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Finde die Kraft durch den Geist

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, January 30th, 2012

Finde die Kraft durch den Geist [der in Dir IST]
Metaphysische Ideen für die Anwendung der
Bibellektion über „Geist"
von Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn, Illinois
 
[In eckigen Klammern und in Kursivschrift stehen Anmerkungen von Warren Huff, CedarS-Direktor und Herausgeber der Mets und PSSTs und PYCLs: Die folgenden Ideen zu Anwendung für diese Woche und die möglichen Sonntagsschulthemen (PSST), die noch nachfolgen, werden ganzjährig primär für die Camper und Mitarbeiter von CedarS (und auch für einige Freunde) angeboten, um den großen Wert des täglichen Lektionsstudiums (nicht nur im Camp) zu erkennen und zu demonstrieren. Du kannst Dich anmelden, um sie kostenlos per e-Mail zu erhalten - jeden Montag in Englisch und etwa Mittwoch in freier Übersetzung in französisch durch durch Pascal, in deutsch durch Helga und Manfred oder in spanisch durch ein Team von Ana, Eric, Claudia und Patricio. Ihr könnt euch eintragen auf der Seite: www.cedarscamps.org/newsletters]
 
„Ist es in Dir drin?" Dieser verbreitete Werbespruch für Sportgetränke in Anzeigen mit Sportlern, die das Zeug in der Hand haben und mit vor Begeisterung glühenden Gesich­tern schwierige sportliche Übungen ausführen und die bedeuten sollen, dass das Kraft­getränk ihnen Energie und Ausdauer für Spitzenleistungen verleiht. Nichts wird dabei über die vielen Stunden des Trainings gesagt, die für die Leistungen der „Super-Stars" erforderlich sind. Und die Werbung möchte uns suggerieren, dass ihr Produkt das gleiche für uns tun kann. Der Goldene Text in dieser Woche warnt uns davor, uns auf eine andere Kraft als die des Geistes zu verlassen. Kommen wir durch die Kraft ds Geistes zum Glühen? Schaut der uns aus jeder Pore heraus? Der Zusammenhang, in dem der Goldene Text in der Bibel steht, will darauf hinweisen, dass „für die Gründung, Erwei­terung und den Erhalt" einer Kirche „kein weltlicher Arm, keine menschliche Klugheit, keine irdische Richtlinie und kein Gesetzeswerk jemals angewendet werden soll." (Clarke)  Es gilt auch, dass keine menschliche Kraft - keine körperliche, mentale oder moralische - der Kraft des Geistes gleichkommt.
 
Bei den täglichen Herausforderungen hilft es uns, wenn wir wissen, dass wir bei unserer Arbeit nicht allein sind. Alle Propheten und selbst Christus Jesus wurden durch die Kraft des göttlichen Auftrags ermutigt. Er war voll des Geistes. Im Wechselseitigen Lesen beschreibt Jesaja die Mission des Messias. Der Geist Gottes gibt [uns] die Vollmacht, eine solche Mission auszuführen. Die Kraft des Geistes ist bei jedem Verbinden einer Wunde wirksam und richtet uns wieder auf und erlöst uns von jeder Form des Bösen. Geistige Kraft ersetzt die Asche der Enttäuschung und des Kummers mit dem Öl der Freude. Alles Gute, Wertvolle und Nützliche beruht auf Gottes großer Majestät. Alle Macht, Stärke und Kraft kommt von Gott.
 
