Cedar Camps

Metaphysical Ideas

Search Metaphysicals
 

Metaphysical Newsletters

The weekly Metaphysical Newsletter is provided to campers, staff, alumni, friends and the CedarS family at no charge however contributions help defray the costs of running this service.

Click here for more about how you can provide support!
 

Delivered to You FREE!

Available in five languages, get it delivered to your inbox weekly!

Subscribe Now!

Hilf, die immerwährenden Segnungen zu verbreiten!

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, October 22nd, 2012

Hilf, die immerwährenden
Segnungen zu verbreiten!
 
Rick Stewart, C.S., Dresden, Deutschland
 
 
[Hilf, die immerwährenden Segnungen zu verbreiten!]
Wisse, dass Dein Vater Dich auffangen wird, wenn Du hinfällst!
Metaphysische Anwendungen der Iden aus CedarS Camps
für die christlich-wissenschaftliche Bibellektion für den 28. Oktober 2012
„Immerwährende Strafe" [oder immerwährende Segnungen]
von Rick Stewart, CS aus Dresden, Deutschland (Tel.+49-351 312-4736)
RickStewartCS@aol.com
 
In dieser Bibellektion geht es nicht darum, wie Gott uns bis in die Ewigkeit strafen wird. Diese Lektion beabsichtigt, uns dabei zu helfen, die erlösende, ewige Liebe Gottes besser zu verstehen.
 
Unterscheidet Gott die Menschen in solche für die Erlösung und in solche, die ewige Verdammung erleiden werden?
 
Es gibt viele christliche Glaubensrichtungen, die dergleichen lange Zeit gelehrt haben und die von neuen Mitgliedern verlangen, dass sie sich zu dieser Lehre bekennen. Als Kind von 12 Jahren musste Mary Baker Eddy (damals noch Mary Baker) eine solche Frage beantworten, um Mitglied in der örtlichen Gemeinde der Kongretionalisten Kirche zu werden.
 
Sie schreibt: „Im Alter von zwölf Jahren wurde ich in die Kirche der Kongregationalisten (Trinitarier) aufgenommen, ... Ehe dieser Schritt unternommen wurde, fühlte ich mich tief beunruhigt durch die Lehre von der Gnadenwahl oder Prädestination; ... So verstört war ich durch die Gedanken, die diese falsche Lehre in mir weckte, daß der Hausarzt gerufen wurde, der mich für fieberkrank erklärte. Die unbarmherzige Theologie meines Vaters legte großen Nachdruck auf den Glauben an ein Jüngstes Gericht, an die Gefahr ewiger Strafe und an einen gegen Ungläubige erbarmungslosen Jehova; und von diesen Dingen sprach er nun in der Hoffnung, mich von der gefürchteten Ketzerei abzubringen.
Als meine Mutter mir die brennenden Schläfen kühlte, empfahl sie mir, auf Gottes Liebe zu vertrauen; [als Mary das tat, wurde sie getröstet und geheilt] (Bei der Befragung durch den Pfarrer:) ... Ich hielt standhaft daran fest, daß ich Gott vertrauen und es darauf ankommen lassen wollte, mit meinen Geschwistern - von denen bis dahin noch keines ein religiöses Bekenntnis abgelegt hatte - das geistige Heil zu finden, selbst wenn die Kirchentüren ob meiner Glaubenszweifel vor mir verschlossen würden. ... Zum Erstaunen vieler war auch das Herz des guten Geistlichen geschmolzen, und er nahm mich samt meinem Wider­spruch in ihre Gemeinde auf." [Rückblick und Einblick von Mary Baker Eddy S. 13-15]
 
Während der letzten Jahre musste ich auch über diese Lehre nachdenken, aber auf ganz andere Weise. Aus meiner CedarS-Met Ausarbeitung vom letzten Monat wisst Ihr wohl noch, dass unsere kleine Martha gerade anfing zu laufen. Innerhalb eines Monats ist sie dabei sehr sicher geworden, und sie liebt es, überall herumzulaufen - im Haus und auch draußen. Gerade am letzten Sonntag machte sie ihren längsten Ausflug: 500 Meter! Meine Frau Susanne und unser Hund Theo begleiteten sie. Danach war sie sehr stolz auf sich.
 
