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Schwimme auf dem Floß des Geistes (4. Abschn.) und berühre den Saum der Ewigkeit - als Reflexion des Geistes.

Kathy Fitzer, Lake St. Louis, MO
Posted Monday, August 4th, 2014

 

[Schwimme auf dem Floß des Geistes (4. Abschn.) und berühre den Saum der Ewigkeit - als Reflexion des Geistes.]

Cedar’s Met - Metaphysische Ausarbeitungen für die christlich-wissenschaftliche Bibellektion

„Geist”

Vom 4. bis 10. August 2014

Ausgearbeitet von

Kathy Fitzer aus St. Louis, MO und Park City, UT

kathyfitzer@gmail.com            +1  314-323-4083

[Anmerkungen in eckigen Klammern und in Kursivschrift vom CedasS-Direktor Warren Huff.]

 

Beobachtet mal, wie sich Wasserdampf ausbreitet - er ist ja ein Gas. Wo er ist, füllt er jeden Winkel. So ist es mit dem Wind. Wo er weht, berührt (und beeinflusst) er alles. Obwohl wir ihn oder auch andere Gase nicht sehen, können wir alle den Einfluss sehen und fühlen. Mein Begriff des Wortes „Geist“ hat sich sehr erweitert, seit ich weiß, dass die Wurzel dieses Wortes „Atem“ ist, nicht nur im Griechischen, sondern auch im Lateinischen, von dem wir viel im Englischen und auch in anderen Sprachen finden, ja sogar im Arabischen. ,Wenn ich das Wort so betrachte, fällt es mir leichter, Gott als Geist zu verstehen, der sich frei bewegt, alle leeren Winkel füllt und alles, was er berührt, beeinflusst.

Der Goldene Text: Kurz und gut ... „du herrschst über alles ...“ Folgende Übersetzungen fand ich dafür: „Du regierst alles“, „Du herrscht über alles“ und „Du bist der Herrscher über alles.“ Für mich ist das alles die gleiche grundlegende Botschaft. Herrschen heißt, „die höchste Macht oder Autorität (über etwas) auszuüben.“ Über ALLES. Für alles finde ich in meinem Thesaurus: „Jeder, jeder Einzelne, die Gesamtheit“. Gibt es also irgendetwas - irgendwo oder irgendjemand -, was NICHT unter Gottes Autorität, der Autorität des Geistes steht? Die Antwort lautete aus voller Überzeugung und mit Autorität: NEIN. Nehmt die Regierung des Geistes an und freut Euch!

Wechselseitiges Lesen: Warum ist es so wichtig, andere wissen zu lassen, was wir Gutes erkennen ... die Segnungen, die wir erhalten ... von Gott? Zum einen ist es eine tolle Möglichkeit, danke zu sagen. Wenn wir sehen, wie jemand etwas tut, dass wir für gut halten, dann macht es Freude, anderen davon zu berichten. Das ist auch eine Art Lob und die Ermutigung, dass auch ihnen solch Gutes möglich ist. So können wir gleichzeitig Möglichkeiten aufzeigen, lehren und Dank sagen. Schau doch mal auf die Liste des Psalmisten, was er wahrgenommen hat von den Taten Gottes! Und auf dieser Liste findet sich nur ein Teil davon. Gott tut das ALLES. Wenn es gut ist, ist es für Geist natürlich, das zu tun. Die Bibel hat alles über Gottes große Macht aufgezeichnet. Wir haben Gelegenheit, diesen Bericht fortzuführen ... unseren Freunden zu berichten, auch über Altersgrenzen hinweg, wir können unsere Zeugnisse privat in einem Tagebuch aufzeichnen und später durch unsere Zeitschriften von den Dächern herab rufen. Wir MÜSSEN das tun, um ALLES anzuerkennen, was Geist tut und die gute Nachricht verbreiten, wie Geist für jeden arbeitet und ihn segnet. Stellt Euch doch mal vor, was passiert wäre, wenn die Verfasser der Bibel und Mrs. Eddy und alle davor und danach ihr Wissen für sich behalten hätten. Dürfen wir weniger tun? Ruft Euer Lob hinaus, lasst jeden die Segnungen des Geistes, die für alle da sind, selber erkennen.

