Cedar Camps

Metaphysical Ideas

Search Metaphysicals
 

Metaphysical Newsletters

The weekly Metaphysical Newsletter is provided to campers, staff, alumni, friends and the CedarS family at no charge however contributions help defray the costs of running this service.

Click here for more about how you can provide support!
 

Delivered to You FREE!

Available in five languages, get it delivered to your inbox weekly!

Subscribe Now!

Erwache als Gottes Gleichnis und finde den einzig möglichen Frieden!

Kerry Jenkins, C.S., House Springs, MO
Posted Monday, June 9th, 2014

 

[Erwache als Gottes Gleichnis und finde den einzig möglichen Frieden!]

Metaphysische Ausarbeitungen für die christlich-wissenschaftliche Bibellektion zum Thema:

Gott der Erhalter des Menschen

für die Woche vom 9. bis 15 Juni 2014

ausgearbeitet von

 

 Kerry Jenkins, CS, House Springs, MO

+1 (314) 406-0041

[Ergänzungen in eckigen Klammern und Kursivschrift von CedarS-Direktor Warren Huff, ]

 

Das Thema dieser Wochenlektion scheint in logischer Konsequenz dem Thema der letzten Woche, „Gott die einzige Ursache und der einzige Schöpfer“ zu folgen. Wenn Gott sich die Mühe gemacht hat, ein Universum der Harmonie, der Schönheit, der Ordnung und dergleichen zu schaffen, sollte man dann nicht auch folgern, dass Er Seine Schöpfung auch erhalten und sie in Sicherheit beschützen wollte? Was genau ist die Schöpfung, die Gott erhält? Ist es eine Menge schöner Materie? Ist sie etwas Physisches und besteht aus Gebäuden und Bäumen? Unsere Identität, unsere Substanz, unser wahres, geistiges Sein - das ist es, was ewig sicher ist und in Harmonie regiert wird. Unsere Beziehung zu Gott, unser gleichzeitiges Bestehen mit Gott, die Art, wie wir Sein/ Ihr Sein zum Ausdruck bringen - das sind die Dinge, die immer in der Liebe erhalten und gesichert werden. Wir werden ganz gewiss Stürme aller Art erleben - buchstäblich und im übertragenen Sinne - wir werden Herausforderungen durch Suggestionen einer Krankheit, durch Ungerechtigkeit und Aggression erfahren. Aber wenn wir „in Seinem Gleichnis erwachen“ (Wechselseitiges Lesen, Ps 17:5, KJV), uns unseres wahren Wesens bewusst werden, dann werden wir im Frieden sein, genau wie Jesus inmitten des lebensbedrohlichen Sturms im Frieden war. Das ist ein Bewusstseinswandel, keine Änderungen unserer Identität. Und hier sind unsere praktischen Bemühungen gefragt. Nur, weil wir unsere Sicherheit in einem Bewusstseinswandel finden, heißt das nicht, dass wir diese Sicherheit nur in „gedanklichen Gefilden“ finden. Jesus hat den Sturm tatsächlich gestillt (B15), die Frau mit dem Blutfluss tatsächlich geheilt und David hat Goliat getötet - alles durch das Erkennen der Macht und Regierung Gottes.

 

Abschnitt 1: Ausgezeichnete Beziehung zu Gott

Dieser Abschnitt beginnt damit, die verlässliche Beziehung, die wir zu unserem Vater-Mutter-Gott haben, anzuerkennen. („My Bibel Lesson) weist auf die hebräische Bedeutung des Wortes für Barmherzigkeit (KJV „lovingkindness“) hin - Hesed - Es beschreibt die Beziehung des Bundes oder der Vereinbarung, die Gott mit seinem Volk hatte.) Seht Ihr, diese „liebevolle Barmherzigkeit“ in ihren verschiedenen Formen wird durch die ganze Lektion gebraucht, und sie bringt in verschiedenem Ausmaß unsere Beziehung zu Gott zum Ausdruck. Nicht nur liebt Er seine Schöpfung, Seine Schöpfung beruht auf einer vertrauenswürdigen und unumstößlichen Verheißung oder auf einem Bund mit seiner Schöpfung. Das kommt oft durch die Idee der Vaterschaft und Mutterschaft Gottes zum Ausdruck. Im Zitat B4 kommt die Mutterschaft zum Ausdruck. Doch durch die Einführung des Begriffs des Bundes gehen wir über den Begriff der machtvollen und unsterblichen Liebe einer Mutter für ihre Kinder hinaus zum göttlichen unumstößlichen Gesetz der Liebe, die Gott für uns hat. Natürlich gibt es - das sollten wir auch sehen - reichlich Beispiele, bei denen die menschliche wunderschöne Analogie der Mutterschaft und der Vaterschaft nicht zutrifft. Mit anderen Worten: Gottes Vater-Mutterschaft verlässt uns nie, sie ist äußerst zuverlässig und verlässlich und gibt uns die zarte Zuneigung und Nahrung, die wir alle brauchen und auch den machtvollen Schutz und die Sicherheit, nach der wir streben.

