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Liebevoll an Christus Jesus und unseren „liebsten irdischen Hoffnungen“ festhalten

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, December 17th, 2012

Liebevoll an Christus Jesus und unseren
„liebsten irdischen Hoffnungen“
festhalten

Metaphysische Anwendungen der Iden aus CedarS Camps
für die christlich-wissenschafliche Bibellektion für den 17.- 23. Dezember 2012
„Christus Jesus“
von Rick Stewart, CS aus Dresden, Deutschland
(Tel.+49-351 312-4736) RickStewartCS@aol.com

Weihnachten? Wie können wir der Geburt Christi Jesu am besten gedenken und sie feiern? Für mich ist die Antwort sehr einfach: durch ein tiefes, gründliches und inspiriertes Studium der Wochenlektion „Christus Jesus“. All die  Festlichkeiten und Feiern, die zu dieser Jahreszeit hier in Deutschland stattfinden, bereiten mir viel Freude, aber im Mittelpunkt steht für mich die Botschaft der Bibel, die von den Engeln verkündet wird: „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!“

Es ist eine Zeit, um an die Leidenden, die Trauernden, die Klagenden und Verletzten zu denken. Es ist eine Zeit, um unsere Verpflichtung zu vertiefen, ein Leben zu leben, wie es Christus Jesus für uns vorgesehen hat. So steht es im Johannesevangelium: „Die Stunde ist gekommen, in der der Menschensohn verherrlicht wird.“ und „Wer mir dienen will, der soll mir folgen;“ - Ihm zu folgen und sein Licht und seine Liebe mit denen zu teilen, die sie am meisten brauchen. Wenn ich freudig an die Verheißung der Engel damals auf den Feldern von Bethlehem denke, bete ich, dass die Engelsbotschaft von Gottes Liebe uns erhalten bleiben möge.

Mary Baker Eddy schreibt auf Seite 299 von Wissenschaft und Gesundheit über die „Engelsboten“: „Meine Engel sind erhabene Gedanken, die an der Pforte manch eines Grabes erscheinen, in dem die menschliche Auffassung ihre liebsten irdischen Hoffnungen begraben hat. Mit weißen Fingern zeigen sie aufwärts zu einer neuen und verherrlichten Zuversicht, zu höheren Idealen des Lebens und dessen Freuden.“

Wo sind unsere liebsten irdischen Hoffnungen besser aufgehoben, als in der biblischen Botschaft, die Jesu Geburt und Leben uns vermittelt? Sind diese Feiern, diese Hoffnung und diese Zuversicht auf die Weihnachtstage beschränkt? Ich meine dass unser Meister, Christus Jesus, hoffte, dass seine Lehren unserem täglichen Leben die Inspiration und das Licht der Liebe Gottes bringen.

Ein Bekannter in den Vereinigten Staaten schrieb mir kürzlicher sei besorgt, dass das  Beson­dere des Weihnachtsfestes dort immer mehr verwässert wird durch Bestimmungen, die fest­legen wo und wie man Weihnachten feiern kann. Er beklagte auch, dass man als Gruß immer mehr „frohe Feiertage“ statt „frohes Christfest“ zu hören bekommt. Er fragte mich, wie man Weihnachten in Deutschland feiert. Das wurde eine lange Antwort. Ich beschrieb die vier Adventssonntage, die Weihnachtsmärkte, Adventskränze, den Nikolaustag, die vier verkaufs­offenen Sonntage vor Weihnachten und dass die Kirchen an den Sonntagen vor Weihnachten viel voller als gewöhnlich sind. Es ist hier bestimmt eine besondere Zeit. Aber inmitten all der Feierlichkeiten den wahren Geist der Weihnacht zu finden, das kann schon schwierig sein.

Genau da kannst Du etwas bewirken. Diese Wochenlektion mit dem Thema Christus Jesus kann Dir die Inspiration bringen, die in Deinem täglichen Leben den Christus wirklich ans Licht bringen kann. Und Deine Gebete und Deine Inspiration können die Botschaft „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!“ zu allen denen bringen, die sie am meisten brauchen.

Der Goldene Text: Psalm 45: 7 „... Gott, dein Gott, [hat dich] mit Freudenöl gesalbt mehr als deine Freunde.“

Der Goldene Text bildet de Kern oder das zentrale Thema der Bibellektion. Dieser Psalm gilt als Hochzeitslied oder Psalm der Liebe. Er enthält im folgenden Vers, in dem der Goldene Text enthalten ist, einen Hinweis auf den verheißenen Messias: „Du liebst Gerechtigkeit und hasst gottloses Wesen; darum hat dich Gott, dein Gott, mit Freudenöl gesalbt mehr als deine Freunde.“

Diesen ganzen Psalm habe ich mehrere Tage lang studiert. Ich habe etwa 20 verschiedene Bibelübersetzungen konsultiert. Immer wieder merkte ich, dass ich dabei über die Worte stolperte: „ ...  mit Freudenöl gesalbt mehr als deine Freunde.“ Nun, ich zögere nicht anzu­erkennen, dass Jesus der Gesalbte für seine Aufgabe war. Ich bin auch nicht unwillig zuzu­geben, dass seine Erfüllung der Verheißung eines Messias vollendet ist. Aber ich plagte mich mit der Formulierung „mehr als deine Freunde“ herum. Jesus selber sagte uns, dass er als Dienender hier ist. Dann kam mir ein einfaches Bild in den Sinn. Wenn man in einen Brunnen fällt, dann braucht man Hilfe, um wieder herauszukommen. Da braucht man niemand, der in den Brunnen springt, um einem Mut zu machen. Man braucht jemand, der „über“ einem steht und von oben her hilft. Der in Liebe und Barmherzigkeit immer bei Dir ist aber nie seine erho­bene Stellung verlässt. Wie meine liebe Mutter oft sagte: „Jesus hat den Himmel nie verlassen, ist nie auf die Erde herunter gekommen.“ Seine Einheit mit dem Vater („Ich und der Vater sind Eins“) hat ihn als Gottes Sohn und als unseren Heiland nie von uns getrennt. Dass Jesus das Kommen des verheißenen Messias, des Christus vollbrachte, hat ihn nicht vonuns getrennt. Doch bleibt er da, um uns zu erlösen.

