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Denke und lebe im Geist, und überwinde das Fleisch!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, November 9th, 2015

[Denke und lebe im Geist, und überwinde das Fleisch!]

Metaphysische Ideen zur Anwendung für die Bibellektion mit dem Thema

Die Sterblichen und die Unsterblichen

Für die Woche vom 9. bis 15. November 2015

ausgearbeitet von

Craig L. Ghishlin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett) craig.ghislincs@icloud.com / +1(630) 830-8683

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Sterblichen und einem Unsterblichen? Oberflächlich betrachtet sterben Sterbliche und Unsterbliche sterben nicht. Aber denke einmal gründlicher darüber nach, und stelle dir diese Fragen: Wie denke ich? Wie ein Sterblicher oder wie ein Unsterblicher? Beherrschen die Dinge des Fleisches oder des Geistes mein Denken? Mit dem Goldenen Text will Paulus nach John Calvin die Christen in Rom anregen, sich selber gründlicher zu überprüfen, um sicherzugehen, dass sie die Wiedergeburt leben, die sie predigen. Er schreibt: „Es ist das sicherste Zeichen, durch das sich die Kinder Gottes von den Kindern der Welt unterscheiden, wenn sie durch den Geist Gottes zur Reinheit und Heiligkeit erneuert werden.“

Wenn wir feststellen, dass wir mehr im Fleisch als im Geist denken, wie können wir das berichtigen? Das Wechselseitige Lesen beginnt mit dem Versprechen, dass die Gnade jedem von uns die Möglichkeit gibt, unser Denken zu vergeistigen. Wie wir in der Lektion über die Versöhnungslehre gelernt haben, ist Gnade der göttliche Einfluss auf das Herz und ihre Reflexion im Leben (Strong). So kann man mit Sicherheit sagen, dass Gnade nicht in unserem Denken aufhört, sondern in uns das Reifen unseres geistigen Wesens bewirkt. Der „vollkommene Mensch“ zu sein, bedeutet nicht, ein makelloses menschliches Wesen zu sein - aber geistig zu reifen. In der Christlichen Wissenschaft wird das als reale Möglichkeit akzeptiert.

Der Verfasser des Briefes an die Epheser stellt das Denken der Christen dem der Heiden gegenüber. Er beschreibt die Heiden als diejenigen, die in ihrer Nichtigkeit und von Gott entfremdet leben, die im von Sünde verursachten Dunkel leben. Die meisten Christen würden sagen, dass der Mensch durch das Wirken der Gnade von der Sünde erlöst wird, und einige meinen, dass man diese Gnade verdienen muss. Der schottische Calvinist Alexander MacLaren, ein Zeitgenosse von Mary Baker Eddy und ein feiner Denker, stellt fest, dass die Gnade eine Gabe für alle ist, die zu einem christlichen Leben führt und nicht umgekehrt, das sie das Ergebnis eines solchen Lebens ist. Er schreibt: „ ... der wesentliche Charakter der Gnade, die durch den Akt unseres individuellen Glaubens gegeben wird, ist der einer neuen lebendigen Kraft, die sich in die Umwandlung des individuellen Lebens ergießt.“ Das stimmt mit Mary Baker Eddys Aussage überein, dass wir „unsere Aufrichtigkeit durch unser Leben beweisen.“ (W.u.G. 15: 23) Erneuerte Leben sind die Auswirkung der Gnade.

MacLaren weist auch darauf hin, dass der Text der King James Bibel (KJV) aussagt, dass wir „durch Ihn gelehrt sind - durch Christus selbst -, was darauf hindeutet, dass der Weg Christi erlernt werden kann. Doch der Urtext lautet, dass wir „in Ihm“ gelehrt sind. MacLaren schreibt, dass das darauf hinweist, dass wir „uns nicht mit Jesus Christus in Einheit befinden, Seine Stimme nicht in unseren Herzen gehört werden wird, und dass diese Lehre an uns vorübergeht, ohne dass wir sie lernen.“

Um unsere Lektion zu lernen, müssen wir „den früheren Lebenswandel“ ablegen und „erneuert im Geist“ werden. Wie weit legst du den alten Menschen ab? Den alten Menschen abzulegen, erlaubt uns, den neuen Menschen anzuziehen, „der nach Gott in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit geschaffen ist.“ Der Abschnitt weist darauf hin, dass der neue Mensch nicht das Erzeugnis menschlicher Bemühungen oder Schlussfolgerungen ist, da Gott die einzige schöpferische Kraft ist. Die einfache Durchführung von Riten und Zeremonien für die Erneuerung ist nicht ausreichend. Die Gnade Gottes erschafft uns neu und reformiert unsere Leben.

