Cedar Camps

Metaphysical Ideas

Search Metaphysicals
 

Metaphysical Newsletters

The weekly Metaphysical Newsletter is provided to campers, staff, alumni, friends and the CedarS family at no charge however contributions help defray the costs of running this service.

Click here for more about how you can provide support!
 

Delivered to You FREE!

Available in five languages, get it delivered to your inbox weekly!

Subscribe Now!

Übe Dein Verständnis von Gott und demonstriere Seine Macht!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, December 31st, 2012

Übe Dein Verständnis von Gott und demonstriere Seine Macht!
Metaphysische Ideen zur Anwendung für die christlich-wissenchaftliche Bibellektion zum Thema Gott
in der Woche vom 31. Dezember 2012 - 6. Januar 2013
von
Craig L. Ghislin, C.S.
Glen Ellyn, Illinois

craig.ghislincs@icloud.com / (630) 830-8683

Glaubst Du, dass Gott Deine Gebete hört? Der Goldene Text sagt, Er hört sie. Diese Aussage ist zwar sehr tröstlich, kann aber auch etwas irreführend sein. Die konventionelle Auffassung ist, dass der Mensch, was er braucht von Gott erbittet - die Lösung eines Problems oder eine Hilfe. Gott hört dann die Bitte und antwortet ... oder auch nicht. So funktioniert das nun wirklich nicht. Tatsächlich sind wir niemals tatsächlich  in Not oder von Gott getrennt. Wenn wir uns die geistigen Tat­sachen klarmachen, dann scheint es für den menschlichen Sinn, als ob Gott das Gebet hört und dann antwortet. So heißt es in Wissenschaft und Gesundheit: „Gebet kann die Wissenschaft des Seins nicht ändern, aber es dient dazu, uns mit ihr in Einklang zu bringen.“ (Wissenschaft und Gesundheit  2: 15-16) Und auf s. 4 von Einheit des Guten erklärt Mrs. Eddy: „Ein zeitweiliges Bewusstsein von Gottes Gesetz erlangen bedeutet in einer gewissen endlichen, menschlichen Weise zu fühlen, dass Gott zu uns kommt und sich unser erbarmt; doch das Verständnis von Seiner Gegenwart, das wir durch die Wissenschaft von Gott erlangen, zerstört unseren Sinn von der Unvollkommenheit oder von Seiner Abwesenheit durch einen göttlicheren Sinn, dass Gott alles wahre Bewusstsein ist; und dies gibt uns die Gewissheit, dass wir in dem Maße, wie wir Ihm noch näher kommen, unser Bewusstsein vom Irrtum für immer verlieren müssen.“ In dieser Lektion geht es darum, dass man das Verständnis erlangt, „dass Gott alles wahre Bewusstsein ist“. Je mehr wir über Gott verstehen, um so besser können wir das demonstrieren.

Im Wechselseitigen Lesen schreibt der Psalmist in der Erwartung, dass seine Leser demütig genug sind, um aus ihren schweren Erfahrungen zu lernen. Er betont, dass Gott die Menschen nicht einfach mit Annehmlichkeiten bedenkt, sondern sie mit dem versorgt, was sie brauchen. Er gibt ihnen, was gut für sie ist, nicht einfach, was sie sich wünschen. Der Refrain, dass die Menschen Gott für Seine wunderbaren Werke loben sollen erweist sich zu allen Zeiten als wahr - ganz besonders, wenn man  durch Schwierigkeiten herausgefordert wird. Oft erhält man in solchen dunklen Stunden die größte Inspiration.

 Das erinnert mich an eine Zeit, in der ich große körperliche Probleme hatte - ich kämpfte buchstäblich um jeden Atemzug und darum, nicht ohnmächtig zu werden. Ich lag buchstäblich im Dunkeln und auf dem kalten Holzfußboden, während meine Familie eine Etage tiefer die Reste eines Essens beseitigte und keine Ahnung von meiner offensichtlichen äußersten Not hatte. Ich konnte kaum denken und schon gar nicht beten. Und obwohl ich in dem Augenblick meinte, nichts mehr von Gott zu wissen, so kam mir doch ganz deutlich der Gedanke, dass Er ganz gewiss alles über mich weiß, und dieser Gedanke tröstete mich. Die schließliche Heilung passierte einige Monate später, aber ich werden niemals den Frieden vergessen, den ich empfand, als ich wusste, dass Gott das einzige Gemüt ist. Und das war gut genug für mich.

