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Vertrau der Wahrheit, sie wird die bösen Lügen zum Schweigen bringen!

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Saturday, November 24th, 2012

[Vertrau der Wahrheit, sie wird die bösen Lügen zum Schweigen bringen!]
Metaphysische Anwendungen der Iden aus CedarS Camps
für die christlich-wissenschafliche Bibellektion für den 25. November 2012
Altertümliche und neuzeitliche Totenbeschwörung - alias Mesmerismus und Hypnotismus - verurteilt
von Rick Stewart, CS aus Dresden, Deutschland (Tel.+49-351 312-4736)
 
Unter allen 26 Themen ist diese meine absolute Lieblingslektion. Immer erhalte ich großartige Hinweise dafür, wie wir noch mehr Gutes in unserem Leben entdecken können. Und jedes Mal werden wir gerüstet, um den Suggestionen und Lügen des Bösen entgegentreten zu können. Da bildet auch diese Woche keine Ausnahme!! Wir erhalten ganz einfache Regeln, Hinweise und Anweisungen, um uns zu zeigen, wie wir Konflikte beenden können, die sich ergeben, wenn wir auf die Lügen des Bösen hören oder von ihnen hereingelegt werden. Fangen wir also an „auf Gott zu hören und nicht auf den Irrtum!"
 
Doch zur Einführung noch ein kleines Beispiel. Ich war der Jüngste in unserer Familie. Mein nächst älterer Bruder, Scott, war fünf Jahre älter als ich. Für mich ist er ein Held und auch ein geliebter Freund. Aber wir haben uns nicht immerso harmonisch vertragen. Als Kinder haben wir viel miteinander gekämpft und gestritten. Ich bin sicher, dass das meiner Mutter Kummer bereitet hat. Aber es lag nicht wirklich an ihr, und wenn ich zurückblicke, dann lag es meistens an mir, auch wenn ich dafür meinen Bruder beschuldigte.
 
Ich hatte eine schreckliche Neigung wütend zu werden, und Scott wusste genau, wie er es anstellen musste, dass ich meine Fassung verlor. Andere mochten mahnen: „lass Dir nicht Deinen Bock nehmen". Der Ursprung dieser typisch amerikanischen Redensart lässt sich nicht leicht festellen. Doch heißt es einfach: „Pass auf, dass Dir nicht jemand Frieden und Ruhe durch schlaue Schikanen nimmt." Wenn man seinen Bock verliert, ist man ärgerlich und verliert die Selbstkontrolle.
 
In dieser Bibellektion werden uns deutliche Schritte aufgezeigt, wie man seine Haltung bewahrt, seinen Frieden und sein konfliktfreies Leben erhalten kann. Wir werden alle darauf aufmerksam gemacht, wer unser wirklicher Versucher ist - nicht ein Bruder oder eine Schwester, ein Nachbar, ein Kollege oder ein anderer. Der Versucher, der eine und einzige Anstifter, ist der eine und einzige Lügner, die scheinbare Personifizierung des Bösen, die Jesus als „Lügner und Vater der Lüge" beschreibt. Diesen lügenden Unru­hestifter können wir am besten durch standhaftes Verlassen auf den Gott, der das Gute ist, zum Schweigen bringen.
 
Und wie ging es mit meiner Beziehung zu Scott? Nun, aus dieser Erfahrung habe ich sehr viel gelernt. Wisst Ihr, wir kamen irgendwann dazu, nicht mehr so viel miteinander zu streiten, wir hörten einfach damit auf. Und das passierte, als ich gerade 12 Jahre alt war. Damals lernte ich, dass ich nicht immer reagieren muss, wenn mein Bruder ver­sucht, mich zu ärgern. Ich konnte meine eigene Haltung bewahren und ließ ihn „nicht meinen Bock haben". Mein Frieden war nicht in seiner Hand und konnte nicht von mir genommen werden. Ich war so weit gereift, dass ich wachsam genug war, um nicht auf die Sticheleien des Irrtums zu reagieren. Das Ergebnis war ein friedevolleres Dasein und ein verbessertes Verhältnis zu Scott. Und das wurde erreicht, bevor er als Freiwilliger auf eine sehr gefährliche Mission nach Vietnam ging, als Führer für einen Spürhund. Ich war so dankbar für diesen zeitlichen Ablauf der Heilung; und auch dafür dass wir beide zu verschiedenen Zeiten Klassenunterricht bei dem gleichen Lehrer nahmen.
 
