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Bedenke: Vollkommenheit liegt der Wirklichkeit zugrunde

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, March 19th, 2012

Bedenke: Vollkommenheit liegt der Wirklichkeit zugrunde.

Ideen für die Anwendung der Wochenlektion:

Wirklichkeit
in der Woche vom 19.-25. März 2012
von Rick Stewart, C.S. aus Dresden in Deutschland
Telefon: +49 351 312 4736
RickStewartCS@aol.com
 
[In eckigen Klammern und in Kursivschrift stehen Anmerkungen von Warren Huff, CedarS-Direktor und Herausgeber der Mets und PSSTs und PYCLs: Die folgenden Ideen zu Anwendung für diese Woche und die möglichen Sonntagsschulthemen (PSST), die noch nachfolgen, werden ganzjährig primär für die Camper und Mitarbeiter von CedarS (und auch für einige Freunde) angeboten, um den großen Wert des täglichen Lektionsstudiums (nicht nur im Camp) zu erkennen und zu demonstrieren. Du kannst Dich anmelden, um sie kostenlos per e-Mail zu erhalten - jeden Montag in Englisch und etwa Mittwoch in freier Übersetzung in französisch durch durch Pascal, in deutsch durch Helga und Manfred oder in spanisch durch ein Team von Ana, Eric, Claudia und Patricio. Ihr könnt euch eintragen auf der Seite: www.cedarscamps.org/newsletters]
 
Wie oft bekommt man zu hören: „Na ja, niemand ist vollkommen." Dazu kann ich einiges berichten. Und ich werde auch auf die Bibellektion dieser Woche hinweisen, die das Thema „Wirklichkeit" hat. Ich begreife diese Lektion als „vollkommenes" Beispiel für eine ‚greifbar‘ gemachte Untersuchung des Begriffs „Vollkommenheit", die das sichtbar macht. Dazu gehört auch, dass wir mehr über unsere Rolle beim Beobachten, beim Erfahren oder Bezeugen der manifest gewordenen Wirklichkeit lernen.
 
Und ich liebe den Gedanken Mrs. Eddys, der in dieser Lektion vorkommt und eine „vollkommene" Grundlage für unser Studium ist: „Vollkommenheit liegt der Wirklichkeit zugrunde. Ohne Vollkommenheit ist nichts völlig wirklich." (S1, W&G 353: 18-19)
 
Hast Du schon einmal einen Schimmer von dem bekommen, was Vollkommenheit ist? Einen vollkommenen Augenblick erlebt? Etwas, was Du erfahren hast und was man nur mit der zum Ausdruck gekommenen Vollkommenheit beschreiben könnte? Ich werde Euch einige meiner liebsten „Augenblicke der Vollkommenheit" beschreiben.
 
Ich war mit meinen Kindern bei einem Hoffest beim Obsthof Rüdiger. Das ist ein Obstbauernhof von Freunden in der Nähe Dresdens. Wir furen auf einem Heuwagen durch die Baumreihen. Unser Fahrer hielt an Bäumen mit den schönsten knallroten Äpfeln und forderte uns auf, einen Apfel zu pflücken. Ich griff mir einen, wischte ihn an meiner Jacke ab und biss herzhaft hinein: ein saftiger, süßer aber gleichzeitig leicht säuerlicher Geschmack - einfach unglaublich! Mein Sohn Noah lachte, als ich sagte: „Absolut der beste Apfel, den ich je in meinem Leben gegessen habe." Aber ich meinte, was ich sagte. Das war ein vollkommener Apfel - für mich war es ein vollkommener Apfel.
 
