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Siehe Gott, der die Schönheit Seiner Schöpfung insgesamt erhält, dich eingeschlossen

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, December 7th, 2015

[Siehe Gott, der die Schönheit Seiner Schöpfung insgesamt erhält, dich eingeschlossen!]

Metaphysische Auslegungen
zur christlich-wissenschaftlichen Bibellektion

für die Woche vom 7. bis 13. Dezember 2015

Thema:

Gott, der Erhalter des Menschen

ausgearbeitet von

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
(+49 351 312 4736),
rickstewartcs@aol.com

Die Erdbeerernte Ende Mai und Anfang Juni haben wir in unserer Familie immer mit Spannung erwartet. Das fing alles an, als Noah etwa 2 Jahre alt war. Wie zu einem großen Abenteuer zogen wir hinaus auf das Land zu den großen Erdbeerfeldern. Damals hatten wir kein Auto, also mussten wir den Autobus nehmen. Nach der Ankunft zogen wir Erdbeeren essend durch das Feld und füllten dabei unsere Körbe mit köstlichsten Erdbeeren. Wenn unsere Körbe und Mägen voll waren, machten wir uns auf den Heimweg. Dann wurde unsere Küche zu Hause zur Marmeladenfabrik. Meine Frau, Susanne, füllte dann die Küchentische mit köstlichen Marmeladengläsern, die uns das ganze Jahr mit sommerlichen Genüssen erfreuten.

Diese freudige Tradition hat inzwischen den ganzen Klan der Steward-Verwandtschaft erfasst, wann immer sie bei uns vorbeikamen. Johann, Alma und Marta sind zu Experten beim Pflücken und Vernaschen von Erdbeeren geworden. Und auch wenn wir jetzt den Dezember haben und es keine Erdbeerzeit ist, so können wir uns doch jeden Morgen den Geschmack des Sommers gönnen. Durch Susannes Einmachkunst hat sich die Süße erhalten und wird sicher bis zur nächsten Erdbeerernte bei uns bleiben. Vom geistigen Standpunkt aus sind die Früchte des Lebens mit ihrem Ursprung bei Gott auch sehr süß. Und diese Süßigkeit wird erhalten, wenn wir lernen, unser ganzes Vertrauen auf Gott zu richten, den einzigen Erhalter des harmonischen Lebens. Wenn die kalten Winterstürme der Sterblichkeit und des Hasses drohen, das harmonische Leben zu zerstören oder zu unterbrechen, dann wenden wir uns an Gott und werden belohnt. Die Bibellektion in dieser Woche sichert uns Gottes dauerhafte Liebe, Seinen Schutz und Seine Bewahrung zu. Die Angriffe des Bösen mögen uns dazu verleiten zu meinen, dass die süßen Früchte des Lebens zerbrechlich und ungewiss sind, aber macht euch keine Sorgen, Gott ist wirklich der Erhalter des Menschen und der ganzen Schöpfung, wie es uns unser Goldener Text zusichert.

Der Goldene Text, Luk: 12:32: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.“

Ein beliebter Theologe aus der Mitte der 1800er Jahre, Albert Barnes, schrieb über diesen Vers: „Kleine Herde - Euer Erlöser stellt sich oft selber als Hirte dar und seine Nachfolger als eine Schafherde. Dieses Bild war wunderbar. In Judea war es eine allgemeine Berufswelt, sich um die Herden zu kümmern. Die Hirten waren bei ihnen, verteidigten sie, sorgten für sie, führten sie zu saftigen Wiesen und zum stillen Wasser. In allen diesen Dingen war Jesus ein besonders guter Hirte. Seine Herde war klein. Wenige folgten ihm „wirklich“ nach, verglichen mit den Menschenmangen, die behaupteten, ihn zu lieben. Aber wenn auch in kleiner Zahl, sie mussten nichts befürchten. Gott war ihr Freund. Er sorgte für sie. Es war sein Ziel, ihnen das Reich zu geben, und sie hatten nichts zu fürchten.

https://en.wikipedia.org/wiki/Albert_Barnes_(theologian)

Welche Freude ist es zu wissen, dass wir nichts zu befürchten haben. Selbst wenn uns Zeitungsberichte vorhalten, dass die Ereignisse nur ein Ziel haben, nämlich zu versuchen, uns zu terrorisieren, so können wir furchtlos bleiben.

