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Die Substanz, die heilt

Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO
Posted Monday, March 5th, 2012

Die Substanz, die heilt
 
Metaphysische Ideen zur Anwendung für die
christlich-wissenschaftliche Bibellektion zum Thema Substanz
in der Woche vom 5. bis zum 11. März 2012
von
Christie Hanzlik, CS Boulder, CO ccern@mac.com +1 720 331 9355
 
 [Die folgenden Ideen zu Anwendung für diese Woche werden ganzjährig primär für die Camper und Mitarbeiter von CedarS (und auch für einige Freunde) angeboten, um den großen Wert des täglichen Lektionsstudiums (nicht nur im Camp) zu erkennen und zu demonstrieren. Du kannst Dich anmelden, um sie kostenlos per e-Mail zu erhalten - jeden Montag in Englisch und etwa Mittwoch in freier Übersetzung in französisch durch durch Pascal, in deutsch durch Helga und Manfred oder in spanisch durch ein Team von Ana, Eric, Claudia und Patricio. Ihr könnt euch eintragen auf der Seite: www.cedarscamps.org/newsletters In eckigen Klammern und in Kur­sivschrift stehen Anmerkungen von Warren Huff, CedarS-Direktor und Herausgeber der Mets]
 
Diese Wochenlektion beschreibt eine der vielen Möglichkeiten, durch die sich Gott als wahre Substanz des Universums zum Ausdruck bringt. Ein besseres Verständnis der Substanz führt zu Heilungen in jedem Bereich unseres Lebens. In jedem Abschnitt dieser Lektion werden wir aufgefordert, gründlicher über die wahre Substanz nachzudenken und die oberflächliche Erscheinung der Dinge zu durchschauen.
 
Der Goldene Text lautet in der englischen Bibel (KJV): "Der Herr hat Dir reichlich gegeben." Er erinnert uns daran, dass Liebe uns nicht nur ein bisschen gibt von dem, was wir brauchen! Jede Zeile des Wechselseitigen Lesens bestätigt das und erinnert uns daran, dass Du „durch die Gütigkeit deines [Gottes] Hauses gesättigt wirst (KJV) und Gottes Brünnlein ... Wasser die Fülle" hat und dass die „Anger sind voller Schafe". [nLB] Der Goldene Text und das Wechsel­seitige Lesen schaffen zusammen ein lebendiges Bild der Gaben und des Reichtums des Herrn, für uns alle gegeben.
 
Die Ideen hier sind tröstlich. Lasst uns noch etwas weitergehen, indem wir anerkennen, dass selbst ein geringes Verständnis der geistigen Substanz zur Heilung führt. Um das zu verdeutlichen habe ich jedem Abschnitt dieser Lektion eine Heilung aus dem Buch „Mary Baker Eddy, christlicher Heiler"* zugefügt, als Beispiel, wie Mrs. Eddy geistige Substanz in ihrer Heilarbeit demonstrierte. Wenn wir diese Beispiele lesen, können wir daran denken, dass Mrs. Eddy dafür gelebt hat, uns zu lehren, dass die Fähigkeit zum Heilen nicht nur ihr gehörte, sondern ein reichliches und zeitloses Geschenk ist, das Gott uns allen gibt. Mit anderen Worten: Wenn wir von der außerordentlichen Fähigkeit Mrs. Eddys zum Heilen lesen, dann können wir erklären: „Das kann ich auch!"
 
Abschnitt 1: Alle Substanz ist geistig.
Diese Abschnitt definiert Substanz und legt die Grundlage für den Rest der Lektion. Aus der Bibel erfahren wir, dass „alles, was Gott tut, für immer besteht: Man kann nichts dazutun oder wegtun;" (B2) und hier finden wir wieder den Gedanken, dass Gott nicht nur einige unserer Bedürfnisse stillt, sondern „Er hat mir reichlich gegeben."(B4 KJV)
Wir erfahren auch, dass Substanz das ist, „was ewig ist und keine Dishar­monie und keinen Verfall erfahren kann," (S1) und dass „Gottes Gedanken ... Substanz" sind. (S3) Anders ausgdrückt beschreibt das letzte Zitat, dass die Substanz eines Gedankens Gott ist. Was für eine machtvolle (oder kraftvolle) Idee!
 
