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Höre auf Gottes Engel und spüre Gottes Allgegenwart

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, June 30th, 2014

Höre auf Gottes Engel und spüre Gottes Allgegenwart!

Metaphysische Ausarbeitungen für die Christlich-Wissenschaftliche Bibellektion

zu dem Thema:

Gott

vom 30.Juni bis 6. Juli 2014

Ausgearbeitet von: Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn, Illinois (Bartlett)+1 (630) 830-8683 craig.ghislincs@icloud.com

 

Warst du jemals mit einer Aufgabe betraut, die dich eingeschüchtert hat? Hast du dich jemals gefragt, wie du weiter machen sollst oder ob ein Erfolg überhaupt möglich ist? Viele biblische Charaktere, darunter auch Josua, sahen sich vor scheinbar unüberwindbare Herausforderungen gestellt. Er hatte den Auftrag, dort weiterzumachen, wo Mose aufgehört hatte, nämlich die Kinder Israel in das „Gelobte Land“ zu bringen. Der Goldene Text enthält ein Fragment aus Gottes ermutigender Botschaft an Josua. In der vollständigen Passage heißt es: „Sei nur getrost und ganz unverzagt, indem du hältst und tust in allen Dingen nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du weise handelst überall, wohin du gehst.“ (Josua 1:9)

In gewisser Weise beschwört das Gefühl, dass Gott bei uns ist, wo auch immer wir sind, ein Bild herauf, dass Gott uns überall hin folgt, aber das ist nicht ganz richtig. In dieser Lektion werden wir erkennen, dass Gott da ist, wo wir sind, weil Gott alles in Allem ist, die einzige Kraft oder Gegenwart. Wir können nicht ohne Gott oder getrennt von Gott sein, denn da Gott unendlich ist, existieren wir in Gott und können niemals außerhalb von Ihm sein. Aber mitunter scheint es so, dass wir nicht in der Nähe Gottes oder auch nicht in Ihm sind. In diesen Zeiten erleben wir, dass Gottes Botschaften immer zu uns durchdringen - trotz unserer scheinbaren Distanz zu Gott. Gott gebot Josua und versprach, dass er fortwährend hilft. In seiner Erörterung dieser Passage aus dem Buch Josua zitiert der Bibelgelehrte und Baptist John Gill aus dem 18. Jahrhundert das Targum Jonathans: „denn deine Hilfe ist das Wort des Herrn, deines Gottes” Ein Weg, wie Gottes Wort uns erreicht, sind „Engelsgedanken“. Wenn du die Bibellektion studierst, achte darauf, wie oft Engel eine Rolle spielen!

Wechselseitiges Lesen

Der Psalmist hat keine Schwierigkeiten damit, Gottes Gegenwart tatsächlich zu spüren. Er ist Gott völlig ergeben und er erwartet, sich Gottes Gegenwart in jeder Hinsicht zunutze zu machen. Er verspricht, morgens gleich als erstes an Gott zu denken und ist sich der Bedeutung bewusst, ernsthaft zu beten und in einem guten Gemütszustand zu sein, um Gottes Segen zu empfangen. Sein Gebet ist nicht vernebelt, sondern glasklar. Der Methodisten-Theologe Adam Clarke (1762-1832) stellt dazu heraus: „Ich will mein Gebet zu dir wenden” bedeutet, ein Ziel ins Auge zu fassen wie ein Bogenschütze es tut und dann aufzuschauen, um zu sehen, ob das Ziel getroffen ist. Gebete mit den richtigen Zielen führen zu schnelleren Resultaten. Der presbyterianische Theologe Albert Barnes (1798-1870) nimmt eine etwas andere Haltung als Clarke ein. Er schreibt, dass „ein Gebet ausrichten“ im Original so etwas bedeutet wie: etwas sorgsam aufreihen, in Ordnung bringen, arrangieren - z.B. Holz auf einem Altar.” Dies würde bedeuten, seiner Haltung im Gebet besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Also nicht so nebenbei oder gedankenlos, sondern feierlich und heilig. In beiden Interpretationen sollte ein Gebet nichts willkürliches sein.