Ein weiterer interessanter Gesichtspunkt bei der Überwindung meiner Gereiztheit und und für die harmonischen Beziehung zu meinem Bruder war, dass es zur gleichen Zeit geschah, als ich anfing regelmäßig die Wochenllektion zu studieren. Zufall? Nein, glaube ich nicht! Machst Du also mit, mit mir tief in die Lektion dieser Woche einzu­dringen? Ich kann Dir garantieren, dass Du mehr Frieden, Stabilität und Freude am Leben finden wirst. Auf dann, lasst uns anfangen.
 
Der Goldene Text
Psalm 31:2,19. „Herr, auf dich traue ich ... verstummen müssen Lügenmäuler ..."
Diese Worte stammen aus einem wunderbaren Psalm Davids. Und sie sind der einfache aber umfassende Kern der Botschaft dieser Wochenlektion. Vertrau' auf Gott und lass die Lügen schweigen.
 
Wechselseitiges Lesen
Jakobus 3:3-5, 10, 14-18
Das Wechselseitige Lesen aus dem dritten Kapitel des Jakobusbriefs, zeigt, wie wichtig es ist, unsere Zunge im Zaum zu halten. Selbstsucht und Neid [nLB: Neid und Streit­sucht] werden als „irdisch, sinnlich und teuflisch" dargestellt. Weiter erfahren wir, dass die Weisheit Gottes „erstens rein, dann friedsam, gütig, nachgiebig, voll Barmherzigkeit und guter Früchte" ist. Dieses Kapitel führt den Gedanken ein, dass es die Beherr­schung unseres Denkens, unserer Worte, unserer „Zunge" ist, was in unserem Leben die „Saat des Friedens" (KJV) ausbringt.
 
Abschnitt 1 - Gott ist die einzige Macht, das Böse ist eine Lüge
Die Bibelverse dieses Abschnitts machen es deutlich, dass Gott allen Raum einnimmt - kein Ort, wo Gott nicht ist. Es gibt keine Macht getrennt von Gott. Im Zitat aus Wissen­schaft und Gesundheit klingt diese Allheit Gottes wieder. Zitat S2 stellt die Frage: „Was ist diese vermeintliche Macht, die sich Gott widersetzt?" Und Zitat S4 gibt die Antwort: „Das Maximum an Gutem ist der unendliche Gott und Seine Idee, der Alles-in-allem. Das Böse ist eine auf Vermutung beruhende Lüge.
In der Christlichen Wissenschaft ist tierischer Magnetismus oder Hypnotismus die spe­zielle Bezeichnung für Irrtum oder sterbliches Gemüt. Er ist der falsche Glaube, dass Gemüt in der Materie und sowohl böse wie gut sei; dass das Böse ebenso wirklich sei wie das Gute und sogar machtvoller. Dieser Glaube besitzt nicht eine einzige Eigen­schaft der Wahrheit."
 
