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„Denke Wahrheit"

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, January 16th, 2012

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Ideen für die Anwendung der Wochenlektion:
Wahrheit
in der Woche vom 16-23. Januar 2012
 
[In eckigen Klammern und in Kursivschrift stehen Anmerkungen von Warren Huff, CedarS-Direktor und Herausgeber der Mets und PSSTs und PYCLs: Die folgenden Ideen zu Anwendung für diese Woche und die möglichen Sonntagsschulthemen (PSST), die noch nachfolgen, werden ganzjährig primär für die Camper und Mitarbeiter von CedarS (und auch für einige Freunde) angeboten, um den großen Wert des täglichen Lektionsstudiums (nicht nur im Camp) zu erkennen und zu demonstrieren. Du kannst Dich anmelden, um sie kostenlos per e-Mail zu erhalten - jeden Montag in Englisch und etwa Mittwoch in freier Übersetzung in französisch durch durch Pascal, in deutsch durch Helga und Manfred oder in spanisch durch ein Team von Ana, Eric, Claudia und Patricio. Ihr könnt euch eintragen auf der Seite: www.cedarscamps.org/newsletters]
 
In deutschen Familien kann man oft die Worte hören: „Nicht kaputt machen!" Das sagen ältere meist zu jüngeren Geschwistern, wenn sie lautstark darum bitten, nicht zu zerstören, was sie gerade aufgebaut haben. Als Beispiel: „Alma, mach das nicht kaputt!" oder „Alma, bitte mach nicht kaputt, was ich gerade so schön gebaut habe!" Am Samstag Morgen stand der Ausruf inmitten einer kleinen Familientragödie. Nun, für Johann war sie gar nicht so klein. Alma und ich waren gegen 6:00 Uhr aufgestanden und gegen 7:30 Uhr kam Johann dazu. Ich hatte gesehen, wie Alma mit Legosteinen etwas zusammen baute. Was ich aber nicht bemerkt hatte, dass Alma sich die Legosteine aus einem Raumschiff nahm, das Johann am Abend vorher mühevoll zusammengesetzt hatte. Oh weh! Als Johann dazu kam und sein kaputtes Raumschiff sah, war er ganz verzweifelt.
 
Als wir versuchten, im wörtlichen und übertragenen Sinn die Bruchstücke einzusammeln, betete ich innig, um eine Lösung für diese Situation zu sehen. Bei Lego gibt es immer ausführliche Bauan­leitungen, die Johan meisterhaft befolgt. Aber dieses Raumschiff hatte er ohne Bauanleitung nach seinen eigenen Vorstellungen gebaut. Es war ein Unikat, und er war so verzweifelt, weil er es nicht reparieren konnte. „Aber, ich kann es nicht wieder zusammensetzen!"
 
Nun bin ich leider kein Legofachmann. Johann und Noah sind unsere Lego-Meister. Ich staune immer, was sie zustande bringen. Es ist einfach erstaunlich. Aber nun saß ich da mit einer kaputten Lego-Schöpfung und einem ärgerlichen und verzweifelten Johann. Dann hatte ich aber eine Idee.
 
„Johann, du weißt doch, dass ich keine Ahnung von Lego habe. Aber Du kannst alles bauen. Du kennst alle Teile, weißt, wie sie zusammenpassen und was Du gerade brauchst. Du hast die tollen Ideen, und Du steckst die Teile zusammen, um das zu schaffen, was Du dir vorgestellt hast. Hab' keine Angst, dass Du nicht wider zustande bringst, was Du geschaffen hattest. Vielleicht machst Du noch etwas viel besseres. Du musst nur „Lego denken". Einfach „Lego denken!"
 
Und was meint Ihr? Nach wenigen Minuten hatte er sein Raumschiff wieder in der Hand. Es war so unglaublich schön wie des erste, das Alma _„kaputt gemacht" hatte.
 
Als ich anfing, mich mit dem Thema dieser Wochenlektion zu befassen, konnte ich deutlich erkennen, wie wir durch das Zeugnis des „Geistes der Wahrheit" über die scheinbare Zerstörung triumphieren. Wenn es schein, als ob alles vor einem in Scherben liegt. Wenn es so aussieht, als ob man die Bruchstücke seiner Legokonstruktion oder seines Lebens nicht wieder zusammenbe­kommt. „Denke die Wahrheit!"
 
