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Durch Liebe und Gnade zur Ein-heit mit Got

Kathy Fitzer, St. Louis, MO & Park City, UT
Posted Monday, October 8th, 2012

Durch Liebe und Gnade
zur Ein-heit mit Gott.
 
 
vonKathy Fitzer, C.S. aus St. Louis, MO uns Park City, UT
 
Metaphysische Ideen von CedarS
für die Anwendung der Wochenlektion:
Die Versöhnungslehre
in der Woche vom 8. bis 14. Oktober 2012
 
von Kathy Fitzer of St. Louis, MO und Park City, UT
 
 
[ Diese praktischen Ideen und Anregungen von Ausübern, die eng mit CedarS zusammen­arbeiten, dienen in erster Linie den Campern und Mitarbeitern von CedarS (und ihren Freunden), um den großen Wert des täglichen Studiums und der Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Wochenlektionen über das ganze Jahr zu erkennen - nicht nur im Camp! Du kannst Dich eintragen (www.cedarscamps.org/newsletters), um diese kostenlosen Ausarbeitungen per e-Mail zu erhalten - Montags in Englisch; oder jeden Mittwoch eine kostenlose Übersetzung: Dank Helga und Manfred auf Deutsch, oder Dank Anna, Eric, Claudia und Patrizia auf Spanisch. Eine freiwillige französische Übersetzung durch Pascal oder Denis kann wegen ihrer starken anderweitigen Beschäftigung gegenwärtig nicht garantiert werden. Eine „offizielle" wöchentliche portugiesische Über­setzung könnte demnächst auf einer neuen Internetseite für CedarS-Mets erscheinen, aber bis dahin könnt Ihr euch schon mal mit Eurer e-Mail Adresse bei Orlando Trentini   melden, um in die Liste aufgenommenen zu werden.  Viel Freude wünscht Warren Huff, Leiter und Redakteur dieser CedarS-Notes, von dem auch Anmerkungen in eckigen Klammern in Kursivschrift stammen]
 
Wenn Du diese Wochenlektion liest, so mach Dir klar, dass es um etwas ganz Unkompliziertes geht. Denke einfach, dass es um die Lehre geht, die Deine Einheit (deine Ein-heit) mit Gott betrifft. Viel Freude dabei!
 
Der Goldene Text: Lasst uns mal sehen, wie Eugene Peterson den Text in der „Message" übersetzt: „... das Gesetz hat nichts reifen lassen. Ein anderer Weg, wird eingerichtet - Jesus! -, ein Weg, der zum Ziel führt, der uns direkt in die Gegenwart Gottes bringt." Das Gesetz, von dem hier die Rede ist, ist das von Mose eingesetzte Gesetz, wie es in den fünf ersten Büchern der hebräischen Bibel aufgezeichnet ist. Gott hat es den Menschen gegeben, um sie davor zu bewahren, im Ungehorsam verloren zu gehen. Im Laufe der Zeit jedoch wurde dieses Gesetz eher begrenzend ausgelegt als befreiend. Man war mehr darauf bedacht, nicht gegen den Buchstaben des Gesetzes zu verstoßen und auf die daraus folgenden Konsequenzen, als auf die geistige Bedeutung des Gesetzes, das für die Befreiung der Menschen da war, damit sie die Nähe zu Gott fühlen konnten. Jesus sagte deutlich, dass es nicht seine Absicht sei, das Gesetz zu zerstören, sondern es zu erfüllen. Indem er Gnade und Liebe zum Ausdruck brachte, demonstrierte er seine Einheit mit Gott und zeigte uns allen, wie der Gehorsam gegen das göttliche Gesetz uns befähigt, diese gleiche Einheit selber zu erfahren. Daraus folgen Heilung und Freiheit!
 