Ein anderer vollkommener Augenblick: Ich war in Costa Rica an der King's Beach. Durch Palmölplantagen waren wir zu einem einsamen Strand gekommen. Weit und breit war außer einer kleinen Gruppe niemand zu sehen. Die Wellen waren genau richtig - groß, sie brachen im richtigen Augenblick, aber sie waren nicht zu groß, und ein leichter Landwind strich darüber hin. Zwischen den Wellen war ein kleiner Kanal, durch den man leicht mit dem Surfbrett hinaus­paddeln konnte. Ich nahm mein flammneues Surfbrett, das noch kein Wasser gesehen hatte, und paddelte hinaus. Mit einer Linkswende erwischte ich eine wunderbare Welle. Nun bin ich kein Surfmeister wie Kelly Slater, aber ich liebe das Wasser. So war die Tatsache, dass hier alles in vollkommener Ordnung zusammenkam, einfach atemberaubend schön. Der vollkommene Ort, die vollkommene Welle, das vollkommene Timing und etwas, das es nicht oft gibt, ein vollkommener Ritt auf der Welle mit mehreren Wendungen und schließlich der vollkommene Kick über den Wellenkamm, bei dem mir das Wasser ins Gesicht sprühte. Welch ein Genuss! In meiner Erinnerung steht dieser Anblick immer noch deutlich vor den Augen und lässt mein Herz höher schlagen. Da sage doch keiner, es gäbe keine Vollkommenheit.
 
Doch alle diese Erlebnisse liegen in einem Gebiet, auf dem jeder von uns erlebt, was eben vollkommen ist. Was könnte wohl eine vollkommene Malzeit sein, ein vollkommener Abend, der vollkommene Urlaub? Da geht unsere Wochenlektion noch weiter, indem sie uns das ganz vollkommene Wesen der Wirklichkeit zu verstehen hilft. In einem Videovortrag für Die Mutter­kirche aus den frühen 1990iger Jahren mit dem Titel „Unendlichkeit und Individualität" macht der Astrophysiker Laurance Doil die folgende Feststellung: „Unter den hervorragendsten Ent­deckungen des 19. und 20. Jahrhunderts - von Maxwells Arbeiten zum Elektromagnetismus bis zu Einsteins Studien über Zeit und Raum - ist die bei weitem hervorragendste und bedeutungs­vollste die Entdeckung Mary Baker Eddys, dass die Wirklichkeit vollkommen ist." (Lodi News Sentinel, 14. April 1992)
 
Eine neuere Ansprache von Laurance kann im Internet unter der folgenden Adresse gefunden werden:
 
Eine vollkommene Wirklichkeit? Warte ab! Diese Lektion hat dazu einiges zu sagen. Beginnen wir mit unserer Untersuchung der „Vollkommenheit", die „der Wirklichkeit zgrunde"-liegt. (S1)
 
Der Goldene Text: [Verkünde die Größe unseres Gottes! ... Sein Werk ist vollkommen. (5. Mose 32: 3, 4 nach der englischen Übersetzung Holman Christian Standard Bible)]
Wegen dieses Verses habe ich über 20 verschiedene Bibelübersetzungen studiert, und fast alle haben „vollkommen" als Beschreibung für Gottes Werk übersetzt. Eine Übersetzung verwendet das Wort „Vollkommenheit". Und eine erklärt einfach, „Er tut es niemals falsch". (CEV) Mehr als zwanzig zu eins findet sich: „Gottes Wort ist vollkommen." So gibt es für die Beispiele in dieser Lektion eine Grundlage und die ist einfach ein fester Glaube an das „vollkommene" Werk Gottes.
 
Wechselseitiges Lesen: Dieses Wechselseitige Lesen ist ganz einmalig. Ich kann mich nicht erinnern, wann das letzte Mal ein Heilungsbericht die Lektion eingeführt hat. Und das ist es, was das Wechselseitige Lesen ist, eine Einführung. Hier lesen wir von der geliebten Erzählung über Petrus und Johannes, die den Gelähmten am Tempeleingang heilen. Die Leute, die das sahen und miterlebten, konnten nur staunen, dass jemand, der von Geburt an gelähmt gewesen war, plötzlich ging, herumsprang und Gott lobte. Dafür gab Petrus eine ganz einfache Erklärung. „Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, ... Und durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen hier, den ihr seht und kennt, stark gemacht; und der durch ihn bewirkte Glaube hat ihm vor euer aller Augen die volle Gesundheit gegeben." (nLB Apg 3: 13, 16) Die englische Bibel (KJV) spricht hier von „vollkommener Gesundheit".
 