Wie bringt das Wissen dieser Wahrheit Zufriedenheit? Ein kleines Beispiel: Ich bin in Florida aufgewachsen. Zusammen mit meinem Vater und meinen Brüdern verbrachte ich viel Zeit in den Wäldern und auf den Wasserwegen dieses wunderbaren Staates. Von unserem Vater lernten wir sehr viel über die Pflanzen und Tiere, und wir lernten durch eigenen Erfahrungen. Diese Umwelt war uns sehr vertraut. Als ich später ein paar Jahre in einem Blockhaus wohnte, das mehrere Meilen vom nächsten Nachbar entfernt in der Wildnis Floridas lag, fühlte ich mich völlig zu Hause dort. Wenn ich aber gegen­über Freunden davon sprach, dass ich in völliger Dunkelheit in dieser Wildnis Floridas Spaziergänge unternahm, fragten sie mich, ob ich dabei nicht schreckliche Angst habe. Nein, und warum sollte ich, denn ich wusste ja, dass es nichts zu fürchten gab. Die Ideen in diesem Abschnitt helfen uns zur Erkenntnis, dass wir nichts Schreckliches befürchten müssen. Wir können unsere wahre Umwelt kennen und lieben. Nicht die physikalische Dunkelheit erzeugt die Furcht, sondern einfach die Vorstellung von dem, was in jener Dunkelheit sein könnte. Könnten wir das nicht als Beispiel benutzen, um zu sehen, dass wir, wenn wir so vertraut mit dem Guten sind, das jeden Winkel des Uni­versums erfüllt, dass wir die Annahme zurückweisen können, es gäbe irgendeinen dunklen Winkel? So heißt es im Zitat S4 in Wissenschaft und Gesundheit: „Die Wahr­heiten des unsterblichen Gemüts erhalten den Menschen, und sie machen die Fabeln des sterblichen Gemüts zunichte, dessen fadenscheinige und überzogene Forderungen wie törichte Motten ihre eigenen Flügel versengen und zu Staub zerfallen."
 
Abschnitt 2: Jesu Versuchung
„Widersteht dem Teufel, dann flieht er von euch; naht euch zu Gott, dann naht er sich zu euch." [B6, Jak 4: 7,8] Im Bibelzitat B7 findet sich eine ausgezeichnete Beschreibung über Jesu Widerstand gegen die Versuchungen durch den Teufel in Mat. 4. Die sugge­rierenden Einflüsterungen, denen Jesus begegnete, als er allein in der Einöde war, erin­nern mich an eine Fernsehserie, die ich kürzlich mit der Familie gesehen habe. In den letzten Wochen sahen wir die Folgen einer Animation der Geschichte vom kleinen Prinzen, Le Petit Prince. Der kleine Prinz wurde zum ersten Mal im Jahr 1943 veröffent­licht. Die Geschichte ist das berühmteste Werk des französischen Schriftstellers, Dichters und Flugpioniers Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944).
Diese Geschichte ist das am meisten gelesene und übersetzte französische Buch und wurde als das beste Buch des zwanzigsten Jahrhunderts in Frankreich ausgezeichnet. (In 250 Sprachen und Dialekte übersetzt mit 1 Million Verkäufen jedes Jahr und insge­samt 200 Millionen weltweit). Es ist zu einem der am meisten gekauften Bücher aler Zeiten geworden. http://en.wikipedia.org/wiki/The_Little_Prince
 
Viele von Euch kennen das Buch wahrscheinlich. Die Fernsehserie hat die Geschichte sehr kreativ aufgefasst und um einige neue Abenteuer erweitert. Was mich aber besonders inspiriert hat, als ich jeden Abend zuschaute, wie Alma und Johann mit großer Erwartung zuschauten, ist dieses: Die Mission des kleinen Prinzen ist es, die Schlange zu bekämpfen. Diese Schlange sucht die Planeten des Universums auf und findet dort eine Führungspersönlichkeit, der sie ihre Suggestionen ins Ohr flüstert und die jeweilige Person in Versuchung führt, ihr zu gehorchen. Sie verspricht vieles und baut dabei auf den Ehrgeiz und die Wünsche ihres Opfers, um es hörig zu machen. Das Ergebnis für den jeweiligen Planten ist gewöhnlich katastrophal, und jedes Mal droht Dunkelheit. Aber durch den kleinen Prinzen wird ein Planet nach dem anderen gerettet und kehrt zum Licht und zur Ordnung zurück, was normal ist. In der Serie wird der letzte Sieg errungen, indem der kleine Prinz die Schlange von allen Planeten verbannt. Wenn die Schlange jeweils in einer Episode besiegt wird, verpufft sie einfach in einer kleinen schwarzen Wolke, fast in das Nichts, das sie eigentlich ist. Hier habt Ihr einen Link zur einer Webseite über diese internationale Serie: http://www.leconcoursdupetitprince.com/home
 