In dieser Stunde ließ ich alle vorgefassten Meinungen menschlicher Weisheit weg. Es war mir klar, dass mir keine menschlichen Attribute dienlich oder irgendwie behilflich sein konnten. Ich erkannte, dass nur das Verständnis von Gott einen Wert hatte.  Wir brauchen unsere praktische Demonstration, um unsere Theorie zu untermauern. In dieser Woche wollen wir untersuchen, wie das Verständnis von Gott Heilung in unser Leben bringt, und wir wollen uns bemühen, alles zu versu­chen, um die Wahrheiten aus jedem Abschnitt anzuwenden.

Abschnitt 1: Gottes Ein-heit ist die Allheit (Wende die Allgegenwart an!)

Der Eröffnungsvers in (B1) ist als Shema bekannt [die fundamentale Aussage des jüdischen Glaubens]. Das ist ein besonders emphatischer Ausdruck für die Einheit Gottes. So schreibt der Theologe Albert Barnes: „Dieser bedeutungsvolle Text ent­hält weit mehr als die einfache Erklärung der Einheit Gottes in Gegensatz zur Viel­götterei; oder als die einzige Autorität der Offenbarung, die Er Israel gemacht hat, gegenüber den vorgespiegelten Manifestationen Seines Willens und seiner Kenn­zeichen. Er versichert, dass der Herr, Gott Israels, absolut Gott ist und kein ande­rer. Er und Er allein ist Jehova (Yahveh), der absolute, nicht ‚verursachte‘ Gott. ...“

Wenn wir uns manchmal in extremer Not oder Bedrängnis befinden, dann kann es entweder scheinen, als ob Gott uns aufgegeben hat oder dass offensichtlich Kräfte am Werk sind, die gegen Ihn arbeiten. Aber die eigentliche Substanz, der Kern Gottes ist Seine über alles erhabene Einmaligkeit und Allheit. Menschlich gesehen kann man sich schlecht ein Wesen vorstellen, das in der Lage ist, gleichzeitig über­all zu sein. Die Großmutter meiner Frau jammerte immer: „Gott hat zu viel zu tun, als dass er sich um mich Alte kümmern könnte. Er muss sich ja um all die Men­schen in China kümmern.“ Wie weit ist das entfernt von der Wahrheit! Gott ist niemals zu beschäftigt, um für jemand da zu sein, und wir können niemals von Ihm getrennt oder außerhalb seiner Fürsorge sein, weil Gott alles ist, was es gibt; wir sind in Ihm. Er füllt allen Raum (B2, B3). Jesaja erinnert uns daran, dass Gott, selbst wenn wir es nicht meinen, uns immer gestärkt, bewacht und geführt hat und das auch weiter tun wird (B4). Weil Gott EINER ist, ist „sonst keiner“. Das ist der entscheidende Faktor. Wir brauchen keine Umstände zu fürchten, denn Gott ist die einzige Gegenwart. Wir weden immer vollständig versorgt und sind immer sicher. Im Brief des Paulus an die Römer wird das ausgeführt: von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. „ ... von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. ...“ Das heißt, Gott ist unsere Quelle, unsere dauernde‚ Ursache und unser schließ­liches Ziel. Wir kommen von Ihm, handeln in Ihm und bleiben in Ihm.

Im Lehrbuch wird gesagt, dass nichts geringeres als die Allheit Gott ausdrücken kann. (S1) Aber da nüssen wir vorsichtig sein. Einige könnten den Satz so deuten, dass Gott alles sei, z.B. die Natur und die Gesamtheit des Universums. Das ist Pantheismus. Da gibt es einen Unterschied, den die Christliche Wissenschaft machen muss. Gott ist alles, aber alles, was den Sinnen erscheint, ist nicht Gott. Gott ist Gemüt, Geist, Seele, Prinzip, Leben, Wahrheit, Liebe - unkörperlich, göttlich, allerhaben, unendlich.“ (S2) Die meisten Leser werden hier die sieben Synonyme für Gott erkennen. Der einzige Punkt, um unserer Verständnis der Wirklichkeit und des wahren Seins zu steigern, ist zu begreifen, dass  Gott das Prinzip alles dessen ist, was es gibt. (S3) Schau Dir den Absatz auf S. 275: 10-25 gründlich an! Dieser Absatz spricht deutlich für sich selbst, also nimm ihn in Dich auf. Genieße die gewaltige Bedeutung jedes Ausdrucks. Wenn Du jene Konzepte richtig in Dich aufnimmst, wird das Deinen ganzen Ausblick auf das Leben verän­dern. Wenn wir anfangen, das zu empfangen, müssen wir nicht mehr darüber reden, es bleibt uns nichts zu tun übrig als uns zu freuen.