Der Psalmist ist sich dessen bewusst, dass tausende von Gottes Engeln stets zur Stelle sind, um ihn (den Psalmisten) zu führen. „Gottes Wagen sind zwanzigtausend” meint eine unzählbare Begleitung. Barnes sagt dazu: „die Originalsprache deutet auf eine sehr große Anzahl hin. Der Gedanke dazu war sogar, dass diese „große“ Anzahl noch verdoppelt wird.“ Er kommentiert auch den Ausdruck, „heilige Wohnstätte“ und schreibt: „Die Absicht des Psalmisten scheint darin zu bestehen, uns mit einem Mal mit zu Gott zu führen, um uns erkennen zu lassen, wer er in diesem heiligen Zuhause ist; uns in seine unmittelbare Gegenwart zu leiten, so dass wir ihn sehen wie er ist. Das, was ein Mensch in seinem eigenen Haus ist - wenn wir zu ihm kommen; wenn wir auf ihn schauen - nicht bei großen Veranstaltungen oder staatliche Ereignissen, wenn er weit weg von zu Hause ist und sich mit Rang und Namen präsentiert, sondern in seinem Haus; so wie er ständig ist... Mit anderen Worten, je mehr wir von Gott sehen, umso vertrauter werden wir mit seiner wahren Natur – und umso mehr Beweise für sein Wohlwollen und seine Freundlichkeit finden wir.”

Beachte, dass Gott in der 1. Chronik nicht nur eine Portion an Macht, Kraft und Herrlichkeit hat, sondern für das Ganze steht: — „Dein ist das Reich, und die Kraft und die Herrlichkeit.“ Es gibt nichts, was mit Gott vergleichbar wäre. Er ist Alles in Allem.

Abschnitt 1: Gott ist wirklich und kann erkannt werden

Mitunter erstaunt es mich, wie wenig die Menschen über Gott zu wissen scheinen. Sogar diejenigen, die behaupten, an Gott zu glauben, halten oft an traditionellen Ansichten fest, dass Gott irgendwo „da oben“ ist, um menschliche Bedingungen entweder zu manipulieren oder sie zu ignorieren. Andere Leute vertreten eine pantheistische Auffassung, dass Gott „in allem“ ist. Es sind diejenigen, die sich als „spirituell, aber nicht religiös“ bezeichnen. Und es gibt solche, die Gott ganz und gar ablehnen. Ich denke aber, dass sie oft nicht Gott zurückweisen, sondern eher das religiöse System und die Heuchelei, mit der sie aufgewachsen sind.

Dann gibt es die Christliche Wissenschaft – entdeckt und gelehrt von Mary Baker Eddy, die Gott als unbegrenztes Prinzip offenbart, das in unserer gegenwärtigen Erfahrung verstanden und demonstriert werden kann. Der Psalmist war auf das innigste vertraut mit Gott. Er dringt geradezu darauf, dass wir zu Gott singen - ihn freudig als unseren Erlöser anerkennen (B1). Beachte, dass er uns nicht sagt, dass wir unseren Glauben schamhaft verbergen sollen, sondern im Gegenteil – dass wir ihn freudig heraus jubeln. Für mich bedeutet es, es „richtig krachen zu lassen“, als ob man aus voller Kehle unter der Dusche singt und sich nicht darum schert, wer mithören könnte. Die (Bibel)-Kommentatoren merken an, dass dieser Psalm für öffentliche Zwecke gedacht war, so dass wir unseren Glauben nicht auf die Privatsphäre unserer Häuser beschränken, sondern ihn mit der Welt teilen sollten. Wir sind oft zu ängstlich im Umgang mit Gebet und Glauben, weil wir uns Gedanken darüber machen, was andere von uns halten könnten. Natürlich gibt es Menschen, die denken könnten, wir würden spinnen, aber die Bibel bezeichnet jene, die nicht an Gott glauben als „Toren”. (B2). Das Wort „fool” (Tor) leitet sich aus dem hebräischen nabal ab, das nach Adam Clarke so viel bedeutet wie, „jemand, der leer ist, eine verachtenswerte Person, ein Schurke.” Der moderne Denker David Guzik verweist darauf, dass selbst diejenigen, die theoretisch an Gott glauben, ihn doch in der praktischen Anwendbarkeit des Lebens verleugnen. Er zitiert den Babtistenprediger aus dem 19. Jahrhundert Alexander Macleran: „Letztlich sagen wir, dass es keinen Gott gibt, wenn wir Ihn weit weg in den Himmel sperren und Ihn nicht in unseren Angelegenheiten sehen.”