Das Wechselseitige Lesen aus den Psalmen und aus dem 2. Brief des Timotheus

sind ein machtvolles Gebet der Zusicherung, das uns eine Denkweise vermittelt, die zuversichtlich erkennt, wie Gott uns erhält. Und in jedem der 6 Abschnitte der Lektion finden wir reichlich Beispiele von denen, die durch Gottes Fürsorge erhalten wurden.

Abschnitt 1: Sicher im Himmelreich!

Dieser Abschnitt macht sehr deutlich, dass das Himmelreich kein Ort ist, zu dem man nach dem Tod geht. Zitat B1 sagt: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe gekommen!“ (Mt 3:2) Dazu sagt die Übersetzung von J.B. Phillips: „Ihr müsst eure Herzen verändern - denn das Himmelreich ist gekommen.“

Zitat S2 kommt aus dem Glossar von Wissenschaft und Gesundheit, „Himmelreich. Die Herrschaft der Harmonie in der göttlichen Wissenschaft; das Reich des unfehlbaren, ewigen und allmächtigen Gemüts; die Atmosphäre des Geistes, in der Seele allerhaben ist.“ (590: 1)

Jedes der Zitate in diesem Abschnitt bestätigt die Tatsachen, wie Gott ständig die ganze Schöpfung erhält und beschützt. Zum Bespiel sagt Zitat B4: „Herr, du hilfst Menschen und Vieh.“ Das ist eine Tatsache, die der Psalmist bestätigt.

Oft ist das Gebet in der Christlichen Wissenschaft eine Bestätigung dieser unveränderlichen Tatsache und zwar gerade dann, wenn das Zeugnis der materiellen Sinne uns glauben lassen möchte, dass furchtbare Dinge passiert sind. Am Ende meines ersten Jahrs als Vortragender für Die Mutterkirche machte ich in der Nähe unserer Heimatstadt einen kleinen Urlaub. Ich hatte eine Strandhütte in der Nähe des Strandes in St. Augustine gemietet. An einem dieser Tage kam einer meiner besten Freunde und Nachbar aus der Schulzeit zu mir, um einen Tag mit Surfen mit mir zu verbringen. Gerade nachdem wir von einem Surfausflug zurückkamen, klingelte mein Telefon. Es war ein Anruf aus dem Kennedy Space Center in Cape Canaveral mit der Bitte um gebetvolle Unterstützung. Es hatte einen Unfall gegeben. Es war augenblickliche Hilfe erforderlich. Also erklärte ich mit Bestimmtheit, was der Anrufer und ich über Gottes immergegenwärtige Fürsorge wussten. Die Hütte war recht klein, sodass mein Freund jedes Wort verstand. Nachdem ich das Gespräch beendet hatte, fragte mein Freund: „Kannst Du darüber sprechen? Ich hielt es nicht für richtig,über die Einzelheiten des Vorfalls zu sprechen, aber ich erklärte kurz, wie ich bete. Und ich versuchte auch kurz zu erklären, was ich als Praktiker so mache. Es kam mir der Gedanke, ein Beispiel zu erläutern. Ich bat meinen Freund, sich vorzustellen, er säße an einer Kreuzung in seinem Auto vor einer roten Ampel. Als sie grün wird, hält ihn irgend etwas davon zurück, sofort loszufahren, und in der Sekunde kommt ein schwerer Lastwagen über die Kreuzung gerast. Hätte er nicht gewartet, wäre es zu einem schweren Unfall gekommen. Und ich erklärte ihm, dass ich glaubte, eine solche Führung käme direkt von Gott und dass wir lernen könnten, beständig auf solche Schutzengel und deren Anweisungen zu lauschen, dass es das sei, was ich bei meiner Arbeit zu tun versuche und anderen Menschen zu helfen, dass sie diese Engelsbotschaften auch hören.