Abschnitt 1: Niemand ist ausgeschlossen
Weil Geist ein richtiges Synonym for Gott ist, reflektiert diese Lektion den Geist Gottes als offensichtlichen, göttlichen Einfluss in der menschlichen Erfahrung. Der Geist kann wirklich nicht irgendwo drin sein, denn er ist unendlich, aber wenn wir den Einfluss dieses Geistes fühlen, sagen wir oft, dass wir vom Geit erfüllt sind oder dass der Geist in uns sei. Diese Ausdrucksweise bedeutet, dass wir vollständig motiviert und ermächtigt sind, nicht aus eigener Kraft, sonden durch Gott. Dieser Sinn des Geists ist immer gut und wir können uns vollständig auf ihn verlassen. (B 1) Aber für den menschlichen Sinn fühlen nicht alle von uns die Gegenwart der göttlichen Kraft; und selbst die, die sie fühlen, kennen Zeiten, in denen das nicht so zu sein scheint. Wir mögen uns übergangen fühlen oder nicht gewürdigt worden zu sein. Der Psalmist erinnert uns mit besonderer Sorgfalt daran, dass nicht einer von uns aus Gottes gütigem Erbarmen ausgeschlossen ist - weder durch die Erschaffung noch durch Willkür. (B2) [Susan Mack beschreibt das in ihrem Gedicht „Gütiges Erbarmen" so: „Gleich welche Not und auch Gefahr, in Deiner Lieb' ich sicher bin - ohn' Furcht und ohne Reue. Gibt es einen gütigeren Trost, eine göttlichere Gnade als den Gedanken, dass Deine Liebe hier und bei mir ist? (Lied 445:2)] Diejenigen, denen ihre ungestörte Beziehung zu Gott bewusst ist, haben das Bestreben, dass auch alle anderen die Kraft des Geistes spüren. Manchmal scheint das schwer zu fassen, doch selbst, wenn wir das wollten, wir könnten die Gegenwart Gottes nicht verlassen. Selbst wenn wir „Flügel der Morgenröte" nähmen - uns mit Lichtgeschwin­digkeit bewegten - so können wir doch der Gegenwart Gottes nicht entkommen, denn Er füllt allen Raum. (B3) Wo immer wir uns befinden, auch dort ist Gott - er führt uns, er hält uns an der Hand. [Auf der CD, CedarS Around the Clock, ist das Zitat in einer wunde­rbaren Vertonung des Liedes „Wohin soll ich gehen?"(Ps 139)]
 
Mary Baker Eddy erklärt, dass die Erkenntnis, dass Gott, Geist, Alles-in-Allem ist, der Ausgangspunkt der göttlichen Wissenschaft ist. (S1) Es gibt „kein anderes Gemüt". Das bedeutet, dass wir kein Gemüt haben, das getrennt von Gott entweder absichtlich etwas Falsches tut oder sich vom Guten getrennt fühlt. Wenn Gott allgegenwärtig ist, dann füllt Er allen Raum, und es gibt nichts, was Ihm nicht gleicht. (S2) Die Allmacht, Allgegenwart und Allwissenheit des Geistes löschen alle Möglichkeiten der Materie oder des Glaubens, dass ein Leben getrennt von Gott wirklich sein könne. (S3) Es kann einfach nichts außer­halb der Allheit Gottes geben oder aus der Güte, die die Allheit Gottes einschließt, ausge­lassen werden.
Als unsere kleine Tochter eingeschult wurde, fühlte ich mich wegen ihrer Sicherheit ein bisschen hilflos. Der Gedanke, dass Gott als Geist - allen Raum füllt -, war der einzige Gedanke, der mir Frieden brachte. Das gilt für jede einzelne Idee Gottes. Wir alle sind durch den Geist Gottes in Sicherheit, beschützt, versorgt, erhalten und gefördert.
 
