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Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen*

Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO
Posted Sunday, September 23rd, 2012

Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen*,

Christie  Hanzlik, C.S., Boulder, CO

Metaphysische Ideen zur Anwendung der Wochenlektion mit dem Thema

Unwirklichkeit

in der Woche vom 24.-30. SEPTEMBER 2012

von Christie  Hanzlik, C.S., Boulder, CO ccern@mac.com 720-331-9356

[Diese praktischen Ideen aus der Feder eines Ausübers in Zusammenarbeit mit CedarS sind in erster Linie für die Teilnehmer und Mitarbeiter des Ferienlagers (und auch für deren Freunde) gedacht. Sie demonstrieren den großen Wert des Studiums und der Anwendung der Bibellektionen der Christlichen Wissenschaft während des ganzen Jahres - nicht nur im Lager! Um sie kostenlos als e-Mail zu erhalten, kannst Du dich anmelden. Montags gibt es sie in englisch und Mittwochs in einigen anderen Sprachen, Dank der Mithilfe von Pascal und Marie-Helene auf französich, von Helga und Manfred auf deutsch und durch ein Team von Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch. Ihr könnt auch weitere e-Mails bestellen, die sich mit dem freudigen Herangehen bisheriger CedarS-Mitarbeiter und mit möglichen Themen für die Sonntagsschule bei älteren und jüngeren Schülern befassen. Die Adresse lautet: www.cedarscamps.org/newsletters. Viel Freude dabei! Warren Huff, Leiter von CedarS und Herausgeber dieser Lektionsnotizen mit eingefügten Bemerkungen in eckigen Klammern.]

Jesus hieß uns, unser Licht leuchten zu lassen. Im Zusammenhang mit dieser Wochen­lektion über die Unwirklichkeit kann das heißen, dass wir mit unserem Licht die Dinge beleuchten sollen, die unwirklich sind, damit die wahre Wirklichkeit und Güte sich zeigen. Mein bevorzugter Weg zur Entdeckung de Wirklichkeit und um unser Licht leuchten zu lassen, um die Unwirklichkeit bloßzustellen, ist „die Allegorie Platos von der Höhle". Hier ist ein Link zu einem Video über diese Allegorie, das ein Freund von mir in Boulder City produziert hat: http://vimeo.com/1070177  und falls es mit dieser Adresse nicht klappt, so ist hier noch eine andere: http://www.youtube.com/watch?v=69F7GhASOdM  (Am Ende dieses Mets findet Ihr ein Manuskript dieses Videos, das Ihr statt dessen lesen könnt.)

Plato, ein griechischer Philosoph, hat diese Allegorie etwa 400 Jahre vor der Zeit Jesu geschrieben. Auf vielerlei Weise können wir darin eine Vorahnung der Verheißung Christi für die ganze Menschheit sehen, dass wir von materieller Knechtschaft frei sein können. Tatsächlich können wir diese Allegorie dazu nutzen, die Rolle Jesu zu verstehen, durch die er der Menschheit die Wirklichkeit offenbarte und sie demonstrierte. Wo Platos Ge­schichte damit endet, dass die Gefangenen nicht in der Lage sind, das wahre Wesen der Wirklichkeit zu begreifen, bewies Jesus, dass die Menschen sie verstehen können. Ohne Christi Jesu erstaunliche Demonstration und Kommunikation bliebe die "Welt außerhalb der Höhle" eine verzerrte Verwirrung für diejenigen, die sich in der Materie gefangen wähnen. Christus Jesus musste der Menschheit die göttliche Offenbarung bringen.

Jesus verstand Gottes Liebe zu uns so gut, dass er, anders als der befreite Gefangene in Platos Allegorie, die Wahrheit über „die Welt außerhalb der Höhle" kommunizieren und demonstrieren konnte. Es war seine Aufgabe, uns den Weg aus der Höhle zu zeigen, dass wir selber erkennen und  uns beweisen können, dass wir keine Gefangenen sind. Und das wahre Christentum, wie Jesus es lehrte, ist die Bewegung und Verbreitung der absoluten Wahrheit, dass wir keine in einer Höhle der Materie Gefangenen sind.

