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Wacht auf und lasst die Schlange Staub fressen

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, April 30th, 2012

Wacht auf und lasst die Schlange Staub fressen
Ideen für die Anwendung der Wochenlektion:
Adam und der gefallene Mensch
von
Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn, Illinois
 
[In eckigen Klammern und in Kursivschrift stehen Anmerkungen von Warren Huff, CedarS-Direktor und Herausgeber der Mets und PSSTs und PYCLs: Die folgenden Ideen zu Anwendung für diese Woche und die möglichen Sonntagsschulthemen (PSST), die noch nachfolgen, werden ganzjährig primär für die Camper und Mitarbeiter von CedarS (und auch für einige Freunde) angeboten, um den großen Wert des täglichen Lektionsstudiums (nicht nur im Camp) zu erkennen und zu demonstrieren. Du kannst Dich anmelden, um sie kostenlos per e-Mail zu erhalten - jeden Montag in Englisch und etwa Mittwoch in freier Übersetzung in französisch durch durch Pascal, in deutsch durch Helga und Manfred oder in spanisch durch ein Team von Ana, Eric, Claudia und Patricio. Ihr könnt euch eintragen auf der Seite:  www.cedarscamps.org/newsletters]
 
In dieser Wochenlektion ist so viel enthalten, dass man es kaum auf ein paar Seiten unterbringen kann. Selbst die vielen Anmerkungen, die ich zu den Bibelzitaten gefunden habe, haben den doppelten Umfang von dem, was ich sonst vorliegen habe. Bei der Be­schreibung eines der Zitate schreibt einer der Kommentatoren, Adam Clark, dass er über dieses Zitat ein ganzes Buch schreiben könnte - im Gegensatz zu den kurzen Anmerkun­gen am Ende eines Kapitels. Das scheint für fast jedes der Zitate in dieser Lektion zu gelten. Deshalb sind die Ausführungen in dieser Woche etwas umfangreicher als sonst. Das geht in die Tiefe, ist aber sehr wichtig. Also schnallt Euch an, und lasst uns loslegen!
 
Der Goldene Text
Im The Christian Science Sentinel vom 9. März 1899 lesen wir in einem Artikel mit dem Titel „Der Aufbau der [Lektions-]Predigt: „Vom Goldenen Text kann man sagen, dass er den zugrunde liegenden Gedanken enthält, mit dem sich die Predigt befasst. Er ist eine allgemeine Aussage über die Wahrheit, die in dieser Predigt vertieft wird." In dieser Wochenlektion werden zwei zugrundeliegende Gedanken behandelt - die Schlange und der Staub. Bei der Schlange denken wir oft an einen teuflischen Versucher, der eine dauernde Gefahr für den Menschen bedeutet. Die meisten Religionen kennen eine solche Bedrohung als intelligenten Gegenspieler Gottes, dem der Mensch jederzeit zum Opfer fallen kann. Da die Christlichen Wissenschafter angehalten werden, wachsam auf diese Behauptungen des Versuchers zu achten, wissen wir auch, dass Gottes Allmacht nichts Böses einschließt, und so machen wir die Schlange unschädlich. Wenn Jesajas Prophe­zeiung sagt, dass „die Schlange Staub* fressen" soll, dann bedeutet das, dass die Schlange - auf Gottes Geheiß - dazu verurteilt ist, Staub oder Nichts zur Beute zu machen. Die Schlange kann den Menschen auf keine Weise verletzen, weder durch Versuchung noch durch ihr Gift. Das Kommen des Messias' macht alle giftigen oder tödlichen Bedrohungen ganz und gar unschädlich - und dazu gehören auch die Leiden­schaften der Menschen, und so beginnt die Zeit, da die Übeltäter das Volk Gottes nicht mehr verschlingen werden.
 