Wechselseitiges Lesen Jesja: 52: 7, Jesaja 7: 11, 14 und Matthäus 1: 18-21

Wie oft haben wir schon zu Weihnachten diese Geschichte von den Weisen aus dem Morgen­land gelesen, die gekommen waren, um nach dem neugeborenen „König der Juden“ zu suchen. Die Geschenke, die sie mitbrachten - Gold, Weihrauch und Myrhe -, waren wertvolle Geschenke für einen König. Obwohl wir sie meist in Krippen im Stall sehen, wird doch berich­tet, dass sie in das Haus kamen, (Mt 2:11) und dort das Kind mit Maria, seiner Mutter, sahen „und fielen nieder und beteten es an. Sie öffneten ihre Schätze und schenkten ihm Gold, Weih­rauch und Myrrhe.“ Und sie waren wirklich „Weise“. Sie wurden nicht von Herodes’ vorgespiel­ter Verehrung und seiner angeblichen Absicht, auch zur Anbetung kommen zu wollen, ge­täuscht. Als die Zeit zur Abreise kam, nahmen sie einen anderen Weg in ihre Heimat. (B2) (Mt 2: 12) Im Traum waren sie von Gott gewarnt worden, nicht zu Herodes zurückzugehen und einen anderen Weg in ihr Land zu nehmen.

Ist die Zeit vorbei, in der wir „Weise“ brauchen, um den Christus zu verehren? Ich liebe, was Mary Baker Eddy in Wissenschaft und Gesundheit dazu sagt: „Jesus entsprach der höchsten menschlichen Vorstellung vom vollkommenen Menschen. Er war un­trennbar vom Christus, dem Messias - der göttlichen Idee Gottes außerhalb des Fleisches. Das befähigte Jesus, seine Herr­schaft über die Materie zu beweisen. Engel verkündeten den Weisen der alten Zeit diese doppelte Erscheinung, und durch den Glauben flüstern Engel sie in jedem Zeitalter dem hung­rigen Herzen zu.“ (S1, nach dem englischen Original) Welch wunderbares Versprechen, dass auch weiterhin eine große Notwendigkeit für jene besteht, die die Einzigartigkeit sowohl Jesu als auch des ewigen Christus oder Messias erkennen, den Jesus verkörperte.

(S2, W&G 95: 23) „Von einem einsamen Stern inmitten der Finsternis geführt, sagten die Weisen von einst das Messiasamt der Wahrheit, voraus. Glaubt man dem Weisen von heute, wenn er das Licht sieht, das den ewigen Morgen Christi ankündigt und wenn er seinen Glanz beschreibt?“

Einer jener Weisen, der dem ewigen Christus folgte, war der Pfarrer Phillip Brooks. Phillip Brooks war einer der berühmtesten Prediger seiner Zeit. Er war auch der Verfasser des Liedes, „O kleines Städtchen Bethlehem“ (Lied 222 im Liederbuch der Christlichen Wissenschaft) Er stammte aus Boston und hatte viele Vorfahren, die Prediger bei den Kongrationalisten gewesen waren, und er tat seinen Dienst in der Methodistenkirche in Philadelphia. Gegen Ende seines Lebens kehrte er nach Boston zurück und wurde zum Bischof des Dreieinigkeits­tempels gewählt. Während seiner Zeit in Philadelphia hat er sich für ein Jahr beurlauben lassen und das Heilige Land studiert und bereist. Er schreibt in der Weihnachtswoche 1885 nach Hause:

„Nach einem frühen Mittagessen bestiegen wir die Pferde und ritten nach Bethlehem. Nach etwa zwei Stunden erreichten wir die Stadt die am östliche Rand einer Hügelkette umgeben von Terrassengärten lag. Es ist eine gut aussehende Stadt mit besseren Bauten als in anderen Teilen Palestinas. Bevor es dunkel wurde ritten wir hinaus auf die Felder, wo die Hirten den Stern gesehen habe sollen. Es ist ein eingezäuntes Gelände mit einer Höhle. (alle heiligen Orte hier haben Höhlen), in der sie eigenartigerweise die Hirten untergebracht hatte. Die Geschichte ist absurd, aber irgendwo auf den Felden, durch die wir ritten, mussten die Hirten gewesen sein. Als wir vorbeikamen, waren da immer noch Hirten, die ihre Schafe hüteten oder sie zurück zu ihrer Herde brachten.“

http://www.hymnsandcarolsofchristmas.com/Hymns_and_Carols/Notes_On_Carols/o_little_town_of_bethlehem.htm

Auf einer inneren Titelseite des Buches Mary Baker Eddy, Christian Healer  befindet sich das folgende Zitat von Phillip Brooks: „Gott hat uns nicht Unermessliches zu lernen aufgegeben, um alle Probleme zu lösen, oder unfehlbare Weisheit, um alle Wanderungen im Leben unserer Brüder zu leiten; aber uns allen hat er es gegeben geistig zu sein und durch unsere Geistigkeit die Leben, die wir berühren, zu erheben, zu erweitern und zu erleuchten.“ Auf dieses Zitat folgt May Baker Eddys Antwort: „Das Geheimnis meines Lebens liegt in diesen Worten.“

Abschnitt 2 - Jesus dient immer Gott

(B4 Lk 2) Im zweiten Kapitel des Lukas-Evangeliums steht die Geschichte von Simeon, der im Jesuskind „den Christus des Herrn“ erkannt hatte. Weiter finden wir dort die Geschichte vom zwölfjährigen Jesus im Tempel. Ein Kapitel mit vielen Inhalten!

