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Freiheit: vollständig, weltumfassend, unbestritten, unveräußerlich!

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, July 16th, 2012

Freiheit: vollständig, weltumfassend, unbestritten, unveräußerlich!
Rick Stewart, C.S. , Dresden, Germany
 
 
 
Metaphysische Ideen zur Anwendung
für die Bibellektion in der Woche vom 16. bis 22. Juli 2012 mit dem Thema
Wahrheit
von Rick Stewart, C.S. aus Dresden in Deutschland
Telefon: +49 351 312 4736
RickStewartCS@aol.com
 
 
[Diese praktischen Ideen eines Praktikers in Resident bei CedarS dienen in erster Linie den Campern und Mitarbeitern von CedarS (und ihren Freunden), um den großen Wert des täglichen Studiums und der Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Wochenlektionen über das ganze Jahr zu erkennen - nicht nur im Camp! Du kannst Dich eintragen, um diese kostenlosen Ausar­beitungen per e-Mail zu bekommen - Montags in Englisch; oder jeden Mittwoch eine kostenlose Übersetzung: dank Deins und Pascale auf Französisch; Dank Helga und Manfred auf Deutsch, oder Dank Anna, Eric, Claudia und Patrizia auf Spanisch.  www.cedarscamps.org/newsletters Viel Freude wünscht Warren Huff, Redakteur für diese Anmerkungen mit in Klammern gesetzten Ergänzungen.]
 
 
Vollständige Freiheit - es gibt nichts ihr Vergleichbares!
Mit dieser Wochenlektion werden wir entdecken, dass Wahrheit, dass Gott die einzige Quelle aller wahren Freiheit ist.
 
In dieser Lektion werden wir erfahren, wie ein besseres Verständnis von Gott uns die Freiheit gibt, die jede Art Gefangenschaft überwindet. Was würdest Du denn tun, wenn Du aus einer lebens­langen Freiheitsstrafe befreit würdest? Sicher würdest Du sagen: „Ich danke aus vollem Herzen." Nicht wahr? Ich weiß jemand, der das getan hat.
 
Sein Name ist Nelson Mandela. In dieser Woche, am 8. Juli, feiert Nelson seinen 94. Geburtstag. Er ist der Großenkel eines afrikanischen Königs. Sein Name Rolihlahla  bedeutet: „der den Zweig vom Baum bricht" oder etwas verständlicher, der „Unruhestifter". Er wurde im Transkei geboren, das in Süd-Afrika liegt. Er war der erste in seiner Familie, der zur Schule ging. In der Schule bekam er von seinem Lehrer den englischen Namen Nelson. Als Nelson 9 Jahre alt war, verlor er seinen Vater. Der Oberhäuptling der Tembu Dynastie, Jongintaba Dalindyebo, nahm Nelson damals zu sich, und so wuchs er zusammen mit dessen Kindern auf, bis er 16 Jahre alt wurde.
 
Während der Zeit, in der Nelson in Süd-Afrika aufwuchs, schuf seine Regierung das System der Apartheit. Das bedeutete nicht nur eine physische Trennung der Wohn­gebiete, sondern auch unterschiedliche Rechte für Weiße und Schwarze. In seiner Studentenzeit und später im Arbeitsleben setzte sich Nelson dafür ein, die Freiheits­rechte der Menschen zu verteidigen. Seiner Regierung aber gefiel es gar nicht, dass er sich für die Gleichheit und Frei­heit aller Menschen in Südafrika einsetzte, und steckte ihn ins Gefängnis - lebenslänglich!
 
Im Gefängnis setzte er seinen Kampf für die Freiheitsrechte aller Südafrikaner fort. Viele andere Südafrikaner unterstützten ihn in seinem Kampf. Menschen in der ganzen Welt fingen an, einen Politikwechsel bei der Apartheit und Rassentrennung zu fordern. Nach 27 Jahren wurde Nelson Mandele aus dem Gefängnis entlassen. Das war ein spannen­der Augenblick. Er arbeitete weiter gegen die Apartheit der südafrikanischen Regierung. Zwischen 1994 und 1999 war er dann selber Präsident in Südafrika. Er war der erste, der in einer völlig demokratischen Wahl in Südafrika zum Präsident gewählt wurde.
 