Abschnitt 3: Jesus heilt den Besessenen.
In diesem Abschnitt heilt Jesus einen von Geistern besessenen Mann (B10). Das geschieht ohne großes Theater eines Hollywood-Films. Als der Mann seinen mentalen Aussetzer hatte, rief er: „was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, Nazarener? Bist du gekommen, um uns zu verderben? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.« Jesus befahl ihm ganz einfach: „Verstumme!" Der Glaube an Dämonen oder böse Geister, die sich der Allheit Gottes entgegenstellen, beruht auf der Annahme, dass es ein Gemüt neben dem Guten gebe. Unsere Führerin erklärt im Zitat S11: „Wahrheit und nicht körperlicher Wille ist die göttliche Macht, die zur Krankheit sagt: ‚Schweig und verstumme‘."
 
Abschnitt 4 - Geist heilt, nicht die Materie.
Im Zitat S14 wird festgestellt: „Die Christliche Wissenschaft ist das Gesetz der Wahrheit, das die Kranken auf der Grundlage des einen Gemüts oder Gottes heilt. Sie kann auf keine andere Weise heilen, weil das sogenannte menschliche, sterbliche Gemüt kein Heiler ist, sondern den Glauben an Krankheit verursacht."
Der allgemeine Glaube an das Physische muss dem Metaphysischen weichen. Vertrauen auf die Materie, Glaube an die Lüge, kann die Wirkungen der Wahrheit, Gottes, beim Heilen der Kranken nicht zunichte machen. Wir müssen beachten, dass der scheinbare Widerstand gegen das geistige Heilen kein persönlicher Widerstand ist. Es ist der unpersönliche Widerstand des Verführers, des Lügners, des Versuchers, der die Tätigkeit des Christus niemals anerkennt.
 
Heute finden diejenigen, die nach der Wahrheit hungern, durch die Lehren der Christ­lichen Wissenschaft die Heilung, wie zu Jesu Zeit. Diese Manifestation des Trösters, des Heiligen Geistes, wirkt in jeder Minute auf der ganzen Welt Wunder. Aber diese Wunder sind nicht übernatürlich, sondern einfach das Wirken der Wahrheit auf das mensch­liche Bewusstsein, und sie stellen die richtigen Funktionen wieder her. Die Bibel fragt: „Gibt es denn keine Salbe in Gilead, oder ist kein Arzt da? Warum wird denn die Tochter meines Volks nicht geheilt?" (B12) Nun, natürlich wird die Gesundheit wieder­hergestellt, wenn der Christus, die Wahrheit, das menschliche Denken umfasst. Aber nicht alle sind aufmerksam genug, um diese Tatsache zu erkennen und anzuerkennen.
 
Ich erinnere mich deutlich an eine Begebenheit im Alter von 11 Jahren. Zusammen mit meiner Mutter besuchte ich einen Vortrag in Eustis, Florida. Die Vortragende, Leonore Hanks, stand vor den Zuhörern auf einer Bühne. Zu der Zeit fingen Vortragende gerade an, auch kürzere Röcke und Kleider zu tragen. Frau Hanks trug ein halblanges Kleid, kein langes Abendkleid, wie es bisher üblich gewesen war. Meine Mutter wurde von der Botschaft des Vortrags so berührt, dass sie augenblicklich von einer sehr ernsthaften Krankheit geheilt wurde. Ihre Freude war ohne Worte.
 
