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Sei die „sorg-los" Widerspiegelung...

Dan Carnesciali C.S., St. Louis, MO
Posted Monday, August 13th, 2012

[Sei die „sorg-los" Widerspiegelung (Reflexion) des Gemüts,
„vollkommen und sichtbar für alle". (Lied 453, Supplement)]
Ideen zur Anwendung der Wochenlektion für die Woche vom 13.-19. Juli 2012
 Von Dan Carnesciali, CS aus St. Louis, MO(314.374.5616/dancarne@gmail.com)
 
[Die Anmerkungen in eckigen Klammern stammen von Warren Huff, dem Direktor des CedarS-Ferienlagers und Herausgeber des wöchentlichen Newsletters. Diese praktischen Ideen und Anregungen dienen in erster Linie den Campern und Mitarbeitern von CedarS (und ihren Freunden), um den großen Wert des täglichen Studiums und der Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Wochenlektionen über das ganze Jahr zu erkennen - nicht nur im Camp! Du kannst Dich eintragen, um diese kostenlosen Ausarbeitungen per e-Mail zu bekommen - Montags in Englisch; oder jeden Mittwoch eine kostenlose Übersetzung: dank Deins und Pascale auf Französisch; Dank Helga und Manfred auf Deutsch, oder Dank Anna, Eric, Claudia und Patrizia auf Spanisch.  www.cedarscamps.org/newsletters
Viel Freude wünscht Warren Huff, Redakteur ]
 
 
Während der letzten zwei Wochen konnten wir sehr viel von den Leichtathleten bei den Olympischen Spielen lernen. Ihre Leistungen waren für uns sehr anregend. Eine ganze Reihe erstaunlicher Leistungen fanden keine Ehrung auf dem Treppchen. Da ist z.B. die Geschichte von dem Läufer Oscar Pastorius aus Süd Afrika. Er hat bei den Olympischen Spielen mitgemacht, obwohl er beide Beine unterhalb der Kniee amputiert hat. Erstaun­licherweise schaffte er es ins Halbfinale. Er erntete Bewunderung und Respekt von seinen Mitbewerbern. Er sagte, für ihn gäbe es keinen Unterschied zwischen unbehindert und behindert. „Behinderte mögen es allgemein nicht, dass man auf sie herabschaut. Viele Menschen unterschätzen Behinderte völlig." http://www.youtube.com/watch?v=C3yZxCMoIf4
Da fragte ich mich, wie betrachten wir uns denn selber? Welche Auffassung haben wir von uns? Steht für uns eine Behinderung im Vordergrund statt der tausend Fähigkeiten, die wir haben? Und wenn wir andere betrachten, sehen wir dann deren Begrenzungen oder staunen wir über ihre vielfältigen Fähigkeiten? Wie wäre es, wenn wir „loslassen" und wirklich begreifen, dass Gemüt, der Schöpfer, der ICH BIN, unbegrenzt ist und unbegrenzte Fähigkeiten hat? Wie wäre es, wenn wir begriffen, dass wir, wie Mary Baker Eddy es sagt, die geistige Reflexion (oder Widerspiegelung) Gottes sind? Nun, wenn Du das begriffen hast, wenn das persönliche Ego in den Urlaub geschickt wurde, dann wird der Widerstand abnehmen und ein erstaunlicher Frieden und eine erstaunliche Freiheit wird sich Dir eröffnen. Das Gemüt ist unbegrenzt, alles sehender, alles hörender, alles tuender, alles wissender Geist. Richtig betrachtet erlebt Gott etwas, und das bist Du!
 