Abschnitt 2: Gott ist Alles Gute

Oberflächlich betrachtet scheint es ziemlich eindeutig zu sein, dass Gott als das höchste Gute gilt. Allerdings gibt es philosophische Argumente, die eine allmäch­tige Güte mit der Begründung bezweifeln, dass das Gute nur in Relation zum Bösen verstanden werden kann. Mit anderen Worten, „Gutes“ wird an den Dingen gemessen, die „nicht gut“ sind. Aber hier finden wir den Unterschied zwischen menschlicher Vernunft und göttlicher Wirklichkeit. Das geistige Verständnis der Aussage, dass Gott gut ist, muss bei logischer Betrachtung zu der  Schlussfol­gerung der Beständigkeit der Güte in allem, was von Gott ausgeht, führen.

Der Psalmist erklärt: „Der Herr ist gut zu allen, Seine liebevolle Barmherzigkeit steht über allen seinen Werken.“ (B6, KJV) Adam Clark sagt das so: „Es gibt keine Seele in der Hölle, die nicht ständig unter Seiner gnädigen Aufmerksamkeit steht. Seine tiefe Barmherzigkeit steht über allen Seinen Werken.“ Zwar können wir seine Fest­stellung verstehen und schätzen, aber sie geht metaphysisch noch nicht weit genug. Der Psalmist trifft diesen Punkt, wenn er sagt, dass Gott kein Gefallen am gottlosen Wesen hat, „noch soll Böses bei Dir wohnen.“ (B7, KJV) Doch der Apostel Jakobus trifft es genau: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch Schattenwechsel.“ (B8) Bei Gott gibt es nicht einmal die Möglichkeit einer „Seele aus der Hölle“, wie Clark meint. Gott ist vollständig, unwiderruflich und absolut gut. Es gibt kein Gegenteil, an dem man das Gute messen könnte. Es ist eben alles gut. Wie im 1. Buch Mose gesagt wird: alles „ ... war sehr gut. ...“ (B9).

Mrs. Eddy folgte mutig dieser Linie der Vernunft bis zu ihrer Schlussfolgerung; das tat sie auch angesichts der scholastischen und philosophischen Fragestellung, wie man erklären könne, wo das Böse herkomme, wenn doch Gott vollkommen gut ist. Sie stellt einfach fest, dass Gott in vielen Sprachen als Synonym mit dem Guten definiert wird. (S5) Sie bleibt bei der göttlichen Logik, dass das Gute immer-gegen­wärtig ist, sodass das Böse „niemals gegenwärtig“ sein muss, auch wenn es menschlich anders scheint. (S6) Sie festigt diesen Standpunkt, indem sie das menschliche Argument widerlegt, dass man das Böse für so natürlich wie das Gute hält. Mit vielen Worten fragt sie: „Warum sollten wir das Böse annehmen und das Gute bezweifeln? Warum nicht umgekehrt? (S7) In der Tat, warum? Deutlich stellt sie fest, dass es unser Unwissen über Gott ist, das uns Disharmonie beschert. Die einfache Lösung ist, dass „das richtige Verständnis von Ihm ... die Harmonie wieder her[stellt].“ (S8)

Nun frage Dich selber, wie nah Du an dem „richtige[n] Verständnis von Ihm“ bist! Meinst Du, dass das Böse eine Möglichkeit hat, sich irgendwie in die Wirklichkeit einzuschleichen? Oder meinst Du, dass sich Gott gelegentlich eher benimmt, wie ein Mensch als das göttliche Prinzip und gerechte Rache an den Übeltätern verübt? Wenn das so wäre, dann verstünden wir Gott nicht als den, der Er ist. Tu’ den Schritt und geh’ den ganzen Weg, indem Du der allmächtigen Güte zu ihrer logischen Schlussfolgerung folgst. Und noch einmal, dann werden sich Deine gesamten Ansichten ändern.

