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Gott

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Sunday, June 26th, 2011

Übersetzung des Themas Gott
„Preiset mit mir den Herrn und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen!" Man nimmt an, dass dieser Text von David stammt, der ihn schrieb, nachdem er erkannte wie dumm es war den eignen Ideen statt den Ideen Gottes zu trauen. Als er das schrieb war er auf der Flucht, und doch rief er seine Freunde auf, in einem Gemüt und in liebevoller Zuneigung zusammenzukommen, um Gottes Namen zu verherrlichen. In der englischen Bibel steht statt „preiset" das Wort „magnify", das nach Albert Barnes „groß machen" heißt, „groß gemacht vom Gemüt aus gesehen." Das geschieht in dieser Bibellektion. Durch die christlich-wissenschaftliche Lupe vergrössern und untersuchen wir die sieben Synonyme für Gott, wie Mrs. Eddy sie gebraucht. So, wie David seine Freunde zusammenrief, können wir in der ganzen Welt das gleiche tun und unsere Freiheit durch die „Erhöhung Gottes" finden.
 
Interessanterweise befand sich Mose in einer ähnlichen Situation, als er in der Steppe zu dem brennenden Busch kam. Auch Mose hatte gemeint, Ungerechtigkeit durch „Selbsthilfe" beseitigen zu können. Nachdem er dabei versagt hatte, verbrachte er 40 Jahre in seiner persönlichen Wildnis und lernte als Hirte in der Steppe Demut. Bei dieser Arbeit kam er an den brennenden Busch. Mathew Henry weist darauf hin, „dass der Teufel uns gerne im Müßiggang vorfindet; Gott aber freut sich, wenn wir einer Arbeit nachgehen." Gelehrte weisen darauf hin, dass in vielen Kulturen das Feuer ein Symbol für die göttliche Gegenwart ist. Dass der Busch nicht vom Feuer verzehrt wurde, weist auf die Widerstandskraft der Israeliten unter der Unterdrückung durch die Ägypter hin. Henry schreibt auch, dass „der brennende Busch uns daran erinnert, dass die Kirchen in den schlimmsten Verfolgungen aller Zeiten durch die Gegenwart Gottes vor der Zerstörung bewahrt wurden.
 
Diese beiden hebräischen Führer spielten eine wichtige Rolle dabei, ihr Volk aus der Knechtschaft in die Freiheit zu führen. Ihr Fortschritt hatte viel mit ihrem tiefen Verständnis von Gott zu tun. Sie lernten, sich vollständig auf Gott zu verlassen, um ihre Erlösung zu erlangen, weil sie wussten, dass ein tieferes Verständnis von Gott zur Befreiung von Unterdrückung führt. Gott verheißt Freiheit, und um sie zu finden, braucht man ein klareres Verständnis von Ihm. Also lasst uns in die Tiefe gehen.
 
ABSCHNITT NR. 1: Gottes Versprechen, sich selber bekannt zu machen
Die menschlichen Bemühungen, die sich mehr und mehr den „harten wissenschaftlichen Fakten" zuwenden, hat in gleichem Maße dazu geführt, dass die Menschen sich von Gott abwenden. Das führte dann schließlich zu der Auffassung, dass Gott tot sei, wenn der Mensch aufhört, an Ihn zu glauben, und es bedeutet, dass die Existenz Gottes vom menschlichen Glauben an Ihn abhängt. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, als das. Im Propheten Jesaja lesen wir, dass Gott da ist, auch wenn wir nicht an Ihn glauben (B-1) Gott braucht keine Gläubigen, um zu existieren. Gott ist da, ob wir es glauben oder nicht. Hesekiel tadelt die, die sich beklagen, dass Gott nicht Willens oder unfähig sei, Sein Volk zu erlösen. (B-2). Selbst unter Ungläubigen gibt es Prophezeiungen und geistiges Wahrnehmen. Im Exil fand Johannes durch Gott die Freiheit. Er war „im Geist", als er die höhere Vision Gottes sah (B-3). Die sieben brennenden Lampen symbolisieren die sieben Geister, die sieben Synonyme für Gott (B4). Sie leuchten ohne Unterbrechung, ungeachtet menschlicher Umstände. Albert Barnes drückt das so schön aus: „In allen Szenen der Majestät und Erregung auf Erden ist der Geist Gottes gegenwärtig, verströmt ein ständiges Licht und das in seinem Einfluss unberührt von allen Erregungen in der Welt."
 
