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Die Ermächtigung durch Christus - WOW!

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, February 20th, 2012

Die Ermächtigung durch Christus - WOW!
Metaphysische Ideen zur Anwendung vom CedarS Camp
für die christlich-wissenschaftliche Bibellektion
Christus Jesus"
in der Woche vom 20 bis zum 26 Februar 2012
von Rick Stewart, C.S.  aus Dresden in Deutschland
(+49 351 312 4736, RickStewartCS@aol.com)
 
[Ideen zu Anwendung für diese Woche kommen von einem der „Ausüber in Residence" bei CedarS, und sind primär für die Camper und Mitarbeiter von CedarS (und auch für einige Freunde) gedacht, um den großen Wert des täglichen Lektionsstudiums (nicht nur im Camp) zu erkennen und zu demonstrieren. Du kannst Dich anmelden, um sie kostenlos per e-Mail zu erhalten - jeden Montag in Englisch und etwa Mittwoch in freier Übersetzung in französisch durch Pascal, in deutsch durch Helga und Manfred oder in spanisch durch ein Team von Ana, Eric, Claudia und Patricio. Ihr könnt euch eintragen auf der Seite:  www.cedarscamps.org/newsletters. Viel Spaß beim Studium! Warren Huff, Direktor und Herausgeber]
 
WOW!!! (Women On Watch =)Frauen auf Wache für die Kirche unseres Meisters
 
Wer den geachteten und geliebten Herausgeber, Warren Huff, den Direktor von CedarS kennt, weiß, dass er Akronyme liebt (aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammen­gesetzte Abkürzungen). Immer hat er eine Liste von solchen Akronymen griffbereit, um Ideen in unserem Denken zu verewigen. Als ich nun über diese Lektion nachdachte, kam mir ein, wie ich denke, recht passendes Akronym, „WOW - Frauen auf Wache" (Women on Watch). Welche Freude ist es, in dieser Woche das Leben unseres Meisters, Christus Jesus, aus der Perspektive eines Schlüsselelements der Kirche zu betrachten, dem Beitrag der Frauen, die nach einem Heiland, einem Erlöser suchten und ihn im Leben Christi Jesus fanden.
 
Töchter der Kirche, wo wären wir ohne sie? Über Tausende von Jahren waren sie eine Quelle praktischer und praktizierter religiöser Bildung und Inspiration. Wie viele von uns können bezeugen, dass Mütter und Großmütter uns gelehrt und ermutigt haben und uns vorgelebt haben, wie wichtig es ist, Gott zu kennen und zu lieben? Ich denke daran, wie mich meine Mutter, meine Großmutter, meine Schwiegermutter und deren Mutter, meine Sonntags­schullehrerinnen, meine Lehrerinder Christlichen Wissenschaft und viele andere inspiriert haben, meinen Erlöser besser kennenzulernen.
 
Meine Lieblingsgeschichte zum Thema „Oma und Kirche" ergab sich aus einem Telefonge­spräch mit einem Menschen Namens Tony Roberts. Im Jahr 1986 hörte ich, wie er im Fern­sehen sein Zeugnis abgab. Es hat mich so beeindruckt, dass ich beim Sender anrief und mir die Telefonnummer geben ließ. Dann habe ich ihn angerufen. Tony erzählte mir von einer dunklen Zeit in seinem Leben. Er war Mitglied bei den Black Panters gewesen, einer radikalen Gruppe von Afroamerikanern in den 1960iger Jahren. Er hatte sich auf Drogen und Gewalt­taten eingelassen. Dann entführte er ein Flugzeug nach Kuba. Er kam ins Gefängnis, wo er unter schlimmsten Bedingungen leben musste. Täglich musste er lange Stunden auf den Zuckerrohrplantagen arbeiten und abends in die schreckliche Gefängniszelle zurück. Er hatte keinerlei Hoffnung, irgendwann einmal entlassen zu werden. Dann passierte es, dass er eines Abends an seine Großmutter denken musste.
 