„Vollkommene Gesundheit": Ich bin in einer Pferdegegend auf gewachsen, in Ocala, Florida. Dort gab es über 1200 Pferdehöfe, davon über 900 mit Rassepferden. Die Stadt hatte den Spitznamen: „Welt-Pferdehauptstadt". Wenn es um die Gesundheit eines Pferdes geht, spricht man oft von „vollkommener" Gesundheit. Wenn ein Pferd eine Verletzung oder einen Unfall gehabt hat, dann behandelt man es mit dem Ziel, hoffentlich wieder ein gesundes Pferd zu bekommen. Einer meiner ersten Patienten in der christlich-wissenschaftlichen Praxis war ein Pferd mit dem Namen Dugan. Es gehörte zur Züchtung „Quarter Horse", eine in Amerika gezüchtete Rasse mit besonders kräftigen Muskeln und großer Ausdauer. Ich hatte Dugan oft geritten und auf die Bitte des Eigentümers auch regelmäßig trainiert. Nachdem der Tierarzt jede Hoffnung für Dugan aufgegeben hatte, bekam ich vom Eigentümer einen Anruf, und er bat mich, auf seinen kleinen Hof zu kommen. Ich sprach mit Dugan, kraulte ihn und habe ihm sogar Lieder vorgesungen. Meine Gebete waren von der Art, „die Wahrheit zu wissen" oder Dugans geistige Vollkommenheit als Idee oder Schöpfung Gottes zu erkennen. Ich hatte viel Vertrauen, allerdings nicht auf meine eigenen Fähigkeiten, sondern wie Petrus und Johannes, Vertrauen auf das, was Gott uns durch Seinen Sohn Christus Jesus offenbart hat. Und am frühen Abend konnte ich Dugan seinem Besitzer in „vollkommener Gesundheit" zurückgeben.
 
Abschnitt 1: Die Wirklichkeit ist geistig und vollkommen - keine Vernebelung !
Dieser Abschnitt ist ein klares Beispiel dafür, dass die Transformation unserer Ansicht vom Materiellen zum Geistigen eine klarere Anschauung vom Leben gibt. Wenn der Nebel sich vom materiellen Denken hebt, dann sieht man die Wirklichkeit in ihrer geistigen Vollkommenheit. Ein besonderes Beispiel für diese „vernebelten" Erscheinungen und für unser Verhalten dabei befindet sich in dem folgenden täglichen Lift von Mari Milone, CSB aus Monevideo, Urugai mit dem Titel „Durch den Nebel hindurch". Mari ist Mitglied des Vortragsrates der Christlichen Wissenschaft. Sie berichtet von einer Autofahrt mit ihrem Mann durch Nebel, der so dicht war, dass man manchmal nur wenige Meter weit sehen konnten. Hin und wieder jedoch drang ein Sonnenstrahl durch den Nebel und zeigte, was wirklich da war. Mari dachte daran, dass selbst der dickste Nebel die Tiere, die Bäume, die Gebäude und Menschen nicht in ihrer Existenz berühren konnte. Sie waren immer noch da. Mari sagte, dass wir machmal unseren Weg im Vertrauen gehen müssen, nicht nach Sicht, wie es auch im 2. Kor 5: 7 heißt. Sie weist auch darauf hin, dass im dichtesten Nebel der Furcht, der Krankheit oder des Schmerzes ein kleiner Lichtstrahl der geistigen Wahrheit den Nebel durchdringen kann. Mari zitiert aus Mrs. Eddy's Buch Nein und Ja, wo auf Seite 16 steht: „Die Nebel der Materie - Sünde, Krankheit und Tod - verschwinden in dem Verhältnis, wie die Sterblichen sich Geist nähern, der die Wirklichkeit des Seins ist." Hier ist die Internetadresse für den vollständigen Daily Lift: http://christianscience.com/prayer-and-health/inspiration/your-daily-lift/2-9-beyond-the-fog
 
Im Zitat B3 steht: „ ... ich bin wie ein Schlauch im Rauch;" (Ps 119: 83) Auf einer Seite der im Internet verfügbaren „My Bible Lesson" Der Mutterkirche befindet sich ein sehr interessanter Hinweis: „Der Psalmist vergleicht sich mit einem Ziegenlederschlauch, in dem Wein vergoren wird. Ein solcher Ziegenlederschlauch mit Wein gefüllt im Rauch in einem Zelt aufgehängt, sollte dem Wein eine besondere Würze verleihen. Aber dieser spezielle Schlauch, mit dem sich der Psalmist vergleicht, war nach langem Gebrauch leer, alt, brüchig und rauchgeschwärzt. Ziegenlederschläuche müssen aber neu und flexibel sein, damit die Gärungsgase sich ausdehnen können, sonst würde der Schlauch platzen und der Wein verlorengehen. Der Psalmist betete um neue Einsichten in die Bedeutung der göttlichen Botschaft. (symbolisiert durch frischen Wein)" www.mybiblelesson.com/
 
