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Ändere Dein Lied durch das Verständnis der Seele!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, February 9th, 2015

Ändere Dein Lied durch das Verständnis der Seele!

Gedanken zur Anwendung für die christlich-wissenschaftliche

Bibellektion über

Seele

für die Woche vom 9. bis 15 Februar 2015

ausgearbeitet von

Craig L. Ghislin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett) craig.ghislincs@icloud.com / +1(630) 830-8683

Manchmal sprechen die Leute von der „Tonspur ihres Lebens“. Die Tonspur eines Films soll die Handlung bereichern oder betonen, aber auch die Gefühle bei den einzelnen Szenen verstärken. Zusätzlich zum Hauptmotiv eines Films gibt es immer wiederkehrende musikalische Motive. Jeder Freund des Films „Krieg der Sterne“ ahnt Probleme, wenn er das Darth-Vader-Motiv hört. Ähnliches gilt für die ersten beiden Töne aus dem „Weißen Hai“. Fast überall erkennt man in diesen Tönen einen Vorboten der Gefahr. Aber wie klingt die Tonspur Deines Lebens? Wären das Töne in Moll mit klagenden Streichern besetzt oder lautstarker Krach wie von Heavy Metal gespielt - vielleicht eine große Symphonie, Jazzmusik, Country Music oder eine sanfte Weise auf der Ukulele?

In Goldenen Text singt der Psalmist ein Lied zur Ehre Gottes, statt von den auf ihn zu kommenden Problemen. Nicht alle Psalmen beginnen so hoffnungsvoll. Einige beginnen recht niederdrückend, aber alle kommen auf den Weg zum Lob Gottes zurück, selbst inmitten einer Herausforderung.

In unserem Leben tauchen oft unerwünschte Klangmotive auf. Diese Melodien können falsche Charakterzüge vergrößern oder wiederkehrende Abläufe von Sünde, Krankheit und Tod wie einen ungeliebten Ohrwurm durch unseren kopf jagen. Aber immer haben wir Gelegenheit, diese Weisen durch das Verständnis der Seele zu verändern.

Im Wechselseitigen Lesen setzt sich der Psalmist das Ziel, Gott unermüdlich zu loben. Er will seinen Kopf oder seinen Mund nicht mit niederdrückenden, ärgerlichen, klagenden oder zweifelnden Worten füllen. Das Gotteslob und die Anerkennung Seiner Güte ist die einzige Angelegenheit, an der er interessiert ist - und das einzige Lied, das er singen will.

Er erwartet, dass andere sein Lied hören, dass sie es aufnehmen und mitsingen. Haben wir nicht alle schon erlebt, dass wir einen kräftigen Anschub erleben, wenn ein inspirierter Mensch die Szene betritt? Der Psalmist gründet seinen Lobgesang auf belegte Berichte über Gottes Fürsorge, und er fordert andere auf: „Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist!“ - Probiert es selber aus! Er verspricht, dass alle, die auf Gott schauen, alles, was ihnen rechtmäßig für ihren Erfolg zusteht, erhalten werden.

Gleich, was uns entgegensteht, Gott ist immer bereit, uns zu helfen. Selbst die Zurückgewiesenen und die mit zerbrochenen Herzen können aus ihrer Notlage befreit werden. Da wird niemand vergessen.

Abschnitt 1: Die Knechtschaft gegen Freiheit tauschen.

Genau, wie der Psalmist es oft erwähnt, berichtet auch das 3. Buch Mose (Levitikus) von der unzerbrechlichen Beziehung zwischen Gott und seinem Volk. (B1) Gott brachte die Kinder Israel aus der Gefangenschaft, dass sie sich frei bewegen konnten. Unser Recht auf Heiligkeit kommt direkt von Gott. (B2)

Es gibt alle möglichen Arten der Fron, an die wir uns binden. Und wir können diese Ketten der sterblichen Annahme wie die unerwünschten Gesänge durch Lobgesänge ersetzen. (B3) Wenn wir Gott loben, werden wir aus der materiellen Vorstellung der Dinge herausgehoben, weil unsere Herzen auf Gott eingestellt sind. (B4)