Toni erinnerte sich, dass er im Alter von sieben Jahren von seiner Oma in die Kirche mitge­nommen wurde. Diese Erinnerung, so sagte Toni, gab ihm ein wohltuendes Gefühl. So fing Toni an, sich jeden Abend bei der Rückkehr in seine Gefängniszelle an alles zu erinnern, was er mit seiner Oma erlebt hatte. Eines Abends hörte er plötzlich eine Botschaft: „Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen."
 
Vielleicht erinnert sich jemand von Euch, dass dieser Vers aus der Bibel stammt, aus dem Buch Josua (1:5). Hier verheißt Gott dem Josua, dass er ihn begleiten wird wie vorher Mose. Und hier bestätigt Gott: „Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen." Aber Toni hatte niemals die Bibel gelesen. Er hatte lediglich seine Oma in die Kirche begleitet. Als Toni nun aber diese Botschaft hörte, da hatte er wieder so ein Wohlgefühl. Es war ein Gefühlt, ast wie die Einladung zu einem Essen. Jeden Abend musste Toni an seine Großmutter denken, an die Kirche und die Verheißung dieser Stimme.
 
Plötzlich begann sich alles um Toni herum zu ändern. Man hatte ihm gesagt, er würde dieses Gefängnis nicht lebendig verlassen. Trotzdem wurde er bald darauf in ein anderes Gefängnis verlegt, wo er unter viel besseren Umständen leben konnte. Genau so hatte man Toni gesagt, er würde nie wieder in die Vereinigten Staaten zurückkommen. Doch bald war er auf dem Weg in ein Gefängnis in den USA. Vielleicht klingt es komisch, dass sich jemand freut, in ein Gefängnis zu kommen, aber bei Toni war es der Fall, denn die Umstände in seiner neuen Zelle waren gegenüber denen in Kuba wie der Himmel. Und hier hatte er auch Zugang zur Gefängnisbücherei und zur Bibel. Er begann, in der Bibel zu lesen. Sein Leben veränderte sich immer mehr. Als ich 1986 mit Toni sprach, war er ein freier Mann, er war verheiratet, hatte eine Familie und betätigte sich in der Kirche.
 
War die Rolle der Frauen nicht schon immer ein Schlüssel zur lebendigen, erlösenden Kirche gewesen? Wenn man ehrlich und unvoreingenommen die Heilige Schrift und besonders die Evangelien untersucht, so wird klar, dass es die christliche Kirche ohne Frauen nicht geben würde. Und ganz gewiss würde sie nicht in der vitalen, lebendigen, praktischen und ange­wandten Form existieren, die für eine Botschaft, die erlösende und heilende Kraft der gött­lichen Liebe lebt. Wenn man an die Geschichte von Toni denkt, so mag es interessieren, dass der Hebräische Name für Jesus „Jeshua" oder „Yehoshua" und identisch mit Josua ist. Und der Name bedeutet erlösen, retten, beschützen.
 
Diese Wochenlektion ist Dokument, das die Fakten über die Rolle der Frau in Jesu Mission sehr inspirierend darstellt. Diese Frauen halten Wache und erkennen den Erlöser, den Heiler, den Christus. Mal sehen, was die Damen über den Meister zu sagen haben. WOW, Freut Euch!
 