Während sie laufen lernte, war es eine meiner schönsten Freizeitbeschäftigungen, ihr zu folgen und ihr die Hand zu reichen, wenn sie sie zur Sicherheit brauchte und auch, um sie wieder auf die Beine zu bringen, wenn sie einmal hinfiel. Und das kam recht oft vor. Aber gewöhnlich war das nicht das Ende der Welt. Und jeden Tag ist sie etwas besser gewor­den im Vertrauen, in der Kraft, in der Ausdauer und Beständigkeit. Natürlich ist es noch ein langer Weg bis zu ihrem ersten Marathon, aber schon jetzt läuft sie lieber selber als getragen zu werden.
 
Und dies ist der Zusammenhang, in dem ich über unsere Bibellektion nachgedacht habe. Ich bin daran erinnert worden, wie oft ich gefallen bin, wie oft ich gefehlt habe, gestolpert bin und Fehltritte gemacht habe. Und ich musste daran denken, wie oft mir „mein Vater" zu Hilfe gekommen ist. Wie bei Martha. So habe auch ich lange gebraucht, um laufen zu lernen, aber ich konnte freudig sehen, wie die liebevolle Hand des Vaters tatsächlich immer da war, um mich aufzurichten. Und darum geht es für mich in dieser Bibellektion, um Gottes Verheißung: „Ich will dich auffangen, wenn du fällst."
 
Hier kommen ein paar kurze Einsichten, die Dir das Studium dieser Bibellektion zur Ermutigung statt zu Fürchten machen.
 
Der Goldene Text
Hos 14: 3 „... Bekehrt euch zum Herrn, und sagt zu ihm: ‚vergib uns alle Sünde, und tu uns wohl; ...'"
Dieser Goldene Text stammt vom Propheten Hosea. Man zählt ihn zu den kleinen jüdi­schen Propheten. Er lebte etwa im 8. Jahrhundert vor Christus und zwar im so genannten „Nordreich Israels" zu Hause. Seine Schriften fallen in das Ende dieser Herrschafts­periode. Hosea war sehr besorgt, dass sein Volk Gott nicht treu war, sondern durch die Religion des Landes verführt wurde, die Anbetung des Baal. Zu dieser Baal-Anbetung gehörten religiös verbrämte Unmoral, die Anbetung von goldenen Kälbern, von anderen Göttern und sogar das Opfer von Kindern.
 
Wechselseitiges Lesen
Das Wechselseitige Lesen kommt aus dem Jesaja und noch einmal von Hosea. Beide Propheten ermutigen zu einer Abkehr von der Sünde und zur treuen Nachfolge. Von Jesaja stammt: „Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden; und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch weiß wie Wolle werden." Und von Hosea: „Als Ephraim zitternd sprach, erhob er sich in Israel; Ephraim soll sagen,was habe ich noch mit den Götzen zu tun?" (nach der KJV) Also werden wir mit einem Aufruf, uns von der Sünde abzuwenden und den Segen des Herrn zu empfangen, in die Lektion eingeführt.
 
Abschnitt 1 - Der Mensch, das geliebte Kind Gottes, rein und vollkommen.
Dieser Abschnitt begründet nachdrücklich, die Tatsache, dass Gott uns gut geschaffen hat. Im Zitat B2 [und noch einmal in S2] sagt Habakuk: „Deine Augen sind zu rein, um Böses mitanzusehen, und dem Elend kannst du nicht zusehen." [Mrs. Eddy baut ihre heilende Theologie auf diesen durch und durch guten Gott:] „Gott könnte niemals ein Ele­ment des Bösen übermitteln, und der Mensch besitzt nichts, was nicht von Gott her­stammt. Wie kommt der Mensch dann zu einer Grundlage für unrechtes Handeln?" (S3)
 
Denke an die Unterhaltung Jesu mit einigen Menschen über das Wesen Gottes und Seine Beziehung zum Menschen, Matthäus 7: 9-11: „Wer ist unter euch Menschen, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gäbe? Oder, wenn er ihn um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gäbe? Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!"
 
Wenn wir an Gott denken, so sehen wir in Ihm einen besseren Vater oder eine bessere Mutter als wir es sind. Und wir erwarten eine sehr konsequente elterliche Führung. Als Kind habe ich viel Unsinn gemacht, aber hat meine Familie mich mit ewiger Strafe ver­dammt? Nein, nicht mit ewiger, aber Bestrafung hat es schon gegeben, doch gewöhnlich wohl verdient, und ganz sicher hat sie nicht ewig gedauert. Meine Eltern waren da einfach großartig, aber Gott ist noch besser, noch konsequenter, ein noch liebevollerer Vater (oder Mutter).
 