Abschnitt 1: Gottes Abkömmlinge sind unsterblich.

Wie schon früher und oft festgestellt sind die Worte Elihus, „der Geist Gottes hat mich gemacht“, in diesem Zusammenhang die Einführung für Elihus Versuch, sich in das Gespräch über Hiobs Notlage einzuschalten. Doch meist wird dieser Satz in unseren Lektionen als Aussage über des Menschen geistigen Ursprung genutzt. Andere Theologen haben diesen Abschnitt ganz ähnlich gewertet. John Gill (1697-1771) betrachtet den Abschnitt als Erklärung dafür, dass der Geist Gottes das einzige Mittel ist, das die Menschen erneuert oder zu „neuen Geschöpfen“ macht. Das passt recht gut zu einigen der Themen in dieser Lektion -, dass die Gnade Gottes das wirksame Mittel ist, um den alten Menschen abzulegen und den neuen anzulegen.

Zitat B2 ist eigentlich ein Gebet vor dem Kampf. Gott ist in diesem Kampf die einzige Macht, und das absolute Vertrauen auf Gott übertrifft jedes Vertrauen auf den Menschen - so schwach es auch sei. Der Betende bittet um die Erlösung von seinen Feinden und für den künftigen Wohlstand seines Volkes. Das Gebet schließt mit den Worten: „Wohl dem Volk, dem es so geht.“ Das wird in Versen beschrieben, die nicht in dieser Lektion vorkommen, die es sich aber zu erwähnen lohnt. Es geht um den Zustand des Überflusses und der Sicherheit -, wo die Feinde nicht einbrechen können und wo die Einwohner nicht zum Kampf ausziehen müssen. Zu allem gibt es keinen Aufschrei an dieser Stelle -, kein Beklagen, kein Jammern, keine öffentliche Klage. Es wird der Zustand der Heiligkeit beschrieben, wie sie von Henoch beispielhaft gezeigt wurde. (B3)

Wir können davon ausgehen, dass Henoch diese Lehre schon früh empfing. Er liebte Gott und wurde folglich von Ihm beschützt. Unberührt von der Verderbtheit um ihn herum lebte Henoch auf gerechte Weise. Der Gründer der Methodisten, John Wesley, schreibt über Henoch: „Mit Gott zu wandeln bedeutet, dass man Gott immer vor Augen hat und entsprechend handelt, sich also immer unter Seinen Augen befindet.“ Dieser geistige Ausblick machte die Himmelfahrt Henochs möglich.

Glaubst du, dass das möglich ist? Von Elia und Christus Jesus heißt es ja auch, dass sie gen Himmel gefahren sind. Also handelt es sich nicht um ein einmaliges Wunder, sondern um den Beweis, dass wir die Sterblichkeit überwinden können. Vor ein paar Wochen haben wir durch die Lektion erfahren, dass der Tod nicht das Tor zum ewigen Leben ist. Der Weg zur Unsterblichkeit beginnt mit der Anerkennung, dass wir erst einmal keine Sterblichen sind. Wir sind „alle Kinder des Lichts.“ (B5)

Dem hat Mrs. Eddy aus vollem Herzen zugestimmt. Sie verstand, das der Mensch unsterblich ist, „das Kind Gottes“. (S1) Sie sagt, der Grund dafür, dass wir meinen, wir seien sowohl materiell als auch geistig, liege daran, dass wir unser eigenes Wesen falsch einschätzen. (S2)

Sind wir Materie und Geist? Wie würden oder könnten sich Gegensätze wie Materie und Geist miteinander mischen? Noch einmal! Unsere Führerin sagt uns, dass es nur der „unfähige Irrtum“ ist, der so etwas glauben könnte. (S3) Das Zeugnis des Irrtums ist das Produkt des materiellen Sinnes, der uns lediglich die zeitliche Vorstellung von den Dingen gibt. (S4) Damit Henoch aufsteigen konnte, musste er das Zeugnis der materiellen Sinne abgelehnt und den geistigen Sinn ausgeübt haben. In welchem Maße weist du das Zeugnis der materiellen Sinne zurück und akzeptierst die geistige Sicht? In welchen Maße wandelst du mit Gott?

