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Bleibe heute unbegrenzt, von Gott geführt und geistig fit!

Dan Carnesciali C.S., St. Louis, MO
Posted Monday, September 10th, 2012

[Bleibe heute unbegrenzt, von Gott geführt und geistig fit!]
Ideen von CedarS für die Wochenlektion
„Materie" für den 16. September 2012
von Dan Carnesciali, CS
aus St. Louis, MO 314.374.5616
dancarne@gmail.com
 
 
[Diese praktischen Ideen aus der Feder eines Ausübers in Zusammenarbeit mit CedarS sind in erster Linie für die Teilnehmer und Mitarbeiter des Ferienlagers (und auch für deren Freunde) gedacht. Sie demonstrieren den großen Wert des Studiums und der Anwendung der Bibellektionen der Christlichen Wissenschaft während des ganzen Jahres - nicht nur im Lager! Um sie kostenlos als e-Mail zu erhalten, kannst Du dich anmelden. Montags gibt es sie in englisch und Mittwochs in einigen anderen Sprachen, Dank der Mithilfe von Pascal und Marie-Helene auf französich, von Helga und Manfred auf deutsch und durch ein Team von Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch. Ihr könnt auch weitere e-Mails bestellen, die sich mit dem freudigen Herangehen bisheriger CedarS-Mitarbeiter und mit möglichen Themen für die Sonntagsschule bei älteren und jüngeren Schülern befassen. Die Adresse lautet: www.cedarscamps.org/newsletters. Viel Freude dabei! Warren Huff, Leiter von CedarS und Herausgeber dieser Lektionsnotizen mit eingefügten Bemerkungen in eckigen Klammern.]
 
Überall in unserer Umgebung gibt es Veränderungen. Wir sollten ihnen nicht widerstehen, wir sollten sie erfassen. So gehen z.B. die Ferien zu Ende. Die Schule hat uns wieder. Der warme Sommer weicht dem Herbst. Es hat doch keinen Sinn, diesen Veränderungen zu widerstehen! Lasst uns diese Woche die Veränderungen annehmen und die Vorurteile vergessen. Lasst uns durch den Christus, den göttlichen Einfluss im menschlichen Be­wusstsein so viel wie nötig verändern. Prüfe, wie Gemüt die Welt und auch Dich sieht! Frage Dich: „Sehe ich mich so, wie Gott mich sieht? Sehe ich die Welt, wie Gott sie sieht? Wenn nicht, dann halte inne und sei bereit, Dein Denken so zu verändern, damit es dem Gottes gleicht.
 
Am vergangenen Wochenende erlebten wir eine wunderbare Bibelkonferenz bei CedarS. Eines der Themen bei der Bibelkonferenz [und auch bei dem College Summit bei CedarS am Wochenende davor] war das ökumenische Projekt  Radical Acts. Weil die „Radical Acts" so kool sind, wiederhole ich, was John Biggs Met für Juli darüber gesagt hat: „Wenn man von den radikalsten Lehren Christi Jesu ausgeht und sie wirklich, ja wirklich lebt, so bietet dieser Sammelpunkt im Internet einen Raum, um unsere Lebensgeschich­ten, unsere Kämpfe und Siege mitzuteilen, während wir noch tiefer in sie eintauchen. Hier findet man auch Originalmusik, die zusammen mit einigen der Radical Acts erscheint, Podcasts von Menschen, die auf unerhört liebevolle Weise leben, Buch- und Filmbe­sprechungen, die zeigen, wie weit des Zelt de Liebe ist. Schau mal hinein! Und sprich mit Deinen Freunden darüber! Ich wette, Du lebst das bereits - es ist nur eine Gelegenheit sich noch bewusster selber etwas tiefer einzubringen. Die schönen Bilder und Zitate, die nun bei TMCYouth's new free app, GoVerse verfügbar sind, sind wie individuelle Engelsbotschaften, die man den ganzen Tag in der Tasche bei sich haben kann.
 
