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Freut euch über unseren Schöpfer - in der vollen Überzeugung, dass Er die einzige Schöpferkraft ist

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, December 14th, 2015

[Freut euch über unseren Schöpfer - in der vollen Überzeugung, dass Er die einzige Schöpferkraft ist]

Metaphysische Ideen zur Anwendung für die Bibellektion mit dem Thema

„Hat sich das Universum, einschließlich des Menschen, durch atomare Kraft entwickelt?“

Für die Woche vom 14. bis 20. Dezember 2015

ausgearbeitet von

Craig L. Ghishlin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett) craig.ghislincs@icloud.com / +1(630) 830-8683

Die meisten Menschen meinen heute, dass dieses Wochenthema etwas veraltet sei. Sogar die meisten religiös eingestellten Menschen akzeptieren heute im allgemeinen die Urknall-Theorie, ohne sie in Frage zu stellen. Zu Mrs. Eddys Zeit wandelte sich die Atom-Theorie gerade vom philosophischen zu einem beobachtbaren und messbaren Phänomen. Darwins Entwicklungstheorie wurde auch immer mehr akzeptiert. Schnell grenzten sich die Kreationisten von den an die Evolution Glaubenden ab. Heute nun mischen sich auch noch diejenigen in die Debatte ein, die an „Intelligent Design“ glauben. Aber Mrs. Eddy ging auf diese Themen ganz anders ein, als die meisten Religionslehrer. Die Christliche Wissenschaft spricht vom Wesen der Schöpfung selbst. Nach der Christlichen Wissenschaft kann Geist, Gott, nicht sein Gegenteil erzeugen - die Materie. Und die Materie kann Geist nicht hervorbringen. Deshalb ist die Materie weder Ursache noch Wirkung. Die Materie ist keine Bedingung, sondern eine Falschaussage über den Menschen und das Universum.

Die Urknall-Theorie geht von einer Singularität im All aus. Die geistige Schöpfung beginnt auch mit eine Singularität - mit der Allheit Gottes. Die Interpretation des Goldenen Textes durch den Theologen Albert Barnes (1798-1870) unterstützt diese Auffassung: „Das Universum ist eins. ... der Gott, der die Erde beherrscht, regiert im Himmel; und was einen Teil des Universums betrifft, gilt für das ganze Universum.“ Das Wissen, dass Gott im Universum jede Erscheinung des Daseins regiert und dass das Wirkliche geistig ist - nicht materiell - ist Grund zum freudigen Feiern.

Im Wechselseitigen Lesen gibt es mehrere Verse, die Gottes allerhabene Majestät betonen. Gott ist „der Erste“ und „auch der Letzte“. Er ruft das Universum ins Dasein und regiert es. Es gibt keine Zufallsereignisse in Gottes Universum, weil alles seine vollständige Ordnung hat. Es gibt keine schöpferische Kraft außer Gott. Er ordnet alles und veranlasst alles, was es gibt. Das gilt nicht nur im großen Maßstab, wenn man den Himmel betrachtet, sondern auch im Kleinen, einschließlich der Entfaltung jeder individuellen Identität.

Abschnitt 1: Gott ist die einzige schöpferische Kraft im Universum.

Der erste Abschnitt beginnt im großen Maßstab. Wir haben das zwar schon einmal gesagt, aber das Wort, das wir mit „geschaffen“ übersetzen, kommt vom griechischen bara - dem Sein, etwas Neues zu geben. Und nach Barnes hat dieses Verb „... [bara] immer Gott zum Thema ,,, die Schöpfung ist nicht auf einen einzelnen Zeitpunkt begrenzt. Immer, wenn etwas absolut Neues entsteht - , das nichts mit irgend etwas zu tun hat, das es bereits gibt -, dann wird es ins Dasein gerufen, dann gibt es Schöpfung. ...“ Mit anderen Worten, wahre Schöpfung geht nicht aus etwas anderem hervor, wie der Methodist Adam Clarke erklärt: „Die Annahme, dass Gott alle Dinge aus schon existierendem Ewigem formt, ist gewiss absurd, denn wenn es ein ewiges Wesen neben dem ewigen Gott gäbe, dann müsste es zwei selbst existierende Ewige Wesen geben, was ein offensichtlicher Widerspruch ist.“ Diese Überlegungen ähneln einigen Aussagen Mrs. Eddys recht gut.

