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Erfahre ALLES über Dich!

Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO
Posted Monday, August 27th, 2012

Erfahre ALLES über Dich!
 Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO
 
Metaphysische Ideen zur Anwendung der Wochenlektion mit dem Thema
Der Mensch
in der Woche vom 27. August bis zum 2. September 2012
von Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO ccern@mac.com 720-331-9356
 
[Diese praktischen Ideen aus der Feder eines Ausübers in Zusammenarbeit mit CedarS sind in erster Linie für die Teilnehmer und Mitarbeiter des Ferienlagers (und auch für deren Freunde) gedacht. Sie demonstrieren den großen Wert des Studiums und der Anwendung der Bibellektionen der Christlichen Wissenschaft während des ganzen Jahres - nicht nur im Lager! Um sie kostenlos als e-Mail zu erhalten, kannst Du dich anmelden. Montags gibt es sie in englisch und Mittwochs in einigen anderen Sprachen, Dank der Mithilfe von Pascal und Marie-Helene auf französich, von Helga und Manfred auf deutsch und durch ein Team von Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch. Ihr könnt auch weitere e-Mails bestellen, die sich mit dem freudigen Herangehen bisheriger CedarS-Mitarbeiter und mit möglichen Themen für die Sonntagsschule bei älteren und jüngeren Schülern befassen. Die Adresse lautet: www.cedarscamps.org/newsletters. Viel Freude dabei! Warren Huff, Leiter von CedarS und Herausgeber dieser Lektionsnotizen mit eingefügten Bemerkungen in eckigen Klammern.]
 
In dieser Wochenlektion über den Menschen kannst Du eine Menge über Dich selbst erfahren. Das ist so, weil Du jedesmal, wenn Du in Wissenschaft und Gesundheit das Wort „Mensch" siehst, Deinen eigenen Namen einsetzen kannst. So kann zum Beispiel der Satz „Der Mensch ist der Ausdruck von GOTTES Sein" auch lauten, „[Du bist] der Ausdruck von GOTTES Sein". [S3, s.a. Warrens P.S.] Durch diese Idee sagt die Wochen­lektion über den Menschen alles über Dich! Sicher wirst Du Deine eigene Inspiration in der Lektion finden. Vielleicht aber machst Du mal mit mir das Experiment und setzt beim Lesen der Lektion Deinen Namen überall dort ein, wo das Wort „Mensch" steht, um zu sehen, welche neuen Ideen Dir dabei kommen. (Du kannst auch die Namen anderer für das Wort „Mensch" einsetzen, denn diese Wahrheiten sind für jeden wahr, nicht nur für einen von uns.) Das Verfahren, den eigengen Namen für das Wort „Mensch" einzusetzen, funktioniert sogar für den Goldenen Text in dieser Woche.
 
Der Goldene Text:  „... Gott schuf [Dich] nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er [Dich]; ..." „[in völligem Gleichgewicht der männlichen und weiblichen Eigenschaften] schuf er [Dich]."
 
Der „Goldene Text" ist der Hauptgedanke - eine Goldgrube -, er fasst die ganze Bibel­lektion zusammen. Also können wir davon ausgehen, dass wir in dieser Wochenlektion mehr über Gott erfahren, der uns zu Seinem Bild erschaffen hat und darüber, wie wir das im täglichen Leben anwenden können. Und da wir sieben Abschnitte haben, können wir erwarten, dass wir mindestens sieben Fakten über uns erfahren.
 
Das Wechselseitige Lesen       Das Wechselseitige Lesen gibt den Ton an in dieser Lektion, indem es uns auffordert, uns zu freuen dass Gott uns im „Licht seines Angesichts" geschaffen hat. Die Gabe der Schöpfung, die Gott uns gegeben hat, ist in der Tat erstaunlich. Und wir werden daran erinnert, dass „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch Schattenwechsel." (nLB Jak 1:17)* Das heißt also, dass die „Gabe" des Seins, die zum Bild Gottes geschaffen ist, keine „Veränderung" erfährt - keine Fehler und keine Verletzungen! - und keinen „Schattenwechsel" - keine dunklen Augen­blicke während derer wir nicht zu Seinem Bild geschaffen wären oder „im Licht [Seines] Antlitzes wandeln" könnten.
 