Jesus erkannte klar und deutlich, das die „Schattenwand" - die Materie - nicht das wahre Bild der Wirklichkeit ist, selbst wenn es so scheint, dass es mesmerisierende Ansichten, Geräusche und Gerüche liefert. Er verstand „die Welt außerhalb der Höhle" - die geistige Wirklichkeit -, und sein Ziel war es, diese Wahrheit der ganzen Menschheit zu offenbaren. Jesus forderte von uns, dass wir unser Licht leuchten lassen und fortfahren, diese Bot­schaft von der Erlösung zu verbreiten - die Freiheit von den Ketten der Materie. Wenn wir einmal „die Welt außerhalb der Höhle" kennen gelernt haben, können wir nicht in das Nichtwissen darüber zurückfallen, und unser natürlicher Drang ist es dann, dieses Wissen anderen mitzuteilen.

Der Goldene Text definiert die geistige Wirklichkeit so, dass sie sich auf die Vorstellung der „Welt außerhalb der Höhle" bezieht. Sie lautet: „Gott [ist] Licht ... , und in ihm ist keinerlei Finsternis."

Und das Wechselseitige Lesen lobt Gott als den Ursprung des Lichts, das auf uns und durch uns scheint, selbst wenn wir meinen, wir befänden wir uns im Dunkeln. Das kommt auf poetische Weise bei Jesaja zum Ausdruck (ich habe da einige Wörter hinzugefügt, um die  Beziehung zu der Allegorie von der Höhle herzustellen): „Denn sieh, Finsternis bedeckt das Erdreich [wir mögen uns wie Gefangene der Materie fühlen] und Dunkel die Völker [und alle mögen sich gefesselt fühlen, um die Schattenwand zu betrachten]; aber über dir geht. auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir, [und wir werden diese Wahrheit erkennen, erfahren und mitteilen.].

Abschnitt 1: Das unendliche Licht kann von keiner Dunkelheit berührt werden.

Im ersten Abschnitt wird klargestellt, dass Licht oder Wahrheit uns vollkommen umgibt, selbst wenn es so scheint, als ob wir von Schatten umzingelt wären. [B1] Das liegt daran, dass Gott unsere „Sonne und Schild ist". [B2] Die göttliche Liebe hat uns so geschaffen, dass wir Sein Licht sehen und Seine Güte bezeugen können, sodass Er keine Geheim­nisse vor uns hat und keine erschreckenden Schatten zulässt. [B4]

Manchmal scheinen wir Gefangene im Dunkeln zu sein, sodass wir meinen, Traurigkeit und Leiden seien so wirklich wie Licht; wenn wir jedoch Gott als unendliches Licht ver­stehen, verschwindet die Dunkelheit, da sie vom Licht verschlungen wird [S1, S2]. Diese Tatsache, dass Licht allgewaltig ist und nicht von Dunkelheit berührt werden kann, ist ein wichtiger Punkt in der Christlichen Wissenschaft. Mary Baker Eddy schreibt „Die Christ­liche Wissenschaft bringt Wahrheit und ihre Allerhabenheit, die universale Harmonie, die Ganzheit Gottes, des Guten, und das Nichts des Bösen [der Dunkelheit] ans Licht." [S5]

Wenn wir an Platos Höhlenallegorie denken, so können sagen, dass die Christliche Wissenschaft uns die Worte und die Mittel gibt, den Gefangenen, die immer noch meinen, in einer materiellen Höhle zu stecken, von der „äußeren Welt" oder der geistigen Wirklichkeit zu berichten.