Abschnitt 2: Das wahre Bild manifestiert wahre Kraft
Es kommt vor, dass wir diesen Verst (B4) aus dem Buch Hiob völlig aus dem biblischen Zusammenhang herausnehmen. Der Zusammenhang zeigt einen Hiob, der von den „gelehrten Meinungen" seiner Freunde enttäuscht war, und der jugendliche Elihu gründet seinen Standpunkt und das Recht, so zu sprechen, auf die Tatsache, dass das, was er sagt, von dem Geist Gottes in ihm kommt. Elihu lässt sich selbstsicher über Gottes Allmacht aus und erinnert Hiob daran, dass die Menschen wegen ihrer begrenzten Ansichten Gott nicht beurteilen können, aber drängt ihn, darana zu denken, dass Gottes Werke dem Wohl aller dienen. Welche Rolle wir auch spielen, es dient dem allgemeinen Guten; und die Quelle für alles ist Gott. (B5) Etwas modernen ausgedrückt, erinnert er Hiob daran, dass „es hier nicht alles um ihn geht." Paulus geht da einen Schritt weiter und sagt klar und deutlich, dass wir „nicht im Fleisch sondern im Geist sind." (B6) Alles, was der Geist tut, zeugt von unserem wahren geistigen Wesen. Eine solche Idee muss ihren Ursprung im Geist selbst haben. Albert Barnes sagt das so: „Der Heilige Geist gibt unsern Gemütern den Beweis dafür, dass wir von der Familie Gottes aufgenommen worden sind." In seinem Brief an die Korinter erklärt Paulus, dass die Christen das unverhüllte Gesicht Gottes sehen, das bei Mose noch verhüllt war, - frei von Behinde­rungen, klar und deutlich, leuchtend und bestimmt - so zeigt sich in uns das Bild, das wir sehen. (B7) Barnes befasst sich mit dieser Passage von einem sehr praktischen Standpunkt aus:
 
„Es ist ein Naturgesetz, dass wir in unseren moralischen Gefühlen von den Menschen, mit denen wir umgehen und durch die Dinge, mit denen wir uns beschäftigen, geformt werden. Unbemerkt gleichen wir uns jenen an, mit denen wir soziale Kontakte haben und den Dingen, die uns vertraut sind. Wir übernehmen Meinungen, wir kopieren Gewohnhei­ten, wir verfallen rituellen Gebräuchen derer, mit denen wir uns täglich unterhalten und die uns nahe stehen und mit denen wir befreundet sind. Ihre Gefühle und Wege werden unbemerkt zu unseren Gefühlen und Wegen. ... Wir werden, ohne es zu merken, in Über­einstimmung mit den Meinungen, Maximen und Gefühlen derer geformt, mit denen wir auf diese Weise umgehen."
 
Es ist zu überlegen: Je mehr wir uns auf das wahre Bild Gottes konzentrieren, um so mehr werden wir mit diesem [Bild und] Gleichnis übereinstimmen. Mrs. Eddys Prämisse lautet, dass der Mensch das Bild und Gleichnis Gottes ist. (S4) Sie folgert, dass die Materie oder das Physische nicht dieses Gleichnis sein kann. (S5) Wenn wir in den Spiegel schauen, kann unser Spiegelbild nicht vom Original abweichen. Auf gleiche Weise muss das, was Gott als Sein Bild sieht, Ihm gleich sein. Alle Analogien haben irgendwo ihre Schwächen, aber, wie in vorangegangenen Artikeln besprochen wurde, ist es hilfreich, sich daran zu erinnern, dass das Bild nicht im Spiegel ist sondern im Auge des Betrachters. Gewiss muss das Bild mit dem Original übereinstimmen (S6), aber das Bild ist nicht außerhalb Gottes. Das Bild wird von Gott gesehen. Da gibt es keine Tren­nung. Das gilt für jeden. _„Alles, was Gott uns gibt, bewegt sich in Übereinstimmung mit Ihm, indem es Güte und Kraft reflektiert." (S7, nach dem engl. Original) Was siehst Du, wenn Du in den Spiegel schaust? Etwa das Physische? Du bist das Bild! Schau in den Spiegel der Wissenschaft, und mache Dich mit dem wahren Bildnis vertraut! Du wirst dann die Attribute des Geistes und wahre Kraft manifestieren.
 