Auch das Neue Testament bezeichnet Gott als einzige schöpferischen Kraft, und Johannes spricht vom Wort, das zugleich mit Gott am Anfang steht. (B2) Bei vorangegangenen Lektionen haben wir ausführlich über die Bedeutung des Wortes gesprochen, aber kurz gesagt bedeutet es „den Gedanken und den zum Ausdruck gekommenen Gedanken.“ Deshalb wird Jesus als Sohn Gottes identifiziert, der selbst Ausdruck Gottes für die Menschheit ist.

Der Schreiber des Psalms sagt uns, dass Gottes Wort „fest im Himmel“ ist. (B3) Das heißt „fest gegründet“. Da ist kein Platz für einen Zufall. Gott hat alles, was es gibt, gemacht, und es ist natürlich, daraus zu schließen, das Er Seine Herrschaft über Seine Schöpfung erhält. (B4) Gottes Werk ist von Dauer. Verglichen mit der Unermesslichkeit des Universums, scheint der Mensch recht unbedeutend zu sein (B5) und doch hat er das Vorrecht der Herrschaft über die ganze Erde. [s. Warrens PS] Trotzdem unterliegt alles von Menschen Gemachte der Veränderung und dem Verfall, während Gottes Werk ewig ist. Ps 104:31 (B6) ist eines von vielen Zitaten in dieser Lektion, das von der Freude über die Schöpfung spricht.

Aus unserem Lehrbuch erfahren wir, dass „Anfang“ sich nicht notwendig auf einen Zeitpunkt beziehen muss. Es bezeichnet „das Einzige“ (S1). Das ist bezeichnend, denn es bedeutet, dass es keine andere Schöpfung gibt - keine parallele und keine in Konkurrenz zur geistigen Schöpfung. Alles Wirkliche kommt vom Geist, von Gott. Leben kann sich einfach nicht aus der Materie oder aus dem Nicht-Intelligenten ergeben. Es kommt aus der Seele (S2). Die Christliche Wissenschaft betrachtet das ganze Universum als die geistige Schöpfung Gottes, der Geist ist. Wissenschaft und Gesundheit stellt fest, dass jede andere Theorie, die sich auf den Augenschein der Sinne gründet, etwas Mystisches ist. (S4) Heute bezeichnet ein solches Enigma ein mystisches Puzzle, aber zu Mrs. Eddys Zeiten bedeutete ein Enigma etwas mit einer verborgenen Botschaft. Also, was meint ihr, was das bedeutet? Könnte es sein, dass die Schöpfung, die wir sehen, mehr enthält, als das Auge wahrnimmt? Vielleicht ist das, was wir sehen, nur der Schatten dessen, was wirklich existiert. [Wie es Mrs. Eddy in den Vermischten Schriften ausdrückt: „Aus unserer unreifen Auffassung von geistigen Dingen laßt uns von den Schönheiten des sinnlichen Universums sagen: „Ich liebe eure Verheißung, und einst werde ich die geistige Wirklichkeit und Substanz von Form, Licht und Farbe erkennen, von dem, was ich jetzt durch euch nur schwach wahrnehme, und in diesem Wissen gebe ich mich zufrieden. Die Materie

ist ein vergänglicher Begriff des sterblichen Gemüts, und das sterbliche Gemüt stellt die Schönheit, Größe und Herrlichkeit des unsterblichen Gemüts nur mangelhaft dar.“ (Verm. 87: 6)] Während die Welt materielle Theorien als wissenschaftliche Tatsachen hinnimmt, meint unsere Führerin, dass „sich der Ausdruck Wissenschaft nur auf die Gesetze Gottes und Seine Regierung des Universums“ bezieht. (S5) Sie akzeptiert das als gegeben und weis, dass wenn es wahr ist, dann muss es demonstrierbar sein (S6).

Abschnitt 2: Ein Vater!

