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Die wahre Freiheit und die geistige Befreiung finden„ Kraft, Freude, Friede"

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, July 30th, 2012

Die wahre Freiheit und die geistige Befreiung finden  
„Kraft, Freude, Friede"
 
Metaphysische Ideen zur Anwendung für das Wochenthema
Geist
In der Woche vom 30.Juli bis zum 5. August 2012
 
von
By Craig L. Ghislin, C.S.
Glen Ellyn, Illinois
 
[Die Anmerkungen in eckigen Klammern stammen von Warren Huff, dem Direktor des CedarS-Ferienlagers und Herausgeber des wöchentlichen Newsletters. Diese praktischen Ideen und Anregungen dienen in erster Linie den Campern und Mitarbeitern von CedarS (und ihren Freunden), um den großen Wert des täglichen Studiums und der Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Wochenlektionen über das ganze Jahr zu erkennen - nicht nur im Camp! Du kannst Dich eintragen, um diese kostenlosen Ausarbeitungen per e-Mail zu bekommen - Montags in Englisch; oder jeden Mittwoch eine kostenlose Über­setzung: dank Deins und Pascale auf Französisch; Dank Helga und Manfred auf Deutsch, oder Dank Anna, Eric, Claudia und Patrizia auf Spanisch.  www.cedarscamps.org/newsletters
Viel Freude wünscht Warren Huff, Redakteur ]
 
Auch in dieser Wochenlektion dreht sich wieder alles um die Freiheit - ein Thema, das sich schon den ganzen Sommer durch die Lektionen zieht. Diese Lektion befasst sich mit der wahren Freiheit und ihre Auswirkung auf das, was wir erleben.
 
Der goldene Text:
Für Paulus war der Buchstabe des Gesetzes etwas Einengendes für seine geistige Tätigkeit, etwas, das neue Ideen zu verhindern sucht. Die „gute Botschaft" des Christen­tums lässt Klarheit gelten - entfernt die Hindernisse des Vorurteils, des Aberglaubens und der Knechtschaft unter dem Buchstaben des Gesetzes und führt zur Freiheit von den Banden des Sünde. Paulus bringt seine Freude darüber zum Ausdruck, dass mit „dem Geist der Herrn" die wahre Freiheit kommt, die es ihren Nachfolgern ermöglicht, mutig, offen und deutlich das Evangelium zu verkünden.
 
Das Wechselseitige Lesen
Paulus versucht, seinen Zuhörern einzuprägen, dass sie nicht zulassen sollen, dass irgendetwas ihre geistige Praxis verunreinigt. Die Gaben im Besitz der Mitglieder der neuen Kirche sind nicht für den Eigennutz oder den persönliche Profit gedacht. Sie dienen dem Wohl der Kirche als Ganzes. Nach der jüdischen Tradition war nur das Priestertum und die scholastische Theologie würdig, respektiert und gepriesen zu werden; und vom einfachen Gemeindemitglied der Synagoge wurde treue Gefolgschaft erwartet und keine Neuerungen. Deshalb mahnte Paulus auch, dass niemand in der jungen Kirche seine eigenen Fähigkeiten höher stellen solle als die seiner Glaubens­brüder, und niemand sollte sich missachtet fühlen, weil er nicht die gleichen Begabungen hatte wie sein Bruder. Jeder hatte seinen Platz in der Kirche, und jeder hatte seine einzig­artige Rolle für das Wohlergehen der Gemeinde. Alles, was wir tun, kann vom Leben des Geistes erfüllt sein. Es geht nicht um die Berufung als solche sondern darum wie wir sie ausfüllen. Paulus gibt jedem individuellen Beitrag seinen eigenen Wert, und deshalb hatten alle Mitglieder ihren Platz in der Bewegung.
 
Paulus hob den Wert der christlichen Tugenden hervor, die demonstrieren und beweisen, dass wahre Christen nicht vom Eigennutz sondern vom Heiligen Geist getrieben werden. Wahre Freiheit findet sich in den Früchten des Geistes: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Behutsamkeit, Freundlichkeit, Güte, Vertrauen und Selbstbeherrschung. Wer nach diesen Tugenden handelt, hat einen Vorteil, denn diese geistigen Eigenschaften schützen nicht nur vor der Sünde und erhalten einen moralischen Charakter, es gibt auch kein Gesetz gegen sie, und eine derartige Praxis kann man überall und frei ausüben. Solche Men­schen sind in jedem Sinne des Wortes frei. Paulus mahnte auch, dass wir tatsächlich so leben, wie es unserem Bekenntnis und Verlangen entspricht. Etwas moderner ausge­drückt: „redet nicht nur Sprüche - geht den Gang!"
 