Abschnitt 3: Es kann nur eine Kraft oder Macht geben!
Im Zitat B8 kommt der Feind nicht auf Zehenspitzen herangeschlichen, er kommt wie eine Flut geströmt (in der englischen Lektion steht hier ein Zitat aus Jes 59:19, das aus der KJV übersetzt lauten würde: Wenn der Feind kommt wie ein Flut, so wird der Geist des Herrn ein Banner gegen ihn erheben). Schon ein langsam steigenden Fluss kann erheb­lich sein, um so mehr aber ein reißender Strom. Manchmal im Leben begegnen uns Dinge, denen wir einfach nicht ausweichen können. Wie beim Riesen Goliath spielen sich die Herausforderungen oft mit viel Energie vor uns auf und protzen damit, dass wir nicht in der Lage seien, mit ihnen fertig zu werden und erschrecken uns mit dem Gedanken, dass auch Gottuns nicht helfen könne. Aber Gott „wird ein Banner gegen [sie] erheben." Historisch gesehen begann der Bannerträger die Schlacht mit dem ersten Schlag gegen den Feind. Für mich ist es interessant, dass David sich in unserer Geschichte nicht nach einer Position auf dem Schlachtfeld gedrängt hat. Er war draußen bei der Herde und ging seiner Arbeit nach als Samuel kam und ihn suchte. (B9) Nachdem, aber Samuel ihn gesalbt hatte, akzeptierte er seine Aufgabe und war bereit, den Herausforderungen für seinen Gott und sein Land zu begegnen. [Einschließlich der Begegnung mit Goliath auf freiem Feld] Oft wird darauf hingewiesen, dass David mit Sauls Rüstung nichts anfangen konnte. Er benutzte, was ihm vertraut war, seine Schleuder. Es hat viele gegeben, die den fünf flachen Steinen, die er in seine Hirtentasche tat, besondere symbolische Bedeutung zugemessen haben, aber tatsächlich hat er nur einen davon gebraucht. Seine Kraft lag nicht in Waffen sondern bei Gott.
 
Wie Goliath seine unüberwindliche Kraft zur Schau stellte, so tut das jede böse Heraus­forderung, die sich prahlerisch Gott entgegenstellt. So wie Mrs,. Eddy ihre Frage stellt, macht sie den Anspruch des Bösen lächerlich: „Kann die Materie Leben, Geist, vertreiben und so die Allmacht besiegen?" (S8) Wie unser Lehrbuch sagt: „Die zentrale Tatsache der Bibel ist die Überlegenheit der geistigen Kraft über die physische." (S9) Um diese Kraft zu nutzen, heißt es, dass „ ...du Gott über alles lieben" musst. (S10) Tatsächlich ist es unmöglich, erfolgreich zu arbeiten, wenn man versucht, geistige mit materiellen Metho­den zu vermischen. Das ist für manche Menschen ein Problem. Es ist nicht immer leicht, auf alle materiellen Hilfsmittel zu verzichten und allein Gott zu vertrauen. Wenn wir es nicht tun, sind wir aber keine Christlichen Wissenschafter. (S11) Dass es neben Gott keine andere Kraft gibt, ist die zentrale Tatsache in der Christlichen Wissenschaft. Das ist in der Tat auch die Norm für die Praxis. „Das Gute, das du tust und verkörperst, verleiht dir die einzige, erreichbare Kraft." (S11) - die einzige Kraft! Ist sie in Dir drin?
 
Abschnitt 4: Ein böser Einfluss ist Kraft-los
In unserer heutigen Zeit sind die Leute offensichtlich vom okkulten Denken begeistert. In Literatur, Film und Videospielen sind Hexerei, Vampire, Zauberei ganz allgemein ein Thema. Die meisten halten das für reine Fantasie, aber manch einer glaubt, was er dort sieht. Das trifft besonders für dämonische Besessenheit und Astrologie zu. Bemerkens­wert ist, dass die gleichen Menschen, die sich mit der dunklen Seite der Mystik beschäfti­gen, die Möglichkeit eines allmächtigen und gütigen Gottes rigoros zurückweisen.
 