Der Goldene Text:
Gott hat einen Plan, einen großartigen Plan für jeden von Euch. Selbst wenn alles verloren zu sein scheint, dann verliert nicht Euer Vertrauen darauf, dass es einen wunderbaren Plan für Euer Leben gibt. Denkt an die Geschichte von Frank Inn! Als Jugendlicher wurde er von einem betrunkenen Autofahrer überfahren und schwer verletzt. Von einem Freund erhielt er während der langen Zeit seiner Erholung einen Hund zur Gesellschaft. Vom Roll­stuhl aus brachte Frank dem Hund allerlei erstaunliche (coole) Tricks und Kunststücke bei. Als er schließlich zu seiner Arbeit im Filmstudio zurückkehren konnte, beobachtete er einen glücklosen Tier-Trainer. Am nächsten Tag brachte Frank seinen Hund mit und zeigte seinem Direktor, was der konnte. Mit nur einem Wort schickte er den Hund auf ein Bett, wo der sich hinlegte und die Decke über sich zog. Frank wurde auf der Stelle engagiert und wurde der Vorkämpfer und das Vorbild für alle Tier-Trainer im Film- und Fernsehgeschäft. Ganz bekannte Tiere wurden von ihm trainiert wie Benji, Lassie und die Tiere im Film Babe, die über 500 Tiere in der Fernsehserie „The Beverly Hillbillies", ein Schwein mit dem Namen Arnold in der Serie „grüne Auen" und viele mehr. (http://tinyurl.com/blkxq3x) Sucht nach dem göttlichen Plan, den es da gibt! Bei Jesaja heißt es: „Der Gott der Engelscharen spricht. Genau wie ich es geplant habe, so wird es sein. Nach meinen Plänen wird es Form annehmen." (Jes. 14: 24 nach der englischen Übersetzung The Message)
 
Das Wechselseitige Lesen:
„Verliere nicht Weisheit und Verständnis aus den Augen!" „der Herr hat die Erde durch Weisheit gegründet und durch seinen Verstand die Himmel bereitet. Durch seine Weisheit sind die Tiefen zerteilt und die Wolken mit Tau triefend gemacht. Mein Sohn, lass sie nicht von deinen Augen weichen, dann wirst du glückselig und klug werden; bewahre Umsicht und Besonnenheit. Das wird für deine Seele Leben sein und ein Schmuck an deinem Hals. Dann wirst du sicher gehen auf deinem Weg, sodass dein Fuß sich nicht stoßen wird. Legst du dich, dann wirst du dich nicht fürchten, sondern süß schlafen," (im engli­schen Original nach der NIV-UK Edition, hier weitgehend nach der deutschen nLB).
 
Abschnitt 1: Die Erde ist voll der Güte des Herrn.
Im Bibelabschnitt aus den Sprüchen heißt es, dass Gott die Erde durch Seine Weisheit gegründet und die Himmel durch Sein Verständnis errichtet hat. Mir sagt dieser Abschnitt aus de Sprüchen Folgendes: „Du meinst, du seist sooo klug. Glaubst Du, dass alle diese Dinge im Universum ohne einen Plan geschaffen wurden?" Der Mond verursacht die Ge­zeiten auf der Erde, und viele Kreaturen hängen von diesen wechselnden Gezeiten ab. Die Biologie, die Astronomie und die Geologie lassen uns wissen, dass sich die Erde in einem extremen und vollkommenen Gleichgewicht befindet. Viele Ökosysteme befinden sich in einem empfindlichen Gleichgewicht. Die Bücher Sprüche, Psalmen, Hiob und Prediger im Alten Testament gelten als „Bücher der Weisheit". Auch einige Bücher des Neuen Testaments lehren Lektionen der Weisheit. Die meisten Gleichnisse Jesu befassen sich mit dem Thema Geld. Es stimmt, die Weisheitslehren von vor tausenden von Jahren sind auch noch im digitalen Zeitalter von Bedeutung. Gleich, was an Gutem oder Bösen passiert, man kann immer davon lernen. Ich liebe den Vers: „die Erde ist voll von der Güte des Herrn." ** Er erinnert mich daran, dass Gott, das Gute, alles im Griff hat, es regiert und dass Gott der einzige Schöpfer ist. Verlass Dich darauf, stütze Dich wirklich darauf, wenn Du Probleme hast. „Denn [Gott] sprach, und es geschah." Wenn das Gemüt spricht, dann gibt es keine Diskussion mit dem Bösen, nicht wahr? Wenn das Gemüt spricht, dann geschieht es. Dann ist es ganz vollständig. Es ist vollkommen. Das Wort vollkommen bedeutet, vollständig erschaffen oder gemacht. (B2) Das ist die geistige Sicht, Gottes Verständnis von der Schöpfung. Gemüt ist sich alles dessen bewusst, was existiert. Das persönliche Ego wird ein solches Verständnis nie akzeptieren. Du musst Dich entscheiden. Für welche Auffassung bist Du? [ s. a. Warrens PS mit einer Heilung durch „die Erde ist voll von der Güte des Herrn", Zitat B2]
 
