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Lasst euch nicht betrügen! Wenn etwas nicht von Gott kommt, ist es nicht wirklich!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, March 31st, 2014

 

Lasst euch nicht betrügen! Wenn etwas nicht von Gott kommt, ist es nicht wirklich!

Metaphysische Ausarbeitung zum Thema

Unwirklichkeit

in der Woche

31. März 2014 —6. April 2014

Von Craig L. Ghislin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett)

craig.ghislincs@icloud.com / (630) 830-8683

 

[Mit Anmerkungen von Warren Huff, dem Direktor von CedarS und Herausgeber der CedarS-METS - in Kursivschrift]

 

In einer Einführung zu dem Buch Zefanja heißt es in dem Bibelkommentar The Abington Bible Commentary: „Wo der Geist der Untreue, des Stolzes, der Unterdrückung, des Egoismus existiert, da ist sein Buch vollkommen auf dem neuesten Stand. Zefanja, der seiner Meinung nach mitten in einer nicht mehr tolerierbaren Gesellschaft lebte, sagte voraus, das alles zu dieser Zeit Lebende weggeschwemmt werden würde. „(...) Du sollst das Böse nicht mehr sehen...“ (nach KJV), so verheißt es der Goldene Text. Das Böse werde durch die Macht des allmächtigen Gottes ersetzt.

Manche mögen meinen, dass unsere moderne Welt auch einen solchen Reinigungsprozess braucht. Wir können zum Beispiel bei unserem eigenen Denken anfangen. Es scheint so zu sein, als ob der Einfluss des Bösen in der Welt ganz erheblich ist. Aber das geistige Verständnis offenbart, dass das Böse eine Täuschung ist. Da macht uns das Wechselseitige Lesen Mut. Diese Ermutigung beginnt mit einer Warnung aus dem 5. Buch Mose: „Hütet euch aber, dass sich euer Herz nicht betören lässt ...“

Warnungen vor Täuschungen ziehen sich durch alle Abschnitte dieser Lektion über die Unwirklichkeit. Im ersten Fall kann die Warnung auch lauten: „Seid nicht naiv, leichtgläubig oder lasst euch nicht umgarnen!“ Die Welt wetteifert auf verschiedene Weise um unsere Loyalität. Nichts davon bringt uns näher zu Gott. Wir sind nicht verpflichtet, diesen so genannten Mächten zu folgen. Das geistige Verständnis von Gott macht uns völlig frei von deren bösartigem Einfluss, und die Macht Gottes kehrt jeden bösen Anspruch gegen uns um. Die Formulierung „... der Herr hat deine Verurteilung (KJV) weggenommen ...“ bezieht sich auf das gesamte Gerichtsverfahren. Nach Strong schließt es „die Tat, den Ort, das Verfahren, das Verbrechen und die Strafe“ ein. Da bleibt keine Spur von den Lügen des Feindes gegen uns übrig. Wir müssen uns nicht fürchten, denn unser mächtiger Gott wird uns in Freuden erlösen. Alles, was uns plagt, wird ausgetrieben.

Abschnitt 1: Unsere Grundlage für die Überwindung der Täuschung

Wie immer beginnen wir mit Gott. Die einzige Möglichkeit, die Unwirklichkeit zu durchschauen, ist, vollständig mit der Wirklichkeit der Dinge vertraut zu sein. Die einzige Wirklichkeit, die einzige Ursache, ist Gott, der Schöpfer aller Dinge. Jesaja lässt keinen Zweifel daran, dass es neben Gott nichts gibt. (B1) [und Lied 445 (Supplement)]. Auch wenn wir es nicht wissen oder nicht anerkennen, so gibt Gott uns doch alles, was wir brauchen. Er regiert alles, was es gibt. Er ist auch nicht knauserig mit Seiner Liebe: Er gibt uns die Gnade, unsere Sünden zu überwinden, und nichts wird denen vorenthalten, die Gott aufrichtig dienen. (B2) Gott aufrichtig zu dienen heißt, Ihn und niemand anderes zu suchen - alles Gute zu suchen und zu lieben und das Böse zu hassen. (B3, B4) Dazu gehört auch, dass wir das Böse hassen, das behauptet, zu uns zu gehören. Wir laufen nicht herum und meinen, dass wir nichts Böses tun können und wir deshalb die Sittenwächter der Welt seien. Nein, wir übernehmen die Verantwortung, alles Böse auszuschalten, wo immer es zu sein scheint; selbst – sogar ganz besonders - in unseren Herzen. Um ehrlich das Gute zu suchen, müssen wir regelmäßig das Böse meiden und verabscheuen. Auch Paulus warnt uns, uns nicht betrügen zu lassen oder vom rechten Weg abzuweichen. (B5) Da das Böse ein Lügner ist, betrügt es oft mit der Behauptung, gut zu sein und versucht sogar, uns weiszumachen, dass unsere guten Bemühungen fruchtlos seien. Hier ermutigt uns Paulus, angesichts der weltlichen Verführungen standhaft und unbeweglich zu sein. Und warum? Weil solche Übel nichts mit Gott zu tun haben. Der Schöpfer aller Dinge hat alles gut gemacht (B6).