Das Wechselseitige Lesen: Das Wechselseitige Lesen befasst sich mit der Botschaft des Goldenen Textes. Ein Schlüsselwort bei der Ausrichtung unseres Lebens auf Gott ist „Opfer". Aber das immer wieder wiederholte Opfer von Tierblut (in der früheren hebrä­ischen Glaubenspraxis) reichte nicht wirklich aus, um denjenigen, der die Opfer dar­brachte, mit Gott zu verbinden. Jesu Beispiel zeigt, dass wir uns selbst hingeben müssen. Gottes Willen zu tun, wie Jesus es tat, lässt uns „... mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewissheit des Glaubens hinzugehen" - in die Gegenwart Gottes. Das ist keine Verein­barung über ein „Kommen und Gehen" -, bei dem wir entscheiden, wann wir an Gott denken und auf Ihn lauschen wollen um dann die restliche Zeit nach unserem eigenen Verständnis vorzugehen. Nach dem neuen Bund (der Vereinbarung zwischen Gott und Mensch) „werde [ich, Gott] meine Gesetze in ihr Herz geben, ich werde sie in ihren Sinn [ins Gemüt] schreiben." Dann verspricht Gott, nicht an unsere Fehler zu erinnern. Mit Gottes Gesetz immer bei uns (dem Reich Gottes in uns) können wir darauf vertrauen, dass Er immer da ist, um sein Versprechen zu halten, für uns, Seine Kinder, zu sorgen. Indem wir auf die innere Stimme achten, die immer auf die von Gott kommenden Hin­weise eingestimmt ist, können wir darauf vertrauen, dass Liebe uns immer führt und segnet und gewiss in Sicherheit bringt, auch wenn der Weg manchmal etwas hügelig zu sein scheint. Als Erwiderung wird es uns leichtfallen, ein Leben voller „Liebe und ... guten Werken" zu führen, das uns Freude und Zufriedenheit bringt. Wenn wir anfangen vom Weg abzuweichen, dann werden uns immer Engel wecken, um uns auf den Rechten Weg zurückzubringen - wie die tönenden Markierungen am Fahrbahnrand. Die Frage lautet: Sind wir bereit zu antworten? UND sind wir auch bereit, die Rolle des Engels zu über­nehmen, wenn wir sehen, wie jemand anders vom Weg abkommt? Das ist Gnade. Liebe wird uns den Weg dazu zeigen.
 
Abschnitt 1: Liebe zu Gott führt zum Gehorsam gegen Gott.
Obwohl die alten Hebräer glaubten, dass Tieropfer dem höchsten Gefühl der Gottes­verehrung und der Bitte um Vergebung entsprechen, führte sie Liebe zu einer noch umfassenderen Auffassung. Der erste Schritt bestand darin, sie zu lehren (durch Mose), dass sie darauf vertrauen konnten, dass Gott für sie sorgt und dass sie nicht dauernd Opfer bringen mussten. Einmal im Jahr sollte Aaron, Moses älterer Bruder und Hohe­priester, das Allerheiligste (hinter dem Vorhang) betreten und ein Opfer darbringen, das zu Vergebung (und Wiederherstellung einer richtigen Beziehung zu Gott) für die anderen Priester und für das ganze Volk dienen sollte. Für mich ist die wichtigste Zeile in diesem Bericht: „..er tat, wie der Herr dem Mose geboten hatte." (B1) Aaron hat nicht lange gezögert oder gemeint, man solle es so machen, wie es immer gemacht worden war. Er lauschte (sogar auf seinem jüngeren Bruder) und gehorchte. Während das Denken Fortschritte machte und das Verständnis von Gott zunahm, ergaben sich immer mehr erleuchtende Gedanken zu diesem Thema. Samuel erkannte, dass das Lauschen auf Gott und der Gehorsam gegen Ihn wichtiger war, als der äußerliche Brauch, einen Bock zu opfern. Gehorsam fordert ein Opfer des Selbst - des menschlichen Willens -, und das Vertrauen auf Gottes Beständigkeit. Mrs. Eddy erkannte diese Beziehung zwischen Gehorsam, Liebe und Verständnis. Sie sagt: „Wir werden in dem Verhältnis gehorchen und Ihn anbeten, wie wir die göttliche Natur begreifen und Ihn verständnisvoll lieben, ..." Dann werden wir „uns nicht mehr über die Körperlichkeit streiten (und über die äußere Erscheinung der Dinge streiten), sondern uns des Reichtums unseres Gottes erfreuen," der alles tun kann. (S1) Dann werden wir Gott nicht mehr als einen Richtergott betrachten, bei dem wir uns zusätzliche Liebe verdienen müssen oder in dessen Herz wir uns ein­schleichen müssen. Es ist unmöglich, von Gott getrennt zu sein - außer in den Annahmen des sterblichen Gemüts. (S2) Wenn man sein Abbild auf der Wasseroberfläche eines ruhigen Teichs betrachtet, so gibt es da keine Abweichungen vom Original. Die Reflexion ist in völliger Übereinstimmung mit - das heißt vollkommen gehorsam gegenüber - dem Original. Ähnlich ist es, wenn das Denken ruhig ist - wenn wir „loskommen von dem Glauben, der Mensch sei von Gott getrennt." Dann werden wir die Versöhnung erfahren, die die „Einheit des Menschen mit Gott" veranschaulicht, „durch die ... [wir] göttliche Wahrheit, göttliches Leben und göttliche Liebe" reflektieren. (S5, S6)
 