Auf die Frage „Was ist Gott" antwortet Mrs. Eddy mit dem Hinweis, dass Gott „unkörperlich, göttlich, allerhaben, unendlich" ist, „Gemüt, Geist, Seele, Prinzip, Leben, Wahrheit, Liebe." (S-1) Anders als in den physischen Wissenschaften ist der Ausgangspunkt in der Christlichen Wissenschaft, dass „Gott ist Alles-in-Allem" ist. (S2) Alles-in-Allem „ist ein Ausdruck, der sich auf alle Dinge einer Person oder auf alles Bestreben bezieht" (Student's Reference Dictionary). Ist Gott Dein Alles-in-Allem? Die Prämisse, dass Gott Alles-in-Allem ist, führt zu der Schlussfolgerung, dass alles, was Gott geschaffen hat, gut ist, dass der Mensch als Sein Gleichnis vollkommen ist und dass alles vom Gesetz des Geistes regiert wird und nicht von der Materie. (S3, S4) Das ist alles meilenweit entfernt von den atheistischen Ansichten, die uns täglich und oft unverhofft überfallen. So wurden in der Fernsehaufzeichnung der Endausscheidung im Golf der US-Open die Wörter „ unter Gott ... ungeteilt" aus dem Treuebekenntnis herausgeschnitten - zum Ärgernis vieler Zuschauer. Zwar hat sich NBC für die Weglassung entschuldigt, aber man sieht doch, dass Gott nicht länger als gegeben hingenommen wird, wie das früher der Fall war. Bei der Gründung der „neuen Welt" hat die religiöse Freiheit eine große Rolle gespielt. Aber jetzt brauchen wir eine andere Art von Freiheit, die sich nur im Verständnis von Gott finden lässt. Es liegt an uns, „im Geist zu sein", die Vision zu ergreifen - die tiefere Bedeutung der Wirklichkeit Gottes zu sehen - und dem zu folgen, indem wir beweisen, was wir im Leben lernen.
 
ABSCHNITT NR. 2 Gott ist Gemüt
Die Menschen betrachten sich häufig als sehr gescheit. Aber trotzdem suchen die in Führungspositionen sehr oft bei ihren Beratern und Fachleuten Hilfe, wenn sie Entscheidungen treffen müssen. Der Weiseste aber wendet sich an Gott. Mose und David lernten beide, dass sie Gottes Hilfe brauchten. Gott dagegen braucht von nichts und niemand irgendwelche Hilfe. (B-5). Er alleine ist Gemüt. Das so genannte menschliche Gemüt kann Gott und Seinen Plan eigentlich nicht begreifen. Gottes Plan steht fest - er ist unveränderlich. Wir können wirklich kein eigenes von Gott getrenntes Gemüt haben. Wir bekommen Probleme, wenn wir glauben, etwas ohne Gott tun zu können. Wenn wir wissen, dass Gott alles ausführt, wird uns die Last abgenommen. (B-6).
 
Die Christliche Wissenschaft lehrt uns dass Gott das einzige Gemüt ist und dass das ganze Universum geistig ist, dass es vom Gemüt ausgedrückt und in vollkommener Harmonie regiert wird (S-5). Dieses „Alles" ist nicht die Materie. Alles ist Gemüt. Gott ist nicht die grösste Macht, Er ist alle Macht. Er ist nicht die eindrucksvollste Gegenwart sondern „Allgegenwart" - die Gegenwart selber. Er ist nicht die grösste Intelligenz unter vielen, sondern alle „Wissenschaft" (S-6). Wie ändert das unsere Ansichten? Wenn Gemüt alles ist, dann hat es kein Gegenteil. Die Materie, Krankheit, Sünde und Tod tauchen hier nicht auf. Gemüt ist Alles und Alles ist eine Manifestation des Gemüts.
 