Eine Reihe von Kommentatoren meint, dass sich die Frage des Maleachi, „Haben wir nicht alle einen Vater?“(B7) entweder auf Abraham oder Adam bezieht, weil der Prophet im Zusammenhang seines Textes von der Heirat mit fremden statt hebräischen Frauen spricht. Geistig gesehen können wir den Ausdruck „einen Vater“ auf Gott beziehen. Uns können die Worte, „haben wir nicht alle einen Vater“ ein Aufruf zum Frieden sein, denn mit einem Vater sind wir alle Brüder. In unserer Welt heute sind viele versucht, durch Furcht und Intoleranz Grenzen zwischen Nationalitäten, Rassen und Religionen zu ziehen. Die Anerkennung, dass Gott der Vater aller ist, ist die einzige Antwort auf die Weltkonflikte. Wenn auch viele Armeen beteiligt sind, oder Schlachten gefochten werden, schließlich liegt unsere einzige Erlösung in unserem Verständnis und Vertrauen auf Gott, den Vater aller (B8).

Jesajas Aufruf an alle Völker (B9) bedeutet die universale Wichtigkeit der zu vermittelnden Botschaft, die Welt zu ermahnen, die vorherrschende Trägheit abzuschütteln. Der Prophet spricht davon, dass etwas absolut Neues passieren wird: „... ein Werk, wie es in der Welt noch nicht geschehen ist“ (nach dem englischen Theologen Matthew Poole (1624-1679) über B10 aus Jes. 43:15, 19, 21) In B10 finden sich auch die Worte: „Dieses Volk, das ich mir gebildet habe, es soll meinen Ruhm erzählen.“ Nach Matthew Poole bedeutet „... das ich mir gebildet habe ...“, „geschaffen, wie aus dem Nichts.“ Wieder setzt das einen schöpferischen Akt voraus. Und, wie schon gesagt, fordert es einen feierlichen Lobgesang, wenn diese Gelegenheiten kommen.

Unser Lehrbuch definiert „Vater“ als „Ewiges Leben; das eine Gemüt; das göttliche Prinzip, allgemein Gott genannt.“ (S7) Wenn man jeden Teil dieser Definition zerlegt, erkennt man die Sicherheit des endlosen Lebens, die keinen Bedrohungen und Gefahren unterliegt, die Ein-heit des Gemüts, die alle Missverständnisse, alle Furcht und alle Konflikte ausschließt und die Zuversicht, dass unser Ursprung sich im göttlichen Prinzip findet, nicht in menschlichen Gesetzen liegt. Von der Prämisse ausgehend, dass es nur ein Gemüt gibt, (S8) erhebt sich der Mensch über alle möglichen Konflikte. Dabei spielt die menschliche Abstammung keine Rolle, denn wir sind Gottes Nachkommen. Unser Dasein wird nicht von menschlicher Blutsverwandtschaft, von politischen Systemen, menschengemachten Lehren und religiösen Verboten regiert, sondern von dem Gesetz des göttlichen Lebens. (S9)

Die ganze Annahme von menschlicher Zeugung wird durch das Verständnis von Gott und von des Menschen geistigem Wesens aufgelöst. Alle wahre Schöpfung ist nicht das Produkt menschlicher Fortpflanzung, sondern eine Vermittlung des göttlichen Gemüts. (S10) Als solche muss sie gut sein. Des Menschen geistige Abstammung steht fest. So lange wir glauben, dass der Mensch ein Schöpfer sei, werden wir das nicht begreifen. (S11) Gottes Schöpfung ist keine Angelegenheit, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt - gleich ob so kurz, wie ein Blitz oder so lang, eine Woche oder Milliarden von Jahren. Alle Ideen Gottes haben immer existiert. Wir werden uns dieser Ideen bewusst, wenn wir unser geistiges Verständnis verbessern.

Abschnitt 3: Materielle, begrenzende Gesetze sind kein Hindernis für Gott.

Materielle Annahmen behaupten, die Bedingungen der Empfängnis und der Geburt zu regieren. Doch Gott als einzige schöpferische Kraft zu verstehen, das hebt diese materiellen Bedingungen auf. Die Geschichten von Elisabeth und Maria in dieser Lektion beschreiben beide die Überwindung materieller Schöpfungsgesetze. Wenn auch einige meinen, dass diese Berichte hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit umstritten seien, haben wir doch keinen Grund, sie anzuzweifeln. Beiden Berichten ist gemein, dass sie die Bedeutung der Qualität des Denkens betonen, das sich in den gesegneten Lebensabläufen manifestiert.

