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Öffne den Vorhang, um die geistige Wirklichkeit, hier und jetzt, zu sehen!

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, September 19th, 2011

Öffne den Vorhang, um die geistige Wirklichkeit, hier und jetzt, zu sehen!
 
Rick Stewart, C.S. Dresden, Deutschland
CedarS MET, metaphysische Ideen zu Anwendung zum Thema: Wirklichkeit
der Bibellektion der Christlichen Wissenschaft für die Woche vom 19. bis 25. September 2011
von Rick Stewart, C.S., Dresden, Deutschland
RickStewartCS@aol.com + 49-351-312-4736
[Anmerkungen in eckigen Klammern von Warren Huff, CedarS Direktor und Herausgeber des Newsletters]
 
 
Der Goldene Text und das Wechselseitige Lesen: Psalm 48: 1, 2, 8, 9-14
Diese Wochenlektion wird mit dem 48. Psalm eröffnet - sowohl im Goldenen Text als auch im Wechselseitigen Lesen. Ich habe mich selbst gefragt: „Warum der 48. Psalm?" Wovon handelt dieser Psalm, und was hat er mit dem Thema „Wirklichkeit" zu tun?
 
Man betrachtet die Psalmen 46-48 meist im Zusammenhang. Man weiß nicht genau, von wem und wann diese Psalmen geschrieben wurden. Aber das Thema dieser Psalmen ist klar. Es hat etwas mit der Rettung der Stadt Jerusalem zu tun. Einige Bibelwissenschaftler glauben, dass sich diese Psalmen auf die Zeit des Assyrischen Königs Sanherib beziehen, als dieser Jerusalem angegriffen hatte (s.a. 2. Kön 19). Das war 701 vor Christus, zur gleichen Zeit als der Prophet Jesaja seine Bücher schrieb. Und weil es gewisse sprachliche Parallelen gibt, halten viele Jesaja für den Verfasser dieser Psalmen. Zu dieser Frage gibt es im Internet einen interessanten Artikel (www.easyenglish.info/psalms/psalm046-048-taw.rtf - englisch)
 
Die meisten Kommentare, die ich zu Rate zog, stimmen darin überein, dass das Thema des 48. Psalms Jerusalem ist („die Stadt Gottes") und dass der Berg Zion keine andere Örtlichkeit ist, sondern sich auf das ganze Jerusalem bezieht. Dieser Psalmist (und möglicherweise ja der Prophet Jesaja) bezieht sich nicht nur auf die geographische Lage sondern auch auf die symbolische Bedeutung dieses Ortes. Das alte Jerusalem war wohl eine sehr schöne Stadt und das besonders, wenn man sich ihr vom Norden her näherte. Und aus dieser Richtung kamen auch die Angriffe der Armeen und Könige, hauptsächlich, weil auf der anderen Seite tiefe Täler waren, und aus strategischen Gründen greift man selten aus einer niedrigeren Lage aus an. Also wurden Angriffe immer vom Norden aus geplant. Und was diese Angreifer von dort aus sahen, hat einige von ihnen direkt zur Umkehr veranlasst. Die Nordseite vom Berg Zion war sehr beeindruckend - eine mächtige Zitadelle mit Befestigungen und Bollwerken. Wer mehr darüber wissen will, benutze diesen Link: http://bible.cc/psalms/48-2.htm (englisch!)
 
Auf dem Berg Zion gab es aber auch noch eine andere Verteidigung, die Gegen wart eines rettenden Gottes. Hier war etwas untergebracht, was die alten Juden als das Herz ihrer Beziehung zu Gott betrachteten, die Bundeslade. Hier war das, was die Juden an den Gott erinnert, der sie in Ägypten erhalten und verteidigt hatte und der sie aus der Sklaverei dort befreit hatte, sie durch die Wüste auf ihrem Weg in das gelobte Land geführt hatte. Diese Verteidigungslinien lagen in der Anerkennung und Erinnerung an die rettende Macht der Gegenwart Gottes [und an Seine liebevolle Aufmerksamkeit].
 