ABSCHNITT NR. 3:    Gott ist Geist
Beim Versuch, zwischen Gott und Hiob zu vermitteln, behauptet der Elihu, „Der Geist Gottes hat mich gemacht," und ihn zum Sprechen berechtigt. (B7) Indem er das tut, erkennt er die Tatsache an, dass der Geist Gottes die belebende Kraft in allen Menschen ist. Paulus erkannte, „wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit," das heißt, Freiheit von der Knechtschaft materialistischen, sündigen Denkens; aber auch die Freiheit, über die ununterbrochene Beziehung zwischen Gott und Mensch zu sprechen. (B8) Mose musste eine Decke vor sein Angesicht hängen, um zu verhindern, dass seine Zuhörer von dem Leuchten Seiner Herrlichkeit geblendet wurden, die den Nachfolgern Christi erklärt wird.
 
Unser Lehrbuch erinnert uns daran, dass wir nur Gott gegenüber verpflichtet sind (S-7). Unser Gehorsam Gott gegenüber ist befreiend, nicht beengend. Wir müssen uns klar darüber sein, dass Gott der einzige Geist ist. Die Menschen sind nicht Geist, oder kleine Geister, sondern geistig. Wenn man annähme, dass der Mensch Geist sei, bedeutete das, dass der unendliche Geist aufgeteilt werden und in der Materie enthalten sein könne. (S-8). Das stimmt aber nicht! Anzunehmen dass Geist aus oder in der Materie sein könne, verdunkelt unsere Fähigkeit, Gottes wahre Idee wahrzunehmen - so wie ein schmutziger Spiegel unsere Fähigkeit einschränkt, ein klares Bild zu erkennen. Um Dinge klar in ihrem wahren Licht zu sehen, müssen wir verstehen, dass Geist nie in der Materie ist.
 
ABSCHNITT NR. 4:   Gott ist Seele
Dem menschlichen Denken nach wohnt Gott im Menschen. Selbst der christliche Theologe Adam Clarke scheint diese Auffassung zu teilen, wenn er sich auf das 3. Buch Mose bezieht: „Ich will meine Wohnung unter euch haben, und meine Seele soll euch nicht verwerfen. Und will unter euch wandeln" (B-9) und wenn er dass mit der Stelle im Johannesevangelium verbindet, „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns". Orthodoxe Christen stimmen vielleicht nicht mit der heidnischen Auffassung überein, dass Gott in jedem von uns wohnt, jedenfalls aber glauben sie, dass Gott in der Person Jesu Fleisch geworden ist. Sie erkennen jedoch Jesus als die zum Fleisch gewordene Person an. Doch Hezekiel sieht das anders: Anstatt dass Gott in allen Seelen wohnt, „sind alle Seelen Sein." (B10).
 
Mrs. Eddy geht einen Schritt weiter und sagt, „Seele ist gleichbedeutend mit Geist, Gott, dem schöpferischen, regierenden, unendlichen Prinzip, das außerhalb der endlichen Form ist und das die Formen nur widerspiegeln." (S9). Sie sagt weiter, dass es ein falscher Glaube sei, dass Seele in den materiellen Sinnen wohne, die schuld daran sind, dass wir den Kontakt zur Wahrheit verlieren. (S10). Sie sagt dann tatsächlich, dass wenn wir glauben, dass Seele Gott, im sterbliche Körper sei, wir die Wissenschaft des Seins nie verstehen werden. Eine Annahme von Gott in uns klingt vielleicht gut, doch sie ist völlig verkehrt. Tatsächlich wohnen wir in Gott. Wenn wir das verstehen, dann spielt die Materie keine Rolle mehr und Seele hat vollkommene Kontrolle und regiert alles harmonisch.
 