In der Christlichen Wissenschaft glauben wir, dass Gott alles gemacht hat, was gemacht ist. Allerdings behaupten wir auch, dass alles, was Er gemacht hat, gut und vollkommen sein muss, wie Er selbst. (S1) Gott ist nicht einer von vielen oder der stärkste aller Götter. Gott ist der EINZIGE Gott. Und noch darüber hinaus: Er füllt allen Raum. Per Definitionem gibt es keinen Raum für irgendetwas Ihm Ungleiches. (S2) Alles, was Gott, dem Guten entgegensteht, ist unwirklich, weil es nicht gut ist, es kommt nicht von Gott; und wenn es nicht von Gott kommt, dann existiert es nicht. Das Gute und das Böse sind Gegensätze; das Gute ist wirklich, das Böse ist unwirklich (S3). So wie Gottes Güte keinen Platz lässt für irgendetwas, das Ihm nicht gleicht und weil Er Gemüt ist, ist Er das einzige Gemüt. Logisch gedacht, wenn Gott das einzige unendliche Gemüt ist und alles, was er gemacht hat, gut ist, dann gibt es keinen Platz, wo das Böse sein könnte. Wenn wir meinen, das Böse könne Wege finden, um sich in Gottes Schöpfung einzuschleichen, dann widersprechen wir der göttlichen Logik. (S4) Jetzt könnten wir durch das uralte philosophische Rätsel versucht werden: Wenn Gott alles ist und gut ist, woher kommt dann das Böse? Hier bleibt die Christliche Wissenschaft bei ihrer Logik und sagt, dass alles, was Gott nicht gleicht, unwirklich ist und dass das Böse nur wirklich zu sein scheint, wenn wir dem Unwirklichen Wirklichkeit verleihen. (S5) Statt das Böse als wirklich zu akzeptieren, selbst zeitweise, verweigert die göttliche Logik dem Bösen jede Macht oder Gegenwart, denn Gott ist das unendliche Gute, und Gott ist das All. (S6)

Abschnitt 2: Lebe, um zu geben, und Dir wird nichts mangeln!

Das Thema des kommenden Sommerlagers bei CedarS lautet: „Lebe, um zu geben!“ [Um mehr darüber zu erfahren, klicke auf: http://www.cedarscamps.org/metaphysical/theme/ ]

Manchmal mag es so scheinen, als hätten wir für uns selbst nicht genug, viel zu wenig, um anderen etwas abzugeben. Doch „Seht zu, lasst euch nicht verführen.“ (B7) Wir können nichts Gutes verlieren, wenn wir anderen etwas abgeben. Paulus‘ Brief zitiert Psalm 112, wonach Großzügigkeit denen, die sie praktizieren, Wohlstand bringt. Alle möglichen Segnungen kommen zu denen, die großherzig sind und mit vollen Händen und ohne ängstliche Gedanken geben. (B8)

Denkt an die Witwe in Zarpat! (B9) Allem Anschein nach hatte sie kaum für sich selbst genug. Sie erwartete den Hungertod und wollte eine letzte Mahlzeit für sich und ihren Sohn bereiten. Doch dieser Gottesmann forderte sie auf, erst ihm einen Schluck Wasser und etwas Gebackenes zu bringen. Was hättet ihr getan? Hättet ihr auf die Vorräte im Küchenschrank geschaut und dann gesagt: „Tut mir leid Kumpel, ich muss mich erst um den Wichtigsten kümmern.“ Wie sollte irgendwer in dieser Situation irgendetwas mit jemand teilen? Vielleicht war sie von dem Mangel so mesmerisiert, dass sie meinte, darauf käme es jetzt auch nicht mehr an. Elia ergänzte seine Bitte mit dem Hinweis auf die Verheißung, dass die Versorgung unter der Vollmacht Gottes nicht versiegen würde. Vielleicht hat die Frau darauf vertraut. Was immer ihr Motiv war, sie stillte Elias Not, bevor sie an sich dachte und wurde so gesegnet. Sie hatte jetzt nicht nur genug für sich und ihren Sohn, sondern alle in ihrem Haus kamen so durch die Trockenheit.