 
Wechselseitiges Lesen
Von Anfang an werden wir darauf hingewiesen, dass die Schlangengeschichte ein Gleich­nis oder eine Allegorie ist. Der Theologe Matthew Henry schreibt über die Aufforderung, auf ein Gleichnis als ernsthafte Anleitung zu achten, gegenüber der „es keine Wahrheit von größerer Bedeutung gibt. Lasst uns alle das hören und auf uns selbst beziehen!" Über diesen Aufruf des Psalmisten sagt ein anderer bedeutender Theologe des neun­zehnten Jahrhunderts, Albert Barnes, dass der Verfasser meinte, dass die Ansichten der Menschen zu dem vorliegenden Thema nicht richtig seien und er deshalb „vorschlug, die Angelegenheit sorgfältig zu prüfen und die Wahrheit exakt zu behaupten." Gleichermaßen sind die theologischen Interpretationen der Geschichte von der Schlange und von Adams Fall allgemein falsch verstanden worden. Die Lektion wird „die Angele­genheit sorgfältig ... prüfen" und die exakte Wahrheit darstellen.
 
Betrachten wir zunächst die Methode dieses Geschöpfes im Untertitel, das die Schlange genannt wird. Die Frau schien ein leichtes Opfer zu sein: unschuldig, zerbrechlich, allein, unerfahren. Der Versucher unterstellt, dass sie die göttliche Anweisung falsch verstanden hat und bietet an, ihr die richtige Auslegung zu geben. Hat sie die Schlange fälschlicher­weise für den rechtmäßigen Boten Gottes gehalten? Sie wusste genau, dass sie den Baum nicht berühren sollte, aber warum eigentlich? Ist die Konsequenz, „ ... damit ihr nicht sterbt ...", vielleicht mit der Giftigkeit der Frucht zu erklären? Oder ergibt sich diese Konsequenz einfach aus dem Ungehorsam?
 
Was veranlasste sie, die Frucht zu essen? Hat ihr Wissensdurst ihre Treue zu Gott überstimmt? War sie neidisch, weil es jemand gab, der etwas konnte, das sie nicht konnte? Ihre Kapitulation vor der Versuchung ergab eine Vorgehensweise, mit der wir heute noch zu tun haben. Das Verlangen nach oder die Anziehung zu einem Ding; der innere Aufruhr dazu; das ungezügelte Verlangen nach dieser Sache; es endet im Bereuen und in der Knechtschaft des Bösen.
 
Adam Clarke bemerkt drei Gesichtspunkte zu der Frucht, die für alles Böse steht: fleisch­liches Verlangen; der „Baum [war] gut zu essen"; Die Gier der Augen - der Baum war „eine Lust für die Augen"; und der Stolz -es war „ein begehrenswerter Baum, weil er klug machte."
 
Das Wechselseitige Lesen schließt damit, dass die Schlange verflucht wird und dazu bestimmt wird, in ständigem Gegensatz zu den Menschen zu stehen. Niedriger als alle anderen Tiere und ohne Glieder muss die Schlange auf dem Bauch kriechen. Ihre einzige Verteidigung liegt im stechenden Biss und der schnellen unsichtbaren Reaktion auf einen Angriff. Aber, wie schon oben gesagt, es geschieht ihr recht, denn sie wird nur „Staub" fressen und dem Menschen nicht mehr schaden können.
 
Abschnitt 1: Lass Dich nicht täuschen!
Man möchte meinen, dass der Mensch bereits durch Evas Vergehen getäuscht worden ist. Aber Paulus warnt uns, als hätten wir eine neue (leere) Schiefertafel durch das Verständnis Christi, und er möchte nicht, dass wir in unserer vergleichsweisen Unerfah­renheit in Christus zum Ziel der verborgenen Methoden des Bösen werden. (B1) Das Verborgene ist der Feind des Einfachen. Paulus vergleicht die Kirche (und ihre Mitglieder) mit einem unschuldigen Mädchen, das durch die Versuchung vom rechten Weg ab­kommt. Er ist vor allem besorgt, dass die Kirche „durch die betörenden Künste falscher Lehrer, die Macht der Philosophie und durch die attraktiven und korrupten weltlichen Einflüsse verführt wird." (Barnes) Oft steckt das Böse in attraktiven und charmanten Formen, die uns erwischen, wenn wir gerade nicht aufpassen. Ein-fältige Anbetung ist der ideale Gemütszustand für den Christen. Wiederum schreibt Barnes: „Paulus befürchtete, das sie (die junge Kirche) diese wundervolle Ein-fachheit und Wachsamkeit in ihrem Charakter und Verhalten verlieren könnte und dass sie unmerklich dazu gebracht werden könnte, den Maximen rein menschlicher Klugheit zu folgen, von Grundsätzen, von Nütz­lichkeiten und verführerischen Künsten, die in der Welt vorherrschten - eine Gefahr, die bei den kleveren und gerissenen Griechen zu befürchten war, die sich aber weder auf eine Zeit oder einen Ort beschränken." Dahinter stand, dass Paulus immer für Einfachheit in jeder Hinsicht war - im täglichen Leben, beim Predigen und bei den Formen der Anbetung. Meinen wir vielleicht manchmal, uns weltlicher Methoden bedienen zu müssen, um Anerkennung und weltliche Achtung für unsere Religion zu erhalten?
 