Ein Heilungsbeispiel, das uns helfen mag, die „Substanz eines Gedankens" als Gott zu sehen, findet sich in einer Notiz Mrs. Eddys an Irving Tomlinson:
 
           „Wir sollten das Wetter genau so kontrollieren wie unsere Körper. Ich erinnere mich daran, dass einmal als ich predigte, der Himmel plötzlich ganz schwarz wurde und ein so gewaltiger Blitzschlag niederging, dass der Solist ohnmächtig hinfiel. Ich erklärte: ,Schweig und verstumme!', und fast augenblicklich kam die Sonne heraus." (CH S. 332)
 
In Christlicher Heiler gibt es mindestens sieben Beispiele für gestillte Stürme. Hier ist ein weiteres Beispiel, das von einem ihrer Schüler berichtet wird:
 
           Als [Mrs.Eddy] uns unterrichtete, wie wir zu arbeiten hätten, kam ein schweres Gewitter auf. Mrs. Eddy ging ans Fenster. Das beruhigte mich ungemein, denn ich fühlte die göttliche Gegenwart als sie mit Gott sprach, und augenblicklich hörte das Gewitter auf, und wir sahen einen doppelten Regenbogen über Pleasant View. (CH 194)
 
Wenn verstehen lernen, dass „Gottes Gedanken ... Substanz sind", und wir wissen, dass Gott nur gut ist, sehen wir immer klarer Gottes Allheit und Güte, die sich in friedlichem Wetter, harmonischen Beziehungen und gesundem Leben unter anderen Wirklichkeiten widerspiegeln.
 
Denke daran, die göttliche Wahrheit über Substanz ist universal: „Die gehört auch mir!"
 
Abschnitt 2: Unsere Versorgung kommt aus einer göttlichen Quelle, aus der wir um so mehr erhalten, um so mehr wir geben.
Im zweiten Abschnitt erfahren wir von der gerade verwitweten Frau, die fast soweit verarmt war, dass sie ihre zwei Söhne als Sklaven verkaufen musste. Bevor es aber soweit kam, erhielt sie vom Propheten Elisa die Anweisung, ihren Vorrat an Öl zu gebrauchen (Heiligung; Nächstenliebe; Behutsamkeit; Gebet; himmlische Inspiration.(S6)) und ein Gefäß nach dem anderen damit zu füllen. Sie konnte das tun und erhielt mehr als genug, um den Verkauf ihrer Söhne zu verhindern und erhielt so Gottes reichlichen Segen.
 
Elisa und die Witwe bewiesen damit, dass der Liebe Versorgung für ihre lieben Kinder immer fließt, und gehorsam verließen sie sich auf Gottes Gesetz des Reichtums, das alle Gesetze dieser Zeit außer Kraft setzt. Zweitausend Jahre später gibt es dieses Gesetz immer noch. Mrs. Eddy erklärt dazu: „Wissenschaft und Bewußtsein sind jetzt beide im Organismus des Seins am Werk, nach dem Gesetz des Gemüts, das schließ­lich seine absolute Überlegenheit geltend macht." (S9) Wie gut zu wissen, dass das göttliche Gesetz immer mächtiger ist als alle auf die Materie gegründeten Gesetze!
 
Eine durch Mrs. Eddy bezeugte Heilung veranschaulicht das Gesetz des göttlichen Reichtums, das so genannte menschliche Gesetze außer Kraft setzt - Krankheit, Missbrauch und Armut.
 