Abschnitt 1: Du bist geistig
Die erste Tatsche, die wir in dieser Lektion über uns selbst erfahren, lautet, dass wir rein geistig sind. Wenn wir uns selbst betrachten, sollten wir nur solchen Beweisen trauen, die uns sagen, dass wir zum Bild und Gleichnis Gottes geschaffen sind. Mit anderen Worten, wir können keinem Augenschein trauen, der suggeriert, wir seien nicht Gott gleich. Wenn uns z.B. die materiellen Sinne weis machen wollen, dass wir schwach oder dumm seien, dann weisen wir das zurück, weil wir wissen, dass Gott uns nach Seinem Bildnis geschaffen hat, und Gott ist weder schwach noch dumm.
 
Vom letzten Bibelvers lernen wir, wie wir uns vom materiellen Bild abwenden können: „So lasst nun ab von dem Menschen, der Atem in der Nase hat; denn für was ist er zu ach­ten?"(B4) Anders ausgedrückt: „Traue nicht dem Bild [von Dir], das seine Inspiration und seinen Atem von [Deinem] Körper bekomt, denn das ist eine falsche und begrenzte Au­ffassung."Aber wie können wir sicher sein, dass wir nicht getäuscht werden und ein materielles Bild betrachten? Nun, wir können damit anfangen, einen klaren Begriff von dem zu bekommen, was „der Mensch" ist. In diesem Abschnitt gibt es eine klare Defini­tion des Menschen, die wir natürlich als Definition für uns selbst benutzen können.
 
      „[Du bist] ... nicht Materie; [Du bestehst] nicht aus Gehirn, Blut, Knochen und anderen materiellen Elementen. Die Heilige Schrift sagt, dass der Mensch [Du] zum Bild und Gleichnis Gottes geschaffen ist. Die Materie ist nicht dieses Gleichnis. Das Gleichnis des Geistes kann dem Geist nicht so unähnlich sein. Der Mensch ist geistig und voll­kommen; und weil er geistig und vollkommen ist, muß er in der Christlichen Wissen­schaft so verstanden werden. Der Mensch ist [Du bist] die Idee der Liebe, ihr Bild; er ist kein physischer Organismus. Er ist die zusammengesetzte Idee Gottes, die alle richti­gen Ideen einschließt; der Gattungsname für alles, was Gottes Bild und Gleichnis widerspiegelt; die bewußte Identität des Seins, wie wir sie in der Wissenschaft finden, in der der Mensch [Du] die Widerspiegelung Gottes oder des Gemüts und somit ewig ist; das, was kein von Gott getrenntes Gemüt hat; das, was nicht eine einzige Eigen­schaft hat, die nicht von der Gott­heit stammt; das, was kein Leben, keine Intelligenz, keine schöpferische Kraft aus sich selbst besitzt, sondern alles geistig widerspiegelt, was zu seinem Schöpfer gehört." [S1 W&G S.475]
 
Immer, wenn Informationen auf Dich zu kommen - Gefühle, Emotionen oder Gedanken -, die nicht zum reinen Bildnis Deiner selbst passen, kannst Du sagen: „Nix is, das bin ich nicht," [„Da gehe ich nicht mit!"], und dann kannst Du zu den geistigen Tatsachen zurückkehren, dass alles, was Du wissen kannst, „ ... Unendlichkeit, Freiheit, Harmonie und grenzenlose Seligkeit" ist [S2| [s.a. Warrens PS]
 
Abschnitt 2       Du bist unendlich
Die zweite wesentliche Tatsache über uns selbst in dieser Lektion ist, dass wir unendlich sind. Was heißt hier „unendlich", wie können wir das begreifen? Fangen wir damit an, über die Unendlichkeit Gottes/der Liebe/der Wahrheit nachzudenken. Was wir wissen ist, dass Gott größer als die Erde ist. Gott ist auch größer als der Himmel, größer als das Universum und größer als alle denkbaren Galaxien. Tatsächlich können „der Himmel und aller Himmel Himmel" Gott nicht ermessen. Er ist unendlich, Er ist der Schöpfer, der Dich vollkommen gemacht hat. (B5) Sich diese Größe Gottes vorzustellen, ist eine Möglich­keit, mit dem Begreifen des Konzeptes der Unendlichkeit zu beginnen.
 