Nachdem er aus dem Gefängnis entlassen worden war, fing Mandela an, in andere Länder zu reisen. Zuerst besuchte er die Vereinigten Staaten. Er kam nach Boston. Es schien wichtige Gründe zu geben, warum seine Reisepläne Boston einschlossen, nachdem zwei seiner Töchter hier lebten. Aber vielleicht gab es da noch einen anderen Grund. Insbesondere hatte er sich vorgenommen, Die Mutterkirche zu besuchen. Kurz nach seinem Besuch erfuhr ich davon. Eine gute Bekannte, Marion Pierpont war damals Zweite Leserin in Der Mutter­kirche. Als sie sich auf diese Arbeit vorbereitete, wurde sie gefragt, ob Herr Mandela zur Kirche kommen könne. Ihre schnelle Antwort war: „Natürlich kann er kommen, solange ich Gelegenheit habe, mit ihm Bekannt­schaft zu machen.
 
Ich erinnere mich, dass Marion mir davon berichtete, dass Nelson Mandela in etwa gesagt hat, er müsse doch die Kirche besuchen, von der die Zeitung stammt. (Damit meinte er den The Christian Science Monitor) Offensictlich war das die einzige Zeitung gewesen, die er im Gefängnis regelmäßig lesen durfte. Und er wollte einfach Danke sagen.
 
In einem anderen Bericht über diesen Besuch schreibt Faye Bowers, dass Nelson Mandela „während seines Besuchs erwähnte, dass der Monitor die einzige internationale Zeitung gewesen sei, die er im Gefängnis lesen durfte, obwohl große Teile der Zeitung zensiert wurden. Er staunte, dass ene Frau nicht nur diese Zeitung sondern eine ganze Religion gegründet hatte und bemerkte, dass das ja wohl nur in den USA passieren konnte.
 
 
 
 
Als ich über das Ereignis und über Nelsons Zeit im Gefängnis nachdachte, wurde mir klar, dass jemand im Gefängnis alles verschlingt, was er zu lesen bekommt. Und der Monitor wurde wohl von der ersten bis zur letzten Seite gründlich gelesen. darin enthalten war natürlich auch der tägliche metaphysische Artikel im Monitor. Die geistige Wahrheit, die sich in diesen Artikeln fand, musste dem Leser ja Mut machen.
 
Das bestätigte sich etwas zehn Jahre später, als ich eine e-mail bekam, die angeblich von Nelson Mandela stammte. Ich war etwas misstrauisch, was die Autentizität der Mail betraf. Um herauszufinden, wer mir wirklich diese Mail geschickt hatte, schrieb ich zurück, äußerte meine Bedenken und fragte, ob er sich an seinen Besuch in Boston erinnerte und was er bei dieser Gelegenheit in Der Mutterkirche gesagt hatte. Seine Antwort war: „Natürlich erinnere ich mich, und ich war wegen der Zeitung dort." Wir wechselten dann mehrere e-mails über verschiedene Themen, auch über seine Gesundheitssituation, obwohl ich nicht direkt gebeten worden war, für ihn zu beten. Dabei ließ er sich bereitwillig auf bestimmte hilfreiche Seiten in Wissenschaft und Gesundheit hinweisen. (Villeicht benutze er das Lehrbuch, das er 1990 als Geschenk bekommen hatte.)
 
In dieser Woche finden sich in der Bibellektion weitere Beispiele dafür, wie Du, ich und viele andere diese wahre Bedeutung der Freiheit durch Gottes Wahrheit entdecken können.
 
Der Goldene Text: Joh 8: 32
Nach der NeueLuther Bibel ist der Wortlaut: „... und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.." Die Common English Bible (CEB) überstzt: „Dann werdet ihr die Wahrheit wissen, und die Wahrheit wird euch freisetzen."
 
Ein Christlicher Wissenschafter ist wohl vertraut mit dem Begriff, „die Wahrheit wissen." Ist es nicht das, was wir alle tun, wenn wir uns intensiv damit beschäftigen, was Gott über uns weiß und wenn wir aus dem Denken verbannen, was der Irrtum von uns weiß? Und der Goldene Text zeigt uns an, dass wir in dieser Lektion „die Wahrheit wissen" werden und frei gemacht und freigesetzt werden.
 