Von einer Frau, die Lottie Clark heißt, stammt dieser Heilungsbericht:
 
                 „ ... mit sieben anderen Passagieren befand ich mich in einem Wagen auf dem Weg nach Hyde Park in Boston, um einen christlich-wissenschaftlichen Vortrag zu besuchen. Gleich zu Beginn der Fahrt drehte sich eine Frau um, die vorne saß, und sagte, sie wolle uns von einer Frau berichten, die in Concord, New Hampshire gewohnt hatte. Diese Frau war einseitig gelähmt gewesen und besaß keinen Pfennig mehr. Sie befand sich in so unglücklichen häuslichen Verhältnissen, dass sie meinte, dort nicht länger leben zu können. Sie entschied sich, das Haus zu verlassen und nicht zurückzukehren. Auf der Straße begegnete sie einer großen Menschenmenge, die kamen, um Mrs. Eddy sprechen zu sehen, und sie folgte ihnen. Da kam Mrs. Eddys Kutsche vorbei. Mrs. Eddy lehnte sich vor und sah sie an. Es fiel kein Wort, aber die Frau war sofort geheilt. Sie kehrte nach Hause zurück und fand auch die häuslichen Verhältnisse geheilt. Als die Sprecherin geendet hatte, waren wir alle sprachlos über diese wunderbare Heilung durch Mrs. Eddy. Eine Weile war es ganz still. Dann sagte eine Dame neben mir ganz leise: „Und ich war diese Frau. Seither bin ich in meinem Heim immer glücklich gewesen." Dann fügte sie noch hinzu. „Nie zuvor habe ich solche Liebe und derartiges Mitgefühl im Gesicht eines Menschen gesehen wie hier bei Mrs. Eddy, als sie sich vorbeugte und mich ansah." (CH S. 213)
 
Mrs. Eddys Liebe zu dieser Frau hat sie von einer Lähmung und ihr Heim von Armut und Unzufriedenheit geheilt. Mrs. Eddy hat hier die gleiche zeitlose Wahrheit über Substanz demonstriert wie Elisa seinerzeit, als er der Witwe half die Quelle ihrer Versorgung zu finden. Die Liebe und das Mitgefühl auf Mrs. Eddys Gesicht haben geholfen, diese Heilung zu vollbringen, und sie hatte nichts mit Makeup, mit Gesichtskrem oder Verjüngungskuren zu tun. Es war ihr reines Verständnis der Liebe als Substanz des Universums, das klar zum Ausdruck kam und reflektiert wurde, als sie diese Frau in ihrer Not sah, was ihr half die Harmonie zu entfalten, wo die so genanten menschlichen Sinne sie nicht sehen konnten.
 
Und die metaphysischen Wahrheit, die diesen Heilungen zugrunde lag, ist heute genau so wahr. Mit den Worten Mrs. Eddys: „Aus Liebe und aus dem Licht und der Harmonie, die die Wohn­stätte des Geistes sind, können nur Widerspiegelungen des Guten kommen. Alle schönen und unschädlichen Dinge sind Ideen des Gemüts. Gemüt er­schafft und vermehrt sie, und das Ergebnis muß mental sein." (S7)
 
Denk' daran: Das göttliche Gesetz der Substanz ist zeitlos: „Es gehört auch mir!"
 
3. Abschnitt: Unser richtiger, (unser wahrer) Bau besteht aus geistiger Substanz, nicht aus Knochen, Blut oder Gehirn.
 
Im dritten Abschnitt wird erklärt, dass Substanz nichts mit Gehirn, Blut oder Knochen zu tun hat. Mrs. Eddy schreibt: „Knochen haben nur die Substanz des Den­kens, das sie bildet." In diesem Abschnitt kommt die Geschichte von Mr. Clark aus Lynn vor, dessen Hüfte im Zerfall war (für den sterblichen Sinn war die Hüfte wie Muss). Die Heilung, die dem Hüftknochen und den Muskeln dieses Menschen in „wenigen Augenblicken" ihre normale Dichte und Festigkeit wiedergab, demonstriert die in diesem Abschnitt wiederholte Idee: „Der Herr hat Dir reichlich gegeben." (B11,KJV) Nicht nur hat das göttliche Gesetz der Substanz diesen Mann vor dem Sterben bewahrt, sondern auch seinen Körper völlig wiederhergestellt.
 