Nach dem Vortrag ging meine Mutter auf eine Bekannte aus der Eustis-Kirche zu, um sie zu begrüßen. Dieser Dame fiel nichts anderes ein, als zu beklagen, dass das kurze Kleid der Vortragenden skandalös sei. „Es gab Männer, die ganz vorne saßen und das Kleid der Vortragenden betrachten konnten." Meine Mutter konnte kaum glauben, was sie hörte. Ich selber platze fast vor Lachen. Und dann sagte die Dame auch noch: „Ich glaube, ich werde das nach Boston melden." Meine Mutter sagte dann einfach und ruhig: „Dann tu das, Kay. Ich werde dann schreiben, dass ich bei diesem Vortrag eine Heilung erlebt habe. Mal sehen, auf welchen Brief sie hören." Nun, nicht lange nach diesem Erlebnis wurde Frau Hanks in den Vorstand Der Mutterkirche gewählt. Vielleicht war das die Antwort darauf, welcher Brief gehört wurde.
War es die Wahrheit, die die Bekannte meiner Mutter zu einer solchen haarsträubenden Bemerkung veranlasste? Was meint Ihr, war die Ursache für ein solches Denken? Das Gemüt, das Leben, Wahrheit und Liebe ist? Oder eine Suggestion, der Betrüger, der Versucher? Denkt daran, dass die Bibel uns sagt, dass auch die Auserwählten verführt werden. (Mt 24:24)
 
Seid Ihr schon versucht gewesen, die Werke der Wahrheit zu übersehen, die die Menschheit und das Heilen umfassen? Seid Ihr schon versucht worden, dass Ihr euch mehr Gedanken über das äußere Erscheinen, über Kleidung, Möbel, Gebäude, lange geübte Gebräuche gemacht habt und dann aber die Tätigkeit des Heiligen Geistes, des Trösters und seine heilenden Werke übersehen habt? Meine Mutter und ich haben be­zeugt, dass es wirklich „eine Salbe in Gilead" gab, als sie von einer Krankheit geheilt wurde, die man für lebensbedrohlich hielt. (Und ich kann sagen, wie glücklich ich gewesen bin, dass diese Heilung geschehen ist, denn unsere Mutter hat uns weitere 45 Jahre nach dieser Heilung begleitet. Und sie heilte und heilte und heilte so viele Menschen!)
 
Abschnitt 5: Es liegt keine Macht in bösen Gedanken, Zielen und Versuchen, entsprechenden Einfluss auszuüben.
Die Zitate in diesem Abschnitt sind machtvolle Instrumente, um uns vor jeglichem Glauben an einen Einfluss aus den Gedanken anderer zu schützen.
 
Mrs. Eddy schreibt in ihrem Kapitel „Tierischer Magnetismus demaskiert": „In Wirklichkeit gibt es kein sterbliches Gemüt und folglich keine Übertragung sterblicher Gedanken und Willenskraft. Leben und Sein sind von Gott. In der Christlichen Wissen­schaft kann der Mensch keinen Schaden anrichten, denn wissenschaftliche Gedanken sind wahre Gedanken, die von Gott zum Menschen kommen." (S22)
 
Gegen Ende des zweiten Weltkriegs hatte ein Bekannter unserer Mutter mit Friedens­verhandlungen zu tun. Seine Aufgabe war gewesen, mit einem hochgestellten japanischen Diplomaten die Verwaltung der Regierung in Japan festzulegen. Die Verhandlungen waren nicht besonders gut verlaufen. Es gab kaum Fortschritt oder Zusammenarbeit. Als Jim über seine Aufgabe betete, fiel ihm etwas ein, das er im Klassenunterricht gelernt hatte. Er betete dann mit dieser spezifischen Idee, um die Versuche des sterblichen Denkens zu handhaben, das andere beeinflussen will. Er richtete sein Denken deutlich darauf aus, dass es nur ein Gemüt gibt, Gott. Er wurde dazu geführt, die Annahme mentaler Vorbestimmung und die von Neid zu handhaben. Er wusste, dass es nur einen Vater gibt.
 