Inder Tat können wir sagen, dass Wissenschaft und Gesundheit Mary Baker Eddys Erklärung für ihre Entdeckung der geistigen Wirklichkeit ist - „der Welt außerhalb der Höhle". Und selbst wenn manche Leute das nicht zu verstehen scheinen, und die Welt für sie die Materie zu umfassen scheint, so macht das ihre Entdeckung „auf keine Weise weniger wirklich".

Abschnitt 2: „Herr, lass mein Licht leuchten!"

Wenn wir etwa meinen, dass wir nicht stark oder klug genug seien, etwas zu tun, dann können wir wissen, dass Geist uns die Kraft gibt, alles zu tun, was wir tun müssen. Wir können zu uns selbst sagen: „Herzlich lieb habe ich dich, Herr, meine Stärke!  Denn du lässt meine Leuchte strahlen; der Herr, mein Gott, macht meine Finsternis hell." [B5]

Welch einfaches Gebet! Last es uns versuchen! Wenn wir das nächste Mal meinen, dass wir einen kleinen Verstärker brauchen oder die Wirklichkeit verstehen wollen, dann lasst und Gott als unendliches Licht sehen und sagen: „Herr, lass meine Leuchte strahlen!"

Der Bericht von Mose im zweiten Abschnitt erklärt, dass Gott unsere Leuchte strahlen lässt, selbst wenn wir nicht darum bitten - das ist sinnvoll, da Gott weiß, was wir benö­tigen, ehe wir ihn bitten. In dieser Geschichte fordert Gott Mose auf, die Kinder Israel aus der Sklaverei zu führen. [Mehr darüber in Warrens P.S. über Mose im  Zeitwanderweg bei CedarS.] Aber Mose, der ein paar persönliche Probleme hatte, die ihn glauben ließen, er verdiene es, in Dunkelheit zu leben, meinte nicht, dass er das tun könne. Da gab Gott ihm Beispiele Seiner Stärke - indem ein Stab in eine Schlage verwandelt wurde und Moses Hand aussätzig und dann wieder rein wurde -, um Mose zu zeigen, dass Er „seine Leuch­te strahlen" lassen konnte. Schließlich lernte Mose, Gottes Licht durch sich leuchten zu lassen und konnte dann die Kinder Israel aus der Gefangenschaft in das Licht der Freiheit führen. [B6, B7]

Mose glich natürlich dem Mann, der aus Platos Höhle befreit worden war. Als Mose aus seiner Knechtschaft der Materie frei geworden war, weil er Zeuge der Wunder „Stab zu Schlange" und „aussätzig zu nicht aussätzig" bei seiner Hand geworden war, bekam er den Mut auch andere aus ihrer Sklaverei zu befreien.

Schließlich half Gott dem Mose, die Kinder Israel („Die Repräsentanten der Seele, nicht des körperlichen Sinnes; die Kinder des Geistes, die, nachdem sie mit Irrtum, Sünde und Sinnen gerungen haben, von der göttlichen Wissenschaft regiert werden;" W&G S. 583) aus der Sklaverei zu führen, was etwa so ist, wie das Herausführen aus der Höhle der Materie, um die geistige Wirklichkeit besser zu verstehen.

Abschnitt 3: Licht und Dunkel können sich nicht miteinander mischen.

Jesus lehrte durch Gleichnisse. Im 3. Abschnitt lesen wir von dem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte, aber als er schlief, kam sein Feind und fügte  Unkraut hinzu. Als ich darüber betete  zu erkennen in welcher Beziehung diese Geschichte zum Thema dieser Lektion steht, dass Licht die Unwirklichkeit aufdeckt, probierte ich es, sie in eine Geschichte von Licht und Dunkelheit in der Höhlenallegorie zu übersetzen. Lasst mich wissen, was Ihr davon haltet. ...