ABSCHNITT NR. 5:   Gott ist Prinzip
Oft wird die Sonne als Symbol für Gott verwendet. Auch wenn sie durch Wolken verdeckt ist und des Nachts nicht zu sehen ist, so scheint sie doch weiter für jeden. Doch wegen der Kugelform der Planeten und wegen der verschiedenen Umlaufbahnen kann selbst die Sonne nicht gleichzeitig für alle scheinen. Anders als die Sonne ist Gott grenzenlos, allgegenwärtig - Er füllt ale Raum - ohne Unterschied. (B11) Und irgendwann ist damit zu rechnen, dass auch die Sonne verlöschen wird. (B12)
 
Nicht nur ist Gott beständig. Auch Seine Gesetze und Seine Beziehung zu seiner Schöpfung sind beständig. (S11, S12) Meinst Du vielleicht manchmal, dass die Sichtbarkeit der heilenden Kraft Gottes in unserer modernen High-Tech-Welt, im medizinisch-wissenschaftlichen Zeitalter nicht mehr das ist, was sie einmal war? Glaub es nicht! Gott ist Prinzip. Das Prinzip (Gott) ist unveränderlich. Es verbraucht sich nicht, es veraltet nicht. Wenn man wirklich versteht, dass Gott das göttliche Prinzip ist, werden Zweifel und Befürchtungen ausgeschaltet. Im allgemeinen sind wir ganz sicher, dass ein Ball, den wir in die Luft werfen, auch wieder herunterkommt. Wir akzeptieren die Schwerkraft als Gesetz. Gott ist viel mehr als das. Gott ist das Prinzip, der Ursprung, das Gesetz selber. Gott verändert sich niemals und Deine Beziehung zu Ihm/zu Ihr bleibt vollkommen und immerdar intakt.
 
 ABSCHNITT NR. 6:   Gott ist Leben
Ihm wurde das Leben nicht gegeben. Er ist das Leben und hat alles Leben in sich selbst. Er ist die einzige Quelle des Lebens für alles, was lebt. (B13) Und da wir gerade gelernt haben, dass Gott unveränderlich ist, so heißt das, dass das Leben auch unveränderlich ist, weil Gott Leben ist. Jairus hatte die Hoffnung, dass Jesus seiner Tochter helfen könnte. (B14) Als sein Diener kam, um ihm zu sagen, es sei zu spät, hat Jairus wohl die Hoffnung verloren. Aber Jesus war augenblicklich über dem Geschehen und sagte: „Fürchte dich nicht, glaube nur, ..." Wie wir wissen, begegneten sie bei ihrer Ankunft den bestellten Klageweibern, die sie auslachten. Aber Jesus warf sie alle hinaus. [Er hätte sie nicht hinauswerfen können während sie heulten. Das wäre bei einer Trauerzeremonie nicht statthaft gewesen. Dann hätte Jesus die Rolle des Übeltäters übernommen. So sagte er ihnen etwas, was für ihn eine absolute Tatsache war: „Das Mädchen, das da liegt, bewegungslos, ohne Atem, ohne Puls, ohne alles, dieses klein Mädchen, das ist nicht wirklich tot. Was ihr dort seht, das ist wie ein Schlaf." All die bezahlten Trauerweiber, die bei Trauerfeiern ihr Geld verdienten - sie lachten. Da sieht man doch, wie tief ihre Trauer ging. Indem sie jeden Grund für ihre Anwesenheit vergaßen, lachten sie Jesus aus. So warf er sie alle hinaus. Nach Cobby Crisler über Lukas 8: 51-53 in Untersuchungen bei Lukas, erhältlich bei The Daycroft School FoundationJesus trat jedem Einfluss entgegen, der sich gegen die Allmacht des Lebens stellte, und die Tochter des Jairus wurde geheilt.
 
Jesus bewies, was das Verständnis von Gott bewirken kann. (S-13) Jesus weckte die Toten nicht auf, weil er meinte, Gott habe der Materie Leben gegeben, das er ersetzen könne, falls es verloren ginge. Jesus verstand das Dasein als unendlich - als Gott alleine. Er wusste, dass Geist niemals in die Materie eingetreten und niemals aus ihr aufgeweckt wurde. (S-14). Dieses Thema zieht sich durch die ganze Lektion. Gemüt, Geist, Seele, Prinzip und Leben sind niemals in der Materie. Gott ist durch sich selbst bestehend, ewiges Leben. Durch sich selbst bestehend heißt, „unabhängig von jedweder anderen Ursache."Per Definitionem ist Gott das einzige durch sich selbst bestehende Wesen. Ewig bedeutet, ohne Anfang oder Ende.Nichts kann es beeinträchtigen oder auslöschen. Es ist eben! „ICH BIN" lässt sich deuten als „Der, der ist". Es gibt nur einen ICH BIN, nur ein Leben, und das ist dauerhaft.
 
