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Bringe Gemüt auf selbstlose Weise zum Ausdruck

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, February 17th, 2014

 

[Bringe Gemüt auf selbstlose Weise zum Ausdruck]

 

Ideen zur Anwendung auf die Bibellektion mit dem Thema

 

Gemüt

in der Woche

 vom 17. - 23. Februar 2014 

Von Rick Stewart, CS   Dresden, Germany

RickStewartCS@aol.com Tel. +49 351 312 4736

[Zusätze in eckigen Klammern und Kursivschrift stammen vom CedarS-Direktor, Warren Huff. Es werden noch Camperships (Spenden für Teilnehmer) gesucht, die ein Leben verwandeln können]

Ich glaube, viele von uns haben den klassischen Disney Film über „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ gesehen. Den liebe ich ganz besonders, insbesondere die Szene, in der Schneewittchen allen Zwergen einen Abschiedskuss gibt, als sie zur Arbeit eilen. Und diese Szene ließ mich an unsere Bibellektion denken. Ich stellte mir die Frage, „Welcher von ihnen ist wohl der intelligenteste der Zwerge?“ Sicher ist Doc ein guter Kandidat dafür. Schließlich halten sich alle Doktoren für sehr klug, nicht wahr? Aber als ich etwas gründlicher nachdachte, kam ich auf „Sepl!“ Sepl? Richtig! Und das war eine recht einfache Entscheidung. Meine Entscheidung gründet sich auf die Szene, in der Schneewittchen ihnen allen einen Kuss gab, als sie zu Arbeit gingen. Und welcher Zwerg bekam zwei Küsse und fast drei? Sepl! Ziemlich schlaues Kerlchen! [In der englischen Fassung heißt Sepl Dopey, was so viel wie „Dummerchen“ heißt]

Da gibt es noch einen anderen Sepl - Dopey -, auf den wir unsere Aufmerksamkeit richten sollten, weil er ein ziemlich kluger Kopf war. Und das wäre Albert Einstein. Es wird allgemein akzeptiert, dass Einstein als einer der großen Denker aller Zeiten gilt. Und doch nannte ihn das Dienstmädchen der Familie den „Depperten“ - das „Dummerchen“ (s. a. das Buch, das von John Updike in der New York Times am 2. April 2007 besprochen wurde.) Updike schrieb über die umfassende, liebevolle Einstein-Biografie von Walter Isaacson: „Einstein, sein Leben und das Universum“ („Einstein: His Life and Universe” (Simon & Schuster)). 

http://www.newyorker.com/arts/critics/books/2007/04/02/070402crbo_books_updike?currentPage=2

Unser Disney-Sepl sollte einen einfachen (simplen) Menschen darstellen, der jedoch von einer großen Idee inspiriert war. Und der kleine Junge Albert Einstein, den das Dienstmädchen der Familie den Depperten nannte, vollbrachte auch eine ganze Menge inspirierten Denkens. Neben seinen ganz spezifisch wissenschaftlichen Aufsätzen dachte Einstein auch viel über andere Themen nach. 

Nach einem BBC-Dokumentarfilm mit dem Titel „Einsteins Unvollendete“ hat Albert Einstein viel über Gott nachgedacht. „Als Einstein auf dem Totenbett lag, ließ er sich seine Brille bringen, sein Schreibsachen und die letzten Gleichungen. In diesen letzten Stunden seines Lebens, in denen er mal mit oder ohne Bewusstsein war, arbeitete er an dem, was er für die größte all seiner Arbeiten hielt. Es war ein Projekt monumentaler Komplexität. Es war die Arbeit, von der er hoffte, dass sie das Gemüt Gottes entschlüsseln würde. Früher in seinem Leben hatte er einmal gesagt: „Ich bin nicht an diesen oder jenen Phänomenen interessiert. Ich möchte Gottes Gedanken kennen. Alles andere sind Details.“

http://www.bbc.co.uk/sn/tvradio/programmes/horizon/einstein_symphony_prog_summary.shtml