Im Buch Christlicher Heiler erfahren wir von seiner Schwiegertochter noch etwas mehr über diesen Fall. Sie berichtet, dass Mr. Clark vor dem Besuch Mrs. Eddys acht Monate im Bett gelegen hatte und dass er nach ihrer Behandlung am nächsten Tag aufgestanden ist, dass das Geschwür geheilt war und er sich gesund fühlte. Grace Clark schließt ihren Bericht mit den Worten: „Danach habe ich ihn nie wieder mit irgendeiner Krankheit im Bett erlebt, und er wurde über achtzig Jahre alt." (CH S. 299). Wir sollten aber auch berücksichtigen, dass sein Arzt behauptete, dass seine medizinische Behandlung Mrs. Clark geheilt habe, selbst da der Arzt seinen Patienten bereits aufgegeben hatte - hier sehen wir, wie das sterbliche Gemüt sich herausreden will wenn die materiellen Gesetze durch das göttliche Gesetz widerlegt werden. Wenn wir eine Heilung erleben, dürfen wir uns nicht durch die Behauptung hereinlegen lassen, dass „es ein Zufall war" oder das das eine medizinische Behandlung auch geschafft hätte."
 
Hier haben wir noch einen anderen Fall aus  Christlicher Heiler, in dem das göttliche Gesetz der Gesundheit und Substanz über die Behauptung von materieller Knochensubstanz gesiegt hat:
 
                Als ich vor achtzehn Jahren in Boston war, fiel ich aus dem dritten Stock eines Gebäudes, an dem ich arbeitete, auf das Straßenpflaster. Ich wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo man mir zu helfen versuchte. Sie sagten, das Bein sei in einem so schlechten Zustand, dass es amputiert werden müsse. Darauf sagte ich, „Nein, dann will ich lieber sterben." So ließen sie es so weit wie möglich heilen. Daraufhin musste ich einen stahlverstärkten Schuh tragen, der dreiundzwanzig cm höher war (Das eine Bein war 23 cm kürzer als das andere.) Damals wurde ich für einige leichte Arbeiten in Mrs. Eddys Haus in der Commonwealth Avenue in Boston gerufen.
 
                Mrs. Eddy kam in das Zimmer, in dem ich zu tun hatte. Als sie meinen Zustand bemerkte, sagte sie freundlich. _„Ich nehme an, dass sie erwarten, diesen Zustand irgendwann loszuwerden", worauf ich antwortete: „Nein; alles, was für mich getan werden konnte ist getan worden, und ich komme jetzt mit meinem Stock ganz gut klar." Mrs. Eddy sagte daraufhin: Setzen Sie sich, ich werde Sie behandeln!" Als sie fertig war, sagte sie: „Gehen Sie nach Hause und ziehen Sie den eisernen Schuh aus, damit das Bein eine Gelegenheit bekommt, sich auszurichten. Ich ging nach Hause und tat wie verordnet, und nun bin ich so gesund, dass ich weiß, das ein Bein so gut wie das andere ist." (CH S. 165).
 
Das ist ein gutes Beispiel für den Reichtum Gottes. Nicht nur heilte das Bein dieses Mannes, es wurde auch etwa 22 cm länger, um die gleiche Länge wie das andere Bein zu erhalten. Nach menschlichen, medizinischen Gesetzen war das unmöglich. Aber wenn man dem geistigen Gesetz der Substanz folgt, dann ist ein verlängertes Bein ein natürliches und normales Ergebnis.
 