Auch das Umfeld dieser Geschichten ist von Bedeutung. Adam Clark weist darauf hin, dass der Besuch des Engels bei Zacharias in Jerusalem im Tempel stattfindet, zur Zeit des Gebets: „Wenn die Menschen und der Priester Hand in Hand und im Herzen vereint gehen, um Gott aufzunehmen, dann wird sie der Engel Seiner Gegenwart gewiss begleiten, und Gott wird unter ihnen erscheinen.“ (Nach Adam Clarke über den Engel, der Zacharias die Geburt des Johannes ankündigt.)

In jeder dieser beiden Geschichten gibt es einen Augenblick des Erstaunens, wenn die Engelsbotschaft zuerst gehört wird. Zacharias mag bezweifelt haben, dass er und seine Frau nach einem Leben in Unfruchtbarkeit und in fortgeschrittenem Alter noch ein Kind bekommen könnten, doch der Hinweis auf die Stärke des Glaubens des Zacharias an die göttliche Botschaft, findet sich in der Bedeutung des Namens des Engels. „Gabriel“ leitet sich aus einem hebräischen Wort ab, das „die Macht und Stärke Gottes“ bedeutet.

Obwohl er von Stummheit betroffen war, ließ sich Zacharias nicht von seiner Arbeit abbringen. Er ließ auch nicht alles fallen, um zu seiner Frau zu eilen und ihr alles zu berichten. Getreu beendete er seine Arbeit und befolgte den normalen Ablauf seiner heiligen Tätigkeit.

Nach seiner Rückkehr nach Hause wurden die Worte des Engels wahr. Elisabeth empfing und verbarg sich fünf Monate lang - sie pflegte die sich entwickelnde Idee und schütze sie so vor dem Gerede und der Ungläubigkeit der anderen. Die Juden betrachteten Unfruchtbarkeit als Zeichen von Gottes Missbilligung aus gewöhnlich unmoralischen Gründen. Ein Kind zu bekommen war ein Zeichen für Gottes Wohlwollen. Was für beide dieser Berichte gilt, so sollen „Freude und Wonne“ die Geburt des Johannes begleiten: „viele werden sich über seine Geburt freuen.“ - „Er wird der Priester Gottes zum Wohl der Menschenmenge sein, die durch seine Predigt von ihren irrigen Wegen abgebracht und zu Gott, ihrem Erlöser, hin gewendet werden.“ (Nach Adam Clarke)

In dieser Geschichte ist deutlich, dass Gott das ganze Ereignis vollständig regiert. Liebe ist Vater und Mutter von allem (S12). Man mag versucht sein zu meinen, dass in Fällen wie bei Elisabeth und Zacharias Gott einen menschlichen biologischen Vorgang führt. Aber Geist manipuliert nichts, das es nicht gibt - kann das auch nicht tun. Der Mensch ist völlig geistig, und Geist führt die Gedanken „in ihre geeigneten Kanäle“. (S13)

Wörterbücher definieren Wunder als übernatürliche Ereignisse, die nicht durch natürliche oder wissenschaftliche Gesetze erklärbar sind, aber das Lehrbuch sagt, dass Wunder in der Wissenschaft unmöglich sind. (S14) Was der menschliche Sinn ein Wunder nennt, ist völlig natürlich, denn sogenannte Wunder stimmen mit Gottes Gesetz überein, „denn die Wissenschaft erklärt die Natur“. In der Wissenschaft wird die Natur als [die Summe] der Gesetze Gottes verstanden, nicht als Gesetze des physischen Weltalls. Die Aufmerksamkeit des Zacharias und der Elisabeth für das göttliche Gesetz befähigte sie, ihren Sohn Johannes zu empfangen, der in Wirklichkeit immer bei Gott, dem göttlichen Prinzip, existiert hat. Sie waren empfänglich für den Engel und fühlten seine Kraft. Sie waren beide bereit, „auf Gott [zu warten]“ und dann „vorwärts [zu drängen]“ (S16), bis sie die Erfüllung der Verheißung Gottes bezeugen konnten. Seid ihr auch offen für die Botschaften des Gabriel, wenn euch materielle Hindernisse entgegenstehen?