Das wechselseitige Lesen
Das wechselseitige Lesen besteht aus Zitaten aus zwei Psalmen und einem anderen Lied oder Gedicht aus dem Propheten Jesaja. Diese Lieder erkennen Gott klar als die Quelle der Wahrheit. Das Lied im Jesaja 52 ist einer der „Gesänge des Gottesknechts". Diese Gesänge beschreiben einen Knecht oder Diener Jahwes, der die Völker zu Gott führen wird. Wir werden also vertraut gemacht mit der Idee von Gott als Quelle aller Wahrheit und mit einem Diener oder mit Dienern, die kommen werden und zu dieser Wahrheit führen werden.
 
Abschnitt 1: Mose, ein Knecht (oder Diener), der in die Freiheit führt
Ich liebe das wunderbare Beispiel des Mose für uns alle, wenn wir mit Identitäts­problemen kämpfen. Mose wurde als Sklavenkind geboren, das eigentlich durch ein Dekret des Pharao zum Tode verurteilt war. Seine Rettung lag im inspirierten Plan seiner Mutter. Er wurde von einer Tochter Pharaos adoptiert und als Prinz erzogen. Weil er jemand retten wollte, musste er als Krimineller fliehen. Er wanderte durch die Wüste, fand eine neue Heimat in einer Familie und fand Gott, eine Gott, der Geist ist und keine Statue, einen Gott, der sich Seiner Schöpfung offenbart. Einen Gott, derüber und jenseits aller Materie steht. Der eine Gott, der ICH BIN, DER ICH BIN.
 
Ich sehe eine Parallele zu Moses Offenbarung in der „Wissenschaftichen Erklärung des Seins" (S. 468 in Wissenschaft und Gesundheit). Mose hört Gottes Stimme und sieht den brennenden Busch, der nicht verbrennt. (B2; 2. Mose 3) Auf S. 467 bezieht sich Mrs. Eddy auf diese Offenbarung des einen Gottes als Geist. (S4) Dieser Abschnitt schließt mit der deutlichen Aussage, dass „Sklaverei" der göttlichen Regierung völlig entgegengesetzt ist. (S5) Diese Gleichsetzung der „Wahrheit" bedeutet die Freiheit von allen Formen der Sklaverei.
 
Mose erhob den Ruf nach Freiheit. Aber wie fing das an? Wer musste zuerst befreit werden? Warum fragte Mose „ Warum ich?" Er glaubte nicht, er verstand nicht. Seht Ihr, der Ruf der Freiheit, der ICH BIN, musste erst in ihm gefunden werden. Und dann kam der Mut, Folge zu leisten, um all die anderen zu befreien. Wie steht es da mit Dir - und mit mir? Sind wir bereit, frei zu sein?
 
Abschnitt 2: Gottes Knecht, der Christus führt in die Freiheit.
Hier im Jesaja 42 stoßen wir wieder auf das „Lied vom Gottesknecht". In diesem Abschnitt wird der Knecht deutlich als Christus identifiziert. Dieser Knecht heilt die Blinden, befreit die Gefangenen und führt aus dem Dunkel. (B5, Jes 42) Dieser Knecht, dieser Geist der Wahrheit führt in alle Wahrheit. Er ist still und freundlich. (B5), Wie ein glimmender Kerzendocht, der nicht erlischt. Die „unendliche Wahrheit" ist eine „stille sanfte Stimme", die „durch stille Äußerungen und göttliche Salbung" wirkt (S10). Auch wenn es Dir nicht liegt, hinauszu­gehen und die Wahrheit vom Christus von den Dächern zu rufen, ist es dann nicht gut, daran zu denken, dass Du für die Leidenden im Stillen beten und sie mit Liebe salben kannst? Eine Heilung, die für mich von großer Bedeutng war, fand in einer Notsituation statt. Einem Mann war im Einkaufszentrum zusammengebrochen. Ich war 19 Jahre alt. Es kam eine Ansage: „Ist da jemand, der mit Erster Hilfe Bescheid weiß?" Nun, ich arbeitete in der Lebensrettung und lehrte Lebensrettung. Außerdem war ich aktives Mitglied in meiner Zeigkirche und in Der Mutterkirche. Während andere hektisch herumliefen, kniete ich bei dem Mann, nahm seine Hand und betete. Es wurden keine Worte gewechselt. Es sprach nur die „stille, sanfte Stimme" der Wahrheit. Ich „wusste die Wahrheit". Nach kurzter Zeit kam der Man zu sich, öffnete die Augen und sagte: „Gott segne Dich!" Dann stand er auf und ging völlig in Ordnung weg.
 