Abschnitt 2: Engel helfen uns bei unseren Unvollkommenheiten
„Der Herr wird vollkommen machen, was mich betrifft." (B5, Ps 138 KJV) Ich liebe diese Zusicherung aus den Psalmen. Sie ist ein klarer Hinweis darauf, dass wir beim Ausarbeiten unserer Erlösung nicht alleine sind.
Zitat B7 aus dem Propheten Jesaja bezieht sich auf König Usija. Und wieder gibt „My Bible Lesson" Der Mutterkirche sehr interessante Ensichten: „Usijy wurde im Alter von 16 Jahren König. Seine Herrschaft war die längste und die erfolgreichste in der ganzen hebräischen Geschichte. Während der letzten Regierungsperiode wurde er aber ausgesprochen hochmütig. Einmal verbrannte er Weihrauch im Heiligtum des Tempels, was sonst nur Priester durften. In dem Augenblick erkrankte er an Lepra, wodurch er für das weitere Regieren untauglich wurde. Er musste den Königspalast verlassen, und sein Sohn übernahm die Regierungsgeschäfte."
 
Wir alle leben und lernen. Auch leben wir und wachsen in unserem Verständnis. Dieser Abschnitt öffnet vor uns Möglichkeiten, die zeigen, dass wir nicht allein sind. Wie es im Lied Nr. 9 des Liederbuchs der Christlichen Wissenschaft heißt: „Er (Gott) kennt den Engel, den du brauchst und sendet ihn dir zu, Dass er dich schützend hält." Von Usija können wir lernen, wie wichtig es ist festzustellen, woher unsere Fähigkeiten und unser Erfolg kommen, nämlich spezifisch von Gott. Unsere Vollkommenheit ist lediglich die Reflexion einer vollkommenen Quelle. Mrs. Eddy nennt das, „den vollkommenen Gott und den vollkommenen Menschen". Da befindet man sich auf sicherem Boden, um zu wissen wer wir sind und wo wir herkommen.
 
Aber wenn wir nun einen Fehler begehen? Wenn wir stolpern, fallen, hochmütig werden oder einfach in Unwissenheit alles durcheinander bringen? Wie die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit zeigen, erheben uns die „Engel Seiner Gegenwart". An einem Sylversterabend zündete ich einige selber gebastelte Feuerwerkskörper. Das war sehr erfolgreich und bekam die Anerkennung deren, die zuschauten. Aber dann erinnerte ich mich an etwas Schwarzpulver, das ich noch im Haus hatte. So kam mir der Gedanke, dass ich es bei diesem Anlass verbrauchen könnte. Also mischte ich in einem Gefäß von einem halben Lieter Volumen das Schwarzpulver mit einigen anderen Chemikalien, die dem Ganzen etwas Farbe verleihen würden. Aber ich machte dann einen schrecklichen Fehler, indem ich davon ausging, dass das ein langsam abbrennendes Gemisch sei. Eigentlich wusste ich das besser. Als ich die Minibombe zündete, erschütterte die Explosion die ganze Nachbarschaft und hüllte mich in eine Rauchwolke, so dass ich aussah wie bei Wilhelm Busch. Als der Rauch sich legte, waren meine Haare und Augenbrauen versengt, meine Sachen mit Ruß geschwärzt, und was nicht so komisch war, ich hatte meine Hand arg verbrannt. Ich machte eine witzige Bemerkung und ging ins Haus, um meine Mutter anzurufen, die Ausüberin war. Dann stellte ich mich unter die Dusche. Anschlie­ßend war das Duschbecken ganz schwarz. Aber als ich die Hand aus dem Wasser nahm, war der Schmerz unerträglich. Ich wusste, dass ich standhaft sein musste. Ich konnte meine Hand ja nicht ständig im Wasser kühlen. Ich wusste, dass ich mich auf den Tröster verlassen konnte, der für mich handelte. Das Gebet meiner Mutter zeigte Wirkung und meines auch. Die Versuchung, sofortige Linderung zu suchen, war überwältigend. Aber ich hatte die Gewissheit, dass ich mich auf die dauerhafte Hilfe durch den Tröster verlassen konnte. Ich entschied mich klar dafür, nichts miteinander zu vermischen. Mit diesem Standpunkt verschwanden die Schmerzen und kamen nicht zurück. Ich war Erster Leser und musste am nächsten Tag meinen Dienst tun, ohne ein Problem zu haben. Während der nächsten Tage machte ich so viel Fortschritt, dass ich mit meinen Freunden surfen gehen konnte. Einer von ihnen, ein ehemaliger Sanitäter, sagte zu mir: „Mann, du hast dich wohl ganz schön verbrannt, aber jetzt sieht es gut aus."
 