Goldener Text:  Jes 62:11 „Sagt der Tochter Zion: siehe, dein Heil kommt!"
Nach dem Theologen John Wesley (Gründer der Methodisten) und seinem 1754 -1765 zusammengestellten Bibelkommentar wird der Ausdruck „Tochter Zion" als das verstanden, was wir die Kirche nennen und was die Juden als den Tempel in Jerusalem bezeichnen. http://en.wikipedia.org/wiki/John_Wesley
 
Die Verfasser des 62. Kapitels Jesaja beziehen sich auf den Wiederaufbau des „Tempels" in Jerusalem, auf ihrer Kirche. Dieses Kapitel und dieser Teil des Jesaja wurden von den Juden geschrieben, die etwa 539 vor Christus aus der babylonischen Gefangenschaft entlassen wurden. Kyrus der Große aus Persien hatte Babylon eingenommen. Er befreite die in Babylon im Exil lebenden Juden und schickte sie mit der Auflage nach Hause, Jerusalem und den Tempel wieder aufzubauen. Mit seiner Unterstützung dauerte diese Arbeit etwa 23 Jahre. „Die Tochter Zion" war geheilt und erlöst worden. Du kannst über den Wiederaufbau im Buch Esra Kapitel 1-6 lesen. Das ist wirklich interessant! Mit den folgenden Links erhält man auch eine Menge Hintergrundinformationen darüber:
www.bibletopics.com/biblestudy/108.htm
 
Wenn man den Goldenen Text als Schlüssel zur Lektion betrachtet, dann mag es hier inter­essant sein zu erfahren, was Mary Baker Eddy im Glossar von Wissenschaft und Gesundheit auf S. 598 über „Zion" sagt: „ZION. Geistige Grundlage und (Super-)Struktur; Inspiration; geistige Stärke." (entspr. dem englischen Original)
 
In dieser Woche werden wir in der Bibellektion viele Frauen antreffen, die in Jesu Leben vorkommen. Jede von ihnen hat auf ihre Weise geahnt, wie er seine Rolle als Erlöser, als Christus, als Messias erfüllte. Diese Ahnung hat ihrem Glauben eine Grundlage gegeben, einen „Superbau", der zu körperlicher Heilung und Wiederherstellung führte. Und jede von ihnen hat an der Wache teilgehabt, durch die bezeugt wurde, dass der Christus gekommen war.
 
Wechselseitiges Lesen:
In unserem Wechselseitigen Lesen begegnen wir dem ersten weiblichen Zeugen für den Christus am [Jakobs-] Brunnen in der samaritischen Stadt Sychar. Jesus musste nicht durch Samaria gehen, einer Stadt die ehrbare Juden unter allen Umständen zu vermeiden suchten. „Die Juden [hatten] keine Gemeinschaft mit den Samaritern." Es war mittags und es war sehr heiß. Die meisten Frauen holten ihr Wasser zu kühleren Tageszeiten. Jesus hielt sich dort auf, weil er wusste, dass sie kommen würde. Ihr Leben war so kaputt, dass sie es wahrscheinlich vermied, mit anderen ehrbaren Frauen zusammen zukommen. Das anerkannte Gesetz sah auch vor, dass der Meister nicht in der Öffentlichkeit mit einer Frau reden sollte. Aber Jesus sprach nicht nur mit dieser Sünderin (sie hatte fünf Männer gehabt und lebte jetzt mit einem anderen unverheirateten Mann zusammen), Jesus bot ihr sogar Wasser, dass immer erfrischt, das Wasser des Lebens, das Wissen von Gott. Und da ist noch etwas Interessantes, Jesus sagte der Frau, dass er tatsächlich der verheißene Messias oder Christus ist! (Joh 6:24) Ist Dir schon mal aufgefallent, dass Jesus diese Tatsache so direkt nicht wieder mitgeteilt hat, bis er vor Pilatus stand? Was war das Besondere an dieser Frau für Jesus und für uns? „ ... ob dieser nicht vielleicht der Christus ist?" (Joh 4: 29) Sie konnte geistig so viel erkennen, dass sie bereitwillig zugab, dass dies „der Christus" war. Das ist eine ziemlich gute Einführung in unsere WOW-Lektion!
 
