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Von der richtigen Prämisse zu guten Ergebnissen

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, November 26th, 2012

[Von der richtigen Prämisse zu guten Ergebnissen]
Metaphysische Ideen zur Anwendung für das Wochenthema
Gott, die einzige Ursache
und der einzige Schöpfer
für die Woche vom 26. November bis zum 2. Dezember 2012
 
vonCraig L. Ghislin, C.S.
Glen Ellyn, Illinois
chaplain.craig@gmail.com or craig.ghislincs@icloud.com
 
Einige unserer Bibellektionen stellen Fragen (manchmal rhetorische). Diese beginnt mit einer Feststellung. Sie fragt nicht „Wer oder was?" oder „Wie ist das Universum ent­standen?" Sie geht einfach von der Voraussetzung aus,dass Gott - der eine und einzige Gott - sowohl Ursache und Schöpfer von allem ist, das existiert. Dieser Schöpfer, diese Ursache, ist würdig, alle unsere Verehrung und Anbetung zu erhalten.
 
Der Goldene Text sagt uns, dass alles zu Seiner Freude erschaffen wurde. (In der KJV heißt es : „denn du hast alle Dinge erschaffen, und sie dienen deiner Freude und sind dafür geschaffen.") Einige Denker und Dramatiker haben die Annahme gefördert, dass alle Dinge zu Gottes Vergnügen geschaffen wurden oder doch direkt nach Seinem Willen oder Verlangen. Was Gott beabsichtigt, ist augenblicklich da.
 
Diese Ansicht widerspricht allen Theorien über ein Universum, das sich selber durch die Physik erschafft. In der Vergangenheit war das von Gott geschaffene Universum die Grundlagen für eine Art Meta-Geschichte, die von fast jedem akzeptiert wurde. Eine Meta-Geschichte ist die „große Geschichte", die hinter allen anderen Geschichten steht; die Grundlagen auf der sich alle Meinungen bilden, um die sich alles dreht und an der alles gemessen wird. Ähnlich einem Postulat der Geometrie betrachtet man eine Meta-Geschichte als selbstevidente Wahrheit. Während sich mit der Zeit die allgemeine Meinung mehr der Wissenschaft zuzuwenden begann und von der Religion Abstand gewann, hat sich die Meta-Geschichte zu einer Auffassung gewandelt, die Gott weit­gehend aus der Schöpfung herauslässt und für ein sich selber entwickelndes Universum eintritt. Ungeachtet der neuen Meta-Geschichte arbeitet die Bibel von der Prämisse aus, dass Gott tatsächlich die einzige Ursache und der einzige Schöpfer ist.
 
Einige moderne Denker, die religiös eingestellt sind, mögen zugeben, dass Gott die ursprüngliche Ursache und der ursprüngliche Schöpfer gewesen ist, dass dann aber der Mensch und das einmal freigesetzte Universum sich selbst überlassen wurde; dass außer­dem die Möglichkeit des Irrtums, des Verfalls, der Disharmonie und der inhärenten Gefahr Teil der Schöpfung seien. Das ist nicht so, folgt man dem Psalmisten  [in unserem Goldenen Text und im Wechselseitigen Lesen.].
 
Im Wechselseitigen Lesen wird Gott als der „Macher" von allem, was je gewesen und von allem, was jemals sein wird, gefeiert. Die Großartigkeit der Schöpfung wird Gott nicht nur zugerechnet sondern auch als Beweis für Gottes eigentliches Wesen dargestellt. Tatsächlich ist die ganze Schöpfung ein geradezu lebendiges Gleichnis, das die Majestät Gottes darlegt. Das Licht über der ganzen Schöpfung ist wie ein königliches Gewand, das unbeschreibliche Herrlichkeit Gottes zum Ausdruck bringt. Die Himmel schützen uns wie ein großes Zeltdach; die Balken Seiner Kammer sind ins Wasser gelegt und geben dem scheinbar Instabilen Stabilität; die ganze Erde ist vollkommen zusammengesetzt wie ein gut konstruiertes, solide gebautes Haus. Die unermessliche Vielfalt der Geschöpfe, ihre ständige Erneuerung und die Komplexibilität der Natur weisen auf das unendliche Wesen des Schöpfers hin. Alles ist gemäß göttlicher Weisheit geschaffen, und Gott ist zufrieden mit seinem Werk. Was können wir anderes tun, als seinen herrlichen Namen zu preisen?
 