Abschnitt 4: Mit Gott wird nichts unmöglich sein.

Auch Maria war voller geistiger Eigenschaften, was sie befähigte, für die Engelsbotschaft empfänglich zu sein. Psalm 34 (B13) zeigt einerseits ein Vorbild, dem wir folgen können, als auch eine gute Beschreibung der Eigenschaften in Marias Denken -, der „bewussten Gemeinschaft [Marias] mit Gott“ (W.u.G.29:32-1), auf die sich Mrs. Eddy bezieht. Wie der Psalmist, so sah auch Maria das Gesetz Gottes, das in allen Bereichen ihres Lebens aktiv war, und sie pries Ihn in guten und in schlechten Zeiten. Eine andere Eigenschaft, die in all diesen Berichten und in den Psalmen evident ist, ist die Bereitschaft, die Anerkennung der Güte Gottes anderen mitzuteilen.

Betrachten wir die Eigenschaften Marias, die sich bei der Verkündigung zeigten. (B14) Maria stammte nicht aus vermögenden Kreisen. Sie war ein einfaches Mädchen, das demütig und ergeben lebte. Der Ausdruck „Begnadete“ bedeutet, dass ihr Gnade und Anmut zuteil waren. Sie war voller gütiger Gewohnheiten. Maria war bereit, den Engel zu empfangen und zu lernen. Ihr wurde gesagt: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten;“ Das ist die gleiche schöpferische Kraft, die alle Dinge ins Dasein bringt, vollständig unabhängig von materiellen Zeugungsvorgängen. Maria wurde von der ewigen göttlichen Natur übernommen.

Auch hat sie erfahren, dass Elisabeth, die als unfruchtbar galt, jetzt einen Sohn erwartet. Und mit dieser Ankündigung kommt auch die Gewissheit, dass „bei Gott kein Ding unmöglich“ ist. Maria akzeptiert ihre Rolle vollständig. Slarke fasst ihre Gefühle in diesen Worten zusammen: „Ich glaube alles, was du sagst, und ich bin ganz und gar bereit, deinen Geboten zu folgen und die Ziele deiner mich betreffenden Gnade zu verwirklichen.“ Das ist auch ein Vorbild für uns, wenn wir daran arbeiten, Gottes schöpferische Kraft besser zu verstehen.

Mrs. Eddy sagt uns, dass Marias Empfängnis Jesu rein geistig war. (S17) Es war „die Erleuchtung von Marias geistigem Sinn“, die das materielle Gesetz der Zeugung zum Schweigen brachte. (S18) Es war der Heilige Geist oder, wie Mrs. Eddy es zum Teil definiert, „die Entwicklung des ewigen Lebens, der ewigen Wahrheit und Liebe,“ was sie überschattete. Der Christus ist immer eins mit Gott, und Marias Reinheit befähigte sie, diese Idee wahrzunehmen. „Jesus,“ schreibt unsere Führerin, „war der Abkömmling von Marias bewusster Gemeinschaft mit Gott.“ (S18) Das weist darauf hin, dass die Ankunft Jesu kein wunderbarer Eingriff war, sondern das Erwachen zu der Anerkennung der Wirklichkeit Gottes als dem einzigen Schöpfer - dem Vater-Mutter aller.

Abschnitt 5: Meine Seele erhebt den Herrn [*s.a. weitere Ausführung zur Weihnachtsgeschichte nach Lukas.]

Die Worte Zephanias (B15) bestätigen Gottes allmächtige Kraft und erinnern uns wieder daran, dass Freude alles begleitet, was Gott tut.