Als Teil der Unendlichkeit der Liebe wächst man ständig und macht Fortschritte: „Gott bringt [in Dir] die unendliche Idee zum Aus­druck, die sich unaufhörlich entwickelt, sich erweitert und von einer grenzenlosen Basis aus höher und höher steigt." (S5)
 
Für unsere scheinbar begrenzte Wahrnehmung der Wirklichkeit mag die Unendlichkeit ein abstrakter Begriff sein. Mary Baker Eddy erklärt: „Die Sterblichen haben eine sehr unvollkommene Auffassung vom geistigen Menschen und von der unendlichen Reichweite seines Denkens." (S5)
 
Aber für Gott gibt es nichts anderes als die Unendlichkeit. Ständig sollten wir danach streben, einen Schimmer von der unendlichen Reichweite der Liebe zu bekommen und von unserer Verbindung zu dieser Uendlichkeit. Wenn wir immer längere Einblicke in die Allheit der Liebe und in unsere unauflösliche Verbindung zu dieser Kraft bekommen, erhalten wir die wahre geistige Sicht. Mit den Worten Mary Baler Eddys: „Durch den geistigen Sinn kannst du das Herz der Göttlichkeit erkennen und dadurch beginnen, den Gattungsbegriff Mensch in der Wissenschaft zu begreifen."(S5)
 
Wenn wir zu diesem geistigen Sinn kommen, dann werden wir uns selbst richtig sehen und kennen. Wenn wir aber dem materiellen Sinn mehr trauen als unserem geistigen Verständnis, dann sehen wir ein verzerrtes Bild von uns selbst. „Infolge der menschlichen Unwissenheit über das göttliche Prinzip, Liebe," schreibt Mary Baker Eddy, „wird der Vater aller als körperlicher [materieller] Schöpfer dargestellt; daher sehen [wir uns] als rein physisch, und wissen nichts [von uns] als Gottes Bild oder Widerspiegelung, nichts von [unserem] ewigen, unkörperlichen Dasein ..." (nach W&G 13:25-30) Wir sind in der glücklichen Lage zu wissen, dass wir uns immer von dem begrenzten Bild unserer selbst abwenden sollten und mehr und mehr danach streben sollten, unsere Unendlichkeit zu sehen.
 
Wir können uns freuen, die geistige Sicht zu erlangen und so durch Gebet entdecken, dass wir die Unendlichkeit widerspiegeln und dass „diese Widerspiegelung ... die wahre Idee Gottes [ist]". (S7)
 
Abschnitt 3       Du bist vollkommen!
„Die Vollkommenheit" ist wie die Unendlichkeit etwas Abstraktes und ohne geistiges Verständnis nicht begreifbar. In den Psalmen erfahren wir: „Der Herr wird vollkommen machen, was mich betrifft." (Ps 138:8 KJV) Und im Matthäusevangelium lesen wir, „Darum sollt ihr vollkommen sein, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist." (B9, B13) Es mag schwierig sein, uns jeden Augenblick am Tag als vollkommen zu betrachten, aber wenn wir auf das Ziel der Vollkommenheit hin arbeiten, werden wir es leichter und leichter finden.
 
Vielleicht können wir hier und da einige Einsichten über unsere Vollkommenheit sehen, so wie wir manchmal auch unsere Unendlichkeit sehen können. Die meisten von uns aber mögen ständig darum kämpfen, immer bei dieser Sicht von uns selbst zu bleiben. Kannst Du dir vorstellen, wie schön es wäre, Dich selbst zu allen Zeiten als vollkommen zu sehen? Dich selbst als 100% vollkommen zu sehen, wäre bestimmt sehr befriedigend; und diese Befriedigung wäre möglich, wenn wir das geistige Sehen erlernen. Der Psalmist schreibt, „Ich will mich satt sehen an deinem Bild, wenn ich erwache." (B12)
 
Die Zufriedenheit, die sich ergibt, wenn wir im Gleichnis Gottes wach werden, gleicht dem Aufwachen aus dem Traum von der Wirklichkeit der Materie. Das passiert jedes Mal, wenn wir eine Heilung erleben - das Gewahr-werden unserer Vollkommenheit!
 