Paulus warnt die Korinter auch vor Selbstbetrug durch Hinwendung zu weltlichen Lehrern statt zum Christus (B2). Statt uns wie Eva von einem Baum beeindrucken zu lassen, sollten auch wir nicht auf ein „Paket" hereinfallen, statt uns an die „Botschaft" zu halten. Adam Clarke macht die folgende bedeutungsvolle Feststellung: „Wer dem Wort Gottes nur sein körperliches Ohr öffnet, wird dem folgen, von dem er die angenehmsten Ein­flüsterungen bekommt; und das sind die, die allgemein der Seele am wenigsten dienen." Wenn wir uns von Herzen nach der Wahrheit sehnen, werden wir weniger dazu neigen, auf leeres Geschwätz herein zu fallen. Eine weitere Warnung lautet, dass wir keine Aufgaben übernehmen sollen, denen wir nicht gewachsen sind. Jeder sollte demütig seine eigene Rolle wahrnehmen, und sei sie noch so klein.
 
Paulus' größte Sorge jedoch war, dass wir unseren eigenen Ursprung vergessen könnten. Menschen können ziemlich egoistisch sein, doch ohne Gott sind wir nichts und mit Ihm alles. So steht es im ersten Kapitel des ersten Buches Mose (B3). Du wirst dich erinnern, dass die Erschaffung des Menschen ein einmaliges Ereignis war. Bei den vorhergehenden Phasen der Schöpfung kam die neue Idee von den Vorgängern, z.B. „Die Erde lasse Gras und Kraut aufgehen, ...". Doch da ist der Mensch etwas ganz Neues und kommt direkt von Gott. Das Wichtigste ist, dass wir sehen, dass alles, was Gott gemacht hat, „sehr gut" ist, nicht nur ganzgut", sondern vollständig, sagenhaft, so gut, wie es bis zum „n-ten Grade" sein kann. Johannes misst unsere Position als Christen nach unserer Bereit­schaft, unseren geistigen Ursprung zu akzeptieren, wie vom Wort Gottes gelehrt (B4).
 
Mary Baker Eddy lehrt uns, unser „echtes Selbst" nur bei Gott zu suchen (S1). Alles andere ergibt sich nur als Nebenprodukt dessen, was sie den „Adam-Traum" nennt. Auch die Definition unserer Führerin für die „Schlange" (S3) hilft, diese Lüge zu entschärfen. Sie verhilft uns zu dem Verständnis, dass die Schlange kein persönlicher Teufel ist, der über uns herfällt und versucht, uns auszutricksen. Sie ist einfach die Behauptung einer Gott entgegengesetzten Macht - eine Behauptung, die von vielen Theologien akzeptiert wird, aber eine, die wir auf der Grundlage unseres Verständnisses der Allheit Gottes zurück­weisen können. Unser Lehrbuch bestätigt die Geschichte der Schlange als Allegorie und lehrt uns, niemals eine „Lüge zu glauben." (S4) Wie Mrs. Eddy an die Genesis herangeht, das widerspricht der Auffassung der traditionellen Theologie.
Während die meisten das Böse als Teil der Gleichung betrachten, sieht die Christliche Wissenschaft das doch so, dass das Böse kein Tel von ihm ist, denn das Böse ist kein Teil Gottes (S5). Nach der Christlichen Wissenschaft bedeutet das Auflösen des Bösen einfach ein sich Abwenden vom Bösen, um das Böse aus den Augen der Sterblichkeit zu verlieren und um die Wirklichkeit zu finden. (S6) Ist das nicht einfach genug?
 
