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Tritt jedem „Feind" mit der Kraft Gottes entgegen!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, October 1st, 2012

[Tritt jedem „Feind" mit der Kraft Gottes entgegen!]
Metaphysische Ideen zur Anwendung für das Wochenthema

Sind Sünde, Krankheit und Tod wirklich?

In der Woche vom 1. bis 7. Oktober 2012
von Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn, Illinois

chaplain.craig@gmail.com
 oder craig.ghislincs@icloud.com

[ Diese praktischen Ideen und Anregungen von Ausübern, die eng mit CedarS zusammen­arbeiten, dienen in erster Linie den Campern und Mitarbeitern von CedarS (und ihren Freunden), um den großen Wert des täglichen Studiums und der Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Wochenlektionen über das ganze Jahr zu erkennen - nicht nur im Camp! Du kannst Dich eintragen (www.cedarscamps.org/newsletters), um diese kostenlosen Ausarbeitungen per e-Mail zu erhalten - Montags in Englisch; oder jeden Mittwoch eine kostenlose Übersetzung: Dank Helga und Manfred auf Deutsch, oder Dank Anna, Eric, Claudia und Patrizia auf Spanisch. Eine freiwillige französische Übersetzung durch Pascal oder Denis kann wegen ihrer starken anderweitigen Beschäftigung gegen­wärtig nicht garantiert werden. Eine „offizielle" wöchentliche portugiesische Übersetzung könnte demnächst auf einer neuen Internetseite für CedarS-Mets erscheinen, aber bis dahin könnt Ihr euch schon mal mit Eurer e-Mail Adresse bei Orlando Trentini   melden, um in die Liste aufgenommenen zu werden.  Viel Freude wünscht Warren Huff, Leiter und Redakteur dieser CedarS-Notes, von dem auch Anmerkungen in eckigen Klammern in Kursivschrift stammen]
 
Kannst Du behaupten, dass Du keine Feinde hast? Die meisten fassen diese Frage so auf: ob es irgendwelche Menschen gebe, die gezielt gegen Dich arbeiten. Aber welche anderen Feinde gibt es? Vielleicht denkst Du direkt an drei ganz Bestimmte. Richtig: Sünde, Krankheit und Tod ! Während die ganze Welt sich meistens im Krieg gegen Krankheiten befindet und so gut sie kann gegen den Tod kämpft, neigt man gegenüber der Sünde doch eher zur Nachsicht. Aber mit oder ohne Widerstand, alle Bemühungen der Menschen gegen Sünde, Krankheit und Tod sind mehr oder weniger Bemühungen, das vermeintlich Unvermeidliche hinauszuschieben; man geht davon aus, das diese dreifache Travestie schließlich unvermeidlich sei. Das sieht die Christliche Wissenschaft völlig anders. Wir gehen von der Prämisse aus, die im Goldenen Text vorgegeben wird: Dass Gott gut ist und uns von allen unsere Feinden einschließlich Sünde, Krankheit und Tod erretten kann.
 
Die Worte aus dem 5. Buch Mose im Wechselseitigen Lesen warnen die Kinder Israel, nicht zu vergessen, dass sie ein heiliges Volk sind und dass sie sich nicht von heid­nischen Gebräuchen einnehmen lassen sollen. Sie werden daran erinnert, dass sie nicht wegen ihrer großen Zahl die „von Gott Erwählten" waren, sondern weil Gott mit ihren Vätern einen Bund geschlossen hatte. Diese Verheißung hat sich bei ihrem Auszug aus Ägypten bewiesen, und es war ihnen auferlegt, ihren Teil zur Einhaltung dieses Bundes zu erfüllen, indem sie Gott dienten und Seine Gebote hielten.
 
Die Parallele von den Kindern Israel zu uns liegt darin, wie wir die Christliche Wissen­schaft studieren und anwenden. Wie die Kinder Israel sind auch wir eine vergleichsweise kleine Anzahl und auch wir sollten aufpassen, dass wir nicht von unserer Umgebung absorbiert werden. Auch wenn die Mehrheit unserer Mitmenschen Sünde, Krankheit und Tod als Teil des Lebens betrachten, treten wir dem entgegen, gleich welchem Druck und Einfluss wir unterliegen. Wie auch der Psalmist vertrauen wir auf Gott und beten, „lass mich niemals zuschanden werden". Als christliche Wissenschafter erwarten wir, dass Gott uns von allem Übel erlöst - auch von Sünde, Krankheit und Tod.
 