Den meisten von uns fällt es schwer, unseren Lieblingsbesitz aufzugeben und viel mehr noch, uns insgesamt vom materiellen Sinn abzuwenden. Was muss passieren? Zunächst einmal müssen wir anerkennen, dass Sterbliche und Unsterbliche nicht das Gleiche sind. Das Eine wird niemals zu dem Anderen. Wir müssen die Allheit des Geistes anerkennen. Und ich meine nicht die „Etwas-heit“, sondern buchstäblich die „All-heit“! Das sterbliche Bewusstsein muss sich „der wissenschaftlichen Tatsache ergeben und verschwinden.“ (S6) Des bedeutet nicht, dass es irgendwohin versteckt wird. Es bedeutet, dass es vollständig aufgelöst wird. Dann wird der wirkliche Sinn erscheinen. Bist du bereit, den alten Menschen vollkommen abzulegen?

Abschnitt 2: Engelsgedanken beruhigen die Unruhe im Fleisch.

Es ist keine Frage, dass „der Mensch, geboren von der Frau, ... „kurze Zeit [lebt]“ und „voll Unruhe ist“. (B6)
Gill beschreibt den Menschen, geboren von der Frau als „voller Aufregung, ... Unruhe und Besorgnis ... wie die unruhige See.“ Ein solcher Mensch lebt in ständiger Sorge um sein Leben - in Ungewissheit über seine Gesundheit, seine Sicherheit, seine Versorgung und ohne Vertrauen auf Gott. Alles, was er erreicht, kann plötzlich verloren gehen. Wer vom Fleisch geboren ist, wird von fleischlichen Gelüsten und Befürchtungen verzehrt, doch jene, die wiedergeboren sind im Geist, haben erhabene Bedürfnisse (B7) und sind, wie im Wechselseitigen Lesen angedeutet, glücklich und zufrieden, denn sie vertrauen auf Gott und nicht auf Menschen.

Es gibt ein Heilmittel für die Besorgnis, die die vom Fleisch geborenen plagt. Diejenigen, die „unter dem Schirm des Höchsten“ wohnen, sind von Sicherheit und Frieden umhüllt. (B8) Der Psalmist verspricht, dass diejenigen, „die im Verborgenen leben“, (Ps 91 KJV) von Engeln beschützt werden, selbst, wenn das Böse sie zu umgeben scheint. Wenn die Engel Seiner Gegenwart bei uns sind, kann der Strudel furchterfüllter, turbulenter, fleischlicher Zweifel und Befürchtungen keine Macht mehr haben, kann uns nicht beeinflussen.

Der Schlüssel dazu liegt darin, die Heiligkeit zu erfassen - uns geheiligt und von fleischlichem Druck getrennt zu halten. (B9) Das fordert eine Entscheidung von uns, wo wir nach Trost und Erfüllung suchen wollen. Wenn wir die Dinge des Fleisches genießen, werden wir die Dinge des Geistes vernachlässigen. Was die Sache für uns schwierig macht, ist die Tatsache, dass uns die fleischlichen Dinge vertraut sind. Wir zögern, uns vom Vertrauten zu trennen. Aber wenn wir dem Fleisch anhängen, besteht die Gefahr, dass das zum Tod führt. (B10) Der einzige wahre Weg zum Leben und Frieden ist, die Dinge des Geistes zu bedenken und zu suchen. Glücklicherweise sind wir bei diesem Kampf nicht allein. Die Engel seiner Gegenwart sind immer zur Hand, um uns zu stärken, zu bewachen und zu führen. Unser Lehrbuch definiert Engel als „Gottes Gedanken, die zum Menschen kommen ...“ (S8) Wir werden uns dieser göttlichen Botschaften bewusst, wenn wir die alte sterbliche Denkweise ablegen. (S9) Auch wenn das sterbliche Denken es so aussehen lässt, als ob es eher natürlich sei, fleischliches Streben dem geistigen vorzuziehen, so ist es doch Tatsache, dass wir wirklich von Anfang an geistig sind. Die Christliche Wissenschaft lehrt, dass Gott niemals einen sterblichen Sünder geschaffen hat. (S11) Begrenztes sterbliches Denken kann nun mal die „Herrlichkeiten des grenzenlosen unkörperlichen Lebens und der grenzenlosen unkörperlichen Liebe nicht erfassen.“ (S11) Auch hier gilt wieder, um diese Engelsgedanken zu hören, müssen wir uns die fleischlichen Gelüste vom Leibe halten. Unsere Gedanken müssen zu „reinerem Verlangen“ erhoben werden.