2. Abschnitt: Ist Gott klug?
„Wie groß ist unser Herr! Seine Macht ist absolut! Sein Verständnis ist unbegreiflich!" (B4, NLT, New Living Translation) Warum versuchen wir, die Wirklichkeit zu verbessern? Das können wir wirklich nicht. Wir können nur ein [verbessertes] Verständnis von der Wirklich­keit bekommen. Wenn wir danach streben, unsere physischen Umstände zu verändern, können wir leicht frustriert, ärgerlich und angespannt werden. Das ist gewiss kein heilen­der Gemütszustand. Warum versuchen wir es nicht anders? Vielleicht sollten wir ent­spannt dabei sein, Ich meine wirklich entspannt sein und auf die Weisungen des Gemüts lauschen. In einem solchen Gemütszustand kann man hören, fühlen und erfahren, was das Gemüt hört, fühlt und erfährt. „‚Du bist Zeuge, dass ich der einzige Gott bin‘, sagt der Herr." (B5 NLT) Das ist das Gemüt Christi. Wenn es kein anderes Gemüt gibt, dann ist das Dein Gemüt. Und als die direkte Manifestation des Gemüts bist Du vollständig, ganz und gesund. Du erfreust Dich der Immunität gegen Verwirrung, Schmerz Krankheit und Mangel. Du bist nicht verletzt und kannst nicht verletzt werden. Der Traum (das Ego/das sterbliche Gemüt) mag etwas anderes behaupten. Doch das Bewusstsein Gottes, des Gemüts, funktioniert als Dein Bewusstsein. In Wissenschaft und Gesundheit beginnt die Definition von Gemüt mit „Das einzige Ich oder Uns;" Beachte, dass Gott nicht „da draußen" ist. Ist Dir klar, das der Gedanke eine Mythe ist, dass Du ein Mini-Gemüt hast und Gott ein Super-Gemüt, ein unendliches, das von Dir getrennt ist? „Gott ist zugleich der Mittelpunkt und der Umkreis des Seins." (W&G 203: 35-1) Ich musste neulich bei einer öffentlichen Veranstaltung sprechen und wurde kurz davor sehr nervös. Mein Herz klopfte schneller. Vielleicht ist Dir das auch schon mal passiert. Kurz bevor ich an das Rednerpult trat dachte ich darüber nach, was Gemüt gerade erlebt und wusste, wenn es kein anders Gemüt gibt, dann gibt es auch keine andere Erfahrung. Die Erfahrung war ganz und gar beim Gemüt. Das Lampenfieber schmolz dahin, und ich war in der Lage, ohne zu zögern zu sprechen.
 