Abschnitt 1: Die Sünde bloßstellen
Was fällt Dir auf, wen Du die Gesichtspunkte aus dem Psalm (B1) und den Anfang der Geschichte von der Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde (B2), betrachtest? Es besteht ein Riesen-Untershied zwischen der Demut des Psalmisten, der sogar bereit ist, die unabsichtlichen Sünden aufdecken zu lassen und den arroganten Typen, die die Frau zu Jesus brachten. Die Zitate aus unserem Lehrbuch fordern auch, dass wir uns ehrlich selber betrachten und sündiges Denken und Verhalten eingestehen. Zugegeben, die meisten mögen es nicht, über Sünde nachzudenken oder davon zu hören - schon gar nicht über ihre eigenen Sünden. Für Christliche Wissenschafter scheint es noch schwier­iger zu sein, sich mit dieser Frage zu beschäftigen - da sie ja auch die hergebrachten theologischen Auffassungen von der Erbsünde zurückweisen. Aber, ganz deutlich, man muss dem begegnen. Der Psalmist ist sich ehrlich bewusst, dass er manchmal „das Ziel verfehlt" [die Bedeutung des Wortes „Sünde" in Griechischen]. Er Fragt: „Wer kann merken, wie oft er Fehler macht?" - seine Abweichungen vom Gesetz, die ihn fehlleiten und Übertretungen verursachen? Er schaut auf Gott und erwartet von Ihm, von allen Abweichungen von Seinem Gesetz gereinigt zu werden, im Privaten und Öffentlichen - von denen, die ihm nicht einmal bewusst sind und auch von den offensichtlichen, härteren Sünden der Arroganz und des Stolzes. Unglücklicher Weise bemühen sich viele nicht, diesen Weg zu gehen. Es ist ja so viel einfacher, auf die Sünden anderer hinzu­weisen, wie es sich auch bei denen zeigt, die die Ehebrecherin zu Jesus brachten. Allerdings, ihre geheimen Motive, Jesus eine Falle zu stellen, ihre überhebliche Arroganz gegenüber der Frau, machten sie blind für ihre eigenen Sünden.
 
Jesu großartige Antwort breitete vor ihnen aus, was dem Geist der Psalmworte ent­spricht, denn jeder der Kläger wurde von seinem eigenen schlechten Gewissen überführt. Einige theologische Auffassungen vermuten, dass Jesus im Sand die Liste ihrer Sünden aufschrieb, aber das war eigentlich nicht nötig. Es war nicht seine Art, andere zu verur­teilen. Er lebte das Gebet des Psalmisten, „Lass das Reden meines Mundes und die Gedanken meines Herzens Wohlgefallen finden vor dir, Herr, mein Fels und mein Erlöser."(B1)
 
Und was sagt unser Lehrbuch dazu? Natürlich ist alles, was Gott erschafft, gut, und nur das Gute ist wirklich. Es stimmt auch, dass alle Disharmonie trügerisch und unwirklich ist. Allerdings scheinen die Unwirklichkeiten des Bösen wirklich zu sein, „bis Gott ihnen ihre Verkleidung herunterreißt." (S1) Ja, diese Wissenschaft beseitigt alles Böse, aber wir können nicht unbekümmert sagen, „es gibt keine Sünde" und dann fröhlich weitersündigen. Wir müssen verstehen, was wir damit sagen. Was meinst Du, ist die größte Bedrohung für die Christliche Wissenschaft? Nach unserer Führerin: „Nichts widerspricht der Christlichen Wissenschaft mehr als blinder Glaube ohne Verständnis, ...". (S2) Sie sagt, dass ein solcher Glaube auf Irrtum aufbaut und die Wahrheit verbirgt! Wenn wir sagen, „es gibt keine Sünde", dann sollten wir dafür sorgen, dass wir in Übereinstimmung damit leben. Sie sagt uns, dass es „ein moralisches Vergehen" ist, wenn wir sagen, es gebe keine Sünde und dann aber die Sünde genießen. (S3) Auch Sünde zu verbergen, ist unehrlich. (S4) Jesus tadelte Sünde nicht nur mit Worten, sondern auch mit seinem Leben. (S5) Wir brauchen uns nicht davor zu fürchten, zuzu­geben, dass wir besser werden müssten. Je schneller Sünder aufgedeckt wird, um sos eher können wir sie ablegen und bessere Heiler werden. Und wir können die Sünde ablegen, denn sie bestimmt nicht, wer wir wirklich sind - sie ist nicht, was wir wirklich sein oder tun wollen. Unsere Aufrichtigkeit zeigt sich in dem, wie wir unsere Gebete leben und wie wir unser Verhalten so verändern, dass wir Gottes Gleichnis, das sündlose Wesen, zum Ausdruck bringen.
 