Abschnitt 1: Dient Gott im Geist

Wie folgen wir dem Gebot im Johannesevangelium, Gott „im Geist und in der Wahrheit“ anzubeten? (B1) Was bedeutet das? Wenn wir anerkennen, dass alle Macht, Kraft, Größe und Stärke von Gott kommen und Gott dafür danken .. das ist ein guter Anfang. UB3) Aber wenn wir Gott wirklich im Geist anbeten werden, (Gott als den Atem des Lebens, der Wahrheit und der Liebe, die allen Raum erfüllt, anerkennen), dann können wir nicht betrogen werden und irgend einen Teil der Schöpfung Gottes auch nur zeitweise als materiell ansehen. Denkt mal richtig über diese einfache, aber sehr wichtige Aussage nach ... „Geist ist nicht physisch.“ (W&G, S. 285) An mehreren Stellen spricht Mrs. Eddy in Wissenschaft und Gesundheit vom „so genannten“ Physischen. Das Wort physisch bezieht sich auf einen materiellen Körper oder auf materielle Gesetze, die nichts mit dem reinen Geist zu tun haben. Gott, der Geist ist, hat keinen physischen Körper. Auch die Schöpfung des Geistes nicht! Wenn wir Gott im Geist anbeten wollen, so können wir nicht von dem Bild getäuscht werden, das das sterbliche Gemüt zeichnet oder durch die Geschichten, die es erzählt. Das Unendliche kann nicht im Endlichen enthalten sein! Um also im Geist anzubeten, müssen wir uns vom Konzept der Zeit trennen - von materieller Geschichte und Zukunft. Gemüt wohnt nicht in einem materiellen Körper. Aber die Schöpfung ist der vollständige Ausdruck des Gemüts, unbelastet und unbegrenzt durch eine materielle Form. Somit ist der erste Schritt: Weigere Dich, das physische Universum als Sitz des Lebens zu sehen oder dass es dem Menschen irgendwelche Bedingungen stellen kann. Um Gott als Geist anzubeten, gib Gott, dem Geist, vollständige Autorität über den Menschen und das Universum und weigere Dich, aufgrund der Geschichte zu urteilen, die die sterblichen (begrenzten) Sinne erzählen. Wenn Du dich bemühst, das Universum des Geistes zu erkennen, dann schaue weiter nach den Beweisen des Gesetzes des Guten in Tätigkeit aus! Vertraue darauf, dass schließlich Gott das einzige Gesetz ist und gewinnen muss!