Wo verweilt dein Denken die meiste Zeit - im Geist oder im Fleisch? Wenn wir Henochs Beispiel folgen und mit Gott wandeln, werden wir das wahre Sein demonstrieren, das Wissenschaft und Gesundheit als „Heiligkeit, Harmonie [und] Unsterblichkeit“ definiert. (S13)

Abschnitt 3: Der ruhige Christus beseitigt Verwirrung und Furcht.

Das besorgte Denken der sterblichen Annahme scheint manchmal unnachgiebig zu sein, aber der Psalmist sagt uns, dass Gott uns niemals aufgeben wird, gleich unter welchen Umständen. (B11) Der Presbyterianische Theologe Albert Barnes (1798-1870) erwähnt, dass „diese Gewissheit ... das Gemüt in schwierigen Tagen beruhigen wird.“ Das Johannes-Evangelium berichtet, „das Wort ward Fleisch“ (B12, KJV). Das Wort oder der Logos bedeutet im Griechischen: „Das, was durch den inneren Gedanken zum Ausdruck kommt.“ Mit anderen Worten, der Gedanke oder die Idee vom vollkommenen Mensch wurde im Leben Christi Jesu ausgedrückt oder manifestiert. Die herkömmlichen Bibelgelehrten verstehen das oft so, dass Jesus zur Menschheit herabstieg, um in einer menschlichen Form mit uns zu kommunizieren. Diese Ansicht erinnert mich irgendwie an Elihus einleitende Worte zur Diskussion der Lage Hiobs. Wie schon gesagt, Elihu wies in dem Bemühen, ins Gespräch zu kommen, auf die Gemeinsamkeit mit Hiob hin. Hier finden wir den Christus, der sich irgendwie der menschlichen Szene anglich, damit die Menschheit ihn verstehen konnte.

Johannes berichtet auch, dass Jesus der vollständige Ausdruck der Gnade und Wahrheit war. Diese Gnade wurde durch seine Fähigkeiten zum Heilen gezeigt. Markus berichtet, dass Jesus im Anblick der Menschenmenge und ihrer Not „von Mitgefühl bewegt“ war. Das bedeutet, dass er innerlich tief bewegt und zum Handeln veranlasst war. Einige Kommentatoren weisen darauf hin, dass Jesus gerade von einer Reise zurückgekommen war, und höchst wahrscheinlich nach etwas Zeit für sich und nach Erfrischung Ausschau hielt. Doch als er die Menschen und ihre Nöte sah, ließ er alle persönlichen Bedürfnisse fallen, um Gutes für andere zu tun. Das ist eine gute Lektion für uns. Seid ihr jemals aufgefordert worden, anderen zu helfen, als ihr euch gerade etwas Zeit für euch selbst nehmen wolltet? Jesus hat nicht geantwortet, indem er der Menschenmenge ein paar Weisheits-Brosamen hinwarf; er gab sich ihnen ganz hin und lehrte sie „viele Dinge“. (KJV B13) Menschen in Not zu helfen, ist immer erfrischend.