Abschnitt 2: Vergebung ohne Verdammung
Wir haben gesehen, dass Sünde aufgedeckt und bekannt werden muss, um zerstört zu werden. Heißt das aber, dass wir von anderen oder von uns selber verdammt werden müssen? Es mag einem nicht leicht fallen, den eigenen Irrtümern zu begegnen, aber Gott ist da, um uns zu helfen, nicht um uns zu verdammen. (B4) es ist schlimm genug, wenn einem die eigenen Sünden offenbar werden, aber öffentlich bloßgestellt zu werden ist sehr demütigend. Wie schon erwähnt behandelte Jesus die direkte Bedrohung der Frau mit Gnade und Weisheit. Jeder der Kläger verließ den Ort vom eigenen Gewissen geplagt. Die Frau muss sowohl erleichtert und auch erstaunt gewesen sein, als sie begriff, dass ihr Leben nicht mehr in Gefahr war. (B5) Jesus fragte: „Frau, wo sind sie, deine Verkläger? Hat dich niemand verurteilt?" Sie antwortete: „Niemand, Herr." Und er antwortete: „Dann verurteile ich dich auch nicht; geh hin und sündige nicht mehr!" Einige haben gemeint, dass Jesus die Frage bewegte, ob er in sich selbst ein Ein Element der Sünde empfand oder nicht, oder ob er einfach meinte, dass diese Strafe für Ehebruch einfach zu hart war. Doch wird auch festgestellt, dass er der moralischen Frage nicht auswich während er es vermied, in die Rolle des Richters, in die Falle der Kläger gedrängt zu werden. Er argu­mentierte, dass die Frau tatsächlich gesündigt hatte und dass ihr vergeben werde, wenn sie aufhörte zu sündigen. Er fährt dann fort, dass seine Botschaft das Licht der Welt ist, der einzige Weg aus der Dunkelheit. Eine sehr einfache Lösung, nicht wahr? Wenn Du Vergebung suchst, dann hör auf zu sündigen!
 
Beachte, dass Jesus die Frau nicht verurteilte oder ihr sagte, weiter in Jahren der Reue zu leiden, sich in Trauer- und Schuldgefühlen zu wälzen. Wenn Sünde einmal aufgedeckt ist und wir sie als das, was sie ist, erkennen, als Lüge, dann können wir sie augenblicklich abwerfen und unser Leben ändern. Dieses Gefühl klingt auch bei Jesaja wieder, der uns drängt aufzuhören, unsere Fehler zu bedauern und aus dem Staub aufzustehen, ihn abzu­schütteln und auf höherer Ebene Platz zu nehmen. (B6, engl. Bibel KJV) Im Nahen Osten war es früher üblich, dass Stühle oder Sessel für Würdenträger vorgesehen waren. Jesaja fordert uns also auf, uns aus dem Staub zu erheben und unser geistiges Erbe im Reich Gottes anzutreten.
 
Deutlich erklärt Mrs. Eddy, dass wir die Sünde verlassen müssen, wenn wir Vergebung erwarten. (S7) Sünde wird nur vergeben, wenn sie zerstört wird. (S8) Manchmal sind wir versucht, Sünde ohne Dringlichkeit zu betrachten. Wir meinen dann: „Nun, ich weiß, dass es falsch ist, aber so lange ich nicht zu sehr darunter leide, werde ich weitermachen, denn wenn ich irgend wann einmal damit aufhöre, erhalte ich ja so oder so Vergebung." Vorsicht! Das Schwelgen in Sünde beeinträchtigt unsere Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen. Unsere Führerin stellt fest: „Nur wer die Sünde bereut und vom Unwirklichen ablässt, kann die Unwirklichkeit des Bösen völlig verstehen." (S8) [Betonung hinzugefügt] Wenn wir vollkommen frei vom Irrtum sein wollen, können wir keinen Aspekt davon zulassen. Das bedeutet, dass wir keinerlei Vergnügen in der Sünde haben können. (S9) Wenn wir nicht mehr von der Sünde mesmerisiert werden, können wir ihre Verlockung durchschauen und sie austreiben. Wenn wir soweit sind, müssen wir darauf achten, dass wir nicht in Überheblichkeit über andere verfallen (was auch Sünde ist). Wir müssen Jesu Führung folgen und „recht richten" (S10)
 