Abschnitt 1: „Lass mein Volk ziehen!"
Was bedeutet, „frei zu sein" für Dich? Bedeutet es die Freiheit, alles tun zu können, was Du willst? Heißt das etwa, nicht an eine Arbeit, an einen Partner, einen Ort oder an eine Einrichtung gebunden zu sein? Über die Zeit haben die verschiedenen Generationen Freiheit jeweils auf ihre Weise definiert. Früher beherrschten politische und Klassenfreiheit das öffentliche Denken. Auch heute gibt es noch viele Menschen, die gegen tyrannische Regierungen und Vorschriften kämpfen müssen, aber auch sonst sind Freiheit und unab­hängiges Denken gesuchte Güter grundlegender Menschenrechte. Die Meinung, es sei Freiheit, tun und lassen zu können, was man wolle, ist doch irgendwie nicht wirklich durchdacht. Die meisten jungen Menschen meinen, sie könnten tun und lassen, was sie wollen, wenn sie einmal erwachsen sind, aber dann merken sie, dass sie einen Chef haben, einen Partner und eine Familie, deren Fragen sie beantworten müssen. Dann werden sie gezwungen, ihre Meinungen etwas genauer zu bilden. Die meisten Menschen in der so genanten „freien Welt" betrachten sich als frei, aber viele von ihnen haben nur eine Form der Knechtschaft gegen eine andere eingetauscht.
 
Oft betrachten die Leute Freiheit als die Fähigkeit, ihren eigenen Lebensweg wählen zu können. So sagen sie vielleicht, sie wollen „ihr eigenes Ding machen", aber wirklich sagen sie doch, dass sie „wie jene Typen sein wollen - tun, was die tun, leben wie sie und aussehen wie sie." Wie schon gesagt, auch das kann eine Art freiwilliger Sklaverei sein. Zu biblischen Zeiten war das nicht anders. Im zweiten Buch Mose (Exodus) war es Gottes Wille, die Kinder Israel aus der Sklaverei in Ägypten zu befreien. (B1) Aber wem sollten sie folgen? Der Verfasser des Briefs an die Epheser bittet diese dringend, Gott „als geliebte Kinder" zu folgen. (B2) Hier bedeutet „folgen" verkörpern, die Gangart, die Ausdrucks­weise, das Verhalten, das Benehmen und so weiter - mit anderen Worten, ein Nachah­men. Das bedeutet nicht im groben Sinne, sondern auf liebliche Weise, so, wie wenn ein Kind lernt, bestimmte Dinge zu tun, indem es zu seinen Eltern aufsieht und sie nachahmt. Und das ist der Schlüssel. Um wahrhaft frei zu sein, müssen wir auf Gott schauen.
 
Kurz angemerkt: Die Befreiung von Sklaven, von der im Zitat B3 die Rede ist, bezieht sich auf die Freilassung von Sklaven im siebenten oder Sabat-Jahr. Bemerkenswert ist, dass das siebente Jahr sich auf den siebenten Tag in der Schöpfungsgeschichte bezieht, an dem nach der Arbeit von sechs Tagen die verdiente Ruhe eintritt. Mrs. Eddy vergleicht die sechs Tage mit den sechs Runden um die Stadt Jericho, wo bei der siebenten Runde die Mauern einfielen. Sie schreibt: „die sechs Tage dienen dazu, das Nichts der Materie zu entdecken, der siebente ist der Ruhetag, da erkannt wird, dass das Böse nichts und das Gute alles ist." (Verm 279: 18) Das bedeutet, dass man eine Demonstration machen muss, ehe man sich der Freiheit erfreuen kann.
 
Die Vereinigten Staaten erleben gegenwärtig die schlimmste Trockenheit in mehr als 50 Jahren. Vielen ist deshalb sehr anschaulich, was das Bild vom Wasser bedeutet, das von einem „trockenen und durstigen Land" aufgesogen wird (B4, KJV). Suchen wir die Freiheit des Heiligen Geistes auf bequeme Weise oder saugen wir sie auf, wie ein ausgetrockneter Boden?
 