Was aber macht man, wenn sich im Leben die Tragödie zerstörter Träume oder Hoffnungen widerspiegelt, wie z.B. im Roman von John Steinbeck „Von Mäusen und Männern", oder in den Gedichten von Robert Burns, die zu dem Titel führten, „Die besten Verhaltensmuster von Mäusen und Menschen/oft gehen sie daneben". Was tun dann wir? Wir „denken Wahrheit", wie es uns diese Lektion zeigt. Wenn im Leben Tragödien, Unglück, Unfall, Krankheit, Mangel oder Sünde sichtbar werden, dann erhalten wir durch das Zeugnis des „Geistes der Wahrheit" oder den verheißenen Tröster ein mächtiges Werkzeug in die Hand, um etwas wieder herzustellen. Das allgemeine Thema des zerstörten Lebens oder der zerstörten Harmonie finden wir im täglichen Leben wieder, in den Zeitungen oder in Steinbecks Roman oder in Burns Gedichten. Ihr findet sie im Netz auf der ursprünglichen e-book Seite, (http://www.gutenberg.org/ )
 
Wenn Ihr Euch aber lieber über das Sinnenzeugnis eines "kaputten Lebens" erheben wollt, dann empfehle ich Euch diese Wochenlektion und rate Euch: „Denkt die Wahrheit!"
 
Der Goldene Text (GT): ... Der Geist ist's, der da Zeugnis gibt, denn der Geist ist die Wahrheit.*  1. Joh 5:6
Unser Goldener Text bildet den Schlüssel zu dieser Lektion, er fasst sie sozusagen zusammen. Und diese Woche ist da keine Ausnahme. Durch die ganze Lektion hindurch erfahren wir etwas über das Bezeugen, das Zeugnis geben, die Wahrheit oder die Wahrheit bezeugen. Das ganze fünfte Kapitel im 1. Johannesbrief ist eine besondere Botschaft über das Bezeugen der Wahrheit. Ich liebe ganz besonders die Übersetzung von Joh 5: 9-11 von J.B. Phillips: „Wenn Ihr doch bereit seid, das menschliche Zeugnis anzunehmen, wie unendlich wertvoller ist dann doch das Zeugnis Gottes, das er für Seinen eigenen Sohn abgibt! Der Mensch, der wirklich an den Sohn Gottesglaubt, wird Gottes Zeugnis in seinem Herzen wiederfinden. Wer nicht an Gottes Sohn glaubt, macht sich selber zum Lügner, weil er sich absichtlich weigert, das Zeugnis zu akzeptieren, das Gott über seinen eigenen Sohn gegeben hat. Das heißt, dass Gott den Menschen das ewige Leben gegeben hat und dass dieses wirklichen Leben sich einzig in Seinem Sohn findet." Man kann diese Übersetzung und etwa 28 andere Übersetzungen online lesen bei der Website: http://www.biblegateway.com
 
 
Wechselseitiges Lesen:
Joh 8: 1,2,12-18,26-30
Hier geht es weiter mit dem, was das jüdische Gesetz unter Zeugnis versteht. Hier, im 8. Kapitel des Johannesevangeliums wird uns die Diskussion zwischen Jesus und den Pharisäern über das Zeugnis nahegebracht. (Später im 3. Abschnitt werden wir mehr über das Thema hören bei der Geschichte von der Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde. B9) Es lohnt sich, dieses Kapitel insgesamt zu lesen.
 
Hier stellt Jesus dem Zeugnis der materiellen Sinne (Ihr richtet nach dem Fleisch ...) dem Zeugnis der zwei Zeugen gegenüber (dem Christus, "Ich selber" und dem Vater").
 