Abschnitt 1: Wir gehen immer von Gott aus.
Der erste Vers in der Bibel (B1) legt die Prämisse fest, dass Gott das ewige, sebst-existierende Sein ist. Er existierte vor allem anderen; und alles, was es gibt, dankt Ihm seine Existenz. Während Mrs. Eddy die Norm für die Definition Gottes als die große und einzige Ursache festgelegt hat, hat es andere vor ihr gegeben, die auch schon einen Schimmer des größeren Verständnisses von Gott gehabt haben. Ein Beispiel dafür ist die folgende Beschreibung von Adam Clarke:
 
„Das ewige, unabhängige und selbst-existierende Sein; das Sein, dessen Zweck und Tätigkeit aus ihm selbst kommen, ohne fremde Motivation oder fremden Einfluss; er, der absolut in der Herrschaft ist; das Reinste, Einfachste und Geistigste alles Wesent­lichen; unendlich gütig, segensreich, wahr und heilig; die Ursache allen Seins, der Hüter aller Dinge; unendlich glücklich, weil unendlich vollkommen; ewiglich autark - grenzen­los in seiner Unermesslichkeit - der sich nur selber vollständig kennt, denn ein unend­liches Gemüt kann nur von sich selber begriffen werden. Mit einem Wort, ein Wesen, das aus seiner unendlichen Weisheit nicht irren oder betrogen werden kann; und das aus seiner unendlichen Güte nur das tun kann, was ewiglich gerecht, richtig und gütig ist."
 
Es entspricht der Vernunft, dass ein solches Wesen nur eine Schöpfung schaffen kann, die so wunderbar ist wie es selbst. Deshalb muss sich die Schöpfung der Güte Gottes erfreuen (B2). Der Psalmist wusste, dass Gott nicht von menschlichen Vorstellungen hervorgebracht wurde, die sich bemühen, eine Erklärung für die Natur zu finden, dass aber die ganze Natur Aspekte des Schöpfers reflektiert. (B2 -B5) Natürlich besteht die einzige Möglichkeit, ein solches erhabenes Wesen zum Ausdruck zu bringen in den größten und am meisten geachteten Dingen unserer Vorstellungskraft. Daher kommen königliche Symbole und Naturwunder zur Anwendung, um zu beschreiben, wie wundervoll Gott ist. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Gott die Herrschaft über uns behält - wie ein Erfinder die Rechte an seiner Erfindung hat. Wir gehören Ihm - nicht uns!
 
Mary Baker Eddy folgt der Argumentation des Psalmisten und sagt: „Alles in Gottes Uni­versum bringt Ihn zum Ausdruck." (S1) Sie fährt fort und beschreibt das göttliche Wesen Gottes und erkennt an, dass Er in der Tat der einzige Schöpfer ist. Die Definition des Schöpfers im Glossar (S2) erklärt, dass Gott „das belebende göttliche Prinzip" ist, und unterstreicht, dass der Schöpfer durch sich selbst bestehend, vollkommen und ewig ist und allem widersteht, das Ihm nicht gleicht. Sie geht auch auf die Tatsache ein, dass Gott prä-existent ist - eine Tatsache, die sich in vielen biblischen Texten findet. (S3) Sie geht noch einen Schritt weiter, als nur zu behaupten, dass die Tätigkeit der Natur Gottes Güte widerspiegelt. Sie sagt, dass alles, was Gott erschafft, tatsächlich Ideen sind, die „vom unendlichen Gemüt umfasst und für immer widergespiegelt werden." Damit weicht sie von der allgemeinen Auffassung ab, dass Gott die Materie geschaffen habe und dass die Materie göttliche Attribute habe. Eine solche Auffassung grenzte an Pantheismus.
 