Und hier kommt eine Heilung, bei der die scheinbaren Gesetze von Krebs durch das göttliche Gesetz der Substanz besiegt wird (aus einem Brief Mrs. Eddys an Irving Tomlinson):
 
                Einmal kam ein Mann zu mir, bei dem der Krebs soweit in seinen Nacken vorgedrungen war, das die Schlagader frei lag. Ich wandte mich vom Sinneszeugnis ab, schloss die Augen und erhob mein Denken im Gebet zu Gott. Als ich die Augen wieder öffnete, war der Mann völlig wieder hergestellt, der Nacken war normal und natürlich. Dies ist eine christlich-wissenschaftliche Heilung. (CH S. 316)
Diese drei Fälle zeigen die reichlichen Segnungen des Herrn, die uns segnen. Wenn ein Fall als „Zufall" abgetan wird, so liefern doch Dutzende und Dutzende ähnlicher Fälle unwiderlegliche Beweise dafür, dass die Materie nicht die wahre Substanz des Universums ist. Diese Heilungen demonstrieren, dass es ein göttliches Gesetz der Substanz gibt, das bei richtiger Anwendung in jedem Fall die vollständige Wiederherstellung und Heilung bringt. Mrs. Eddy sagt dazu: „Die Christliche Wissenschaft bringt dem Körper das Sonnenlicht der Wahrheit, das kräftigt und reinigt. Die Christliche Wissenschaft wirkt wie ein reinigendes Mittel, sie beseitigt den Irrtum mit Wahrheit. Sie verändert die Absonderungen, vertreibt schlechte Körpersäfte, löst Tumore auf, entspannt starre Muskeln und stellt zerfressene Knochenstrukturen wieder her. Die Wirkung dieser Wissenschaft besteht darin, daß sie das menschliche Gemüt dazu anregt, einen neuen Standpunkt einzunehmen, von dem aus es der Harmonie des göttlichen Gemüts nachgeben kann." (S16)
 
Die Wahrheiten, die uns Mrs. Eddy in Wissenschaft und Gesundheit gegeben hat, reichen für aus, um zu wissen, wie man mit gleichem Erfolg heilen kann. Wir können die Oberhoheit und Allheit der geistigen Substanz auch demonstrieren.
 
Denke daran, das göttliche Gesetz der Substanz und seine Anwendung gehört auch uns: „Das ist auch meins!"
 
Abschnitt 4: Unsere Stärke und unsere Kraft kommen direkt aus einer geistigen Quelle und können nicht verfallen oder sich verbrauchen.
In diesem Abschnitt erfahren wir: „Der Herr ist meine Stärke, mein Loblied und mein Heil." (B12nLB) Wenn wir Gott als unsere Stärke verstehen, dann brauchen wir uns nicht an Körperübungen, an Medikamente, and Verjüngungsstrategien zu wenden um länger, kräftiger und gesünder zu leben. Stattdessen gilt: „Das Verständnis, dass Leben Gott, Geist, ist, verlängert unsere Tage durch die Stärkung unseres Vertrauens auf die unsterbliche Wirklichkeit des Lebens, seine Allmacht und Unsterblichkeit." (S17) Wie erleichtert können wir uns fühlen, weil die Quelle unserer Kraft nicht in den scheinbar materiellen Körpern liegt!
 
Ein Beispiel aus Christlicher Heiler zeigt, dass eine Erholungszeit nicht erforderlich ist, wenn die Heilung und die Kraft aus den göttlichen Gesetzen der Substanz kommen. 1907 erzählte Mrs Eddy den Mitarbeitern ihres Hauses von einer Heilung aus ihrer ersten Zeit, als sie noch nicht Mary Baker Eddy hieß. Sie erklärte:
 
„Ich ging die Straße entlang ... da sah ich einen Behinderten, dessen eines Knie ihm ans Kinn reichte. Das andere Glied war ganz nach hinten auf den Rücken verbogen. Ich trat näher an ihn heran. An seiner Schulter hatter er einen Zettel befestigt. Auf dem stand: ,Helfen Sie diesem armen Krüppel!' Weil ich kein Geld dabei hatte, flüsterte ich ihm ins Ohr, ,Gott liebt dich'. Da stand er völlig grade auf und lief in [Lucy Alles] Haus und fragte, wer diese Frau sei, wobei er auf mich zeigte. Die Dame sagte ihm: ,Das ist Frau Glover', worauf er antwortete, ,nein, das ist ein Engel.'"
 