Abschnitt 1: Maria - wow, was für eine junge Mutter! die Empfängnis und Geburt Jesu.
Sicher habt Ihr schon bemerkt, dass Maria eine sehr junge Mutter gewesen sein muss. Im Judentum dieser Zeit wurden die Jugendlichen normalerweise im Alten von 12 oder 13 Jahren verheiratet. Und noch eine Anmerkung: wir erfahren, dass Maria „mit Josef verlobt war". Die Versprechung oder Verlobung war damals wichtiger als die Eheschließung selbst. Es war etwas Ernsthaftes. Es war mehr, als das, was wir heute unter einer Verlobung verstehen. (s.a. http://www.myjewishlearning.com) Offensichtlich haben die Empfängnis und die Geburt Jesu alle biologischen so genannten Gesetze über den Haufen geworfen. Wie Mrs. Eddy in Wissenschaft und Gesundheit schreibt: „Die Erleuchtung von Marias geistigem Sinn brachte das materielle Gesetz und seine Ordnung der Zeugung zum Schweigen und sie gebar ihr Kind durch die Offenbarung der Wahrheit, wodurch sie bewies, dass Gott der Vater der Menschen ist." (S1) Die Fakten im Zusammenhang mit Jesu Geburt werden das sterbliche Gemüt immer wieder zum Staunen bringen, denn es ist wohl nicht bereit zuzugeben, dass „bei Gott ... alle Dinge möglich [sind]." (Mt 19: 26, Mk 10:27) Schließlich fanden es auch der oder die Verfasser des Jesaja unglaublich schwer sich das vorzustellen: „Sie gebar, bevor sie Wehen hatte; sie hat einen Jungen geboren, bevor der Geburtsschmerz kam. Wer hat so etwas je gehört?" (B2, Jes 66: 7) Aber es war möglich! Noch ein dickes WOW!
 
Aber, um das Gleichgewicht ein bisschen zu wahren, ihr Mädchen sollt nicht die ganze Berichterstattung für Euch haben! War Josef nicht ein stattlicher Mann? Selbst als alles gegen seine Verlobte sprach, heißt es: „Josef aber... war gerecht und wollte sie nicht in Schande bringen, ...". (B3) Als ihm dann Gottes Engel erschien und ihm versicherte, dass er nichts befürchten müsse, oder wie man sagen könnte nicht entsetzt sein müsse, wenn er Maria zur Frau nähme, weil „was in ihr empfangen ist, ... vom Heiligen Geist [ist]. Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen; denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden."
 
Wenn ich heute auf die Facebook Seite von Maria uns Josef ginge, würde ich beiden ein „gefällt mir" und einen erhobenen Daumen zuordnen. Sie waren beide empfänglich und auf den geistigen Sinn eingestellt. Das zeigt doch, dass sowohl Mütter wie Väter wach sein und für den Christus empfänglich sein können.
 
Abschnitt 2: Hanna, die Prophetin, die Tochter Phanuels aus dem Stamm Asser, WOW!
Letzte Woche sprach ich mit jemand über den Ruhestand - den Zeitpunkt ohne Arbeit mit viel Freizeit. Braucht man das? Ich dachte an dieses Gespräch, als ich diesen Abschnitt las. Hier wird uns Hanna vorgestellt (B5, Lk 2). Hanna arbeitete, oder besser gesagt, wachte im Tempel. Sie war 84 Jahre alt, verließ den Tempel nicht, fastete und betete und wachte ständig für die „Erlösung" Jerusalems. Wenn sie sich nun schon mit 83 Jahren zur Ruhe gesetzt hätte? Was, wenn Hanna gesagt hätte: „O, es wird Zeit, dass die jungen Mädchen sich um die Kirchenarbeit kümmern." Was würde sie verpasst haben? Entsprechend dem mosaischen Gesetz kamen Maria und Josef und brachten den 6 Wochen alten Jesus in den Tempel in Jerusalem, „um ihn dem Herrn zu weihen". (B5)
 