Diese Geschichte erinnert mich an eine Episode in dem Film Das Unmögliche - die Geschichte von Maria Belón und ihrer Familie nach dem Tsunami im Jahr 2004 im Indischen Ozean. Dabei wurde sie von ihrem Mann und anderen Kindern getrennt, und sie und ihr Sohn fanden einen kleinen Jungen, der seine Familie verloren hatte. Marias mütterliches Wesen übernahm die Führung, als sie sich geradezu gezwungen sah, sich um den fremden Jungen zu kümmern, obwohl sie doch kaum in der Lage war, sich und ihrem eigenen Sohn zu helfen. Auch sie wurde belohnt, indem sie in dieser ausweglosen Situation ihre ganze Familie wieder fand.

Der Psalmist hatte die reine Erwartung, dass Gott ihn unter allen Umständen mit allem Nötigen versorgen würde, unabhängig davon, wie übel es für ihn aussah. (B10)

Auch unsere Führerin wusste, dass die göttliche Liebe immer jede menschliche Not gestillt hatte und sie immer stillen würde (S7). So stark die [menschliche] Mutterliebe auch ist, Gottes Mutter-Liebe geht unendlich viel tiefer. Gott greift nicht nur ein, wenn wir mit unseren selbst erworbenen Mitteln am Ende sind - Gott ist die Quelle aller Versorgung zu allen Zeiten. (S8) Alles, was wir jemals haben werden, stammt von Gott. „Die Sterblichen“, schreibt unsere Führerin, gewinnen „begrenzte Anschauungen von allen Dingen.“ (S9) Wenn wir die Dinge von einem materiellen Gesichtspunkt aus betrachten, werden wir zu einem Glauben an Begrenzungen verführt. Wenn wir woanders als bei Gott nach Befriedigung und Versorgung suchen, dann erfahren wir, dass wir niemals Befriedigung finden, weil die einzige wahre Quelle für unsere Befriedigung bei Gott liegt. (S10)

Mrs. Eddy schreibt, „Der Mensch reflektiert die Unendlichkeit“. Diese unendliche Idee entwickelt sich immer weiter und geht von einer „grenzenlosen Basis“ aus. Je besser wir Gott und die wirkliche Beziehung des Menschen zu Ihm verstehen, um so mehr können wir jenseits der Unwirklichkeit die Wirklichkeit der allmächtigen Versorgung durch Gott erkennen. Unser Lehrbuch sagt uns: „Du beherrschst die Lage, wenn du verstehst, dass die sterbliche Existenz ein Zustand der Selbsttäuschung ist und nicht die Wahrheit des Seins.“ (S11) Beachte, dass wir nicht die sterbliche Selbstexistenz sind, die betrogen wird. Es ist das sterbliche Gemüt, das sich selbst betrügt. Du und ich können nicht betrogen werden, weil Gott unser Gemüt ist, das einzige Gemüt.

Alle Disharmonie ist unwirklich (S12). Wenn uns das klar wird, werden wir anfangen, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Alle Disharmonie, aller Mangel oder eine sichtbare Gefahr - ein Nichts! Die Harmonie, die Versorgung und die Sicherheit sind wirklich - sind etwas. Wenn sich ein Bild der Begrenzung bietet, dann denke daran, aller Irrtum ist unwirklich, während „Wahrheit unbegrenzt“ und wirklich ist. (S13) Was wollen wir mehr?