Abschnitt 3: Gott ist die einzige Macht (Praktiziere Allmacht)

Obwohl Gott das allmächtige, allgegenwärtige Gute ist, möchte die menschliche Erfahrung das Gegenteil behaupten. Es scheint, dass wir regelmäßig Herausfor­derungen gegenüber stehen, die zu behaupten versuchen, dass es in unserem Leben noch andere Kräfte als Gott gebe. Diese so genannten Kräfte scheinen nicht nur die Macht Gottes zu bedrohen und ihr entgegenzutreten sondern auch unsere Fähigkeit, uns in Zeiten der Not an Ihn zu wenden. Für den Psalmisten ist der Mensch ständig von Gotte Schutz umgeben. Er wendet sich ständig an Gott, um Kraft, Mut und Sicherheit zu erhalten. (B10) In der Geschichte von Daniel in der Löwengrube behaupten mehrere Gewalten, sich  Gottes Macht zu übernehmen und das Recht des Menschen, diese Kraft auszuüben und zu nutzen.

In seinem Einflussbereich hatte Daniel ein gewisses Maß von Macht, aber seine Untergebenen waren neidisch und planten, ihn eines Gesetzesbruches zu über­führen, um den König zu zwingen, Daniel zu eliminieren. Sie begannen mit Lob­hudeleien beim König und appellierten an seine Eitelkeit, indem sie einen Erlass vorschlugen, der vorsah, dass jeder, der „in dreißig Tagen etwas bitten wird von irgendeinem Gott oder Menschen außer [vom] König, ... zu den Löwen in den Graben geworfen werden [solle]“. (B11) Die Geschichte geht so weiter, dass der König nicht gerade gründlich über diesen Vorschlag nachdenkt und dem Gesetz zustimmt. Daniel missachtet aber das Verbot.

Die Wirkung dieses Gesetzes war, dass es den Menschen die Geborgenheit und Freiheit nehmen sollte, sich an ihren Gott zu wenden. Könnt Ihr Euch vorstellen, Euch würde das Beten für einen Monat verboten? Leider gibt es heute Millionen von Menschen, die noch seltener, wenn überhaupt, beten. Doch für die, die es gewöhnt sind, sich an Gott zu wenden, scheint selbst ein Tag ohne Gebet undenk­bar. Würdet Ihr heute ein Gesetz ignorieren, das Euch das Gebet verbietet? Ich bin sicher, ich würde auch so handeln. Ich erinnere mich an meine Kindheit, als die Furcht bestand, dass die Sovietunion die Vereinigten Staaten angreifen würde. Man war wirklich besorgt, dass im Falle einer Invasion die Religionsfreiheit bedroht sein könnte. Tatsächlich gibt es auch heute wieder Menschen, die meinen dass die gegenwärtigen neuen Gesundheitsgesetze ein verdeckter Versuch seien, die Menschen vom geistigen Heilen abzuhalten, indem Versicherungen gefordert werden, die nur medizinische Behandlung zulassen. Unabhängig von den Befür­wortern oder den Gegnern der Gesundheitsreform besteht kein Zweifel, dass das fleischliche Gemüt immer Wege findet, um uns vom Heilen abzuhalten und zu verhindern, dass wir uns an Gott wenden.

Trotz der königlichen Verordnung betete Daniel weiter, und es schien, als ob die Macht des Gesetzes siegen würde. Aber tatsächlich war Daniels Gebet keine wirk­liche Gefahr für den König. Er war unschuldig, und die Macht Gottes verschloss den Löwen das Maul. Auch wir brauchen keine Gesetzgebung zu fürchten, die unser Recht auf Gebete einschränken oder die die Wirksamkeit unserer Gebete bezweifeln würde, denn kein menschliches Gesetz kann die Macht Gottes aus­schalten oder ersetzen.