Der Goldene Text
„Folge Deinem Kurs und bleibe frei von all den dummen Fiktionen. Scheue keine Zeit und Mühe, um Dich geistig fit zu halten." (Übersetzung J.B. Phillips) Wenn wir darüber reden, dass Du dich geistig fit halten sollst, ehe Du eine wichtige Tätigkeit beginnst, gönne Dir fünf Minuten, um in die richtige geistige Verfassung zu kommen. Wir wollen das „nimm 5" nennen. „Nimm 5" heißt, dass man sich 5 Minuten nimmt, für die man keine Punkte abzuarbeiten hat, außer dass man in der Gegenwart Gottes ist. Sei während dieser 5 Minuten einfach körperlich und gedanklich still! Halte Dein Herz offen, und denke nicht an Vergangenes oder Zukünftiges! Kein fleißiges Beten, nur in Gottes Gegenwart sein. Wenn Du „nimm 5" anwendest, wirst Du Gelegenheit haben Gott zu hören, Gott zu fühlen. So wirst Du an das, was Du tun willst, konzentriert aber entspannt herangehen. Wäre das nicht kool?
 
Wechselseitiges Lesen:
„Singt dem Herrn ein neues Lied, seinen Ruhm bis ans Ende der Welt, die auf dem Meer fahren und was darin lebt, die Inseln und ihre Bewohner! [Sing ein Lied, wie es die Welt der Heiden noch nicht gehört hat.]" Sing ein neues Lied ist ein Satz, der im Alten Testa­ment mehrfach vorkommt. Im Psalm 96: 1 heißt es: „Sing ein neues Lied dem HERRN! Lass die ganze Erde singen dem HERRN!" (NLT) Weil „neu" auch „frisch" heißen kann, sind Deine Gebete zu Gott, sind Deine Lieder des Herzens zu Gott frisch. Oder sind es aufge­wärmte Reste? Eine andere Definition von neu ist „original". Ein neues Lied oder Gebet oder ein Lied von Dir, das so von Herzen kommt, so lebendig ist - dass es nur von Dir kommen kann. „Ich will die Hand derer ergreifen, die den Weg nicht kennen, die nicht sehen, wohin sie gehen. Ich will ihnen ein persönlicher Führer sein, der ihnen den Weg durch ein unbekanntes Land zeigt. Ich werde da sein, um ihnen zu zeigen, welchen Weg sie nehmen müssen und dafür sorgen, dass sie nicht in den Graben fallen. Das sind die Dinge, die ich für sie tun will - ich will bei ihnen bleiben und sie keine Minute lang verlassen." (The Message)
 
Abschnitt 1: Geist hat niemals die Materie erschaffen.
Wir beginnen unserer Erforschung der Materie mit dem Wort Grenzen. Die Materie ist begrenzt. Begrenzte Haltbarkeit. Begrenzt Lebenszeit. Begrenzte Aufmerksamkeit. Grenzen, Grenzen, Grenzen. Lasst uns sehen, welche Grenzen Gott hat. Gott hat keinen begrenzten Aufmerksamkeitsbereich, denn Gott ist Gemüt, unendliche Intelligenz und Weisheit. Gott hat kein begrenztes Leben, denn Gott ist Leben, unendliches, ewiges Leben. Gott kennt Liebe, weil Gott Liebe ist. Gott kennt Erlebnisse, weil Er Geist ist. Gott ist der kreative Schöpfer. Gott wird niemals genarrt, denn Gott ist Wahrheit und Intelligenz.
Mary Baker Eddy verwarf die Materie als Grundlage des Lebens, weil sie erkannte, dass Gott vollkommner Geist ist und die Materie eine Fehlinterpretation der Schöpfung Gottes. Ihr Verständnis von dem, was Jesus uns lehrte, was die Bibel uns mitteilt, ist, dass Gott wirklich allmächtig und das All ist, und dass dieses All nicht begrenzt ist. Jedenfalls ist Gott nicht endlich. Sie schrieb: „Die Sünde war und ist die lügenhafte [Annahme], dass Leben, Substanz und Intelligenz sowohl materiell wie geistig und doch von Gott getrennt seien. Die erste frevlerische Kundwerdung der Sünde war Endlichkeit. Das Endliche stellte sich dem Unendlichen entgegen, das Sterbliche der Unsterblichkeit, und ein Sünder war das gerade Gegenteil von Gott." (Rückblick und Einblick S. 67: 7) Mrs. Eddy erklärt, dass die lügende Meinung, dass die Materie Substanz, Leben und Intelligenz habe, materiell und von Gott getrennt ist und Sünde sei. Sie sagt, dass die erste niederträchtige Manife­station der Sünde die Endlichkeit war. Endlichkeit bedeutet Grenzen. Eddy hat gesagt, dass unser Konzept von Gott nicht unendlich sein kann, wenn es Materie einschließt. Grenzen, Endlichkeit, Trennung sind feindliche Gegensätze zum unendlichen Dasein. Darum hat sie gesagt, dass Gott die Materie nicht geschaffen und nicht vorgesehen hat.
„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott." (B1) Das Wort, das hier als Wort übersetzt wird, stammt von griechischen Wort Logos ab. Es bedeutet: „persönliche Weisheit und Macht in Einheit mit Gott, sein Gesandter in der Erschaffung und Regierung des Universums." (Strong's Concordance) Also ist das Wort Christus. Er ist die schöpferische Kraft und Weisheit Gottes. Es ist der göttliche Einfluss im Bewusstsein, der uns mahnt, frei von Begrenzungen zu sein.
 