Bei der Heilung des Jungen mit dem „stummen Geist“ war Jesus gerade vom Berg der Verklärung zurückgekommen. Es ist nicht verwunderlich, dass er gründlich auf jede Art Aufruhr vorbereitet war. Den Jüngern war es nicht gelungen, den Jungen zu heilen. Er litt immer wieder unter gewalttätigen Krämpfen. Der Vater besonders war in furchtbarer Panik. Dieser Junge, „von einer Frau geboren“, war gewiss „voll Unruhe“. Zu diesem Zeitpunkt waren schon viele Zuschauer da, die sich angezogen fühlten, wie die Gaffer bei einem Unfall, um zu sehen, was geschehen sollte. Unbeeindruckt von dem Aufruhr in seiner Umgebung, wies Jesus den „unreinen Geist“ zurecht, und die Krämpfe wurden schlimmer. Der unreine Geist spielte sich noch einmal eindrucksvoll auf, bis zu dem Punkt, wo der Junge wie tot da lag. Aber Jesus blieb ruhig und hob ihn auf. Vielleicht sah es so aus, dass es zu spät sei, aber der Junge wurde geheilt. Daraus lernen wir, dass wir niemals aufgeben dürfen.

Jesu Heilkraft gründete sich auf die Tatsache, dass alle materiellen Bilder falsch sind und nichts mit der Wirklichkeit der Schöpfung Gottes zu tun haben. (S14) Er wusste, dass das Fleisch und der Geist sich den Raum in der Wirklichkeit nicht teilen. Mrs. Eddy weist darauf hin, dass Jesus das alles schon lange wusste, aber das sterbliche Gemüt wusste es nicht und musste es durch Jesu Beispiel lernen. (S16)

Jesus hat nicht durch menschliche Kraft und Genialität gehandelt. Gnade und Wahrheit waren seine Stärke und Motivation. (S17) Er arbeitete auf der Grundlage vom vollkommenen Gott und vom vollkommenen Menschen. (S18) Die sterbliche Annahme liefert eine Vielzahl von Theorien für Krankheiten - Genetik und Vererbung z.B. (S19). Doch können wir die Hektik sterblicher Szenarien durchschauen und im Vertrauen auf die Kraft der Wahrheit ruhig bleiben. Wahrheit zerstört den Aufruhr der sterblichen Annahme, und wir sehen unsere wirkliche Existenz ans Licht kommen. (S20)

Abschnitt 4: Die Unsterblichkeit wird nicht von der Zeit berührt.

Eine andere Annahme der Sterblichkeit ist, dass wir zwangsläufig und unvermeidlich älter werden. Während junge Menschen aufwachsen, sind sie sehr darauf bedacht, erwachsen zu werden und starke und schöne Männer und Frauen zu werden. Doch dann kommt ein Wendepunkt, an dem Stärke und Schönheit beginnen abzunehmen. Plötzlich sieht das Sterbliche nicht mehr so ansprechend aus. Der Psalmist ruft die Mächtigen auf zu der Erkenntnis, dass Gott die Quelle ihrer Stärke ist. (B15) „Den Herrn ... in heiligem Schmuck“ anzubeten, wird von einigen so gedeutet, dass es eine Verherrlichung der eigenen Person im Priestergewand bei der Annäherung an Gott ist - also Ihm mit Ehrerbietung, Heiligkeit und Respekt zu begegnen. Aber Barnes fügt hinzu, dass die äußere Kleidung nur ein Emblem ist, und dass „keine äußerliche Anmut, kein Charme oder Aussehen einer Persönlichkeit mit denen vergleichbar ist, die im Herzen mit wahrer Heiligkeit bekleidet sind.

Der Prophet Jesaja erinnert uns daran, dass Gott sich niemals abnutzt und dass alle Kraft von Ihm kommt (B16). Man beachte auch das Wort (auf den Herrn) harren. „Die auf den Herrn harren“, kommen nicht mit einem aufgeregten Auftreten zu einer Angelegenheit, sie stürzen sich nicht leichtsinnig auf eine Sache. Das wäre die sterbliche Methode, verwirrt bei jeder Wendung der Ereignisse. Das göttliche Vorgehen ist ruhige Beherrschung und Geduld. Und dann kommt der Ruf zur Tat. Gottes unsterblichen Kinder verschleppen eine Sache nicht und reagieren nicht träge, wenn es heißt aufzustehen, um es etwas zu tun. Sie erheben sich zum Handeln in Freiheit, mit Freude, mit Vergnügen und Eifer. Statt sich abzunutzen, erneuert sich dieser Schwung jeden Tag. Diese geistige Lebendigkeit ist nicht das Ergebnis menschlicher Übung oder künstlicher Anreize. Es ist das Resultat des Christus, der mit uns arbeitet - uns zu neuen Kreaturen macht (B17). John Wesley schrieb: „Nur die Macht, die eine Welt geschaffen hat, kann einen Christen machen.“ Wir brauchen eine Wiedergeburt, die uns, angeregt durch die unsterbliche schöpferische Kraft der göttlichen Liebe, über und aus dem mesmerischen Zwang des Fleisches erhebt.