Unser Lehrbuch versichert uns: „In der Wissenschaft kannst du keine Gott entge­gengesetzte Kraft haben, ...“ (S9) Gleich, welche Form das Böse annehmen mag, um unsere Freiheit zu beten zu beschneiden oder die Wirksamkeit unserer Gebete zu bezweifeln, wir können zuversichtlich sein, denn das Böse ist machtlos, und das Gute ist die einzige Macht. Wie bei Daniel marschiert auch heute die Wissenschaft „unge?achtet des gefäll?ten Bajo?netts“ wei?ter zum Sieg (S10). Die sterbliche Annahme wird uns niemals zustimmen, denn nur der geistige Sinn kann kann die Beziehung des Menschen zu Gott verstehen. (S11) Wenn wir durch Krankheit oder Sünde gefesselt zu sein scheinen oder von scheinbaren Kräften regiert werden, die im Gegensatz zu Gott stehen, so können wir sicher sein, dass die Macht Gottes uns befreien kann. (S12) In der Bibel gibt es Berichte über den außergewöhnlichen Schutz unter widrigen Umständen, die alle dazu dienen können, unsere Entschlos­senheit zu stärken und uns den Mut geben, auf unserer geistigen Reise voranzu­schreiten. (S13) Die legendären Erlösungsgeschichten werden heute neu im Leben von Menschen wie Du und ich geschrieben, wenn wir ungeniert unsere „Fenster offen lassen“ und ohne Reue zu unserem allmächtigen Vater-Mutter Gott beten - wenn nichts uns davon abhalten kann!

Abschnitt 4: die Vollmacht des Christus

Macht ist die Fähigkeit, etwas zu tun, Vollmacht dagegen ist ein erworbenes  Recht, das erworben, verliehen oder angeboren ist, um diese Macht auszuüben. Daniel hätte seine Gebetszeit nicht aufgegeben, genau so wenig Jesus.  Wie schon er­wähnt, gibt es viele Menschen, die lange Zeit ohne Gebet auskommen. Selbst in manchen Kirchen scheint die Gemeinde unruhig zu werden, wenn das stille Gebet ihnen zu lange dauert. Im Gegensatz dazu verbrachte der Meister. Christus Jesus, regelmäßig die ganze Nacht im Gebet. Wir können davon ausgehen, dass ein solches gezieltes Gebet ihm ein großes Vertrauen auf die heilende Macht Gottes gab. In diesem erhobenen Zustand war er bereit und in Vollmacht, diese heilende Macht auszuüben. Nach einer solchen Nacht im Gebet heilte er die Menschen­mengen, die Hilfe bei ihm suchten. (B14) Wissenschaft und Gesundheit bestätigt, dass Jesu Vollmacht zum Heilen direkt von Gott kam.(S14) Jesus lehrte die Wahrheiten, mit denen wir als Christliche Wissenschaftler vertraut sind - ein Gott und der Mensch in Gottes Bild und Gleichnis. (S15) Wie Daniel die Gesetze miss­achtete, die seine Freiheit zum beten einschränken wollten, so hat Jesus das Gesetz Gottes ausgeübt, um alle materiellen Gesundheitsgesetze zu überwinden. Wie auch schon angeführt, sind Christliche Wissenschaftler allgemein sehr besorgt, wenn ihr Recht, so zu beten, wie sie es verstehen, in Gefahr zu sein scheint. Nehmen wir allgemein einen genau so konsequenten Standpunkt gegen materielle Gesetze ein? Treten wir den Annahmen entgegen, die darauf bestehen, dass der Mensch „krank und nutzlos wird, leidet und stirbt,...“  (S16) Und wenn nicht, warum nicht? Wenn wir vom Standpunkt des vollkommenen Gottes und des vollkommenen Menschen ausgehen, können wir logisch folgern, dass es für den Menschen unmöglich ist, krank zu sein. Wenn Krankheit wirklich oder wahr wäre, dann wäre es unmöglich, diesen Zustand zu verändern. (S17) Die Folgerung, dass der Mensch geistig und vollkommen ist, geht auf den Christus zurück, der im Bewusst­sein wirkt. Christus kann als Ausdruck für die Wahrheit genommen werden, aber auch für den wirklichen Menschen als Gottes Bild und Gleichnis. Christus zeigt uns, wer wir wirklich sind, und er gibt uns die Vollmacht, unser von Gott gegebenes Recht der Herrscht auszuüben. (S18) Die einzige Möglichkeit, uns unserer Christus-Vollmacht ganz bewusst zu werden, liegt in ehrlichem, gesegnetem „Beten, Wachen und Arbeiten“. (S19) Die letzte Zutat dafür ist „Selbstaufopferung“ - die Aufgabe des „Selbst“, und das ist der Schlüssel, denn die Macht zum heilen ist nicht persönlich. Selbst Jesus sagte, „der Sohn kann nichts von sich selber tun ...“ Gottes heilende Macht auszuüben heißt, allen persönlichen Sinn aufzugeben, und das wahre Selbst, unsere Christus-Natur, regieren zu lassen. Sich dem Christus zu ergeben, heißt, den geistigen Tatsachen der Schöpfung nachzugeben, und das ist die heilenden Vollmacht in Tätigkeit.