Wie Hanna auf Jesus reagiert.
„Und es gab eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamm Asser; die war hochbetagt und hatte nach ihrer Jungfrauschaft sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt und war nun eine Witwe von 84 Jahren; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Nacht und Tag. Die trat auch hinzu zur selben Stunde, pries den Herrn und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten." (nLB)
 
Zu „WOW" muss ich noch hinzufügen „WTGA" - Way to go Anna - Eine Wegstrecke weiter, Hanna !!! Sie wachte, und sie sah ihren Erlöser, ihren Heiland, ihren Messiah in dem sechs Wochen alten Säugling, Jesus. Nun, das ist wirklich geistige feminine Intuition. Gut, dass sie so lange ausgehalten hat, um das kleine Kind zu sehen.
 
Abschnitt 3: Das Mahl mit Jesus: den Christus ehren wenn es andere nicht tun.
Jetzt kommt die bekannte Geschichte von „Simon dem Pharisäer", der Jesus zum Essen einlud. (B8, Lk 7:36-50) Aber was dachte sich Simon dabei, was waren seine Beweggründe, war es eine ehrliche Einladung? Es gab keine normalen Höflichkeiten gegenüber dem Gast. Nein, Simon erwies Jesus keine der üblichen Höflichkeiten zu denen ein Begrüßungskuss, eine Fußwaschung der in Sandalen verstaubten Füße gehörte und eine Salbung des Kopfes mit Parfum wegen des trockenen Klimas. Simon gab ihm noch nicht eimal Wasser für seine Füße. Im Lukas 7: 44-46 wies Jesus darauf hin. Ganz offensichtlich war es Simon nicht an der Ehrung seines Gastes gelegen. Stattdessen vernachlässigte er ihn sogar.
 
Doch Jesus wurde nicht vernachlässigt. im Lukas 7 steht: „ ... sieh, eine Frau war in der Stadt, die war eine Sünderin. Als die vernahm, dass er im Haus des Pharisäers zu Tisch war, brachte sie ein Alabasterfläschchen mit Salböl und trat von hinten an seine Füße heran, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen und mit ihren Haaren zu trocknen, küsste seine Füße und salbte sie mit Salböl." (nLB)
 
Diese Frau kam in der Absicht, den Meister zu ehren. Es war ihr klar, dass alle Anwesenden wussten, was für eine Frau sie war, aber sie ließ sich durch niemand davon abhalten, ihre liebevolle Verehrung Jesu zu zeigen. Ihre Scham hielt sie nicht davon ab, etwas zu unterneh­men. Und Jesus lobte sie im Lk 7: 47: „Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind ihr vergeben, denn sie hat viel geliebt; ..."
 
Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit stammen von den ersten Seite des Kapitels „Die Praxis der Christlichen Wissenschaft" (W&G S. 362-365) Mrs. Eddy erklärt hier, wie die Liebe dieser Frau zu Jesus als Vorbild dafür dient, wie wir lieben müssen, um zu heilen.   WOW.
 
Abschnitt 4: Eine weitere Frau auf Wache - WOW - bereit, alles für die Heilung zu riskieren.
In diesem Abschnitt lesen wir von einer Frau, die bereit war, alles für eine Heilung durch Jesus zu riskieren. Während 12 Jahren medizinischer Behandlung war ihre Blutung nicht geheilt worden. Sie war verzweifelt. Obwohl sie mit ihrem Leiden nach dem jüdischen Gesetz nicht in die Öffentlichkeit kommen durfte, wartete sie auf Jesus und ergriff die Gelegenheit, als er nahe genug herangekommen war. In festem Vertrauen berührte sie einfach sein Gewandt und wurde geheilt. Jesus fühlte, was passiert war und fragte: „Wer hat meine Kleider berührt?" Die Frau hätte ja schweigen können, aber stattdessen zeigte sie sich und sagte demütig die Wahrheit. Darauf sagte Jesus nur: „Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen; geh hin in Frieden und sei geheilt von deiner Plage!"
 