Die Bibelstellen in diesem Abschnitt schließen mit dem Zitat, das Mrs. Eddy an das Ende jedes Sonntagsgottesdienstes gestellt hat. (B5) 1. Joh. 3:1-3. Ich liebe hier besonders die Übersetzung „Gottes Wort": „Beachte dies: Der Vater hat uns seine Liebe gegeben. Er liebt uns so sehr, dass wir tatsächlich Gottes Kinder genannt werden. Und das ist es, was wir sind. Aus diesem Grund erkennt uns die Welt nicht, und sie hat auch ihn nicht erkannt. Liebe Freunde, nun sind wir Gottes Kinder. Was wir sein werden, das ist noch nicht völlig klar. Wir wissen jedoch, dass wir, wenn Christus erscheint, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. So werden alle Menschen sich selbst mit diesem Ver­trauen auf Christus rein halten, wie Christus rein ist."
 
Abschnitt 2 - Jona nimmt Gottes Arbeitsangebot nicht an - OLALA?
Fällt es uns leicht, das zu tun, was wir tun sollen? Wohl kaum! Ist es immer leicht, das Rechte zu tun? Auch nicht! Wir alle haben oft etwas anderes im Sinn, das wir lieber täten. „Ich hatte gedacht, das Stellenangebot beträfe eine leitende Stellung! Ich hatte keine Ahnung, dass ich auch die Toiletten putzen muss!" (Als ich und mein Schulkamerad die 1. und 2. Stelle als Schwimmmeister in unserem örtlichen Schwimmbad bekamen, waren wir etwas erstaunt, als wir erfuhren, dass es zu unseren Aufgaben gehörte, die Toiletten der Jungen und Mädchen jeden Abend zu reinigen. Aber trotz dieser „Verantwortung" liebten wir unsere Arbeit.) Und als diese Beschäftigung sich später zum Leiter der städtischen Schwimmbäder in Ocala entwickelte, erhielt ich die Möglichkeit, mein erstes Ausüberbüro für meine Heilarbeit zu bekommen.
 
Im Zitat B6 wird berichtet, wie Jona sich dagegen sträubte, einfach Gottes Anweisung zu befolgen und in Ninive zu predigen. Statt dessen versuchte vor dieser Aufgabe wegzu­laufen [in die andere Richtung]. Ein Vorurteil gegen diese Stadt mag Jona bewegt haben, diese Reise zu vermeiden. Schließlich hatte diese Stadt einen ziemlich schlechten Ruf. Ob aus Furcht, aus Zweifel oder Eigennutz, Jona zog es vor, Gottes Auftrag auszuweichen. Er hätte einfach gehorchen können, hätte eine nette Reise gehabt, eine schöne Vortragstour. Stattdessen nahm er [auf einem Schiff] eine „Innenkabine". Aber ich bin voll begeistert von der Tatsache, dass Jona, trotzdem er den direkten Gehorsam versagte, doch gerettet wurde. Unten findet Ihr einen Link zu einem Zeugnis, das zeigt, dass Gott auf keine Weise seine erlösende Kraft eingeschränkt hat, wenn es darum geht, sich um Seine kinder zu kümmern.
 
Die folgende Erfahrung erfuhr ich vor einigen Jahren von einem anderen christlich-wissen­schaftlichen Ausüber. Die Mutter, die in diesem Zeugnis vorkommt, möchte anonym bleiben. Zu der Zeit gab es Zeitungsberichte über den Vorfall, was beweist, dass er sich wie hier berichtet zugetragen hat. Hier handelt es sich nicht um eine erfundene nette Internetgeschichte. Es ist so passiert. Ich habe mit derjenigen gesprochen, von der ich sie bekommen habe, und sie hat mir bestätigt, dass sie die Mutter, die in dieser Geschichte vorkommt, gekannt hat.
 
Für diejenigen, die sich mit diesem Teil der Welt nicht auskennen, habe ich in meinem Blog einige Erklärungen hinzugefügt.
 