Hier kommt es auf die Regeln für Zeugen im jüdischen Gesetz an. Ein Zeuge für einen Vorfall muss das mit eigenen Augen gesehen haben. Hörensagen gilt nicht. Die Thora sagt (5. Buch Mose 19:15, nLB): „Es soll kein einzelner Zeuge gegen jemanden auftreten wegen irgendeiner Missetat oder Sünde, was für Sünde es auch sei, die man tun kann, sondern auf Aussage zweier Zeugen oder dreier Zeugen hin soll eine Sache gültig sein." Zwei Zeugen liefern also einen gültigen Beweis für eine Sache, aber ein Zeuge reicht nicht aus. Aber die Aussage eines Zeugen kann die eidliche Aussage des Beschuldigten für seine Unschuld erfordern. Die Aussage von zwei Zeugen ist der von drei oder mehr Zeugen gleichzusetzen. Wenn also zwei Zeugen einen Vorfall bestätigen und einhundert Zeugen das Gegenteil behaupten, so gilt, dass die Zeugengruppen sich widersprechen, aber der größeren Gruppe kommt keine größere Beweiskraft zu. Ein einzelner Zeuge kann ein Kapitalverbrechen nicht bezeugen. Seine Aussage ist kraftlos, wenn es keinen zweiten Zeugen gibt.
http://en.wikipedia.org/wiki/Testimony_in_Jewish_law
Im 8. Kapitel des Johannesevangeliums und im 5. Kapitel des 1. Johannesbriefs werden wir mit der rechtlichen Argumentation Jesu vertraut gemacht: Sein Leben und seine Erfahrung werden bezeugt: 1. durch den Vater und 2. durch den Christus und 3. durch den Heiligen Geist (den Tröster, den Geist der Wahrheit).
 
1. Abschnitt :
In Zitat B1 (5. Mose 32:3,4) erfahren wir, dass Gottes Werk vollkommen ist und dass er ein Gott der Wahrheit ist. B2 (1. Mose 1: 26) sagt uns, das Gott den Menschen zu Seinem Bild und Gleichnis schuf. Und B3 (Jes 43:10): „Mein Volk, Ihr seid meine Zeugen und mein auserwählter Diener. Ich will, dass ihr mich kennt, mir vertraut und versteht, dass ich allein Gott bin." (Übersetzung in der Contemporary English Version)
 
Was tut ein Zeuge? Ein Zeuge sieht oder hört etwas. Ein Zeuge macht eine Aussage oder berichtet, was er gesehen oder gehört hat. Wenn wir sehen, was Gott getan hat und diese Tatsache bezeu­gen, tun wir dann nicht, was Gott von uns fordert? Und handelt nicht jemand, der Gott bezeugt, in der Gewissheit, dass Gott gegenwärtig ist?
 
Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit machen uns mit der Idee vertraut, dass der Mensch die Reflexion oder Widerspiegelung, der Ausdruck, der Zeuge, der Beweis und der Vertreter des Gottes ist, der Wahrheit ist. (S. W&G S. 1-4)
S3 weist darauf hin, dass die „große Schwierigkeit... in der Unwissenheit über Gott" liegt. Wenn der Mensch der Zeuge ist, der Vertreter des Gottes, der Wahrheit ist,dann ist es unsere Pflicht, Zeugnis für die Wahrheit abzulegen, für nichts als die Wahrheit. Noch einmal, der Mensch handelt als Zeuge für die Gegenwart Gottes und das mit der Autorität oder „Herrschaft" der Gegenwart Gottes.
S1 „Der Mensch, der zu Gottes Gleichnis erschaffen ist, besitzt und reflektiert Gottes Herrschaft über die ganze Erde." (nach dem engl. Original)
Am letzten Sonntag sahen meine Frau Susanne und ich im Fernsehen eine Szene mit einem Überfall in einem Klassenzimmer. Wir reagierten beide gleich: „Wie kann da jemand herumsitzen und nichts tun?" Ist es nicht frustrierend, wenn man Berichte von solchen hört oder sieht, die einfach da sitzen, wenn schreckliche Dinge passieren? Und werden wir nicht alle mitgerissen, wenn jemand oder eine Gruppe von Menschen mutig und selbstlos reagieren bei einem Notfall?
 