Aber Jeremia verspricht, dass Gott sein Volk dazu veranlasst, „zu [Ihm] aus ganzen Herzen zurückzukehren” (B3, KJV). Sogar Intellektuelle, die den Glauben an Gott in das Reich des Aberglaubens verweisen, werden zu Gott zurückkehren. Keine menschliche Weisheit ist [Gott] ebenbürtig und nichts ist der Herrlichkeit würdiger als das Verständnis von Gott (B4). Selbst wenn wir glauben, dass wir so sehr aus der Übung oder so weit weit von Gott entfernt sind, dass es so scheint, als ob wir es niemals schaffen würden – selbst dann denkt Gott an uns. (B5). Selbst, wenn wir aufhören, an Gott zu denken, so hört Er doch niemals auf, an uns zu denken. Alles, was wir tun müssen, ist, ihn mit unserem ganzen Herzen zu suchen, mit aller Ernsthaftigkeit und ohne Heuchelei.

Unser Lehrbuch stellt heraus, dass unser materiell geprägtes Denken Gott als „das große Unkennbare” bezeichnet, „doch die Christliche Wissenschaft bringt Gott dem Menschen viel näher und macht ihn besser bekannt als den Alles-in-allem, der immer nahe ist” (S1). Ist das nicht tröstlich! Gott ist nicht im Sumpf intellektueller Argumentation verloren. Er ist hier bei uns, für immer nah. Wenn wir uns Gott natürlich Menschen-artig vorstellen, dann erscheint es ziemlich unmöglich, dass er bei uns ist, wohin auch immer wir gehen. Hier kommt die Christliche Wissenschaft ins Spiel und definiert Gott als Geist, Leben, Wahrheit und Liebe (S2). Diese (Synonyme) sind nicht mehr auf eine endliche Form begrenzt wie das Prinzip der Mathematik, sondern sie sind unkörperlich und auch genauso verfügbar. Im Grunde genommen hat alles Wirkliche seinen Ursprung in Gott. Das wahre Verständnis von Gott als geistig beginnt damit, alles zu zerstören, das in andere Richtungen zu führen scheint. Mrs. Eddy sagt uns, dass der Glaube an alles dem Geist Entgegengesetzte aufgegeben wird, sobald Geist verstanden wird. (S3). Wie sollte es denn sonst sein? Die Allheit Gottes zu verstehen, führt zu der unausweichlichen Schlussfolgerung vom Nichts des Irrtums. (S4). Wenn wir uns die Zeit nehmen, so über Gott nachzusinnen, werden wir erkennen, dass es niemals etwas zu befürchten gibt, weil Gott alles ist. Dieses Verständnis gibt uns das Gefühl, dass Er immer bei uns ist, aber tatsächlich erkennen wir, dass wir in Wahrheit immer in Ihm sind.

 

Abschnitt 2: Gott ist nicht menschenähnlich

Die Annahme eines menschenähnlichen Gottes ist tief im weltlichen Denken verwurzelt. Die mythologischen Götter der Griechen und Römer und auch die Götter davor waren nur wenig mehr als frei erfundene Menschen mit übernatürlichen Kräften. Sie manipulierten die Menschheit wie Figuren auf einem Schachbrett und waren ein Opfer menschlicher Schwächen. In den Schriften heißt es: „Gott ist nicht ein Mensch…” (B6). Er besitzt nicht die geringste Spur einer irdischen Persönlichkeit. Ein Hauptpunkt besteht darin, dass Gott nicht veränderbar ist. (B7). Es ist manchmal schwer, sich ein „unveränderliches Wesen” vorzustellen. In der menschlichen Erfahrung ist es ein feststehender Grundsatz, dass das einzige, worauf wir zählen können, der Wandel ist. Aber Gott wandelt sich nicht. Gott braucht sein Gemüt nicht zu ändern, weil er Gemüt ist und immer im Recht ist.