Diese Heilung bring Gottes reiche Segnungen zum Ausdruck. Nicht nur begradigten sich bei dem so genannten Behinderten die Beine, er war auch in der Lage, aufzustehen und zu laufen, um seine Dankbarkeit auszudrücken. Die allgemeinen medizinischen Ansichten hätten sicher gemeint, dass dieser Mann nach den Jahren seiner Verkrüppelung wohl viele Monate quälender Physiotherapie gebraucht hätte, um seine Glieder wieder vernünftig gebrauchen zu können. Das ist hier nicht der Fall, denn „Geist ist das Leben, die Substanz und die Fortdauer aller Dinge." (S18)
 
Dieses gleiche göttliche Gesetz der augenblicklichen Regeneration können wir auf unser Leben anwenden. Wenn wir nach einer Sportstunde, nach einem harten Mathe-Test oder nach einem lange Arbeitstag versucht sind zu glauben, dass wir uns ausruhen müssen, dann können wir uns an das gleiche göttliche Gesetz der wahren Substanz wenden, das den Behinderten so vollständig wiederherstellte, dass er sofort laufen konnte. Mrs. Eddy sagt: „Wir werden den Körper nicht schwach nennen, wenn wir ihn lieber stark hätten; denn der Glaube an Schwäche muß im menschlichen Gemüt vorhanden sein, bevor er sich am Körper zeigen kann, und die Zerstörung dieses Glaubens wird die Beseitigung seiner Wirkungen bedeuten." (S20)
 
Lasst uns Mrs. Eddy dankbar dafür sein, das sie diese Ideen mitgeteilt hat, damit auch wir sie anwenden können. Diese große Wahrheit, die uns Gesundheit und Langlebigkeit gibt, ist nichts Geheimnisvolles (Okkultes). Wir können sie alle gebrauchen und weitergeben, und sie wird sich niemals verbrauchen. Denk daran, dieses göttliche Gesetz der Substanz strömt immer hervor, und wenn wir von den geistigen Heilungen anderer Menschen erfahren, dan können wir immer wissen: „Das gehört auch mir!"
 
Abschnitt 5: Da unser Sehen und Hören geistig ist, ist es ewig und kann nicht verlorengehen.
Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass der größte Teil der Heilungen, die im Kapitel Früchte in Wissenschaft und Gesundheit aufgezeichnet sind, die Wiederherstellung des Augenlichts betreffen. In diesem Abschnitt erfahren wir, wie die Heilungen möglich sind. Wir lesen, „Ein gütiges Auge wird gesegnet;" und „Öffne mir die Augen, damit ich die Wunder an deinem Gesetz sehe." (B17, B18 nLB)
 
In Wissenschaft und Gesundheit finde wir die genaue Beschreibung für das Verständnis der geistigen Substanz, die zur Heilung führt. Mrs Eddy schreibt: „Die Substanz, das Leben, die Intelligenz, Wahrheit und Liebe, die die Gottheit bilden, werden durch Seine Schöpfung widergespiegelt; und wenn wir die falsche Aussage der körperlichen Sinne den Tatsachen der Wissenschaft unterordnen, werden wir dieses wahre Gleich­nis und diese wahre Widerspiegelung überall sehen." (S24)
       
Das folgende Beispiel aus Christlicher Heiler zeigt deutlich, wie wichtig beim Heilen das Verständnis der Substanz ist, wenn die Behauptung besteht, dass Sehen und Hören durch Augen und Ohren geschieht. Eine der frühen Christlichen Wissenschaftlerinnen, Emily B. Hulin, berichtete einmal von einer Lektion, die sie in einer Klasse Mrs. Eddys lernte:
 
"In der Klasse gab uns Mrs. Eddy die Definition von Gott ... und sie zeigte uns, dass Gemüt das All-sehende ist
 
            „Sie sagte, dass sie durch dieses Verständnis einen Mann von Blindheit geheilt hatte, dessen Augäpfel zerstört worden waren und dass die Augäpfel völlig wiederhergestellt wurden. Da fragte jemand aus der Klasse: ,Nun, wenn doch Gemüt das ist, was sieht, warum mussten dann die Augäpfel wiederhergestellt werden?'
 