Das Mary Baker Eddy Museum hat ausgezeichnete Untersuchungen veröffentlicht, die Wahrheit und Dichtung über das Interesse Albert Einsteins an der Christlichen Wissenschaft voneinander trennen. Der folgende Link führt Euch zu diesen Untersuchungen:

http://www.marybakereddylibrary.org/research/einstein

Ein interessantes Dokument, auf das sie sich beziehen, hat den Titel: „Einsteins Interesse an der Metaphysik Mary Baker Eddys“ und stammt von William S. Cooper, Professor Emeritus, University of California, Berkeley (wenn Ihr Schwierigkeiten habt, daran zu kommen, dann ruft mich an oder schreibt mir, und ich werde versuchen, Euch ein Exemplar davon zu besorgen, Rick) Der entsprechende Link im Internet ist hier: https://docs.google.com/a/csps.com/document/pub?id=1SePVICmFMAGJtzElow5B8K-

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Unsere Bibellektion in dieser Woche gibt uns einen machtvollen Einblick in einen Teil dieses Gemüts, das Gott ist. Sie beginnt mit einer bestätigenden Aussage im Goldenen Text über das, was uns führt.

Der Goldene Text: Jesaja 48:17 Ich bin

„... Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was nützlich ist und dich leitet auf dem Weg, den du gehen sollst.“

Das Wechselseitige Lesen:

Unser wechselseitiges Lesen stellt deutlich klar, wer uns führt und aus großen Nöten heraus hilft. Ich liebe besonders den Vers aus Ps 118: 5: „In der Angst rief ich den Herrn an, und der Herr erhörte mich und tröstete mich.“ Die „Common English Bible“ übersetzt das so: „Unter beengenden Umständen schrie ich zum Herrn. Der Herr antwortete mir mit weiten, offenen Räumen.“

Abschnitt 1: Abram und Lot - im Gemüt bewegen

Hier haben wir einen inspirierenden Abschnitt über jemanden, der seine Heimat im Gehorsam gegen Gott verlässt. Und ich liebe das Versprechen an Abram, dass er, wenn er Gottes Führung folgt, gesegnet werden wird, „und in dir sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden.“ (1. Mose 12: 3)

1. Mose 12: 1-4: „Und der Herr sagte zu Abram: »Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zu einem großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden.« Da zog Abram aus, wie der Herr ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram war 75 Jahre alt, als er aus Haran zog.“

In den Zitaten aus Wissenschaft und Gesundheit gibt es viele Zusicherungen für den Fall, dass wir dem einen Gemüt folgen, das Gott ist. (S1) „Der Ausgangspunkt der göttlichen Wissenschaft ist, dass Gott, Geist, Alles-in-allem ist und dass es keine andere Macht und kein anderes Gemüt gibt - dass Gott Liebe ist und dass Er daher das göttliche Prinzip ist.“ (S2) „Alles, was wirklich existiert, ist das göttliche Gemüt und seine Idee, und in diesem Gemüt zeigt sich das gesamte Sein harmonisch und ewig.“

Hier nur eine kleine Bemerkung über Geduld mit Dir selbst, wenn Du versuchst, Gottes Stimme zu hören und den Weg zu gehen, den das Gemüt weist. Mach Dir keine Sorgen über das, was die Welt darüber sagt, wo, wann und was Du tun sollst. Halte ein, schau und lausche auf Gottes Wort. Schließlich suchen wir alle, „Gottes Gedanken zu kennen“, wie Einstein es ausgedrückt hat. Es sind also Gottes Gedanken und nicht die der Sterblichen, die uns führen.

Gottes Zeiteinteilung ist präzise, gründet sich aber nicht auf sterbliches, begrenztes Denken. Wenn Du am Freitag, dem 21. Februar auf eine Kreuzfahrt gehen willst, dann ist dies der Tag, an dem Du an der Hafenmole stehen musst. Wenn Du aber am Donnerstag kommst und über die Hafenmole hinausgehst, dann wirst Du nass werden. Gottes Zeitplan, in dem Abram sein zu Hause verlassen sollte, war etwas anders als die Zeitrechnung der Welt. Hast Du darauf geachtet, wie alt Abram war, als er sein Vaterhaus verließ? Achtzehn? Fünfundzwanzig? Dreißig? Vierzig? Versuch es mit fünfundsiebzig! Richtig! Abram erhielt den Ruf, sein Vaterhaus zu verlassen im Alter von mindestens fünfundsiebzig! (1. Mose 12: 4)

Abschnitt 2: Elia - der Engel gab ihm die Kraft für den Marathon zum „stillen sanften Sausen“.