Abschnitt 2: Geist als wahre Substanz

In den Sprüchen erhalten wir die Anweisung, Gott mit unserer Substanz, mit „deinem Besitz und von den Erstlingen all deines Einkommens“ zu ehren - mit dem Besten, was wir haben. Die Verheißung lautet dann, das unsere Scheunen voll sein werden. (B4) Wie passt Jesus mit seiner Geschichte, wie er die Menge speist, zu dieser Forderung? (B7) Fangen wir doch mal damit an, wie Jesus die Quelle der Versorgung verstand und die wahre Natur der Substanz. Die Jünger schauten auf das Brot und die Fische, die sie hatten - nach materiellen Gesichtspunkten und somit von vorne herein begrenzt. Jesus erkannte die geistige Natur der Nahrung als Beweis dafür, dass Liebe ein menschliches Bedürfnis stillt. Das Vorhandensein selbst der kleinen Mengen von Brot und Fisch waren für ihn der Beweis für die Versorgung durch den Geist. Geist kann man nicht quantitativ erfassen. Er ist einfach da, und immer zur Genüge, denn die Substanz des Geistes kennt keine Grenzen. Einfach und natürlich fließt er, um alle möglichen Lücken zu füllen und kann niemals erschöpft sein. Jesus verstand, dass es für diese Substanz natürlich ist, auf eine Weise zum Ausdruck zu kommen, dass die menschlichen Bedürfnisse befriedigt werden. In diesem Fall war das menschliche Bedürfnis der Hunger, aber das Prinzip gilt für vieles andere, für das Heim, für die Energie, die Intelligenz usw. Es gibt keinen Grund, um diese Dinge zu kämpfen oder sich zu sorgen. Geistige Substanz kann sich nicht erschöpfen. Um die Versorgung durch die geistige Substanz zu verstehen, kommen wir auf die Tatsache zurück, dass Geist über Alles herrscht. Wir können unsere Loyalität nicht aufteilen. Ich glaube, die Versuchung besteht darin, dass wir nicht immer auf den Geist vertrauen. Dann schauen wir auf menschliche Mittel, um unserer Bedürfnisse zu stillen (auf das Gehalt, auf die finanzielle Hilfe der Eltern, auf die Regierung, auf natürliche Quellen usw.) Ohne uns Gedanken zu machen, gehen wir in den Lebensmittelladen oder zur Tankstelle. Wenn ein Problem kommt, dann wenden wir uns an Geist und versuchen zu verstehen, was geistige Substanz ist. Wir wäre es, wenn wir dem Herrn unsere „Erstlinge“ immer in Form unserer besten Gedanken opfern? Für mich bedeutet das, Gott ständig als Quelle für alles zu betrachten, denn alles ist Geist. Das bedeutet, niemals zu meinen, dass unsere Bedürfnisse (oder die der anderen) durch materielle Kanäle versorgt werden. Jesus hat das menschliche Bedürfnis nach Nahrung nicht ignoriert. Aber er wusste so gewiss, dass Liebe alle menschliche Not (durch Geist und nicht durch die Materie) versorgt, dass er keinen Augenblick lang abgelenkt war durch die Sorge, dass nicht genug da war. Wenn wir dieses Denken praktizieren und wissen, dass dieses Prinzip für alle am Wirken ist, dann können wir Brüder und Schwestern unterstützen, die in Not zu sein scheinen. Wir haben die Wahl, die Welt aus der Perspektive begrenzter Materie oder des unendlichen Geistes zu betrachten. Wählen wir Geist, geben wir nichts auf! Jede menschliche Not kann reichlich gestillt werden - ohne Ausnahme. Aber diese Wahl muss aus vollem Herzen geschehen. Erkenne bewusst die Quelle alles Guten als Geist. Die Materie gibt einen nebulösen Ausblick. Sei nicht damit zufrieden! Wenn wir nur zugeben, dass es materielle Substanz geben kann, dann geben wir zu, dass „Geist nicht unendlich und dass Materie selbstschöpferisch sei, durch sich selbst bestehend und ewig.“ (S8) Meint also nicht, dass es sich um eine wirkliche Wahl zwischen zwei Möglichkeiten handelt! Verabschiedet Euch einfach von den falschen Ansichten (wie von der angeblich flachen Erde), und erfasst aus vollem Herzen die unbegrenzte Natur des Geistes - selbst wenn sie im Augenblick noch etwas undeutlich erscheint. Passt auf, wie Liebe wirkt!

Abschnitt 3: Geist stellt unser Dasein dar - schaut auf die geistige Ursache und heilt!

Leben wir in einem materiellen Körper oder ist der „Geist  Gottes“ in uns (ist er die Substanz unseres Lebens?) (B8) Der biblische Bericht spricht für die Option des Geistes. Das heißt nicht, dass der unendliche Geist auf einen materiellen Körper begrenzt wäre. Aber alles, was Gott, Geist, ist, stellt all das dar, was wir sind. Ähnlich dem Lichtstrahl, der alle die Eigenschaften der Sonne umfasst. Mit anderen Worten: „Der Mensch untersteht Gott, Geist.“