Die bedrückenden Klänge der sterblichen Annahme kommen immer wieder auf uns zu, aber die himmlischen Melodien melden die dauerhafte Harmonie der Seele. (S1) Wenn wir Gott als Seele verstehen, so verändert sich das Bild, das wir von uns selbst haben, vom erdgebundenen Sterblichen zum freien Bildnis Gottes. Die erdgebundenen Ansichten behaupten nicht nur, uns festzuhalten, sie fordern auch, dass wir ihnen dienen und Tribut zollen. Aber niemals sind wir dem materiellen Sinn verpflichtet. Nur Gott allein sind wir zu Tribut verpflichtet. (S2) Und unsere Beziehung zu Gott gibt Freiheit, nicht Knechtschaft. Unser Lehrbuch sagt uns; „Gottes Sein ist Unendlichkeit, Freiheit, Harmonie und grenzenlose Seligkeit.“ Nur durch den geistigen Sinn erhalten wir dieses Verständnis von Seele.

Der allgemeine Gebrauch spricht von Seele als menschlicher Identität, die in einem Körper wohnt. Aber in der Wissenschaft ist Seele Gott. Es gibt nur eine Seele, und Seele ist niemals in der Materie eingeschlossen (S3, S4). Die Annahme, dass der Körper Leben und Empfindung hat, ist eine dieser falschen Weisen, die im sterblichen Glauben umgehen. Der Mensch als Bild der Seele ersetzt dieses Lied. (S5)

Für den menschlichen Sinn scheint es so, als seien die dauernden Herausforderungen die „harten Tatsachen des Lebens“. Aber sie sind überhaupt keine Tatsachen. Da Gott das einzige Gemüt ist, kann der Mensch auch nur wissen, was Gott weiß, und Gott weiß nur, was gut ist. Alles andere ist unwirklich. Gott hat es niemals geschaffen. Wenn wir anfangen, den harmonischen Klängen zu lauschen, indem wir den geistigen Sinn gebrauchen, werden sich die dunklen Bilder des materiellen Sinnes auflösen, sodass das wahre Bild hervorkommt. (S6) Dann begreifen wir, dass das wahre Lied nicht von uns kommt. Gott ist der einzige Sänger und wir sind Sein Gesang.

Abschnitt 2: Aus der Verzweiflung zur Hoffnung.

Hast Du jemals gemeint, man habe Dir den Teppich unter den Füßen weggezogen? Dass die Hilfe, mit der Du gerechnet hattest, weggenommen wurde? Wenn das so ist, dann magst du versucht sein, die traurigen Lieder vom Verlust zu spielen. Diese melancholischen Lieder der Verzweiflung lassen sich durch ein Lied der Hoffnung ersetzen. Menschliche Pläne und Beziehungen funktionieren nicht immer so, wie wir es wünschen. Aber Gott lässt uns nie im Stich. Gott ist der Ursprung allen Segens. Alles, was Gott hat, ist auch Unseres, und alles, was wir haben, stammt von Gott. (B6) Von Jeremia erfahren wir, dass Gott so glücklich ist, uns zu helfen, wie wir glücklich sind, dass uns geholfen wird. Der Theologe John Gil schreibt im 18. Jahrhundert über Gottes Beziehung zur Menschheit: „Er tut ihnen Gutes und das mit der größten Freude und dem größten Vergnügen; freudig erzeigt Er ihnen Seine Gnade, verschönert sie mit Seiner Seligkeit, findet Gefallen an ihrem Wohlergehen.“ (B8) Dieses Wohlergehen findet sich nicht in menschlichen Umständen, sondern in unserer Einheit mit Gott. Wie John Calvin feststellt: „Was immer wir in den Dingen der Welt suchen, kann uns nichts Gutes lassen, es sei denn, dass Gott mit uns versöhnt ist.“