Main Bruder Gary berichtete einmal von einem Fall, wo er und seine Kameraden von einer Schwimmermannschaft einen Autounfall beobachteten. Gary wollte helfen. Sein Trainer ließ ihn aber nicht gehen, weil er für die Sicherheit seiner Schwimmer haftbar war. Danach nahm sich Gary vor, nie wieder untätig zu sein, wenn seine Hilfe gebraucht wird. Und er hat dafür gebetet, dass er bereit sein würde, wenn man ihn braucht. Seitdem hat er viele Gelegenheiten gehabt, um seinem Ver­sprechen treu zu sein. Oft betet er mit dem Verlangen, dort zu sein, wo Gott ihn braucht. Die Ergebnisse dieser Gebete sind wirklich interessant. Als einmal andere als Zeugen dastanden und sahen, wie der Fahrer in einem brennenden LKW festsaß, betete Gary, stürzte sich dann in die Flammen und zog den Fahrer heraus. Ein anderes Mal sah Gary wie ein Kabriolett von der Straße abkam, sich überschlug und den Fahrer unter sich begrub. Zusammen mit anderen schuf er mit bloßen Händen eine Öffnung, um den Fahrer zu befreien. Der saß immer noch in seinem Sitz fest. Während die anderen den Wagen anhoben, kroch er unter das Wrack und befreite den Fahrer. Und etwas weniger Dramatisches: als die Beine eines kleinen Bruders ihn bei einer Wanderung nicht mehr tragen wollten, da hatte Gary genügend Kraft, um ihn auf seinen Schultern zum Ziel zu bringen. Das hat mich sehr beeindruckt. Was wir tun müssen, das können wir mit Gottes Hilfe tun, mit der von Gott gegeben Herrschaft und in Bezeugung Seiner Gegenwart.
 
Wir „denken Wahrheit" und leben als Zeugen für die Wahrheit.
 
Abschnitt 2: Elia, der die „Christliche Wissenschaft" beweist, ist so alt, wie der "Urvater."
Habt ihr jemals gedacht, dass die Christliche Wissenschaft so _„alt ist wie Gott"? Dann schaut euch doch mal Zitat S5 an (W&G 146:3)! Was steht in der Randüberschrift? „Die Christliche Wissenschaft so alt wie GOTT" Ist das nicht das, was Elia erlebte, als er den Sohn der Witwe wiederbelebte, ein deutliches Beispiel einer christlich-wissenschaftlichen Heilung? Diese liebevolle Mutter hatte ihren Sohn früher schon einmal fast durch den Hungertod verloren, hatte sich und ihren Sohn nur durch den Gehorsam gegen Elias' Gebot gerettet, ihm zuerst ein Brot zu geben. Sie hatte das Vertrauen, der Bitte des Gottesmannes freundlich und gehorsam zu folgen. Und ihre vertrauensvolle Antwort gab sie nicht aus einem vorhandenen Überfluss heraus, sondern angesichts von Mangel und Hungersnot. Und genau da ist es, wo die Wahrheit Gottes durchscheint. Wo die materielle Sinne schreien Mangel, Trockenheit, Unzulänglichkeit, wird der heilige „_Einfluss der Wahrheit beim Heilen von Krankheit und Sünde demonstriert." S5(W&G 146:23)
 
Kehren wir noch einmal zum Konzept des Bezeugens zurück. Womit hatte Elia es zu tun? Während der Trockenheit begegnete ihm der überwältigend Augenschein von Mangel und Unzureichendem. Der einfache Gehorsam gegen den Gott der Wahrheit erhielt ihn. Materielle Umstände, das Zeugnis unzureichender Versorgung standen der Zusicherung des Trösters entgegen („so alt wie Gott").
 
Was wurde von der Mutter und von Elia gefordert, als es so aussah, als ob der Junge tot war? Das Erheben aus einem begrenzten Begriff von Liebe zum unendlichen Sinn des Lebens als der Wahrheit des menschlichen Daseins. „Er nahm ihn von ihrem Schoß und ging in das Obergemach hinauf, wo er wohnte. Wo lebte Elia? Durch seine früheren Demonstrationen, bezeugte Elia, wie Gott jede Not selbst inmitten von scheinbarem Mangel behebt. [während einer schweren Trocken­heit/Rezession/Tod] Elia lebte im Überfluss der Hinlänglichkeit. Wenn der Mensch durch die Christliche Wissenschaft das Zeugnis der geistigen Wahrheit hört, wird die Verschwörung gegen des Menschen unbegrenzten Sinn der Wahrheit zum Schweigen gebracht. [Ich erfuhr durch eine Anmerkung in MyBibleLesson.com, dass „die Menschen in Sarepta so beeindruckt von der Heilung waren, dass sie immer noch alle Jahre in einer Gedenkfeier daran erinnern, dass Elia den Sohn der Witwe an diesem Tag heilte." Bemerkenswert ist auch, das Zarepta für jeden Besucher des Bibel-Land-Parks bei CedarS lebendig wird, weil an einer Stelle zwischen den Städten Thyrus und Sidon gewissermaßen wie im Brennpunkt ein Baum sich um einen Doppel-T-Träger windet, der das Kabel für den Wassersportturm verankert, der auf unserem Mittelmeer steht. Wir brauchen immer noch Spenden, um vor unserem Familenwochenende, das an das Jubiläum erinnert, die Wege des Paulus auf seinen Reisen zu vollenden und die Wegweiser mit Richtungs- und Entfernungsangaben nach Jerusalem, Damaskus, Antiochien, Ephesus, Athen, Korint und Rom aufzustellen]
 