In fünf der sechs Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit in diesem Abschnitt kommen die Worte „vollkommen" oder „Vollkommenheit vor, und in allen findet sich die Anwei­sung für uns, wie man feststellen kann, dass man vollkommen ist. In einigen der ideen ist enthalten:
 
         „Die Wissenschaft des Seins liefert die Richtschnur der Vollkommenheit ..."(S8)
         „Wenn wir in der Wissenschaft lernen, wie wir vollkommen sein können, so wie unser Vater im Himmel vollkommen ist, wird das Denken in neue und gesunde Bahnen geleitet ..."(S9)
         „Die göttliche Forderung, „darum sollt ihr vollkommen sein", ist wissenschaftlich ..." (S10)
         „Die unvollkommenen Sterblichen begreifen die grundlegende geistige Vollkommenheit nur langsam; aber ..." (S11)
         „Die Christliche Wissenschaft nimmt der Vollkommenheit Gottes nichts, sondern schreibt Ihm die ganze Herrlichkeit zu." (S13)
 
Dei Vorstellung, dass wir absolut vollkommen sein sollen, scheint überwältigend zu sein, insbesondere, wenn wir noch dabei sind, die geistige Vision davon, was das heißt, zu erlangen, aber Mary Baker Eddy lehrt uns, wie wir unsere Vollkommenheit entdecken können. Sie schreibt: „Einfach darum bitten, Gott zu lieben, wird nie bewirken, dass wir Ihn lieben; aber das Sehnen, besser und heiliger zu sein, das in täglicher Wachsamkeit und in dem Streben zum Ausdruck kommt, sich mehr dem göttlichen Charakter anzu­gleichen, wird uns formen und neu gestalten, bis wir in Seinem Gleichnis erwachen." (S12) Beachte, dass die Wörter „ ... bis wir in Seinem Gleichnis erwachen" den Wörtern ganz ähnlich sind, die der Psalmist gebraucht, um unser Erwachen aus dem sterblichen Traum zu beschreiben, das dazu führt, die geistige Wirklichkeit zu sehen. Für den Psalmi­sten, für Mary Baker Eddy und für uns passiert die Entdeckung unserer angeborenen Voll­kommenheit wenn wir von der Materie hinweg auf den Geist schauen.
 
Abschnitt 4       Dein unbegrenztes Können
Wenn wir mehr über Gott als unseren Schöpfer erfahren und verstehen, dass wir unend­lich und vollkommen sind, erhalten wir eine klare Vorstellung von unserem unbegrenztem Können. Unbegrenztes Können bedeutet, dass wir alles Gute sehen, hören und vollbrin­gen können. Klingt ganz schön mächtig!! Aber es ist vollkommen möglich. Das Vollbrin­gen unseres unbegrenzten Könnens passiert, wenn wir die Quelle unsere Weisheit, unserer Talente und unserer Stärke kennen lernen.
 
Mary Baker Eddy erklärt, wie wir unser unbegrenztes Können betrachten können. „Die Wissenschaft offenbart die herrlichen Möglichkeiten des unsterblichen Menschen, der für immer von den sterblichen Sinnen unbegrenzt ist." (S14) Welch großartige Information! Wenn wir uns von den Fesseln des materiellen Denkens befreien, das uns ständig behindert, sind wir in der Lage, höher und höher zu steigen, zu unseren unbegrenzten Möglichkeiten 
 
Das Wissen um unsere unbegrenzten Möglichkeiten gibt uns zusätzliche Kraft, um alles zu schaffen, was wir tun müssen. Ob für uns ein neues Schuljahr beginnt, ob wir in einer Fußballmannschaft spielen, ob wir Klavierunterricht haben, für Freunde ein Essen vorbereiten, Gedichte schreiben, versuchen, unseren Tagesablauf sinnvoll zu organisieren - immer können wir mehr erreichen, wenn wir uns an den göttlichen Geist als Quelle unserer Kraft wenden. Wie auch Mary Baker Eddy sagt:
         „ ... Geschäftsleute und hochgebildete Gelehrte [haben] festgestellt, dass die Christliche Wissenschaft ihre Ausdauer und ihre mentalen Fähigkeiten erhöht, ihre Menschenkenntnis erweitert, ihnen Scharfsinn und umfassendes Auffassungs­vermögen verleiht und die Fähigkeit, über ihr normales Leistungsvermögen hinauszugehen. Das menschliche Gemüt, das von diesem geistigen Verständnis durchdrungen ist, wird flexibler, ist zu größerer Ausdauer fähig, kommt etwas von sich selbst los und braucht weniger Erholung." (S16, W&G S. 128)
Das ist die Art geistiger Verstärkung, die wir alle brauchen. Jeder von uns kann sich sagen: „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus." (Phil 4:13)
 