Die allgemeinen Auffassungen geht von der Materie aus und beurteilt Gott nach dem, was die Sinne für wirklich halten. Dieses Vorgehen führt schließlich zu dem oft wieder­holten philosophischen Streit: Wenn Gott gut ist und alles erschafft, woher kommt dann das Böse? Mrs. Eddy dagegen geht bei ihrer Argumentation von Gott aus und kommt folglich zu dem Schluss, dass alles, was Gott geschaffen hat, „gut ist wie Er selbst" (S4). Wenn Gott gut ist, dann ist auch alles gut, was Er erschafft, und das Böse kommt nicht mehr vor, denn zeitliche, materielle, irrige Gedanken haben keine göttliche Ursache und sind deshalb unwirklich. Der Schlüssel zu dieser Folgerung liegt im geistigen Verständnis. (S5) Wie können wir wissen, dass das geistige Verständnis zuverlässig ist? Weil das geistige Verständnis durch das Heilen bestätigt wird.
 
Abschnitt 2: Gott ist die ‚ Ursache und der Mensch die Wirkung
Wie schon oben gesagt, gründet sich diese Lektion auf die Prämisse, dass Gott der einzige Schöpfer ist. Ausgehend von dieser grundlegenden Tatsache schließen wir, dass der Mensch zu Gottes Gleichnis gemacht sein muss. (B6) Die gegenwärtige Faszination für die Forschung nach den Ursprüngen des Menschen in gewissen Bausteinen aus dem Kosmos und nach Lebenselementen in Enzymen, DNA und dergleichen ist mehr als eine natürliche Neugier auf unseren Ursprung. Während einige glauben, dass diese Bemühun­gen die Komplexitäten der göttlichen Schöpfung entfalten, glauben viele, dass derartige Entdeckungen beweisen, dass die Materie sich aus sich selbst entwickelt hat. Da hat die Bibel eine deutlich andere Ansicht. Im Jesaja werden wir aufgefordert, nicht mehr nach Antworten beim sterblichen Menschen zu suchen. (B7) Die Verse aus dem Hiob (B8-10) werden manchmal als Ende eines Dramas* gesehen, dessen Verfasser bei dem Versuch, eine Antwort auf die Frage zu finden, „Warum passieren guten Menschen böse Sachen?", in eine Sachgasse geraten sind. Doch die Verfasser machen eine gute Feststellung. Alles, was der Mensch wirklich weiß, kommt von Gott. Die Menschheit weiß es jetzt nicht und wird es wohl niemals wissen oder in der Lage sein, ihren Ursprung zu erklären; und der sterbliche Mensch war nicht zugegen, als die Schöpfung sich entfaltete, wie kann er also wagen, irgendwie die Schöpfung zu erklären?
 
*(deus ex machina ist eine Vorrichtung im klassischen griechischen Theater, durch die ein Gott mechanisch auf die Bühne herabgelassen wird, um eine Angelegenheit zu klären - oft mit einer ziemlich unwahrscheinlichen Lösung)
 
In der Christlichen Wissenschaft gehen wir nicht von der Wirkung zur Ursache sondern von der Ursache zur Wirkung. (S6) Mrs. Eddy weist auch auf den Egotismus des sterb­lichen Gemüts hin, das nicht nur meint, selbständig zu arbeiten, sondern auch, dass es alles erklären könne. (S7) Nichts, was das Sterbliche Gemüt kann, wird jemals den von Gott geschaffenen geistigen Menschen erklären können. Der Sterbliche ist eine Fälschung des Menschen Gottes. (S8) Warum sollten wir unsere Zeit damit verschwenden, das zu erklären? Wenn wir Gott aus der Schöpfung herauslassen, werden wir die Schöpfung niemals begreifen. (S9) Nur dann werden wir sie verstehen, wenn wir unsere Suche auf die wahren, geistigen Tatsachendes Seins gründen. Oft sagt man heute, dass der Mensch „Gott spiele". Immer, wen wir Gott aus unserer Gleichung herauslassen, dann ersetzen wir ihn tatsächlich durch menschliche Theorien und bringen damit zum Ausdruck, dass wir etwas wissen, was Er nicht weiß oder dass Er gar nicht existiert. So „spielt" der Mensch „Gott" öfter, als es uns bewusst ist. Unsere Führerin stellt das richtig: „Der Mensch ist niemals Gott, aber der geistige Mensch, zu Gottes Gleichnis erschaffen, spiegelt Gott wider." Ist das nicht eine viel bessere Betrachtungsweise?
 