Aus Seenot im Golf von Mexiko gerettet, [eine Bestätigung der Jona-Geschichte aus dem 20. Jahrhundert von A, B, C:]
[A] „Wäre einer auf hoher See am Ertrinken und anscheinend ohne menschliche Hilfe, so gibt es ein Gesetz Gottes, das, wenn recht angerufen, seine Rettung bewirkt."
Adam H Dickey: Gottes Berichtigungsgesetz
 
[B] „Unberührt inmitten des misstönenden Zeugnisses der materiellen Sinne entfaltet die allzeit über allem thronende Wissenschaft den Sterblichen das unwandelbare, harmonische, göttliche Prinzip - sie entfaltet Leben und das Universum als immer gegenwärtig und ewig."
Mary Baker Eddy: Wissenshaft und Gesundheit S. 306
 
[C] 9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,
 so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten.
Ps 139:9,10
 
Ein junger Man fuhr mit einem Motorboot an der Küste im Golf von Mexiko, um sich mit Freunden zum Mittagessen zu treffen. Er hatte ihnen nicht zugesagt, dass er kommen würde. Als sein Boot eine Panne hatte (die Antriebswelle war gebrochen), wollte er den Schaden außerhalb des Bootes untersuchen. Dabei machte sich das Boot vom Anker los und trieb schneller ab, als er schwimmen konnte. Er war tatsächlich allein auf weiter See, aber wenn Du von seiner Rettung liest, dann werden die drei Zitate oben auch heute wahr für Dich (was auch einige der Geschöpfe Gottes auf See einschließt).
 
Eine vollständige Version der Rettung des jungen Mannes findest Du in Rick Stewarts Blog:
 http://rickstewartcs.blogspot.de/
Wenn Du keine Internetverbindung hast, kannst Du Rick anrufen. Er kann Dir dann den Bericht vorlesen oder auch einen Ausdruck desselben schicken. Solltest Du aber kein Englisch können, kannst Du per e-Mail vom Übersetzer einen Ausdruck der deutschen Übersetzung bekommen. (soellingeressen@aol.com)
 
Abschnitt 3 - Erlösung ohne Konsequenzen, Jonas Geschichte geht weiter.
Für Jona wird gesorgt, er ist gerettet, und er erhält eine neue Gelegenheit, Gottes Gebot zu befolgen. Jona hat gelernt, „die Rettung kommt vom Herrn". (B11)
 
Es geht weiter, um zu zeigen, dass Gott immer bereit ist zu erlösen, zu segnen und seine Kleinen zu lieben, gleich welche Fehler wir scheinbar machen. Es gibt keine Verurteilung, nur Liebe. Und Du kannst niemals ahnen, wie wichtig selbst die kleinste Aufgabe oder eine Tat im Gehorsam sein kann. Selbst das Befolgen Deiner Inspiration kann einem anderen Licht oder Hoffnung geben. Zum Beispiel hat mich Zitat S17 immer wieder ge­stärkt: „Der Vorsatz und das Motiv, recht zu leben, können wir jetzt gewinnen. Hast du diesen Punkt erreicht, dann hast du so angefangen, wie du solltest." (Wissenschaft und Gesundheit S. 236). Die Stelle hat mich zum ersten Mal gefesselt, als ich sie in Wissen­schaft und Gesundheit bei einer guten Bekannten las. Cathy Manyik Kresge hatte die Stelle mit einem Farbmarkierer in ihrem Lehrbuch gekennzeichnet. Sie hat mir immer bedeutet, einfach das Richtige anzufangen. Und dann können wir sicher sein, dass Gott uns erfolgreich sein lässt.
 
Das folgende Zeugnis veranschaulicht die erlösende Kraft der göttlichen Liebe, selbst wenn es so aussieht, als hätte man einen ganz schlimmen Fehler gemacht [selbst im Bauch eines Wals aus Stahl]. Du kannst das Zeugnis unter folgender Adress im JSH Online finden:
http://sentinel.christianscience.com/issues/1945/6/47-22/on-december-12-1943-the-first
[Auch wenn Du noch nicht begonnen hast, die großen Segnungen von JSH Online zu ernten, kannst Du das Zeugnis auch in den gebundenen Bänden finden:] Roland Allens Zeugnis im Christian Science Sentinel vom 2. Juni 1945. [es findet sich auch auf eine alten englischen Tonbandkassette mit „Gottes Berichtigungsgesetz", die manche Leseräume noch haben.] Für die deutschen Leser ist es in der 2008 neu herausge­kommenen Broschüre: „Gottes Berichtigungsgesetz" enthalten ( s. 15). Daraus wir hier zitiert:
 
Abschnitt 4 - Jona findet eine empfängliche Zuhörerschaft
Nach einer Vortragsreise mit Umwegen fand Jona offene Ohren bei seinen Zuhörern in Ninive. Sie nahmen sich zu Herzens, was er zu sagen hatte, und seine Mission trug viele Früchte.
 