 

Abschnitt 2: Es geht alles um Gottes Stärke und Gegenwart, nicht um Goliat.

Goliat ist ein ikonenhaftes Symbol für aggressive und furchterregende menschliche Macht. Goliat tritt für uns alle in der Form von Versuchung zur Sünde auf (mit dem Argument, wir seien unterlegen oder zu schwach) oder in Form von Furcht vor Krankheiten oder einfach Furcht vor allem Möglichen. Wenn Mrs. Eddy uns ihre geistige Übersetzung des 23. Psalms gibt, übersetzt sie: „ ... ich werde immerdar im Haus des Herrn bleiben ...“ mit „... ich werde immerdar im Hause [dem Bewusstsein] der [Liebe] bleiben.“ Wenn ich also Zitat B7 betrachte, den Anfang des 91. Psalms, dann sehe ich „Wer im Verborgenen des Höchsten wohnt, wird im Schatten des Allmächtigen bleiben.“ (KJB) Ich glaube nicht, dass ich mit meiner Auslegung zu weit gehe, wenn ich meine, dass wir auf diesen verborgenen Ort schauen können, der im Schatten Gottes liegt, als einen Ort der bewussten Vergegenwärtigung der Macht und Regierung der Liebe. Das ist das gleiche „Bewusstsein“, das ich in dem Abschnitt aus dem Wechselseitigen Lesen über das Erwachen in Gottes Gleichnis erwähnte. Und ich finde es auch im Zitat S11, wo Mrs. Eddy sagt, dass wir uns selbst kennen müssen, erkennen müssen, wer wir wirklich sind, und Gott wird uns mit allem versorgen, das wir brauchen, um das Böse zu überwinden.

Vor einiger Zeit besuchten mein Mann und ich einen Bekannten in Alaska, der ein Landgebiet in Alaska zur Parzellierung erschloss. Wir verließen das Blockhaus unseres Freundes morgens um 4 Uhr, denn der Weg in das Gebiet war sehr beschwerlich, und wir wussten, dass wir viel Zeit brauchen würden, um dort hin zu kommen, unser Grundstück abzustecken und wieder zurück zu kommen. Es war eine Wildnis ohne Wege, und der Weg ging durch hohes Gebüsch. Doch die größte Herausforderung war die Überquerung des Chulitna Flusses, eines von Gletscherwasser gespeisten Flusses südlich des Denali Parks. Von der Brücke war nicht viel übrig - viele Meter über dem Fluss liefen zwei Kabel etwa 45 m lang, die beide Seiten des Flusses miteinander verbanden und einige verkommene Weidezäune, die an diesen Kabeln hingen. Von den Holzplanken dieser Überquerung war auch nicht viel übrig. Wir stiegen in das Gerüst, das die Kabel trug, nahmen die Kabel unter die Arme und benutzten den Weidezaun für unsere Füße so gut wir konnten und hangelten uns hinüber. Es war schmerzhaft, beängstigend und ermüdend. Ich schaffte es, wir verbrachten 8 Stunden oder mehr in der Kälte Alaskas und im Nieselregen, kämpften uns durch hüfthohes Gebüsch, wählten unser Grundstück aus und markierten es, machten uns dann wieder auf den Heimweg zur Brücke. Ich war ziemlich erschöpft als wir dort ankamen. Es war immer noch hell im Alaska Sommer, aber es war schon spät. Hatte ich eigentlich erwähnt, dass ich immer mit Höhenangst zu kämpfen hatte? Das war wie die Furcht vor Goliat, meist irrational, ich weiß, aber doch eine Herausforderung für mich. Ich wurde sehr still und begann meine Überquerung der Brücke. Fünf bis sechs Meter vor dem Ende kam mir ein Gedanke, dass es doch vernünftig sei, sich einfach in das Wasser fallen zu lassen und ans Ufer zu schwimmen. Bedenkt, das Wasser des Flusses stammte von Gletschern! Eine stehende Welle war größer als ich. Es war ganz bestimmt keine Option, sich ins Wasser zu werfen und ans Ufer zu schwimmen. Ich erkannte, dass ich unter Symptomen der Unterkühlung litt, zu denen gehört, dass man nicht mehr klar denken kann. Man hat von Menschen gehört, die etwas ziemlich Verrücktes taten, sich in diesem Zustand entkleideten und in den Schnee legten, um auszuruhen. Es gab zu dieser Zeit zwar keinen Schnee, aber ich war bei 7 bis 10 °C durchnässt und unterkühlt. Ich war ziemlich am Ende meiner Kräfte. Zum Glück stand unser Freund am anderen Ende des Kabelwerks. Er sah, wie ich nach unten in den Fluss blickte und begann mit Mut zu machen. Er war auch Christlicher Wissenschafter. Er wirkte nicht beunruhigt, sondern freundlich und ermutigend. Ich weiß nicht mehr, was er gesagt hatte, aber als ich von dem Seilträger herabstieg, musste ich mich doch fragen: „Wow, hast Du wirklich gemeint, dass der Sprung ins kalte Wasser eine legitime Möglichkeit gewesen ist? Es war so offensichtlich, dass dieser Gedanke nicht „von mir“ war. Das war nicht mein bewusstes Selbst gewesen. Mein Freund hatte diese nicht von meinem Selbst stammenden Gedanken unterbrochen, und es hatte ausgereicht, um mir wieder bewusst zu machen, wer ich bin. Diese Vergegenwärtigung nun hat die machtvolle Goliat-Suggestion zerstört, die sich mir präsentiert hatte. Es war für mich ein ziemlich inspirierendes Beispiel dafür, dass wir uns selbst erkennen müssen. Gott hat mir in diesem Augenblick gegeben, was ich brauchte, um diesen Goliat zu überwinden - mein Freund hatte mich wieder ins Bewusstsein aufgeweckt. Aber es ist immer Gott, der wirkt! Denkt daran, was David zu Saul sagte: „Der Herr, der mich von dem Löwen und Bären errettet hat, der wird mich auch von diesem Philister erretten.“ (B9)