Abschnitt 3: Lass dich nicht von Drohungen täuschen oder in Versuchung führen

In diesem Abschnitt nimmt die Warnung, sich nicht täuschen zu lassen, eine etwas andere Richtung: „Lass dich nicht überreden oder verführen.” Wie bereits erwähnt, gibt es eine Vielzahl an Philosophien, Gedankenspielen, Aktivitäten, Disziplinen und andere Ablenkungen, die um unsere Gunst werben. Einige wirken sehr subtil, andere sind aggressiver. Shadrach, Meshach, and Abed-Nego waren mit einem Ultimatum konfrontiert: Verbeuge dich vor einem goldenen Götzenbild oder stirb. Viele dieser Einflüsse in unserer Zeit mögen heute nicht mehr so dringlich sein und auch die Konsequenzen scheinen nicht so gravierend, aber dennoch stehen wir – wie diese drei Jungs – vor der Wahl. Albert Barnes hat beobachtet, dass es für die meisten Mitglieder der babylonischen Gesellschaft gar nichts Ungewöhnliches war, verschiedene Götter anzubeten. Und soweit wir das beurteilen können, hat Nebukadnezar andere nicht davon abgehalten, ihren eigenen Göttern zu dienen. Er wollte nur sicherstellen, dass sein Idol (Götzenbild), das er aufgestellt hatte, auch angebetet wird. Genauso denken sich heute die meisten Menschen nichts dabei, Gebet mit Medizin zu vermischen oder eine eigene Art von „Spiritualität“ zu praktizieren während sie sich gleichzeitig verschiedenen unmoralischen Aktivitäten hingeben. Wir sind zu einer sehr freizügigen Gesellschaft geworden. Aber diese drei Jungs hatten sich hingegeben, dem Gott Israels zu dienen – dem einen wahren Gott, neben dem es nichts Anderes gibt. Für sie war die Anbetung von etwas Anderem – einschließlich des goldenen Götzenbildes gleichbedeutend damit, ihren Gott zu entehren.

Inwiefern trifft dies auf Christliche Wissenschaftler zu? Ich empfinde es so, dass wir uns verpflichtet haben, Einem Gott zu dienen – neben dem nichts Anderes mehr ist. Alles, was uns dazu verführt, unsere Loyalität zu Gott mit einer anderen Aktivität zu teilen oder auch einer anderen Philosophie, einem anderen Verlangen oder sonstigen Mitteln, für uns zu sorgen, ist eine Aufforderung etwas anderes als Gott zu verehren und damit eine Kategorie des Götzendienstes. Von allen Anschauungen, die unseren Gehorsam beanspruchen, dass wir uns den Gesetzen der Materie beugen, scheint die materielle Medizin die bedrohlichste zu sein. Wenn wir uns davor verbeugen, verurteilt uns dies zu einem hohen Preis. Ich denke immer daran, dass die Symptome unseres Körpers Instrumenten gleichen: Sobald sie anfangen zu spielen, fallen wir auf die Knie und beten die Medizin an. Wenn wir es nicht tun, werden wir damit bedroht, unser Leben zu verlieren.

Diese Jungs behaupteten ihre Stellung. Sie waren entschlossen, nichts anderes als Gott zu verehren – unabhängig davon, was dabei herauskommt. Ich bin überzeugt davon, dass ihre Entschlossenheit sie rettete.

Alle Einflüsse außerhalb von Gott, die uns einen Nutzen versprechen, sind Täuschungen. Lasst euch nicht beirren! Sie tun uns nicht gut. Besonders die Medizin droht mit unserem Untergang, wenn wir uns ihr nicht beugen. Das ist Götzendienst in Reinkultur. (S14). Die geistige Entschlossenheit und heilige Inspiration dieser drei Jungs kann uns retten. (S15). Wir können frei von den versklavenden Einflüssen der materiellen Anschauungen sein, wenn wir unsere Freiheit bekräftigen und unsere Oberherrschaft akzeptieren. Wir können alle Lügen fallen lassen, die uns an materielle Abhängigkeiten binden und die falschen Versprechungen durchschauen. Zwei meiner Lieblingsstellen aus dem Lehrbuch lauten: „Es gibt keine Macht getrennt von Gott. Allmacht hat Allgewalt, und irgendeine andere Macht anerkennen bedeutet, Gott die Ehre zu versagen” (S17). Wollen wir Gott die Ehre versagen? Natürlich nicht. Lasst uns dem 1. Gebot folgen – Mrs. Eddys „Lieblingsgebot“(S18). Wenn dieses Gebot geliebt und befolgt würde, könnte jedes Problem gelöst werden, das uns begegnet. Warum denken wir auch nur daran, irgendetwas Anderes zu tun? Lasst Euch nicht täuschen! Gott ist die Antwort.

