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Finde deine göttliche Freude, die sich dauerhaft von dem materiellen Sinn abwendet

Kerry Jenkins, C.S., House Springs, MO
Posted Monday, April 14th, 2014

Finde deine göttliche Freude, die sich dauerhaft von dem materiellen Sinn abwendet!

Cedar’s Met (Metaphysische Ausarbeitungen) zur christlich-wissenschaftlichen Bibellektion über:

"Die Versöhnungslehre"

in der Woche vom 14. bis 20. April

ausgearbeitet von Kerry Jenkins, CS, House Springs, MO (314) 406-0041

[Mit Anmerkungen von Warren Huff, dem Direktor von CedarS und Herausgeber der CedarS-METS – der euch im voraus für Eure Unterstützung dankt - Spenden sind willkommen]

 

Was ich wirklich an der Christlichen Wissenschaft liebe ist, dass die Arbeit – also die Heilarbeit – für sich selbst spricht. Die Christliche Wissenschaft verlässt sich nicht auf ein vorrangiges doktrinäres Gesetz – allein die vollbrachte Heilung beweist die Gegenwart des Christus in unserer Mitte. Diese Bibellektion beleuchtet die christliche Versöhnungslehre und ermutigt uns, sie als das zu sehen, was sie wirklich ist: Eine Voraussetzung dafür, den Willen Gottes zu tun: „Freude über Gott zu empfinden durch unseren Herrn Jesus Christus...“ und unsere eigene Demonstration der Einheit Gottes zu vertreten, wie Jesus sie offenbarte.

Der Goldene Text drängt darauf, zu handeln – tätig zu werden in der Freude an Gott, die das Thema der dieswöchigen Lektion ist. Wir werden aufgerufen, uns „in allen Dingen als ein Vorbild guter Werke zu erweisen“ (Wechselseitiges Lesen), unsere Einheit mit Gott „im praktischen Leben“ auszuarbeiten (S4), von „Gott, Wahrheit und Liebe inspiriert zu sein, in allem“, [was wir tun oder sagen]” (S12) - oder anders gesagt: Den Willen Gottes zu tun.

Indem wir Gottes Willen tun, entdecken wir, dass wir keine separaten Wesen sind, die in der Materie wohnen und eine materielle Existenz erleben, die von einer geistigen Existenz abgelöst wird. Es ist vielmehr so, dass wir unsere Harmonie und Kraft durch die Demonstration der Einheit mit unserem Vater-Mutter-Gott finden – so wie Jesus es uns gezeigt hat mit dem vollkommenen Vater-Mutter Modell und dem vollkommenen, geistigen Kind – uns! Genauso so wie es im wechselseitigen Lesen heißt: “...Gott,...der uns zu einer lebendigen Hoffnung wieder geboren hat durch die Auferstehung Jesus Christi von den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichem Erbe.” Die Osterbotschaft handelt von dem Menschen als unbestechliches, geistiges Wesen, unendlich und voller guter Werke!

1. Abschnitt: Jesus wehrt diejenigen im Tempel ab, die ihn hätten zerstören können. Sie bitten ihn, ihm „einfach“ zu sagen, ob er nun der Christus ist oder nicht. Seine Antwort lautet, dass er es ihnen bereits gesagt habe. Tatsächlich hatte er aber nur gegenüber der Frau in Samarien am Brunnen offen darüber gesprochen. Das scheint zu implizieren, dass seine Heilarbeit für sich selbst spricht und seine Werke seine Identität beweisen. Er rechnete damit, dass seine Werke sein Christus-sein beweisen. Jesus ist das großartige Beispiel für einen Menschen, der nur Gottes Willen tut. Er hörte niemals auf andere Eingebungen als den Willen seines Vaters. Sogar noch vor seiner Kreuzigung erklärte er: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“. Dies ist die Demonstration unserer Einheit mit Gott, dies ist die Versöhnung oder ...“Veranschaulichung der Einheit von Mensch und Gott...“. Wenn wir nicht „getrennt“ sind, indem wir unsere eigenen Wege gehen, dann sind wir eins mit Gott. Auf getrennten Wegen leben wir den materiellen Traum, eine Existenz, die zwar oft überzeugend erscheint, jedoch ohne Substanz oder Wirklichkeit ist und bestenfalls zu Unzufriedenheit führt. Bedeutet dies nun Eintönigkeit oder Langeweile? Keineswegs! Die schönen Abenteuer, die wir erleben, wenn wir uns Gottes Willen hingeben, sind endlos, erfüllend und lohnend. Der Christus leuchtet „in unseren Herzen“, er offenbart sich uns als Licht im Dunkel der Materie. Wir können dies sehen und ihm folgen. Nichts ist jenseits von uns oder zu transzendental, um es zu verstehen.