Abschnitt 5       Du bist frei
Die meisten von uns werden jeden Tag mit allen möglichen materiellen Bildern und furchterregenden Vorstellungen bombardiert, die davon ausgehen, dass wir nicht vollkommen sind. Entmutigungen und andere negative Gedanken lassen uns täglich in Versuchung kommen, uns mehr sterblich als geistig zu fühlen. Die Tendenz, diese auf Materie beruhenden Gedanken einzulassen, ist „Sünde". Vereinfacht ausgedrückt ist Sünde alles das, was uns davon abhält, Gott besser kennenzulernen. Der fünfte Abschnitt dieser Lektion über den Menschen (über Dich!) erinnert uns daran, dass wir uns von der Sünde abwenden können und uns an die Ideen wenden können, die uns die Liebe Gottes für uns empfinden lassen. Mit anderen Worten, wir können bereuen (Buße tun), weil „das Himmelreich (die Atmosphäre des Geistes) nahe gekommen ist." (B17)
 
In der Geschichte von Jesus und dem Gelähmten, der hier im fünften Abschnitt behandelt wird, sagt Jesus nicht einfach, „sei geheilt von deiner Lähmung." Stattdessen versichert er erst einmal: „deine Sünden sind Dir vergeben." (B18) Was wesentlich ist, Jesus stellt fest, dass die Beziehung dieses Menschen zu Gott intakt ist, und dass er Gottes Liebe zu sich selbst jetzt fühlen kann, auch wenn er in der Vergangenheit von Gottes Weg abge­wichen ist. Natürlich wurde der Mann von seiner Lähmung geheilt, was aber wichtiger ist, er konnte die Sünde lassen - die Lüge, er sei jemals von Gott getrennt gewesen.
 
Jedes der Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit bestätigt, dass der Mensch nicht zum Sündigen geschaffen wurde. „Der wirkliche Mensch [das bist Du]" schreibt Mary Baker Eddy, „kann von der Heiligkeit nicht abweichen, noch kann Gott, der den Menschen [nämlich Dich] hervorgebracht hat, die Fähigkeit oder Freiheit zu sündigen erzeugen. Ein sterblicher Sünder ist nicht der Mensch Gottes." (S18)
 
Von Natur aus werden wir zur Liebe gezogen, nicht zur Sünde. Das ist eine vollkommene Wahrheit, die die Lüge zerstört, dass wir von Gottes Trost weggeleitet oder abgelenkt werden könnten. Einige auf Materie beruhende Lügen behaupten, dass Jugendliche destruktiv und aufmüpfig seien, dass sie immer diskutieren wollen und dass ältere Menschen ungeduldig und kritisch seien und müde. Das stimmt nicht! Normal für alle Menschen ist, dass sie zum Guten hingezogen werden, zur Fürsorge der Liebe, zur Energie des Geistes, und zur Rechtschaffenheit der Wahrheit. Was immer die Materie über uns behaupten mag, wir können wissen,dass wir ohne Sünde geschaffen wurden und dass die einzigen wirklich attraktiven Ideen von Gott kommen.
 
Jesus heilte so effektiv und augenblicklich, weil er den sündlosen Menschen sah, und wir können von ihm lernen, so wie er auf andere (und auf uns selbst) zu schauen. Mary Baker Eddy schreibt: „Jesus sah in der Wissenschaft den vollkommenen Menschen, der ihm da erschien, wo den Sterblichen der sündige sterbliche Mensch erscheint." (S20) Er lehrte seine Schüler (und auch uns), wie wir mit dem geistigen Sinn unsere angeborene Sündlosigkeit erkennen können. „So lehrte Jesus, daß das Reich Gottes intakt und universal ist und daß der Mensch rein und heilig ist." (S20 W&G S. 476)
 
Die beste Zusammenfassung dieses Konzepts unserer Sündlosigkeit findet sich im letzten Zitat aus Wissenschaft und Gesundheit: „Gott hat den Menschen [Dich] frei erschaffen." (S22)
 