In den Zitaten aus Wissenschaft und Gesundheit zu diesem Abschnitt gibt es eine genauere Erklärung zum „wie" dieser und jeder körperlichen Heilung. Und wenn ich diese Geschichte lese, muss ich immer an ein Gedicht von John Greenleaf Whittier denken, das den Titel hat: „Der Heiler". Es ist das Lied 96 in unserem Liederbuch, und man kann es sich anhören, wenn mann die Online Version von Concord anwählt, die von Der Mutterkirche ins Netz gestellt worden ist. Gegenwärtig gibt es eine kostenlose Version von Concord unter der Adresse:
 
Mary Baker Eddy hat niemals gezögert, die heilende Wirkung der Christlichen Wissenschaft anzubieten, selbst zu den frühen Zeiten, in denen sich ihr Denken noch entwickelte. Das zeigt sich auch bei einem Besuch bei Whittier im Jahr 1868. Das Ergebnis ihres Besuchs war eine Heilung, die hier folgt.
 
„Im Jahr 1868 wohnte Eddy in Amesbury bei ihrer Schülerin Sarah Bagley, die mit der Familie Whittier befreundet war. Im Juli dieses Jahres besuchten sie den Dichter, der schwer unter mehreren Krankheiten litt, was die meiste Zeit seines Lebens der Fall gewesen war. In den vorangegangenen Monaten hatte er oft an Freunde geschrieben und sich über seinen besonders schlechten Gesundheitszustand beklagt. Er hatte Auftritte abgesagt und sich entschuldigt, dass er Briefe nicht sofort beantworten konnte. Als Sarah Bagley nun den Besuch bei Whittier vorschlug, tat sie es mit der Anmerkung, dass er wohl nicht mehr lange leben würde. Als die beiden Frauen ankamen, fanden sie ihn in einem sehr bedenklichem Gesundheitszustand vor. Er hustete und zitterte ständig obwohl mitten im Sommer ein starkes Feuer im Ofen brannte. Dazu bemerkte Mary Baker Eddy, dass die Atmosphäre draußen sicher viel angenehmer sei, worauf er antwortete, dass Jesus Christus, wenn er denn in Amesbury vorbeikäme, Lungen aus Messing haben müsse, um zu überleben. (Manuskript A11063) Mary Baker Eddy sprach eine Weile mit ihm im „Sinne der Wissenschaft", und am Ende des Gesprächs, schien es ihm viel besser zu gehen. Als sie ging, rief Whittier ihr zu: „Ich danke Ihnen Mary, dass Sie mich besucht haben; es hat mir sehr gut getan." (A11063) Am nächsten Tag erfuhr sie, dass er aus seinem Krankenbett aufgestanden war und durch den Ort gegangen sei.
 
1875 schickte Mrs. Eddy Whittier ein Exemplar von Wissenschaft und Gesundheit mit einer Widmung. Whittier bemerkte dazu, dass es sich um eine Lektüre handele, die einen ein Leben lang beschäftigen werde. Nach seinem Tod fand man dieses Exemplar in seinem Nachlass. Offensichtlich war er 1868 nicht in die Krankheit zurückgefallen, sondern lebte bis zum Jahr 1892 und erreichte ein reifes Alter von 85 Jahren. !!
 
(Lied 96)
John Greenleaf Whittier*
 
Von jeher war der heil'ge Christ Den Kranken nah im Leid;
Schon leis' Berühren machtvoll ist, Von Schwachheit es befreit.
Und wer da wirkt in Gottes Nam', Dem Heilkraft wird beschert;
Die Macht des Saumes wundersam Ist ewig unversehrt.
 
So wirst auch du mit Macht begabt, Wie der im Syrerland,
Der Gutes tat, die Müden labt' Und böse Geister bannt'.
Der große Arzt an jeder Stätt' Dein Freund und Schutz ist er,
Der Heiler von Genezareth Dein Helfer, wie bisher.
 