Abschnitt 3: Vollkommene Gesundheit durch die Wissenschaft des Seins.
Was machen wir mit Unvollkommenheiten wie Krankheit, Leiden und Unfall? Gibt es da eine Alternative zur gewöhnlichen medizinischen Behandlung? Viele Christliche Wissenschafter, die durch christlich-wissenschaftliche Behandlung und Gebet Heilungen erlebt haben, würden bestätigen, dass es eine Alternative gibt. Aber jemand, der nicht mit der biblischen Grundlage für das Heilen vertraut ist, würde mit Staunen reagieren. Mein Sohn Noah hat gerade über ein interessantes Beispiel berichtet, durch das man verstehen kann, was beim Heilen vor sich geht.
 
In seinem Zimmer hat Noah in den letzten Tagen große Veränderungen vorgenommen. Er teilt sein Zimmer mit seinem jüngeren Bruder Johann. Er versuchte, sein Zimmer so einzurichten, dass man eine gewissen Ordnung empfinden kann, dass man sich dort mehr zu Hause fühlt. Und dabei hatte er einige großartige Ideen. Letzte Woche kam ein Sofa dazu, das er von seiner Großmutter geerbt hatte. Das Sofa passte großartig in seine neue Zimmerordnung hinein und wirkte sehr schön.
 
Dann hatte er wieder eine Idee. Er rief mich, um mir zu zeigen, was er getan hatte. Teil der Möbelanordnung waren ein Hochbett, in dem Johan schlief und darunter das Sofa und dann ein Bücherregal, das den Raum teilte. Als Noah mich rief, stand er am anderen Ende des Zimmers, und ich dachte, er wolle mir da etwas zeigen. So ging ich gradewegs auf ihn zu. Als ich ihn erreichte, stand er da und grinste. Meine Schritte waren gerade dort lang gegangen, wo vorher das Bücherregal gestanden hatte. Das war so ideal, eine so vollkommene Idee, dass mir die Veränderung überhaupt nicht aufgefallen war. Er hatte das Bücherregal zu den anderen Regalen an der Wand verschoben. Aber diese Idee war so vollkommen, dass es einfach natürlich aussah. Und wenn Du an das Heilen der Christlichen Wissenschaft denkst, dann is das genau so etwas. Es ist die „richtige Idee", die „vollkommene Idee", die sich zeigt, wenn sie am rechten Platz ist, und dann ist die alte Vorstellung einfach ausgelöscht. Als ob sie nie dagewesen wäre. Eine christlich-wissenschaftliche Heilung hinterlässt uns nicht so, als ob wir einen alten Freund verloren hätten, eine Krankheit oder Beschwerde. Stattdessen scheint alles so zu sein, wie es immer gewesen sein sollte, absolut vollkommen.
 