Das Himmelreich gleicht einem Mann, der nur das Licht der Inspiration hatte (und die Welt „außerhalb der Höhle kannte"). Aber als keiner darauf achtete, mischte  sein Feind dunkle Gedanken hinein (versuchte, ihn in Ketten zu legen). Aber als der Mann sein Leben lebte, geschahen viele gute Dinge, doch auch einige schlechte Dinge schienen zu passieren (manchmal glaubte er, nur Schatten zu sehen), und so schien es, als würde sein Leben von Dunkelheit berührt. Also kamen seine Freunde, die auch etwas von der geistigen Wirklichkeit wussten und sagten zu ihm: „Hey, Mann, Du bist voller Inspiration und Licht. Du kennst die Wirklichkeit. Du solltest nicht kämpfen müssen. Hat jemand dunkle Vor­stellungen in Dich hinein gemogelt?" Er antwortet: „Ein hinterlistiger Feind hat das getan und vielleicht habe ich seine dunklen Gedanken eingelassen als ich nicht aufpasste. Jetzt kann ich erkennen, dass es nur Schatten sind." Da sagten diese Freunde: „Sollen wir denn mal alle Deine vergangenen Gedanken durchgehen, um herauszufinden, was schief gelaufen ist?" Aber er sagte: „Nein, lasst uns das nicht tun, denn während ihr nach den dunklen Gedanken sucht, könnten wir auch einige Lichtgedanken verwerfen, weil wir nach dem sterblichen Gemüt suchen statt das göttliche Gemüt zu reflektieren. Wir brau­chen uns nicht zu sorgen, dass die Schatten irgendeine bleibende Wirkung auf mich haben, denn „das Zeitliche und das Unwirkliche berühren niemals das Ewige und das Wirkliche." [S12] Mit anderen Worten, der Mann wusste, dass Dunkelheit und Licht sich nicht mischen können, dass er nicht sowohl innerhalb und außerhalb der „Plato-Höhle" leben kann, denn in der Wahrheit gibt es nur die „Welt außerhalb der Höhle". Er konnte nicht gleichzeitig Gefangener und frei sein. Wenn die Ernte kommt - wenn er betet -, kann er Fluten der Wahrheit - oder Flutlicht der Wahrheit -einströmen lassen und die Dunkel­heit/die Unwirklichkeit bloßstellen, sodass lediglich sein reines Verständnis der Güte übrig bleibt. Dieser Mann verstand deutlich die Idee von Wissenschaft und Gesundheit: „Du beherrschst die Lage, wenn du verstehst, dass die sterbliche Existenz ein Zustand der Selbsttäuschung ist und nicht die Wahrheit des Seins." (S11)

Es hat mir Freude bereitet, diese Übersetzung der Parabel zu versuchen, und vielleicht leuchtet sie Dir ein. - Oder vielleicht kannst Du eine andere Übersetzung mit Deinen Worten versuchen, damit sie sich besser und direkter auf Deine eigenen Erfahrungen bezieht. Versuch es!

Abschnitt 4: Christi Licht zeigt, was wir wahrhaft sind.

Im 4. Abschnitt kommt der Bericht darüber, wie Jesus einen Aussätzigen heilt und ihm gebietet: „Sieh zu, dass du niemandem davon erzählst;" [B12] Aber der Mann war so glücklich über das, was ihm geschehen war, dass er nicht anders konnte, als es jeden zuzurufen, dem er begegnete. Sehr bald strömten mehr und mehr Leute auf Jesus zu, sodass er sich nicht mehr frei in der Stadt bewegen konnte, weil alle, die ihn umgaben, mehr von der Wirklichkeit erfahren wollten. Im Grunde hat der Geheilte „Christi Licht" gesehen. Er war wie verwandelt und konnte nicht anderes, er musste das Licht durch sich hindurch scheinen lassen, indem er es in die Welt hinausposaunte.

Für mich klingt das stark, wie die Geschichte des aus der Höhle befreiten Gefangenen. Er konnte nicht anders, als zurückzukehren, um es den anderen Gefangenen  zu berichten.