Abschnitt 5: Verständnisvoller Glaube ist stärker ale Annahme (Übe die All-Wissenheit)

Nach dem Markusevangelium passierte es nach einem weiteren tiefgeistigen Erlebnis - nach der Verklärung Jesu -, dass Jesus in eine Menschenansammlung geriet, wo seine Jünger in eine Diskussion mit den Schriftgelehrten verwickelt waren. Offensichtlich hatten seine Jünger es nicht geschafft, jemand, der in Not war, zu heilen und hatten nun Erklärungsbedarf. Es handelte sich um einen jungen Mann mit „einem stummen und tauben Geist“. (B16) Der Vater war von dem chronischen Leiden sehr genervt und noch mehr beunruhigt, weil die Jünger Jesu ihn nicht heilen konnten. Der Vater beschreibt die Umstände und bittet um Barm­herzigkeit. Barmherzigkeit mit allen Notleidenden war eine Eigenschaft Jesu, die bei ihm reichlich ausgebildet war. Er antwortete, dass „Alle Dinge ... möglich [sind dem], der glaubt.“ darauf ruft der Mann und schreit: „Ich glaube, Herr; hilf meinem Unglauben!“ Jesus heilt den Jungen und dann stellen ihm seine Jünger die Frage, warum sie keinen Erfolg gehabt hatten. Und Jesus antwortet ihnen, dass hier Heilung nur erreicht werden kann „durch Beten und Fasten“. Im Mattäusevangelium geht diese Unterweisung weiter (B17). Da uns lehrt Jesus, in unser Zimmer zu gehen und im Verborgenen zu beten. Mit anderen Worten, man muss jegliche Eingabe der Sinne ausschalten und sich von ganzem Herzen an Gott wenden.

Wir alle haben schon erlebt, dass wir gebetet haben, ohne die gewünschten Ergeb­nisse zu erleben. Die Jünger hatten in guter Absicht gehandelt, waren aber offen­sichtlich nicht in der Lage gewesen, sich über das menschliche Bild vor ihren Augen zu erheben. Das menschliche Bild mag sie mesmerisiert haben. Vielleicht waren sie auch wegen der öffentlichen Aufmerksamkeit bei diesem Hilferuf zu stark mit sich selbst beschäftigt. Jedenfalls ging diese Aufgabe etwas über ihre Fähig­keiten hinaus. Auch der Vater des Jungen war in dieser Situation sehr nervös. Er wollte ja glauben, aber er glaubte, dass er für diesen Fall nicht richtig gerüstet war. Jesus hatte mit nichts dergleichen zu tun. Mit vollem Vertrauen übte er seine Herr­schaft und seine heilende Vollmacht aus.

Wie können auch wir das tun? Unsere Führerin eröffnet das erste Kapitel unseres Lehrbuchs mit der Antwort: „Das Gebet, das die Sünder umwandelt und die Kran­ken heilt, ist der absolute Glaube, dass bei Gott alle Dinge möglich sind - ein geistiges Verständnis von Ihm, eine selbstlose Liebe.“ (S20) Dieser absolute feste Glaube kann nur zustande kommen, wenn man sich die Zeit in seinem „Zimmer“ nimmt und wirklich mit Gott kommuniziert und Ihn versteht. Das ist mehr als ein einfacher Glaube. Fester Glaube ist stärker als einfacher Glaube. Er ist ein voll­ständiges Vertrauen und das Verlassen auf ein verstandenes Prinzip, das von einem klaren Verständnis von Gott ausgeht. In ihrem Artikel „Prinzip und Praxis“ zählt Mrs. Eddy die Gefahren auf, die bestehen, wenn man sich auf Glaube ohne Verständnis verlässt. Ich empfehle dringend, diesen Artikel zu lesen, wenn Ihr ihn noch nicht kennt. Heilungen in der Christlichen Wissenschaft sind keine Glaubens­heilungen. Unsere Führerin erwartet von uns, dass wir uns wie Jesus über Zweifel und Befürchtungen erheben, die mit einfachem Glauben einhergehen, und auf die Herausforderungen mit der heilenden Kraft zu antworten. (S21) Blinder Glaube reicht einfach nicht zum Heilen, auch menschliches Verständnis ist nicht aus­reichend, um die Arbeit zu tun. Jesu Gebete werden als „tiefe und gewissenhafte Bestätigungen der Wahrheit“ beschrieben.“ (S22) „Gewissenhaft“ wird im Student’s Reference Dictionary beschrieben als „ein striktes Berücksichtigen dessen, was das Gewissen diktiert, oder der bekannten Regeln von gut und böse.“ Das heißt, ein anwendbares Verständnis von dem zu haben, was wirklich ist und was nicht wirklich ist. Diese Einstellung wird auch im Zitat (S24) beschrieben: Wir bleiben „fest bei der Wahrheit des Seins“ mit einer „klaren Vor??stellung“. Diesen Stand­punkt finden wir in unserem „Zimmer“. (S23) Manchmal allerdings muss man sich etwas darum bemühen, zum Punkt des über allem stehenden Vertrauens zu kom­men. Wenn das der Fall ist, dann brauchen wir die Argumente - die Verneinung des Irrtums, und das entsprechende Festhalten an der Wahrheit - aber wir müssen auch daran denken, dass Verneinen und Festhalten noch nicht die Behandlung sind. Wie das Lehrbuch sagt: Sie sind „ ... nur menschliche Hilfsmittel“, um unsere Gedanken in die richtige Richtung zu bringen. (S25) Wenn wir die Wirklichkeit erkennen, das ist die Behandlung.