Jesaja beschreibt Gott als (etwas), das von den Menschen verlangt, hinzuhören und Ihn zu verstehen (B8). Fast wie ein Erwachsener, der ein Kind inständig bittet: „Hörst du mir jetzt zu?” Es ist essenziell zu wissen, dass Gott nicht nach dem Menschen gestaltet wurde, sondern andersherum. Seit der Antike haben Statuen, Zeichnungen und Gemälde Götter in menschliche Formen gegossen. (B9). Sogar mythische Götter werden physisch beschrieben, und als das Christentum dazukam, setzte sich die falsche Angewohnheit fort, Statuen und Götzen in Objekte der Anbetung zu verwandeln. Diese Praktiken wurden als Aberglauben betrachtet und dies ist eine ziemlich genaue Einschätzung. Wahres Christentum lehrt so etwas nicht. Gott ist keine Person; Gott ist Liebe. (B10).

Mrs. Eddy führte diesen Gedanken weiter in das Verständnis aus, dass Gott unendliches Prinzip ist. (S5). Sie schließt ihre Ausführungen, indem sie Gott “Person” mit einem großen “P” nennt. Dies könnte missverstanden werden, denn woanders erklärt sie, dass Gott „unendliche Person“ ist, weil Er der Eine und Einzige ist. Aber Er ist nicht einer von mehreren Personen, noch hat er eine endliche Persönlichkeit oder die Launen eines damit einhergehenden menschlichen Charakters. Sie ist sich im Klaren darüber, dass in der Christlichen Wissenschaft kein physischer Bestandteil zu Gott gehören kann. Sie sagt: „ ... das tun nur die Sterblichen.“(S7).

Darin liegt ein bedeutender Unterschied, denn wenn wir in menschlichen Begriffen an Gott denken - mit einer den Menschen gleichen Persönlichkeit -, dann mögen wir Zweifel an unseren Gebeten haben, denn eine menschliche Persönlichkeit muss man an Dinge erinnern, und sie kann ihre Meinung ändern. Wie kann irgend jemand sich auf ein göttliches, unendliches Prinzip verlassen, das veränderlich ist? (S8)

Mrs. Eddy schreibt, dass Gott aus menschlicher Unwissenheit als körperlicher Schöpfer dargestellt wird, und aus dem gleichen Grund betrachtet sich der Mensch als körperliche Entität. Somit haben wir eine Annahme, die sich selber begründet: Wenn wir glauben, dass Gott körperlich ist, glauben wir, dass wir körperlich sind, und wir glauben, dass wir körperlich sind, weil wir Gott nicht verstehen. Das ist ein böser Kreislauf. Aber die Christliche Wissenschaft kehrt ihn um. Die Christliche Wissenschaft beginnt damit, dass Gott universal ist, unendliches Prinzip, göttliche Liebe und dass der Mensch in Seinem Bild erschaffen ist. Wenn wir Gott richtig verstehen, können wir uns selbst richtig verstehen. Die Sterblichen haben Gott nach ihren Vorstellungen geschaffen, anstatt zu erkennen, dass Gott den Menschen nach seinem Bild erschafft. (S9) Die menschliche Vorstellung von den Dingen weicht, wenn wir den materiellen Sinn aufgeben und erkennen, dass Gott und der Mensch Prinzip und seine Idee sind und dabei die Persönlichkeit außer Acht lassen. 

Abschnitt 3: Gottes Engel stillen immer Deine Nöte.

Wie schon erwähnt, scheinen wir manchmal sehr weit von Gott entfernt zu sein, und scheinbar haben wir dann keine Chance, Ihn zu erreichen oder Er uns. Aber noch einmal, die Heilige Schrift gibt uns die Anweisungen. Der Psalmist fragt, „Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?“ (B11) Wir können uns an keinem Ort befinden, wo Gott uns nicht leitet und uns den Weg zur Sicherheit erleuchtet. Wie kommt es, dass Gott uns erreichen kann, wenn wir doch so weit von Ihm entfernt zu sein scheinen? Zunächst einmal stellt der Psalmist fest, dass wir an keinen Ort kommen können, der sich außerhalb Gottes befindet. Es ist nicht so, dass Er uns folgen muss. Gott ist unendlicher gegenwärtiger Geist, und wir sind tatsächlich in Ihm. Die Engel Seiner Gegenwart durchbrechen den Mesmerismus, der uns weismachen möchte, dass wir von Ihm getrennt seien.