Abschnitt 3: Gott: Alle rechte Tätigkeit wird von Gott eingeleitet und gestützt.
Die wohl bekannten Worte aus dem Psalm 90:17 (B11) sind ein wunderbares Beispiel für die Einstellung, die Gott als belebendes Prinzip für alle lohnenden Bemühungen aner­kennt. Es ist eine demütige Einstellung, dass Gott das Werk unserer Hände vollenden wird. Den meisten von uns ist die Geschichte von Nehemia bekannt (B13, B14) In dieser Geschichte kommen Dinge vor, die auch für uns heute sinnvoll sind. Betrachten wir die Lage in der sich Nehemia befand. Hast Du jemals das starke Gefühl gehabt, dass eine bestimmte Sache erledigt werden muss? Die meisten von uns sind bereit, mit einem Kopfsprung zu beginnen, einen Standpunkt zu vertreten, die Ärmel aufzukrempeln und zu erledigen, was erledig werden muss.
 
Aber Nehemia war geduldig. Tatsächlich wartete er vier Monate ehe er über die Sache sprach. Irgendwann konnte er seinen Kummer nicht mehr verbergen, und in der Tat, nach einigen Geschichtsschreibern war es sehr gefährlich, sich vor dem persischen König so gehen zu lassen. Doch der König fragte ihn nach seinem Kummer. Sehr sorgfältig antwor­tete Nehemia dem König, um die Empfindlichkeiten des Königs nicht zu verletzen. Er erwähnte, dass die Gräber seiner Väter geschändet worden waren. Nach Adam Clarke war die Störung der Totenruhe für die Alten sehr verwerflich, und das erzeugte Sympathie bei dem König. Er hat nichts vom König verlangt. Er ging sehr diplomatisch vor und trug sein Begehren so vor, dass der König ihm helfen wollte.
 
Einmal unterwegs war er sehr verschwiegen über sein Pläne. Er prahlte nicht und lenkte auch keine Aufmerksamkeit auf sich. Während der ganzen Angelegenheit verließ er sich auf Gottes Führung und Seine stille Autorität. Seine milde, unauffällige Art hat ihm zweifel­los die Unterstützung seiner Landsleute gebracht. Natürlich gab es diejenigen, die seine Arbeit stoppen wollten, die annahmen, dass er irgendwelche Regeln verletzte, aber er beharrte auf seiner geistigen Autorität und wies seine Gegner in ihre Schranken. Eine wohl bekannte Stelle, die nicht in der Lektion vorkommt, lautet: „Ich habe ein großes Werk auszurichten, ich kann nicht hinabkommen." (Neh 6:3) Diese Äußerung zeugt von seiner Entschlossenheit, seine Vision oder Mission unbeirrt von irgendwelchen Hindernissen zu vollenden. Nehemias standhafte und demütige Vorgehensweise kann uns allen eine Lehre sein.
 