Am nächsten Tag betrat er den Warteraum zum Büro des japanischen Beamten. Er war schon oft dort gewesen. Dieses Mal fiel ihm eine große orientalischen Vase auf. Als er sie betrachtete, kam ihm der Gedanke: „Diese Vase ist nicht wirklich hier." Und plötzlich verschwand sie vor seinen Augen. Es wurde ihm klar, dass es einen Versuch gegeben hatte, sein Denken zu beeinflussen. In dem Augenblick wurde er in das Büro des Japaners gerufen. Dessen erste Frage war: „Wie finden Sie meine neue Vase?" Jim antwortete ruhig: „Welche Vase?" Die Augen des Japaners weiteten sich, es gab eine Pause, und dann gingen sie sofort an die Arbeit. Dieses Mal gingen Arbeit und Pläne harmonisch und zügig voran. Jim hatte den Versuch, sein Denken zu beeinflussen durchschaut, und diese Einsicht brachte Harmonie in seine Erfahrung. Wenn man die Versuche des Bösen durchschaut, unser Denken zu belegen, dann führt das immer zu Harmonie.
 
Abschnitt 6 - Wähle sorgfältig, was Du liest, was Du dir anschaust, worauf Du lauschst!
Mrs. Eddy schreibt in Wissenschaft und Gesundheit: „Alles, was mit Weisheit, Wahrheit oder Liebe inspiriert - sei es Gesang, Predigt oder Wissenschaft -, segnet die mensch­liche Familie mit Brosamen des Trostes vom Tisch Christi, speist die Hungrigen und gibt den Durstigen lebendiges Wasser." (W&G 234:5)
 
In diesem Abschnitt wird festgestellt, dass das Gegensätzliche auch behauptet wahr zu sein. Wir müssen wirklich darauf achten, was wir in unser Heim und in unser Denken einlassen. Eine weise Auswahl unseres Lesestoffs, der Filme, die wir sehen, der Musik, die wir hören und der Fernsehsendungen, das alles trägt zu dem bei, was wir eine auf­bauende Erfahrung nennen. Dieser Abschnitt gibt uns einen Weckruf bezüglich der Angelegenheiten, die wir einlassen.
 
Das wird ganz deutlich, wenn wir uns klar wird, dass es darauf ankommt, was wir denken. Was beschäftigt unser Denken? Was wird im Denken wiederholt?Wir brauchen das spezifische Gebet, um das zu stützen, was unsere Familie in sich aufnimmt. Es war diese Sorge über die veröffentlichte Meinung, was unsere Führerin bewegte, den The Christian Science Monitor zu gründen, eine Zeitung mit dem ausdrücklichen Ziel, „keinem Menschen zu schaden, sondern die ganze Menschheit zu segnen".
 
Unsere spezifischen, standhaften und gewissenhaften Gebete für unsere Familien sind ein machtvoller Schutz und eine Inspiration. Als Jugendlicher besuchte ich einen christlich-wissenschaftlichen Vortrag von Alan Young. Er berichtete von einer Mutter, die davon erfuhr, dass ihr halbstarker Sohn vorhatte, ein Bordell aufzusuchen, was sicher nicht dazu führt, die Geistigkeit zu stärken. Er und ein Freund wollten so ihren 16. Geburtstag begehen. Statt es auf eine Konfrontation ankommen zu lassen, ent­schied sich die Mutter für das Gebet. Und das tat sie auch! Herr Young erklärte, wie ernsthaft sie betete. Doch als der Termin nahte, sah sie keinerlei Anzeichen dafür, dass ihr Sohn seine Pläne geändert hätte. Aber die Wirksamkeit ihrer Gebete war ihr so sicher, so gewiss, dass sie ihn nicht zur Rede stellte. Doch betete sie weiter! Die Jungen suchten das Haus auf. Ihr Sohn ging mit einem der Mädchen nach oben auf deren Zimmer. Als er in das Zimmer kam, bemerkte er auf dem Nachttisch ein Buch, und erstaunt rief er aus: „Was machst Du denn damit?" Es war Wissenschaft und Gesund­heit. Sie erklärte, dass sie angefangen habe, das Buch zu lesen, es habe ihr Leben verändert, aber sie habe gebetet, dass sie mit jemand über das sprechen könne, was sie las. So also sprachen sie und der junge Mann die ganze Zeit über die Christliche Wissenschaft.
 