Abschnitt 3: Der Wert der Weisheit.
„Ich habe keine Weisheit, denn der Herr gibt Weisheit. Aus seinem Mund kommen Wissen und Verständnis. Er verleiht einen Schatz an Vernunft dem Ehrlichen. Er ist ein Schild für die, die in Rechtschaffenheit wandeln. Er bewacht den Weg des Gerechten und schützt die, die ihm treu sind. Dann wirst Du recht, gerecht und fair sein, und du wirst den richtigen Weg für Dich finden. Denn Weisheit wird in Dein Herz eingehen, und Wissen wird Dich mit Freude erfüllen. Weise Entscheidungen werden über Dich wachen. Verständnis wird Dich in Sicherheit erhalten." (B9, NLT) Ich hatte geglaubt, dass Weisheit etwas da draußen sei, das heißt, dass Gott sie hat und ich nicht. Ein [scheinbar] logischer Schluss, aber er führt zur Trennung. Wenn man die Trennung akzeptiert, wenn man sie glaubt, wird man dafür leiden. Trennung ist eine Mythe. Sie ist ein Schwindel. So zeigt uns Weisheit, wie man Leiden vermeidet.
In der Geschichte aus dem Prediger rettet ein armer weiser Mann die ganze Stadt. „... da war eine kleine Stadt und wenig Leute darin, und es kam ein starker König, belagerte sie und baute große Bollwerke darum. Da gab es einen armen, aber weisen Mann, der die Stadt durch seine Weisheit errettete; und und er wurde schnell vergessen (schließlich war er nur ein armer Mann). Un doch sagte ich, dass Weisheit besser ist als Stärke, auch wenn der weise Arme verachtet und schnell vergessen wurde." (B10, The Message). Denke einmal darüber nach, was mit der Stadt passiert wäre, hätte der arme weis Mann mental geschlafen, sicher wäre ales verloren gewesen.
 
Abschnitt 4: Herrschaft - Was ist das?
„ ... wir haben das Gemüt Christi" (B13, KJV) Wir haben das Herz und Gemüt Christi. Und wir haben es jetzt. Weil das unser gegenwärtiger und einziger Gemüts-Zustand ist, haben wir Herrschaft. Herrschaft bedeutet, dass wir das beherrschen. Im Englischen gibt es zwei Wörter, Dominion und Dominium, die sich beide aus dem Lateinischen ableiten. Das erste bedeutet Besitztum und das zweite bedeutet Meister, also Meister einer [handwerklichen] Kunst oder eines Problems.
„In der Synagoge war ein Mann unter dem Einfluss eines bösen Geistes, und er schrie in höchsten Tönen, ‚hey! Was haben wir mit dir zu tun, Jesus, du Nazarener - bist du gekommen, uns umzubringen? Ich weiß, wer du bist, du bist der Heilige Gottes!‘ Jesus unterbrach ihn und antwortete scharf, ‚verstumme, fahre aus aus ihm!‘ und nachdem [der Geist] den Mann vor allen zu Boden geworfen hatte, fuhr der Teufel aus ihm aus, ohne ihm im geringsten zu schaden." (B14 nach JB Phillips) Beachtet, wie Jesus in dieser furchterregenden Situation reagierte. Er antwortete mit Herrschaft. Er hatte keine Furcht; er übernahm die Verantwortung. Ist es Euch schon mal so ergangen, dass Ihr etwas beherrscht habt oder dass etwas unbeherrschbar war? Beachtet, dass Ihr im Fall der Beherrschung nicht von menschlichen Faktoren oder äußeren Dingen abhängig gewesen seid, sondern von Eurer Einstellung und Auffassung.
 