Unsere Produktivität hängt direkt von unserem Gehorsam gegen Gott ab. (S11) Wir können wirklich nichts erschaffen, und keine feindliche Macht kann zerstören, was Gott verliehen hat. Mrs Eddy erkannte dass es nicht zwei entgegengesetzte Mächte im Uni­versum geben kann. (S12) Die weltliche Ansicht ist auf die Annahme von zwei Mächten gegründet. Das Gute und das Böse, das Richtige und das Falsche, Licht und Dunkelheit sind in ständigem Konflikt miteinander. Aber die Christliche Wissenschaft versichert uns, dass Gott das All und die einzige Macht ist. Keine andere Ursache kann helfen oder schaden. Denke über diese Stelle nach: „Alle Substanz, Intelligenz, Weisheit, alles Sein, alle Unsterblichkeit, Ursache und Wirkung gehören Gott." Denke über jedes Wort geson­dert nach! „Alle Substanz gehört Gott; alle Intelligenz gehört Gott; Alle Weisheit gehört Gott;" und so weiter. Kannst Du nicht die Kraft dieser Worte fühlen? Durch diese Kraft kannst Du die Gebote in Zitat S14 befolgen, „Erhebe dich in der Stärke des Geistes," und sei fest in Deinem Verständnis. Wenn Du das tust, wirst Du wie Nehemia in der Lage sein, wichtige Angelegenheiten mit Haltung und Sicherheit zu erledigen.
 
Abschnitt 4: Die so genannte Natur kann sich Gottes Macht nicht anmaßen
Für die Welt mag es viele Kräfte geben, die miteinander im Widerstreit liegen, aber für uns gibt es nur einen Gott. (B15) Alles untersteht Seiner Regierung. Überall auf der Welt können Stürme mit verheerender Wirkung auftreten. Ein Elektriker an der Ostküste der Vereinigten Staaten jammerte kürzlich nach dem Sturm Sandy, „Wir können das wieder aufbauen, aber die Natur kann machen, was sie will, und wir sind machtlos, sie aufzu­halten." Da gibt es mehrere Berichte und Zeugnisse von Christlichen Wissenschaftern, die das Gegenteil beweisen und so demonstrieren, dass Gott die einzige Macht ist. Der Bericht von Jesus, der den Sturm stillte ist eine der bekanntesten Geschichten aus der Bibel (B16). Bibelkommentatoren haben diese Geschichte auch auf stürmische Erlebnisse ausgeweitet. Sie bemerken, dass wenn die Stürme des Lebens mit Furcht, Versuchung, Krankheit oder anderem Unheil drohen, unser Boot zu kippen, der Christus die Macht hat, mit einem einzigen Kommando eine große Stille zu erzeugen, ob es sich um eine buch­stäbliche Veränderung in der Natur handelt oder um die Wiederherstellung des Friedens für einen geplagten unglücklichen Menschen. Ich habe beides persönlich bezeugen könne - wie vielleicht viele von Euch.
 
Das Gefühl der Vollmacht und Zuversicht, das uns befähigt, Stürme im buchstäblichen und im übertragenen Sinne zu handhaben, ist nicht unsere eigene Kraft. Wie es der Meister sagt: „Der Sohn kann nichts aus sich selber tun,..." (B17) Weder kann man etwas unabhängig von Gott tun, noch kann irgendetwas gegen das göttliche Gesetz getan werden. Alles muss in Übereinstimmung mit Gott geschehen. Wie Mrs. Eddy es ausdrückt, versuchen wir nicht gegen Stürme zu kämpfen oder das Wetter zu unseren Gunsten zu beeinflussen, doch halten wir einfach an der Immergegenwärtigkeit Gottes fest, die alles andere ausschließt. [Wie auch ein unbekannter Verfasser gesagt hat: „Sage Gott nicht, wie groß Dein Sturm ist, sage dem Sturm, wie groß (und immer gegenwärtig) Gott ist"]
 