Jeder muss sich seinen Weg suchen. Aber wenn es uns nicht egal ist, was wir, was unsere Familien und die Welt in sich aufnehmen, dann müssen wir bereit sein, gewissenhaft zu beten. Gerne mache ich etwas sehr Einfaches, um sicherzustellen, dass ich weiß, was meine Kinder sehen oder hören, wenn sie etwas sehen oder hören. Und meistens sehe ich es mir zusammen mit ihnen an. Es hat einige ganz besondere gemeinsam erlebte Zeiten in unser Leben gebracht und mich oft sehr inspiriert. (Genau wie mit dem Erlebnis mit dem Kleinen Prinz).
 
Abschnitt 7 - Erfolgreiche Verteidigung
Erfreut Euch an dem Erfolg eines friedlichen Daseins, wenn das Böse besiegt worden ist. Dieser Abschnitt ist eine Feier und eine Anerkennung des Sieges des Christus. Das ist auch unser Sieg, wenn wir uns der Mission des Meisters anschließen.
 
Ich hatte schon meinen Bruder Scott erwähnt. Er war in Vietnam auf einem der gefähr­lichsten Einsätze. Als Spürhundführer musste er mit den „Special Forces" und anderen Einsatzgruppen arbeiten. Es war seine Aufgabe, auf alle Warnungen seines Hundes zu achten, die nur er allein deuten konnte. Sein Hund, Thor, war darauf abgerichtet, Fallen, Waffenverstecke und auch Personen zu finden. Wir haben alle für ihn gebetet, aber ich weiß, dass die Gebete unserer Mutter absolut gewissenhaft waren. Er kam sicher wieder nach Hause nachdem er durch besonders gefährliche Aufgaben gegangen war.
 
Wenn Du jemals den Film „Forrest Gump" gesehen hast dann kennst Du die Beschrei­bung von Forrest, was ein schwerer Regenguss in Vietnam ist. In einer Nacht mit einem so schweren Regen konnte Scott keinen Unterstand finden. Schließlich kroch er mit seinem Hund unter einen großen LKW. Sie hoben ein kleines Loch aus un verbrachten so die Nacht. Als Scott am Morgen aufwachte und aus seinem Loch kroch, stellt er fest, dass er die ganze Nacht auf einer der giftigsten Schlangen gelegen hatte. Irgend­wann war die Schlange erstickt, und Scott und Thor blieben unberührt. Gebet wirkt wirklich gegen jede Waffe, auch gegen Schlangengeflüster. Frag den kleinen Prinz oder meinen Bruder Scott.
 
 
[P.S. von Warren: Ich bin so dankbar für „die Weisheit, die von oben herabkommt" (Jak 3: 17), die in dieser Wochenlektion so gut zum Ausdruck kommt und die Annahmen von Polarisation und Streit heilt, die bei B3 un B16 erwähnt werden. Ich bin in dieser Danksagungszeit auch besonders dankbar, dass meine Mutter, Ruth Huff, Das CedarS-Jugendlager mit der Anweisung und dem Motto gegründet hat: „Denke ohne Streit! Wir wollen in unserem Leben Beispiele für Dich, Gott, sein." (Aus einem CedarS-Lied von Ruth, deren Gedenkseite im Internet zum Danksagungstag erscheinen wird.)
Ein großartiges Beispiel für diese mächtige Polarisation-heilende Einstellung findet sich im Journal für Oktober 2012 und hat den Titel, „Eine Begegnung, die wir nie vergessen werden."
 