Ich finde es interessant, dass Simeon eben an diesem Tag vom Heiligen Geist in den Tempel geführt wurde. Ist das nicht eine wichtige Botschaft für uns, die uns auffordert, offen zu sein für die Führungen des Geistes?

Hier ein kleines Beispiel für den Segen, den ich erhalten habe. Es war im Jahr 1986, als ich zur Vorbereitung der Vortragsarbeit in Boston war. Ich war noch nicht in den Vortragsrat gewählt worden. Wir waren eine Gruppe von zwolf Teilnehmern. Wir wurden gebeten, uns bedeckt zu halten und insbesondere nicht bei den Gottesdiensten Der Mutterkirche aufzutauchen, um keine Neugier zu erzeugen. Das war zu unserem Schutz gedacht, denn wir waren ja noch nicht vom Vorstand ernannt worden.

Doch am Sonntag Morgen wachte ich mit einem unglaublichen Hunger nach geistiger Nah­rung auf, nach einer Kirche. Ich betete, ich schaute im Branchenbuch nach. Meine Frage war, wo kann ich in eine Kirche gehen? Mir fiel ein, dass Mrs. Eddy vom Tremont Temple gespro­chen hatte, einer Baptistenkirche. Ich fand die Adresse und ging los. Unterwegs fiel mir ein interessantes rundes Gebäude auf, und ich sah mehrere Leute hineingehen. Als ich näher kam, sah ich ein Schild mit der Aufschrift: „Kirche aller Nationen“. Nun, das klang interessant. Ich ging hinein und las die Anschlagtafel, als ein Geistlicher in farbigem Gewand auf mich zu kam und mich begrüßte. Er sagte, der Hauptgottesdienst fände etwas später statt aber ich sei herzlich eingeladen an der Sonntagsschule teilzunehmen, die bereits begonnen hatte. Das Angebot nahm ich an.

Mich begrüßte eine Gruppe von etwa zehn Leuten. Ein junger Geistlicher leitete die Erwach­senenklasse. Wir hatten ein erfreuliches Gespräch über eines der Gleichnisse Jesu. Ich wurde gebeten, das Gleichnis vorzulesen und bekam direkt einige Kommentare: „Sie scheinen zu wissen, wie man die Bibel liest.“ (Ein Geschenk, wenn man regelmäßig die Bibellektionen liest.) Das war eine außerordentlich inspirierende Diskussion. Eine der erfreulichsten Diskus­sionen über die Bibel, die ich erlebt habe. Ein Teilnehmer der Sonntagsschulklasse, ein älterer Herr, war besonders inspirierend. Ich empfand ihn als einen wahrhaft geistig gesinnten Menschen. Nach der Klasse sprach er mich an und wollte mich mit einem jungen Paar aus Simbabwe bekanntmachen, das auf der Hochzeitsreise war. Es handelte sich um seinen Neffen und dessen junger Frau. Ich hatte den Herrn nur als Abel im Bewusstsein. Als er mich vorstellte, fiel mir plötzlich ein, dass jemand in der ‚Klasse ihn Bischof genannt hatte. Meine Gedanken fingen an zu arbeiten: „Abel“, „Simbabwe“, „Bischof“. Und mit einem freudigen Ausruf wandte ich mich an ihn und fragte: „Abel, sind Sie etwa Bischof Abel Muzorewa?“

„Ja, der bin ich.“ Ich kann Euch nicht sagen, wie spannend das für mich war. Abel und ich begannen ein langes Gespräch. Ich gestand, dass ich gerade an einem Vortrag über die Brüderlichkeit arbeitete: „Die christliche Verheißung - wahre Brüderlichkeit.“ Plötzlich hatte ich das Gefühl einen kleinen Schimmer von der weltweiten Wirkung unserer Gebete zu erlangen und von der Einheit der Tätigkeit des Christus. Abel, ein methodistischer Bischof war der erste Premierminister nach dem Übergang von Rhodesien zu Zimbabwe gewesen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Abel_Muzorewa

Oft habe ich mich gefragt, bete ich für den Kirchenbesuch? Gebet kann uns tatsächlich in die Gegenwart des zum Ausdruck gekommenen Christus bringen. Das war eine so inspirierende Zeit mit Abel! Er lud mich ein, auch in der kommenden Woche zum Gottesdienst zu kommen. Es würde ein Gedenkgottesdienst an Martin Luther Kings Geburtstag sein. Abel erklärte mir, dass Dr. King diese Kirche oft besucht hatte, als er in Boston lebte. Durch Gebet hatte ich also ein Kirchenheim für zwei Wochen gefunden. Ich fühlte mich wie in einer Familie.