Abschnitt 2: Wir brauchen einen Weckruf!
So einfach, wie die Worte klingen mögen, im praktischen Leben brauchen wir einfach manchmal Hilfe. Wie lange verweilen wir oft im Staub, wenn wir zurückgewiesen werden, Mangel leiden, unterdrückt werden, in Armut sind, in der Sterblichkeit? Jesaja ruft denen, die im Staub leben, zu, erwachet. (B5) Wenn wir aufwachen sollen, so heißt das doch, dass die, die im Staub leben, schlafen. Der Christus macht uns wach. Im Gegensatz zur Schlange, die Eva mit Lügen und falscher Propaganda verführte, ist der Christus ein Berichterstatter der Wahrheit und spricht für unser wahres Wesen. (B6) Der Christus kann die Lügen absondern und uns über den wirklichen Menschen informieren, den Gott gemacht hat. Statt unser Wissen bei einem Baum zu suchen, können wir erleben, dass Gott unsere Rufe beantwortet bevor wir aufgehört haben zu sprechen (B7). Er gibt uns zu jeder Zeit alles, was wir brauchen. Der Christus, die Wahrheit, entschärft die Bedrohung durch die Schlange. Die Lügen der Schlange sind die Lügen eines Traumes und haben weder Vollmacht noch Bestand (B8). Jesus brachte die guten Nachricht - das Evangelium vom Reich; und nicht nur das, denn er bewies seine Worte durch seine heilenden Taten. Er heilte jede Art von Leiden oder Krankheit - körperliche oder mentale, akute oder chronische, organische oder funktionale (B9).
 
Mrs. Eddy hielt die Lehren und Demonstrationen Jesu für das perfekte Heilmittel gegen die Schlange. Sie lehren uns den Unterschied zwischen dem Wirklichen und dem Un­wirklichen (S7). Jesus bewies, dass der „Mensch unsterblich, geistig" ist und „über der Sünde oder der Gebrechlichkeit" steht (S8). Alle unsere Leiden entstammen der Annah­me, dass der Mensch in der Materie lebe, doch ist das alles Teil des Adam-Traums, der eine Lüge ist (S9). Oft denken wir an die Lügen der Schlange, die behauptet, wir seien krank oder verletzt oder was auch immer, aber wir sollten zuerst daran denken, dass wir diese grundlegende Lüge zurückweisen müssen, dass es Leben und Intelligenz in der Materie gebe! Das Aufwachen aus diesem Traum wird den Traum für immer zerstören (S10).
 
Abschnitt 3: Adam ist nichts - Jesus ist das wahre Ideal.
Die Schlange versprach, Eva die Augen zu öffnen, doch der Psalmist weiß, was ihm die Augen wirklich öffnen kann (B10). Eigenartiger Weise bedeutet das hebräische Wort, das hier mit öffnen übersetzt ist, aufdecken, offenbaren oder entkleiden (nach Strong). Als Adam und Eva die Augen geöffnet wurden, sahen sie, dass sie nackt waren. Aber das Bild, das sich ihnen bot, war nicht die Wirklichkeit. Was wirklich abgelegt werden muss, ist der sterbliche Schleier. Wir wollen das sterbliche Bild entfernen, das unseren klaren Blick verhindert, und wir wollen sehen, was Gott wirklich geschaffen hat. Der Psalmist beklagt, dass seine Seele im Staub liegt. Das hier in der englischen Bibel verwendete Wort „cleave" bedeutet, daran kleben oder sich an etwas halten. Er fühlt sich am Staub festgeklebt - so fest, das er sich nicht lösen kann. In dem Bemühen, frei von Materialität und Staub zu werden, sehnt sich der Psalmist nach dem Tag, an dem er selber das reine Gleichnis Gottes sehen wird (B11). Wie es der Theologe Adam Clark sagt: „Er sehnt sich nach der Zeit, wenn er vollständig auferstanden ist aus dem Schlaf und Tod der Sünde und neu geschaffen wird im Bild Gottes, in Gerechtigkeit und wahrer Heiligkeit."
 