Das entspricht auch dem, was Mary Baker Eddy erlebte, als sie die Christliche Wissen­schaft entdeckte. Ihre Entdeckung befreite sie von dem Gefühl, in der Materie gefangen zu sein, und sie weihte den Rest ihres Lebens der Aufgabe, diese göttlichen Einsichten anderen zu vermitteln. Bis zu ihrer Entdeckung schienen Dunkelheit und Zweifel das moderne Christentum zu beschatten, und vieles, was Jesus gelehrt hatte, schien verloren gegangen zu sein, wie z.B. die Fähigkeit des Heilens, des Prophezeien, des Vergebens. Die Materie schien mehr und mehr das Denken der Menschen zu beanspruchen. Nun geschieht, was wir in Wissenschaft und Gesundheit lesen: „Die Christliche Wissenschaft dämmert über einem materiellen Zeitalter." [S14]

Versuche, Dir vorzustellen, was es bedeutet, wenn Menschen sich wie „Gefangene in einer Höhle" vorkommen! Wenn die Dämmerung kommt, dann sehen wir zuerst das Himmelsglühen am Horizont. Wir wissen, dass die Sonne gleich erscheinen wird, auch wenn wir sie noch nicht sehen. Das warme Himmelsglühen ist die Verheißung eines neuen Tags, an dem die Sonne - „Das Symbol der Seele, die den Menschen regiert," den Himmel beherrscht. Wie viele Menschen sind in gleichem Maße davon überzeugt, dass die Christliche Wissenschaft - die Wahrheit über die Wirklichkeit - über dem materiellen Zeitalter dämmert, wie es uns tatsächlich täglich die Sonne zeigt? Stell Dir vor, was wir alles mit diesem festen Glauben erreichen können! Wir wären fest davon überzeugt, dass jeder vom materiellen Denken befreit werden würde. Mehr und mehr wären auch wir bereit - wie der geheilte Aussätzige - herum zu laufen und die geistige Wirklichkeit in die Welt hinauszurufen. Es macht mich so glücklich, wenn ich Menschen sehe, die begreifen, dass sie nicht wie mit Ketten an die Materie gebunden sind , wenn sie Heilungen erleben oder das erste Mal etwas über die Wirklichkeit erfahren.

Wenn wir unsere Freiheit erkennen, können wir mehr und mehr die Gewissheit erlangen, dass „Die großen geistigen Tatsachen des Seins ... wie Lichtstrahlen in der Finsternis [scheinen], obwohl die Finsternis, die sie nicht begreift, ihre Wirklichkeit leugnen mag." [S14] Wenn unser fester Glaube zunimmt, dann wird das Weitergeben der Christlichen Wissenschaft so einfach, wie das Trösten eines Menschen, der sich davor fürchtet, dass die Sonne nicht aufgehen könnte. Wir sind uns so sicher, dass die Sonne aufgehen wird und dass die Wirklichkeit die „die Welt außerhalb der Höhle" ist.

Unvermeidlich können wir dann sagen: „Das Volk, das im Finstern lebt, sieht ein großes Licht; ..." [B14]

In der Tat können wir erfahren und zu beweise anfangen, dass das Sonnenlicht der Wahrheit bereits auf uns scheint: „Die Christliche Wissenschaft bringt dem Körper das Sonnenlicht der Wahrheit, das kräftigt und reinigt. Die Christliche Wissenschaft wirkt wie ein reinigendes Mittel*, indem sie den Irrtum durch Wahrheit neutralisiert. Sie verändert die Absonderungen, vertreibt schlechte Körpersäfte, löst Tumore auf, entspannt starre Muskeln und stellt kariöse Knochen wieder her. Die Wirkung dieser Wissenschaft besteht darin, dass sie das menschliche Gemüt dazu anregt, dass es seine Grundlage verändert [ihm die ‚die Welt außerhalb der Höhle‘ zu zeigen], von der aus es dann der Harmonie des göttlichen Gemüts Raum geben kann."[S18]

Abschnitt 5: „Heute hat dieses Haus Rettung erfahren!"