Abschnitt 5: Autorität
„Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden, denn er verlässt sich auf dich." (B16, Luther 1984)
Jesus zog mit seinen Schülern nach Cäsarea Philippi, das etwa „25 Meilen nördlich des galliläischen Meeres liegt, am Fuße des Mt Hermon. Bei Caesarea Philippi liegt die Quelle für den größten Zufluss zum Jordan. Dieser Wasserreichtum ließ die Gegend sehr frucht­bar und für religiöse Ereignisse geeignet sein." (www.bibleplaces.com [und auch im CedarS-Bibelpark am Kopf der verkleinerten Darstellung des Jordans.]) „Da brachten sie den Jungen zu ihm, und sobald der Geist Jesus sah, versetzte er den Jungen in Zuckun­gen, der fiel zu Boden und krümmte sich mit Schaum vor dem Mund. ‚Wie lange hat er das?‘ fragte Jesus den Vater. ‚Seit seiner kindheit‘ antwortete der. ‚Immer wieder hat er ihn ins Feuer oder ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Doch wenn Du etwas kannst, dann bitte, hab‘ Mitleid mit uns und hilf uns'. ‚Wenn Du etwas kannst" konterte Jesus. „Alles ist dem möglich, der glaubt‘ ‚Ich glaube doch,‘ schrie der Vater des Sohns. „Hilf mir, noch mehr zu glauben!'Als Jesus merkte, wie sich schnell eine Menschenmenge bildete, sprach er mit Schärfe zu dem Geist, mit den Worten: ‚Ich befehle dir, du tauber und stummer Geist, verlasse den Jungen und suche ihn nie wieder heim!‘ Mit einem lauten Schrei und in einem schlimmen Anfall verließ er ihn. Der Junge lag da wie ein Toter, so dass viele von den Herumstehenden sagten, ‚er ist tot.‘ Aber Jesus ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf, dass er auf seinen Füßen stand. Als er heimkam, fragten ihn sein Jünger unter sich, ‚warum konnten wir ihn nicht austreiben?' ‚Nichts kann diese Art austreiben als Gebet,‘ antwortete Jesus" (B18, JBP) [in der KJB und bei Luther heißt es „Gebet und Fasten".] „Aber Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: Bei den Menschen ist's unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich." (Mk. 19:26) jesus wies so darauf hin, dass es verschiedene Stadien des Denkens gibt, und was möglich ist, hängt vom Zustand des Denkens ab. Mary Baker Eddy sagt: „Gemüt ist Herr über die körperlichen Sinne und kann Krankheit, Sünde und Tod besiegen. Übe diese von Gott gegebene Autorität aus! Ergreife Besitz von deinem Körper und regiere sein Empfinden und sein Tun." (S21) Was sagt einem dieser Text? Was heißt das für Dich die von Gott gegebene Vollmacht (Autorität) auszuüben? Autorität wird wie folgt definiert: „Die Macht, Gesetze durchzusetzen, strikten Gehorsam zu verlangen, Befehle zu geben, [etwas] zu bestimmen oder zu beurteilen. (American Heritage Dictionary of the English Language) Es liegt an Dir, diese Autorität auszuüben. Welche Gedanken könnten Dich davon abhalten, diese Autori­tät auszuüben? Etwa solche Gedanken? „Ich habe es schon mal versucht aber ohne Erfolg." „Ich mache das immer falsch und werde es wohl nie begreifen." „Ich mache das nur noch schlimmer." „Was ist, wenn ich versage?" Letzte Woche kamen mir lauter solche Gedanken, und eine Weile glaubte ich ihnen. Ich nahm an einem Lehrgang teil, bei dem es um körperliche und mentale Geschicklichkeit ging, und ich hatte Angst zu versa­gen oder mich zu verletzen. Ich überlegte, wie ich das besser machen konnte, aber dadurch stieg meine Furcht noch. Ich war recht sicher, das Klassenziel nicht zu erreichen. Dann passierte etwas mit meiner Wahrnehmung. Ich bezweifelte diese furchtsamen auf das Selbst gerichteten Einflüsterungen. Ich begriff, dass es das Ego war, das sich vor dem Versagen fürchtete, nicht das Gemüt. Das war der Durchbruch, den ich brauchte. Als ich so weit war, merkte ich, wie eine unglaubliche Last von meinen Schultern wich. Am nächste Tag ging ich zuversichtlich in den Unterricht. Ich ging davon aus, dass das gleiche Gemüt, von dem die Prüfung kam, auch das Gemüt war, das das Examen ab­legte. Ich brachte den Lehrgang zu Ende und erhielt eine sehr gute Note. Ich bin für die Freiheit dankbar, die ich erhielt, weil ich jene Gedanken in Frage stellte. Wenn wir derglei­chen Gedanken nicht in Frage stellen, dann glauben wir sie, sie werden wirklich für uns und beherrschen uns (selbst wenn sie eine Mythe sind). Ich hoffe, Ihr findet diese Gedanken zu Beginn des neuen Schuljahrs hilfreich.
 