Abschnitt 2: Die Rolle der Gnade bei der Überwindung der Versuchung und die Demonstration der Einheit mit Gott
Ganz schnell erklärte Johannes der Täufer, dass er nicht der lange erwartete Christus sei. Aber genau so schnell erkannte er auch, dass Jesus der verheißene Messias war. (B3) Als er ihn demütig taufte, wurde Johannes der Täufer mit allen, die dabei standen, Zeuge der Stimme, die Jesus als den „geliebten Sohn Gottes" kennzeichnete. Diese Verkündigung allerdings ersparte Jesus nicht die Begegnung mit den gleichen Versuchungen, denen wir von Zeit zu Zeit begegnen. „... gleich danach trieb ihn der Geist in die Wüste." Und dort begegnete er neben den wilden Tieren und den Versuchungen des Satans den Engeln -, die ihm dienten. Jesus bewies hier für sich selbst, was er später predigen würde .... „Das Reich Gottes ist nahe gekommen." Er verstand die Bedeutung der Buße - das Denken von den Versuchungen des Satans zum Dienst der Engel zu lenken - so konnte er andere dazu ermutigen, das gleiche zu tun. (B4) Wie Paulus später an die Hebräer schrieb, erfuhr Jesus die Gnade Gottes -, die aus der Versuchung ohne Sünde hervorging und wiederum anderen zeigte, wie man solche Gnade findet, wenn man sie braucht. (B6) Mrs. Eddy sagt, dass Jesus „in jeder Hinsicht versucht worden sein muss". Aber er trat diesen Ver­suchungen (Sünde, Krankheit und Tod) entgegen, und aus Barmherzigkeit zu den Sterb­lichen zeigte er anderen (uns), wie man „mutig" handelt, um diesen Versuchungen auch entgegenzutreten. Wir müssen die Arbeit tun wie er sie tat -, aber wir haben alles, was wir dazu brauchen. (S7, S8, S11) Und das ist keine Last, denn Jesus hat für uns die Gnade Gottes demonstriert (den göttlichen Einfluss auf das Herz und seine Reflexion im Leben - nach Strong). Mrs. Eddy gibt uns klare Anweisungen, wie wir unbeschadet aus allen Anfechtungen hervorgehen können - nur EIN Gemüt (Gott, das Gute) verstehen, bean­spruchen und akzeptieren, und dann zu erkennen, dass das mutmaßliche Gegenteil dieses Gemüts (Teufel oder Böses) keine Macht, keine Intelligenz und keinerlei Wirklich­keit hat! (S9). Wenn wir unsere Ein-heit mit dem Gemüt, mit der Liebe erkennen, sind wir in Sicherheit.
 