Barnes weist darauf in, dass die Formulierung, dass Adam eine lebendige Seele wurde, lediglich bedeutet, dass er ein Geschöpf wird, das lebt und atmet. Es bedeutet keinen Anblick einer höheren Wahrnehmung eines unsterblichen Wesens. So erhalten wir den Gegensatz zwischen Adam und Christus Jesus, der die geistige Vitalität darstellt, der nicht einfach „lebt", sondern eine erhobene geistige Gegenwart hat, die das ewige Leben verleihen kann (B12). Adam kam aus dem Staub doch Jesus vom Himmel. Mit welchem Vorbild wollen wir uns identifizieren? Paulus ruft die Christen auf, nicht im Staub stecken zu bleiben, sondern „fest, unerschütterlich," zu sein in der Wahrheit. Eine interessante Nebenbemerkung: Der Name Eva hat seine Wurzel in einem Wort, das „Lebensgeber" bedeutet (Strong). Zwar gab Adam diesen Namen der Frau, doch ist Gott der wahre Lebensgeber.
 
Bedenke doch einmal, wie bemerkenswert es ist Christus als Gegenmittel gegen den irdischen Adam zu haben. Da sagt Albert Barnes darüber: „In keiner anderen Religion gibt es eine solche Hoffnung wie diese; kein anderes System kennt irgend etwas, um den Trübsinn aufzulösen oder den Schrecken des Grabes zu verjagen. Wie töricht ist der Mensch, der das Evangelium ablehnt - das einzige System, das Leben und Unsterb­lichkeit ans Licht bringt! Wie töricht ist es, die Lehre von der Auferstehung abzulehnen und sich ohne Frieden ins Grab zu begeben, ohne Hoffnung, ohne jeden Glauben, dass es eine Welt der Herrlichkeit gibt; Ohne Gott zu leben und zu sterben wie eine Bestie." Die biblische Verheißung allein geht weit über jede Philosophie oder religiöse Ansicht hinaus, die der Mensch kennt. Noch viel bemerkenswerter ist Mrs. Eddys Offenbarung in dieser Frage.
 
Sie sah Christus Jesus nicht als übernatürliche Erscheinung des Göttlichen, sondern als den Ausdruck dessen, wo und was wir wirklich sind (S11). Sie betont, dass die Etymo­logie des Namens Adam für die Tatsache spricht, dass ein so genannter materieller Mensch nur ein Glaube an die Trennung von Gott ist (S12). Wenn wir das falsche Adam-Vorbild durch das Christus-Vorbild ersetzen,werden wir erkennen, dass die Leiden des Fleisches ein Nichts sind, aus dem Staub geboren (S14).
 
Abschnitt 4: Es ist unsere Aufgabe, der Welt beim Aufwachen zu helfen.
In allem, was er tat, brachte Jesus die Leben spendende Kraft des Geistes zum Ausdruck (B13). Er zeigte, dass es nicht ausreicht, das für sich selbst zu wissen. Wir sind verpflich­tet, das der Welt mitzuteilen. Jesus gab seinen Jüngern die Vollmacht, die Lügen der Schlange auszutreiben (B14). Was Eva zu dem Baum hin zog, war das Versprechen, dass Weisheit die Menschen zu Göttern machen würde. Die Kraft, die Jesus weitergab, war die Weisheit, die von Gott kommt. Jesu Lehren verliehen die Macht, auf Schlangen zu treten und zu beweisen, das die Lügen des Satans machtlos sind. Sie fallen wie der Blitz zur Erde (B15). Jesu Nachfolge hatten das große Glück, aus dem dunklen Schlaf der Lügen der Schlange aufgeweckt zu werden. Manchmal scheint der Schlaf ein angenehmes Gefühl zu vermitteln, um etwas zu umgehen, mit einem falschen Gefühl der Sicherheit - vielleicht ein Fliehen vor der Verantwortung, die vor uns liegt. Aber Christi Ruf weckt uns auf und lässt uns die Nöte rings um uns herum wahrnehmen und begreifen, was wirklich vorgeht.
 