Jugendlichen scheint es fast unmöglich zu sein, diesen grotesken Bildern auszuweichen, aber wir können sicher sein, dass sie völlig falsch und machtlos sind. Paulus sagt: „... die Gesinnung des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott." (B12 nLB) Warum sollten wir in unser Denken aufnehmen, was hasserfüllt gegen Gott ist? Oder warum sollten wir Gott widerstreben? Solche Warnungen finden wir in der ganzen Heiligen Schrift. Im Brief an die Römer sagt Paulus: „Es gibt keine Macht außer Gott." (B13 in der englischen Lektion nach der KJV) Vor vielen hundert Jahren warnte der Prophet Jeremia die Israeliten davor "... dem Beispiel der [Heiden zu] folgen." (B14) Und noch ein paar Jahrhunderte früher werden die Kinder Israel im 5. Buch Mose davor gewarnt, „den Zeichendeutern und Wahrsagern" zu gehorchen. (B15) Zurück zum Neuen Testament, wo Paulus uns ermahnt: „Habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis," (B16).
 
Alle diese abergläubigen Praktiken und okkulten Fantasien widersprechen direkt dem Verständnis, dass Gott, Geist, die einzige Kraft ist. Wissenschaft und Gesundheit weist alle Auffassungen von einer Kraft neben Gott, die den Menschen regiert, pauschal zurück. Unser Lehrbuch weist darauf bin, dass der scheinbare Einfluss übernatürlicher Geschichten und Praktiken nicht mehr ist, als die „... Wiederholung des Bösen" (S12) Aber die Tatsache bleibt immer noch: „Das Böse ist nicht das Höchste; das Gute ist nicht hilflos". (S13)
Das Böse ist macht- und kraftlos, und in der Christlichen Wissenschaft wird die Annahme, dass das Böse Macht habe, tierischer Magnetismus genannt. Es ist ausgesprochen wichtig zu verstehen, dass der so genannte tierische Magnetismus nur eine Annahme ist die keine Grundlage in der Wahrheit hat. (S14, S15) Mrs. Eddy wendet sich ganz besonders gegen die Annahme der Horoskope und der Astrologie und weist sie zurück. Manche betrachten das als einen harmlosen Spaß, aber es hat keine Macht und wir sollten es meiden. Vor einer Reihe von Jahren betonte das ein Vortragender ganz besonders und forderte die Zuhörer auf, jeden Tag zu erklären, „Ich bin kein Zeichen!" Wenn wie diesen mesmerischen Einflüssen, die die Menschheit fesseln, nicht aktiv entgegentreten und sie zurückweisen, laufen wir Gefahr, unbemerkt in sie hinein zu treiben und von ihnen regiert zu werden. Macht hier keinen Fehler - aller Aberglaube und alle okkulten Praktiken sind machtlos und unwirklich! Du hast göttliche Autorität für diesen Standpunkt. (S16)
 
Abschnitt 5: Geist ist die heilende Kraft.
Im Lukasevangelium erfahren wir, dass Jesus „in der Kraft des Geistes" zurückkam, nachdem er in der Wildnes versucht worden war. (B17) Der Theologe Adam Clark weist besonders auf die Tatsache hin, dass „wer durch die Gnade Gottes der Versuchung widersteht und sie überwindet, immer dadurch gewinnt, ... dass die Dinge, die für unsere gründliche Zerstörung erfunden wurden, für uns zu den Instrumenten für das größte Gute werden." Jesu Konfrontation [mit dem Bösen] in der Wüste hat ihn nicht geschwächt sondern gestärkt. Diese geistige Kraft war explosiv. In Robertson's Word Pictures of the New Testament kommt eine interessante Tatsache zum Ausdruck: Das hier mit Kraft wiedergegebene Wort kommt vom griechischen dunamis her, aus dem sich das Wort „Dynamit" herleitet. Gehen wir mit einer solche Kraft an das Heilen heran? Jesu Heilung der Frau, die seit 18 Jahren „verkrümmt" war, hat deswegen eine besondere Bedeutung, weil sie angesichts einer starken dogmatischen Opposition vollbracht wurde. Auch heute begegnen wir ähnlichen Argumenten bei unserer heilenden Arbeit. So steht zum Beispiel das geistige Heilen den heute vorgeschriebenen Verfahren entgegen; Verleumder halten Heilung für eine Verletzung göttlicher Gesetze stat für eine Erfüllung derselben; die Feindseligkeit richtet sich nicht nur gegen den Heiler sondern auch gegen den Patienten; und diese Feindseligkeit hat meist Neid zur Ursache.
 