„Mrs. Eddy antwortete; ,Ja, ich hatte erwartet, dass Sie diese Frage stellen würden. Die Wirkung der Christlichen Wissenschaft ist diese: Die Wissenschaft stellt den Standard der Vollkommenheit wieder her, der vom sterblichen Gemüt erwartet wird. Wären die Augäpfel nicht wiederhergestellt worden, dann hätte ihm niemand geglaubt als er sagte, er könne wieder sehen.'" (CH S.459)
 
Es ist so wichtig, dass wir verstehen, dass diese göttlichen Gesetze der Substanz in ihrer Anwendung nicht auf Mrs. Eddy oder diejenigen beschränkt waren, die bei ihr studiert hatten. Unsere Führerin arbeitete unermüdlich daran, uns mitzuteilen, dass wir diese Wahrheiten auch entdecken können. In unserer Lektion erklärt sie diese Ideen durch Aussagen wie die folgende: „Sehvermögen, Gehör und alle geistigen Sinne des Menschen sind ewig. Sie können nicht verlorengehen. Ihre Wirklichkeit und Unsterb­lichkeit liegen im Geist und im Verständnis, nicht in der Materie - daher ihre Fortdauer." (S24)
 
Denke daran, dass diese heilenden Ideen überall, im ganzen Universum verfügbar sind und sich niemals verbrauchen werden. Auch wir haben alle erforderlichen Werkzeuge, um effektive Heiler zu sein. Die Wahrheit unserer geistigen Substanz haben wir, um sie anzuwenden: „Sie gehören auch mir!"
 
6. Abschnitt: Unsere Versorgung kommt direkt aus einer geistige Quelle, die sich frei ergießt.
Dieser letzte Abschnitt macht es ganz klar, dass diese so reichlich vorhandene geistige Substanz, je mehr wir sie mit anderen teilen, um so mehr zu uns zurückkommt, um uns zu segnen. Aus der Bibel erfahren wir, dass Jesus die Frau lobte, die ihren „ganzen Lebensunterhalt" der Kirche gab, und er ermahnte uns alle, „Heilt die Kranken, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Dämonen aus. Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es auch." (Mt 10:8 nLB) Und dann lesen wir im 2. Korinterbrief: „ ... einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. ... damit ihr in allen Dingen reich werdet an Freimütigkeit, die durch uns Dankbarkeit gegenüber Gott bewirkt." (B24,nLB) Selbstloses Geben ist die vollkommenste Art, die endlose Versorgung der göttlichen Liebe zu demonstrieren und unsere Dankbarkeit Gott gegenüber zu zeigen.
 
Das göttliche Gesetz der Substanz sagt, dass wir nichts verlieren, wenn wir die Gaben der geistigen Substanz austeilen. Mrs. Eddy sagt das deutlich: „Geben im Dienst unse­res Schöpfers macht uns nicht arm, ebensowenig bereichert uns Zurückhalten." (S27)
 
Eine Heilung aus Christlicher Heiler beschreibt diese Idee der göttlichen Substanz, die in der ganzen Welt alle Nöte versorgt.
 