Elisabeths große Freude bei der Ankunft Marias ließ das Kind in ihrem Bauch hüpfen (B16). Beide, Maria und Elisabeth, hatten sich vollständig auf die Bedeutung dieser Ereignisse eingestellt. Elisabeth, erfüllt vom Heiligen Geist, wiederholte alles, was der Engel Maria schon gesagt hatte. Für Maria war das eine Bestätigung der großen Dinge, die geschehen waren. Elisabeth war in dieser Hinsicht auch nicht befangen. „Elisabeth rief laut“, sodass alle im Haus es hören konnten, was sie sagte. John Gill (1697-1771) schreibt: „Sie sprach mit großer Heftigkeit der Seele und mit der Stärke der Liebe, weil sie unter dem starken Eindruck des Geistes Gottes stand. ...“

Wie schon zuvor, ist Maria durch ihre Empfänglichkeit für die göttliche Botschaft gesegnet. Marias vom Herzen kommendes Lob ging weit über den Lippendienst hinaus. Ihre ganze Seele lobte den Herrn. Gott tat etwas „Neues, ein Großes und noch nie Dagewesenes“, und es war wunderbar.

Maria und Elisabeth verbrachten einige Monate zusammen, demütig und in großer Hochachtung für Gottes großes Werk an uns in ihnen. Als Elisabeth gebar, freuten sich alle Nachbarn mit ihr.

Diese Lektion gilt auch für uns. In der heutigen Welt mit SMS und ständigen Updates über unseren Zustand ziemt es sich für uns, ein wenig innezuhalten. Nimm dir die Zeit, um sorgfältig und für dich, eine neue Idee liebevoll aufzunehmen. Es wird viele Gelegenheiten geben, sie mitzuteilen, wenn die Zeit reif dafür ist. Christen haben immer Grund zur Freude. Das mag die Welt nicht sehen oder verstehen, aber Gott weiß es. (S21) Obwohl die Umstände für Jesu Empfängnis und Geburt einmalig waren. so zeigte sich doch die zugrundeliegende geistige Tatsache, dass Gott der Urheber des Menschen ist, auch so überzeugend in der Geburt des Johannes. Dir zugrundeliegende geistige Wirklichkeit der Schöpfung gilt für alle und für alle Zeiten. Gottes Nachkommen, „sind in und vom Geist ... und daher von ewiger Dauer.“ (S22)

Alle materiellen Entwicklungstheorien setzen die Materie an die erste Stelle und Gott an die zweite -, wenn sie Ihn überhaupt in Betracht ziehen. Des Menschen wahre Entfaltung geschieht nicht durch Atomtheorien oder durch die Evolutionstheorie, sondern durch geistige Entwicklung. (S23) Inspiriertes Denken, wie es von Zacharias, Elisabeth und Maria veranschaulicht wird, beweist, dass wir aus dem Druck des materiellen Gesetzes herauskommen können, um die wahre Schöpfung zu verstehen und zu erfahren. Aber wir können nicht beides haben [die materielle und die geistige Sicht]. Es gibt nur eine Kraft, nämlich Gott. Und Er ist die Einzige schöpferische Kraft im Universum. (S24)

Abschnitt 6: „Vor Grundlegung der Welt“.

Die Bibel wurde zusammengestellt, bevor moderne Schöpfungs- und Evolutionstheorien entstanden, doch selbst in lange zurückliegenden Zeiten gab es reichlich miteinander wetteifernde Meinungen über die Schöpfung. Jede Region hatte ihre eigene Schöpfungsgeschichte, und jede diente einer Vielzahl von Gottheiten. Die Bemühungen, die Botschaft von einem allerhabenen Gott zu verbreiten, der über der ganzen Schöpfung steht, ist immer auf Widerstand durch örtliche Glaubensannahmen gestoßen. Die Aussagen in der Heiligen Schrift, die gebraucht wurden, um verbreiteten Glaubensrichtungen der damaligen Zeit entgegenzutreten, können auch in modernen Zeiten noch gelten.