ABSCHNITT NR. 7: Gott ist Wahrheit
Das hebräische Wort, das mit „Fels" übersetzt wird, ist „Tsur". (B-15) Nach Rabbi Moses ben Maimon bedeutet es „Ursprung, Quelle, erste Ursache". (Clarke) Der Felsen bedeutet auch: Kraft, Schutz und festes Fundament. Mit anderen Worten, der Fels ist etwas, womit wir rechnen können, etwas Wahres. Die Heilung der Frau, die 18 Jahre lang einen Geist hatte, der sie krank machte, lehrt einige interessante Lektionen. Eine davon ist, dass Keine Art von Feindlichkeit verhindern kann, dass die Wahrheit zum Ausdruck kommt. Sieh Dir diese Frau an! 18 Jahre lang hat sie um ihre Freiheit gekämpft, und mann kann annehmen, dass sie geheilt werden wollte. Der Vorsteher der Synagoge war sehr ungehalten. Warum? Vielleicht hatte er sie schon öfter gesehen oder kannte sie. Vielleicht glaubte er auch, dass sie ihr Leiden verdiente. Aber Jesus kannte ihre Vorgeschichte nicht, und er heilte sie. Vielleicht war der Vorsteher der Synagoge auch einfach neidisch. Doch Jesu Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen, durchdrang die ganze Opposition augenblicklich. Bei der Wahrheit bleiben, macht uns frei. (B17).
 
Mrs. Eddy schreibt: „Die Sterblichen versuchen zu glauben, ohne Wahrheit zu verstehen;" (S16). Manchmal halten wir unbewusst eine Krankheit für wahr. Entweder akzeptieren wir blindlings die medizinischen Diagnosen oder wir betrachten die Krankheit als eine Art von Strafe. Wissenschaft und Gesundheit offenbart, dass keine Wahrheit in der Krankheit ist. (S17) Die Wahrheit ist, dass Krankheit unwirklich ist, und alle ihre Symptome sind Lügen. In Wahrheit sind wir vollkommen und untrennbar von Gott, der unsere Gesundheit ist. Die Wahrheit über die Lügen der Krankheit zu sprechen, löst diese auf. (S18) Sie fliehen wir Schatten vor dem Licht.
 
ABSCHNITT NR. 8:   Gott ist Liebe
Von allen Synonymen ist die Liebe das umfassendste. Gott ist nicht nur liebevoll, Er ist die Liebe selbst. Wenn wir Liebe nicht verstehen und sie nicht ausdrücken, können wir nicht behaupten dass wir Gott verstehen. (B18) Jesus begriff seine Verpflichtung zu lieben vollkommen und erkannte seine biblische Vollmacht für dieses Handeln. (B19). Er trug die Liebe nicht nur auf den Lippen, er lebte sie [bedingungslos]. Viele von uns würden sagen, dass wir bis zu einem gewissen Grade lieben; aber wie weit würden wir dabei wirklich gehen? Haben wir da unsere Grenzen [oder Bedingungen]? Ist es zu viel verlangt, gewisse Personen zu lieben?
 
Zu Jesu Zeiten war Lepra die gefürchtetste Krankheit im mittleren Osten. Man glaubte, dass sie alles um sich herum infizierte. Ihre Opfer wurden wie Ausgestoßene behandelt. Es gab keine medizinische Therapie dagegen. Gott war die einzige Hoffnung. Nur die Priester durften jemand als gesund und geheilt erklären, sodas sie wieder in die Gesellschaft aufgenommen werden konnten. Einer dieser Leprakranken wandte sich an Jesus. Indem er das tat, erkannte er seine geistige Autorität an. Nur die Liebe konnte Jesus dazu bewegen, ihn zu berühren. Jesus setzte sich über das kirchliche Tabu hinweg und stellte seine vollkommene Reinheit wieder her. (B20)
 