Elia war ein Prophet im Nordreich Israels als dort der König Ahab regierte, etwa im 9. Jahrhundert vor Christus. Und die Frau des Königs, Isebel, hatte dafür gesorgt, dass man den Gott Baal anbetete. Elia stand für die Anbetung Jehovas. Er demonstrierte nicht nur die Macht Jehovas, sondern wurde schließlich auch für sein Eintreten für Jehova mit dem Tod bedroht.

Dann musste er um sein Leben laufen (B5) und (B6) und kam in die Wüste (1. Kön 18 u. 19). Er war bereit aufzugeben, als ein Engel ihn stärkte. Die zwei Mahlzeiten, die er dabei erhielt, gaben ihm die Kraft für die ganze Reise zum Berg Horeb. Und dort erwartete ihn eine Präsentation, die so furchterregend für ihn war wie die Todesdrohungen, die er erhalten hatte. In einer Höhle erlebte er einen großen Sturm, ein Erdbeben und ein Feuer. Nach diesem ganzen Getöse erlebte er Gottes Gegenwart in dem „stillen sanften Sausen“ (englische Bibel: „in der stillen, leisen Stimme“). (B6) 1. Kön 9: 11, 12

Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit lassen uns verstehen, wie diese stille Kommunikation in der Gegenwart des Gemüts das Getöse der Sterblichkeit durchdringt. „Das stille, sanfte Sausen‘ des wissenschaftlichen Denkens reicht über Land und Meer bis an die entfernteste Grenze der Erde.“

Immer noch schätzt, schützt und führt die Gegenwart des Gemüts auf stille Weise diejenigen, die selbst inmitten schlimmster Winde oder Feuer für seine Botschaft empfänglich sind. Eine liebe Bekannte von mir, hier in Dresden, berichtete mir einmal, was sie am 13. Februar 1945 im Feuersturm erlebt hatte. Am Ende des zweiten Weltkriegs nachts gegen 22 Uhr wurde Dresden von den Alliierten bombardiert. Es war eine verheerende Nacht für die Bewohner Dresdens und für die vielen Flüchtlinge, die damals durch die Stadt kamen. Meine Bekannte, Monika Naumann, ihre Mutter, ihr Vater und ihre Großmutter machten sich auf ins Freie (sie waren alle Christliche Wissenschafter). Ihr Haus war zerstört worden, und sie versuchten, irgendwo unterzukommen. Alle beteten, während sie durch den Brandbombenhagel gingen. Nach einer Weile waren sie alle außer ihrem Vater hinter einer Mauer in Sicherheit, als eine neue Bombe fiel. Monika erzählte, dass alle Bomben, die bis zu diesem Augenblick explodiert waren, sich wie ein Blumenstrauß ausgebreitet hatten. Plötzlich, als ihr Vater noch im Freien war, fiel wieder eine Bombe. Für ihren Vater schien keine Hoffnung zu bestehen. Aber Monika sagte, dass es da so etwas wie eine gewaltige, davor gehaltene Hand gab, die die Bombe nur nach der anderen Seite explodieren ließ. Ihr Vater war gerettet.

Abschnitt 3: Gemüt als Quelle aller Bewegung.

Im Zitat (B11) lesen wir davon, wie Jesus einen Gelähmten heilte. Ihr erinnert Euch, Freunde hatten ihn durch das Dach hinabgelassen, Jesus direkt vor die Füße. Es heißt da:  „... als er [Jesus] ihren Glauben sah, sagte er zu ihm: »Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.«“ Nun, die Schriftgelehrten und Pharisäer nahmen Anstoß an Jesu Aussage, aber er ließ sich davon nicht stören. Er ließ den Mann wissen, dass er frei war. 

Wollen wir manchmal herausfinden, warum wir krank sind? Wir versuchen zu erfahren, was wir falsch gemacht haben. Wir suchen und sorgen uns über irgendwelche Gedanken, Worte oder Handlungen, die unsere Leiden, Behinderungen oder Krankheit verursacht haben könnten. Nun, (B8), in Jeremia 30: 17 steht: „... dich will ich wieder gesund machen und deine Wunden heilen, sagt der Herr ...“

Wenn man sich die Gedanken Gottes, des Gemüts vergegenwärtigt und sich ihrer bewusst wird, dann kann das jede Art von Furcht, jede falsche Annahme oder jedes scheinbare Gesetz der Materie durchbrechen. Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit zeigen den Weg dort hin. (S18) W&G S. 283 „Gemüt ist die Quelle aller Bewegung, und es gibt keine Trägheit, die seine unaufhörliche und harmonische Tätigkeit verzögern oder aufhalten könnte.“