Doch statt lediglich eine historische Lektion über das alte Jerusalem zu sein, bringt uns diese Lektion eine andere, noch viel eindrucksvollere Ansicht. Eine Ansicht der ewigen, universalen Stadt Gottes, auf die die göttliche Wirklichkeit der Schöpfung Gottes. Durch diese Wochenlektion zieht sich die Ansicht oder Vision, die Johannes hatte, als er sich auf der Insel Patmos befand. Diese Ansicht ist eine Offenbarung, eine „Öffnung des Vor­hangs" vor der Wirklichkeit. Statt der Betrachtung eines jüngsten Gerichts, einer „Apokalypse", wie sie in Hollywoodfilmen dargestellt wird, finden wir in dieser Wochen­lektion eine klarere Darstellung der ewigen Wirklichkeit. Wir werden in die Betrachtung der „Stadt Gottes" eingeführt, die über die sterbliche Betrachtungsweise hinausgeht. Wie Johannes von Patmos können wir durch die Öffnung des Vorhangs der Materie die geistige Wirklichkeit erkennen - hier und jetzt.
 
Und wie dankbar können wir für Mrs. Eddys wunderbares Kapitel über die „Apokalypse" sein (Griechisch: apokálypsis; „den Vorhang heben" oder „Offenbarung"). Es ist das Offenlegen von etwas, das der Mehrheit der Menschen verborgen ist - auf einem Gebiet, das von Falschheit und Missverständnis beherrscht wird, das ist der Vorhang (oder Schleier), der gelüftet wird. http://de.wikipedia.org/wiki/Apokalypse
 
1. Abschnitt: Johannes auf Patmos, die Offenbarung der Wirklichkeit
 
In Offenbarung 1: 9 heißt es: „Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenösse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses von Jesus."
 
Diese Reihe von Visionen der Offenbarung Jesu Christi wurde Johannes gegeben, als er in der Verbannung auf der Insel Patmos war. Die kleine Insel liegt etwa 50 km vor der Küste Kleinasiens im Ägäischen Meer. Sie ist nur zehn mal sechzehn km groß - ein von Schlangen, Eidechsen und Skorpionen verseuchter Felsen. Da sie keinerlei wirtschaft­lichen Wert hat, haben die Römer dort eine Strafkolonie für hoffnungslose Verbrecher, politische Gefangene und dgl. eingerichtet. Und hier befindet sich jetzt Johannes.
 
In dieser menschenfeindlichen, unfreundlichen und öden Gegend erhielt Johannes also einen Schimmer der Wirklichkeit. Wie wir im Zitat S1 in Wissenschaft und Gesundheit lesen, ist hier
„Alle Wirklichkeit ... in GOTT und Seiner Schöpfung, harmonisch und ewig."
 
Wie Johannes, so haben viele andere Menschen in der Gefangenschaft [oder im Alleinsein, (im Eins-sein) - einer Solo-Erfahrung] die tiefe, geistige Wirklichkeit gefunden. Ein Bekannter von mir aus Brasilien fand die Christliche Wissenschaft, als er im Staats­gefängnis in den Vereinigten Staaten war. Er hatte als junger Mann sehr erfolgreich damit begonnen, mit Waren zwischen den Vereinigten Staaten und Brasilien zu handeln. Dann brachte ihn jemand dazu, verbotene Drogen einzuführen. Seine Kunden waren erfolg­reiche Geschäftsleute und Gewerbetreibende. Aber er wurde dabei ertappt und einge­sperrt. Während dieser Zeit fiel ihm ein Christian Sciene Sentinel in die Hände. Der Artikel eines zwölfjährigen Mädchens handelte von der „wirklichen" Identität. So bekam er eine ganz neue Vision seiner selbst, die ihm sehr gefiel. Auch im Gefängnis sah er jetzt eine geistige Wirklichkeit.
 