Jakob befand sich einmal in einer Situation, die weit entfernt von Gott zu sein schien (B12) oder zumindest weit entfernt von den Annehmlichkeiten eines Zuhauses. Die Geschichte berichtet, dass er allein war, ohne Unterkunft und dass er einen Stein als Kopfkissen verwenden musste - ziemlich unbequem! Während der Nacht träumte er von einer Leiter, die an den Himmel reichte, auf der die Engel auf- und abstiegen, und er erhielt die Botschaft, dass er schließlich nach Hause zurückkehren würde und dann alles in Ordnung sein werde - dazu noch die Verheißung, dass Gott bei ihm sein werde, wohin er auch gehe. Jakob mag gemeint haben, dass er aus eigener Schuld ausgestoßen worden war, doch Gott offenbarte ihm, dass es keinen Ort gebe, wo Seine Gegenwart nicht sei, um ihn zu führen und zu schützen. Die Engel auf der Leiter waren immerzu beschäftigt. Niemals hielten sie inne oder wurden langsamer. Das zeigt, dass Gottes Ideen immer zugegen sind, ob wir es wissen oder nicht.

Wissenschaft und Gesundheit versichert noch einmal, dass es unmöglich ist, Ihn weniger als „unendlichen Geist oder Gemüt“ zu begreifen (S11) Unsere Führerin erklärt Engel als heilige Gedanken, von Liebe beschwingt. (S12) Sie bekräftigt, dass, auch wenn die Dinge langsam vorankommen, diese Engel immer bei uns sind und uns schützen und leiten. (S13) Und dann definiert sie Engel als „Gottes Gedanken, die zum Menschen kommen,“ (S14) Es ist uns allen klar, dass viele Gedanken, die uns während des Tages kommen, nicht sehr engelhaft sind. Wir werden mit Anzeigen, Musik, Krankheitsbildern oder von Sünde und Tod bombardiert. Manchmal neigen wir dazu, diesen Bildern zu folgen und sie als unsere eigenen zu akzeptieren. Doch die ganze Zeit gehen die Engel seiner Gegenwart auf der Leiter auf und ab. Diese Engelsgedanken führen uns immer aufwärts, weg vom materiellen Denken, hin zu geistigen Einsichten. Mrs. Eddy fordert uns auf, ernsthaft auf diese Botschaften zu achten (S15). Lasst uns das versuchen. Der Geist ruft uns zu, „Habt acht!“ Lasst uns versuchen, diesen Engeln zu gehorchen. Einige Menschen hängen heute ständig an ihren Smart-Phones. Sie können sie nicht ablegen. Sie texten, spielen Spiele, schauen sich Videos an, hören Musik oder geben per e-Mail alles weiter, was sie gerade erleben. Ich habe Leute gesehen, die mit einer Hand arbeiten und das Telefon in der anderen halten. Was haltet Ihr davon, der Herausforderung zu begegnen, unsere Zeit damit zu verbringen, stattdessen in regelmäßigem Kontakt mit diesen Engeln zu stehen?