S8 „Die ewige Wahrheit zerstört, was die Sterblichen vom Irrtum gelernt zu haben scheinen, und das wirkliche Dasein des Menschen als ein Kind Gottes kommt ans Licht."
 
B6 (1.Kön 17:24) : »Nun erkenne ich, dass du ein Mann Gottes bist und das Wort des Herrn in deinem Mund Wahrheit ist.«
 
Elia "denkt Wahrheit"-
 
Abschnitt 3: Zeugnis für unsere Verteidigung
B9 (Joh 8:1-11, 31, 32
In dem Teil von Joh 8, der in unserer Wochenlektion vorkommt, finden wir die Geschichte einer Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde. Augenzeugen bekundeten ihre Schuld. Im Zusammenhang mit dieser Wochenlektion fiel mir das jüdische Gesetz mit seinen Vorschriften über die Zeugenaussage auf. Die Frau war bei eben dem Vergehen ertappt worden, für die das mosaische Gesetz die Todesstrafe durch Steinigen vorsah. Wenn man heute z.B., über Steinigungen im Iran spricht, sind die meisten Leute zu recht vom Grauen erfüllt. Es scheint so barbarisch zu sein. Aber hier haben wir das mosaische Gesetz, das die Steinigung für dieses Vergehen vorsah. Von jesus wird berichtet, dass er nicht hier war, um das Gesetz aufzuheben, sondern um es zu erfüllen. Also stand Jesus der Justiz im Wege?
 
„Glaubt niemals, dass ich gekommen sei, um die Lehren Moses oder der Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, sie aufzuheben sondern um sie wahr zu machen." So steht es im Matthäus 5:17 (Nach der Übersetzung God's Word von 1955)
 
Wie also ist Jesus um den klaren Beweis der Schuld herumgekommen, die die Todesstrafe erfordert hätte?
 
Könnte der Schlüssel zu dieser Frage in den Versen liegen, die wir schon im Wechselseitigen Lesen betrachtet haben (Joh 8:15)? „Ihr richtet nach dem Fleisch, ich richte niemand. Wenn ich aber richte, so ist mein Richten gerecht; denn ich bin's nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat."
 
Das jüdische Gesetz fordert mindestens zwei Zeugen, um Schuld oder Unschuld festzustellen. In Wirklichkeit hat Jesus also in diesem Fall nicht versucht, das mosaische Recht außer Kraft zu setzen. Er hat weitere Zeugen aufgeboten, Zeugen, die für die wahre Natur der Angeklagten sprechen. Von diesen Zeugen ist die Rede im 1. Joh 5:6,7 „Und der Geist ist es, der das bezeugt; denn der Geist ist die Wahrheit. Denn drei sind es, die Zeugnis geben im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist; und diese drei sind eins."
 
Und so geht Jesu „Wahrheits-Behandlung" weiter: „Da sagte nun Jesus zu den Juden, die an ihn geglaubt hatten: »Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.« (B9, Joh 8:31) So konnte Jesus im „Wahrheit denken" über diese Frau die falschen Zeugen verstummen lassen, die juristischen Erbsenzähler. Und dann sprach er zu ihr die ermutigenden Worte, die wir uns alle merken können: »Dann verurteile ich dich auch nicht; geh hin und sündige nicht mehr!« (Joh 8:11, nLB)
 
In Zita S12 steht:
Als er der Ehebrecherin vergab, sagte er: „Geh hin und sündige hinfort nicht mehr. „Das moralische Gesetz, das berechtigt ist, freizusprechen oder zu verurteilen, fordert immer ein Wiedergutmachen, bevor die Sterblichen „hinaufrücken" können. Wahrheit gewährt dem Irrtum keine Vergebung, sondern löscht ihn auf die wirksamste Weise aus. (W&G 11:3, 8-10, 17-18)
 