Alle Dinge sind geistig und drücken die befreiende Natur von Gottes Sein aus („Unendlichkeit, Freiheit, Harmonie und grenzenlose Seligkeit.“) (S15) Jesus verstand und demonstrierte diese Tatsache und die Christliche Wissenschaft macht sie für unsere Zeit anwendbar. Weil Gott Geist ist, Gemüt .... befassen wir uns nur mit dem Denken. Jesus fragte, wer ihn berührt habe, denn er hatte gespürt, dass eine Kraft von [ihm] ausgegangen war. Wie das Wort Kraft hier benutzt wird, kommt es vom griechischen dunamis, was so viel heißt wie Fähigkeit, Überfluss, Kraft, Stärke und mächtige (wunderbare) Werke. Das sind Eigenschaften des Denkens. Obwohl die Frau gedacht haben mag, dass sie die Kraft im Saum seines Gewandes berührte, hat sie wirklich nach Jesu heilendem Gedanken gegriffen. Dieser Christus-Gedanke ist der Ausdruck Gottes und offenbart den Menschen als Bild Gottes, für immer geistig und gesund. (B10) Was als Krankheit erscheint, ist niemals im Körper. Deshalb konnten die Ärzte sie nicht heilen - so wohlmeinend sie auch waren. Sie schauten in die falsche Richtung, sie versuchten, den Körper zu reparieren, statt das Denken vom Denkfehler zu befreien, dass Substanz materiell sei. Statt nach einer materiellen Ursache eines Leidens zu suchen, müssen wir uns auf die geistige „Ursächlichkeit“ konzentrieren. (S12) Geist verursacht alles Gute und nur das Gute, denn Gott ist gut! Aller gegenteilige Augenschein ist nichts anderes als eine „materielle Annahme“ ... die Geschichte des sterblichen Gemüts. Und wenn wir „mehr Glauben an die Wahrheit des Seins [haben] als an den Irrtum, ... an Leben als an Sterben, ... an Gott als an den Menschen, dann können uns keine materiellen Voraussetzungen (Annahmen) daran hindern, die Kranken zu heilen und Irrtum zu zerstören.“ (S14) Wir können alle heilen!

Abschnitt 4: Der rettende Geist ist immer gegenwärtig

Nicht nur füllt Geist allen Raum und ist somit immer gegenwärtig - unausweichlich - aber das Wesen des Geistes ist es, uns zu erheben und uns von allem zu erlösen, was uns niederdrücken oder zerstören möchte. Manchmal habe ich selber das Gefühl zu ertrinken und bin kaum in der Lage, lange genug an der Oberfläche zu bleiben, um Luft zu holen. Vielleicht sind es Dinge, die meine Aufmerksamkeit brauchen, vielleicht beklagt sich auch der Körper, die vielen Gesichter des Mangels, verschiedene Herausforderungen in der Welt, die nach Hilfe rufen. Gleich, was es ist, es ist schwierig, oben auf zu bleiben, bis man schließlich auf das [rettenden] Floß des Geistes springt. Der Versuch durch Wassertreten oben zu bleiben (zu versuchen, alles selber zu machen), mag eine Weile helfen, aber es kann ziemlich erschöpfend sein. Wenn wir allerdings von etwas Schwimmfähigen erhoben werden, lässt es uns mühelos oben bleiben. Das ist die Wirkung, wenn wir uns an den Geist wenden, dass er uns hebe. Und dann erleben wir, dass der Geist uns völlig erhebt und aus dem Wasser hebt. (B13) Das Wort, das bei Jesaja gebraucht wird, „den Banner (Standart)“, den der Herr errichten wird, kommt von dem hebräischen Wort, das bedeutet, einen Fluchtweg zu öffnen oder sich tapfer zur Wehr zu setzen. (B13) Wie Jesus den Pharisäern erklärte, ist es der Geist Gottes, der den Menschen vom Bösen und von Krankheit erlöst. Wir können genau so wenig Materie mit Materie bekämpfen, wie den Teufel (Beelzebub) anrufen, um die Werke des Bösen zu zerstören. (B17) Stattdessen erheben wir das Bewusstsein, um die Wirklichkeit zu begreifen, statt uns in die Untersuchung von Symptomen zu verlieren oder nach materiellen (physischen oder mentalen) Ursachen zu suchen. Denke jeden Tag daran, „dich in der Stärke des Geistes der Wahrheit [zu erheben], um den Einspruch des sterblichen Gemüts, auch Materie genannt, umzustürzen, die es gegen die Oberhoheit des Geistes erhoben hat!“ (S16) Mit anderen Worten, lass Dich durch das Rettungsfloß des Geistes erheben und lass alle ungezügelten und vielfältigen Geschichten des Irrtums hinter Dir. Es sind nur Geschichten und immer Lügen. Geist ist die Wahrheit. Geist ist Gott. Geist ist gut. Geist hat nichts mit dem Bösen zu tun, mit Begrenzungen oder Krankheiten. So haben diese Lügen nichts mit Gottes Schöpfung zu tun. Jesus hat uns den Weg gezeigt. Alle Menschen können „die wahre Idee vom Guten" gewinnen und die unendlichen Segnungen entdecken, die ständig vom Geist auf uns übertragen werden. (S22) Es gibt keine anderen Geister, die dem Menschen die Augen verschließen können!