Der Mensch muss aufwachen (B16). Und wieder zeigt uns Barnes, was nötig ist: „Zu dem Menschen, der am Rande eines Abgrundes liegt und schläft, möchten wir und sagen: ‚Wach auf, du bist in Gefahr!‘ Das Kind, das friedlich in seinem Bettchen schläft während die Flammen schon ins Zimmer dringen, wollen wir aufheben und ihm sagen: ‚Wach auf, sonst kommst du um!‘ Und warum sollten wir nicht die gleichen Worten zu einem Sünder sagen, der am Rande seines Ruins dahin träumt, im tiefen Schlaf, während die Flammen des Zorns schon um ihn züngeln?" Wollen wir nicht die Kinder des Lichts sein? Die Auf­gabe der „Zwölf" und der „Siebzig" war doch, hinaus zugehen und alle aus der Starre der Materialität aufzurütteln.
 
Die Urchristen nahmen diese Anweisung sehr ernst. Ja sie waren sogar bereit, dafür zu sterben, wenn es nötig sein sollte. Und wie reagieren wir auf den Ruf aufzuwachen und andere zu wecken? Der Weckruf kommt von Gott (S15). Wahre Erleuchtung kommt direkt von der Wahrheit, und diese Wahrheit befähigt uns, die Kranken zu heilen (S16-S18). Wir schulden es der Welt, ihr diese Wahrheit zu geben. Wir sind „das Licht der Welt. ... Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein."(S19) Wenn das so ist, dann haben wir keine Wahl, dann lassen wir unser Licht leuchten.
 
Abschnitt 5: Der Versucher kann Dich nicht einschläfern
Die Geschichte von Eutichus (B18) bringt mehrere Dinge in dieser Lektion zusammen: Schlafen, Fallen und Aufwachen. Die spezifischen Einzelheiten der Geschichte von Eutichus geben uns viele Einblicke in das Leben und die Gebräuche bei den Urchristen, aber die Geschichte hat auch ihre symbolische Bedeutung. Der Theologe Matthew Henry, der gewöhnlich sehr mit der traditionellen Theologie verwachsen ist, macht uns heutige Christen doch auf einige wichtige Punkte aufmerksam. Er schreibt: „Schlafen beim Hören des Wortes ist vom Übel, ein Zeichen der Geringschätzung des Wortes Gottes. Wir müssen alles tun, um Schläfrigkeit zu vermeiden; nicht selber einschlafen, sondern mit erregten Herzen bei dem Wort zu sein, das wir hören, somit den Schlaf in weite Ferne verbannen. Krankheit erfordert Zartheit, aber Versuchung muss man mit Härte begegnen. Er (Eutichus) hat des Apostels Predigt unterbrochen aber er war dazu bestimmt, die Predigt zu bestätigen. Eutichus wurde wieder lebendig gemacht. Und weil sie nicht wussten, wann sie Paulus wieder begegnen würden, holten sie alles aus ihm heraus, was sie konnten und opferten gerne ihre Nachtruhe dafür. Wie selten unterbricht man seine Ruhezeiten zum Zweck der Anbetung! Und wie oft, um sich zu amüsieren und für Rockparties!" Wenn man darüber nachdenkt, liegt doch eine gewisse Ironie in der Versuchung einzuschlafen, wenn man betet, die Lektion liest oder in der Kirche sitzt. Es geht doch darum, aus dem Traum des Lebens in der Materie aufzuwachen, und dann sitzen wir da und nicken ein und schlummern dahin, unfähig, den Segen dessen aufzu­nehmen, was uns dargeboten wird. Erst verspricht der Lügner, uns die Augen für die Wahrheit zu öffnen, und dann schläfert er uns ein, so dass wir sie nicht empfangen können, und schließlich möchte er uns umbringen.
 