Abschnitt 3: Krankheit entgegentreten
Während die Welt im Allgemeinen keinen Anstrengungen macht, um von Sünde frei zu werden, so ist sie doch völlig damit beschäftigt, Krankheit zu vermeiden. Sie lassen Sünde zu (Genuss in der Materie); aber sie ziehen in den Kampf, um mit allen Mitteln gegen Krankheit vorzugehen (Schmerz in der Materie). Unglücklicherweise gibt es viele, die die Schmerzen der Krankheit loswerden möchten, um zurückzukehren und die (scheinbaren) Freuden der Sünde zu genießen. Besteht da ein Zusammenhang? Der Psalmist gelobt, mit jedem Gedanken und jeder Tat im Leben, Gott zu dienen und von ihm gestärkt zu werden. (B7) Er plant, sich nur auf Gott zu verlassen und ist zuversicht­lich, das ihm keine Versuchung begegnen wird, die Gott ihm nicht zu überwinden helfen kann. Das ist das Ideal, aber die Mehrzahl der Menschen scheint dabei immer wieder zu stolpern. Kommerzielle Anzeigen, Werbetafeln, Zeitschriften und Pop-up-Videos im Internet beweisen, dass die Welt voll von Befürchtungen von Krankheiten ist. Als Jesus die Menschenmenge sah, war er voller Mitgefühl mit ihnen, und er heilte sie (B8).
 
Die Menschen strömten ihm zu, und von einem Fall wird berichtet, dass sie keine Mög­lichkeit fanden, einen kranken Freund zu Jesus zu bringen, weil die Haustür von Men­schen verstopft war. Denke mal, was die für ein Vertrauen und eine Erwartung hatten! Sie gaben angesichts der Menschenmenge nicht auf. Sie fanden ihren Weg zu Jesus durch das Dach. Selbst Jesus war durch dieses Vertrauen offensichtlich beeindruckt. Was der Mann dachte, wissen wir nicht, aber Jesus tat etwas Unerwartetes. Er sagte: „Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben." (B9)
 
Man sagt, dass es bei den Juden nicht ungewöhnlich war, dass sie meinten, dass Krank­heit eine Folge von Sünde sei - gewissermaßen eine Strafe Gottes. Das würde bedeuten, dass Gott die Existenz von Krankheit zuließe. Alles, was Gott erlaubt, muss wirklich sein. Auch wenn moderne Menschen diesen Zusammenhang nicht mehr sehen, so nehmen sie immer noch Krankheit als Fakt an. Mrs Eddy argumentierte anders. Sie verstand, das Gott unmöglich auf irgend eine Weise die Quelle von Krankheit sein kann. (S12) Im Gegenteil, weil Gotte nichts mit Krankheit und Sünde zu tun hat, müssen sie unwirklich sein. Ausgehend vom Standpunkt eines vollkommenen Gottes und eines vollkommenen Menschen ist es unmöglich für Gottes Idee, den Menschen, für Krankheit oder Sünde empfänglich zu sein. (S13) Kurz gesagt, Krankheit und Sünde sind unwirklich. Aber es ist etwas völlig anderes, wie wir das beweisen. Sünde muss als Sünde erkannt werden, und wenn sie einmal aufgedeckt ist, kann sie zerstört werden. Krankheit dagegen muss „hinweg-erkannt" (unseen) werden, um zerstört zu werden. (S14) Anders ausgedrückt, der Versuch, Sünde hinweg-zu-sehen, zerstört sie nicht sondern lässt sie unkontrolliert weiter bestehen. Entsprechend kann man Krankheit nicht zerstören, wenn man von ihr fasziniert oder besorgt ist, sie untersucht und sie auf diese Weise wirklich macht. Wir müssen das Gegenteil tun und ihr jede Aufmerksamkeit nehmen während wir uns ganz und gar auf Gott, die Wahrheit, konzentrieren. 
 