Die Heilige Schrift geht davon aus, dass Gott über allem steht. Er hat alles geschaffen und besitzt die Rechtsgewalt über alles Geschaffene. (B17) Früher haben andere Götter und in modernen Zeiten andere Theorien versucht, Gesetze zu schaffen, die die Menschen und das Universum regieren, aber sie sind immer noch machtlos, denn Gott ist der einzige Schöpfer (B18). Der Psalmist schreibt: „Ehe die Berge wurden“ (sie galten als die stabilsten Bestandteile der Schöpfung) „und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ (B19)

Jesus ging bei diesen Überlegungen noch einen Schritt weiter, indem er sagte, dass seine Einheit mit Gott bestand „bevor die Welt war“. (B20) Der Psalmist freut sich über Gottes herrliche Werke. Nach Barnes heißt der Satz, „Ich danke dir“ (KJV: Ich will dich loben), sich „nicht nur wundern, was so groß und herrlich ist, sondern ich will dich öffentlich als Weisen, Heiligen und Guten verehren; dem Liebe und Dankbarkeit zusteht.“ Das erinnert mich daran, wie Elisabeth laut Gottes kreative Kraft anerkannte. Ähnlich bedeutet der Satz „das erkennt meine Seele sehr wohl“, (B21) „ich bin vollkommen davon überzeugt.“ Das klingt sehr stark nach Marias Erklärung: „Meine Seele erhebt den Herrn.“ Wenn uns die Wahrheit klar ist, können wir unsere Freude nicht zurückhalten.

Mary Baker Eddy war auch sehr deutlich, wenn es darum ging, Gottes absolute Oberhoheit öffentlich zu verkünden: „Die wissenschaftlich göttliche Schöpfung verkündet das unsterbliche Gemüt und das von Gott erschaffene Universum.“ (S27) Sie findet es unbegreiflich, die Materie als Macht in der Schöpfung zu betrachten. Die Materie ist nicht intelligent und kann sich nicht selber regieren. Sie kann auch kein Produkt des Geistes sein (S28). Geist hat die Materie nicht geschaffen; das Universum und der Mensch sind Ideen, nicht Objekte. Die Materie hat keine Macht, sich fortzupflanzen (S30). Der Mensch ist die Reflexion des unendlichen Gottes, und das ist alles, was es gibt. (S31) Er ist voll davon überzeugt, dass Gott die einzige kreative Kraft ist; dass Seine Schöpfung geistig ist und nicht materiell; und da wir bereit sind, das zu leben, berechtigt es uns, das zu erklären, und das bringt uns große Freiheit. Wie können wir anders, als uns zu freuen?

[Warrens PS Nr. 1: Craig hat eine erstaunliche Arbeit geleistet, indem er Anwendungsmöglichkeiten der Weihnachtsgeschichten in dieser Lektion für uns aufgezeigt hat. Wer noch mehr darüber hinaus erfahren möchte, kann auf der Internetseite von CedarS die Ausarbeitungen von Cobbey Crisler herunterladen:

CedarS online Met for Downloads of Cobbey’s insights: on citations B2 and B20

Bei dieser Gelegenheit möchte ich eine Antwort auf die vielen Fragen geben, die nach den Ausarbeitungen von Cobbey Crisler fragen.

Weil meine Mutter, Ruth E. Huff , die Cedars-Camps gegründet hat, an drei Reisen nach Israel mit Cobbey Crisler und Jannet Crisler teilgenommen hat, und auch viele Jahre lang seine CDs betreut hat, besitze ich viele seiner Bänder und CDs mit Genehmigung von Jannet Crisler und konnte seine hilfreichen Einsichten über viele Jahre bei CdedaS verwenden. Audioversionen seiner Ansprachen sind schon lange verfügbar über:

CedarS online Met for Downloads of Cobbey’s insights: on citations B2 and B20

oder über

http://www.daycroftschool.org/announcements/cobbey-crisler-bible-talks/

Warrens PS Nr. 2: Viel Spaß - mit kindlicher Empfänglichkeit - „macht für dich im Lichte Raum“, um Christi Reich Gottes, das bereits in Dir ist, willkommen zu heißen und weiterzugeben. Ich denke gerne daran, dass es nie zu spät ist, „eine glückliche Kindheit zu erleben“.

Warrens PS Nr. 3: Dank der regelmäßigen Spenden und der letzten Spender haben wir große Fortschritte in Richtung auf unseren Bedarf gemacht. Allen Spendern herzlichen Dank! Bis zum Jahresende müssen wir aber noch die 25.000 $ voll bekommen, um die entsprechende Gegenspende zu erhalten. (noch 9.113 $)

Eine wunderbare Antwort auf Gebet wäre auch, eine monatliche Spende über das Internet einzurichten: http://www.cedarscamps.org/giving/]

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

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