Plötzlich wurde mein Freund stark erregt. Er erklärte: „Jetzt verstehe ich genau, was du meinst.“ Er berichtete dann aus der Zeit, als er mit seiner Familie in Bogota in Kolumbien lebte. Eines Tages, als er versuchte, das Haus zu verlassen, um zu seiner Arbeitsstelle zu gelangen, konnte er machen, was er wollte. Es wurde immer später. Normalerweise war er immer sehr pünktlich, aber an diesem Tag kam ihm so viel dazwischen, dass er erst mit einer Verspätung von 30 Minuten loskam. So kam er zu einer großen Kreuzung auf seinem Weg, die voller Militärfahrzeuge und Soldaten war. Die Gebäude rings um die Kreuzung hatten Einschusslöcher und kaputte Fensterscheiben. Es hatte einen Terroristenangriff gegeben. So wurde ihm sofort klar, das er genau in diesen Angriff geraten wäre, wenn er pünktlich losgegangen wäre. Jetzt verstand er, was ihn zu Hause zurückgehalten hatte. Wie Zitat B3 sagt: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der sagt zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue! ... Denn er hat seinen Engeln über dir befohlen, dich auf allen deinen Wegen zu behüten.“

Können wir nicht alle versuchen, empfänglicher für diese Führung und diesen Schutz zu werden? Können wir nicht bekräftigen, dass diese Führung und dieser Schutz universal und unparteiisch und verfügbar für jeden Einzelnen ist, der bereit ist für eine Veränderung in seinem Herzen und für den Eintritt in das Himmelreich, in „die Herrschaft der Harmonie“?

Abschnitt 2: Schadrach, Meschach und Abed-Nego in der Gegenwart des Christus.

Die Geschichte von den jungen Hebräern, die in den Feuerofen geworfen wurden, nur weil sie sich geweigert hatten, sich vor dem goldenen Standbild zu verneigen, hat viele Menschen über Tausende von Jahren inspiriert. Zitat B7 ist für mich immer ein gutes Beispiel für die Ewigkeit des Christus gewesen. Denkt mal, der König Nebukadnezar blickte in die Flammen und sah nicht nur die drei Männer, die er in den Ofen hatte werfen lassen, sondern noch einen weiteren. „Da verwunderte sich der König Nebukadnezar, sprang auf und sagte zu seinen Räten: »Haben wir nicht drei Männer gefesselt in das Feuer werfen lassen?« Sie antworteten dem König: »Ja gewiss, Herr König.« Er antwortete: »Sehe ich doch vier Männer frei im Feuer herumgehen, und sie sind unversehrt; und der vierte sieht aus, als wäre er ein Sohn der Götter!«“

Die Erfahrung dieser jungen Hebräer und dessen, was der König sah, scheint eine deutliche Veranschaulichung des Zitats S12 aus Wissenschaft und Gesundheit zu sein: „In allen Generationen, vor wie nach der christlichen Zeitrechnung, ist der Christus als die geistige Idee - die Widerspiegelung Gottes - mit einer gewissen Kraft und Gnade zu allen denen gekommen, die vorbereitet waren, Christus, Wahrheit, zu empfangen. Abraham, Jakob, Mose und die Propheten erlebten herrliche Lichtblicke von dem Messias oder Christus, die diese Seher mit der göttlichen Natur, dem Wesen der Liebe, tauften.“ (W.u.G 333,18-26)

Und was meint ihr, in das „Wesen der Liebe“ getauft zu werden, ist ganz bestimmt ein großer Schutz und eine erhaltende Gegenwart.