2. Abschnitt. Gottes Willen zu tun wird hier mit einer Schafherde verglichen, die ihrem Hirten folgt. Als Rückgabe für Folgsamkeit erfahren die Schafe Liebe, Schutz vor Gefahren, Futter und Obdach. In einem menschlichen Vergleich spüren wir unsere Einheit mit Gott, wenn wir auf Gottes Führung lauschen. Was, wenn wir einen Fehler machen? Nun, erinnert euch an das Licht, das in uns scheint, in unseren Herzen. Dieses Licht ist unser natürlicher Leuchtturm, der uns heimleuchtet in unseren natürlichen Zustand geistiger Geradlinigkeit. (B10).

Als ich auf der Mittelschule war, veranstalteten wir jedes Jahr im Frühling eine „Gilbert und Sullivan“-Theateraufführung. Ich liebte es, zu singen (bis heute) und sang jeweils in der 6. und 7. Klasse für eine Hauptrolle vor, aber ich durfte dann doch nur im Chor singen. Im letzten Schuljahr der Mittelschule setzte ich wieder große Hoffnungen auf eine Hauptrolle, wurde aber bitter enttäuscht – nach dem Vorsingen rief man mich nicht einmal zurück. Ich kämpfte mit meiner Enttäuschung – es waren immer erstklassige Aufführungen gewesen und es schien meine letzte Chance zu sein, daran mitzuwirken. Dann fand ich auch noch heraus, dass eine meiner guten Freundinnen zurückgerufen worden war. Aus der Sonntagsschule wusste ich, dass Neid ein falsches Gefühl war und wandte mich ganzen Herzens an Gott, um meine Enttäuschung umzukehren und fähig zu sein, mich ehrlich mit meiner Freundin über ihren Erfolg zu freuen. Zu meiner großen Überraschung war ich in recht kurzer Zeit tatsächlich in der Lage dazu. Nur einige Tage später half ich nach der Schule dabei, den Musikraum zu putzen, als der Musiklehrer mich fragte, warum ich eigentlich auf meine Benachrichtigung hin nicht erschienen war. Ich antwortete, ich hätte nicht auf der Liste gestanden, worauf er sagte, es habe da wohl einen Fehler gegeben. Er ließ mich auf der Stelle anrufen. Ich hatte nicht einmal Zeit, nervös zu werden. Am nächsten Tag bekam ich eine der weiblichen Hauptrollen für die Aufführung. Ich will jetzt nicht damit sagen, dass Gott mir die Rolle „gab“, weil ich meinen eigenen Wunsch aufgab und es schaffte, mich ehrlich für jemand anderen zu freuen. Gott macht keine Scherze in solchen Angelegenheiten, er ist kein „Supermann“, der bei Bedarf eingreift. Gott ist das Gesetz des Guten, das immer wirkt. Ich denke allerdings schon, dass mein eigenes Verlangen, mich lieber an Gott zu freuen statt an einem persönlichen Verlangen an menschlichen Gütern es mir erlaubte, Frieden und Freude darüber zu erfahren, was wiederum die Tür für weiteres Gute öffnete. Diese Rolle zu spielen war eine wundervolle, lustige und unvergesslich Erfahrung, aber Gottes Willen zu tun ist eine fortwährende, lohnende, erfüllende und fortwährende Aktivität, die niemals in die Vergangenheit weist.

3. Abschnitt. Hier geht es um den gelähmten Mann am Teich von Betesda. Jesus fragt ihn (was nicht in der Lektion vorkommt), ob er geheilt werden will. Der Mann fragte Jesus nicht danach – er wusste nicht einmal, wer Jesus war! Dies beweist das vorangegangene Zitat (B12), wonach Jesus kam, um ...“alle, die überwältigt waren“ … zu heilen. Vielleicht fragte Jesus, weil der Mann sich mit Betteln zufrieden gab, was ja eine mitunter lukrative Beschäftigung war oder vielleicht, weil es dem Mann niemals in den Sinn kam, dass er überhaupt geheilt werden kann. Aber Jesus bewies, dass eine Person noch nicht einmal Vertrauen in die Fähigkeiten des Heilers zu haben brauchte, um geheilt zu werden oder anders gesagt: Gott etabliert das Gesetz der Heilung, das für alle verfügbar ist. Die Juden waren über diese Heilung aufgebracht, weil der Mann das Bett mit sich herumtrug, und außerdem hatte die Heilung an einem Sabbat stattgefunden. Die „New International Study Version of the Bible“ weist darauf hin, dass es nicht unbedingt gegen das mosaische Gesetz war, ein Bett am Sabbat herumzutragen, aber die Priester interpretierten die mosaischen Gesetze auf eine bestimmte Weise - und zwar oft zu ihrem eigenen Vorteil. Im Gegensatz zu einer geistig inspirierten Interpretation macht diese Form der menschlichen Interpretation die Versöhnungslehre zu einer Doktrin, die man als passive Haltung unter Christen auffassen kann statt einer aktiven Aufforderung, wie Jesus sie praktizierte. Wenn wir Jesu Werke als übernatürlich auffassen, dann wird sein geistliches Amt zu etwas, dem die “Christus-Kraft fehlt...”(S14). Ein Wunder lässt all jene, die Jesus folgen, bestenfalls als „Glückspilze“ oder schlimmstenfalls als kraftlos zurück. Gerade Jesu Demonstrationen veranschaulichen unsere Einheit mit Gott und zeigen die unbegrenzten Möglichkeiten, die aus dem Verständnis der Einheit hervorgehen. Diese Offenbarung erscheint nicht, ohne dass wir unseren geistigen Sinn nutzen. Die materielle Illusion mag sehr überzeugend sein (S15), aber sie hat keine göttliche Kraft. Die Demonstration der Christus-Kraft setzt sich weiter fort. (B14).