Im 5. Abschnitt finden wir die Geschichte vom Zachäus, dem reichen Zöllner, der durch Jesu Bekanntschaft von der materiellen Unwirklichkeit zum Verständnis der geistigen Wahrheit geführt wurde. Dieser Vorgang, dieses Abwenden von der Materie zum Geist, aus der materiellen Sklaverei zur geistigen Freiheit, das ist die „Erlösung". Als sie sich trafen, sagte Jesus zu Zachäus: „Heute hat dieses Haus Rettung erfahren, ... Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist." [B15] Mit anderen Worten, Jesus zeigte Zachäus, dass das Himmelreich gegenwärtig ist und dass sie beide „außerhalb der Höhle" lebten.

Jesus sagte: „Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt." [B16] Jesu Mission war, uns den Weg zu zeigen indem die Unwirklichkeit aufgedeckt wird.

Wir müssen erkennen, dass es nicht zwei Wirklichkeiten gibt, eine in und eine außerhalb der Höhle. Jesus sah das so deutlich, dass er anderen diese Vision vermitteln konnte und ihnen helfen konnte, die wahre Geistigkeit zu erkennen.

In Wissenschaft und Gesundheit spricht Mary Baker Eddy davon, dass es nur eine Wirk­lichkeit gibt. Sie beschreibt auch, wie man einen Sünder aufweckt - jemanden, der sich von Gott getrennt oder nicht von Ihm geliebt fühlt -, wie man ihm seine oder ihre Ein-heit mit der göttlichen Liebe klar macht. Sie schreibt: „Ein Sünder [Gefangener] wird nicht einfach dadurch umgewandelt [aus der Höhle befreit], daß man ihm versichert, er könne kein Sünder  sein, weil es keine Sünde gibt [dass er kein Gefangener sein könne, weil es kein Gefängnis gibt]. Um den Anspruch der Sünde [die Gefangenschaft]  niederzuschla­gen, mußt du ihn aufdecken [erkennen, warum sich jemand eingesperrt fühlt], ihm die Maske abnehmen [ihnen zeigen, dass sie nicht im Gefängnis sind], auf die Illusion hin­weisen [ihnen die Welt außerhalb der Höhle zeigen] und dadurch den Sieg über die Sünde erlangen und so ihre Unwirklichkeit beweisen." [S22]

Wenn man so vorgeht, dann ist alles Sünde, was uns das Gefühl gibt, wir seien in der Höhle gefangen, und der Weg zur „Erlösung" ist der, der aus der Höhle führt. Jesus führte Zachäus aus der Höhle, indem er „ein Licht in die Welt"* war. Und er gebot auch uns, unser Licht leuchten zu lassen. Ich finde es bewundernswert, jemand zu sehen, der versteht, dass er kein Gefangener ist -, dass auch er die wundervolle Gabe der Freiheit und Erlösung hier und jetzt erleben kann. Da draußen scheint es eine Menge Zachäusse zu geben, die gerne etwas über die wahre Wirklichkeit erfahren möchten.; und wir wissen, dass wenn wir unser Licht leuchten lassen, wie Jesus es uns geboten hat, dann können wir seine guten Werke fortführen und die unwirklichkeit materieller Fesseln bloßstellen.

Abschnitt 6: „Lasst Euer Licht leuchten vor den Menschen!"

Der 6. Abschnitt ermutigt uns, unser Licht scheinen zu lassen. Wenn wir Jesu Lehren verstehen, dann können wir auch seinem Weg folgen, um anderen zu offenbaren, dass sie nicht gefangen sind, auch nicht in „die Höhle der Materie" gezogen werden. Der Ver­fasser des Briefs an die Epheser scheint selber mit diesen ermutigenden Worten an sie zu schreiben: „... ihr wart einst Finsternis; nun aber seid ihr Licht im Herrn. Lebt als Kinder des Lichts ..." [B19]

In der Höhlenallegorie versucht der befreite Gefangene, den anderen von der Welt draußen zu berichten, doch dieses Unterfangen ist sinnlos. Jesus konnte durch die Kraft des Christus, die er so vollkommen verkörperte, der ganzen Menschheit das Wesen der wahren Wirklichkeit vermitteln. Wie Mary Baker Eddy schreibt: „Jesus zeichnete den Weg vor." Und sie fährt fort:  „Bürger der Welt, nehmt die herrliche ‚Freiheit der Kinder Gottes‘ an, und seid frei! Das ist euer göttliches Recht." [S26] Wir sind keine Gefangenen.