Abschnitt 5: Erkenne Jesus als Christus, den Sohn Gottes.

Ich habe mich gefragt, warum es Jesus so wichtig war, dass die Menschen (besonders seine Jünger) seine Identität verstehen. (B20) Von den Wundern, die er vollbrachte, wussten die Menschen, dass er etwas Besonderes war. Aber ein Großteil der Bevölkerung hielt ihn immer noch für einen Propheten. Sie meinten, er habe eine persönliche Kraft zum Heilen. Jesus hielt es für wichtig, dass die Leute verstehen, dass die Kraft und Autorität hinter den Wundern Gott ist, Geist. Jesus half anderen zu verstehen, „Wer oder was ist imstande, das Werk zu tun, das dem allgemeinen Denken so mysteriös erscheint.“ (S25) Mysteriös für das sterbliche Gemüt, aber ganz klar für das inspirierte Denken. Es ist so wichtig, dass wir erkennen, dass Gott, Geist, nicht vom Christus zu trennen ist („... die göttliche Botschaft von Gott an die Menschen, die zum menschlichen Bewusstsein spricht.“ - Wissenschaft und Gesundheit S. 332) Gründlich demonstrierte Jesus die praktische Anwendung dessen, was es heißt, sich mit dem Sohn Gottes zu identifizieren. Jesu Rolle und sein Platz sind einmalig. Er war der Messias oder der verheißene Erlöser. Aber er erwartete, das die ganze Menschheit schließlich die Werke tut, die er durch sein Verständnis von Gott, Geist, als Quelle des Seins tat ... dass es nur einen Gott gibt und einen Menschen, nach dem Bild Gottes geschaffen. Vielleicht ist nichts wichtiger zu verstehen, als dass „wir von Gott sind.“ (B21) Wir sind vom Geist, und weil das so ist, hat die so genannte Materie keine Gewalt über uns. Petrus hatte eine Ahnung von dieser göttlichen Autorität, und es war dieses Verständnis von der „Allerhabenheit des Geistes“, was die „Grundlage“ war, „auf der Jesus baute“. (S25) Es gibt für uns nur eine  Möglichkeit, die begrenzenden Behauptungen der Materie unbeachtet zu lassen. Gott „hat uns von seinem Geist gegeben“ (sein wichtiges Prinzip - nach Strong). (B21) Somit ist der Geist unser einziges Leben ... das einzige Leben, das es gibt. Wenn wir die „Allerhabenheit des Geistes“ erkennen, dann schweigen die Behauptungen der Materie, die Sterblichkeit wird beseitigt, und wir finden die „unauflösliche geistige Verbindung“, die die untrennbare geistige Beziehung zu unserem Schöpfer errichtet. Dieses Erkennen heißt einfach, „die Existenz oder die Wahrheit von etwas anzuerkennen oder zuzugeben“. Wir müssen das nicht erschaffen  ... wir müssen das nicht vollständig verstehen. Wir müssen von ganzem Herzen akzeptieren, dass Geist allerhaben ist und wir eins mit dem Geist sind. Kein Anspruch der Materie kann dagegen halten. Und die Materie ist niemals mehr, als sie von sich behauptet. Sie ist ein Märchen. Sie hat keine Substanz, denn alle Substanz ist Geist, Gott.