Unser Lehrbuch weist darauf hin, dass das Heilen Jesu der Beweis für die „Macht des Geistes über das Fleisch" ist. (S17) In dieser Geschichte hatte die Frau „einen Geist der Krankheit". Oft glauben die Leute, dass Gott die Krankheit schickt, aber es gibt keine bösen Geister und nichts Böses im Geist. (S18) Unsere Führerin erwartet von uns die Heilungsbeweise Jesu. (S19) Die Frau in dieser Geschichte fühlte sich hilflos und konnte sich nicht selber helfen. Dagegen erfahren wir in unserem Lehrbuch, dass wir die Kraft haben, uns selber zu helfen und dass niemand uns diese Kraft nehmen kann. Es hilft, wenn wir wissen, dass wenn die falschen Annahmen berichtigt werden, Geist uns neu bildet. (S20) Unsere Aufgabe ist es, diese Kraft zu nutzen - Besitz von unserem Körper zu ergreifen und uns in dr Stärke des Geistes zu erheben. (S21)
 
Abschnitt 6: Nichts ist zu schwer!
In diesen Tagen scheint es so zu sein, dass fast jeder auf die eine oder andere Weise überbeansprucht ist. Selbst die Rentner sind oft mit Vereinen und Ausflügen überbucht. Manchmal scheint es, dass es unmöglich ist, alles zu schaffen, auch scheint die Energie zu fehlen, alles zu durchschauen. Das fleischliche Gemüt bietet Seminare für Organi­sation und Zeit-Management an; und die Verstärker sind fünfstündiges Krafttraining und Energiegetränke - alles nicht weit entfernt von gefährlichem Medikamentengebrauch. Und dann sind da natürlich die Sportgetränke mit ihrem Spruch: „Ist es in Dir drin?" Wie zuträglich diese rezeptfreien Leistungsverstärker zu sein scheinen, so sind sie doch oft gefährlich, suchtfördernd und immer ein armseliger Ersatz für die Kraft des Geistes.
 
Die Heilige Schrift verheißt, dass wir alles durch die Kraft Christi tun können. (B19) Gleich wie schwierig die Prüfung oder Versuchung zu sein scheint, wir brauchen nicht zu verzweifeln oder unter dem Druck zusammenzubrechen. Jedes menschliche Hilfsmittel verbraucht sich und hinterlässt uns schlimmer als zuvor, aber der Geist und die Kraft Gottes sind ohnegleichen. (B20) Diese Kraft ist immer und überall in unbegrenzter Menge verfügbar. Für viele mag es ausreichen, diese Kraft zum eigenen Nutzen zu verwenden, aber für den praktizierenden Christ gibt es noch mehr zu tun. Diese Kraft kommt so richtig ins Spiel, wenn wir mit christlicher Arbeit beschäftigt sind. Als Nachfolger Christi müssen wir bereit sein, unsere persönlichen Interessen beiseite zu setzen und jeden Tag mit dem Christus voranzugehen. Um das Kreuz zu tragen (B 21), müssen wir [immer wieder] die Zeltpflöcke ausziehen und weiterziehen. Wir wollen nicht stagnieren. Wir müssen vorankommen. Jesus hat von uns verlangt, dass wir uns für das Heilen engagie­ren. Einige mögen meinen: „Bei allem was ich zu tun habe, wo bleibt da noch Zeit für Kirche und Gebet?" Wiederum verheißt Christus, „mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht." (B23) Du wirst Dich erinnern, dass ein Joch für die Zusammenarbeit von zwei Tieren gedacht ist, damit sie zusammen wie ein Tier arbeiten. Wenn wir mit Christi Arbeit beschäftigt sind, dann sind wir niemals allein auf uns gestellt.
 