Unsere Führerin betrachtete Jesu Fähigkeit als einen wissenschaftlichen Beweis. (S15) Er schaute unter der Oberfläche auf die geistige Ursache. Mit Recht wies sie darauf hin, dass es entmutigend sein kann, wenn man an eine Gott entgegengesetzte Macht glaubt. (S16) Ein Physiker warnte kürzlich in einer Sendung davor, dass die Welt in Zukunft mehr schwere Stürme als in der Vergangenheit erwarten muss, weil es inzwischen keinen Zwei­fel mehr gibt, dass durch die globale Erwärmung mehr Energie in die Atmosphäre gelangt und damit die Stürme speist. Es kann so scheinen als ob wir der Gnade materieller Kräfte ausgesetzt wären, doch sind sie Fälschungen der geistigen Kräfte des göttlichen Gemüts. (S17) Diese Annahme einer geistlosen oder dunklen Kraft wird von der Christlichen Wissenschaft zurückgewiesen. Gleich welche Ursache es für einen zerstörerischen Sturm zu geben scheint, in Wirklichkeit gibt es nur eine Ursache - Gott -, und es kann keine Wir­kung von irgend einer anderen Ursache geben. (S18) Die einzige Wirklichkeit ist die geistige Wirklichkeit. Das Lehrbuch gesteht zu, dass die Menschheit langsam ist , diese Tatsache zu begreifen. (S19), aber wenn wir die materielle Ansicht vom Menschen und der Schöpfung zurückweisen und durch die geistige Tatsache ersetzen, dann werden wir anfangen, das zu verstehen und zu demonstrieren.
 
Abschnitt 5: Krankheit ist weder Ursache noch Wirkung
Manchmal haben selbst diejenigen unter uns mit der größte geistigen Gesinnung Augen­blicke des Zweifelns. Johannes der Täufer hatte zwar das Kommen des Erlösers voraus­gesagt, aber jetzt fragte er sich, ob er [Jesus] der richtige sei. (B18) Für keinen von uns wäre es etwas Ungewöhnliches unter den bösen Erwartungen, die auf Johannes lasteten, die Frage zu stellen, ob denn unsere Arbeit es wert gewesen ist. Jesus antwortete mit Heilungsbeweisen. Er heilte alles, auch die bösartigsten Krankheiten seiner Tage. (B19) Da war der Fall des Aussätzigen. Weil man die Krankheit für sehr ansteckend hielt, mussten die Leprakranken eine Glocke tragen, damit die Menschen ausweichen konnten, wenn sie sich näherten. Es gab sogar ganz strikte Regeln für den Abstand zu anderen, der auch von der Windrichtung abhing. Jesus verwarf den Glauben, dass sich die Krank­heit durch Kontakte ausbreiten kann. Er berührte den Mann und heilte ihn dabei. Natürlich wusste er, dass die heilende Kraft von Gott ausging, nicht von ihm selbst. (B20)
 
Die größte Heilerin seit Christus Jesus, Mary Baker Eddy, bestand darauf, dass das Gemüt die einzige Ursache ist und dass Krankheit weder Ursache noch Wirkung ist. (S20) Sie folgerte, dass Jesus nicht gegen die materiellen Gesetze gewesen wäre, wenn sie von Gott eingesetzt worden wären. Jesus trotzte allen materiellen Gesetzen und Umstän­den. (S21) Auch für sie war es glasklar, dass Jesus tatsächlich durch seine Heilarbeit die Christliche Wissenschaft demonstrierte. Auf die gleiche Weise geschieht heute das Heilen durch die Christliche Wissenschaft. In der Gegenwart des Lichts der Wahrheit löst sich alle Krankheit in nichts auf, wie Dunkelheit dem Licht weicht. (S23) Sie betrachtete diese Werke nicht als übernatürlich sondern als im höchsten Maße natürlich. Die Naturgesetze sind keine Gesetze Gottes. In seiner Schrift Tractatus theologico-politicus in der Ausgabe von Jonathan Israel postuliert Spinoza, dass es keine Dinge wie Wunder gibt, weil ein Wunder aus der natürlichen Ordnung des Gesetzes Gottes herausfallen würde. Spinoza meint, dass die Naturgesetze in genauer Übereinstimmung mit den Gesetzen Gottes sein müssen und dass sie für alle praktischen Zwecke die Gesetze Gottes seien. Wenn daher „irgendjemand behauptete, dass Gott irgendetwas gegen die Naturgesetze täte, dann wäre er gleichzeitig gezwungen zu behaupten, das Gott seiner eigenen Natur entgegen handelte, dann gäbe es nichts, was absurder wäre." (S. 83) Wenn auch Spinoza zu einer anderen Schlussfolgerung gelangt, so ist doch seine Behauptung richtig, dass es keine Wunder gibt, aber nicht weil, wie von ihm vermutet, Wunder eine Abweichung von den Naturgesetzen wären, sondern weil die Krankheit unnatürlich ist. Heilung ist völlig natürlich und steht in Übereinstimmung mit Gottes Gesetz - die Wirkung der einen guten Ursache - der Wirkung Gottes.
 