Mary Baker Eddy zog eine klare Linie zwischen der vergänglichen Schönheit und Gesundheit des materiellen Sinnes und dem „Strahlenglanz der Seele“, „frei von Alter und Verfall“. (S21) Die sich immer wieder ändernden Normen der sterblichen Annahme kommen und gehen. Widmen wir uns der Nachahmung eines sterblichen Modells der Stärke und Schönheit? Mrs. Eddy schreibt, dass wir unsere Frische und Kraft unabhängig von unserem Alter behalten würden, wenn wir aufhörten, unser Leben durch den Kalender zu bewerten. Das heißt ganz einfach, dass wir aufhören, unsere Geburtstage zu feiern. Wir sind niemals geboren und sterben niemals. Der Mensch ist unsterblich, „immer schön und edel“. (S22) Um das zu erkennen, müssen wir unsere Ansichten neu ausrichten.

Unser Lehrbuch liefert uns viele Veranschaulichungen dafür, wie die Annahme vom Altern ein sterbliche Illusion ist, und wenn wir sie nicht beachten, werden wir frei von ihrem negativen Einfluss. (S23) Der Schauspieler, von dem in der Lektion die Rede ist, hat wahrscheinlich noch nicht einmal dafür gebetet. Er hat ganz einfach seine Begrenzung hinter sich gelassen und ist vorangegangen. Wenn das bei jemand der Fall ist, der sich dieser Sache im Besonderen noch nicht einmal bewusst war, meint ihr da nicht, dass wir frei sein sollten von den Auswirkungen des Alterns? Paulus bemerkte, dass die Energie des Geistes das einzige Antriebsmittel sei, das uns zum geistigen Verständnis und zur Demonstration vorantreibt. (S24) Je mehr wir verstehen, dass Leben Gott ist, um so mehr werden wir unsere Herrschaft über das Altern demonstrieren und unsere Unsterblichkeit beweisen. (S25)

Abschnitt 5: Unsterbliche sterben nicht.

Per Definitionem unterliegt ein Sterblicher dem Tod. Die höchste Demonstration der Unsterblichkeit ist der Sieg über das Grab. Als Petrus dem Ruf zum Haus der Tabita folgte, mag er sich an die Zeit erinnert haben, als Jesus die Tochter des Jairus auferweckte. Auch bei der Gelegenheit hatte Jesus alle aus der Kammer getrieben. In einer ähnliche Situation hat auch Petrus alles ausgeschlossen, was das bedrückende menschliche Bild unterstützte, um den Frieden zu finden, der die Wahrheit offenbart.

Die Worte im zweiten Brief des Timotheus (B19) versichern uns, dass den Christen nichts entmutigen kann, denn die Kraft der Liebe hebt jede Furcht auf. (B19) Die „Besonnenheit“ lässt uns ruhig und standhaft bleiben, gleich welche Irritationen und Befürchtungen uns bedrängen. Der englische Methodist und Theologe Adam Clarke bereichert die Bedeutung des Wortes „Besonnenheit“: „die ganze Seele in Harmonie und in ihren ganzen Kräften und Fähigkeiten; und so vollständig geordnet und beeinflusst, als dass man in allen Dingen recht denken, sprechen und handeln kann.“ Unser heiliger Ruf kommt auf Gottes Geheiß. Deshalb können wir nicht versagen. Jesu Bespiel erleuchtet unseren Kurs zur Unsterblichkeit, wie bei Petrus. Barnes beschäftigt sich ausführlich mit der Bedeutung der Unsterblichkeit in diesem Absatz. Er schreibt: „Das Wort ,Unsterblichkeit‘ bedeutet genau genommen Unverweslichkeit, die Unfähigkeit zu verfallen.“ Das zeigt uns die Notwendigkeit, frei vom Verfall jeder Art zu sein, damit wir das Verderben des Grabes überwinden können.