Mary Baker Eddy war sich der Fragen von Freiheit und Befreiung sehr wohl bewusst. Kurz bevor die Christliche Wissenschaft entdeckt wurde, gab Präsident Lincoln die „Emanzipa­tions-Proklamation" heraus, die die Sklaven in den von der Union abgefallenen Staaten für frei erklärte. Als militärische Maßnahme im Krieg veränderte das die Lage und regte die ehemaligen Sklaven an, auf der Seite der Union zu kämpfen. Knapp zwei Jahre später wurde die Sklaverei durch die Ergänzung Nr. 13 der amerikanischen Verfassung endgültig abgeschafft - etwa ein Jahr nachdem Mrs. Eddy die Christliche Wissenschaft entdeckt hatte. Dieses Zusammentreffen der Ereignisse blieb ihr nicht verborgen. Sie erkannte Gott, Geist als Quelle alles Guten und von nichts anderem. (S1) Durch die ganze Geschichte hat sich die Menschheit langsam zur Freiheit vorangekämpft, und sie sah das wahre Ver­ständnis von Gott als die Kraft hinter diesem Kampf, aber auch als den Weg zur Freiheit. Jeder Fortschritt auf die Freiheit zu war das Ergebnis des wachsenden Verständnisses von der Beziehung des Menschen zu Gott. Mrs. Eddy sah die Befreiung von „mentaler Sklaverei" als das höhere Ziel, das man erreichen sollte. (S3) Ihre Entdeckung brachte Freiheit von jedem Übel und jeder Sünde, indem sie dem Menschen das Verständnis seines wahren Erbes als Kind Gottes vermittelte. Den Rest ihres Lebens widmete sie diesem heiligen Zweck. Für sie war es ein moralischer Imperativ, dass alle Menschen frei sein sollen. (S5)
 
Abschnitt 2: Um frei zu sein, stelle Gott an erste Stelle!
Wie erreicht man die Freiheit? Wir müssen uns an ihre Quelle wenden - Gott, Geist. Menschliche intellektuelle und wissenschaftliche Bemühungen befassen sich mit dem, was man mit physikalischen Beobachtungen und Geräten messen kann. Je tiefer die Forscher in die Materie eindringen, je mehr finden sie vom Nichts. Die Suche nach dem nächsten „kleinsten Teilchen" dauert an, und das Finden eines solchen Teilchens scheint immer wieder etwas außerhalb der Möglichkeiten zu liegen. Die Suche nach unseren echten Anfängen und nach den Gesetzen, die das Dasein regieren, bringt nichts, was man mit den Augen sehen oder mit der Ohren hören oder sich mit dem Gehirn vorstellen kann. (B5) Das kann nur durch die Vermittlung des geistigen Verständnisses geschehen. Es hat nichts mit der Weltsicht zu tun und stellt die weltliche Ansicht tatsächlich auf den Kopf. Der Verfasser des Briefs an die Epheser hat ernsthaft dafür gebetet, dass jeder durch den Geist gestärkt werde. (B6) In seinem Brief an die Philipper äußert Paulus sein Verlangen, dass jeder im gleichen Gemüt mit den anderen zusammenarbeitet, in den Banden der Liebe füreinander. (B7)
 
Mrs. Eddy erklärt klar und deutlich, dass wir, um uns die Macht des Geistes zunutze zu machen", „Gott über ales lieben" müssen. (S6) Viele Jahrhunderte davor forderte Mose das auch schon von den Kindern Israel. Liebst Du Gott von ganzem Herzen mit Deiner Seele und Deinem Gemüt? Verstehen wir, dass wir bereit sein müssen, dafür alles andere aufzugeben? (S7) Wir scheinen zu meinen, dass wir das erreichen, wenn wir materielle Annahmen und geistige Dinge nebeneinander dulden. Wir scheinen von geistigen Möglich­keiten fasziniert zu sein und hoffen ganz allgemein auf positive Auswirkungen der geistigen Auffassung, sind jedoch nicht bereit, schon jetzt auf unsere materiellen An­sichten zu verzichten. Unsere Führerin sagt uns jedoch: „Geistiges Leben und Geseg­netsein sind die einzigen Beweise, an denen wir das wahre Dasein erkennen können ..." (S8) (Betonung hinzugefügt) Unser Verständnis des geistigen Daseins entspricht direkt unserem Verständnis vom Geist. Manche Menschen zögern, das materielle Denken und Leben aufzugeben, denn sie fürchten, ihre Identität zu verlieren, doch das Gegenteil ist der Fall. (S9) Statt uns selbst zu verlieren, werden wir uns selbst finden und liebevoller, weiser, stärker und friedlicher werden.
 