Als er weiter las und diese neue „Offenbarung" studierte, fingen andere Gefängnisin­sassen an, ihn um Gebetshilfe zu bitten. So fanden viele, viele Heilungen statt. Er begann, Gottesdienste zu halten - manchmal mit 200 Teilnehmern. Als er entlassen wurde, erhielt er die Auflage, direkt nach Brasilien zurückzukehren und die Vereinigten Staaten nie wieder zu betreten. Das schmerzte ihm im Herzen, denn er kam gerne in die USA. Etwas später bekam er eine Arbeit als Reiseleiter angeboten. Dafür brauchte er aber ein Visum für die USA. Zuerst wollte er sich nicht bewerben, aber weil der neue Arbeitgeber darauf bestand, beantragte er das Visum und bekam es. Als er dann in den USA war, ging er zum Büro der Bundesbehörde, um seine Akte einzusehen. Was er da feststellte, war, dass sein Akte vollkommen gelöscht worden war. [„Die menschliche Geschichte bedarf einer Überprüfung, und der materielle Bericht muß daraus gestrichen werden." Rückblick und Einblick S.22:1] Es gab weder eine Akteneintragung noch eine Komputerdatei über irgendeine Straftat seinerseits. Seine neue „Vision der Wirklichkeit" hatte seine wahre geistige Identität begründet, seine vollständige Unschuld in den Augen Gottes.
 
Als ich in Brasilien Vorträge hielt, sprach ich auch für die Kirche, die er zu gründen geholfen hatte. Eine geistige Vision der Wirklichkeit manifestierte sich in einer gegen­wärtigen Realität, die für viele ein Segen war.
 
2. Abschnitt: Unseren Weg finden „aus der großen Trübsal" in die Wirklichkeit
Vor vielen Jahren hatte ich in meiner Heimatstadt ein Zeugnis gehört, das ich niemals vergessen habe. Die Zeugnisgeberin, Mary Beth, berichtete von einem Autounfall. Der Wagen war ein Totalschaden, ein richtiges Wrack. Sie war körperlich unverletzt aber tief im Herzen getroffen. Sie wandte sich an einen Ausüber, dass er für sie betete. Der Ausüber sagte zu und sagte nur, „schau auf den Segen!" Mary Beth in ihrer „großen Trübsal" (B4) fand diese Aufgabe nicht sehr verheißungsvoll. Aber gehorsam begann sie zu beten, um den Segen zu erkennen. Zunächst war sie dankbar, dass sie und auch der andere Fahrer unverletzt waren. Dann fand sie noch andere Gründe für ihre Dankbarkeit und bald änderte sich, was man für Trübsal halten konnte. Schließlich bekam sie ein viel besseres Auto und die Gewissheit, dass man auch „in Trübsal" den Segen sehen „kann" [und so in ungetrübter Freude „mit weißen Kleidern" (Unschuld) stehen kann. B4 und Lied Nr. 19]
 
Im Zitat B6 sehen wir, wie Jesus einen Menschen aus der Blindheit erlöste, indem er jedes Gefühl der Schuld, der Verdammung und der Beschuldigung abwusch. [Als er von seinen Jüngern im Multiple Choice (Unsinn-)Verfahren getestet wurde, („Wer hat gesündigt, (A) dieser Mensch, (B) seine Eltern, dass er blind geboren wurde? da verweigerte sich Jesus dieser Wirklichkeit der Unvollkommenheit und schuf die Antwort (C) beides falsch oder Trifft Nicht Zu.{englisch: Does Not Apply entspr. DNA} Macht diese DNA-Übersetzung (trifft nicht zu) immer dann, wenn von einer Vergötterung der Genetik die Rede ist, die von DNA bestimmt wird! Mit diesen Heilverfahren zeigte uns Jesus, „der wissenschaftlichste Mensch, der jemals auf Erden wandelte", wie man hinein taucht in das geistige Heilen, statt nur die Symptome zu behandeln. „Er tauchte unter die materielle Oberfläche der Dinge und fand die geistige Ursache." (W&G 313: 27) Jesus zeigte uns die geistige Ursache als er in den Staub spuckte, wie der Bibelwissenschaftler Cobbey Crisler sagte. Cobbey sagte, dass er durch das Spucken auf die Erde seine Verachtung zeigte für den angenommenen Staub (oder die Erde) als Ursprung des Menschen nach dem 2. Schöpfungsbericht (ein Brauch, der sich im nahen Osten noch heute findet). Indem er damit die Augen des Blinden ‚salbte‘, - weit entfernt davon, die medizinischen Eigenschaften von Spucke anzuwenden -, zeigte uns Jesus den wahren physischen Zusammenhang mit der wirklichen Ursache der Blindheit, die mit ein wenig der D.I.A.L. des Menschen abgewaschen wurde, (DIAL ist eine Seife und hier die Abkürzung für Divine Image And Likeness = göttliches Bild und Gleichnis) dem Ursprung nach dem ersten Kapitel der Genesis (1. Mose 1:26)]
 