Und besonders hat mich immer der letzte Teil der Geschichte beeindruckt: „Und die Fürsten, Herren, Vorsteher und Räte des Königs kamen zusammen und sahen, dass das Feuer keine Gewalt über die Körper dieser Männer bewiesen hatte und ihr Kopfhaar nicht versengt und ihre Mäntel nicht versehrt waren; ja man konnte keinen Brandgeruch an ihnen riechen.“

Ist euch klar, wie unmöglich das nur nach dem materiellen Sinneszeugnis ist? Heute Nachmittag hatte unsere Familie einen kleinen Ausflug in die Landschaft gemacht. Ich hatte ein ganz kleines Feuer angezündet. Als ich wieder im Auto saß, um nach Hause zu fahren, roch ich ganz stark nach Rauch. Einiges aus dieser wunderbaren Bibelgeschichte wird in dem folgenden Artikel untersucht: „Man konnte keinen Brand an ihnen riechen“ von Louise Knight Wheatley:

http://de.herald.christianscience.com/deutsch/web-originale/2014/man-konnte-keinen-brandgeruch-an-ihnen-riechen/%28language%29/ger-DE

Abschnitt 3: Hass hat keine Mandat über den Christus.

Denkt daran, wer ihr seid, es ist wirklich wichtig. Als ich Vorträge hielt, ging ich vorher oft in den Raum für die Kinderbetreuung. Ich erinnere mich noch besonders an einen Vortrag in Rosario in Argentinien. In der Kinderbetreuung war ein Junge von etwa neun Jahren. Ich lud ihn ein, dem Vortrag zuzuhören und versprach, dass es ihm gefallen würde. Nun, er kam mit und setzte sich ganz vorne hin. Ich schloss ihn in den Vortrag mit ein, und stellte ihm einige Fragen, auf die er immer großartig antwortete. Als der Vortrag vorbei war, kam er auf mich zu gerannt und rief: „Ich wusste ja gar nicht, dass ich Gottes Kind bin!“ In seinen Augen konnte man sehen, welche Kraft davon ausgeht, wenn man ahnt, wer wir wirklich sind: Gottes Söhne und Töchter.

Zitat B9 macht es sehr klar, wie wichtig es ist, dass wir wissen, wer wir sind! Jesus besuchte in Jerusalem den Tempel, sprach von Gott als seinem Vater und erklärte: „Ich und der Vater sind eins.“ [Cobey Crisler weist darauf hin, dass „Jesu Worte, wenn er aramäisch gesprochen hat, in der Übersetzung lauten würden: ,Ich und mein Vater sind in Übereinstimmung.“]Diese Aussage und diese Tatsache erzürnte die Juden so sehr, dass sie Steine aufnahmen und bereit waren, Jesus zu steinigen. Die geistigen Tatsachen über Jesu wahre Identität als Sohn Gottes und seine Einheit mit dem Vater machten nicht nur die Juden so wütend, sie waren auch seine undurchdringliche Rüstung. Die war sogar besser als Harry Potters Tarnumhang [die Unbesiegbarkeit und Unsichtbarkeit], die Jesus demonstrierte, als sie versuchten, ihn gefangen zu nehmen und er ihren Händen entwich [seihe Zitat B9, Joh 10: 39 und W.u.G. 573: 3-6]

Im Zitat S14 schreibt Mrs. Eddy: „Jesus lehrte, dass es nur einen Gott, einen Geist gibt, der den Menschen zum Bild und Gleichnis seiner selbst erschafft - zum Bild des Geistes und nicht der Materie. Der Mensch spiegelt unendliche Wahrheit, unendliches Leben und unendliche Liebe wider. Die Natur des Menschen, so verstanden, schließt alles ein, was die Ausdrücke „Bild“ und „Gleichnis“, wie sie in der Heiligen Schrift gebraucht werden, bedeuten. Die wahrhaft christliche und wissenschaftliche Erklärung der Persönlichkeit und der Beziehung des Menschen zu Gott und die damit einhergehende Demonstration erzürnte die Rabbiner, und sie sagten: „Kreuzige! kreuzige ihn! ... Wir haben ein Gesetz, und nach unserem Gesetz soll er sterben, denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht.“

Denkt daran, Gott ist der Schöpfer! Und es ist Gott, der uns zu dem macht, was wir sind. Also ist es nur der Gehorsam gegen unseren Vater-Mutter, der von uns fordert, das wir wirklich Gottes Kind sind, eins mit unsrem Vater-Mutter.