Abschnitt 2: Schönheit ohne Grenzen
Aus Zion, der Vollendung der Schönheit, strahlt der Glanz Gottes hervor." (B3) Gott kenn und erfährt die ganze Schönheit aller vergangenen und aller kommenden Zeiten, denn Gott ist Seele. Ich stelle gerne fest was Gott sieht, wenn er uns betrachtet. Dann frage ich mich, ob ich die gleichen Dinge sehe wie Gott. Und dann frage ich mich auch, ob ich die Menschen in meiner Umgebung auch so sehe wie Gott sie sieht. Ich ermahne mich, daran zu denken, dass der Christus in mir den Christus in jedem anderen sieht. Wenn ich das tue, dann fühle ich mich so sehr verbunden mit Gott und Seiner Schöpfung. Ich schätze die geistige Schönheit in anderen. Ich spüre Gottes Freude über Seine Schöpfung, die mich einschließt. Ich fühle meinen Anschluss. Fühle ich immer diesen Anschluss? Das wäre schön! Es ist meine Absicht. Aber, zugegeben, manchmal gerate ich dabei ins Stolpern wenn ich mich mit begrenzenden Gedanken über meine „Wenigkeit" befasse, was ein anderer Name für das fleischliche oder sterbliche Gemüt ist.
Mrs. Eddy schrieb mit Bezug auf das Morgenmahl nach der Kreuzigung: „Jesus betete: er wandte sich von den materiellen Sinnen ab, um sein Herz mit klareren, mit geistigen Aus­blicken zu erfrischen." (W&G 32: 24) Lasst uns in dieser Woche unsere Herzen mit „klareren" und „geistigeren Ausblicken zu erfrischen" und so sehen wie Gott sieht. Lasst uns uns nicht durch unsere „Wenigkeit" begrenzen. Lasst uns das, was wir sehen, mit dem vergleichen, was Gott sieht, und lasst uns dann unsere Herzen und Gemüter mit dem großen Herz der Liebe in Übereinstimmung bringen.
 
Abschnitt 3 - Leben ohne Grenzen.
Dieser Abschnitt befasst sich mit der Geschichte Daniels, die wir ganz gut kennen. Haben wir uns aber schon einmal vorgestellt, wie wir uns fühlen würden, wenn unser Land von fremden Truppen überfallen und besetzt würde und wenn wir zu Zwangsarbeit in dieser fremden Hauptstadt verschleppt würden? Stellt Euch doch mal vor, wie schwer es Daniel gefallen sein muss, seine Heimat zu verlassen! Außerdem musste er in einer fremden Kultur leben und sein Leben nach völlig neuen Regeln gestalten. Daniel war seinem Gott sehr verbunden und nahm sich drei mal täglich die Zeit zum Beten. Seine Weisheit und Integrität erregten die Aufmerksamkeit des Königs und er konnte dem König mit seinem Rat dienen und seine Träume deuten. Als Daniels Einfluss wuchs, wurden andere neidisch und konnten den König überreden, ein Gesetz zu erlassen, das Gebete auf Gebete zum König beschränkte.
MyBibleLesson (eine englische Volltext-Ausgabe mit Erläuterungen im Internet) gibt uns ausgezeichnete Hintergrundinformationen über Daniel, die ich gerne mit Euch teilen möchte. „Den Berichten zufolge war Daniel ein junger Jude aus gutem Hause, der etwa im Jahr 606 vor Christus von der Arme Nebukadnezars als Gefangener nach Babylon gebracht wurde. In den Ländern des nahen Ostens war es üblich, dass die Elite der Gefangenen am Hof des Königs dienen musste. Daniel und drei seiner Landsleute - Hananja, Mischael und Asarja - befanden sich unter denen, die ausgewählt worden waren, um für den Dienst am Hof ausgebildet zu werden. Unter der Regierung von Belsazar hatte Daniel die ehrenvolle Aufgabe, bei einem Bankett eine mysteriöse Handschrift an der Wand zu deuten. Belsazar wurde in der gleichen Nacht umgebracht, und das Babyloni­sche Reich fiel an Darius. Als Darius Daniels moralische Einzigartigkeit erkannte, machte er ihn zum ersten der drei Fürsten, die seine 120 Provinzen regierten. Als Darius ihn noch weiter befördern wollte, schmiedeten die neidischen Prinzen ein Komplott gegen Daniel.
So wurde Daniel auf Anweisung des Königs in die Löwengrube geworfen. Er sah der Gefahr ins Angesicht. [Klickt hier (http://www.art-prints-on-demand.com/a/riviere-briton/daniel-in-the-lions-den-1.html), um eine Kopie des Bildes von Briton Rivere zu sehen] Ich glaube, bis zu dieser Woche ist mir noch nicht aufgefallen, dass Daniel den König niemals dafür verantwortlich gemacht hatte, dass er in den Löwengraben geworfen wurde. Er behandelte den König weiter mit großem Respekt. Er sagte: „Der König lebe ewig!" Auch wenn das eine traditionelle Begrüßungsformel für Könige war, macht es uns doch Daniels Unschuld angesichts von Hass und Neid klar. Unschuld ist ein geistiges Schutzgesetz, das uns in menschlicher Sicherheit bewahrt. (B9) „Die göttliche Liebe, die die giftige Schlange unschädlich machte, die die Männer aus dem siedenden Öl, aus dem glühenden Ofen, aus dem Rachen des Löwen errettete, kann die Kranken zu allen Zeiten heilen und über Sünde und Tod triumphieren." (S13)
 