Abschnitt 3: „Unbeirrt inmitten des misstönenden Zeugnisses der materiellen Sinne ...“

Der geistige Sinn entfaltet immer Harmonie. Also kann man sicher sein, dass furchterregende Demonstrationen der Natur lediglich tobende Materie sind. Sie sind nicht von Gott verursacht oder getrieben, und wenn uns diese Tatsache klar wird, dann können wir die raue See mit Frieden überwinden. Zitat B12 ist ein poetischer Tribut an Gottes Gegenwart angesichts solcher Zerstörung und ein Weg, wie wir Furchtlosigkeit erreichen. Durch unser Wissen von der Christlichen Wissenschaft, erfahren wir in Zitat S17, dass wir anfangen die Wahrheit von Gott zu erfahren, und wir suchen dann nicht mehr in der Materie nach der Wahrheit. Die Christliche Wissenschaft offenbart uns, wie wir unsere Beherrschung der Furcht und jede im Chaos entstandene Materie überwinden können und wie wir wie Christus heilen können. Und Zitat S18 lässt keinen Raum für „bestialische Grausamkeit“, für Krankheit, Aggression und für die Manifestation der Macht der Materie. Hier werden wir wieder an unser gleichzeitiges Bestehen mit Gott erinnert. Niemals werden wir getrennt von Gott in der Materie existieren. Wenn wir bedrohlichen Situationen gegenüber stehen, kann es hilfreich sein, dass wir uns daran erinnern, das wir jeder eine sinnvolle Schöpfung Gottes sind. Wir haben ein Ziel, das nicht durch die Materie oder ihre „Behauptungen“ verhindert werden kann, ein Ziel, das Gott vorgibt. Ich glaube, Jesus war sich seines eigenen besonderen Platzes bewusst. Auch wir als Gottes Ausdruck folgen einer göttlichen Notwendigkeit und haben einen Zweck zu erfüllen.

Abschnitt 4: Eine materielle Auffassung von Identität ist eine brüchige Auffassung.