Abschnitt 3: Die Freiheit des Geistes bringt Frieden
Wir hatten schon erwähnt, dass das Verständnis des Geistes zu verbesserten Lebens­abläufen führt. Eine dieser segenvollen Verbesserungen ist Frieden. Ein-heit des Geistes bedeutet Ein-heit des Gemüts. Paulus mahnte zur Ein-heit unter den Christen (B9). Hast Du jemals Hausarest gehabt oder bist ans Bett gefesselt gewesen? Das mag eine komische Frage sein, aber wir neigen dazu, gewisse Freiheiten als selbstvertständlich zu betrachten, bis sie einem genommen werden.
 
Vor einer Reihe von Jahren wurde ich wegen bestimmter Vorschriften und aus Furcht vor einer ansteckenden Krankheit unter Quarantäne gestellt. Ich war zwar nicht auf einen Raum oder ein Gebäude beschränkt, aber ich durfte kein öffentliches Gebäude betreten oder mit anderen Menschen außer Familienangehörigen in einem Raum sein. Sehr bald vermisste ich die Freiheit einkaufen zu gehen, im Restaurent essen zu können, das Kino oder die Kirche aufzusuchen. Aber schlimmer noch, ich war neidisch auf die anderen, die gesund und frei waren. Ich hatte die Quarantäne gewählt, weil ich mich für meine Heilung auf Got verlassen wollte. Gewissermaßen war ich ein „Gefangener des Herrn" (Eph 4:1) Das entspricht Paulus, der seine Gefangenschaft in dem Verlangen wählte, Gott zu dienen. Paulus ermahnte seine Mit-Christen, sich ihres Glaubens würdig zu verhalten. Er wollte wirklich, dass die Christen ihr Verständnis von Gott gebrauchen und ihren Glauben leben, dessen Höhepunkt Frieden ist.
 
Paulus verstand seine geistige Freiheit und ermahnte seine Brüder, mit ihm Frieden und Freude anzustreben, die man erreicht, wenn man Gott versteht. (B11) Er sehnte sich danach, dass sie anwandten, was sie hatten und die Früchte des Friedens ernten.
 
Paulus bat seine Brüder, mit ihm um Erlösung zu bitten. Auch Mrs. Eddy verstand, wie wichtig es ist, den leidenden Herzen das kostbare Gefühl der Liebe Gottes zu geben. (S10) Ob es einem schlecht geht oder nicht, wenn man nicht zum wahren Verständnis von Gott kommt, kann man Harmonie und Frieden nicht finden.
 
Der materielle Sinn such immer am falschen Ort nach Freiheit und Frieden. Er tut genau das Gegenteil von dem, was er tun sollte. Das wird im Zitat S12 näher erläutert. In dieser kleinen Darstellung zeigt der materielle Sinn jene unreife Vorstellung von der Freiheit, von der wir schon sprachen. Er meint, er könne ungestraft tun was er will und damit davon­kommen. Aber damit wird auch die dürftige Natur seiner so genannten Freiheit erkannt. Im Gegensatz dazu steht Geist auf einer festen Grundlage und bietet wirkliche Freiheit, denn seine Freuden sind von Dauer. Die Wissenschaft des Seins lässt uns die Harmonie des Sein wahrnehmen und bringt uns richtigen, dauerhaften Frieden. (S14)
 
Abschnitt 4: Freiheit finden in den „höheren Freuden des Geistes."
Kannst Du ehrlich sagen, Du seist freudig? Manchmal meinen wir, freudig zu sein, aber wenn diese Freude auf materiellen Umständen beruht, dann mag sie nicht von Dauer sein. Ist das dann wirklich Freude? Woher kommt richtige Freude? Manchmal haben die Leute alles, was sie sich wünschen können - Besitz und Geld -, aber haben keine echte Freude daran. Auf der anderen Seite gibt es Menschen mit verhältnismäßig geringen Mitteln, die aber immer Freude ausstrahlen. Andere wider sind die ganze Zeit niedergedrückt aber wissen nicht warum.
 