Abschnitt 4: Das göttliche Gemüt hält uns vollkommen, intakt.

Das elfte Kapitel des Johannesevangeliums berichtet von einem Menschen, den Jesus lieb hatte, Lazarus.

Nun, obwohl Jesus Lazarus lieb hatte, entwickelte er keine Hektik, um zu ihm zu kommen. Der Augenschein scheint darauf hinzuweisen, dass Lazarus für den sterblichen Sinn bereits tot war als, Jesus den Ruf erhielt. Bei Jesu Ankunft hatte Lazarus bereits vier Tage im Grab gelegen. Wenn ihr nun einen Beweis für geistige Erhaltung sehen möchtet, hier ist er! Lazarus kam aus dem Grab und war intakt. Mrs. Eddy schreibt: „Wer wagt es, diese vollkommene Probe der Macht und der Willigkeit des göttlichen Gemüts anzuzweifeln, den Menschen immer in seinem vollkommenen Zustand intakt zu halten und die gesamte Tätigkeit des Menschen zu regieren?“ (S19, 493: 34-3)

Da wir wissen, dass Gott den Menschen immer in seinem angeborenen Zustand der Vollkommenheit erhält, kann es dann für uns jemals zu spät sein, um den Christus zu rufen? Ist der Machtanspruch des Bösen jemals zu groß für die eine und einzige Macht, für den Erhalter des Guten in der ganzen Schöpfung?

Später, im Zitat S19 finden wir die wunderbare Bestätigung: „Die göttliche Liebe hat immer jeden menschlichen Bedarf gestillt und wird ihn immer stillen. Man sollte nicht denken, dass Jesus die göttliche Kraft zum Heilen nur für eine ausgewählte Anzahl von Menschen oder eine begrenzte Zeitspanne demonstrierte, denn die göttliche Liebe versorgt die ganze Menschheit und zu jeder Stunde mit allem Guten.

Das Wunder der Gnade ist kein Wunder für die Liebe. Jesus demonstrierte die Unfähigkeit der Körperlichkeit wie auch die unendliche Fähigkeit des Geistes und half so dem irrenden menschlichen Sinn, seinen eigenen Überzeugungen zu entrinnen und in der göttlichen Wissenschaft Sicherheit zu suchen.“

Der unendliche Geist steht über allem!!!!

Abschnitt 5: Der Herr segnet dich und erhält dich, Gottes Gesetz ist universal.

Ich erinnere mich an eine Unterhaltung mit einem Freund in der Oberschule. Er war sehr aktiv in seiner protestantischen Kirche, ein richtiger Gläubiger. Ich erinnere mich, was er einmal anführte. Er meinte, dass wir so lange keine Kinder Gottes seien, bis wir unsere Beziehung zu Christus Jesus anerkennen. Und ich habe einfach meine Meinung mitgeteilt, dass wir in der Tat alle Gottes Kinder sind. Seit ich im Laufe der Jahre immer wieder darüber nachgedacht habe, meine ich jetzt ein wenig zu verstehen, worauf er hinaus wollte. Es hat etwas mit der Akzeptanz zu tun. Es hat etwas damit zu tun, dass wir beanspruchen, wer wir sind. Zitat B14 sagt: „Der Geist selbst gibt unserem Geist die Bestätigung, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn wir Kinder sind, dann sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mit verherrlicht werden.“ (Röm 8: 16, 17)

In den letzten Jahren bin ich oft international verreist. Und wenn ich in einem anderen Land ankomme, muss ich nachweisen, wer ich bin, indem ich meinen Pass vorzeige. Die richtige Identifizierung ist vorgeschrieben. Und aus dieser Identität ergeben sich gewisse Rechte, Privilegien und Verantwortlichkeiten. Diese Rechte gehören mir, wenn ich nachweise, wer ich bin, wenn ich meinen Anspruch nachweise. Ist das nicht auch bei unseren täglichen Gebeten für uns selbst sehr wichtig - die richtige Identifizierungsarbeit? Wenn wir bei dieser täglichen Identifizierungsarbeit nicht wachsam sind, könnten wir bereit sein, eine falsche Identität für uns zu akzeptieren - oder eine Lüge über uns.