„Erquicken” ist ein anderer Begriff dafür, etwas oder jemandem Leben zu schenken. Zitat B16 beginnt mit der Frage, dass Gott gefragt wird, Leben zu schenken. Vielleicht können auch wir um ein besseres Verständnis unseres Lebens als geistig und Gott-gegeben bitten. Und hier haben wir erneut die „liebende Barmherzigkeit“, jene bindende Verheißung zwischen Gott und Seinem Volk, die rettet und trägt. Die materielle Auffassung, dass Leben in der Materie wohnt, ist eine anfällige Auffassung. Es gibt viele sich aufdrängende Irrtümer, die zu ihrem eigenen Niedergang führen. Die Frau in diesem Bibelabschnitt kämpfte sehr mit der Vorstellung, dass das Leben von der Materie regiert wird. Jesus zeigte uns – mehr als jede andere Person – dass unsere Sicherheit und Gesundheit sowie unser Leben wirklich und wahrhaftig von Gott – von Liebe aufrechterhalten wird. Warum sandte Gott Jesus, um all die Heilungen zu vollbringen? Hat Er ihn gesandt, um Sich eine Freude zu machen oder Sich und den Menschen seine Kraft zu beweisen? Mary Baker Eddy sagt uns in Zitat S20, dass es einem Vertrauensbruch gleich kommt, wenn wir auf diese Weise denken. Gott brauchte Jesu Hilfe nicht, um Seine Kraft zu zeigen. Aber die Menschheit brauchte das. Und jetzt können wir uns Jesu Beispiel nehmen und daraus lernen, dass wahre Kraft nicht aus der Materie kommt – dass wir einem liebenden Gott unterstellt sind, mit dem wir gleichzeitig bestehen. Wenn wir außerhalb von Gott oder Liebe nach einer heilenden Lösung suchen, dann schauen wir auf das außerhalb von „Allem“ - zumindest allem, was wirklich ist! Und was ist dort? Nun...nichts! Es gibt kein „außerhalb“ von Allem.

Abschnitt 5: Wo können wir unser sicheres und geborgenes Selbst sehen?

Wir können unsere wahre und sichere Identität nur in der Göttlichen Wissenschaft sehen, der geistig-erhabenen und geistig verstandenen Ebene der Christlichen Wissenschaft. Mary Baker Eddy sagt dazu, dass die einzig wirkliche Sicherheit darüber, dass der Mensch ein harmonisches Sein beansprucht, in der Göttlichen Wissenschaft gefunden werden kann. (S28). Dies ist nicht in der Materie oder in „abgehobenen“ wissenschaftlichen Ansichten über die Materie zu finden, sondern in der „göttlichen Wissenschaft“, die den Gesetzen Gottes innewohnt und nicht den Gesetzen der Materie. Die göttliche Wissenschaft wirkt ununterbrochen und erhält den Menschen.

Wir haben nun den Kreis zum Anfang der Lektion geschlossen, als wir erklärten, dass der Mensch auch innerhalb der Suggestionen, dass die Materie grausam, zerstörerisch, aggressiv usw. ist, letztlich immer sicher und geschützt ist, wenn wir ihn nur wissenschaftlich betrachten. Es gibt keine Materie, die uns davon „überzeugen“ kann, dass wir von Liebe getrennte Wesen sind (Zitat B 24 und dazu mehr aus diesem Abschnitt in den Römerbriefen, die im wechselseitigen Lesen zitiert werden). Aber um dies zu erkennen, müssen wir die Christliche Wissenschaft täglich demonstrieren, bis wir durch ein tieferes Verständnis mehr und mehr göttliche Einsicht gewinnen. Sehr bald finden wir uns dann „unberührt inmitten des misstönenden Zeugnisses der materiellen Sinne“, „schlafend auf einem Kissen” während der Sturm ohne uns tobt. Es erinnert an eines von Mary Baker Eddys Gedichten, „Christus, meine Zuflucht”: „Auf sturmbewegter Meeresflut seh‘ Christus ich, erbarmungsvoll mit mildem Wort er nahet sich. So auf des Lebens Felsen stellt mich Wahrheit her. Der Wind, die Woge stürmisch droh‘n mir nimmer mehr.” (Gedicht von MBE, vertont in Lied Nr. 253)

 

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred und Jette auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

 

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now”  Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/ anklickst.]

 

 Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

 

 

 

 

 

 

Metaphysical

Recognize Mind, God, as the source of all good and all understanding! - Whenever — for...
Latest Lesson Application Idea

Newsletters

Get free weekly uplifting newsletters (available in English, Spanish, French, German and now in Portuguese!)
Subscribe or Update Subscription

Facebook

Find CedarS on Facebook for the latest news, heart-warming fruitage, facility upgrades and more!
Go to the CedarS' Facebook Page