Abschnitt 6 - In der Welt, aber nicht von der Welt
„Ein wankelmütiger Mann ist unbeständig in allen seinen Wegen." (Jak. 1:8) Die KJV über­setzt das Wort für „wankelmütig" mit „doppel-gemütig" (double-minded). Genau genom­men ist das ein Mensch mit zwei Seelen, also ein Mensch mit gespaltener Persönlichkeit oder mentalen Problemen. „Fleischliche (körperliche) Vorstellungen betrügen uns. Sie machen den Menschen zum unfreiwilligen Heuchler - der Böses hervorbringt, wenn er Gutes schaffen möchte, der Missgestalt formt, wenn er Anmut und Schönheit darstellen möchte, der die verletzt, die er segnen möchte." (S23) Im 2. Korinterbrief heißt es: „obwohl wir in der Welt leben, kämpfen wir doch nicht nach dem Fleisch (‚mit weltlichen Motiven' nach KJV)." (B21) Was und wer Du bist, wird oft von dem beeinflusst, was Du denkst oder was andere denken. Hier ist ein Beispiel. Wenn Du meinst, dass jemand anders ein schlechter Freund sei, dann zeigt das, was Du über dich selbst wissen musst. Statt andere ändern zu wollen, müssen wir bei uns selbst anfangen. Wir können andere nicht ändern. Was wir tun können, ist die Veränderung unserer Ansichten und Denk­weisen, und so können wir Heilung in die Welt bringen.
 
Abschnitt 7 - Freue Dich!
Dieser Abschnitt ist der freudige Abschnitt. Das Gemüt ist sich seiner selbst bewusst. Gemüt ist selber ein Bewusstsein. Es ist sich Deiner bewusst als großartige Manifestation. Als großartige Manifestation des Gemüts kennst Du Dein schnelles Verständnis, deine mentale Sicht, Dein entspanntes und klares Denken. Die Wirklichkeit ist immer in Überein­stimmung mit dem Schöpfer, dem Gemüt, mit Gott dem Guten. Wenn sich die Wirklich­keit nicht verändern kann, was denn dann? Ja, unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit. „Dir, Herr, gebührt die Majestät und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und Dank. Denn alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein. Dein, Herr, ist das Reich, und du bist erhöht als Haupt über alles." (B22) „Sei immer voller Freude im Herrn! Ich sage es noch einmal - freue dich! Lass jeden sehen, dass du in allem, was du tust, freundlich gesinnt bist. Bedenke, der Herr kommt bald! Dann wirst du Gottes Frieden erleben, der alles übertrifft, was wir uns vorstellen können. Sein Frieden wir dein Herz und Gemüt bewachen, wie du in Christus Jesus lebst." (B24, NLT) Lasst uns diese Woche in Liebe leben und als Liebe! Lasst uns zuversichtlich sagen: „Ich weiß es in meinem richtigen Gemüt, das ist alles, was ich sehen kann. Du bist freudig und glücklich, ohne ein Gefühl der Bedrückung. Also bin auch ich so. Ich besitze Deine Beherrschung und bin dankbar. Und wenn ich etwas ande­res meine, dann lass mich demütig zu Deiner Ansicht wechseln, zu der des Gemüts!"
 
[Warrens PS: Der Abschnitt von der vollen Güte des Herrn (B2 Ps 33:5) kann Dir bei Deiner persönlichen Arbeit in jeder Hinsicht hilfreich sein, wenn Du betest und praktische heilende Ergebnisse hast. So ist es mir in diesem Sommer ergangen. Bei meiner Arbeit rannte ich so schnell ich konnte und legte mich dabei unfreiwillig auf unebenem Boden der Länge nach hin. Ich erlebte die sehr überzeugende Illusion von mehreren gebroche­nen Rippen, und einer verletzten und zusammengedrückten Lunge. Während der folgen­den Tage (und Wochen) erklärte ich mehrmals täglich: „meine Lungen und Rippen sind „voll der Güte des Herrn" (engl.Bibel) und dazu Stellen aus W&G (162:4, 495:16). Ohne Medikamente oder eine Operation und ohne auch nur einen Tag bei meiner freudigen Arbeit zu fehlen, habe ich meinen Weg durch die Illusion von Schmerzen gebetet und eine vollständige Demonstration erlebt, wie es im Lied Nr. 453 heißt: „sorg-los und stark bist du Sein Lied, vollkommen und sichtbar für alle." (Refrain von Lied 453 im Supplement)]

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