Vor einigen Jahren bekam ich eine Anfrage für einen Vortrag in Ft. Worth in Texas. Für die Zeit waren lange Vortragsreisen geplant. Ich hatte bereits Termine in Illinois und Minne­sota. Die Schriftführerin in Ft Worth fragte, ob ich noch für einen bestimmten Sonntag Nachmittag zu haben sei. Ich sagte ja, aber ich sei zu dem Zeitpunkt in Illinois. Ich hoffte, sie würde sagen: „Oh, das ist aber etwas weit entfernt, vielleicht könnten wir einen anderen Termin vereinbaren." Aber stattdessen bestand sie auf dem gewünschten Termin. Meine erste Reaktion war, „welch starker menschlicher Wille!" An dem Tag des Anrufs hatten wir mit unserer Familie gerade eine Grillparty. Als ich aufgelegt hatte, mischte ich mich wieder unter die Familie und murmelte zu meiner Mutter etwas über den Anruf. Als ich zu ihr sagte, ich habe noch nie einen so starken [menschlichen] Willen erlebt,fragte meine Mutter lediglich: „Und Du wärest frei an dem Tag?" „Nun ja, das bin ich." „Okay, und wo ist da der menschliche Wille?" Auf diese Weise richtig und weise ermahnt ging ich zum Telefon zurück und rief die Schriftführerin wieder an, die den Vortrag angefordert hatte. Ich ließ sie wissen, dass ich mich bemühen würde, einen passenden Flug für diesen Termin zu finden. Und, was meint Ihr, es gab eine Flugver­bindung an dem Samstag Abend vor dem Vortrag. Ich konnte also den Termin wahrnehmen, würden meinen Kombi am Flughafen stehen lassen und am Montag Morgen zurückkommen.
 
Interessanter Weise musste ich sehr viel für diesen Vortrag beten. Es gab große Hindernisse und viel Widerstand durch Gebet zu überwinden. Mein Vortrag hatte das Thema: „Das Heim: von Gott gegeben und erhalten." Es behandelte das Problem der Obdachlosigkeit. Bei meiner Ankunft erfuhr ich, dass die Vorsitzende des Vortrags­komitees die Zeitungen von mehreren Tagen für mich gesammelt hatte, wie ich es verlangt hatte. Auf der Titelseite der neuesten Ausgabe wurde von einer Mutter berichtet, die ihre kleinen Kinder bei der Polizei abgegeben hatte. Sie hatte alle Hoffnung verloren und sah keine Aussicht auf ein zu Hause für ihre Kinder. Wir eröffneten also unseren Vortrag mit diesem Artikel. Und alle zusammen überlegten wir, wie wir beten könnten, um dieses Problem der Obdachlosigkeit für uns und die Welt zu lösen.
 
Wie ich schon erwähnte, war die Vorbereitung für diesen Vortrag etwas holperig gewesen, und ich hatte sehr viel dafür beten müssen. Es hatte viel mit Demut und Wachstum auf meiner Seite zu tun. Am nächste Tag nach meiner Rückkehr in den Norden setzte ich meine Vortragsreise fort. Plötzlich wurde mir klar, dass ich keine Bezahlung erhalten hatte. Als ich die Vorsitzende des Vortragskomitees anrief, sagte sie: „Oh, aber Herr Stewart, ich hatte Ihnen doch gesagt, dass in dem Früchtekorb und zwischen den Zeitun­gen etwas für Sie drin sei." Oh la la, das war nicht richtig bei mir angekommen. Ich be­fürchtete schon, ich hätte den Umschlag mit den Zeitungen weggeworfen. Ich öffnete meinen Koffer und wühlte zwischen den Zeitungsausschnitten darin herum, und siehe da, da war er, der Umschlag. Ich rief die Vorsitzende des Komitees sofort wieder an, um ihr die frohe Botschaft mitzuteilen. Sie war sehr erfreut mich wieder zu hören. Sie sagte: „Herr Stewart, ich habe eine ganz wunderbare Nachricht für Sie. In der Morgenzeitung steht der folgende Bericht. Die Mutter ist zur Polizei zurückgekommen, um ihre Kinder wieder abzuholen und hat gesagt, sie wolle jetzt alles erdenkliche tun, um ihre Familie zusammenzuhalten. Und sehr viele Menschen seien auf sie zugekommen, um ihr auszuhelfen. Es ist so wunderbar." Als ich einhängte, fühlte ich mich zurechtgewiesen, demutsvoll und mit Tränen der Dankbarkeit in den Augen. Wie auch Jona hatte ich eine empfängliche Gemeinde gefunden, eine geistig reagierende Zuhörerschaft, und Liebe war wirklich der Erlöser gewesen. Aber ich hatte viel von meinem Egos aus dem Weg räumen müssen, und das hatte Dank meiner Mutter neun Monate vorher an einem Sommertag begonnen.
 