Im Zitat S6 erklärt Mrs. Eddy, wie Christus Jesus die Menschen zu einer höheren Selbstvorstellung erhob, wo sie einen Schimmer von ihrer wahren Identität als Bild und Gleichnis Gottes bekommen konnten.
 
3. Abschnitt: „Josua bei der Schlacht um Jericho"
Die großen Mauern der Materie können manchmal ziemlich hoch über uns stehen. Wer von uns hat nicht schon erlebt, wie scheinbar unüberwindliche Hindernisse unserem geistigen Fortschritt im Weg stehen? Das kann eine Krankheit, eine Diagnose, eine finanzielle Last, ein Familienproblem oder eine nationale Katastrophe sein. Wenn wir dem einfachsten Gebot oder der kleinsten Führung Gottes gehorsam folgen, dann kann uns das aus dem Problem herausführen, und dann stürzen die Mauern der Materie ein.
 
Im Zitat B8 beschreibt Johannes sieben Engel, die sieben Posaunen blasen. Mit B9 ermahnt uns Jeremia, auf den Ton der Posaunen zu achten. Und im Zitat B11 lesen wir die inspirierende Geschichte über den Fall der Mauern von Jericho, und wir erfahren, wie der Gehorsam Josuas Gott gegenüber die Stadtmauern von Jericho zum Einsturz brachte. Gleich wie wirklich uns der materielle Widerstand erscheinen mag, Tatsache ist, dass der Gehorsam gegen Gott uns geradewegs hindurch bringen wird. Indem wir den Ruf der Wissenschaft beachten, den Klang der Posaune, erheben wir uns über die Materie in die geistige Wirklichkeit. In Grundzüge der göttlichen Wissenschaft schreibt Mrs, Eddy: „Stellt das Heilen der Kranken alles dar, was die Wissenschaft in sich schließt? Das Heilen von körperlicher Krankheit ist der kleinste Teil der Christlichen Wissenschaft. Es ist nur der Weckruf zum Denken und Handeln im höheren Bereich der unendlichen Güte." (Grundzüge der göttlichen Wissenschaft 2: 30-35)
 
Auch wenn Mrs. Eddy sagt, dass das Heilen der Kranken nur der Weckruf ist, dann müssen wir doch sichergehen, dass wir den Wert dieses Weckrufes erkennen.
 
Hier ist ein interessantes Beispiel aus der Geschichte, das aus dem Spanisch-Amerikanischen Krieg stammt: Die 10. US Reiterdivision war in Lakeland in Florida ausgebildet worden. Sie wurde in Tampa eingeschifft und kamen am 22. Juni 1898 vor der Küste Kubas an. Die Überfahrt war für Pferde und Maultiere schwierig gewesen. Die einzige Möglichkeit, sie an Land zu bringen, war, sie über Bord zu werfen. In der Verwirrung begannen viele Pferde, auf das offen Wasser hinaus zu schwimmen. Ein schnell reagierender Bläser blies das Signal: „nach rechts". Die Pferde drehten nach rechts und erreichten den Strand. (http://www.spanamwar.com/10thcavhist.htm)
Das Heilen mag „nur der Weckruf zum Denken und Handeln" sein, aber oft bringt es uns in die richtige Richtung. Und wenn der Ruf im Gehorsam gegen Gott gemacht wird, dann bringt er die Mauern des materiellen Widerstandes einfach zum Einsturz. Vielleicht gefällt Euch dieser Link zu dem Gospel Song von Mahelia Jackson:
www.youtube.com/watch?v=gPZuWzZvoYQ
 