„In der Wissenschaft“, schreibt unsere Führerin, „hängt die Unsterblichkeit des Menschen von der Gottes, des Guten, ab und folgt als unweigerliche Konsequenz aus der Unsterblichkeit des Guten.“ (S26) Unsere Unverweslichkeit ist möglich, weil Gott unverweslich ist. Ganz einfach gesagt, wir können nicht aus der Materie heraus sterben, weil die Materie von vornherein kein Leben hat. Nur die Dinge des Geistes sind wirklich und ewig. (S27) Inmitten scheinbaren Aufruhrs in der Ruhe der geistigen Wirklichkeit zu verharren, lässt uns der „Wahrheit des Seins“ gewahr werden und deshalb den sterblichen Traum verbannen. (S28)

Abschnitt 6: Unsterblichkeit ist der gegenwärtige Daseinszustand.

Der letzte Abschnitt beginnt in dieser Woche mit der „entsprechenden Schriftstelle“ zur „Wissenschaftlichen Erklärung des Seins“. (B20) MacLaren weist auf eine interessante Tatsache hin, über das Wort „seht“. Um etwas zu sehen muss man den Blick auf diese Sache richten und sich nicht ablenken lassen. Im Zusammenhang mit dieser Schriftstelle heißt das, dass wir die Liebe Gottes sehen müssen, die uns als Seine Kinder betrachtet, und wir können fleischlichen Neigungen nicht erlauben, unsere Aufmerksamkeit von der Gott gegebenen Kindschaft abzulenken. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die lateinische Vulgata und andere Versionen den Ausdruck „und wir sind es auch“ dem Text hinzufügen, was darauf hinweist, dass Johannes nicht meint, wir seien die einzigen „Berufenen“, die Kinder Gottes, aber dass wir tatsächlich jetzt die Kinder Gottes sind. Wir müssen diese Tatsache allezeit in unserem Denken an erster Stelle haben. Dadurch wird die Selbstreinigung unterstützt, die erforderlich ist, um diesen heiligen Zustand zu erkennen. MacLaren fasst diesen Abschnitt so zusammen: „Nimm das als Fazit der ganzen Angelegenheit zu Herzen: Als Erstes von allem lasst uns uns an Ihn wenden, von dem alle Reinigung kommt; und dann erinnere dich Augenblick für Augenblick daran, dass es deine Aufgabe ist, dich selbst durch die Stärke und Kraft zu reinigen, die dir vom Meister gegeben ist.“

Mary Baker Eddy nahm Johannes hier beim Wort. Wir sind Gottes Kinder - eben jetzt! Gott ist unser Prinzip oder Ursprung. Wir können nicht sterblich sein, weil wir immer Gottes unsterbliche Idee sind. Wenn uns diese große Wahrheit klar wird, wird der Glaube verschwinden, wir seien Sterbliche. (S29) Unser Lehrbuch sagt uns immer wieder, dass wir beharrlich an den wahren geistigen Tatsachen festhalten sollen, (S30) und dass wir, um das zu tun, den alten Menschen ablegen müssen. (S31) Das ist der Reinigungsvorgang, von dem Johannes spricht. Wie wir schon sagten, ist es auch wichtig, daran zu denken, dass wir nicht Sterbliche sind, die versuchen, Unsterbliche zu werden. Das sterbliche Bild ist eine falsche Ansicht vom Menschen. Der sterbliche Mensch ist eine Illusion. Wenn wir diese falsche Ansicht aufgeben, dann wird uns klar, was wir immer gewesen sind - „der unendliche Ausdruck des unendlichen Gemüts.“ (S32) Und das ist alles, was wir waren. Also ist unser Weg zur Unsterblichkeit klar. Lasst euch von der Gnade Gottes mit dem Geist der Wahrheit erfüllen, und die beunruhigenden Gedanken des Fleisches werden verschwinden. Dann wirst du wie ein Unsterblicher denken, und es wird dir klar werden, dass das alles ist, was du jemals gewesen bist.

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

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