Abschnitt 6: Gott, Geist ist alles, was es gibt

Mit dem Goldenen Text schließt sich der Kreis dieser Lektion. Wenn Gott über ALLES regiert, (wie wir aus der Bibel erfahren) muss Gott, - das unendliche Gute - alles sein, was es gibt. Die Offenbarung beschreibt Gott als „der Erste und der Letzte“. (B23) Und man könnte hinzufügen: und alles, was dazwischen ist. „Gott, Geist [ist] Alles-in-allem. „Das Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft identifiziert das als den „Ausgangspunkt“. (S27) Unser Fehler ist oft, dass wir mit dem Problem anfangen, als sei es etwas, das gelöst werden müsste. Wenn wir von der Allheit Gottes ausgehen, dann können wir alle Dinge durch die Linse des Geistes sehen, und die Behauptungen der Materie haben keinen Platz in dem Reich des Geistes ... somit auch nicht irgendwo in unserer Erfahrung! Und wenn wir wieder an Geist als Atem denken, atmet Geist nur Güte über alles. Was passiert mit Staub, wenn man ihn anbläst? Er fliegt weg. Das ist natürlich kein besonders gutes Beispiel, weil man doch einwenden könnte, dass er dann irgendwo anders landet. Aber wenn doch der Atem Gottes überall ist, dann kann auch der Staub des sterblichen Gemüts nirgends mehr landen! Der Schreiber des Briefes an die Epheser bittet Gott, dass jeder „erfüllt [werde] zu aller Gottesfülle.“ (B22) Wenn man mit Geist, mit Leben erfüllt ist, gibt es keinen Platz mehr für irgend etwas, das Gott nicht gleicht, und es ist unmöglich, in dieser Fülle des Geistes (als Atem, Lebendigkeit, Stärke ausgedrückt), verloren oder vermindert zu werden. Wenn also die Erfahrung weniger als vollkommen zu sein scheint, weniger als gut ... für Dich selbst, für andere oder die ganze Welt ... dann beginne sofort mit Gott als Alles! Und akzeptiere nichts Geringeres (unabhängig von Staub oder gegenteiligem Augenschein) als das wahre Universum, das Geist ausdrückt, der alles einschließt und allen Raum füllt. (S28) Weise die Lüge zurück (lass sie von dem göttlichen Atem des Geistes wegblasen!) und ersetze sie mit dem, was wahr ist ... dass Gott Alles ist. Und freue Dich darüber, dass Geist genau jetzt und hier gegenwärtig und tätig IST (die Macht der Liebe) ... und Dich und alle erfüllt.

 

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung  sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now”  Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/

 

) anklickst.]

 

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

[Zusätzliche Anmerkung des Direktors:  Diese metaphysische Ausarbeitung ist die jüngste einer fortlaufenden 13-jährigen Serie der CedarS Bibellektionen – den sogenannten „Mets“, die im wöchentlichen Wechsel von Praktikern aus dem CedarS Camp und gelegentlich auch anderen Metaphysikern beigesteuert werden. Die wöchentlichen Angebote sind dazu gedacht, das weitere Studium und die Anwendung der Ideen aus der Lektion anzuregen sowie Schüler und Lehrer in den Sonntagsschulen zu stärken. Ursprünglich wurden sie nur an meine Sonntagsschüler und die Lehrer im CedarS Camp geschickt, die zuhause und in ihren Sonntagsschulen auf die gleiche Weise studieren wollten wie im Camp. Die CedarS metaphysischen Ausarbeitungen sind nicht als „endgültige Schlussfolgerungen“ zu verstehen und sie sollen keineswegs das tägliche Studium der Lektion ersetzen. Die Gedanken in den Ausarbeitungen bieten lediglich Hintergrundinformationen und weitere Einblicke innerhalb des Studiums der Wochenlektion an. Die wöchentlichen Bibellektionen sind von der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft urheberrechtlich geschützt, werden im Vierteljahresheft abgedruckt und sind in vielerlei Formaten in den christlich-wissenschaftlichen Leseräumen oder online unter  eBibleLesson.com oder myBibleLesson.com erhältlich.

Zitate, auf die sich die metaphysische Ausarbeitung („Met“) bezieht (z.B. B-1 und S-28) stammen aus der Bibel (B-1 bis B-26) und dem christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S-1 bis S-32). Die Bibel sowie Wissenschaft und Gesundheit sind die einzigen Prediger der christlich-wissenschaftlichen Kirchen. Die Bibel-Lektion ist die Predigt, die weltweit in den Gottesdiensten der Christlichen Wissenschaft gelesen wird. Die Lektionspredigt spricht durch Christus zu jedem Menschen, liefert einzigartige Einblicke und ist für jeden praktisch anwendbar. Wir sind dankbar, dass du diese Ausarbeitung angefordert hast und hoffen, dass einige Ideen hilfreich sind - für deine tägliche geistige Reise, deinem tieferen Ver-ständnis der Bücher und einer innigen Beziehung mit Christus - dem Tröster und Pastor.]

 

 

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