Abschnitt 4: Unsere geistige Autorität verteidigen.
Es dürfte nicht verwunderlich sein, dass es Menschen gab, die Einwendungen gegen das hatten, was Jesus tat. Sie waren sich ganz sicher, dass er keine Sünden vergeben durfte. (B10) Auch heute besteht die medizinische Gesellschaft darauf, dass Gebet keine Autori­tät zum Heilen hat. Jesus trat dieser Auffassung entgegen und ordnete mutig an: „Steh auf, nimm deine Matte und geh nach Hause!" Es stimmt natürlich, dass es leichter ist zu sagen, „deine Sünden sind vergeben" als zu sagen „steh auf und geh". Die Pharisäer konnten werde das eine noch das andere, aber Jesus konnte beides. Seine Erklärung war auf das Verständnis von Gott und dem wirklichen Menschen gegründet. Der Psalmist wusste, dass Gott sowohl Missetaten wie Krankheiten heilen kann. (B11) Zwar haben die Pharisäer nicht gegen den Psalmisten argumentiert, aber Neid und Verachtung erfüllte sie gegen Jesus, der Gottes Macht demonstrierte.
 
Heute stehen weltliche Annahmen weiterhin dem geistigen Heilen entgegen. Medizinische Annahmen sind so arrogant wie die Pharisäer, nicht bereit irgendetwas anderem Autorität zuzugestehen, das ihrem System entgegensteht. Aber wir brauchen Krankheit nicht mehr, als Sünde zu akzeptieren. (S16) Mrs. Eddy weist spezifisch nach, wie man die Behaup­tungen von Krankheit durch das Verständnis zurückweisen kann, dass Gemüt, Gott, die einzige Macht ist. (S15) Beachtet, dass unsere Führerin „die Heerscharen Äskulaps", den Gott der Medizin, den Homer als den „unschuldigen Arzt" bezeichnet, nicht als Lösung sondern als Ursache von Krankheit einstuft. (S17) Das bedeutet, dass Krankheit nicht von Keimen, Virussen, DNAs, Moskitos, Toxinen oder Verschmutzungen kommt. Krankheit entspringt ständigen Ängsten und Befürchtungen, die sich aus der Ignoranz und dem mythischen Wesen des menschlichen Gemüts und Körpers ergeben. Sie (die Befürworter medizinischer Annahmen) betrachten die Dinge aus einer materiellen Perspektive; und sie bestehen darauf, dass sie die Vollmacht zum Heilen haben. Aber das ganze System ist falsch. Die einzige heilende Autorität ist Gott, und das menschliche Gemüt alleine ist hilflos.
 
Einige mögen sich fragen, wie sich die Aussage, dass „Jesus ... Krankheit und Sünde durch ein und denselben metaphysischen Vorgang [heilte]," mit der vorher gemachten Aussage verträgt, dass Sünde und Krankheit durch unterschiedliche Verfahren zerstört werden. Die Grundlage für beides - Leugnen (Krankheit abdecken) und Sünde (auf­decken) - ist das Verständnis, dass Mensch und Gott untrennbar voneinander sind und dass der Mensch geistig ist. Da das so ist, hat Gottes Mensch keinerlei Affinität zur Sünde und leidet unter keinerlei Gebrechen durch Krankheit. ( s.a. Einheit des Guten S. 57: 16)
 
Abschnitt 5: Der letzte Feind
Als die letzte „unvermeidliche" Phase der menschlichen Annahme gilt der Tod. neben der Erwartung, dass alles sein Ende hat, gibt es den theologischen Irrtum, dass Gott den Tod benutzt, um vor weiterem Leiden zu bewahren oder „einen Menschen heimzurufen". nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Die Lazarusgeschichte (B12) zeigt das über allem stehende Vertrauen Jesu, dass das Leben ewig ist. Als er erfuhr, dass sein Freund krank sei, war Jesus unbesorgt und ohne Eile und zwar nicht, weil er Krankheit und Tod als Gottes Wille akzeptiert hätte, sondern, weil er wusste, dass Gott nur das ewige Leben beinhaltet. Als er sich zwei Tage nachdem er die Nachricht vom Leiden Lazarus' erhalten hatte auf den Weg machte, waren seine Jünger um seine Sicherheit besorgt. Aber auch hier war Jesus nicht von der Drohung mit seinem eigenen Tod beein­druckt. Ruhig ging er voran, in der sicheren Überzeugung seiner höheren Aufgabe. Jesus bedeutet das Licht des Lebens, das die Menschen vor dem Dunkel des Todes bewahrt.
 