Stell Dir vor, es wäre darum gegangen, ob Du an einem bestimmten Sabbath in die Kirche (oder in den Tempel) gehen solltest. Schließlich entscheidest Du dich hinzugehen, und wer sitzt schon da? Ein zwölf Jahre alter Jesus. Auch diese Geschichte vom Besuch Jesu im Tempel in Jerusalem kommt in diesem Abschnitt vor.  (B4) Lk 2: 49 „Und er sagte zu ihnen: ‚Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?‘“ (KJV: im Geschäft meines Vaters sein muss)

Ist es nicht ein Grund zur Freude, wenn wir uns vorstellen, den Christus zu entdecken, der schon in der Kirche auf uns wartet, wenn wir darum gebetet habe, wohin wir gehen sollen? Und wenn wir erwarten, das in der Kirche zu finden, was wir suchen? Unsere Führerin schreibt (S9, W&G 26: 10-14) „Der Christus war der Geist, auf den Jesus durch seine eigenen Aus­sagen hinwies: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;“ „Ich und der Vater sind eins.“ Dieser Christus oder diese Göttlichkeit des Menschen Jesus war seine göttliche Natur, die Verbundenheit mit Gott, die ihn beseelte.“ Und der Christus, der uns das ganze Jahr in der Kirche erwartet und nicht nur zur Weihnachtszeit.

Abschnitt 3 - Der Glaube an Jesu Lehre und Ursprung heilt.

In diesem Abschnitt erfahren wir, wie Jesus predigte, er predigte in Vollmacht, eine Lehre mit geistiger Bedeutung. Er gibt uns das Gleichnis vom Senfkorn. (B5, Mt 13) Seine Lehre zieht so viele Menschen an , dass er in ein Boot steigen muss, damit ihn alle hören können. „Glaube wie ein Senfkon“. Die Senf-Samen sind nur 1 bis 2 mm groß. Aber das ist groß genug. Er spricht vom Glauben, und später im gleichen Abschnitt sagt er, wohin man den Glauben setzen muss.  (B7 Joh 12:44) „»Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat.“

Im Zitat 14 der Lektion lässt Mary Baker Eddy Jesu Worte wiederklingen, die sagen, wer den Meister geschickt hat: „In einem Zeitalter kirchlicher Gewaltherrschaft führte Jesus die Lehre und die Praxis des Christentums ein, indem er den Beweis für die Wahrheit und Liebe des Christentums lieferte; um aber sein Vorbild zu erreichen und dessen unfehlbare Wis­sen­schaft seiner Regel entsprechend durch Heilen von Krankheit, Sünde und Tod zu prüfen, ist ein besseres Verständnis von Gott als dem göttlichen Prinzip, Liebe, und nicht als Persönlichkeit oder als der Mensch Jesus erforderlich.“ (S17, W&G 473:18)

Frau Eddy ahnte, wie wichtig es ist zu wissen, worauf wir unser Vertrauen setzen sollen. Als Mary Baker Eddy begann die christliche Wissenschaft zu entdecken, fing sie an, in Boston zu predigen, zu einer Zeit, in der es nicht üblich war, Frauen als [religiöse] Lehrer zu akzeptieren. Aber Frau Eddy selbst war durch das Verständnis des Evangeliums Christi geheilt worden, und sie wusste, dass sie das, was sie erahnte, weitergeben musste. Das tat sie. Im Anfang ihrer Tätigkeit als Prediger trazt ihr viel Widerstand entgegen, aber das überstand sie. Ihr fester Glaube und ihr Verständnis brachten wundervolle Ergebnisse wie das folgende:

Bertha Reinke war eine junge Deutsche, die in dei Vereinigten Staaten kam, um Medizin zu studieren, weil sie Heilung für ein körperliches Problem bei sich selbst suchte. Sie ging um eine „Frauen-Predigerin“ zu hören, mehr „aus Neugier, denn in ihrem Land war es unerhört, dass eine Frau predigte. Noch nie hatte sie etwas von der Christlichen Wissenschaft gehört und schon gar nicht, dass sie sich besonders mit dem Heilen befasste.“ Sie berichtete wie folgt von dem, was sie erlebte: „Begleitet von zwei Herren betrat die „Damenpredigerin“ die Bühne. Einige Augenblicke sah sie still auf die Zuhörer. Ich empfand eine Atmosphäre, wie ich sie noch nicht erlebt hatte. Sie sprach mit sanfter, leiser aber deutlicher Stimme. Da ich nicht gewöhnt war, eine  Ansprache auf Englisch zu hören ... wurden die Worte nicht verstanden. Aber als ich lauschte, erlebte ich ein unbeschreibliches Gefühl der Erlösung, und ie Schmerzen und das Elend ... waren von mir abgefallen ... Ich wusste nicht, wer da gesprochen hatte. So fragte ich einen Ordner nach dem Namen der Damen-Predigerin. Mit größtem Erstaunen sah er mich an und sagte dann: ‚Na, das ist doch Mrs. Eddy!’ - Mre. Eddy!?? Den Namen hatte ich noch nie gehört. - Ich verließ den Saal frei und geheilt. (Christian Healer s. 128-129)

Hier ist, was Mrs. Eddy in einem Brief an einen ihrer Schüler schrieb:

„Das Heilen wird leichter und schneller vonstatten gehen, wenn Sie begreifen, dass Gott, sas Gute, alles ist und dass Gott Liebe ist. Sie müssen Liebe gewinnen und den falschen Begriff von Liebe verlieren. Sie müssen die Liebe fühlen, die niemals versagt - die vollständige Vor­stellung von der göttlichen Macht, die das Heilen nicht länger als Kraft sondern als Gnade sieht.“ (Christian Science Sentinel 10. April 2008, S. 9)