Im Dezember 1894 „hatte es im gazen Gebiet um Concord herum seit November keinen Regen mehr gegeben. Der Bauer, der Mrs. Eddy die Milch [in ihr Haus] brachte, sagte dem Koch, dass sein Brunnen versiegt sei und seine Kühe langsam trocken gingen. Als Mrs. Eddy davon erfuhr, lächelte sie und sagte: „O, wenn er doch wüsste, dass Liebe alle Brunnen füllt." Am nächsten Tag, als der Bauer wiederkam, brannte er vor Freude darauf, dem Koch zu erzählen, dass am Morgen sein Brunnen voll Wasser gewesen sei. Und was ihn besonders erstaunte, es hatte ja keinen Regen gegeben, um ihn zu füllen!" (CH 147)
 
Diese Heilung eines trockenen Brunnens zeigt, das Regen oder Wasser aus keiner anderen Quelle kommen oder von einem anderen Bauern geholt werden müssen, um den Brunnen dieses Bauern zu füllen. Die einfache Aussage Mrs. Eddys, „Liebe füllt den Brunnen", erklärte die Wahrheit, das die Liebe, dass Gott die wahre Substanz ist und immer am rechten Ort ist.
 
Diese Heilung des ausgetrockneten Brunnens half nicht nur dem Bauern. Diese Demonstration der reichen Versorgung geschah zu etwa der Zeit, als die Leute, die für die Errichtung Der Mutter­kirche verantwortlich waren, kämpften, die finanziellen Mittel aufzutreiben, die erforderlich waren, um die rechtzeitige Fertigstellung des Baus sicherzustellen. Als Mrs. Eddy dem Vorstand Der Mutterkirche von der Heilung mit dem Brunnen des Bauern erzählte, „wurden die Heraus­forderungen beim Bau der Kirche überwunden. Liebe hatte den Mangel behoben." (CH 178) Das gleiche Gesetz der göttlichen Versorgung, das das Wasser in den Brunnen des Bauern gebracht hatte, ließ auch die Geldquellen in den Bau der neuen Kirche fließen. Und das gleiche Gesetz ist immer noch wirksam, um Dir und mir reichliche Segnungen zuteilwerden zu lassen.
 
Das wunderbaren an den von Mrs. Eddy bezeugten Heilungen ist, dass die Wahrheiten, die sie möglich machten, nicht ihr allein gehörten. Jahre ihres Lebens hatte sie dem Schreiben von Wissenschaft und Gesundheit  gewidmet, damit wir (und zukünftige Generationen) wirkungsvoll heilen und die gleich auf Liebe gegründete Wahrheit über die Substanz wirkungsvoll anwenden können. De Gedanke „das gehört auch mir!" klingt durch diese ganze metaphysische Ausarbei­tung wieder und erinnert uns daran, dass die Heilungen Jesu, Mrs. Eddys und anderer nicht nur für sie und einmalig für sie waren. Die Wahrheit, die finanzielle und körperliche Harmonie in einem universalen Gesetz geistiger Substanz hervorbringt, steht auch uns jederzeit zur Verfügung.
 
Das abschließende Zitat erinnert uns daran, dass wir den gleichen heilenden Reichtum heute in unserem Leben entdecken können. Es lautet. „Die Christen erfreuen sich stiller Schönheit und Fülle, verborgen vor der Welt, aber Gott bekannt. Selbstvergessenheit, Rein­heit und liebevolles Verhalten sind ständiges Gebet. Betätigung, nicht Bekenntnis, Verständnis, nicht Annahme erreichen das Ohr und die rechte Hand der Allmacht, und sie rufen gewiß unendliche Segnungen herab." (S30)
 
 
Hier ist der vollständige Titel des Buchs, das in dieser Besprechung immer wieder genannt wurde:
 
 Yvonne Caché von Fettweis and Robert Townsend Warneck. Mary Baker Eddy: Christian Healer. The Christian Science Publishing Society. Boston, MA, 2009. (Die hier verwendete erweiterte Ausgabe ist erst in englischer Sprache verfügbar.)
Die Bibelzitate, wenn nicht anders angegeben, stammen aus der NeuenLutherbibel 2009 (nLB)
Die Lehrbuchzitate sind teilweise direkt aus dem englischen Original übersetzt.
Und wer noch weitere Zeugnisse aus unserer Zeit lesen möchte, die mit dem tieferen Verständnis der Substanz zu tun haben, kann sie unter den folgenden Links im Internet finden - allerdings auf englisch.
 

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