Abschnitt 4: Kommunikation mit Gott durch Gebet

Diese Engelsgedanken haben die Taten unseres Meisters immer wieder angetrieben. Im 18. Jahrhundert hat der [Bibel-]Gelehrte und Babtist John Gill darauf hingewiesen, dass Jesus nicht nach Galiläa zurückkam (B13), weil ihm dieser Landstrich besonders gefiel oder weil er stolz darauf gewesen wäre, dort zu sein, „sondern weil er den machtvollen Antrieb des Heiligen Geistes spürte, der sich in ihm befand und der ihn dazu bewegte, dorthin zurück zu kehren. ... „Jesus stand in ständigem Kontakt zu Gott. Jeden Schritt machte er vom Geist gelenkt. Von Lukas erfahren wir, das er nach einer von Gebet erfüllten Nacht die Apostel auswählte und anfing, die Menschenmengen zu heilen (B14). Den Jüngern konnte es kaum entgangen sein, dass Jesus viel Zeit im Gebet verbrachte, und sie wollten natürlich auch lernen, wie man betet (B15). Eine der Lektionen Jesu über das Gebet bestand darin, leere Wiederholungen zu vermeiden, das Gebet nicht zur Schau zu stellen und stattdessen in der Stille zu beten, denn tatsächlich kennt Gott schon die Antwort, bevor wir Ihn bitten (B17). Das mag widersprüchlich zu den vorher erwähnten Zitaten klingen, die uns sagen, dass wir der Welt unseren Glauben zeigen sollen. Aber Lob zu singen und uns für unseren Glauben nicht zu schämen, das ist schon etwas anderes als zu beten, um von Menschen gesehen zu werden. Das zuletzt genannte weist auf Stolz und Arroganz hin. Wenn wir aufrichtig beten, dann schließen wir die ganzen weltlichen Beeinflussungen aus, um ganz und gar auf Gott zu achten. Paulus hat gesagt, dass alles Beten in der Stille oder der öffentliche Lobgesang immer auf Verständnis beruhen sollte. (B18)

So wie Jesus seiner Zeit eine neue Gebetsordnung gab, so brachte Mary Baker Eddy auch uns eine neue Gebetsordnung. Wie wir schon im Abschnitt 2 besprochen haben, kennen wir alle die traditionelle Art des Betens, bei der so ähnlich gebetet wird wie bei Bittstellern, die am königlichen Hof um Gefälligkeiten bitten. Mrs. Eddy stellte fest, dass Gebet so viel mehr ist als das: „Das Gebet (…) ist ein absoluter Glaube, dass bei Gott alle Dinge möglich sind - ein geistiges Verständnis von Ihm, eine selbstlose Liebe.“ (S16) Sie sagt uns, dass die Ergebnisse der alten Art zu beten - Forderungen an Gott zu stellen - mehr auf blindem Glauben als auf Verständnis beruhen. (S17) Das ist noch ein wichtiger Punkt. Wahres wissenschaftliches Gebet ist kein Wunschdenken, kein Hoffen auf das Beste, nicht die Bitte an Gott, etwas zu tun oder gar menschliches Argumentieren. Wirkliches wissenschaftliches Gebet ist die verständnisvolle, tätige, demütige Erklärung dessen, was wirklich ist. Mrs. Eddy schreibt über die Gebete Jesu, dass sie „tiefe und gewissenhafte Bezeugungen der Wahrheit waren.“ (W&G 12: 13) Die heilende Kraft ist der Christus - die Tätigkeit Gottes bei uns. Engel schützen und führen uns, und der Christus heilt. Jesus demonstrierte das wie kein anderer (S18).

Wenn wir begreifen, dass es keine Macht neben Gott gibt, werden wir nichts anderes anerkennen, und wir werden wissen, dass wir Gott nicht anflehen müssen, denn wir haben vollkommenes Vertrauen darauf, dass Er unser Gebet bereits beantwortet. (S19) In unserem Lehrbuch klingt Jesu Anweisung wieder, mit unserem Gebet in das Kämmerlein zu gehen - um das Zeugnis der Sinne zum Schweigen zu bringen, unsere Lippen geschlossen zu halten und nur mit Gott zu kommunizieren. Durch unser weitergehendes Verlangen, selbstlos, rein und liebevoll zu sein, zeigen wir, dass wir es ehrlich meinen. (S20) Nicht nur mit Worten zu beten, sondern aktiv zu lauschen und die Wahrheiten, die wir bekennen, zu demonstrieren, das hält uns in Übereinstimmung mit Gott und ruft „unendliche Segnungen herab“.

Abschnitt 5: Aufrichtiges Gebet bring Resultate

Meinst Du, dass es jemals Fälle geben könnte, bei denen Deine Engel keine Mittel haben, um dich zu erlösen? Wenn wir mit Gott übereinstimmen, dann sind Seine göttlichen Helfer immer zur Stelle, um zu helfen.