Abschnitt 4 - „ ... dein Glaube hat dich geheilt.“

Einer der bemerkenswertesten Gesichtspunkte bei der Heilarbeit Jesu war seine Fähigkeit, das Augenlicht und das Gehör wiederherzustellen. Und es war auch eine seiner deutlichen Demon­strationen, dass er in Erfüllung der Prophezeiung vom Kommen des Messias hier war. So heißt es im Bibelzitat (B8, Jes. 29:17,18): „ Es ist nur noch eine kurze Zeit, dann soll der Libanon ein Frucht­garten werden, und der Fruchtgarten soll wie ein Wald geachtet werden. 18 Und zu der Zeit werden die Tauben die Worte des Buchs hören, und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis sehen,“ [Wir bei CedarS of Lebanon meinen, das unsere Sommer-Ernte diese biblische Prophezeiung erfüllt wie man bei http://www.cedarscamps.org/information/fruitage/ nachlesen kann. Wir hoffen, dass einer unserer Mitarbeiter demnächst eine kurze Zusamnenfassung einer Heilung von Blindheit schreiben kann, die er bei CedarS durch Gebet erlebt hat.]

Im Bibelzitat B9 lesen wir von der Heilung des blinden Bartimäus. Mir ist besonders die Tat­sache lieb, das Jesus durch diese Heilung zwei Schlüsselpunkte demonstriert. Der eine ist, dass Bartimäus kein Bettler war, jemand ohne Augenlicht, der betteln musste, um zu überleben. Und als zweites, dass es „Dein Gaube“ war, der Glaube des Bartimäus, der hier seine Wirkung zeigte.

„Und Jesus sagte zu ihm: »Was soll ich für dich tun?« Der Blinde sagte zu ihm: »Rabbuni, dass ich sehen kann.« 52 Jesus aber sagte zu ihm: »Geh hin; dein Glaube hat dich geheilt.« Sofort konnte er sehen und folgte ihm auf dem Weg.“ (B9, Mk 10: 51, 52)

Ich finde es toll, dass sich Bartimäus mutig an Jesus wandte! Er ließ sich nicht durch die Er­mahnungen mit Anstandsregeln von seinem lauten Hilferuf abbringen. Er forderte, er suchte, er streckte seine Hände aus und ließ sich nicht beruhigen. Aber Jesus hat ihn nicht mit einer Handbewegung geheilt - wie ein Zauberer mit dem Zauberstab. Jesus hat Bartimäus einge­schaltet und ihn ermutigt, indem er ihn wissen ließ: „Geh hin; dein Glaube hat dich geheilt.“ - Der feste Glaube des Bartimäus!

Das wurde mir durch den festen Glauben einer jungen Frau in Costa Rica demonstriert. Ich war spär ab ends angekommen, um am nächsten Tag einen Vortrag zu halten. Ich befand mich im Hollidy Inn Hotel. Da bekam ich einen Anruf von jemand, de die christlich-wissenchaftliche Ver­einigung am Ort besuchte. Sie selbst war noch neu in der Christlichen Wissenschaft. Sie berichtete von einer jungen Frau, die sie getroffen hatte und die verzweifelt nach Heilung suchte. Diese junge Frau hatte in ihrer Brust eine Schwellung entdeckt, und ihr Arzt hatte gesagt, das sei Krebs. Sie war mit einem Freund, der in der Christlichen Wissesnchaft aufge­wachsen war, auf einem Abenteuerurlaub in Costa Rica. So hatte sie sich an die Vereinigung vor Ort gewandt. Und diese Dame hatte ihr gesagt: „Da kommt ein Heiler. Der wird morgen hier sein. Sie können ihn aufsuchen.“ Damit war ich gemeint.

Als ich zuerst von dieser bevorstehenden Begegnung hörte, war ich nah daran, den Christus zu verleugnen, indem ich dachte: „Na ja, ich weiß nicht. Ein Heiler?“ So hatte ich mich noch nicht selber gesehen. Es schien mir eine gewagte Bezeichnung. Es schien mir etwas anderes zu sein als ein Ausüber der Christlichen Wissenschaft. Aber ich fin an zu begreifen und zu akzep­tieren. Ich musste so etwas wie eine leine Blindheit bei mir heilen. Die junge Frau kam gegen 9 Uhr vormittags. Ich war erst gegen Mitternacht angekommen. Wir sprachen kurz miteinander, und ich versprach, für sie zu beten. Außerdem verabredeten wir uns für später im Leseraum der Vereinigung. Sie kam, und wir hatten eine gute Unterhaltung. Am nächsten Tag kam sie zum Vortrag. Und da erklärte sie mi: „Ich bin geheilt“. Das war ein bewegender Augenblick. Aber ich erinnere mich, dass ich wie unser Meister vollkommen ehrlich und überzeugt sagte: „Dein Glaube hat dich geheilt.“ Ich hatte keinerlei äußere heiligkeit gebracht, um auf den Wassern des Denkens zu wandeln. Der Christus war bei der ganzen Angelegenheit tätig gewesen. Ihr Freund war zwar in der Christlichen Wissenschaft aufgewachsen, aber er praktizierte sie nicht wirklich. Das Mitglied der Vereinigung war neu in der Wissenschaft und neu beim Weitergeben. Und die junge Frau war offen, empfänglich und voller Vertrauen auf die heilende Kraft des Christus. Und dann war da noch der Ausüber der Christlichen Wissenschaft - oder der „Heiler“. Wir alle waren dabei as der Christus an der Arbeit war. Sie hatte durch ihren eigenen festen Glauben den Christus akzeptiert und auf ihn geantwortet. (Ich habe seither gelernt, dem „Glauben“ derer zu vertrauen, die geheilt werden wollen.)