Abschnitt 6       Du machst Fortschritte
Manchmal mag es einem so vorkommen, als würde man zwar zum Gipfel der Geistigkeit hinaufklettern aber immer wieder in das materielle Denken abrutschen. Die Ideen in diesem 6. Abschnitt gehen gegen diese Entmutigung vor und versichern uns, dass wir Fortschritt machen. Tatsächlich können wir gar nicht anders, denn der Geist erhebt uns. Mit anderen Worten: wie klettern nicht mühselig nach oben; wir werden von der Liebe mit ihrer allmächtigen Kraft sanft nach oben gezogen. Wenn wir uns an Gott wenden, dass er uns erhebt, dann wendet Er sich nicht von uns ab. Er fühlt es, wenn wir die Hände nach Ihm ausstrecken und zieht uns an sich, Er gibt uns genau das, was wir brauchen, sogar bevor wir darum bitten.
 
Die Wahrheit, dass Gott uns antwortet und segnet, wenn wir zu Ihm streben, wird schön am Beispiel der Frau gezeigt, die unter der Dauerblutung litt und die sich zu Jesus hingezogen fühlte und sein Gewand berührte. Ich stelle mir das so vor, dass diese Frau die Hoffnung verloren hatte und das Gefühl hatte, keinen Fortschritt hinsichtlich einer Heilung machte, und dann sah sie Jesus inmitten der Menschenmenge und sie sah das Licht des Christus, das von ihm ausging. Ungeachtet aller damals geltenden Gesetze, die es ihr, einer blutenden Frau, verboten, einen Mann in der Öffentlichkeit zu berühren, wusste sie, dass sie zumindest den Saum seines Gewandes berühren musste. In der Berührung sah sie die Verheißung.
 
Jesus in seinem reinen Christusempfinden fühlte diesen Hilferuf und ließ sie zu sich kommen. Ich glaube, dass er so viel liebevolles Mitgefühl mit dieser Frau hatte, als er ihr in die Augen sah, dass sie augenblicklich „erhoben" wurde. Die Entmutigung der Vergangenheit schwand dahin, und sie war geheilt, als sie seine Worte hörte: „»Sei getrost, meine Tochter; dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden!« (B21)
 
Auch wir können unsere Hände zum Saum des Gewandes Christi ausstrecken. Unser „Ausstrecken" wird immer beantwortet, und unser Fortschritt ist unvermeidlich. Und wenn wir uns um eine Antwort an Gott wenden, müssen wir auch bereit sein, auf das materielle Denken zu verzichten. Wie Mrs. Eddy uns erklärt: „Die Freudigkeit, die falschen Orientierungspunkte zu verlassen und die Freude, sie verschwinden zu sehen - diese Einstellung hilft, die endgültige Harmonie herbeizuführen."(S23)
 
Es muss uns also unser Verlangen nach Antworten von Gott bewusste werden, und wir müssen bereit sein, die Materie fahren zu lassen. Diese Lehre geht deutlich aus Wissenschaft und Gesundheit hervor: „Werde dir einen einzigen Augenblick bewusst, dass Leben und Intelligenz rein geistig sind - weder in noch von der Materie -, und der Körper wird keine Beschwerden äußern." (S26)
 
Die Bereitschaft, sich nach einer „Berührung des Gewandes Christi" auszustrecken, befreit uns von dem unguten Gefühl, nicht genug geistigen Fortschritt zu machen. Und wir können dieses „Gewand" jederzeit berühren. Hier ist ein Gedicht, das sich auf die Heilung in diesem Abschnitt gründet und uns daran erinnert, dass wir den „Saum des Gewandes" berühren können:
 
          Der Saum Seines Gewandes
 
          Könnten wir in wahrer Demut den Saum berühren seines Rocks,
          freudig erneuertes Leben, erneute Freude würd' das sein:
          auf mut'gen Schwingen zu übersteigen gebundenes Denken überall.
 
          Gott erbarmt sich ohne Ende, und immer wartet Segen ohne Maß,
          Ist unser Hoffen klein und unser Glaube stumpf,
          dass im Gebet wir fürchten, Liebe sei für Beten taub?
 
          Doch selbst die kleinste Wahrheit, wie wir wissen,
          hat Kraft des Segens für uns all;
          die Wahrheit, dass Gott gegenwärtig ist und Liebe,
          allein das ist genug, zu bannen Unterwerfung
          durch Zweifel und durch Furcht.
 