Mary Baker Eddy kannte harte Arbeit. Ihr Leben lang hat sie dafür gearbeitet, einer leidenden Welt Heilung zu bringen. Sie ist nie in den Ruhestand gegangen. Sie lebte nach dem, was sie selber gesagt hatte: „... die höchste und lieblichste Ruhe [liegt] in heiliger Arbeit." (S22) Sie versicherte ihren Schülern, dass jeder, der treu dem Christus folgt, auch in der Lage ist zu heilen. (S23) Für den menschlichen Sinn mag es so aussehen, als ob diejenigen, die am härtesten arbeiten, dafür bestraft werden, aber Mrs. Eddy wusste, dass sich geistige Energien nie verbrauchen (S24), und sie nennt Florence Nightingale als Beispiel für jemand, der durch selbstloses Dienen mehr volbracht hat, als andere ertragen könnten. (S25) Dieses Verlangen wurde durch einen göttlichen Impuls getrieben. Jeder, der anderen hilft, weiss, dass selbstloses Dienen die Kraft belebt statt zu ermüden. Unsere Führerin ermutigte uns , diese göttliche Energie zu empfingen und so nicht den Gesetzen der Ermüdung zu unterliegen, sondern der göttlichen Kraft. (S26)
 
 
Abschnitt 7: Die Kraft des Wortes
Wie auch Elihu so behauptete Paulus, dass seine Standfestigkeit ausschließlich von Gott kam. (B24) Statt sich auf retorische oder sprachgewandte philosophische Argumente zu verlassen, gründete er seine Botschaft auf die Kraft der geistigen Demonstration, um den Zuhörern zu zeigen, sich nicht auf Menschen sondern auf Gott zu verlassen.
 
Die Kraft Gottes manifestiert sich im Heilen. Mrs. Eddy vertraute vollends darauf, dass die Kraft des WORTES genau so heilt, wie zur Zeit des Paulus. (S27) Die heilende Wirkung der christlichen Wissenschaft ist der Beweis dafür, dass ihre Lehren rechtmäßig und von der Kraft des Geistes getränkt sind. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an einen Werbe­spruch, den es vor ein par Jahren gab: „Das ist das Richtige". Mrs. Eddy wollte, dass ihre Nachfolger ihre Entdeckung als das Richtige erkannten. Die Christliche Wissenschaft war nicht ihre Idee oder Erfindung, sie kam direkt aus der Kraft des Geistes (S28), und Mrs. Eddy erwartete voll Überzeugung, dass diese Kraft in unserer gegenwärtigen Erfahrung alles regiert. (S29) Im 3. Abschnitt wurden wir gewarnt, dass der Feind „wie eine Flut" auf uns zu kommt. Wenn wir jeden Tag den aggressiven Herausforderungen des Bösen gegenüberstehen, mag es scheinen, als hätten wir selber nicht ausreichend Kraft, um ihnen zu widerstehen. Der Feind mag „wie eine Flut" kommen, aber „die ruhigen, starken Ströme wahrer Geistigkeit" sind mächtiger als jede scheinbare Flut des Bösen. Diese Ströme vertiefen unsere Erfahrung (S30). Moderne Definitionen von „vertiefen" sind „stärker, verstärken und unterstützen". Die Stärke des Geistes gibt uns die Kraft, die Lügen der Sünde, der Krankheit und des Todes zu durchschauen und jedes Hindernis für unser geistiges Wachstum zu überwinden. Somit bleibt die Frage: Ist es in Dir drin?

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