4. Abschnitt. Hier erkennen wir, dass selbst die Kreuzigung Christus nicht davon abhalten kann, zu leben und zu heilen. Die Definition von Wiederauferstehung in S19 hilft uns dabei, zu erkennen, dass die Kreuzigung nicht auf ein Leben nach dem Tod hinweist. Sie verweist uns vielmehr auf eine „höhere Idee der Unsterblichkeit“, das heißt – Leben ist in Geist und nicht in Materie. Die Kreuzigung steht für ein besonders abscheuliches Beispiel des menschlichen Willens auf der Seite derer, die die Kreuzigung durchführen und gleichzeitig ist sie (die Kreuzigung) auch auf Jesu Seite das erhabenste Beispiel dafür, sich Gottes Willen hinzugeben. Was für eine Gegenüberstellung! Der menschliche Wille, die Auffassung, dass wir sowohl untereinander als auch von Gott getrennt sind, führte zu dem Gräuel, einen göttlich gesalbten Menschen zu töten. Jesu Hingabe führte zur Wiederauferstehung und schließlich zur Himmelfahrt, unserem wahren Ziel, indem wir die materielle Auffassung des Lebens und alle Anzeichen von Materie hinter uns lassen!

Abschnitt 5. Hier geht es weiterhin um Jesu Aufforderung an uns, zu handeln. Sein Wiedererscheinen nach der Kreuzigung gab ihm die Gelegenheit, seinen Jüngern zu beweisen, dass sein geistliches Amt nicht durch einen Glauben an den Tod unterbrochen werden kann. Die Notwendigkeit, zu beweisen, dass der Mensch eins mit Gott ist, blieb ungebrochen. Dies war und ist auch nicht eine menschliche oder materielle, sondern eine göttliche Notwendigkeit. Der Zweck der göttlichen Schöpfung besteht darin, Gottes Willen zu erfüllen, seine Kraft, Harmonie und Güte auszudrücken und zu reflektieren. Wir sind göttlich gesalbt mit dieser christlichen Mission. Jesu Kreuzigung, Wiederauferstehung und die letztliche Himmelfahrt zeigten uns dass “...ein sterblicher Mensch nicht die wirkliche Natur des Menschseins ist...” (S23). Es ist erstaunlich, zu verfolgen, wie sich dieses Thema in den drei Bibellektionen der letzten Wochen weiterentwickelt hat. Wir hatten „Wirklichkeit“, „Unwirklichkeit“ und „Sind, Sünde, Krankheit und Tod wirklich?“. Und hier haben wir genau diese Themen zusammengefasst im Leben Jesu Christi und der Osterbotschaft: Materie kann nicht verhindern, dass die Wirklichkeit des ewigen Lebens und Gottes Liebe leuchtet. Es gibt einen wundervollen Artikel im Christian Science Journal, der mir geholfen hat, meine Gedanken über den Tod zu erheben und mein Verständnis darüber zu erweitern, was die Bibel über den Tod schreibt, der Titel lautet: Die Alternative zum Tod

6. Abschnitt. Hier werden wir ermutigt: „Lasst uns mit Geduld laufen in dem Kampf, der uns verordnet ist” (B22). Dies ist eine weitere Aufforderung, zur Tat zu schreiten und die Werke zu tun, die Jesus tat. Wir werden aufgefordert „in einem Leib“ zu sein (hier wieder die „Einheit“) (B24). Im gleichen Zitat werden wir aufgerufen, den „Frieden Gottes in [unseren] Herzen herrschen zu lassen”, ganz genau so wie im ersten Abschnitt das Licht in unseren Herzen scheint. Paulus spricht hier über unsere Auferstehung. Den Aufstieg unserer geistigen Gedanken aus der Materie in Geist. So erkennen wir unsere Untrennbarkeit von Gott! Schließlich bleiben noch die letzten beiden Zitate aus Wissenschaft & Gesundheit, die uns ermutigen “...die Gebote (unseres Meisters) zu halten und seinem Beispiel zu folgen...” (S29). Dies wird in S30 weiter ausgeführt in Form eines messbaren Erfolges: Überwindet Wahrheit den Irrtum im täglichen Leben? Machst du geistige Fortschritte? Strebst du danach „hineinzukommen“? Um dies zu tun, müssen wir uns – wie Mrs. Eddy es ausdrückt - „.... beständig vom materiellen Sinn abwenden...“ Und je mehr es uns gelingt, uns jeden Tag ein bisschen mehr Gottes Willen hinzugeben, dann kommen wir dort an, wo wir angefangen haben: In der „Freude mit Gott“!

 

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch und mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred und Jette auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now”  Button (unten links auf der Seite anklickst.

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

 

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