Manchmal jedoch müssen wir der Tyrannei und dem Hochmut derer mutig und treu entgegentreten, die die Gegenwart des Gemüts leugnen. Wie unsere Führerin erklärt (S15, W&G S. 423): „Der Metaphysiker, der ohne Rücksicht auf die Materie Gemüt zu seiner Arbeitsgrundlage macht und der die Wahrheit und Harmonie des Seins dem Irrtum und der Disharmonie für überlegen hält, hat sich selbst stark anstatt schwach gemacht, um den Fall zu meistern; und entsprechend stärkt er seinen Patienten mit dem Ansporn des Muts und der bewussten Macht.“

Abschnitt 4: Die Wogen glätten, das Recht auf Frieden

In diesem Abschnitt lesen wir die wundervolle Geschichte, in der Jesus auf dem See von Galiläa mit den einfachen Worten „Schweig und verstumme“ [“Peace, be still.”] einen Sturm stillt. Als unsere Nachbarn in England wochenlangem, erbarmungslosem Regen ausgesetzt waren, beteten viele von uns. Ich dachte an Mary Baker Eddys Herangehensweise an Unwetter. Zunächst sollten wir erkennen, dass wir nicht als Person versuchen sollten, das Wetter zu beherrschen. Wir bekräftigen [die Wirklichkeit] und erfreuen uns an der göttlichen Tatsache, dass Gemüt eine allgegenwärtige Hilfe in scheinbaren Schwierigkeiten ist und bereits alles harmonisch regiert wird.  Wie Mrs. Eddy erklärte: „Es gibt keine zerstörerischen (Natur-)gewalten in Gottes Universum.” (Seite 465 in We Knew Mary Baker Eddy, expanded edition)

Zusammen mit mit einigen Freunden änderte Ich auch meine destruktive Kritik im Hinblick darauf, was unsere Regierung hätte tun oder lassen sollen und bekräftigte stattdessen, dass Gemüt alles kontrolliert: regiert, erhält, führt, schützt und inspiriert. 

Ein persönlicher Aspekt mischte sich am vergangenen Freitag Abend in unsere Gebete. Mein Sohn, Noah, bereitete sich in England auf einen Flug von Bristol nach Newcastle vor.  (Noah ist im Moment für ein kurzes Praktikum in England)  Meine Gebete gingen zuerst in die Richtung, dass es keine destruktiven Naturgewalten in Gottes Universum gibt. Ich dachte, dass sich die Stürme, die vorhergesagt worden waren und sich auf Bristol hinbewegten, beruhigen würden, so dass Noah fliegen kann. Aber stattdessen wurde der Flug und schließlich sogar noch weitere Flüge abgesagt. Hmmm.  Während meine Frau und ich beteten und lauschten, um weitere Schritte zu erfahren, die wir unternehmen konnten, dachte Susanne an Freunde, die in der Nähe [von Bristol] wohnten. Ich rief die Freunde an und sie antworteten mit großer Herzlichkeit und Liebe. Innerhalb einer Stunde war Noah auf dem Weg zu einer sicheren (und unterhaltsamen) Unterkunft für eine Nacht. Die Fluggesellschaft stellte ihm ein Ticket für einen Ersatzflug am nächsten Morgen aus. 

Als ich über die Situation nachdachte, erkannte ich, dass wir empfänglich und offen für die harmonische Entfaltung der Geschehnisse bleiben müssen, während wir beten, um die Allgegenwart des Gemüts zu bekräftigen. Und ich spürte, dass ich überwältigt von Dankbarkeit war für die mutige Entscheidung der Fluggesellschaft, sich um die Sicherheit der Passagiere zu kümmern. Als ich am nächsten Tag anrief, um meine Wertschätzung und Dankbarkeit auszudrücken, stieß ich auf offene Ohren. Und ich konnte sogar namentlich einigen Mitarbeitern des Bodenpersonals danken. 