Und wieder wende ich mich an Albert Barnes, um Erleuchtung für den 91. Psalm zu finden (B19). Er sagt, dass das Wort, das hier mit „bleibt“ übersetzt wird, wörtlich übersetzt „sitzen“ heißt. Er fährt dann fort: „Es sind Gedanken stiller Ruhe; Erholung; Niedersetzen, wie es jemand an seinem Wohnsitz tut.“ Das ist eine liebevolle Idee - unser Heim bei Gott zu errichten und dort allzeit zu bleiben. In dieser Bleibe sind die Engel Seiner Gegenwart immer zur Hand, um zu helfen.

Vorher sahen wir, wie Jakob kämpfte, um Gott zu finden. Jetzt haben wir Petrus in einer weniger beneidenswerten Lage - eingesperrt in einer Nacht, die seiner Hinrichtung vorausgehen konnte. Er schlief und ruhte friedlich zwischen zwei Kriegsknechten, ohne über seine Lage irritiert zu sein.(B20) Offensichtlich bedeutete die Tatsache, dass er in Ketten gelegt war, dass seine rechte Hand an die Hand des einen Soldaten gefesselt war und die linke an die des anderen Soldaten. Es schien so auszusehen, als ob es kein Entrinnen aus dieser misslichen Lage gab. In dieser Situation hat die Kirchengemeinde, unter denen sich wohl auch einige Jünger befanden, ihr erweitertes Verständnis vom Beten auf die Probe gestellt. Sie beteten „ohne Unterlass“ für Petrus. David Guziks Kommentare zur Bibel weisen darauf hin, dass dieser Ausdruck, der vom griechischen ektenos stammt, jemand meint, der „sich so weit streckt, um alles nur mögliche für eine Sache zu tun.“ Und das ist auch ein medizinischer Begriff, der sich darauf bezieht, dass ein Muskel bis an seine Grenzen gestreckt wird. Das gleiche griechische Wort wird bei Lukas gebraucht, um Jesu qualvolles Gebet in Gethsemane zu beschreiben. De Mitglieder der Kirchengemeinde dachten nicht oberflächlich in dieser Angelegenheit. Sie arbeiteten gewissenhaft und zielstrebig.

Plötzlich wurde Petrus von einem Engel geweckt, und die Ketten fielen ab. Er wurde durch die Wachen geführt, aus dem Gefängnistor hinaus und die Straße entlang. Petrus hat nicht mit dem Engel diskutiert oder gezögert, ihm zu folgen. Er ging mit ihm und achtete nicht auf die lauernde Gefahr. Erst als er in Sicherheit war, begriff er völlig, was passiert war. Egal, welche Ketten Dich binden, auch Du kannst frei sein. Der Schlüssel liegt im Psalm 119 (B21). Unsere Freiheit ist garantiert, wenn wir uns entschließen, in seinen Geboten zu wandeln.

Unser Lehrbuch verspricht, dass „die Macht Gottes ... den Gefangenen Befreiung [bringt]“ (S21). Für mich ist es interessant, dass Mrs. Eddy die rücksichtslosen Neigungen mit einem falschen Begriff von Persönlichkeit gleichsetzt. (S22) Denkt daran, dass wir schon festgestellt haben, dass Gott richtig gesehen die einzige Person ist, und dass deshalb die Annahme von vielen sterblichen Persönlichkeiten die Unwissenheit über die Einheit Gottes aufdeckt! Es ist eben diese Unwissenheit, die Disharmonie verursacht, und das richtige Verständnis von Ihm stellt die Harmonie wieder her.“ (S23) Wissenschaft und Gesundheit führt diese Richtschnur so schön aus, dass eine neuerlich Darlegung nutzlos ist. Die innewohnende Bedeutung ist – wenn wir Gott verstehen, erkennen wir auch, dass es nicht die leiseste Möglichkeit für eine andere Macht gibt. „Das Böse ist nicht das Höchste; das Gute ist nicht hilflos ... “ (S24) Was für eine machtvolle Tatsache!