Abschnitt 4: Vollkommene Samen: Behalte das Gute und ernte Vollkommenheit!
Wir müssen Geduld mit uns selbst haben. Es ist so leicht zu sehen, was bei uns selbst und bei anderen falsch läuft, um dann mit dem Dreschflegel dazwischen zu schlagen. Aber wie Jesus uns in dem Gleichnis dieses Abschnitts zeigt (B14, Mt 13), gibt es etwas Wirksameres als alles, das Gute und das Schlechte, zusammen auszureißen. Manchmal muss man nur etwas mehr wässern und düngen, damit sich das Gute in unserem Leben entwickeln kann und man darf sich nicht durch augenblickliche Rückschläge beunruhigen lassen. Und wenn die Ernte kommt, dann können wir sehen, was wir behalten und was wir wegwerfen wollen. Ich ermutige mich immer selber, selbst wenn ich gestolpert bin, mich wieder der Lektion zuzuwenden und zu beten. Manchmal sind wir versucht, uns Sorgen zu machen, uns zu wundern oder zu zweifeln, wo wir doch einfach die Wahrheit wissen müssten. [Wir planen, diese Lebens-Lektion aus dem Gleichnis vom Weizen und Unkraut mit Weizen und vereinzelten Unkrautsamen in unserem organische Garten darzustellen, den Mickey gerade am Kopf des Zietreisenden-Pfades anlegt.]
 
Ein Freund aus meiner Heimat, Tom Evans, berichtete mir von einer Erfahrung mit einem dank­baren Samen. Tom schrieb: „Bei uns in Florida wächst kein Weizen, aber ich ergötze mich immer noch an dem, was aus einem Samen geworden ist, den ich vor Jahren aussäte. Bei einem Freund hatte ich unter seinem Baum einen Samen aufgelesen und in die Tasche gesteckt. Es war ein so genannter Orchideen-Baum. Ich habe ihn zu Hause ausgesät. Wenn ich heute aus dem Fenster schaue, dann sehe ich einen große Baum mit vielleicht 500 rosaroten Blüten, die gegen den blauen Himmel ganz wundervoll aussehen. Als kleinen Nebeneffekt erlebe ich, wenn die Blüten verblühen, dass durch eine leichte Brise ein Teppich aus rosa Blütenblättern herabregnet."
 
„Wir sind die schönen Blüten, die Christus ausgesät hat. Wir müssen nur wir selbst sein und in Vollkommenheit leuchten. Irrtum kann diese Vollkommenheit nicht aufhalten, auch wenn er es scheinbar versucht. Die Orchideenblüten sind immer noch schön, auch wenn die Eichhörnchen durch das Geäst springen oder die Vögel auf ihm landen oder der Wind bläst oder die Sonne herunterbrennt." Amen, Tom.
 
Abschnitt 5: Vollkommenes, dauerhaftes Sehen und Hören.
[Als die Gründerin von CedarS einmal per Zufall ihre Bibel öffnete, um Gott zu fragen, welchen Sinn es haben würde, Sein Camp in den Ozarks zu betreiben, fielen Ihre Augen auf das ganze Kapitel 35 im Jesaja, aber besonders auch auf die Verse vor dem Bibelzitat B18, Jes 35:5. Sie sagen (mit Ruths Gedanken in Klammern): „Stärke die müden Hände (begreife, wie du die geistigen Wahrheiten anwenden musst) und festige die schwachen Knie. (die Bereitschaft, einen manchmal unpopulären Standpunkt zu vertreten) Sage zu denen mit furchtsamen Herzen (denen Gottes Liebe, die sie umgibt, noch nicht bewusst ist), seid Stark, fürchtet euch nicht ... dann werden die Augen der Blinden (für das gegenwärtige Gute) geöffnet werden (mit Dankbarkeit), und die Ohren der Tauben (der Unempfänglichen) geöffnet werden."] Tom und seine Familie sind langjährige CedarS Camper und Elternhelfer. Er hat diese Gedanken mit uns geteilt im Hinblick auf das Vertrauen zu wissen, dass unsere Fähigkeiten, das Sehen und besonders das Hören geistig, permanent und vollkommen sind.
 