Dieser „stille" Christus wird oft mit Hefe (Sauerteig) verglichen. (S11) Hefe wirkt im Brotteig und lässt ihn aufgehen. Man sieht ihr Wirken nicht, man sieht aber ihre Wirkung im aufgehenden Brot. Als ich an Nelson Mandelas Erfahrung mit dem Monitor im Gefängnis dachte, musste ich an diesen „Sauerteig der Wahrheit" denken, der im Bewusstsein arbeitet. (Schließlich wusste ich, dass er auch den metaphysischen Artikel gelesen hatte).
 
 
Abschnitt 3: Die Wahrheit vom vollkommenen Gott und vom vollkommenen Menschen führt in die Freiheit.
Mir gefällt die Art in der dieser Abschnitt beginnt (B8 5. Mose 32). Die felsenfeste Erklä­rung der Vollkommenheit und Wahrheit Gottes. Ohne „das Böse", das heißt ohne Missetaten. Zu dieser Wahrheit kommt man durch die deutliche Identifizierung mit dem wahren Ursprung des Menschen (mit Dir). (B11, Joh 8: 31-36) Ein mächtiges Mittel, das die Wissenschaft des Christus dem menschlichen Denken bringt, das ist die Grundlage der wahren Vollkommen­heit des Menschen. Es heißt, dass wir fest stehen, wenn wir diese Gott gleiche Vollkommen­heit sehen, selbst wenn nur schwach erkennbar. (B12, Gal 5: 11) Aber manchmal liegt in der Herausforderung auch die Praxis. Die Zitate B10 und B11 zeigen die Wirkung des Christus in unserem Leben. Wenn wir die Wahrheit erfassen, die Jesus in seinem Leben zeigte und diese Wahrheit „wissen", dann sind wir sicher vor der Sünde. Etwas weiter in diesem Abschnitt schreibt Paulus über die Notwendigkeit, „fest zu stehen" in dieser Wahrheit als unserer Erlösung.
 
Im Zitat B12 (Gal 5) schreibt Paulus an die Christen in Galatien. Die meisten Bibelgelehrten meinen, dass dieser Brief an eine ganze Reihe von Christen der Urgemeinde in Galatien und Zentral-Anantolien ging. Diese Menschen gelten als Nachfahren keltischer Stämme, die Heiden waren. Jüdische Christen hatten begonnen, diese Menschen zu überzeugen, dass sie jüdische Rituale beachten müssten, das Mosaische Gesetz, um dem wahren Weg zu folgen. Paulus ermutigte sie mit diesem Brief zu bedenken, dass das Evangelium, das zu ihnen gekommen war, ihr Weg in die Freiheit und zur Beherrschung der Sünde ist.
 
Die Befolgung der Rituale würde das menschliche Wesen verbessern. Die Nachfolge Christi würde zum wahren Menschen führen, zum Christus-gleichen Menschen der Schöpfung Gottes.
 
Im Zitat S15 spricht Mrs. Eddy davon dass „Jesu geistiger Ursprung und sein geistiges Verständnis" ihn befähigten, „die Tatsachen des Seins zu demonstrieren". „Von ihm können die Sterblichen lernen, wie sie dem Bösen entrinnen können. Weil der wirkliche Mensch durch die Wissenschaft mit seinem Schöpfer verbunden ist, brauchen sich die Sterblichen nur von der Sünde abzuwenden und das sterbliche Selbst aus den Augen zu verlieren, um Christus, den wirklichen Menschen und seine Beziehung zu Gott, zu finden und die göttliche Sohnschaft zu erkennen."
 
Abschnitt 4: „die ethische und pathologische Kraft der Wahrheit" führt zur Freiheit.
in diesem Abschnitt erfahren wir von der „Kraft der Wahrheit", die schnell und wirkungsvoll heilt. (B15). „... dich will ich wieder gesund machen und deine Wunden heilen, sagt der Herr, ..." (B16) „Und Jesus zog umher in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium vom Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk."
 