[ Diese praktischen Ideen und Anregungen von Ausübern, die eng mit CedarS zusammen­arbeiten, dienen in erster Linie den Campern und Mitarbeitern von CedarS (und ihren Freunden), um den großen Wert des täglichen Studiums und der Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Wochenlektionen über das ganze Jahr zu erkennen - nicht nur im Camp! Du kannst Dich eintragen (www.cedarscamps.org/newsletters), um diese kostenlosen Ausarbe­itungen per e-Mail zu erhalten - Montags in Englisch; oder jeden Mittwoch eine kostenlose Übersetzung: Dank Helga und Manfred auf Deutsch, oder Dank Anna, Eric, Claudia und Patrizia auf Spanisch. Eine freiwillige französische Übersetzung durch Pascal oder Denis kann wegen ihrer starken anderweitigen Beschäftigung gegenwärtig nicht garantiert werden. Eine „offizielle" wöchentliche portugiesische Übersetzung könnte demnächst auf einer neuen Internetseite für CedarS-Mets erscheinen, aber bis dahin könnt Ihr euch schon mal mit Eurer e-Mail Adresse bei Orlando Trentini   melden, um in die Liste aufgenommenen zu werden.  Viel Freude wünscht Warren Huff, Leiter und Redakteur dieser CedarS-Notes, von dem auch Anmerkungen in eckigen Klammern in Kursivschrift stammen]
 
[zusätzliche Anmerkung vom Camp-Direktor: Diese Mit-Teilung ist die neuste einer fortlaufenden Serie, die schon über 11 Jahre geht.
Die CedarS-Mets werden wöchentlich von mit CEdarS zusammenarbeitenden Praktikern über die jeweiligen Wochenlektionen zusammengestellt.
Die wöchentlichen Bibellektionen sind urheberrechtlich geschützt von der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft in Boston und werden im jeweiligen Vierteljahresheft veröffentlicht. ]
 
[GANZ SCHNELLE HILFE IST GERADE BESONDERS WICHTIG!!
1. Notfall und Eure Antwort: Aufgrund der wunderbaren Reaktionen nach unserem Aufruf, weil es im mittleren Westen in diesem Jahr besonders wenig Regen gegeben hatte, konnten wir schon eine Menge Heu für unsere Pferde kaufen. Wir danken Euch SO sehr!! Wir müssen noch 6000$ aufbringen, um die unvorhergesehenen Ausgaben zu befriedigen. ( http://www.cedarscamps.org/giving/adopt-the-herd-fund.htm)
 Einer unsere Spender hat wieder zugesagt, eingehende Spenden bis zu maximal 50.000$ zu verdoppeln, um unser hervorragendes Reitprogramm zu fördern. Hier zwei dankbare Berichte: „Ich lerne immer mehr über Pferde und wie man reitet ... Ich bin sehr dankbar, dass ich weiß, dass Gott immer an meiner Seite ist."
 
2. Notfall
Wir mussten kürzlich feststellen, dass bei einigen unserer ursprünglichen Hütten, bei denen die elektrischen Leitungen noch nicht in Leerrohren verlegt waren, zu Feuerfallen geworden sind, weil Nager die Isolierungen angeknabbert haben. Für die neue Verlegung der Leitungen in metallischen Leerrohren sowie für andere z.T. regelmäßige Wartungsarbeiten benötigen wir zusätzliche 50.000 $. Die gute Nachricht ist, dass kürzlich telefonisch und per Post 3.700 $ als Spenden eingegangen sind über http://www.cedarscamps.org/giving/maintenance-fund.htm, sodasswir mit den Arbeiten beginnen können. Auch hat unser Großspender für erforderliche Wartungsarbeiten wieder zugesagt, die hierfür von Euch eingehenden Spenden bis zum Jahresende bis maximal 25.000 $ verdoppeln wird.]

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