Abschnitt 5 - keine ewige Strafe durch materialistische Codes
„Wer hat gesündigt, er oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?" (B18) Joh 9: 1-7, 32
Zu Jesu Zeiten war es eine automatische Reaktion, dass man Krankheit, Behinderungen und körperliche Anomalitäten oft als Strafe für sündhaftes Verhalten einstufte. Heutzu­tage sind sich Mediziner sicher, dass DNA und Erbanlagen die Grundlage für Krankheiten sind. Aber was sagt der Christus? „Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern an ihm sollten die Taten Gottes sichtbar werden." [Der Bibelgelehrte Cobbey Crisler hat gesagt, dass Jesus gewissermaßen auf die Multiple Choise Frage, wer denn gesündigt hätte, geantwortet hat: „keine richtige Antwort". Eine andere zutreffende Antwort wäre: „Does Not Apply" = „Trifft Nicht Zu" Auch die Vererbung der D.N.A. Trifft Nicht Zu für Dich; noch kann es Dein auf Freiheit gerichtetes Leben durch Furcht in Fesseln legen. Das Auftreten des sündigenden sterblichen Menschen ist der „Trick", der uns betrügen möchte und das nicht nur zur Halloween-Zeit. Das Leckerli ist christlich-wissesnschaft­liche Behandlung, die alle Tricks umkehrt. Wie es auch Zitat S23 sagt:] „Jesus sah in der Wissenschaft den vollkommenen Menschen, der ihm da er?schien, wo den Sterblichen der sündige sterbliche Mensch er?scheint. In diesem vollkommenen Menschen sah der Erlöser Gottes eigenes Gleichnis, und diese korrekte Anschauung vom Menschen heilte die Kranken. So lehrte Jesus, daß das Reich Gottes intakt und universal ist und dass der Mensch rein und heilig ist." Und das Zitat S27 setzt diese Behandlung fort: „Das Gesetz Christi oder der Wahrheit macht Geist alle Dinge möglich; aber die sogenannten Gesetze der Materie wollen Geist den Nutzen absprechen und fordern Gehorsam gegen materia­listische Vorschriften, wodurch sie von der Grundlage des einen Gottes, des einen Gesetzgebers, abwichen."
 
Die Folgerichtigkeit und Einfachheit des Glaubens Mary Baker Eddys an das erste Gebot wurden immer wieder bei ihrer Heilarbeit demonstriert. Wunderbare Beispiele dafür finden sich in der Biografie Mary Baker Eddy, Christian Healer. Hier ist ein Link, um entweder die inspirierende Audioversion oder das gedruckte Buch mit diesem Titel zu erwerben. Man kann es natürlich auch im örtliche Leseraum kaufen oder vielleicht auch ausleihen.
http://www.amazon.com/Mary-Baker-Eddy-Christian-Amplified/dp/0875104797
 
Abschnitt 6 - Gottes Mensch ist ohne Sünde, vollkommen und immerdar gesegnet.
Eine auf die Bibel gegründete christlich-wissenschaftliche Behandlung vom voll­kommenen Gott und vollkommenen Menschen geht so leicht wie 1., 2., 3.:
1. „Herzlich lieb habe ich dich, Herr, meine Stärke! Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, Gegen die Treuen bist du treu, gegen die Heiligen bist du heilig, bei den Reinen bist du rein, ... Gott rüstet mich mit Kraft aus und macht meine Wege untadelig.(KJV: vollkommen)" (B20) Ps 18: 2, 3, 26, 27, 33
2. „Darum sollt ihr vollkommen sein, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist." (B21) Mt. 5: 48
3.„Der vollkommene Mensch, der von Gott, seinem vollkommenen Prinzip, regiert wird, ist sündlos und ewig." (S30) 304: 14
 