Abschnitt 5: WOW, fest im Glauben und in der Liebe
Pilatus' Frau warnte ihn: „Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; ..." Dazu könnte man sagen: „Männer, hört auf Eure Frauen!" Pilatus fragte Jesus, bist Du der Juden König? Die Antwort: „Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit?"
 
Im Zitat (S19) schreibt Mrs. Eddy in Wissenschaft und Gesundheit: „Die Frauen unter dem Kreuz hätten die Frage des Pilatus beantworten können. Sie wußten, was ihre Hingabe inspiriert, ihren Glauben beflügelt, die Augen ihres Verständnisses geöffnet, die Kranken geheilt, die Übel ausgetrieben und die Jünger dazu veranlasst hatte, zu ihrem Meister zu sagen: „Auch die bösen Geister sind uns untertan in deinem Namen.""
 
Treu standen diese Frauen dort und hielten Wache; sie sind nicht davongelaufen. Maria, Jesu Mutter, Maria, die Frau des Klopas, Maria Magdalena, und bei ihnen war der Jünger, „den Jesus lieb hatte", und dem er die Aufgabe übertrug, für seine Mutter zu sorgen. Sie standen dort, weil sie die Liebe erlebt hatten. Sie hatten das Kind in stiller Demut kommen sehen. Sie hatten erlebt, wie der junge Mann mit den Doktoren und Gelehrten diskutierte und sprach. Sie waren geheilt, erlöst, beschützt und geliebt worden. Deshalb standen sie dort.
 
Den endgültigen Triumph des Christus sahen sie jetzt noch nicht, aber sie würden ihn bald sehen. Mrs. Eddy schreibt: „Der Mann ,voller Schmerzen' verstand am besten das Nichts des materiellen Lebens und der materiellen Intelligenz und die mächtige Tatsächlichkeit des alles umfassenden Gottes, des Guten. Das waren die zwei Kardinalpunkte des Heilens durch Gemüt oder der Christlichen Wissenschaft, die ihn mit Liebe ausrüsteten." Ihre treue Wache sollte sie für diese nächste Demonstration vorbereiten. Das Stück geht weiter.
 
Abschnitt 6: WOW, die geistige Liebe sieht den auferstandenen Jesus.
Maria Magdalena kam zum Grab, um Jesu Körper zu versorgen und sie verließ das Grab wieder in der Freude über den Triumph Jesu über den Körper. Er war aus dem Grab auferstanden. Und als sie das den Jüngern erzählte? Sie glaubten ihr nicht. Meinst Du, die Jünger waren bestürzt als Jesus plötzlich vor ihnen stand? Er schalt sie, er tadelte sie, er ging sie hart an, weil sie ihr nicht geglaubt hatten. Haben sie versucht, sich herauszureden, haben sie beschämt die Köpfe gesenkt oder haben sie sich den Tadel zu Herzen genommen? Nach Jesu Himmelfahrt heißt es (B14, Mk 16:20): „Sie aber gingen hinaus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und das Wort durch die mitfolgenden Zeichen bestätigte."
 
Eine ander Frau, die treu auf ihrem Posten stand und Wache hielt, Mary Baker Eddy, schreibt (S22): „Er bewies, dass Leben unvergänglich und dass Liebe der Meister über Hass ist. Er trat allen Ansprüchen der Medizin, der Chirurgie und der Hygiene entgegen und meisterte sie auf der Grundlage der Christlichen Wissenschaft, der Macht des Gemüts über die Materie." (S23, S. 314: 11) „Die Juden, die diesen Menschen Gottes zu töten beabsichtigten, zeigten deutlich, dass ihre materiellen Anschauungen die Urheber ihrer niederträchtigen Taten waren. Als Jesus davon sprach, seinen Körper wieder erstehen zu lassen - da, wie er wusste, Gemüt der Baumeister war - und sagte: „Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten", dachten sie, er meine ihren materiellen Tempel statt seines Körpers. Diesen Materialisten schien der wirkliche Mensch eine Geistererscheinung zu sein, unsichtbar und unvertraut, und der Körper, den sie in ein Grab legten, schien ihnen Substanz zu sein. Dieser Materialismus verlor den wahren Jesus aus den Augen; aber die treue Maria sah ihn, und mehr als je zuvor zeigte er ihr die wahre Idee von Leben und Substanz."
 