Helen Mar Brown, Christian Science Sentinel 14. Oktober, 1933
 
Abschnitt 7   Du kannst preisen den Herrn und Seine Herrlichkeit
Jeder Abschnitt dieser Wochenlektion hat uns viel Gutes als Anlass zum Feiern und Loben gegeben. In jedem Abschnitt haben wir mehr über uns selbst gelernt. Wir sind geistig, unendlich, vollkommen. Und dazu haben wir unendliche Möglichkeiten, sind frei, um ohne Sünde zu sein und machen unvermeidlich Fortschritt auf unserer geistigen Reise. Im letzten Abschnitt spiegelt sich die Freude, mit der wir im Wechselseitigen Lesen begonnen haben, und diese Freude schützt unser neu erworbenes Wissen über uns selbst. Wen uns jemand eine Mahlzeit bereitet hat, so wissen wir, wie wir „Danke" sagen. Und in diesem Fall, nachdem uns Gott so sorgsam vollkommen, unendlich und frei geschaffen hat, ist es nur zu richtig, für alles „Danke" zu sagen.
 
Der siebente Abschnitt bietet viele unterschiedliche Möglichkeiten, die Dankbarkeit für unseren Schöpfer zum Ausdruck zu bringen.:
 
Jauchzt Gott, alle Länder der Erde! (B22)
Singt dem Herrn, und lobt seinen Namen; (B23)
Ich will dem Herrn singen mein Leben lang (B24)
 
Die Freude und das Glück, die in der Dankbarkeit für Gottes Reichtum zu Ausdruck kommen, sind die Garantie dafür, dass wir weiterhin mehr und mehr an Seiner Güte teilhaben. Unser Ziel ist wirklich, uns über die Kraft des Herrn zu freuen und sie mit anderen zu genießen. Wie Mary Baker Eddy schreibt: „Glück ist geistig, es wird aus Wahrheit und Liebe geboren. Es ist selbstlos; daher kann es nicht allein bestehen, sondern verlangt, daß die ganze Menschheit daran beteiligt werde." (S27, W&G S.57) [s.a. Warrens P.S.]
 
Indem wir mehr und mehr über unsere geistige Identität und ihre Entstehung erfahren - geistig, vollkommen, unendlich -, werden wir mehr und mehr unsere unbegrenzten Möglichkeiten und unsere Sündlosigkeit erfahren. Wir werden unseren ständigen Fortschritt erleben, und wir werden nicht anders können, als „... all die (Deine) Herrlichkeiten der Erde, des Himmels und des Menschen" zu erleben. (S29)
 
[Warrens P.S. zu Abschnitt 1: Zwei meiner Lieblingsstellen aus Wissenschaft & Gesundheit stehen Seite an Seite in den Zitaten S2 uns S3. Sie veranschaulichen das transitive Gesetz, das in der Mathematik bedeutet, dass wenn a=b und b= c ist, folgt dass a=c ist. Mehrmals habe ich es als kraftvolle Heilbehandlung erlebt, wenn man „ist" durch ein Gleichheitszeichen „=" ersetzt, so dass „Gottes Sein=Unendlichkeit, Freiheit, Harmonie und grenzenlose Seligkeit." wird (S2 S. 481). Desgleichen: „Der Mensch [Du]=Ausdruck vom Sein Gottes." (S3, S 470) Deshalb bist Du der Ausdruck der Unendlichkeit [unerschöpflich], der Freiheit [frei von Stolz und Beschränkungen], der Harmonie [mit allen anderen Teilen in harmonischer Bewegung] und grenzenlosen Segens [in grenzenlosem, allerhabenen Glück].
 
[Warrens P.S. zum Abschnitt 7: Eine andere CedarS-Liebingsstelle liegt im Zitat S27: „Glück ist(=) geistig, ... (=)selbstlos ..." (S.57:18) Da CedarS der selbstloseste Platz auf der Erde ist, wird daraus auch der glücklichste Platz auf der Erde; und weil das alles geistig ist, kann man es mit nach Hause nehmen!]
 
 
* Anmerkung des Übersetzers: Statt „Schattenwechsel" steht in der englischen KJV „shadow of turning", was man mit „Schatten der Drehung" übersetzen könnte. Während die Lichtstrahlen der Sonne durch die „Schatten der [Erd]-drehung" immer wieder verdeckt werden, gibt es für die Lichter Gottes keinen „Schatten der Drehung". (S5)

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