Vor ein paar Tagen traf ich zufällig eine ehemalige Nachbarin und Freundin im Treppenhaus. Wir hatten eine kurze aber nette Unterhaltung. Als wir gerade weitergehen wollten, gab ich ihr eine herzliche Umarmung. Zunächst protestierte sie, denn sie meinte, sie sei erkältet und wolle mich nicht anstecken. Nun hatte sie in früheren Jahren oft Fragen über die Bibel gestellt und mich manchmal sogar gebeten, ihr bei bestimmten Dingen beim Beten zu helfen. Als sie nun zögerte, die Umarmung zu akzeptieren, erinnerte ich sie augenblicklich an das, was ich tat, dass es mein Verständnis sei, dass nur das Gute ansteckend sei und dass es keine Möglichkeit gebe, mich krank zu machen. Nach dieser Bestätigung meiner Identität war sie nun bereit, sich mit einer herzlichen Umarmung zu verabschieden. Und ratet mal, ja, das ist richtig, es gab keine Erkältung!

Abschnitt 6: Kein Verfallsdatum für das Kind Gottes - wir sind gut erhalten, immer frisch. Der Psalmist verspricht: „der Herr hat das Recht lieb und verlässt seine Heiligen nicht; ewig werden sie bewahrt;“ (B18, Ps 37: 28 der)

Obwohl wir manchmal auch mit einem Datum arbeiten wie „am besten für den Verbrauch bis zum ...“, so sind wir doch für eine Langstrecke im Rennen. Da wir die Widerspiegelung des ewigen Gemüts sind, ist unser Leben die ewige Manifestation des Lebens, ohne Anfang oder Ende. Wie Mrs. Eddy schreibt: „Gott bringt im Menschen die unendliche Idee zum Ausdruck, die sich unaufhörlich entwickelt, sich erweitert und von einer grenzenlosen Basis aus höher und höher steigt.“ (S28, 258: 15-17)

1940 erhielt Präsident Franklin Delano Roosevelt die Ehrendoktorwürde von der Universität in Pensylvania und wurde um eine Ansprache gebeten. Das war in einer Zeit, als der freien Welt große Herausforderungen in Form von Tyrannei und Aggression entgegenstanden. Und weil er vor Studenten sprach, richteten sich sein Worte deutlich an die Hoffnungen und Aussichten junger Menschen. Wenn wir daran denken, dass wir immer Gottes Kinder sind und sein werden, müssen auch wir unsere ewige Jugend akzeptieren. Hier kommt ein Auszug aus seiner Ansprache:

„Wir können nicht immer die Zukunft für unsere Jugend bauen, aber wir können unsere Jugend für die Zukunft bauen.

Es sind große Universitäten wie diese, in denen die Ideen für unsere nationale Sicherheit und die Geschichte der Zukunft geschmiedet und geformt werden. Die Zivilisation verdankt all den bekannten und unbekannten Männern und Frauen sehr viel, deren freier, forschender Geist und deren ruheloser Intellekt von keiner tyrannischen Macht unterworfen werden konnte. Dies ist nicht die Zeit, in der sich jemand in einen Elfenbeinturm zurückziehen und das Recht beanspruchen könnte, sich von den Aufgaben und Leiden seine Gesellschaft zu distanzieren. Die Zeiten fordern den mutigen Glauben daran, dass die Welt sich durch das Bemühen des Menschen ändern lässt und dass dieses Bemühen zu etwas Neuem und Besseren führen kann. Niemand kann die Bindungen zertrennen, die ihn mit seiner Gesellschaft verbinden, indem er sich abwendet. Er muss immer für das Neue empfänglich sein und ausreichend Mut und Geschick haben, um sich neuen Tatsachen zu stellen und mit ihnen fertig zu werden.