Abschnitt 4 - Es gibt keine Intelligenz in der Materie
Gehört die Intelligenz Gott oder der Materie - oder beiden? Diese Wochenlektion bestreitet die vorherrschende Meinung, dass es Leben, Wahrheit, Intelligenz und Substanz in der Materie gibt. „Guter Freund beherzige, was ich dir sage! Nimm meine Ratschläge an und bewahre sie mit deinem Leben. Öffne Deine Ohren dem Wort der Weisheit; richte dein Herz auf ein Leben des Verständnisses. Ganz recht - wenn du Einsicht zu deinem ersten Ziel machst und dich nicht abweisen lässt, nach ihr suchst wie ein Goldgräber, wie ein Abenteurer auf Schatzsuche, - glaube mir, bevor du es selber merkst wird die „Furcht-des-Herrn" dir gehören, wirst du zur Kenntnis Gottes kommen. Und das geschieht so: Gott gibt die Weisheit freigebig, einfach im Wissen und Verständnis. Er ist wie ein Bergwerk der Vernunft." (Sprüche 2: 1-7 nach der Übersetzung The Message, B10)
Nicht jeder verstand, dass Jesus ein Prophet war. Sie kannten ihn als den Sohn des Zimmermanns. Sie sagten, es komme nichts Gutes aus Nazaret, womit sie meinten, das sei eine landwirtschaftliche Gegend, die zu rückständig sei, als dass ein Prophet von da kommen könnte. Das hat Jesus nicht bremsen können. Er kannte sich selbst und seine Aufgabe. Er zapfte die göttliche Quelle der Intelligenz an und lehrte zuversichtlich und geschickt in der Synagoge. (B11) Wenn Intelligenz die ursprüngliche (wesentliche und fundamentale) und ewige Eigenschaft des unendlichen Gemüts ist, dan ist Intelligenz unsere Natur, die weit über das hinausgeht, was wir gegenwärtig begreifen können. Das sagt uns auch, dass wir unsere Möglichkeiten noch nicht einmal an der Oberfläche berührt haben. (S15)
 