Einmal haben meine Söhne mit mir bei den Pfadfindern gezeltet. Wir waren in der Nähe des Wassers, und jeder ging schwimmen. Als die Jungen aus dem Wasser kamen, sagte ihnen ein anderer Jugendführer (ein gelernter Sanitäter), dass er ihre Ohren mir einer Medizin abtupfen müsse, um die Bakterien zu töten, die sie sich beim Schwimmen eingefangen haben. Er sagte, dass das Medikament etwas brennen würde, das sei aber ein Zeichen dafür, dass es wirksam ist. Jeder fühlte das Brennen. Meie Söhne und ich nahmen das Medikament nicht und fühlten uns pudelwohl. Das erinnert mich an eine Zeit, in der mein Gehör etwas schlechter zu werden schien. Interessanterweise passierte einer Bekannten von mir das gleiche, und die Ärzte verschrieben ihr eine medizinische Behandlung. Meine Aufgabe, so schien es mir, war, diesen Sinn der Unvoll­kommenheit meiner Ohren nicht zu akzeptieren. Ich wusste, dass ich höre, weil ich eine Re­flexion Gottes bin und deshalb mein Gehör vollkommen sein muss. Etwa eine Woche danach unternahm ich einen Dauerlauf von meinem Haus zum Strand. Dabei floss mehr Ohrenschmalz aus meinen Ohren, als ich euch beschreiben möchte. Seither ist mein Gehör immer vollkommen gewesen.
 
Abschnitt 6: Die Werke Christi: Sieh den vollkommenen Menschen, sei aufmerksam!
Die Lektion dieser Woche hat mich mehr denn je dazu gebracht zu begreifen, dass der Schlüssel in einem einfachen Vertrauen oder Glauben an das, was Gott geschaffen hat, liegt. Er hat es vollkommen gemacht, Er erhält es vollkommen, und so können wir uns einfach über Seine Vollkommenheit freuen. War Jesus von den Menge der Kranken überwältigt, die um Hilfe jammerten? Er sah Gottes Reich als gegenwärtig genau dort, wo andere ausgedehntes Elend sahen. Er sah über das materiell Augenscheinliche hinaus und erblickte Gottes Volkommenheit, die in seiner ganzen Umgebung zum Ausdruck kam.
 
Wie wichtig ist es zu begreifen, dass es meistens daran liegt, uns selbst aus dem Weg zu räumen, damit sich Gott manifestieren kann.
 
Zitat S25 enthält die wunderbare Beschreibung der Methode Jesu: „Jesus sah in der Wissen­schaft den vollkommenen Menschen, der ihm da erschien, wo den Sterblichen der sündige sterbliche Mensch erscheint. In diesem vollkommenen Menschen sah der Erlöser Gottes eigenes Gleichnis, und diese korrekte Anschauung vom Menschen heilte die Kranken."
 
Auf manche Weise gleicht die Beobachtung des göttlichen Universums der Naturbeobachtung. Man muss die Augen offenhalten. Man muss aber auch empfänglich und aufmerksam sein. Und ein bisschen Bereitschaft gehört auch immer dazu und dass man zur rechten Zeit am richtigen Ort ist. Das gilt genau so für die Öffnung unserer Herzen für die tägliche Praxis des Heilens, wie Jesus es tat. Wir müssen offen bleiben, empfänglich sein und auf Gottes Führung lauschen. Er wird uns brauchen und uns genau dorthin stellen, wo er uns braucht und wenn er uns dort braucht.
 
Neulich am Morgen war ich auf dem Weg zu Bank in unserer Nachbarschaft. Ich hatte unsern Hund Theo an der Leine. Während ich ging betete ich und versuchte für einige Fälle auf Gottes Führung zu lauschen. Ich hielt kurz an, um mit ein paar Freunden zu sprechen, die mir begeg­neten. Au die Frage, wie es geht, antworteten beide: „Danke, gut." Dann aber sagte einer von beiden: „Er sagt zwar, dass alles in Ordnung ist, das ist aber nicht wirklich so." Zunächst war ich versucht zu fragen: „Warum?" Stattdessen aber lauscht ich auf die Gedanken, die mir kamen. Ich hörte mich zu dem Bekannten sagen, der scheinbar die Probleme hatte: „Weißt Du Stefan, es ist heute bewölkt. Aber wir beide wissen doch, dass hinter den Wolken immer eine warme Sonne scheint. Wenn nun die Dinge für uns manchmal etwas dunkel oder schwierig zu lösen scheinen, dann fällt uns doch ein, dass die Sonne immer scheint. Und ich wette, Du kennst den Psalm, wo von Gott als einem Hirten gesprochen wird. In diesem Psalm heißt es nun, dass selbst wenn wir durch ein Tal gehen, das auch als „Schatten des Todes" bezeichnet wird (engl. Bibel, KJV), wir niemals allein sind. Meine Mutter hat immer gesagt: „Auch wenn wir durch das Tal gehen, so gehen wir hindurch, wir schlagen dort nicht unser Lager auf!"
 