Abschnitt 3: Jesu Aufgabe
Jesu Mission war es, das Denken auf Gott zu lenken - „Sünder zur Buße" zu rufen. (B8) Jesus sprach durch Gleichnisse zu den Menschen, er versicherte ihnen, dass Gott die „Verlorenen" ausfindig macht und und sich über sie freut wie ein Hirte, der ein verlorenes Schaft ausfindig macht. (B9) Sollten wir jedoch dem Komplex des „älteren Bruders" anhängen und verübeln, dass jemand 99 gerechte Schafe in der Wüster zurücklässt, so sollten wir uns an den zweiten Teil der Definition Mrs. Eddys für die Wüste erinnern: „Spontaneität des Denkens und der Idee; der Vorhof, in dem eine materielle Auffassung der Dinge verschwindet und der geistige Sinn die bedeutenden Tatsachen des Daseins entfaltet." [W&G S. 597] Selbst wenn der Hirte nicht persönlich gegenwärtig ist, so sind diese 99 Schafe (und jeder gerechte Gedanke) doch in Sicherheit -, da sich die Immer­gegenwart Gottes und die Ein-heit Gottes mit Seiner Schöpfung entfaltet. Die Bestim­mung Christi, der Wahrheit, wie sie von Jesus demonstriert wurde, ist immer gewesen, den Menschen mit Gott zu versöhnen, durch die Offenbarung einer höheren Betrach­tungsweise als sie von sterblichen Betrachtungsweisen zugelassen wurde. (S13) Wenn auch Gott und Mensch niemals wirklich voneinander getrennt werden können, so neigt das menschliche Denken doch dazu, der Versuchung nachzugeben und sich von Gott abzuwenden. Genaus so, wie wir einen Freund aus den Augen verlieren können, (der neben uns steht), wenn wir ihm den Rücken zuwenden und in eine andere Richtung denken, können wir auch die Gegenwart Gottes aus den Augen verlieren, wenn wir uns von Ihm abwenden. Wenn wir aber die Gemeinschaft mit einem Freund oder einer Freundin wirklich lieben,  würden wir ihm oder ihr nicht den Rücken zuwenden - nicht wahr! - oder unsere Gedanken abwenden. Und so „[half] Jesus ..., den Menschen mit Gott zu versöhnen, indem er dem Menschen einen wahreren Begriff von der Liebe, ..., gab,". (S14) Wenn wir Gott und unseren Mitmenschen wirklich lieben, werden wir ihnen nicht den Rücken zukehren. Stattdessen werden wir durch „praktische Reue" eine Umwandlung des Herzens (unserer inneren Gefühle) erleben, was in veränderten Worten und Taten zu Ausdruck kommen wird. Dann werden wir von Angesicht zu Angesicht in Verbindung (eins) mit Gott sein. Als Grundlage für unsere Arbeit können wir uns auf die „Lehre der Christlichen Wissenschaft" stützen. (S15, S. 304) Es ist wahr, dass der „vollkommene Mensch" der Schöpfung Gottes - der von Gott regiert wird - „ohne Sünde und ewig" ist. Aber diese Tatsache muss gelebt werden. Der Christus lässt uns am vollkommenen Vorbild festhalten und uns nicht davon abwenden - an unserer Ein-heit mit Gott, dem Guten.
 
Abschnitt 4: Erhebe Dich in ein neues Leben - wiederhergestellt und ganz - ohne Verzögerung
Ich habe mich über die Verbindung des vierten Glaubenssatzes [S16] mit der Geschichte vom Teich von Betesda [B10] in diesem Abschnitt gefreut. Jesu Liebe war so rein, dass sie im Denken dieses Mannes unmittelbar eine Veränderung bewirkte - vom abhängigen Opfer zum unabhängigen Sieger. Die Ausflüchte wurden zum Schweigen gebracht, und der Mann reagierte gehorsam auf Jesus Liebe, stand auf und ging nach Hause - geheilt! Als Jesus ihn später im Tempel wieder fand, muss er gefühlt haben, dass der Mann in seinem Tun und Denken noch ein paar Dinge berichtigen musste. Aus Liebe ermutigte Jesus ihn dazu. (B10) So wie Jesus den Mann am Teich Betesda heilte werden auch wir „durch Christus, durch Wahrheit, Leben und Liebe, erlöst". Liebe entfaltet „die Einheit des Menschen mit Gott". Das Ergebnis ist, dass Krankheit geheilt und Sünde und Tod überwunden werden. (S17) Mrs. Eddy präzisiert, dass es Jesu Verständnis der „Nichtig­keit des materiellen Lebens und der materiellen Intelligenz sowie die mächtige Tat­sächlichkeit des allesumfassenden Gottes, des Guten" war, was Jesus mit Liebe „ausrüstete". [**s.a. Warrens P.P.S.]Durch seine Arbeit zeigte uns Jesus, was möglich ist. Mit der Praxis können wir seinem Beispiel folgen und erwarten, ähnliche Ergebnisse zu sehen. (S18) Wir können es uns nicht leisten, am Teich zu sitzen und darauf zu warten, dass jemand anders die Arbeit tut. Der „wirkliche Mensch [ist] durch die Wissenschaft mit seinem Schöpfer [mit Gott] verbunden," (durch die praktische Wahrheit). Ich denke da gerne an einen verketteten Zaun. jedes Teil ist ein integraler Bestandteil des Ganzen. Wie können wir diese Zusammengehörigkeit demonstrieren - diese Einheit? Indem wir uns von der Sünde abwenden (von der Annahme, von Gott getrennt zu sein) und vom falschen begrenzten (sterblichen) Selbstbewusstsein, finden wir den Christus - die göttliche Sohnschaft - die Einheit, die zwischen dem wirklichen Menschen und Gott besteht.
 