Wenn die Demokratie überleben soll, dann ist es die Aufgabe der Denkenden und der Handelnden, Stolz und Vorurteil außer Acht zu lassen und mutig und einmütig - und vor allem demütig -, die Wahrheit zu finden und die Wahrheit zu lehren, die den Menschen die Freiheit erhält.“

http://www.presidency.ucsb.edu/ws/?pid=15860

Gelten die gleichen Gefühle nicht auch für uns bei CedarS? Sind nicht auch wir dabei, unsere Jugend zu bauen? Aber arbeiten wir auch an unserer Jugendlichkeit im täglichen Leben? (Warren liebt es, die Camperfamilie daran zu erinnern: „Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu genießen!“)

Ich habe immer dieses Zitat aus Mrs. Eddys Vermischten Schriften geliebt:

Geliebte Kinder, die Welt braucht euch — und mehr als Kinder denn als Männer und Frauen: sie braucht eure Unschuld, Selbstlosigkeit, treue Liebe, eure unbefleckte Lebensführung. Ihr müsst auch wachen und beten, daß ihr diese Tugenden unbefleckt bewahrt und sie nicht durch die Berührung mit der Welt verliert. Welch höheres Streben könnte es geben, als das in euch zu erhalten, was Jesus liebte, und zu wissen, daß euer Beispiel mehr als eure Worte die Sittlichkeit der Menschheit bestimmt!“ Verm. 110:4

Manchmal geht es nicht nur darum, das zu erhalten, was für jeden von uns als Kind Gottes gilt, sondern auch darum, dieses wahre Wesen zu entdecken. Hier kommt ein Beispiel eines Freundes aus Brasilien:

„Nach zwei Monaten im Gefängnis in Rickers Island in New York wurde der Gedanke an die Bibel immer stärker in mir. An einem Tag saß ich vor dem Fernseher und fühlte mich gedrängt, ein aufgeschlagenes, auf dem Boden liegendes Neues Testament aufzuheben. Ich begann zu lesen und fand die Bergpredigt. Tränen flossen mir über das Gesicht - ich hatte gefunden, was ich gesucht hatte. Hier fand ich befriedigende Antworten, die den wahren Sinn des Lebens erklärten, nach dem ich verzweifelt gesucht hatte.

Ich habe das 10 mal gelesen, und sofort fing ich an, alle möglichen Religionen zu untersuchen, aber alle gab ich wieder auf. Ich konnte ihre Lehren einfach nicht mit dem in Verbindung bringen, was nach meinem Verständnis die Botschaft Jesu war. Während der nächsten sechs Monate las ich über hundert Bücher über Meditation, über alle möglichen Religionen, auch östliche, über Systeme der Bewusstseinskontrolle, über die Entwicklung der Persönlichkeit, Selbsterkenntnis und Yoga. Schließlich gab ich das alles auf und blieb bei der Bibel und bei einem Buch, das ich zu schreiben versuchte, in dem ich erklären wollte, was ich durch meine persönliche Erfahrung und bei Gesprächen mit anderen entdeckt hatte.

Schließlich fand ich in der Gefängnisbibliothek einen Christian Science Sentinel, und ich begriff, dass ich gefunden hatte, was einen Sinn hatte. Erst nachdem ich ein paar Hundert Sentinels gelesen hatte, fiel mir das Lehrbuch in die Hände. Nachdem ich Wissenschaft und Gesundheit drei mal durchgelesen hatte, hatte ich immer noch nicht alle Stücke im Puzzle meines geistigen Verständnisses zusammengesetzt. Es schien immer noch ein Stück zu fehlen, um mein dringendes Verlangen nach Frieden und Ruhe zu befriedigen.