Zitat S19 in Wissenschaft und Gesundheit zeigt mir die Autorität, die vom Christus, von der Wahrheit, kommt. „Gemüt ist Herr über die körperlichen Sinne und kann Krankheit, Sünde und Tod besiegen. Übe diese von Gott gegebene Vollmacht aus! Ergreife Besitz von deinem Körper und regiere sein Empfinden und sein Tun! Erhebe dich in der Stärke des Geistes, um allem zu widerstehen, das dem Guten unähnlich ist! Gott hat den Menschen dazu fähig gemacht, und nichts kann die dem Menschen göttlich verliehene Fähigkeit und Kraft aufheben.

Sei fest in deinem Verständnis, dass das göttliche Gemüt regiert, und dass der Mensch in der Wissenschaft Gottes Regierung widespiegelt!“ (S19, W&G S. 393: 10-20)

Abschnitt 5 - Der ewige Christus und das ewige Leben.

Ist Dir aufgefallen, dass dieser Abschnitt mit einem Vers aus Hiob beginnt und mit einem Zitat aus den Briefen an Titus und die Galater endet? Der Christus ist nicht auf einen sterblichen Lebensabschnitt begrenzt. Er hat nicht mit der Geburt Jesu begonnen und endete nicht mit dem, was der Tod Jesu zu sein schien. Jesus stand nach der Kreuzigung wieder auf, aber der ewige Christus, den Jesus so sehr verkörperte, hat sich in seinem vollen Ausdruck nie verändert. Der ewige Christus ist  bereits in den Worten Hiobs gegenwärtig: „ ... ich weiß, dass mein Erlöser lebt; und dass er am letzten Tag über der Erde stehen wird.“ (B10, Hiob 19: 25 (nach der KJV)) Hiob hat seinen Erlöser, seinen Heiland ahnend geschaut - wie Paulus, der Verfasser der Briefe an die Galater und an Titus.

Im entsprechenden Zitat aus Wissenschaft und Gesundheit schreibt Frau Eddy in Zitat S21: „Jesus half, den Men­schen mit Gott zu versöhnen, indem er dem Menschen einen wahreren Begriff von der Liebe, dem göttlichen Prinzip der Lehren Jesu, gab, und dieser wahrere Begriff von Liebe erlöst den Menschen von dem Gesetz der Materie, der Sünde und des Todes durch das Gesetz des Geistes - das Gesetz der göttlichen Liebe.

Jesus bestand auf dem Gebot: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“, das man so wiedergeben könnte: Du sollst keinen Glauben, an Leben als etwas Sterbliches haben; du sollst das Böse nicht kennen, denn es gibt ein Leben, nämlich Gott, das Gute.“ (S21 W&G S. 19: 7, 29-1)

Ich liebe das Versprechen, dass auch wir durch den Christus, die Wahrheit als Tatsache wählen können, die Wahrheit, die Jesus lebte, lehrte und auf unvergleichliche Weise verkör­perte. Wir können uns entscheiden, worauf wir hören und was wir als Quelle des Lebens akzeptieren wollen.

Immer noch höre ich die kraftvolle Erklärung einer vierjährigen Freundin, Mimi. Ich war damals 15 Jahre alt als Mimi mitten in der Demonstration des Lebens war. Sie war von den Stufen unseres Schwimmbeckens abgerutscht und ins Wasser gefallen. Aber sie konnte nicht schwim­men. Als ich sie erwischte, schien sie bewusstlos zu sein. Ich trug sie auf die Terrasse und betete dabei. Ohne einen Hilferuf nahm meine Mutter uns sofort wahr. Wir hatten das Haus voll mit Freunden. Mutter begriff, dass sie Mimi aus dem Trubel der sterblichen Atmosphäre heraus­nehmen musste, und sie bat meinen Vater, sie und Mimi sofort zum Haus der nächsten Aus­überin zu fahren. Unterwegs kam Mimi kurz zu Bewusstsein. Sie erklärte: „Glatha (so hieß meine Mutter), ich höre auf Gott,“ und dann schien sie wieder weg zu sein. Aber dann kam sie wieder und erklärte: „Glatha, ich höre nicht auf den Irrtum!“ Dieser mentale Standpunkt einer Vierjährigen, auf Gott, auf Leben zu hören und nicht auf den Irrtum, das gibt mir immer wieder Kraft. Und nach ganz kurzer Zeit meldete sich der Ausüber mit der kurzen Erklärung: „Alles ist gut!“ Als Mimi in unser Haus zurückkam, sagte sie: „Ricky, Du musst mir das Schwimmen beibringen, denn letztes Mal bin ich untergegangen.“ Diese Heilung war etwas Heiliges für mich. Mimmi war sofort wieder im Wasser, ohne ein bisschen Angst. Und später ist sie eine gute Wettschwimmerin geworden.

Der Christus war für Hiob lebendig: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt;“. (B10) Der Christus war für Paulus lebendig: „ [wir] warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus,“ (B11, Titus 2: 13, hier nach der Luther­bibel 1984)) (Anmerkung des Übersetzers: die Verse 13 u. 14 fehlen im deutschen Lektionsheft wegen einer missverständlichen Übersetzung in der Neuen LutherBibel) Der Christus war lebendig für Frau Eddy: „Jesus half, den Men­schen mit  Gott zu versöhnen, indem er dem Menschen einen wahreren Begriff von der Liebe, dem göttlichen Prinzip der Lehren Jesu, gab, und dieser wahrere Begriff von Liebe erlöst den Menschen von dem Gesetz der Materie, der Sünde und des Todes durch das Gesetz des Geistes - das Gesetz der göttlichen Liebe.“ (S21 W&G S. 19: 7)

Ist diese Feier des Christfestes nicht wert, wiederholt zu werden? Der heilende Christus ist hier, um zu heilen und zu trösten!