Abschnitt 7: WOW, den auferstandenen Erlöser und den ewigen Christus sehen.
(S25, W&G 561) „Der Offenbarer erblickte die geistige Idee vom Berg der Vision aus. Johannes sah die Koinzidenz des Menschlichen mit dem Göttlichen, wie sie sich im Menschen Jesus als die Göttlichkeit zeigte, die die Menschlichkeit im Leben und dessen Demonstration umfasst - die dem menschlichen Wahrnehmungsvermögen und Verständnis das Leben erschließt, das Gott ist. In der göttlichen Offenbarung verschwindet das materielle und körperliche Selbst und die geistige Idee wird verstanden."
 
Wie erstaunlich, dass wir fortwährend von Jesu Leben lernen. Es ist so viele Jahre her, und er war so kurze Zeit unter uns, und doch lebt die Geschichte Jesu. Als ich in den letzten Tagen an diesem MET arbeitete, habe ich von lebenden Zeugen gehört, dass der Cristus in Tätigkeit ist und immer wieder heilt, erlöst und restauriert. Diese Zeugen leben in Argentinien und Amerika, in Europa und Afrika, in Norwegen und England. Lebendige kleine Kinder und strahlende Großmütter. Wie beim Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem hat Jesus die Herzen erhoben, um den Wiederaufbau eines Lebens zu sehen, das scheinbar durch Hass zerstört worden war. Die treuen Frauen am Ende seines sterblichen Lebens wurden zu Zeugen seines wiederer­standenen Lebens. Und seine weitergehende Demonstration und Herrschaft führten zum ewigen Christus.
 
Wie wir in dieser Wochenlektion gesehen haben, waren diese Frauen, die ihm in ihrem Leben folgten, eine treue Hilfe für unseren Meister, Christus Jesus. Oft waren sie die Treuesten und Weitsichtigsten. Von Maria zu Hanna, zu Maria Magdalene, zur Samariterin und der Frau, die durch einfache Berührung geheilt wurde, jede erkannte den Erlöser, den Heiland, den Christus.
 
Und WOW, die Frauen, die wachten, bekamen eine besondere Ergänzung als Mary Baker Eddy kam, die Wissenschaft des Christus aufzuzeichnen, die Jesus jeden Tag demonstriert hatte.
 
Wie es Mrs. Eddy im Zitat S27 (S&H 565) sagt: „Die Verkörperung der geistigen Idee im Erdendasein unseres Meisters währte nur kurze Zeit; aber „sein Reich wird kein Ende haben", denn Christus, die Idee Gottes, wird schließlich alle Nationen und Völker durch die göttliche Wissenschaft regieren - gebieterisch, absolut, endgültig. Diese makellose Idee, die zuerst durch den Mann und dem Offenbarer zufolge zuletzt durch die Frau dargestellt ist, wird mit Feuer taufen; und diese Feuertaufe wird die Spreu des Irrtums mit der verzehrenden Glut von Wahrheit und Liebe verbrennen und sogar das Gold des menschlichen Charakters schmelzen und läutern."
 
Und die „Tochter Zion", der Tempel, der nicht aus Holz und Stein gebaut ist, sondern auf einer „Geistigen Grundlage und Struktur" (engl.: superstructure= Superbau), wir wiederhergestellt werden. (W&G 599: 8)

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