Das Verständnis des Geistes kann uns von den Banden der Depression befreien. Wir können Freude und Kraft bei Gott finden. (B12) Der Psalmist mahnt uns, unsere Freude durch Gesang und Gebet aktiv zum Ausdruck zu bringen.(B13, 14) Der Psalmist wusste, dass er seine Geister in solchen Situationen erneuern kann, wenn er alles anerkennt, was Gott für ihn und sein Volk getan hat und wenn er sich von ganzem Herzen an Gott wendet, um wieder gestärkt zu werden. Er schreibt: „Erhalte mich mit Deinem freien Geist." (B15 KJV) Nach dem Theologen Albert Barnes bedeutet „frei" hier genau genommen „bereit, bereitwillig, freiwillig, sofort." Somit bittet David also Gott, ihm zu helfen, den Gemüts­zustand zu behalten, der bereitwillig die Gebote Gottes und seine Befehle beachtet, denn nur in Gottes Gesetz kann man wahre Freude finden.
 
Mrs. Eddy wusste, was der „Verlust menschlichen Friedens" ist, und sie kannte das Verlangen nach geistiger Freude. (S15) Das geistige Verständnis der göttlichen Wissenschaft stellt unsere Freude auf eine feste Grundlage.(S16) In der „Lehre der Christlichen Wissenschaft" ist das geistige Gesetz enthalten, dass „Freude nicht in Leid verwandelt werden [kann], denn Leid ist nicht der Herr der Freude; (S17) Wenn unsere falschen Hoffnungen auf Glück in der Materie zerfallen, dann fangen die Freuden des Geistes an zu gedeihen und zu blühen. (S18) Mrs. Eddy war sich sicher, dass sich schließlich jeder so über die materiellen Annahmen erheben und die wahre Freude im Geist finden wird. (S 19, 20) Wenn also die materiellen Dinge ihren Glanz verlieren und uns nicht mehr wie früher die Zufriedenheit bringen, dann ist das ein gutes Zeichen. Dann bedeutet das, dass sie verschwinden und dass es Zeit für uns wird, nach den „höheren Freuden des Geistes" Ausschau zu halten.
 
Abschnitt 5: Reinheit ist wesentlich
Das einzige, was uns von der Freiheit trennt, ist die Sünde. Ein Libertin ist jemand, bei dem sich in seinem Handeln keine moralischen Prinzipien und kein Verantwortungs­bewusstsein finden, der meint, dass Gesetzlosigkeit Freiheit sei. Aber das ist keinesfalls Freiheit, es ist Knechtschaft. Die Freiheit des Geistes schließt keine Freiheit zum Sündigen ein. In diesem Bewusstsein plädiert der Psalmist für Gnade. Er möchte, dass seine Übertretungen völlig ausgelöscht werden. Doch ihm reichen auch mehrfache Reinigungen nicht. Er möchte neu geschaffen werden. (B16) Paulus warnt uns davor, „die Freiheit als Gelegenheit für das Fleisch" zu betrachten. (B17) Geist und Fleisch sind Gegensätze. Gereinigte Seelen sind wirklich frei. (B18) Ihre Missetaten sind abgewaschen und damit auch die Gelegenheit zur Sünde. Sie sind frei, weil ihre Hinabe an Gott von Liebe getrieben ist statt vom Pflichtbewusstsein. Alle, die getauft sind - gereinigt sind -, vereinen sich in Liebe miteinander und mit Gott. (B1)
 
Als Christliche Wissenschafter zelebrieren wir nicht die Taufzeremonie, aber die Taufe selbst erleben wir ständig. Das Lehrbuch definiert sie als „Reinigung durch den Geist; Untertauchen im Geist". (S21) Die geistige Taufe wäscht alle Unreinheiten des Fleisches weg. Wenn wir im Geist wandeln, können wir nicht sündigen. Die Illusion der Sünde ist keine Freiheit, im Gegenteil, die Sünde bringt die Ketten, mit denen wir uns an die Materie binden. (S22) Manchmal lassen wir die Sünde nicht freiwillig, dann leiden wir bis wir es tun. Diese „Züchtigungen der Liebe" sind gut für uns (S24). Sie helfen uns auf der Reise zum Geist. Wir können frei sein und die Sünde lassen. Wer braucht sie eigentlich? Nichts kann befreiender sein als die unbeschränkte Auffassungen der geistigen Wirklichkeit.
 