Der Prophet Hosea rief die Kinder Israel mit der Verheißung der Erlösung vom Tod zurück zu Gott. (B13, B14) Hoseas Ruf kennzeichnet die wahre Bedeutung für den „den Ruf heim zu Gott", und seine Heimrufung hatte überhaupt nichts mit dem Tod zu tun.
 
Unser Lehrbuch versichert uns, dass Gott sowohl den Tod als auch Sünde und Krankheit zerstört und dass er niemals „den Menschen sündigen, krank sein oder sterben [lässt]". (S20) Wenn wir die Wahrheit über etwas wissen, fallen wir nicht auf Unwahrheit herein. Je mehr Verständnis wir von der wahren Idee des Lebens bekommen, um so weniger wer­den wir die Unwahrheit, die sich Tod nennt, glauben. (S21) Nichts anderes als das Ver­ständnis von Gott in der Christlichen Wissenschaft wagt es, der Annahme des Todes entgegenzutreten. Alle anderen Auffassungen akzeptieren auf die eine oder andere Weise den ganzen Bereich der Sünde, der Krankheit und des Todes; dagegen widerspricht die Anwendung der Gesetze Gottes allen dreien. (S23)
 
Abschnitt 6: Leben ist wirklich, der Tod ist die Illusion
Als Jesus am Schauplatz ankam, hatte Lazarus schon vier Tage im Grab gelegen. Beide Schwestern, Martha und Maria jammerten Jesus vor, es sei nun zu spät und meinten, Jesus hätte Lazarus heilen können, wenn er früher da gewesen wäre. Jesus aber behielt seine ruhige Haltung und bezog sich auf sich selbst als „die Auferstehung und das Leben." Trotz all der Trauer rings um ihn herum, bat Jesus, zum Grab geführt zu werden und gibt dann die Anweisung, den Stein vom Eingang des Grabes zu entfernen. Die Menschen damals glaubten, dass es drei Tage dauere, bis sich eine Seele vollständig vom Körper getrennt hat. Da Lazarus aber schon vier Tage vorher gestorben war, hieß das, dass nun keine Hoffnung mehr für eine Wiederbelebung bestünde. Und nun tut Jesus etwas Bemerkenswertes. Er dankt Gott in seinem Gebet im voraus für die Heilung. Dann ruft er Lazarus, der antwortet, indem er lebendig das Grab verlässt. Für die meisten von uns gibt es Zeiten, wo wir davon ausgehen, dass unsere Gebete zu spät kommen. Jesus bewies, dass es niemals zu spät ist, die Wahrheit zu erkennen. Es war ihm egal, was die Sinne ihm oder denen in seiner Umgebung erzählten, die das Versagen schon als unausweichlich akzeptiert hatten. In der Tat hat er den Anspruch des Todes vollständig zurückgewiesen. Ein Kommentar meint, dass Jesu „Seufzen im Geist" ein zorniges Schnauben wie bei einem Pferd bedeutet (Robertson's Word Pictures). Alles, was Gott entgegenstand, ließ er vollständig unberücksichtigt und hielt an der Wirklichkeit des Lebens in Gott fest, indem er seine Vollmacht mit heilenden Beweisen zeigte. (B17)
 
Jesaja erkannte an, dass die Menschen im Allgemeinen schwach und hilflos sind. Die Menschen brauchen Gott für ihre Erlösung, dass Er sie an der Hand nimmt und sie aus dem Sumpf der Sünde, der Krankheit und das Todes führt. Und Gott hilft ihnen wirklich (B16). Jesaja sieht eine Zeit kommen, da „die Erlösten des Herrn" die Wahrheit begreifen werden und mit Freude vom Sieg singen werden. (B17)
 