4. Abschnitt: Johannes sieht und hört das „stille, sanfte Sausen"
(In der englischen Bibel: die „stille sanfte Stimme")
Die Offenbarung Jesu Christi entfaltet sich weiter für Johannes. Seine Isolierung auf der Insel Patmos hat sein Hören auf keine Weise beeinträchtigt. Genau so beginnen wir zu lernen, dass uns kein körperlicher Umstand, keine Bedingugen der Materie, keine geographische Lage darin begrenzen kann, die Stimme Gottes zu hören, die Stimme der Wahrheit.
 
Als mein Sohn Noah zwischen zwei und vier Jahren alt war, verbrachten wir den ganzen Tag zusammen. Ich bekam meine Anrufe von Menschen, die um Gebetshilfe baten, und dabei war Noah oft an meiner Seite. Viele Male, wenn ich mit Patienten sprach und geistige Ideen mit ihnen austauschte, sagte Noah ziemlich direkt zu mir: „Papa, sag ihnen doch, sie sollen auf die stille sanfte Stimme hören"! Und das tat er sehr deutlich. Wenn ich einfach weiter redete, ohne seine Botschaft weiterzugeben, drängelte er mich, das zu tun. Da lernte ich, auf ihn zu hören, und wenn ich schließlich gehorchte, dann war die Reaktion der Patienten gewöhnlich: „O, das ist genau richtig, danke!" Und oft waren dann auch die Heilungen sehr schnell. Ich lernte, die Botschaft selbst aus einer kleinen unerwarteten Quelle zu akzeptieren.
 
Über die Jahre habe ich viele Berichte von denen gehört, die die Botschaften der Wahrheit „gehört" hatten, die in Wissenschaft und Gesundheit enthalten sind. Manchmal, wenn die Menschen dieses „kleine Büchlein" erst einmal zurückgewiesen haben, wurden sie später zu dieser Botschaft zurückgerufen. Eine Bekannte hatte Wissenschaft und Gesundheit als Geschenk bekommen. Sie stellte das Buch gleich in das Bücherregal, wo es erst einmal ungeöffnet eine Weile stand. Sie hatte viel durchzumachen, aber das Buch blieb dort stehen. Und dann, als sie in eine besonders schwierige Lage kam, scheinbar ohne Hoffnung für eine Lösung, ging sie am Bücherregal vorbei, und das Buch fiel ihr buchstäb­lich in die Arme. Jetzt las sie im Buch und fand die Hilfe, die sie brauchte. Und sie hat bis heute nicht aufgehört, in dem Buch zu lesen.
 
Ein besonders anrührender Bericht findet sich in der Familie von Doris Henty, einer langjährigen Ausüberin der Christlichen Wissenschaft. Diese Familie war in großer Not, sie brauchte dringend Heilung: Ihre Mutter konnte nicht arbeiten und verbrachte die meiste Zeit liegend auf dem Sofa. Ihr Bruder hatte Tuberkulose und keine große Lebens­erwartung. Doris selber hatte ein verwachsenes Gesicht und war jederzeit von Tod bedroht. Jemand hatte ihrem Vater Wissenschaft und Gesundheit geborgt, und der hatte es ungelesen zurückgegeben. Später hatte er irgendwie ein schlechtes Gewissen und kaufte sich das Buch in einem chrislich-wissenchaftlichen Leseraum in Manchester in England. Kurz darauf griff sich seine Frau das Buch, las darin und fing sofort an, das Gelesene in die Praxis umzusetzen. Als Ergebnis wurden alle in dieser Familie geheilt. Und viele Jahre öffentlicher Praxis folgten für Doris Henty. Ihr könnt den wunderbaren Bericht über diese Familie in meinem Blog lesen: http://rickstewartcs.blogspot.com/2011/09/doris-dufour-henty-cs.html
 