Abschitt 5: Christus als heilende, erlösende Kraft.
Im 8. Kapitel seines Buches lässt der Prophet Jeremia seiner Traurigkeit freien Lauf. Er stellt die Frage, was man tun kann, um das Volk vor dem Verlust seines Glaubens zu bewahren. Er fragt auch, ob Gott sein Volk aufgegeben hat. Warum war er so traurig? Stelle Dir die Situation der Israeliten im 6. Jahrhundert vor Christus vor! Die babylonische Armee hatte Jerusalem eingenommen und zerstört. Die Besten und Intelligentesten wurden ins Exil nach Bbylon mitgenommen. Die Israeliten waren einmal sehr wohlhabend gewesen (im vereinten Reich unter den Königen David und Salomo). Sie hatten einen Tempel für ihre Anbetung in Jerusalem besessen. Aber nun lebten sie als Kriegs­gefangene in einem fremden Land unter Nebukadnezar. Kommt Euch das bekannt vor? Ja, das war die Lage, in der sich Daniel befand. Als Jeremia fragt, ob es denn keine Salbe in Gilead gibt, fragt er: „Was ist passiert, ist Gott für uns?"! Er wundert sich auch über die hartnäckigen Menschen, unter denen er lebt. Er fragt: „Warum nun geht dieses Volk rückwärts und immer wieder nach hinten? Stur bleiben sie in ihrer Illusion, sie weigern sich, die Richtung zu ändern." (nach der Message Bibel) Jeremia ist untröstlich darüber, dass einige immer noch meinen, alles sei in Ordnung. Er hält das für skandalös. „Vom Propheten bis zum Priester handeln alle mit Lügen. sie behandeln die Wunde meines Volks als sei sie nichts: Sie bestehen darauf ‚Alles ist gut , alles ist gut‘, wo wirklich nichts gut ist. Sie sollten sich für ihr abscheuliches Handeln schämen, aber sie kennen keine Scham; sie werden nicht einmal rot!" Er lässt seinem Kummer freien Lauf: „Mein geliebtes gebrochenes Volk, ich bin untröstlich. Ich weine von Trauer ergriffen. Gibt es denn keine heilenden Salben in Gilead? Gibt es keinen Arzt im Haus? Warum kann man nichts tun um mein liebes geliebtes Volk zu heilen und zu erlösen?" (B15) Wie es sich dann ergibt, so schwierig, wie das Exil auch war, es war eine Zeit ganz gewaltigen geistigen Wachstums. Geistiges Wachstum bringt Heilung. Das ist ein geistiges Gesetz! Gehen wir in Gedanken ein paar Jahrhunderte weiter, als der Prophet Jesus von Nazaret [die Menschen] augen­blicklich durch Gebet von körperlichen Leiden und von Sünden heilte.
Im Lukasevangelium wird berichtet, dass Jesus eine Frau heilt, die 18 Jahre lang krank gewesen ist. (B17) Wenn der Fortgang einer Heilung schnell, langsam oder gar ange­halten scheint, dann hilft die Frage: Was sieht Gott von mir, von der Krankheit oder von der Herausforderung? Der Tröster, der Christus, ist immer auf einer Linie mit Gott, somit ist Christus unsere Hilfe auf dem Weg zur Heilung. Was ist die Wirkung, wenn man die Regeln der Christus-Wissenschaft ausarbeitet? Mary Baker Eddy berichtet über ihre eigene Heil-praxis: „Die Autorin hat die Regeln der Wissenschaft in der Praxis ausge­arbeitet und dadurch Gesundheit sowohl in Fällen akuter als auch chronischer Krankheit schlimmster Art wiederhergestellt. Sekretionen wurden verändert, die Körperstruktur wurde erneuert, verkürzte Gliedmaßen wurden verlängert, versteifte Gelenke beweglich gemacht, und kariöse Knochen sind wieder gesund geworden." (S20)
Als unsere Tochter im Krabbelalter war, bekamen wir einen Anruf von unserer Kinderfrau. Sie war mit unserer Tochter auf dem Arm die Stufen hinunter gegangen, hatte das Gleichgewicht verloren und das Kind versehentlich fallen gelassen. Die Frau machte uns darauf aufmerksam, dass sie einen Knacks gehört hatte und dass unsere Tochter weinte. Wir riefen einen Ausüber der Christlichen Wissenschaft an, um uns bei der Überwindung unserer Befürchtung eines Knochenbruchs bei unsere Tochter zu helfen.
Auf dem Weg zum Haus der Frau hielten wir an folgendem Gedanken fest: „Alles, was gemacht ist, ist das Werk Gottes, und alles ist gut. Wir lassen diese kurze, glorreiche Geschichte der geistigen Schöpfung (wie sie im ersten Kapitel der Genesis dargelegt ist) in der Hand Gottes, nicht in der des Menschen, in der Obhut des Geistes, nicht in der der Materie - und jetzt und für immer erkennen wir die Erhabenheit, Allmacht und Allgegenwart Gottes freudig an." (S5) Als wir bei der Frau ankamen, war unsere Tochter ruhig und zufrieden. Wir brachten sie zu einem Kinderarzt, der bestätigte, dass unsere Tochter völlig gesund war. So erfuhren wir, dass wir uns ganz uns gar auf das stützen können, was als Tatsache über die Schöpfung in der Genesis beschrieben ist, wie es uns die Christliche Wissenschaft offenbart.
 