Oft meinen wir, von der Gnade der Umstände abhängig zu sein, die nicht in unserer Macht stehen. Manchmal trösten sich Menschen selber, indem sie sagen: „Es ist Gottes Wille.“ Aber das Böse ist niemals Sein Wille, und wir haben das Recht, für die Wahrheit einzutreten und mit ihr einen Gott zu haben, der unser Leben regiert (S25). Tatsache ist, dass Gott regiert - ob wir es nun wissen oder nicht, doch bis wir das aktiv erklären und bewusst unsere Einheit mit Ihm erhalten und so unseren Kurs ändern, dass er mit Seinem Gesetz übereinstimmt, mögen wir etwas anderes glauben. Selbst wenn wir uns mitten in einer Herausforderung befinden, sind die Engel Gottes immer da, um zu helfen. Die schlimmste Lage kann sich in eine Gelegenheit verwandeln, um Gottes Allheit zu beweisen (S26), denn nichts ist unmöglich bei Gott.

Abschnitt 6: Ein Gott; Eine vereinte Familie.

Ich denke, man kann angesichts des Unfriedens und der Konflikte in der Welt sagen, dass etwas Ernsthaftes unternommen werden muss. Im Großen und Ganzen mögen Politiker versuchen miteinander zu argumentieren, Interessengruppen mögen versuchen, einander auszuschalten, und die Religiösen werden weiter nach Frieden rufen. Ein gründlicheres Verständnis von Gott ist jedoch der einzige Weg zu wirklichem Frieden. Die ersten beiden Zitate in diesem Abschnitt (B22 und B23) wurden in Zeiten schwerer Auseinandersetzungen geschrieben, das eine gegen den Ungehorsam und das andere nach einem Bürgerkrieg. Wir wissen, dass der Gebrauch der Analogie, die Menschheit als eine Familie zu betrachten, nicht immer automatisch bedeutet, dass die Menschen gut miteinander auskommen. Familienfehden sind eine allgemeine Erscheinung. Aber wenn wir in Begriffen der Einheit und Gleichheit denken, so hilft es dabei, alles etwas entspannter zu betrachten und einander zumindest anzuhören. Es gibt nur einen Gott, eine unendliche Person. Wir sind nicht viele Persönlichkeiten, die entweder im Konflikt oder im Konzert miteinander handeln. Es ist alles der sich selbst entfaltende Gott. Wenn wir uns den Himmel vorstellen, nehmen wir dann nicht an, dass es dort keinen Streit gibt? Dort gibt es kein Argumentieren, keinen Hass gegeneinander. Keine Eigentumskonflikte oder Rechte, die erkämpft werden müssen. Alles steht einfach unter göttlicher Regierung, und alle haben gleichermaßen alles, was sie sich jemals wünschen könnten. Wir würden harmonisch beieinander wohnen. Da haben wir wieder das Wort „wohnen“. Der Weg zum Frieden für uns alle ist zu wohnen - in Gott zu bleiben und in Gott unser Heim zu haben. Der Psalmist sah voraus, dass es das einzig mögliche Ergebnis wäre, wenn jeder sich Gott naht und Ihm allein dient (B24).

Unsere Führerin stimmte genau mit dieser Geisteshaltung überein. Sie sagt, dass die Menschen vollkommen werden, wenn sie verstehen, dass alle Menschen ein Gemüt haben (S27). Einen Gott zu haben - das repariert alles, was in der Gesellschaft zerbrochen ist - im Bürgerlichen, im Kriminellen, im Religiösen, im Politischen, innenpolitisch und wirtschaftlich. (S28) Gottes Sein zu verstehen, bringt uns die Freiheit zum „Eintritt ins Heiligtum“, um im Verborgenen (Ps 91:1 KJV) zu wohnen, im Himmelreich, dem Reich Gottes (S29). Bezweifeln wir das? Meinen wir, dass die Menschheit schon zu weit vom Weg abgekommen ist? Nur wenn wir an eine andere Macht glauben, die Gott entgegengesetzt ist. Wenn wir Gott wirklich verstehen, werden wir erkennen, dass keine andere Macht infrage kommt. (S30) In welcher Lage wir uns auch immer befinden, wir können niemals außerhalb von Gottes Gegenwart sein, und Gott schickt uns schon die Engelsbotschaften, die wir brauchen. Nun liegt es an uns zuzuhören.

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch und mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred und Jette auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/ ) anklickst.]

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