Die Entdeckung dieser „Kraft der Wahrheit" hat unserer Zeit die gleichen heilenden Wirkungen gebracht, wie sie in biblischen Zeiten durch Jeremia und Jesus bewirkt wurden. Sie lässt niemand ohne eine heilende Medizin oder ohne ein weltumfassendes Gesundheitssystem. Mrs. Eddy schreibt in Wissenschaft und Gesundheit (S18): „Die Medizin eines Christlichen Wissenschaftlers ist Gemüt, die göttliche Wahrheit, die den Menschen frei macht."
 
Ist diese tatsächliche Medizin, ein Gesundheitssystem, das keine Materie und keine materielle Infrastruktur braucht, schwer zu verstehen? Nicht immer. Vor einigen Jahren waren mein Bruder Gary und ich bei einigen neuen Freunden zu einer Grillparty eingeladen. Das Essen schmeckte sehr gut, und wir hatten viel Spass. Dann brachte einer unserer neuen Freunde die Rede auf die Christliche Wissenschaft. (Er wusste nicht, dass wir Christliche Wissenschafter waren.) Er fing an, die Geschichte von einer christlich-wissenschaftlichen Familie aus unserer Gegend zu erzählen. Die Einzelheiten kannte er nicht genau, und um ihm eine schwierige Lage zu ersparen, sagte ich einfach: „H.B., ich glaube wir sollten Dir sagen, dass Gary und ich beide Christliche Wissenschafter sind." da wurde es plötzlich ganz still am Tisch. Dann sagte ich: „Weißt Du, wir kennen die Familie, von der Du sprichst, und wenn Dich die richtige Geschichte interessiert, dann können wir sie Dir gerne erzählen." Genau das tat ich dann. Und dann wollte H.B. noch mehr darüber erfahren. Plötzlich wurde mir klar, wie ich ihm meine Vorstellung von einer Gesundheitsfürsorge erklären konnte.
 
Ich sage einfach: „H.B., stell Dir vor, wir beide würden durch die Rocky Mountains wandern. Wir würden beide einen Abhang hinunterfallen fallen und uns die Knochen brechen. Du müsstest versuchen, den Rettungshubschrauber zu rufen, um Dich zu einem Arzt oder in ein Krankenhaus zu bingen. Währenddessen und weil ich mich mein ganzes Leben lang immer auf Gebet verlassen hatte und darauf, „die Wahrheit zu wissen", wenn ich eine Verletzung habe, so hätte ich meinen „Arzt", den großen Arzt schon da. Ich würde mich augenblicklich an das Gesundheitssystem wenden, das ich immer benutzt hatte und das direkt da war.
 
Einen Augenblick lang kam nichts mehr aus seiner Richtung. (Und das war wirklich selten!) Und wisst ihr, was am nächsten Tag, am Sonntag passierte? Unser neuer Freund, H.B., ging mit uns zum Gottesdienst. Er nahm ein Freiexemplar von Wissesenschaft und Gesundheit mit nach Hause. Und in allen folgenden Jahren, wenn er einem großen Problem begegnete, dann rief er mich an: „Rick, hast Du nicht eine gute Stelle in dem blauen Buch, die mir helfen könnte?" Er hat viele Heilungen erlebt und einige Exemplare von Wissenschaft und Gesundheit weitergegeben.
 
Abschnitt 5: Das Recht auf Heilung - durchgehend geöffnet, auch Sonntags!
Ihr werdet es kaum glauben, aber als Jesus die Frau heilte, die 18 Jahre lang krank gewesen war, erntete er kein Lob von den Kirchenfürsten am Ort. Jesus hatte nur gesagt: „Frau, du bist von deiner Krankheit gelöst!" (B21, Lk. 13) Und die Frau, die völlig verkrümmt gewesen war, in einem verkrüppelten Körper gefangen, sie war plötzlich frei, sie wurde aufgerichtet. „Yippeeee" möchte man denken und ausrufen. Aber stattdessen ermahnten die Typen von der Synagoge die Besucher und erinnerten sie an die Vorschriften des jüdischen Gesetzes: „Es sind sechs Tage, an denen man arbeiten soll; an denen kommt und lasst euch heilen und nicht am Sabbat." (Sabat=jüdischer Sonntag) (B21)
 
Jesus aber ließ sich nicht so einfach ermahnen. Er nahm die Gelegenheit wahr, um denen klarzumachen, wie unerhört es war, dass das jüdische Gesetz diktieren sollte, am Sabbat keine Heilungen zu machen. Wie so oft gebrauchte ein Beispiel aus dem täglichen Leben seiner Landsleute. Sie durften sich doch am Sabbath um ihr wertvolles Vieh kümmern, um ihre Ochsen und Esel, warum nicht um diese Frau, die so lange gelitten hatte!
 