[Dieser ursprüngliche Mensch] Jesus „denkt Wahrheit"
[„Die physische Ursache wurde von diesem einzigartigen Menschen, Jesus, ganz und gar beseitigt." (W&G 286 nach dem engl. Originaltext]
 
4. Abschnitt: Der Tröster, der Geist der Wahrheit
 
B14 Math 13:33 (nLB)
"Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: »Das Himmelreich gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.«
S13 W&G 13:33
„Wies dieses Gleichnis nicht auf eine Lehre hin, die eine Prophezeiung enthält und die das zweite Erscheinen Christi, der Wahrheit, im Fleisch voraussagte, das vor der sichtbaren Welt in heiligem Geheimnis verborgen ist?"
S14 W&G 329:5-7
„Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig. Schon ein geringes Verständnis von der Christlichen Wissenschaft beweist die Wahrheit von allem, was ich über sie sage."
 
Auch wenn dies das kürzeste Gleichnis Jesu ist, was ein wenig Sauerteig vermag, ist erstaunlich. Wusstet Ihr, welche gewaltige Menge Mehl die Frau verarbeitet hat? 38 Liter! http://en.wikipedia.org/wiki/Parable_of_the_Leaven
 
Wenn wir das zur wunderbaren Entdeckung der Christlichen Wissenschaft in Beziehung setzen, dann sollten wir niemals die Wirkung begrenzen, die ein bisschen Wahrheit ausmachen kann.
 
B12 Joh 14: 6 Ich bin, 12, 16 (nLB)
»Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. 12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. 16 Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, der für immer bei euch bleiben wird:«
 
Er ist da. Dieser Geist der Wahrheit ist immer in Tätigkeit. Der Sauerteig ist immer noch wirksam. Die Hefe der Wahrheit durchdringt das ganze menschliche Bewusstsein. Jede Heilung und Demonstra­tion macht dem menschlichen Bewusstsein den Tröster bewusst, den Geist der Wahrheit. Mary Baker Eddy hat für unser Zeitalter das wirksame Mittel des Trösters in der Form eines praktischen Heilungssystems entdeckt. In ihrem Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit findet sich auf S. 146 die folgende Randüberschrift: „Christliche Wissenschaft so alt wie Gott." Es war diese Wissenschaft, deren Tätigkeit Mrs. Eddy in den Zeiten der Propheten, den Zeiten unseres Meister und auch zu Mrs. Eddys und zu unserer Zeit erkannte. Auch im 9. Jahrhundert vor Christus bei Elia. Vor mehr als 2000 Jahren bei Jesus. Vor mehr als einhundert Jahren bei Mrs. Eddy. Und heute.
 
1919 wurde meine Mutter als kleines Kind durch die Christliche Wissenschaft von einem schlimmen Fieber geheilt. Ein freundlicher Arzt hatte alles für ihn Mögliche getan, aber er ließ meinen Großeltern wenig Hoffnung auf ein Überleben der Kleinen. Da wurde eine Christliche Wissenschafterin gerufen, und meine Mutter wurde vollständig geheilt. Jahre später sagte der gleiche Arzt zu meiner Mutter: „Junge Frau, sie wissen gar nicht, wie dankbar sie sein sollten!" Und in den 93 Jahren seither haben wir Zeugnis abgelegt für das Wirken des Sauerteigs der Wahrheit in unserer Familie.
 
Diese wunderbare Entdeckung durch Mary Baker Eddy hat viele Generationen mit göttlicher Heilung durchdrungen. Und ganz gewiss lässt sie uns „Wahrheit denken".
 