Es darf bezweifelt werden, dass viele von uns mit einer solche Liebe reagieren würden. Jesus lebte zu einer Zeit, in der Regeln und Riten das religiöse Leben regierten. Er war den anderen viele Lichtjahre voraus. Wenn wir seine Nachfolger sein wollen, dann müssen wir genau so handeln. Viel wird oft über Gott als Prinzip gesagt, womit die Regeln der Metaphysik betont werden. Regeln sind nötig. Aber man muss Prinzips als Liebe verstehen (S-19). Das Lehrbuch sagt uns: „Liebe zu Gott und dem Menschen ist der wahre Ansporn zum Heilen wie zum Lehren." (S20) Heutzutage werden vom Marketing viele Kaufanreize geboten. Man könnte solche Anreize als eine Art von Belohnung betrachten. Doch „Anreiz" bedeutet hier, „die Sinne zu bewegen oder eine Handlung auszulösen". Ein wirklich liebevolles Handeln ist aber völlig selbstlos. Um wirkungsvolle Heiler zu sein, müssen wir weit über die Worte hinausgehen, über die „überspannten Theorien". Wir müssen lieben (S21). Uns allen ist die Heilung durch „einem Besuch" vertraut, wenn wir den Patienten durch die göttliche Liebe erreichen. (S22) Bestimmt haben wir noch einen langen Weg vor uns. Vielleicht zweifeln wir auch daran, dass wir zu solcher Liebe fähig sein können, weil wir die Liebe unabhängig von den anderen Synonymen betrachten. Diese Wochenlektion und die Anordnung der Synonyme im Lehrbuch weisen darauf hin, dass die Liebe der Höhepunkt von allen ist. Wenn wir von dem Standpunkt der Allheit des Gemüts, des Geistes, der Seele und so weiter ausgehen, dann bereitet das den Weg zum Verständnis der Liebe als natürliches Ergebnis und nicht als unerfüllbare Forderung.
 
ABSCHNITT NR. 9: Die offene Tür
Wenn wir die „sieben Geister" oder Synonyme für Gott verstehen, öffnet sich die Tür aus der materiellen Sklaverei in die Freiheit (B21). Gott hat die Israeliten aus der Knechtschaft geführt und wird das gleiche für dich und mich tun (B-22). Die offene Tür ist für uns ein Weg aus der Gefahr und Verfolgung heraus und lässt uns das Himmelreich finden. (B-23). Jesaja verheißt uns, dass unser Licht und unsere Heilung nicht allmählich erscheinen sondern hervorbrechen werden, wie die Sonne, die plötzlich die Wolken durchdringt. (B-24) „Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird deinen Zug beschließen." Das Licht des Herrn wird zwischen uns und dem Bösen stehen wie die Feuersäule zwischen den Israeliten und den Ägyptern. Wir sind „zur Freiheit berufen" - zur vollständigen Freiheit von den unterdrückenden Gesetzen der Sünde und der Krankheit und auch von religiösen Riten und Gebräuchen.
 
In vielen Ländern der Erde hat es in jüngster Zeit Bewegungen gegeben, die Freiheit und Menschenrechte fordern. Mary Baker Eddy hat die Grundlage für die größte Bewegung für die Freiheit von jeglicher Unterdrückung geschaffen - von physischer und moralischer sowohl als auch religiöser und politischer Unterdrückung - durch ein gründlicheres Verständnis von Gott. Nicht Waffen, nicht materielle Methoden aber Gott „bringt den Gefangenen Befreiung." (S23) Die höchste Grundlage für die Menschenrechte ist die Freiheit von Sünde, Krankheit und Tod, und sie findet sich in der Christlichen Wissenschaft. David und Mose lernten, sich an Gott zu wenden, um den Weg zur Freiheit zu finden, wie es auch Mrs. Eddy tat. Ihre Entdeckung führt uns aus dem Materialismus heraus. (S25) Vielleicht meinen wir ja, in einem freien Land und in einer freien Gesellschaft zu leben - vielleicht auch nicht. Aber unsere Führerin ruft uns alle auf, als Bürger der Welt, die Rechte geistiger Freiheit zu fordern (S26). Die Freiheit finden wir in unserem Verständnis von Gott - der einzigen Macht und Gegenwart. (S27)

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