Von Paulus hören wir, dass alle, die in Adam sind, sterben müssen, aber alle in Christus lebendig gemacht werden (B20). Während die herkömmliche Theologie die Abstammung des Menschen von Adam damit zusammenbringt, dass alle Menschen Sünder seien, ist es sehr bemerkenswert, dass Albert Barnes in diesem Abschnitt besonders hervorhebt, dass Paulus überhaupt keinen Hinweis dafür gibt, dass wegen Adams Fall alle Menschen Sünder werden, sondern nur sagt, dass Adams Vergehen den Tod brachte und dass Christus das Leben gibt. Barnes radikale Ansicht hat sicher dazu beigetragen, dass er von der Presbyterischen Kirche der Häresie beschuldigt wurde.
 
Mary Baker Eddy wandte sich konsequent gegen die Orthodoxie der Zeit. Ihre Lehren treffen immer noch mitten ins Zentrum der falschen Theologie. Staub (die Materie) ist nicht der natürliche Zustand des Menschen, er ist das Nichts, und zu nichts soll er wieder werden (S20). Der wirkliche Mensch ist niemals in die Materie geboren worden und stirbt niemals aus ihr heraus (S21). „Geist ist [unsere] ursprüngliche und endgültige Quelle des Seins ..." - unser Ursprung und unser Ziel. (S22). Als solchen kann uns nichts ein­schläfern, nicht einmal zeitweise.
 
Abschnitt 6: Kenne den Feind - und zertritt ihn!
Das Gesetz allein, das sich nur auf die Strafe richtet, kann die Sünde nicht unterwerfen. Aber das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus - das auf Erneuerung aus­gerichtet ist -, unterwirft nicht nur die Sünde, sondern befreit den Menschen von ihr (B21). Aus diesem Grunde ist das fleischliche Gemüt in ständiger Feindschaft mit dem Geist. Überall dort, wo [Gott] allmächtig über das Fleisch und fleischliche Gelüste gefunden wird, wird es direkte Feindschaft gegen Gott geben (Barnes). Derartiges „fleischlich gesinnt sein" führt nicht nur zum Tod, es ist der Tod selbst. Im Gegensatz dazu ist „geistlich gesinnt sein ... Leben und Frieden." (B21) Die Menschheit steht dem Feind nicht mehr hilflos gegenüber. Die Macht Gottes wird „den Satan in Kürze unter eure Füße treten." (B22) Das bedeutet, dass er völlig zunichte gemacht wird, „völlig zerschlagen" (Strong) Nach dem Kommentar von Jamieson-Fausset-Brown (JFB) bedeutet das, dass der Fuß dem Feind auf den Nacken gestellt wird, was „den vollständigen Sieg und die hoffnungslose Demütigung des besiegten Feindes bedeutet."
 
Schnell noch ein Rückblick auf 1. Mose 3, wo die Schlange ihr Urteil der ständigen Feind­schaft für die Menschheit bekommt, (B23) Wie schon gesagt, bekommt der Versucher keine Gelegenheit, sich zu verteidigen. Es wird ihm jede Möglichkeit genommen, mit der Menschheit zusammen zu wirken und er wird wieder in den Staub übergeben, um ein Objekt der Abscheu zu werden. Stellt man sich vor, dass Adam und Eva bei diesem Prozess zugegen sind, so würde ein solches Urteil ihnen klarmachen, wie hohl doch die Versprechungen der Schlange waren. Alles, was die Schlange vorgegeben hatte zu wissen und zu können, wurden zum leeren Prahlen und war dahin, und wer scheinbar einmal ein Freund gewesen war, der etwas zu bieten gehabt hatte, wurde nun zum Feind. Diese Szene symbolisiert den Anfang der ständigen Feindschaft zwischen dem Versucher und der Menschheit.
 
Um noch einen Augenblick bei Eva zu bleiben, so finden wir bei JFB, dass die Verführung Evas nicht nur im Essen einer Frucht bestanden hatte, sondern „die Eigenliebe, die Miss­achtung Gottes, Undankbarkeit gegenüber dem Wohltäter, Ungehorsam gegenüber dem besten Meister bedeutete - die Vorliebe für die Schöpfung über den Schöpfer." Wenn man in diesem Sinne über die Geschichte nachdenkt, muss man sich danach fragen, wie unserer Verehrung Gottes heute aussieht. Ist uns klar, in welchem Maße wir Gott mit Missachtung und Respektlosigkeit begegnen, wenn wir irgendwo anders als bei Ihm nach der Wahrheit suchen?
 