Eines Tages, nachdem ich einen Freund, der meinen Rat suchte, abgewiesen hatte, bat ich einen Gefängniswärter, meine Zelle zu öffnen, weil ich studieren wollte. Ich hatte das Gefühl gehabt, dass mein Verständnis stagnierte. Etwas schien nicht zusammenzupassen. Aufrichtig betete ich und bat Gott, mir zu zeigen, was ich verstehen musste. Augenblicklich kam mir das sich selbst offenbarende Wesen Gottes als Ich bin. Mose war gesagt worden: „... »Ich bin, der ich bin.« Und [Gott] sagte: »So sollst du zu den Kindern Israel sagen: ›Ich bin hat mich zu euch gesandt.‹«“ Gleich darauf kam mir das Gespräch mit den Pharisäern ins Gedächtnis, bei dem Jesus gesagt hatte: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Bevor Abraham war, bin ich.“ (Joh 8:58) Und schließlich erinnerte ich mich an das kleine Gedicht eines Mädchens, das ich in einem der Sentinels gelesen hatte. Es lautete:

„Ich bin immer gewesen, was Ich bin,

Ich werde sein, was ich war,

Und bestimmt sein, was ich sein werde ...

Ich!“

An diesem Punkt verstand ich ganz deutlich, dass ich geistigen Fortschritt wahrnahm. Es ging wie auf einer Leiter nach oben, und weil ich niemals wusste, wann ich oben ankommen würde, fühlte ich mich erschöpft. Außerdem ließ mich das auf andere schauen, die auf der Leiter schon über mir standen, und denen es viel besser ging und auf jene, die mit vielen Mängeln unten auf der Leiter waren. Was waren das für lähmende Gefühle!

Also änderte ich meine Betrachtungsweise und ging von der Leiter zum Kreis über. Durch den Vergleich mit einem Kreis fand ich sofort Ruhe und Frieden. Ein Kreis gab mir einfach das Gefühl vom SEIN. und das ewige Gefühl, einfach immer zu SEIN. Das erklärt, warum das Konzept vom Ich bin für mich so deutlich wurde! Dieses Dasein des wahren Seins ließ mich verstehen, dass ich nur SEIN konnte, was Gott IST und dass ich immer das SEIN BIN, was Gott ewiglich ist. Darum konnte ich nur immer und zu allen Zeiten „in dem sein, was meines Vaters ist“ - „Ich bin hat mich zu euch gesandt!“

In dem zu sein, was unseres Vaters ist oder in Seinem Namen oder die Werke zu tun, die der Vater tut, bedeutet, dass wir immer frei von dem Einfluss des persönlichen Egos sind, das immer ein Gefühl von Knappheit und Mangel bei allen Arten von Quellen und Möglichkeiten verursacht.

All diese Offenbarungen geschahen innerhalb von nur 30 Minuten. Dann bat ich den Gefängniswärter, mein Zelle wieder zu öffnen. Ich ging im Gefühl hinaus, frei zu sein, um anderen zu helfen, ohne irgendwie begrenzt zu sein. Zuversichtlich wusste ich, das ich nur in dem sein konnte, was meines Vaters ist und dass die Werke, die ich tun würde, gewiss das Ergebnis der Tätigkeit der göttlichen Intelligenz seien, die aus meinem Verständnis und Wissen kamen.

Ich konnte mehr als 400 Insassen die Christliche Wissenschaft vermitteln und half weiteren Hunderten durch [seelsorgerische] Beratung und Heilung aller Art. Die erstaunlichsten Heilungen, die ich bezeugte, waren solche von charakterlichen Umwandlungen.

Marco Aurelio Pacifici Performancemax@terra.com.br

[Dank der Spenden am Spenden-Dienstag konnten wir unsere meisten Bedürfnisse abdecken. Allerdings müssen wir noch bis zum 31.12.15 die ganzen Mittel für erforderliche Wartungen aufbringen (noch 11.300 $), um die versprochenen Verdoppelungen zu erhalten. Diese und andere Bedürfnisse befinden sich an unserem Gabenbaum mit Spenden ab 1$. Gott segne euch für euren Klick [clicking here ] und für die Wahl eures Geschenks, um es unter den Weihnachtsbaum zu legen. Jede Gabe zählt!]

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

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