Abschnitt 4: Lass dich nicht von Betrügern täuschen

“Irrt euch nicht; Gott lässt sich nicht spotten: denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.” (B13). Um ehrlich zu sein, war ich mir anfangs nicht sicher, wie dieses Zitat zu der Geschichte über den Weizen und das Unkraut passt (B15). Das Konzept, wonach man erntet, was man sät, scheint ja eher den Bereich der persönlichen Verantwortung zu betreffen, indem man die Konsequenzen seiner Handlungen bedenkt. Aber in dem Gleichnis über den Weizen und das Unkraut war der Sämann nicht schuld daran, dass jemand Unkraut in sein Feld gesät hatte. Was hat das also mit den Konsequenzen unserer Handlungen zu tun? Die „ Amplified Bible“ erklärt das Wort „mocking God“ (Gott lässt sich nicht spotten) so: „Gott wird nicht zulassen, dass sich jemand über ihn lustig macht (ihn verhöhnt, verschmäht oder verspottet durch bloße Behauptungen....) Derjenige, der versucht, Gott zu täuschen, führt sich selbst in die Irre.” In dem Gleichnis geht es um das Königreich Gottes, in dem nur gute Saat ausgesät wird. Der Lügner – der Irrtum – sät beständig Unkraut. Das Unkraut steht für den Versuch, Gott zu täuschen – sich über die Erhabenheit seines Königreichs lustig zu machen und etwas einzupflanzen, das zuerst aussieht, wie ein guter Same – was aber nicht stimmt. Zur Erntezeit wird das Korn des Unkrauts dunkel und es zeigt sich, was es wirklich ist: Schwindel. Der Punkt ist: Du kannst nicht vortäuschen, gut zu sein und in deinem Herzen immer noch böse denken. Gott wird nicht dabei bleiben und du wirst unausweichlich den Irrtum ernten, den du gesät hast. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, sich umzuwenden und das Evangelium zu predigen. (B14).

Mit den gleichen Anzeichen definiert Wissenschaft und Gesundheit Unkraut als (S19) Irrtum – Sterblichkeit, Sünde, Leid, Krankheit, Tod – das, was vortäuscht, Bestandteil von Gottes Plan und daher ein Teil von Gottes Menschen zu sein. Aber sie sind Schwindler, sie sind unwirklich. Leben vermischt sich niemals mit Irrtum und die Schwindler, die versuchen, uns glauben zu machen, dass Gut und Böse kooperieren, werden in dem Maße bloßgestellt, in dem wir geistige Fortschritte machen. (S20, 21). Wenn wir Erfahrungen sammeln, werden wir auch besser darin, Irrtümer zu erkennen. Ein professioneller Tänzer oder Musiker erkennt falsche Schritte oder Noten mit hoher Wahrscheinlichkeit eher als ein Laie. Auf die gleiche Weise wird das Unkraut sterblicher Überzeugungen umso offensichtlicher, je mehr wir geistig wachsen und je mehr wir die Unmöglichkeit erkennen, dass Gut und Böse gleichzeitig Platz beanspruchen. (S22). Das Böse ist unwirklich – vorübergehend. Geist ist wirklich und kann nicht umgedreht oder verzerrt werden.  Auch können diese Gegensätze sich nicht einmal berühren. (S23). Unkraut ist niemals Weizen, egal wie groß die (äußere) Ähnlichkeit ist. Wir können nicht getäuscht werden, irgendetwas anderes zu denken.

Abschnitt 5: Lass dich nicht vom äußeren Eindruck täuschen

Christus Jesus – der geistig so fortgeschritten war wie niemand sonst auf unserem Globus – hat sich niemals beirren lassen. Er durchschaute das Unwirkliche der materiellen Sinne mehr als jeder Andere. Er war sich dessen bewusst, dass diejenigen, die an Krankheiten litten, sich dazu verleiten ließen, zu glauben, dass Krankheit und Leid zu ihnen gehört, und er hatte Mitgefühl mit ihnen. (B16). Zu den besonders virulenten Krankheiten gehörte damals die Lepra. Obwohl es so erscheint, als sei es eine äußere Krankheit, die nur die Haut betrifft, so ging man auch davon aus, die Krankheit beginne innerhalb des Körpers. Ein Leprakranker könnte also versucht sein, zu denken, dass die Krankheit in ihm, d.h. ein Teil von ihm ist und es keine Möglichkeit gibt, sich davon zu trennen. Jesus ließ sich von dem äußeren Anschein nicht beeindrucken, er betrachtete die Krankheit als unwirklich und heilte sie. (B17).