5. Abschnitt: Der Vorhang im Tempel geöffnet.
Das Buch der Offenbarung wird oft als ein Brief des Johannes an die Kirchen seiner Tage betrachtet, ganz besonders an die sieben Kirchen in Kleinasien. Wahrscheinlich wurde es im zweiten Teil des ersten Jahrhunderts geschrieben. Über den genauen Zeitraum gibt es verschiedene Meinungen. In dem Stil, wie das Buch mit Symbolen geschrieben ist, sieht man eine Möglichkeit, die Botschaft für die christlichen Kirchen verständlich und für die Behörden verborgen zu machen. Eine Art des Schutzes in Zeiten der Verfolgung. Schließ­lich befand sich Johannes in der Verbannung auf der Insel Patmos, einer römischen Strafkolonie.
 
Interessant, sich vorzustellen, dass das Buch, das etwas enthüllt oder offenbart, auf eine Weise geschrieben wird, die beabsichtigt, die Botschaft zu verbergen. Und die besondere Botschaft dieses Abschnitts befasst sich damit, den Vorhang in einer Zeit der Verfolgung, zu öffnen.
 
Ist das wohl paradox? Eine Offenbarung oder Enthüllung, die gleichzeitig schützt und verbirgt? Bedenkt, das ich in einem Teil Deutschlands lebe, der früher zur Deutschen Demokratischen Republik, zur DDR gehörte, wo die Christliche Wissenschaft 40 Jahre lang verboten war. Doch kann eine Regierung, die andere verfolgt, die Ausübung einer Religion wirklich unterbinden? Man kann Versammlungen verbieten, aber gibt es nicht noch andere Wege, um mit einem Glauben weiterzumachen?
 
Vor gerade zwei Wochen haben wir von vielen Beispielen gehört, wie man inmitten von Verfolgungen an der Bibel festhalten und die Christliche Wissenschaft praktizieren kann. Christliche Wissenschafter aus der alten DDR waren zu einem Treffen mit der [neuen] Präsidentin Der Mutterkirche, Marta Greenwood, CSB, geladen. Bei zwei Treffen in Magdeburg und in Dresden berichteten Christliche Wissenschafter Marta ihre Geschich­ten, die sie inmitten von Verfolgungen gelebt hatten. Es war spannend zu erfahren, wie die Kirche tatsächlich in einer verbotenen Zeit „lebte". Aber auch, wie sie im Leben der Christlichen Wissenschafter heute weiterlebt. Doch jetzt in Offenheit und in freiem Austausch!! Ihr könnt einige davon in Martas Blogspot lesen: https://community.christianscience.com/community/church-alive/presidentsblog
 
[Zur Bestätigung davon] steht im Zitat S19: „Gerade den Umstand, den dein leidender Sinn für bedrohlich und schmerzlich hält, kann Liebe zu einem Engel machen, den du ohne dein Wissen beherbergst." W&G 574:29-31
 
6. Abschnitt: [Beachte die höchste Autorität Gottes und Seines Christus]
In diesem Abschnitt wird gezeigt, wie das Evangelium, die Botschaft Christi, die Kirche inmitten der Verfolgung lebt. Nicht alle „Herrschenden" sind blind für die Kraft und Gegenwart des Christus.
 
Zitat B18 im Matthäus 8 berichtet von einem Römer von der Besatzungsmacht, einem Centurion, der Heilung für einen geliebten Diener suchte. Ein Mann der herrschenden Autorität wendet sich an die höchste Autorität des Christus, und das Ergebnis - eine Heilung. Auf diese Weise kann Heilen zur Einheit führern, ohne Debatte und ohne Bürokratie. So kommt inmitten eines Konflikts ganz einfach Trost und Harmonie zustande.
 