Wir schüttelten die Hände und verabschiedeten uns. Ich ging über die Straße zu einem mitten in unserer Wohngegend liegenden unbebauten Grundstück, und das liegt nicht auf dem Lande! Da ließ ich unseren Hund von der Leine, damit er sich etwas bewegen konnte. Während Er nun durch das Grundstück streifte, sahen Theo und ich gleichzeitig einen richtigen Feldhasen. Theo hätte ihn zu gerne gejagt, aber ich befahl ihm einfach „steh", und er gehorchte. Ich staunte noch über das, was wir gerade gesehen hatten. Völlig unerwartet, mitten in der Stadt und am hellen Tag um 10 Uhr vormittags hatten wir diesen wunderbaren Augenblick in der Natur erlebt. Theo und ich haben das richtig genossen.
 
Hier in der Mitte Dresdens erleben wir Füchse, Schwalben, Hasen und die guten alten amerika­nischen Waschbären. Ich habe sie alle selber gesehen. Die meisten Menschen sehen sie nicht. Entweder achten sie nicht auf sie oder sie schlafen, wenn die Tiere aktiv sind. Aber ein aufmerksamer Beobachter der Natur kann sie sehen.
 
Und Gottes Vollkommenheit, die vollkommene Gesundheit, Ganzheit und Unversehrtheit? Man muss schon etwas aufmerksam hinsehen, aber wenn man das tut und lauscht, dann wird man sich wundern, was alles zu sehen ist.
 
Abschnitt 7: Bleib' dran, und schau auf den Preis der Vollkommenheit!
Wie wichtig ist es, mit sich selber Geduld zu haben! Wachse weiter, geh voran! Alle Zitate aus der Bibel und aus Wissenschaft und Gesundheit in diesem Abschnitt ermutigen uns, dran zu bleiben. Halte Dich in Schwung! Wende alles an! [Camper und Mitarbeiter werden Paulus' Anregungen folgen und praktizieren, was er an die Philpper schreibt (B23) beim neuen Reifenübergang nahe bei Philippi auf auf unserem Pfad durch den Bibel Land Park, wo man den letzten Reifen loslassen muss, um zum nächsten zu gelangen, damit man das Ziel der Vollkommenheit erreicht.]
 
Im Augenblick mögen die Wunder des christlich-wissenschaftlichen Heilens scheinbar ein künftiges Ziel sein, und wenn wir uns an dem messen, wo wir gestern standen, dann mögen wir meinen, niemals den Erfolg beim Heilen zu erleben oder den „vollkommenen Menschen zu sehen", wie Jesus das tat.
 
Aber Paulus' Ermahnung im Zitat B23, Phil 3, ist so wertvoll: „Brüder, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich es ergriffen habe. Eines aber sage ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich aus nach dem, was vorn ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, nach dem Siegespreis der himmlischen Berufung durch Gott in Christus Jesus. So viele nun von uns vollkommen sind, lasst uns so gesinnt sein. Und solltet ihr in irgendetwas anders denken, dann wird euch Gott auch das offenbaren;"
 
„So viele nun von uns vollkommen sind, lasst uns so gesinnt sein. ..." Vollkommen? „So viele, wie vollkommen sind ..." (engl. Bibel KJV) Ich etwa? Nun, denk daran [gib liebevolle Aufmerk­samkeit], wer Du bist! Erinnere Dich daran, wer Dich gemacht hat! Denke daran, wer Dich liebt! Bedenke, wer Dich befähigt! Erinnere Dich, wer Dir den Weg geöffnet hat! Denke daran, was unser Erlöser gesagt hat, „Darum sollt ihr vollkommen sein, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist." Oh ja, es geht darum, dass Du an Gottes Vollkommenheit denkst und dass Du weißt, dass Du Ihm gehörst!!!
 
Freut Euch, durch diese Bibellektion zu entdecken, dass „Die Vollkommenheit ... der Wirklichkeit zugrunde [liegt]" und „Ohne Vollkommenheit nichts... völlig wirklich [ist]."

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