen, dass wir als Christliche Wissenschafter göttlich platziert sind („in das Reich gekommen sind"), in die richtige Beziehung zu Vertretern der Exekutive, der Legislative und der Gerichte der Vereinigten Staaten (Übersetzer: oder der BRD) zum perfekten Zeitpunkt. Wir können wissen, dass uns und den Vertretern unseres Komitees für Veröffentlichungen der perfekte Weg gezeigt wird, um für unsere Glaubens-Familie sprechen zu können, damit faire Regelungen für alle in der Gesundheitsfürsorge getroffen werden.]
 
[W.P.S. - Abschnitt 4: Über frühere Einsichten zum Zitat S16 (W&G 571: 17): Ein Bekannter brachte durch eine einzeilige Einsicht neues Licht auf diesen Abschnitt: „Die Fähigkeit (die Weisheit) und die Gelegenheit (der Anlass) sind koordinierte Ideen." Wenn Du dieses göttliche Gesetz akzeptierst und Dich selbst geistig kennst, wirst Du niemals die Fähigkeit haben ohne eine Gelegenheit, sie auszudrücken. (kein unnötiges Warten auf der Bank!) und Du wirst niemals eine Gelegenheit bekommen, ohne die von Gott gegebenen Fähigkeiten, Dich dabei zu erheben.

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