Die Stelle aus Matthäus 7 wird in der Übersetzung The Message sehr liebevoll dargestellt: „Wenn Dein Kind dich um Brot bittet, betrügst du es dann mit Sägemehl? Wenn es dich um einen Fisch bittet, erschreckst du es dann mit einer lebendigen Schlange auf dem Teller? So schlecht Du bist, das würde dir nicht einfallen. Du bist zumindest gegenüber deinen eigenen Kindern fair. Meinst du dann nicht, dass Gott, der dich in Liebe empfangen hat, noch besser [zu dir] sein wird?"
 
Unser Vater liebt es, unseren Weg vollkommen zu gestalten, so wie ich es liebe, Marthas Weg ein wenig besser zu machen. Und das ist kein Weg der immerwährenden Strafe sondern der immerwährenden Liebe, der unser Wesen als das geliebte vollkommene Kind de Schöpfung Gottes offenbart.
 
So sagt uns Lied Nr. 278
Himmel und Heim sind in dir, Erdenpilger,
Erbe der Zeiten und Kind du des Tags;
Geh mutig vorwärts, Gott liebt und beschützt dich,
Wandle den Weg nur mit Ihm, und dann wag's.
 
Treu, fest und standhaft, wenn Prüfung befällt dich,
Bitte das eine vom Herrn, deinem Hort:
Gnade für heute. Wohin Er auch führe,
Fröhlich gehorche dem Ruf, Seinem Wort.
 
Gott hat geheilt deine Härte durch Liebe,
Segen vom Himmel verheißt ew'ges Heil;
So lehrt Barmherzigkeit Güte uns üben -
Allen Barmherzigen wird sie zuteil.

[ Diese praktischen Ideen und Anregungen von Ausübern, die eng mit CedarS zusammen­arbeiten, dienen in erster Linie den Campern und Mitarbeitern von CedarS (und ihren Freunden), um den großen Wert des täglichen Studiums und der Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Wochenlektionen über das ganze Jahr zu erkennen - nicht nur im Camp! Du kannst Dich eintragen (www.cedarscamps.org/newsletters), um diese kostenlosen Ausarbeitungen per e-Mail zu erhalten - Montags in Englisch; oder jeden Mittwoch eine kostenlose Übersetzung: Dank Helga und Manfred auf Deutsch, oder Dank Anna, Eric, Claudia und Patrizia auf Spanisch. Eine freiwillige französische Übersetzung durch Pascal oder Denis kann wegen ihrer starken anderweitigen Beschäftigung gegen­wärtig nicht garantiert werden. Eine „offizielle" wöchentliche portugiesische Übersetzung könnte demnächst auf einer neuen Internetseite für CedarS-Mets erscheinen, aber bis dahin könnt Ihr euch schon mal mit Eurer e-Mail Adresse bei Orlando Trentini   melden, um in die Liste aufgenommenen zu werden.  Viel Freude wünscht Warren Huff, Leiter und Redakteur dieser CedarS-Notes, von dem auch Anmerkungen in eckigen Klammern in Kursivschrift stammen]
 
[zusätzliche Anmerkung vom Camp-Direktor: Diese Mit-Teilung ist die neuste einer fortlaufenden Serie, die schon über 11 Jahre geht.
Die CedarS-Mets werden wöchentlich von mit CEdarS zusammenarbeitenden Praktikern über die jeweiligen Wochenlektionen zusammengestellt.
Die wöchentlichen Bibellektionen sind urheberrechtlich geschützt von der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft in Boston und werden im jeweiligen Vierteljahresheft veröffentlicht. ]
 

Metaphysical

Listen to updated audio of edited text for "How do you show your love for God?" - Sacrament is...
Latest Lesson Application Idea

Newsletters

Get free weekly uplifting newsletters (available in English, Spanish, French, German and now in Portuguese!)
Subscribe or Update Subscription

Facebook

Find CedarS on Facebook for the latest news, heart-warming fruitage, facility upgrades and more!
Go to the CedarS' Facebook Page