Abschnitt 5: Die Notwendigkeit des Kreuzes
Auf selbstlose Weise demonstrierte Jesus seine Liebe sowohl zu Gott als auch zu seinen Mitmenschen, indem er zuließ, das er umgebracht wurde, um durch seine Auferstehung den Beweis für das ewige Leben zu erbringen. (S22) Man kann verstehen, dass denje­nigen, die nicht dabei waren, schwer fällt zu glauben, dass das tatsächlich passiert ist. Einige konnten sich einfach eine Auferstehung nicht vorstellen. Natürlich hatte Johannes der Täufer das Denken auf das Erscheinen des Messias vorbereitet, indem er mit Wasser taufte, aber das reichte vielen nicht mehr. Um die Bedeutung von Jesu Leben und ganz besonders seines Opfergangs ans Kreuz zu verstehen, musste man bereit sein, sich von alten Glaubensannahmen zu trennen und für ein völlig neues Denken zu öffnen. Paulus hat diese Art der Umwandlung sicherlich verstanden. (B12) Paulus' Aufgabe war es zu erreichen, dass jedermann begreift, dass eine Auferstehung nicht nur möglich ist, sondern dass Jesu Erfahrung die Verheißung für das enthielt, was einmal auf jeden zukommen wird. Leben endet nicht! (B14) Ich fand für den Begriff des „Erstlingsbrotes" (mit der ersten Frucht der Ernte gebacken) die folgende Erklärung: (1) Das erste Erntegut, (2) das Versprechen oder die Hoffnung auf eine noch größere nachfolgende Ernte, (3) besonders Gott geweiht. Jesus war der erste in der Auferstehung, aber die Verheißung ist, dass es das Versprechen ist, dass alle, die ihm vertrauen, sich auch erheben werden. (http://www.delusionresistance.org/christian/firstfruits.html)   Als Paulus sich bemühte, diese Botschaft zu vermitteln, verstand er - wie auch wir verstehen müssen -, dass das Predigen des Evangeliums mehr ist als Worte. (B13) Es bedeutet, dass man in Überein­stimmung mit diesen Worten lebt. Die Botschaft der Versöhnung (Ver-Einigung) muss demonstrieret werden - wie Jesus sie demonstriert hat, wie die Jünger und Paulus sie demonstriert haben, wie die Christliche Wissenschaft uns lehrt, sie zu demonstrieren. Wir sind dankbar für Jesu Erfahrung, wenn wir uns den Kreuzeserfahrungen stellen, die auf uns zukommen - wenn wir den Versuchungen furchtlos entgegentreten -, im Wissen, dass wir durch die gleiche Liebe, die Jesus gerettet hat, erlöst werden (wenn wir gerettet oder entschädigt werden). (S24) Im 1. Kor 15 lesen wir, „dass Christus für unsere Sünden gestorben ist." (B14) Diese Stelle mag vom Standpunkt der Christlichen Wissenschaft aus schwer zu verstehen und zu erklären sein. (Zumindest ist es mir so gegangen) Mrs. Eddy schreibt in einer Randüberschrift auf S. 24 des Lehrbuchs vom „Zweck der Kreuzigung". Ein Teil des Textes spricht von „der praktischen Liebe und Güte, die sie der Menschheit demonstrierte." (S21) Sind wir bereit, von unserem eigenen Wohlstand etwas für das Wohlergehen anderer zu opfern, was schließlich auch uns selbst segnen wird? Wenn wir an die Sünde als eine Annahme der Trennung (oder Abkehr) von Gott denken, was wäre dann besser geeignet, die Sünde zu zerstören, als wenn man durch Beispiele die Vorteile aufzeigen könnte, die sich ergeben, wenn man das unbeirrte Vertrauen auf Gottes Erlö­sung setzt - so wie Jesus es am Kreuz getan hat? „Wir müssen Prüfungen und Selbst­verleugnungen ebenso wie Freuden und Siege haben, bis aller Irrtum zerstört ist." (S25) Wenn wir Jesu liebevollem Beispiel folgen, so lasst uns einander stützen in dem Bemü­hen, auf unsere Versöhnung (Einswerdung) mit Gott zu vertrauen und uns darauf zu verlassen.
 