Natürlich wollen wir Gott ehren, indem wir der Wahrheit aus der Materie in den Geistfolgen. Jesus hat uns den Weg gezeigt. Die Genesis hat prophezeit, dass die Nach­kommen der Frau den Kopf des Bösen zertreten werden, und dass die Schlange zurück beißen wird. Mrs. Eddy hat erkannt, dass es großen Widerstand gegen ihre Lehren der geistigen Bedeutung der Schrift geben wird. Allerdings versichert sie uns, dass die Wahrheit das bestehen wird (S23). „In der Wissenschaft is der Mensch der Sprössling des Geistes" (S24). Der Mensch stammt nicht von Adam ab, auch ist er kein ständiger Sünder. Die Christliche Wissenschaft bringt den Menschen zurück in das Reich [Gottes], in seinen reinen, sündlosen, gesunden Zustand, wo er nicht mehr nach verbotenem Wissen suchen muss, um herauszufinden, was er ist (S25).
 
Abschnitt 7. Reif für die Zerstörung
Durch diese Lektion haben wir bildlich dargestellt bekommen, wie die Schlange zurück in den Staub gegangen ist, aber jetzt kommt der Endkampf. Di Schlange ist jetzt zum „großen roten Drachen" geworden (B24). In der Genesis hatte die Schlange versucht Eva allein zu verführen, und hier in der Offenbarung haben wir den Drachen, der die ganze Welt betrogen hat, und der jetzt versucht, die Stimme der Wahrheit zur ganzen Mensch­heit aufzuhalten. Der Drache wartet darauf, das Kind zu verschlingen, aber gleich wie schrecklich die Schlange/der Drache zu sein scheint, selbst wenn wir zeitweise im Nachteil sein sollten, Gott kämpft immer für uns. Das Reich Gottes wird triumphieren. Jeder Versuch des Bösen, den Menschen bei seinem Streben nach der Wahrheit fehl­zuleiten und den Christus zu behindern oder zu zerstören, [um zu verhindern, dass] er den Menschen erreicht, ist zum Versagen verurteilt. Der Drache ist jetzt völlig gedemütigt. Jeden Tag kommt der Ruf zu uns, den Staub der Materie abzuschütteln (B25). Gottes „heiliger Arm" ist entblößt, um allzeit für uns zu kämpfen.
 
Es gibt viele Werke übe die Offenbarung, und viele sind umstritten. Mrs. Eddy hat ihre Kommentare dazu in einem vergleichsweise kurzen Kapitel zusammengefasst - in charakteristischer Direktheit. Die „Frau" ist nicht mehr als ein Symbol für die Gattung Mensch, das „die Koinzidenz von Gott und Mensch" darstellt. „Koinzidenz" bedeutet „Übereinstimmung, Konsistenz, Zustimmung". Gott und Mensch sind eins und können nicht voneinander getrennt werden. Das widerspricht direkt der Annahme von Adam oder der Trennung von Gott und Mensch. Alles Böse wird durch die Schlange symbolisiert. In einem letzten Aufbegehren schwillt der Drache an, aber er ist machtlos. Wie Paulus sich bei der Gelegenheit erhob, um Eutychus wieder zu beleben und der Schlange den Sieg zu nehmen, so erhebt sich das Göttliche, um alles Böse u zerstören (S28). Der Lügner ist machtlos, ist Staub, Nichts, ein Lügner von Anfang an (S29). Das Ergebnis dieses Kampfes is der große Siegesgesang an Gott (S30).
 
Da haben wir es. Welche Form das Böse auch annimmt, ob verdeckt oder brutal, alles ist Lüge. Alles, was es tun kann, ist, Staub zu fressen. Gottes Gesetz verdammt das Böse zum Staub-Nichts. Die Schlange kann Dich nicht verletzen. Lasst uns das anwenden, es beweisen und jeden Tag leben.

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