Abschnitt 6: Wir enden wo wir angefangen haben
Die Bibel erklärt durchgängig, dass Gott der einzige Schöpfer ist und dass alles innerhalb der Schöpfung nicht vergeblich ist, sondern einem heiligen Zweck dient. (B21) Durch die Wiederholung eines früheren Zitats werden wir daran erinnert, dass „wir... das Volk seiner Weide" sind. (B22) Was müssen wir anderes tun, als uns in demütiger Verehrung vor die­sem heiligen Ziel zu verbeugen und unsere Dankbarkeit für alles, was es für uns bedeutet, auszuschütten? Gott zu vertrauen ist keine Aufforderung zum Glücksspiel. Gott kann uns alles geben, was wir brauchen, um erfolgreich zu sein. Vielleicht kennst Du Strongs Defini­tion für Gnade: „der göttliche Einfluss auf das Herz und seine Reflexion im Leben." Diese Gnade ist die Ursache hinter allem, was wir an Gutem erreichen. Die Tatsache, dass Gott uns diese Gnade gibt, befähigt uns reich zu sein „zu jedem guten Werk". (B23) Diese Gnade schließt die ausreichende Versorgung ein, um das gute Werk auszuführen und darin fortzufahren. Albert Barnes gibt dieser Idee eine besondere Bedeutung.:
 
Glaube nicht, dass Du durch freigiebiges Geben arm werden und in Not geraten wirst. Stattdessen solltest Du Gott vertrauen, der Dich mit allem reichlich versorgen kann, was Du benötigst, um Deine Bedürfnisse zu versorgen. Kaum jemand wird durch Großzügigkeit in Armut geraten ... der göttliche Segen ruht auf dem großzügigen Menschen, und Gott bewahrt ihn vor Not. ... Aber inzwischen gibt es viele, die durch den Mangel an Großzügigkeit arm werden. Sie sind sparsam im Geben aber extra­vagant in der Kleidung, im Luxus und bei den Ausgaben für Vergnügungen oder Laster, und die Folge sind Armut und Not. ... Der göttliche Segen ruht auf dem Großzügigen: und während jedermann für die rechte Versorgung seiner Familie aufkommen sollte, so sollte auch jeder großzügig geben, auf Gott vertrauen, dass er die Versorgung zukünftiger Nöte geben wird. Behalte diese Lebensweisheit im Gedanken, dass niemand durch Großzügigkeit arm werden wird.
 
In diesen weltwirtschaftlich schweren Zeiten sind die Gedanken von Barnes wirklich etwas zum Nachdenken. Wie eingangs erwähnt, wenn wir Gott als die ewige Ursache erkennen und als den Erhalter alles Existierenden - was können wir anders tun, als uns zu freuen?
 
Und so bestätigt es Wissenschaft und Gesundheit: „Richtig anfangen heißt richtig enden." (S24) Während meiner ganzen Zeit auf dem Gymnasium hatte ich diesen Satz an meiner Schranktür befestigt. Er erinnerte mich daran, dass ich bei allem, was ich unternahm, mit Gott beginnen muss und dabei daran denken muss, „Der Sohn kann nichts aus sich selber tun." Wir haben auch schon davon gesprochen, dass in der wissenschaftlichen Welt großes Interesse besteht, mehr über den Ursprung des Menschen und des Universums zu erfahren. Unsere Führerin sagt, dass die wichtigste Frage „die geistige Ursache" ist und dass sie diese Frage „mehr als alle anderen" mit dem menschlichen Fortschritt verbindet. (S25) Das ist eine ziemlich wichtige Frage.
 