Abschnitt 6 - Die Werke sollen den Christus erklären, der jetzt und immer gegenwärtig ist.

[Die Bibelzitate in diesem Abschnitt rufen uns auf, unsere Zweifel und unsere zurückhaltende und unsichere Hingabe an den Christus zu beenden]

„Wie lange hältst du uns noch im Ungewissen? Bist du der Christus, dann sag es uns frei heraus.«  Jesus antwortete ihnen: »Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt es nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters tue, die zeugen von mir.“ (B13 Joh 10:24,25) „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung. Die Zeichen aber, die denen folgen, die glauben, sind folgende: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Sprachen reden, Schlangen aufheben; und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, und sie werden gesund werden.“ (B15, Mk 16: 15,17,18)

„...ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden...“ (B16, Jes. 55: 12)

Ein schönes Weihnachtslied aus der Feder des amerikanischen Dichters Henry Wadsworth Longfellow inspiriert uns immer wieder zur Weihnachtszeit: „Ich hörte die Glocken am Weih­nachtstag.“ Longfellow hat sich offensichlich nach oben gekämpft, um sicher zu sein, dass es sich wirklich lohnt, Weihnachten zu feiern. 1861 verlor er seine Frau, Fanny, bei einem tragischen Unfall. Beim ersten Weihnachten nach dem Tod Fannys schrieb Longfellow: „Wie unausprechlich traurig alle Feiertage doch sind!“ Ein Jahr nach dem Vorfall schrieb er dann: „Nichts berichten kann ich von diesen Tagen. Besser ist’s, sie in Schweigen zu verhüllen. Gott wird vielleicht einmal mir Frieden geben.“ Am 25. Dezember 1862 lautete dann Lonfellows Eintrag in sein Tagebuch: „‚Einfrohes Christfest‘ sagen die Kinder, doch das ist es nicht mehr für mich.“  „Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Warte vertrauend auf Gott! Denn ich werde ihm noch danken, dass er mir hilft mit seinem Angesicht.“ (Ps 42:6) Fast ein Jahr später erfuhr Longfellow, dass sei Sohn, ein Leutnant in der Armee am Potomac, schwer verwundet worden war. Weinachten 1863 herrschte Schweigen in Longfellows Tagebuch. Doch schließlich am Weihnachtstag 1864 schrieb er die Worte des Gedichts „Weihnachtsglocken“.

„Weihnachtsglocken“
Ich hörte die Glocken am Weihnachtstag
Die alten vertrauten Lieder spielen,
Und stürmisch und doch lieblich
Die Worte wieder verkünden
Vom Frieden auf Erden, ein Wohlgefallen den Menschen!

Und dachte wie - der Tag war da -,
Die Glockentürme aller Christen
Ununterbrochen das Lied
Verbreitet haben
Vom Frieden auf Erden, ein Wohlgefallen den Menschen!

Bis läutend, singend sich die Welt
Von Nacht zum Tag gedreht,
Eine Stimme, ein Geläut,
Erhabener Gesang

Vom Frieden auf Erden, ein Wohlgefallen den Menschen!

Und in Verzweiflung mit geneigtem Haupt
„Kein Friede ist auf Erden“ mir entwandt;
Denn Hass ist stark
Und spottet dem Lied
Vom Frieden auf Erden, ein Wohlgefallenden Menschen !

Dann klangen die Glocken noch lauter und tiefer
„Gott ist nicht tot; auch schläft er nicht!
Das Falsce wird Fallen,
Das Rechte besteh’n,
Vom Frieden auf Erden, ein Wohlgefallen den Menschen!“

May Baker Eddy fasste den Aufruf, dem Meister in in Wort und Tat zu folgen, mit dem, was sie schreibt, zusammen: „Als er von der menschlichen Fähigkeit, göttliche Kraft widerzuspiegeln sprach, sagte der höchste irdische Vertreter Gottes prophetisch zu seinen Jüngern, und dabei sprach er nicht nur für ihre Zeit, sondern für alle Zeiten: „Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue;“ und „die Zeichen aber“ werden „denen folgen, die glauben.“ (S27, W&G S. 52: 25)

Heißt dieser Aufruf, das Christfest in Gehorsam gegen den Meisterchristen zu feiern, nicht auch, seinen Schritten zu folgen und das Kommen des Christus allen denen zu verkünden, die es hören wollen? May Baker Eddy schrieb in einem Artikel in der New York World wie folgt [nachgedruckt in „Erste Kirche Christi Wissenschafter und Verschiedenes, S. 259]:

[New York World]

DIE BEDEUTUNG VON WEIHNACHTEN

Gewisse Anlässe, in ihrer Gesamtheit oder einzeln betrachtet und richtig begangen, bieten für die Betätigung des Menschen unendliche Möglichkeiten; aber bloße Lustbarkeit oder nutzloses Geschenkemachen ist nicht das Gebiet, auf dem sich die menschlichen Fähigkeiten in angemessendster und bester Weise betätigen können. Die Weihnacht achtet den Christus zu hoch, um sich in rein zeitlichen Mitteln und Zielen zu verlieren. Sie stellt die ewige, erleuchtende Seele dar, die nur in der Harmonie erkannt wird, in der Schönheit und Fülle immerwährenden Lebens — in der Wahrheit, die Leben ist, das Leben, das die Menschheit heilt und erlöst. Eine ewige Weihnacht würde die Materie zum Fremdling machen, nur zu einem Phänomen, und die Materie würde sich ehrerbietig vor dem Gemüt zurückziehen. Die Tyrannei des materiellen Sinnes oder der Fleischlichkeit würde vor solcher Wirklichkeit fliehen, um der Substanz Raum zu geben, und der Schatten der Leichtfertigkeit und Ungenauigkeit des materiellen Sinnes würde verschwinden.