Abschnitt 6: Die geistige Vollmacht, „den Weg zu gehen".
Alle unsere erhabenen Gedanken über die Freiheit sind wertlos, wenn ihnen nicht Taten unterlegt werden. Es wird von uns erwartet, dass wir „Täter des Wortes" sind, nicht Hörer allein (B20). Der Meister, Christus Jesus, war in ständiger Übereinstimmung mit dem Geist und bei allem, was er tat, mit dessen Kraft angetan. Der Geist gab ihm die Vollmacht zu erklären, dass er die Prophezeiung des Jesaja erfüllt, „das Evangelium zu verkündigen" und den „Gefangenen Befreiung zu verkünden." (B21) Er heilte jeden, der seine Hilfe suchte. Die Leprakranken befanden sich in einer ähnlichen Quarantäne, wie ich sie erlebt hatte. Diese Aussätzigen konnten sich zwar frei bewegen aber unter strengen Einschrän­kungen - aus der Gesellschaft ausgestoßen und ohne normalen Kontakt zu anderen. Jesus heilte diesen Mann. Könnt Ihr Euch ausmalen, wie der seine Freiheit empfand? Ich habe eine Vorstellung davon, wie man sich fühlt, wenn man nach einer Krankheit wieder in die Gesellschaft zurückkehren darf - frei, um mit Freunden zusammenkommen zu dürfen, mit Mitarbeitern, mit anderen Kirchenmitgliedern. Worte reichen nicht aus, um das zu beschreiben. Der gleiche Geist, der Jesus bewegte, ist heute hier, um uns zu bewegen, und es liegt an uns, ihn anzuerkennen und zu demonstrieren. (B23, 24)
 
So, wie Geist nicht kompatibel mit Sünde ist, so ist er auch Krankheit diametral entgegen­gesetzt, und Jesus bewies durch seine Heilungen die Macht des Geistes, sowohl Krank­heit als auch Sünde zu zerstören. (S25) Anders als die Fesseln der Sünde, die man sich manchmal unbewusst und oft sogar absichtlich selber anlegt, erleidet man Krankheit in der Regel unfreiwillig. Wenn wir aber von Krankheit gepackt werden, dann sind wir versucht zu glauben, dass wir gegen irgend ein Gesundheitsgesetz verstoßen haben oder das Opfer von Krankheitsgesetzen geworden sind, die jetzt unsere Bestrafung fordern. Jesus setzte alle Gesetze, die dem Geist zuwider sind, außer Kraft (S26), und das können wir auch tun. Unsere Führerin warnt uns davor, uns auf Worte zu verlassen, mit Zitaten um uns zu werfen und [rät] uns, die echte Liebe zu empfinden, die heilt und vom Geist inspiriert zu sein. (S27) Das Verständnis des Geistes zerbricht die Ketten der Krankheit (S28). Wissenschaft und Gesundheit  weist uns an, vehement auf der Tatsache zu bestehen, dass Geist alles ist und dass es keine Krankheit gibt. Die zwei Worte in Kursivschrift - „Es gibt keine Krankheit" - waren etwas, das ich während meiner Quarantäne festhielt. Jedes Mal, wenn beunruhigende Symptome auf mich zu kamen, hielt ich mich an die Tatsache, dass es „keine Krankheit" gibt. Das konnte ich, weil ich wusste, dass Geist wirklich alles war, was es gab oder geben konnte. Das hat mich geheilt, und es kann auch Dich heilen.
 
Der letzte Absatz in dieser Wochenlektion erwähnt die Vertiefung der menschlichen Erfah­rung (S30). Der heilige Einfluss des Geistes tut genau das. In meinem Fall war das jedenfalls so. Er zeigt, dass die materielle Annahme eine ganz grobe Lüge ist und zerbricht so die Ketten der Sterblichkeit. ­[Lied 207]

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