Bei unserer Zusammenkunft mit Marta hörten wir auch von einem solchen Beispiel der Heilung beim Kontakt mit Behörden. Das war für mich ein besonderes Beispiel dafür, wie man die Christliche Wissenschaft selbst in Zeiten der Verfolgung leben und mitteilen kann. Elisabet berichtete uns von einer Erfahrung, die sie und ihr Mann mit der Stasi gemacht hatten. Ein Stasi-Agent hatte sie schon mehrmals aufgesucht. Sie bekamen diese Besuche, weil sie als Christliche Wissenschafter geführt wurden. An einem Punkt klagte der Stasi-Agent über starke Magenschmerzen. Er fragte Elisabet und ihren Mann, wie sie auf „ihre" Weise mit einer solchen Sache umgehen würden. Was könnte er in diesem Falle lesen? Weise antworteten sie ihm, er habe doch nun alle ihre Bücher. „Wenn Sie das wissen wollen, dann lesen Sie doch darin!" Sie waren sich sicher, dass der Mann die Bücher noch hatte, die er ihnen weggenommen hatte. Als derselbe Agent bei einem anderen Besuch wieder über Magenschmerzen klagte, sagte Elisabets Mann nur: „Ob Ihr Ihr Magen wohl Ihren Beruf nicht mag?" Einige Wochen später wurden sie im normalen Verkehr von einem Polizisten angehalten, den sie als ihren Stasi Besucher erkannten. Es ergab sich, dass er in den Polizeidienst gewechselt war und durch die Christlichen Wissenschaft geheilt worden war. Heilung? Das ist unsere Geheimwaffe gegen jede Verfolgung durch die Materialität. Und sie wird durch die wirkliche Autorität, den Christus, vollbracht.
 
7. Abschnitt: [Siehe hier und jetzt das Geistige]
In diesem Abschnitt wird dargestellt, wie wir hier und jetzt die Öffnung des Vorhangs, die Offenbarung des neuen Jerusalems erleben können. Eine Vision einer Stadt, die von Gott regiert wird, wo das Licht niemals ausgeht. Diese Vision, diese Offenbarung, kann nicht durch geographische Gegebenheiten begrenzt sein, durch soziale Umstände, durch die Gesellschaft, durch Furcht, falsche Annahmen oder Böses irgendwelcher Art. Liebe ist ihr Licht. Liegt nicht im Gebet für unsere Städte und Gesellschaften eine machtvolle Botschaft? In einem früheren Blog teilt Marta ihre Gedanken zu den Unruhen in englischen Städten mit: https://community.christianscience.com/community/church-alive/presidentsblog/blog/2011/08
 
Zitat S26 erinnert uns daran: „Der Offenbarer befand sich auf unserer Daseinsebene, während er doch schon erblickte, was kein Auge sehen kann - was für den uninspirierten Gedanken unsichtbar ist. Dieses Zeugnis der Heiligen Schrift stützt die Tatsache in der Wissenschaft, dass Himmel und Erde für das eine menschliche Bewusstsein, für das Bewusstsein, das Gott verleiht, geistig sind, während für das andere, das unerleuchtete menschliche Gemüt, die Vision materiell ist. Das zeigt unmissverständlich, dass das, was das menschliche Gemüt Materie und Geist nennt, auf Zustände und Stufen des Bewusst­seins hinweist. Dieses wissenschaftliche Bewusstsein ging mit einer anderen Offenbarung einher, nämlich der Verkündigung vom Himmel, der über allem erhabenen Harmonie, dass Gott, das göttliche Prinzip der Harmonie, immer bei den Menschen ist und dass sie Sein Volk sind. Dadurch galt der Mensch nicht länger als elender Sünder, sondern als das gesegnete Kind Gottes. Warum? Weil Johannes' körperliche Auffassung von Himmel und Erde vergangen und an die Stelle dieser falschen Auffassung die geistige Auffassung getreten war, der subjektive Zustand, durch den er den neuen Himmel und die neue Erde sehen konnte, die die geistige Idee und das Bewusstsein der Wirklichkeit einschließen." Wissenschaft und Gesundheit      S. 573
 
Manchmal spielen wir in unserer Familie das Spielchen: „Ich sehe was, was Du nicht siehst und das sieht ... aus." Könnten wir nicht zu dem Verfasser der Offenbarung sagen: „Ich sehe, was Du siehst, und es ist geistig? Die geistige Wirklichkeit von Himmel und Erde wie Gott sie offenbart, offen, hier und jetzt und immer!!"

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