In der Christlichen Wissenschaft steht Weihnachten für das Wirkliche, das Absolute und Ewige — für die Dinge des Geistes, nicht der Materie. Die Wissenschaft ist göttlich; sie hat keine Gemeinschaft mit menschlichen Mitteln und Zielen, bleibt nicht auf halbem Wege stehen. Nichts Bedingtes oder Materielles gehört zu ihr. Menschliche Vernunft und Philosophie mögen abwegige Pfade verfolgen, den Weg des Alkohols, der Lockung des Goldes, den Weg des zweifelnden Sinnes, für den die Substanz — das, was man erhofft, das, was man nicht sieht — unerreichbar ist.

Die Grundlage der Weihnacht ist der Fels, Christus Jesus; ihre Früchte sind Inspiration und ein geistiges Verständnis von Freude und Fröhlichkeit — nicht um der Tradition, der Gewohnheit oder des materiellen Genusses willen, sondern um der grundlegenden und demonstrierbaren Wahrheit willen, des Himmels inwendig in uns. Die Grundlage der Weihnacht ist Liebe, die ihre Feinde liebt, die Böses mit Gutem vergilt, Liebe, die „langmütig und freundlich“ ist. Der wahre Geist der Weihnacht hebt die Heilkunde in den Bereich des Gemüts empor; er treibt Übel

aus, heilt die Kranken, weckt die schlummernden Fähigkeiten, ist jeder Lage gewachsen und versorgt den Menschen mit allem, was ihm not tut. Er überläßt Hygiene, Medizin, Ethik und Religion Gott und Seinem Christus, dem, was in Wort und Tat der Weg ist — der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es wird nur von einem Jesus Christus berichtet. Christus ist unkörperlich. Weder das Du noch das Ich im Fleisch kann Christus sein oder ist Christus.“

(Versch 259:25- 260:39)


[ Diese praktischen Ideen und Anregungen von Ausübern, die eng mit CedarS zusammenarbeiten, dienen in erster Linie den Campern und Mitarbeitern von CedarS (und ihren Freunden), um den großen Wert des täglichen Studiums und der Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Wochenlektionen über das ganze Jahr zu erkennen - nicht nur im Camp! Du kannst Dich eintragen (www.cedarscamps.org/newsletters), um diese kostenlosen Ausarbeitungen per e-Mail zu erhalten - Montags in Englisch; oder jeden Mittwoch eine  kostenlose Übersetzung: Dank Helga und Manfred auf Deutsch, oder Dank Anna, Eric, Claudia und Patrizia auf Spanisch. Eine freiwillige französische Übersetzung durch Pascal oder Denis kann wegen ihrer starken anderweitigen Beschäftigung gegenwärtig nicht garantiert werden. Eine „offizielle“ wöchentliche portugiesische Übersetzung könnte demnächst auf einer neuen Internetseite für CedarS-Mets erscheinen, aber bis dahin könnt Ihr euch schon mal mit Eurer e-Mail Adresse bei Orlando Trentini   melden, um in die Liste aufgenommenen zu werden.  Viel Freude wünscht Warren Huff, Leiter und Redakteur dieser CedarS-Notes, von dem auch Anmerkungen in eckigen Klammern in Kursivschrift stammen]

[GANZ SCHNELLE HILFE IST GERADE BESONDERS WICHTIG!!

1. Notfall und Eure Antwort: Aufgrund der wunderbaren Reaktionen nach unserem Aufruf, weil es im mittleren Westen in diesem Jahr besonders wenig Regen gegeben hatte, konnten wir schon eine Menge Heu für unsere Pferde kaufen. Wir danken Euch SO sehr!! Wir müssen noch $400  aufbringen, um die unvorhergesehenen Ausgaben zu befriedigen. ( http://www.cedarscamps.org/giving/adopt-the-herd-fund.htm)

 Einer unsere Spender hat wieder zugesagt, eingehende Spenden bis zu maximal 50.000$ zu verdoppeln, um unser hervorragendes Reitprogramm zu fördern. Hier zwei dankbare Berichte: „Ich lerne immer mehr über Pferde und wie man reitet ... Ich bin sehr dankbar, dass ich weiß, dass Gott immer an meiner Seite ist.“

2. Notfall

Wir mussten kürzlich feststellen, dass bei einigen unserer ursprünglichen Hütten, bei denen die elektrischen Leitungen noch nicht in Leerrohren verlegt waren, zu Feuerfallen geworden sind, weil Nager die Isolierungen angeknabbert haben. Für die neue Verlegung der Leitungen in metallischen Leerrohren sowie für andere z.T. regelmäßige Wartungsarbeiten benötigen wir zusätzliche 50.000 $. Die gute Nachricht ist, dass schon $12,500 als Spenden eingegangen sind über  http://www.cedarscamps.org/giving/maintenance-fund.htm, sodass wir mit den Arbeiten beginnen können. Auch hat unser Großspender für erforderliche Wartungsarbeiten wieder zugesagt, die hierfür von Euch eingehenden Spenden  bis zum Jahresende  bis maximal 25.000 $ verdoppeln wird.]

[Wer lieber mit Schek zahlen möchte, sende diesen an
CedarS Camps Office,
1314 Parkview Valley Dr.,
Manchester, MO 63011, USA

Auch telefonisch werden Spenden entgegengenommen:
001 636-394-6162
Visa or Mastercard können angegeben werden]

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