5. Abschnitt: Jesu Methode, die Krankheit am Teich von Bethesda zum Schweigen zu bringen.
B15 Joh 5:1-9 und,16,17, 19 Wahrlich, 20 (bis tut), 30-32 Wie, 37 der (bis gegeben)
Welch staunende Freude muss es gewesen sein, bei Jesu Heilarbeit Zeuge zu sein! Dieser Bibelabschnitt vermittelt uns ein lebendiges Bild von dem, was wir ein "Wellness-Bad" nennen würden, wo Menschen mit vielerlei Leiden darauf warten, durch die Bewegung des Wassers eine Heilung zu erlangen. Als Jesus seine Blicke über die Menschenmassen streifen ließ, fiel ihm einer besonders auf. Aber hat Jesus nach den Lasten der Menschen geschaut oder hat er Zeugnis abgelegt für das, was in aller Ewigkeit und für alle dort vor Ort gegenwärtig war, für den Christus, die Wahrheit? Und offensichtlich fand er jemand, der bereit war, sich zu erheben. Jesus fragte ihn: _»Willst du gesund werden?« Dieser Mann war 38 Jahre lang krank gewesen. Zunächst erklärte der, warum er keine Hoffnung mehr hatte geheilt zu werden. Er konnte einfach nicht schnell genug ins Wasser kommen. Immer waren andere schneller als er. Doch Jesus machte ihm Mut: Steh' auf, nimm deine Matte und geh weg!« (B15 nLB) Steh auf, wo du deine Schmerzen und Sorgen nieder­gelegt hast! Erhebe dich ohne Medikamente, Physiotherapie oder Operation. Erhebe Dich und sei frei! Und der Mann folgte Jesu Gebot und wurde geheilt.
 
Der moralische Mut, der uns auf den heilenden Christus, auf die Wahrheit antworten lässt, braucht keine magischen Gewässer, noch nicht einmal das Verstreichen einer gewissen Zeit. Unsere Fähigkeit, „Zeugnis abzulegen" für die heilende Wirkung des Christus, der Wahrheit, ist nicht von materiellen Umständen und Bedingungen begrenzt. Die wunderbaren Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit in diesem Abschnitt sind kraftvolle Hinweise für das Heilen. Verschlinge sie! Oft erinnere ich mich an einen beliebten Satz aus unserem Lehrbuch, Wissenschaft und Gesundheit, über das Heilen: „Halte ständig folgenden Gedanken fest: es ist die geistige Idee, der Heilige Geist und Christus, die dich befähigt, mit wissenschaftlicher Gewissheit die Regel des Heilens zu demon­strieren, die sich auf ihr göttliches PRINZIP, LIEBE, gründet, das allem wahren Sein zu Grunde liegt, über ihm steht und es umschließt." (W&G S. 107: 14)
 
Denke Wahrheit wie unser Meister Wahrheit dachte! Erhebe Dich, wenn Dich der Christus auffordert! Vor Jahren lebte ich auf unsrer Ranch in Florida. An einem Tag waren zwei meiner Sonntagsschüler bei mit zu Besuch. Ich war für das Wohl der neun Pferde verantwortlich, die sich frei auf unserer Ranch von 810 ha bewegten. Und weil die Mädchen gerne reiten wollten, hatte ich zwei dieser Pferde gesattelt. Ich trabte dort hin, wo sie warteten. Nachdem ich in einen leichten Galopp über­gegangen war, riss der Sattelgurt. Ich fiel mit einem dumpfen Aufprall zu Boden. Während ich fiel, fing ich sofort an zu beten, und meine Gebete waren vehement. Im ersten Augenblick sah alles nach schweren Verletzungen aus. Auch mein Rücken schien betroffen zu sein. Mit aller meiner mentalen Macht wandte ich mich an den Christus, die Wahrheit. Der Augenschein musste sofort verändert werden. Die Zeugen schienen sich gegen mich zu verschwören. Die materiellen Sinne schriehen: Schmerz, Verletzung, Behinderung in der Bewegung. Aber ich hatte meine Geheimwaffe, den immer gegenwärtigen Christus, die Wahrheit, die uns alle umfasst. Wie bei dem Mann am Teich von Bethesda kam der mächtige Ruf: „Steh auf!" Ich erhob mich mit dem Christus und ging zu meinen Schülern. Ich hatte keine Liege zu tragen, aber da lag der Sattel. Ich nahm ihn auf. Ich wusste, dass es Zeit war, Zeugnis abzulegen für all die geistigen Tatsachen, die wir in der Sonntagsschule gelernt hatten. Die ersten Schritte waren eine Herausforderung, aber mit jedem Schritt hörte ich mehr vom Christus und weniger vom Körper. Bald war ich vollständig frei.
 
Die Wahrheit denken, heilt.
 
6. Abschnitt: Wahrheit ist an der Arbeit, sie durchsäuert das Denken. Was Du denkst, das zählt.
S30 (W&G 118: 9) „Zeiten vergehen, aber dieser Sauerteig der Wahrheit ist immer tätig. Er muss die ganze Masse des Irrtums zerstören und so ewig in der geistigen Freiheit des Menschen verherrlicht werden."
 