 
 
Abschnitt 6: Lasst uns mit Geduld und Freude in dem Kampf laufen - heilt!
Lasst uns fortfahren mit den Briefen an die Hebräer und die Römer, die wir uns so zu Herzen nehmen können, als wären sie heute direkt an uns geschrieben worden. Wir haben einen Wettlauf vor uns aber einen ohne Ziellinie. Wir nehmen aus reiner Freude an diesem Lauf teil und auch wegen der vielen Siege auf dem weg. Was ist das Ziel? Keinen Irrtum zu übersehen, der uns auf diesem Weg begegnet - sei er klein oder groß. Zu heilen - das Denken zu berichtigen - die Ansicht -, bis die Situation der Norm der Versöhnung entspricht („Die wissenschaftliche Einheit, die zwischen Gott und Mensch besteht"), das hat Jesus so vollständig und selbstlos dargestellt. (B14, B15, S 28) Ich liebe es, wie Mrs. Eddy das Heilen zu einer Angelegenheit von einem Augenblick zum anderen macht. Mir hilft die Arbeit mit diesen Fragen ganz besonders, um festzustellen, ob ich auf dem rich­tigen Weg bin. Überwindet die Wahrheit „in [m]einem täglichen Tun und Treiben" den Irrtum, und strebe ich danach, in das Bewusstsein der Liebe einzugehen, mich vom materiellen Sinn abzuwenden und auf „die unvergänglichen Dinge des Geistes" zu schauen? (siehe B14, B15, S28) Der „Name" oder die Größe des Irrtums ist bedeutungs­los. Wenn wir Schritt für Schritt* an die Arbeit gehen, dann können wir sicher sein, dass Liebe uns führen, versorgen und aufrichten wird, damit wir die Versöhnung (die Ein-heit) mit Gott fühlen können. Das ist alles!
 
[*Warrens P.S.: „Schritt für Schritt, seit Anbeginn, sehn wir, dass Fortschritt ist für uns Gewinn." (Lied 238, im deutschen Liederbuch etwas anders übersetzt) „Schritt für Schritt werden jene, die Ihm vertrauen, feststellen: ‚Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten'" (W&G 444 - beachte den ganzen 2. Absatz über Gottes Führung beim Gebrauch „zeitlicher und ewiger Mittel".) Statt einen Fünfjahresplan zu fordern, können wir dem biblischen Öllampen Modell folgen und auf Gott vertrauen, dass er uns den allernächsten Schritt zeigen wird. Um sicher zu gehen, dass uns nicht das Öl ausgeht, heißt es für uns: „Bohre, Kind, bohre ..." dass wir die göttliche Quelle anzapfen, die unerschöpfliche Ölreserven hat. „ÖL: Hingabe; Nächstenliebe; Sanftmut; Gebet; himmlische Inspiration." (W&G S. 592 )Wenn wir sicherstellen, dass unser Leben für die Elemente unserer Einheit mit Gott entflammt ist, wird uns niemals ein Fehltritt passieren, und wir werde bei unserer täglichen Arbeitund auf unserem Weg so zuversichtlich und frei vorgehen, wie „Jesus ... der wissenschaftlichste Mensch, der jemals auf Erden wandelte." (WG& S. 313)]
 
[**Warrens P.P.S zu den Kardinalpunkten in Abschnitt 4 (S17, S.52): Dieses Zitat kann eine große Hilfe für die Vorbereitung auf den Halloween-Monat sein - selbst für ältere Jugendliche und Erwachsene. Zu jeder Stunde kommen unwirkliche Illusionen in untersciedlicher sehr überzeugendender Verkleidung auf uns zu, die an die Tür unseres Denkens klopfen, um uns reinzulegen, dass wir an die Gegenwart und Macht des Bösen glauben. Beim Halloween kennt Ihr das Spielchen und lasst Euch nicht hereinlegen, gleich wie hässlich (oder schön) die Verkleidungen sind. Seid wachsam für den Rest dieses Monats und dieses Jahres, dass Euch immer bewusst ist, dass Ihr Eins seid mit dem allmächtigen Guten und dass das Böse IMMER eine unwirkliche Illusion ist. Allerdings kommt es immer mit einem Trick maskiert zu Euch, so gebt ihm eine solide christlich-wissenschaftliche Behandlung! Bedenkt, dass jede gute christlich-wissenschaftliche Behandlung beide der „ zwei Kardinalpunkte ... der Christlichen Wissenschaft" einschließt „... die Nichtigkeit des materiellen Lebens und der materiellen Intelligenz und die mächtige Tatsächlichkeit des alles­umfassenden Gottes, des Guten". (S17, W&G 52)]

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