Mrs. Eddy bearbeitet die Frage des Todes mit geistiger Logik. Wenn der Mensch lebt, kann er niemals sterben. Leben ist das Gesetz des Menschen, des Vertreters der Seele, das niemals verschwinden kann. (S25, S26). Sie argumentiert, dass Jesus Lazarus niemals hätte auferstehen lassen können, wenn er jemals geglaubt hätte, dass Lazarus gestorben sei. Deshalb hat er das niemals auch nur einen Augenblick akzeptiert. Die Tatsache, dass Jesus Lazarus auferweckt hat, beweist, dass die Kraft der Wahrheit in der Lage ist auch die zu erreichen, die scheinbar nicht für sich selber beten können. Nicht Lazarus musste die Wahrheit akzeptieren oder erkennen. Jesus sah die Wahrheit, und das reichte. Das zeigt die unaufhaltsame Macht der Wahrheit in jeder Situation. Mrs. Eddy hat auch Tote auferweckt, und ich habe persönlich erlebt, wie die Macht der Wahrheit, die Annahme vom Sterben umgekehrt hat. Mrs. Eddy sagt uns, dass alle diese Erfah­rungen beweisen, dass der Tod eine Illusion ist. (S28) [s.a. Warrens P.S.]
 
unsere Lektion schließt mit der Wiederholung, dass das unheilige Trio bestehend aus Sünde, Krankheit und Tod insgesamt unwirklich ist. (S30) Während die Welt alle drei als unvermeidlich betrachtet, tritt die Christliche Wissenschaft dem mit dem Verständnis von Gott als ewiges Leben, ewiger Wahrheit und ewiger Liebe entgegen und sagt, dass der Mensch untrennbar von seinem Schöpfer ist. Als Christliche Wissenschafter sollten wir diesen Lügen niemals nachgeben. Wir haben den göttlichen Beweis, dass Wahrheit sie auf der Grundlage des geistigen Seins des Menschen zerstört. Das sind große Behaup­tungen, und wir mögen sie jetzt nicht gleich richtig verstehen. Aber es ist bewiesen worden und dokumentiert worden, dass es diejenigen gegeben hat und immer noch gibt, die es verstehen. Wichtig ist, dass wir das, was wir jetzt schon verstehen, in die Praxis umsetzen. Je mehr wir praktisch anwenden, um so mehr werden wir verstehen. Ist also der Feind unvermeidlich? Keineswegs! unser Gott wird uns erlösen, und wir haben nichts zu verlieren aber etwas zu gewinnen, indem wir unser ganzes Vertrauen auf Ihn setzen.
 
[Warrens P.S. zum 1. Abschnitt: In den Vermischten Schriften findet sich ein wunderbare Artikel von Mrs. Eddy, in dem sie schreibt. „Eine falsche Vorstellung von Glück ist verhängnisvoller für den menschlichen Fortschritt als alles, was ein Feind oder Feindschaft dem Gemüt aufdrängen oder seinen Zwecken und Zielen aufpfropfen kann, um des Lebens Freuden zu vereiteln und seine Leiden zu steigern." (Verm 9: 32)]
 
[Warrens P.S. zum 6. Abschnitt: Ein Freund hat mir gerade diesen Link (this link to a wonderful video lecture by Jon Benson) zu einem wunderbaren Video-Vortrag von John Benson mitgeteilt, in dem er einen Einzeiler aus unserem Lehrbuch auslegt: „Unmögliches kommt niemals vor." (W&G 245: 29) Die Beispiele, von denen in der Bibel berichtet wird, Jesu Auferweckung von Lazarus, des Jairus-Töchterchens, des Sohnes der Witwe und auch seine eigene wurden alle für unmöglich gehalten und doch passierten sie vor vielen Augenzeugen. Ich habe schon einmal davon berichtet, wie ich bezeugt habe, dass die Kraft des vertrauenden, kindlichen Gebets ein Pferd und ein Hauskaninchen wiederbelebt hat, die beide nicht mehr atmeten und steif und kalt waren. Beide haben dann mehrere Jahre treuen Dienstes mit verbesserten Charaktereigenschaften gelebt.]
 
[Und hier noch eine Nachricht für diejenigen, die Englisch können: If you couldn't come to CedarS for either the College Summit weekend or the Midwest Bible Conference, you can STILL come to CedarS this fall (Oct. 16-20), if you are a C.E.O. wishing to lead your company in more democratic ways based upon principles successfully practiced by WorldBlu Founder and Principia College graduate Traci Fenton.  Click here to communicate with Traci about BluCamp or here to find out more and to enroll today to become one of 50 potential participants. (URL: http://www.worldblu.com/blucamp/ )]
 

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