Kann ich einen Zeugen bekommen?
 
Was bezeugst Du gerade jetzt in der Welt? Wird Dir in allen Bereichen des menschlichen Denkens und Bemühens die Tätigkeit der Wahrheit bewusst? Wird der Geist der Wahrheit, der Tröster, in deinem täglichen Erleben immer stärker? Oder wirst Du von den schrecklichen Bildern und Berich­ten der materiellen, körperlichen Sinne bedrängt? Was Du in Deinem Leben siehst und bezeugst, hängt weitgehend davon ab, was in Deinem Denken Platz hat. Dieser Abschnitt ist ein kraftvoller Abschluss dieser Bibellektion. Mit den Ideen in diesem Abschnitt beginnen wir, unser Denken und Erleben zu öffnen, um in größerem Umfang Zeugnis für die Wahrheit abzulegen. [Das passt zu unseren Pflichten im 9. Gebot, kein falsches Zeugnis zu reden]
 
Wir sind als Zeugen für die Wahrheit berufen. Ich liebe den Gedanken, dass die Ideen, Entfaltungen und Offenbarungen, die Jesus uns mitgeteilt hat, auch uns die Augen für unsere wahre Identität öffnen werden. In seiner Demonstration war er vollkommen selbstlos, und seine Demonstration offenbart die Möglichkeiten, die wir mit ihm teilen. Was er über sich selbst sagt kann auch unsere Zielsetzung sein: „Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. ...".
 
Wie auch in B12: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater."(Joh 14:6 Ich, 12, 16)
 
B18 (Gal 5:7 Wer, 8 nLB)
 „ ... Wer hat euch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen? Solches Überreden ist nicht von dem, der euch berufen hat."
 
B19 ( 2. Tim 3:14-17 bleibe nLB)
 „... bleibe in dem, was du gelernt und worauf du vertraut hast, da du weißt, von wem du gelernt hast, und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die dich weise machen können zum Heil durch den Glauben an Christus Jesus. Denn die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Besserung und zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen und zu jedem guten Werk befähigt sei."
 
Für was wir unser Denken öffnen, [wie z.B. „jegliche guten Werke"] das erleben wir. Wir können empfangen, für was wir in unserem Denken und Verstehen Patz gemacht haben.
 
Im Jahr 1985 machte ich die Bekanntschaft mit einem jungen Christlichen Wissenschafter aus Afrika. Wir begegneten uns bei Der Mutterkirche in Boston. Ich erinnere mich, dass er mir von seiner Arbeit bei sich zu Hause erzählte. Er hatte sich einen alten 16 mm Filmprojektor gekauft. Damit reiste er in abgelegene Gegenden, um den Menschen, die noch nie einen Film oder Fernsehen gesehen hatten, Filme vorzuführen. Szenen aus der Stadt, die sie nicht verstanden, langweilten sie. Es gab da für sie keine Bezugspunkte, nichts, was sie betraf. Aber immer gab es einen bestimmten Augenblick der das Interesse der Zuschauer erweckte, auf den er sich verlassen konnte. An einer Stelle in seinem Film lief ein Huhn über die Leinwand, das von mehreren Leute gejagt wurde. Diese Menschen, die noch nie einen Film gesehen hatten, sahen das Huhn. Bis zu diesem Punkt hatte sie der Film nicht interessiert, aber jeder war an der Hühnerjagd bekam ihre Aufmerksamkeit.
 
Was interessiert Dich? Ist es das Zeugnis des Christus, erregt die Wahrheit Deine Aufmerksamkeit?
 
Wir sind alle Zeugen für die Wahrheit. Ich denke gerne über die Tatsache nach, dass uns die Ideen, Entfaltungen und Offenbarungen, die Jesus uns mitteilte, auch die Augen für unsere wirkliche Identität öffnen. In seiner Demonstration war er völlig selbstlos, und seine Demonstrationen eröffnen uns die Möglichkeiten, die wir mit ihm teilen. Was er für sich erklärt, kann auch unsere Zielsetzung sein: „Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. ...".[Joh 18: 37]
Machen wir Platz für neue Bewusstseinsebenen für die geistige Wahrheit? Was Du denkst, das gilt. Denke Wahrheit!
 
 
 

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