Einen Tag vor dieser Episode war die Straße noch völlig überflutet gewesen und es war unmöglich, mit dem Auto durchzukommen und den Praktikumsplatz zu erreichen. Als er [Noah] und unser Freund James am Anfang des überfluteten Abschnitts anhielten, kam auch ein Landrover mit Allradantrieb, nahm die beiden mit und setzte sie in der Galerie und dem Café ab, in dem Noah arbeitete. Und am Ende des Arbeitstages gab es wieder eine Mitfahrgelegenheit für sie zurück. 2. Korinther 9:8, „Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch so reichlich sei, dass ihr selbst in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und außerdem reich seid zu jedem guten Werk.”

Wieder einmal eine harmonische Lösung, die Gnade und Versorgung durch Gemüt ausdrückt. Mrs. Eddy schreibt (S-21) „Dem Glauben, dass das Dasein von Materie abhängt, müssen wir mit der Wissenschaft entgegentreten und er muss durch die Wissenschaft gemeistert werden, bevor Leben verstanden und Harmonie erlangt werden kann”

Abschnitt 5:  Haben wir nicht alle einen Vater ….haben wir nicht alle ein Gemüt!

Dieser kurze und kraftvolle Abschnitt bekräftigt die Tatsache, dass es tatsächlich nur einen Vater, ein Gemüt gibt. 

Ich liebe das Bibelzitat, (B-21) Philliper 2:2-5.  Und die folgende Übersetzung aus „The Living Bible” finden wir in “My Bible Lesson” von der Mutterkirche. „Sei nicht selbstsüchtig; lebe nicht, um einen guten Eindruck auf Andere zu machen. Sei demütig, indem du andere für besser hältst als dich selbst. Denk nicht nur an deine eigenen Dinge, sondern sei auch an Anderen interessiert und daran, was sie tun.“

(S-27) S&H Seite 467, „Wir sollten gründlich verstehen, dass alle Menschen ein Gemüt, einen Gott und Vater, ein Leben, eine Wahrheit und eine Liebe haben. In dem Verhältnis, wie diese Tatsache sichtbar wird, wird die Menschheit vollkommen werden, der Krieg wird aufhören und die wahre Brüderlichkeit des Menschen wird begründet werden.”

(S-28) „Wenn der Mensch von Gott regiert wird, dem immer-gegenwärtigen Gemüt, das alle Dinge versteht, dann weiß der Mensch, dass bei Gott alle Dinge möglich sind.”

Ich möchte eine kleine Begebenheit erzählen, die mir in schöner Erinnerung geblieben ist. Ich fuhr mit dem Kanu den Juniper-Flussarm flussabwärts im Ocala Nationalpark. Mein Cousin, Rick Nasby, war mit mir im Kanu. Es war das erste Mal seit vielen Jahren, dass wir Gelegenheit hatten, Zeit miteinander zu verbringen. Nach einigen Stunden auf dem Fluss wollten wir Mittagspause machen. Als ich aus dem Kanu stieg, bemerkte ich, dass meine Brieftasche verschwunden war. Ich erkannte, dass sie wohl herausgefallen war und hatte sofort eine Ahnung, wo das gewesen sein könnte. Als die anderen aus unserer Gruppe sich für die Mittagspause unter Palmettopalmen niederließen, sprang ich mit der Ankündigung zurück ins Kanu: „Ich muss zurück und meine Brieftasche  finden.”  Jeder starrte mich an mit einem Ausdruck in den Augen wie: „Du machst WAS jetzt?!” Aber mein Cousin sagte sofort „Ich komme mit”. 

Ich hatte sofort angefangen zu beten, als mir bewusst wurde, dass meine Brieftasche irgendwo flussaufwärts herausgefallen sein musste. Und ich war sicher, „Ich” würde sie finden. Als ich betete und Rick und ich miteinander sprachen, erkannte ich, dass meine Gewissheit eigentlich ein bisschen selbstsüchtig und arrogant war. Ich änderte meine Gebete. Tatsache war, dass „Gemüt” die Brieftasche finden würde.  Und ich erkannte, dass Rick und ich den gleichen Gedanken hatten. Rick hatte genau wie ich die Sonntagsschule und Principia besucht.  Er kam gerade aus dem Militärdienst bei den „Marines“ [eine besondere Truppe der Marine, die für den Kampf an Land und auf See ausgebildet wird], und ich wusste, dass er das Verständnis der Wissenschaft dort angewendet haben musste. Also begann ich zu bekräftigen, dass „wir” Gemüt ausdrücken und dass „ich” die Brieftasche nicht finden muss. Wir waren etwa 1 Meile flussaufwärts gepaddelt, als Rick ausrief „Da ist sie”. Und tatsächlich schwamm meine Brieftasche mit der Strömung flussabwärts. Das blieb nicht nur eine inspirierende Erfahrung in meinem Leben, es ist auch eine meiner liebsten, weil es eine geteilte Erfahrung war. Und ich erinnere mich dankbar daran, dass mein Cousin Rick aufnahmebereit und aufmerksam genug war, sich führen zu lassen und mir zu helfen, die Brieftasche zu finden. Und diese geistigen Tatsachen ändern sich nie. Danke, Rick.