Abschnitt 6: Gib Gott die Ehre

Wie wir schon gesagt haben, die heilende Kraft ist nicht das Ergebnis menschlicher Bemühungen oder persönlicher Fähigkeiten. Natürlich müssen wir verstehen, aber es ist die Wahrheit, die heilt, und Gott ist der Heiler. Deswegen geben wir Gott alle Macht, Ehre und Dank. (B18, B20 ) Hört Gott also unser Gebet? Wir könnten mit „ja“ antworten. Aber etwas genauer ausgedrückt wäre es, wenn wir sagten, dass es unser Verständnis von Gottes absoluter Oberhoheit ist, der wir uns ergeben, was das menschliche Bild in Übereinstimmung mit der geistigen Wirklichkeit bringt. Es geht mehr darum, dass wir Gott begreifen als dass Gott uns hört. Er stillt unsere Nöte sogar bevor wir darum bitten, was so viel heißt, dass es keine Not gibt, wenn wir Gott verstehen.

Wenn es darum geht, Gott die Ehre zu geben, dann führt die Christliche Wissen­schaft den Weg (S26). So heilen wir. Viele andere Systeme ehren Gott, aber nur die Christliche Wissenschaft weist menschliche, medizinische und materielle Gesetze zurück, und dieser vollständige Gehorsam gegenüber Gott und unser vollständiges Vertrauen auf Ihn allein demonstriert die heilende Kraft. (S27) Die Entdeckerin der Christlichen Wissenschaft lernte, dass die herkömmliche Theologie nicht ausreichte, um sie zu heilen, aber der geistige Sinn der Dinge - Gott zu gehorchen, das Gute als allerhaben anzuerkennen, die Vollmacht und Kraft zum Heilen - das war die wirkungsvolle und „gegenwärtige Hilfe“. (S28) Ihre logischen Argumente lauten  noch einmal anders ausgedrückt: Wenn Gott überall ist und alle Macht hat, ist das Böse nirgends und machtlos. (S29) Nur in der Christlichen Wissenschaft ist die Beziehung des Menschen zu Gott und zu Gottes heilender Kraft als gegenwärtige Möglichkeit vorgesehen. Die letzte Aussage in dieser Lektion (S30) ist der große Gipfel jeder Behandlung. „Die Tiefe, Breite, Höhe, Macht, Majestät und Herrlichkeit der unendlichen Liebe füllen allen Raum. Das ist genug!“

Anmerkung des Übersetzers: Der Artikel von Mrs Eddy mit dem Titel 'Prinzip und Praxis' erschien erstmals im deutschen Herold im Jahr 1918 und in einer bearbeiteten Übersetzung im Februar 1998 (S. 10)

Metaphysical

Christ Jesus shows how to overcome all challenges! - It’s difficult to imagine another...
Latest Lesson Application Idea

Newsletters

Get free weekly uplifting newsletters (available in English, Spanish, French, German and now in Portuguese!)
Subscribe or Update Subscription

Facebook

Find CedarS on Facebook for the latest news, heart-warming fruitage, facility upgrades and more!
Go to the CedarS' Facebook Page