„Und als er das sagte, mussten sich alle schämen, die gegen ihn gewesen waren. Und die ganze Menschenmenge freute sich über alle herrlichen Taten, die durch ihn geschahen."
 
Unserer Führerin schreibt: „Wenn Geist oder die Macht der göttlichen Liebe für die Wahrheit zeugt, so ist dies das Ultimatum, der wissenschaftliche Weg, und die Heilung erfolgt augenblicklich." (S25, W&G S. 411)
 
Abschnitt 6: Weltweite Freiheit der Wahrheit
(B22) „Lobt den Herrn, alle Nationen; preist ihn, alle Völker! 2 ... die Wahrheit* des Herrn bleibt ewig. (*KJV)
 
(S28) „Die Stimme Gottes zugunsten der afrikanischen Sklaven hallte noch in unserem Land wider, als die Stimme des Herolds dieses neuen Kreuzzugs den Grundgedanken universaler Freiheit verkündete, eine vollständige Anerkennung der Rechte des Menschen als Sohn Gottes fordert und verlangte, dass das menschliche Gemüt von den Ketten der Sünde, der Krankheit und des Todes befreit werde und dass seine Freiheit nicht durch menschlichen Kampf, nicht durch Bajonett und Blutvergießen, sondern durch Christi göttliche Wissenschaft bewirkt werden solle.
 
Gott hat ein höheres Programm der Menschenrechte aufgestellt, und Er hat es auf göttlichere Ansprüche gegründet. Diese Ansprüche werden nicht durch Gesetzbücher oder Glaubensbekenntnisse geltend gemacht, sondern durch die Demonstration des Wortes: „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen."
 
Nelson Mandela soll gesagt haben: „Lasst die Freiheit regieren! Die Sonne wird niemals über einer so herrlichen menschlichen Errungenschaft untergehen.* Denn um frei zu sein, reicht es nicht, die Ketten abzulegen, sondern man muss so leben, dass die Freiheit anderer respektiert und bereichert wird."
 
Die Demonstration der Freiheit ist ein Lied für alle, das wir laut und klar singen können.
 
Zitat S27 aus Wissenschaft und Gesundheit, S. 226 lautet: „Jenseits der hinfälligen Prämissen menschlicher Überzeugungen, über dem sich lockernden Griff der Glaubens­bekenntnisse, steht die Demonstration des christlichen Heilens durch Gemüt als eine offenbarte und praktische Wissenschaft. Gebietend geht sie durch alle Zeiten als Christi Offenbarung von Wahrheit, Leben und Liebe, die unversehrt und für jeden Menschen verständlich und anwendbar bleibt."
 
Unser lieber Freund und Übersetzer des Newsletters, Manfred Söllinger hat auf die wundervolle Kraft des Liedes 355 aus unserem Liederbuch hingewiesen. Welch herrliche Aussage über die Freiheit, die durch die Wahrheit kommt, die Gott ist!
 
Wahrheit zeigt jedem sich,
Der ganz und inniglich
Sich zu ihr kehrt.
Kommt denn in Einigkeit
Und seid vom Leid befreit,
Licht ist für euch bereit, Das ewig währt.
 
Komm, allbewusster Geist,
Der Gott und Vater heißt,
O Liebe Du!
Lieb', Wahrheit, Leben,
seid Unsre Dreieinigkeit,
Macht jedes Herz bereit
Für heil'ge Ruh'!
 
Die Freiheit der Wahrheit kann jeder finden, kann sich daran freuen und sie leben und erleben.
 
 
 
 
 
 
[Dieses Jahr am Labor Day (3.9.2012) findet bei CedarS ein Studententreffen, ein „College Summit" statt. Die Sprecher werden sein: Chet Manchester, (gegenwärtig Präsident Der Mutterkirche), Ginny Luedermann, Christine Driessen, Tom McElroy und Shirley Paulson. Musiker wie Alex Cook, Jay & Tessa Frost und Grant Taylor werden dabei sein. Näheres auf der internetseite der Summits. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme.]
www.time4thinkers.com

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