Abschnitt 6:  Der Sohn möge leuchten und  Gemüt möge leuchten — „Gott hat einen wundervollen Plan .”

In Zitat (B-22) Judas 1:25 lesen wir:  „Dem Gott, der allein weise ist, unserem Heiland sei Ehre und Majestät und Gewalt und Macht, jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.”

In Wissenschaft und Gesundheit heißt es: (S-29) „Die Wissenschaft offenbart nur ein Gemüt, und dieses eine leuchtet durch sein eigenes Licht und regiert das Universum einschließlich des Menschen in vollkommener Harmonie.”

In dem Maße, in dem wir unseren kleinen, begrenzten, selbstsüchtigen „Was ich denke”-Pfad verlassen und in das Leuchten des Sohnes, das Leuchten des Gemüts, eintauchen, entdecken wir das, was Einstein suchte: „Ich möchte Gottes Gedanken kennen. Alles andere sind Details.”

Oft erreichen uns die „Gedanken” des Gemüts, die Gedanken Gottes, nur, wenn wir gezwungen sind, die Führung des Gemüts zu suchen. Wir erheben uns nur über die scheinbar endlose Litanei, den Strom des sterblichen Denkens, wenn wir uns an einem unwirtlichen Ort, in einer schwierigen Situation befinden. Am Anfang der Lektion, dem wechselseitigen Lesen, heißt es: „Unter beengenden Umständen schrie ich zum Herrn. Der Herr antwortete mir mit weiten, offenen Räumen.“ Psalm 118: 5 (Common English Bible:)

Ein schönes Beispiel dafür finden wir in einem Beitrag von Emmeline Quist, „Gott hat einen schönen Plan.” (Christian Science Journal, Juni 2012.)  Hier ist der Link dazu:http://journal.christianscience.com/shared/view/6dsc6kog0?s=e

Emmeline schrieb, „wenn man auf Gottes Stimme lauscht und sie in jeder Situation versteht, wird man geistige Lösungen finden, die alle unsere Bedürfnisse stillen.“

Emmeline hatte sich um ein Studentenvisum bemüht, um ein College in den USA zu besuchen. Sie bekam wiederholt Absagen, obwohl sie beständig betete. Im Verlauf ihrer Gebete wurde sie zu einer Universität geführt, die zunächst völlig jenseits ihrer Möglichkeiten zu liegen schien. Sie betete weiter und bekam ein Stipendium und eine Zulassung. Sie schreibt: „Ich studiere jetzt im 3. Jahr auf dem College und Gott wirkt immer noch Wunder in meinem Leben. Ich kann jetzt sehen, dass Er einen schönen Plan für jedes seiner Kinder hat.”

Ja – das Gemüt, das Liebe ist, segnet fortwährend jeden Sucher. Niemand von uns ist zu bescheiden (Schneewittchens Dopey)  oder zu groß (Albert Einstein), um diese wundervolle, tröstliche, allumfassende Gegenwart des Gemüts, das „stille, sanfte Sausen” zu entdecken.

Hörst du es nicht auch?

 

 

[Großer Dank gebührt unseren Spendern, die monatlich große und kleine Beträge geben. Dieses Video von vier monatlichen Spendern zeigt, wie wichtig Deine Unterstützung sein kann:

See a recent video from 4 monthly donors]

 

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung  sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch und mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred und Jette auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo. 

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now”  Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/ ) anklickst.

Wir freuen uns, dass Du diese metaphysischen Mitteilungen bestellt hast, und hoffen, dass Du hilfreiche Ideen für Deine tägliche geistige Reise, für Dein gründliches Studium der Bücher, für die engere Verbindung mit Deinem Tröster und Pastor finden wirst.]

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