Der Haken bei all dem ist, dass jeder Tag von uns fordert, dass wir die göttliche Kraft beweisen, die wir bekennen. (S26) Jeder Beweis führt zu weiterem Fortschritt. Lasst uns nicht vergessen, dass Gott die Ursache von allem ist. Im Menschen bringt er unendliche, unbegrenzte, fortschrittliche Ideen zum Ausdruck, die sich immer weiter entwickeln, erweitern und höher steigen. (S27) Der Bibel-Kommentator Albert Barnes stellt fest: „Die Schöpfung ist nicht auf einen einzigen Zeitpunkt begrenzt. Immer wenn etwas absolut Neues entsteht - das nichts mit etwas anderem schon Dagewesenen zu tun hat -, dann geschieht Schöpfung." Und unser Lehrbuch untermauert diese Einschätzung: „Die Schöpfung erscheint immer, und aufgrund der Natur ihrer unerschöpflichen Quelle muss sie immer weiter erscheinen." (S28) Da haben wir es - die ständige Entfaltung - frische, neue Ideen, die den Fortschritt befeuern, das Heilen und das Erreichte. Nun, das ist doch ein Grund zur Freude!
 
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[Diese praktischen Ideen und Anregungen von Ausübern, die eng mit CedarS zusammen­arbeiten, dienen in erster Linie den Campern und Mitarbeitern von CedarS (und ihren Freunden), um den großen Wert des täglichen Studiums und der Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Wochenlektionen über das ganze Jahr zu erkennen - nicht nur im Camp! Du kannst Dich eintragen (www.cedarscamps.org/newsletters), um diese kostenlosen Ausarbeitungen per e-Mail zu erhalten - Montags in Englisch; oder jeden Mittwoch eine kostenlose Übersetzung: Dank Helga und Manfred auf Deutsch, oder Dank Anna, Eric, Claudia und Patrizia auf Spanisch. Viel Freude wünscht Warren Huff, Leiter und Redakteur dieser CedarS-Notes, von dem auch Anmerkungen in eckigen Klammern in Kursivschrift stammen]
 
[GANZ SCHNELLE HILFE IST GERADE BESONDERS WICHTIG!!
1. Notfall und Eure Antwort: Aufgrund der wunderbaren Reaktionen nach unserem Aufruf, weil es im mittleren Westen in diesem Jahr besonders wenig Regen gegeben hatte, konnten wir schon eine Menge Heu für unsere Pferde kaufen. Wir danken Euch SO sehr!! Wir müssen noch 5000$ aufbringen, um die unvorhergesehenen Ausgaben zu befriedigen. ( http://www.cedarscamps.org/giving/adopt-the-herd-fund.htm)
 Einer unsere Spender hat wieder zugesagt, eingehende Spenden bis zu maximal 50.000$ zu verdoppeln, um unser hervorragendes Reitprogramm zu fördern. Hier zwei dankbare Berichte: „Ich lerne immer mehr über Pferde und wie man reitet ... Ich bin sehr dankbar, dass ich weiß, dass Gott immer an meiner Seite ist."
 
2. Notfall
Wir mussten kürzlich feststellen, dass bei einigen unserer ursprünglichen Hütten, bei denen die elektrischen Leitungen noch nicht in Leerrohren verlegt waren, zu Feuerfallen geworden sind, weil Nager die Isolierungen angeknabbert haben. Für die neue Verlegung der Leitungen in metallischen Leerrohren sowie für andere z.T. regelmäßige Wartungsarbeiten benötigen wir zusätzliche 50.000 $. Die gute Nachricht ist, dass kürzlich telefonisch und per Post 4000 $ als Spenden eingegangen sind über http://www.cedarscamps.org/giving/maintenance-fund.htm, sodasswir mit den Arbeiten beginnen können. Auch hat unser Großspender für erforderliche Wartungsarbeiten wieder zugesagt, die hierfür von Euch eingehenden Spenden bis zum Jahresende bis maximal 25.000 $ verdoppeln wird.

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