Abschnitt 6 - [Nimm 5, damit Gottes Leuchte dich richtig führt]
Die Worte aus dem 119. Psalm, „Dein Wort ist eine Leuchte für meinen Fuß und ein Licht auf meinem Weg", sind vertont worden. (Ps 119: 105 (B18)) Auf welchem Weg bist Du? Wohin tragen Deine Füße Dich? Bringen sie Dich ins Land der Begrenzungen oder in das Land Deiner unbegrenzten, vollkommenen und geistigen Natur? Hier ist ein Link zu der von Amy Grant und Michael W. Smith aufgenommenen Vertonung der Worte:   [Dieser Vers (B18) ist am Ausgangspunkt des Zeiten Wanderpfades bei CedarS in Stein gemeißelt. Das erinnert daran, den Christus und „das inspirierte Wort der Bibel als unseren geeigneten Führer zum ewigen Leben" zu nehmen, jedes mal einen Schritt auf einem 5-Jahresplan. Wie eine in der Hand gehaltene Öl-Lampe führt uns Gottes Wort Schritt für Schritt mit seinem sanften Licht zu „Heiligung; Nächstenliebe; Behutsamkeit; Gebet; himmlische[r] Inspiration." (W&G S. 592: 25)]
Paulus sagt: „... in ihm leben, weben und sind wir; ..." (B20) [s.a. Warrens PS] Bevor Du deine Hausaufgaben anfängst oder mit irgend etwas anderem beginnst, denk daran, „nimm 5" - fünf Minuten Stille, um in Verbindung mit Gott zu kommen Wenn Du in diesem Raum sitzt, einfach gegenwärtig bist, nicht versuchst, irgendetwas zu tun, sondern nur zu sein, wirst Du Frieden finden, Ganzheit und die Verbindung zu Gott. Das ist „die unauflösliche geistige Verbindung", von der im Zitat 26 in Wissenschaft und Gesundheit die Rede ist.
„Wann wird der irrtümliche Glaube demaskiert werden, dass es Leben in der Materie gebe und Sünde, Krankheit und Tod Schöpfungen Gottes seien? Wann wird man verstehen, dass Materie weder Intelligenz, Leben noch Empfindung hat und dass die gegenteilige Überzeugung die ergibige Quelle allen Leidens ist? Gott erschuf alles durch Gemüt und machte alles vollkommen und ewig. ...
Vom Irrtum benebelt (von dem Irrtum zu glauben, daß die Materie Intelligenz zum Guten oder Bösen besitzen könne) können wir klare Lichtblicke von Gott nur dann erhaschen, wenn sich die Nebel teilen oder zu einer solchen Durchsichtigkeit auflösen, dass wir das göttliche Bild in irgendeinem Wort oder irgendeiner Tat wahrnehmen können, die auf die wahre Idee hindeuten - auf die Allerhabenheit und Wirklichkeit des Guten, auf das Nichts und die Unwirklichkeit des Bösen." (W&G 205:7-13, 15)
Lass in dieser Woche alle voreingenommenen Vorstellungen über den Ablauf der Woche fallen. Lass Christus, den göttlichen Einfluss im menschlichen Bewusstsein, dich führen und dein Denken verändern. Da die Quelle alles Guten unendlich ist, sollte da das Gute nicht größer und größer und besser und besser werden?
 
[Warrens P.S. zu den Zitaten S24 und B20, zu Apg 17:28: „Paulus sagte zu den Athenern: ‚Denn in Ihm leben, weben und sind wir.‘ Diese Erklärung stimmt im wesentlichen mit meiner eigenen überein: ‚Es ist kein Leben, keine Wahrheit, keine Substanz und keine Intelligenz in der Materie.‘ Es ist ganz klar, daß diese erhabenste Wahrheit bisher noch nicht völlig demonstriert worden ist, aber sie ist
nichtsdestoweniger wahr. Wenn die Christliche Wissenschaft die Lehre des Paulus von neuem verkündet, so sollten wir als Christliche Wissenschafter der Welt den überzeugenden Beweis liefern, daß diese wissenschaftliche Erklärung des Seins Gültigkeit besitzt. Wir, die wir diese wissenschaftliche Tatsache früher als andere erkannt haben, sind es uns selbst und der Welt schuldig, ernstlich um ihren Beweis zu ringen." (Rückblick und Einblick S. 93:22)]

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