Mary Baker Eddy hat Jesu Offenbarung wirklich verstanden. Sie folgte ihm auf seinem Weg - sie machte die Menschen wach und befreite sie aus der Materie-Höhle -, und indem sie Wissenschaft und Gesundheit schrieb, brachte sie der modernen Welt das Wort Christi. Sie lehrte: „Die Erkenntnis, dass alle Disharmonie unwirklich ist, lässt der menschlichen Anschauung Dinge und Gedanken in ihrem wahren Licht erscheinen und zeigt, dass sie schön und unsterblich sind." [S28]

Indem sie ihre Entdeckung der Christlichen Wissenschaft anderen mitteilte, inspirierte Mary Baker Eddy ein verstärktes Bemühen unter den geistlichen Suchern, Jesu Gebot zu befolgen: „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen." [B20] Amen

P.S.: Stellt Euch drei Häftlinge vor, die in einer Höhle, tief im Berg, lebenslang in Ketten liegen. Ihre Ketten sind so fest verzurrt, dass alles, was sie sehen können, die Schatten auf einer Wand sind, die vom schwachen Licht eines ständig hinter ihnen brennenden Feuers stammen. Das ist die einzige ihnen bewusste Wirklichkeit. Doch eines Tages wird einer der Gefangenen entlassen. Das helle Licht außerhalb der Höhle lässt ihn fast erblin­den und staunend schaut er auf alles, was er da draußen sieht: eine vollkommen neue Wirklichkeit mit Menschen, Tieren und Dingen, die jene Schatten in die Höhle werfen.

Er hastet zurück, um den anderen Gefangenen diese Neuigkeit zu verkünden, aber be­stürzt stellt er fest, dass die Gefangenen seinen phantastischen Geschichten von der Welt draußen vor der Höhle keinen Glauben schenken.  Für sie waren die Schatten auf der Wand vor ihnen die einzigen Wirklichkeiten, die sie jemals gekannt hatten; und für sie war das alles, was es jemals geben würde.

Selbst wenn seine Mitgefangenen nicht verstehen oder glauben, was er ihnen zu erklären versucht, so wird doch die Welt da draußen auf keine Weise weniger wirklich.

[Warrens P.S. für den 2. Abschnitt mit Mose: Der Berg Horeb (oder Sinai) ist der erste Halt in Ruths Nahverkehrssystem (R.T.S.= Rapid Transit System), mit dem der Reisende sich dreißig tausend Jahre zurückversetzen kann (in 30 sec), um diesen entscheidenden Punkt in der Geschichte zu erreichen, wo Gott Mose Seinen göttliche Plan zu Befreiung der Kinder Israel aus der Sklaverei aufträgt. Wenn ihr einen inspirierenden Plan über Ruths R.T.S. haben wollt, dann schickt mir (später in dieser Woche) eine e-Mail an: warren@cedarscamps.org]

[Für die, die englisch sprechen können, hier diese Mitteilung: If you couldn't come to CedarS for either the College Summit weekend or the Midwest Bible Conference, you can STILL come to CedarS this fall (Oct. 16-20), if you are an C.E.O. wishing to lead your company in more democratic ways based upon principles successfully practiced by WorldBlu Founder and Principia College graduate Traci Fenton.  Click here to communicate with Traci about BluCamp or here to find out more and to enroll today to become one of 50 potential participants. (URL: http://www.worldblu.com/blucamp/ )]

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