Menschen neigen nicht nur dazu, zu glauben, dass eine Krankheit ein Bestandteil von ihnen ist, sie glauben auch, sie seien mit ihrem Körper unauflösbar verflochten. Leben wir wirklich im Körper? Nach Paulus ist (der Körper) nichts als eine Täuschung. (B18). Wir leben wirklich im Geist. Man mag geneigt sein, zu glauben, dass Paulus’ Ausspruch „Der Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes“ bedeutet, der materielle Körper sei sozusagen mit so etwas wie geistiger Heiligkeit durchzogen. Aber unser Körper – in dem wir leben – ist tatsächlich der Tempel des Heiligen Geistes. Der Körper ist keine separate materielle Behausung für einen innewohnenden Geist. Wir sind geistig, wir leben im Tempel des Heiligen Geistes. Unser wirklicher Wohnsitz gehört nicht uns – er gehört Gott.

In der Christlichen Wissenschaft basiert alles auf der Vollkommenheit Gottes und seiner Schöpfung und Gott gebührt alle Ehre. (S25). Wenn wir von Gott regiert werden, wissen wir auch, dass alle Dinge bei Ihm möglich sind. Es gibt keine andere Lehre, die diesen Ansatz vertritt. Alle anderen (Lehren) lassen Gott entweder ganz aus dem Spiel und nehmen an, dass Materie sich selbst erschafft, herrscht und sich selbst auch wieder zerstört. Oder Gott habe beabsichtigt, dass auch das Böse Teil der Existenz sei oder er es dem Bösen erlaubt, uns zumindest Lektionen zu lehren.  In der Christlichen Wissenschaft ist alles Böse unwirklich – eine Täuschung. Die Wahrheit zu sehen, deckt die Unwirklichkeit von Krankheit und Leid auf und bringt Heilung. (S26). Jesus konnte so effektiv heilen, weil er die Unwirklichkeit der Krankheit sah. Er konnte dies tun, weil er die vollständige und unbestreitbare Wirklichkeit Gottes kannte. Das ist es, was wir tun müssen – die Unwirklichkeit der Krankheit verstehen. (S27). Die Wahrheit ist Gottes Heilmittel für jeden Irrtum. Dies ist heute genauso wirksam wie zu Jesu Zeiten. (S28, 29). Jesu Heilungen waren keine Wunder noch waren sie geheimnisvolle Gaben an ein vergangenes Zeitalter. Geistiges Heilen ist das natürliche Ergebnis, wenn man durch das Unwirkliche hindurchschaut. Wenn Ihr wisst, wie ein Zaubertrick funktioniert, werdet ihr euch nicht mehr davon täuschen lassen. Wenn ihr wisst, dass euch jemand anlügt, werdet ihr der Lüge nicht glauben. Wenn wir die Kraft der göttlichen Liebe verstehen, lassen wir uns niemals von etwas entgegengesetztem täuschen.

Wie zu Zephaniahs Zeiten sind wir mit vielen Erscheinungsformen des Bösen konfrontiert, die beanspruchen, real zu sein. Aber wir brauchen uns nicht zu fürchten und wir brauchen uns nicht täuschen zu lassen. Wir können nicht dahingehend ausgetrickst werden, dass es mehr als einen Gott gibt oder dass es gar keinen Gott gibt. Wir können auch nicht von Vorstellungen des Mangels oder der Begrenzung getäuscht werden. Wir können nicht verführt, gezwungen oder bedroht werden, irgendetwas anderem zu dienen als Gott.  Auch können wir Gott nicht vortäuschen, dass wir etwas sind, was wir nicht sind. Jede Täuschung wird letztlich aufgedeckt und zerstört. Und zuguterletzt kann uns nichts glauben machen, dass wir in einem Körper leben, darin eingesperrt sind oder Opfer einer Krankheit sind. Wir leben im Geist. Gottes Allmacht ist unsere Autorität, durch die Unwirklichkeit hindurchzusehen (S30).  Wir können nicht dazu verleitet werden, an irgendeine andere Kraft zu glauben, weil es sie gar nicht gibt! Wenn es nicht von Gott ist, ist es unwirklich. Wie können wir uns täuschen lassen, wenn wir dies wissen? Wir können es gar nicht!

 

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung  sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch und mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred und Jette auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

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