Damit kommen wir zu der Geschichte von Ruth (B9). Ruth hatte ihre Heimat verlassen und vorher ihren Mann verloren. In jenen Tagen konnte das die reine Katastrophe bedeuten. Ihre Schwägerin Opra ging unter den gleichen Umständen zurück zu ihrem Volk, und die Geschichte vermerkt, „zurück zu ihren Göttern“. Ruth jedoch hielt sich eng an Naomi. Sie hatte alles verlassen und gelobte ihrer Schwiegermutter und dem Gott Israels die Treue. Aus der Geschichte geht auch hervor, dass sie ihre Hilfe nicht von Naomi erwartete, sondern, dass Gott sie führen und versorgen würde. Doch hat sie nicht einfach dagesessen und gewartet, dass etwas passierte. Sie war geschäftig und ging an die Arbeit.

Ihre Hingabe zu Gott blieb Boas nicht verborgen, in dessen Feld sie arbeitete. Boas hätte sie wegschicken können, denn für die Hebräer waren die Moabiter nicht geeignet, „in die Gemeinde des Herrn“ einzugehen. Ruth hat das auf keine Weise anerkannt, als sie sich vor Boas auf den Boden warf. Statt sie zurückzuweisen, gebrauchte Boas eine Metapher von den Jungvögeln, die unter Flügeln ihrer Mutter Zuflucht vor dem Raubvogel suchen.

Die Geschichte von Ruth zeigt: „In der göttlichen Wissenschaft wird der Mensch von Gott, ... erhalten.“ (S8) Wenn wir versucht sind, das Lied der Verzweiflung zu singen, können wir es zum Lied der Hoffnung machen und wissen, „Seele hat unendliche Mittel, ..“, die bereit sind, uns zu segnen. (S9) In unserem Lehrbuch wird erklärt, dass echte Philanthropie von unserer geistigen Familienbeziehung zu einander angetrieben wird. Diese brüderlichen Liebestaten segnen jeden. (S10)

Es ist wichtig, dass wir uns unseren Ausblick nicht durch menschliche Bilder diktieren lassen. Nur weil die Dinge für uns im Augenblick nicht günstig scheinen, so heißt das in keiner Weise, dass Gott unwillig oder unfähig wäre, uns zu heilen und zu erlösen, (S11) Unser Lehrbuch sagt, dass das rechte Verständnis von Gott die Harmonie wieder herstellt. Wir müssen das Lied der Disharmonie abstellen. Wenn wir die Dinge vom Standpunkt der Allheit Gottes aus betrachten, so können wir alle Dinge sehen, wie sie wirklich sind.

Ruth hat sich nicht weinend an Naomis Brust geworfen. Sie demonstrierte all die Eigenschaften, die im Lehrbuch als „ständiges Gebet“ beschrieben werden - nämlich: „Selbstvergessenheit, Reinheit und Warmherzigkeit“ (S12). Und wie wir im nächsten Abschnitt sehen werden, brachten ihr diese Eigenschaften unendliche Segnungen.

Abschnitt 3: Sinnlichkeit durch andauernde Eigenschaften der Seele verdrängt.

Ruth hatte ein gebet-erfülltes Lied in ihrem Herzen, durch das sie die Gedanken der Furcht und des Verlustes verdrängen konnte. Bei Gott suchte sie Schutz und Führung. Sie wurde zu Boas geführt, der sie heiratete (B11). Bei Jesaja finden wir eine allerliebste Beschreibung darüber, wie Gott uns so versorgt, wie ein Bräutigam seine Braut. (B10) Der „Mantel der Gerechtigkeit“ ist nicht einfach eine Decke. Er steht für eine Schutzkleidung und auch für den Schmuck. Der Bräutigam schmückt sich tatsächlich wie ein Priester, und die Braut, nachdem sie ihren Mann erhalten hat, „wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.“

Der Psalmist erinnert uns wieder daran, Gott zu lobpreisen, in dem festen Vertrauen, dass Er „den Einsamen ein Heim gitb“. (B12) Und Jesaja erklärt mutig, dass Gott für Sein Volk wie ein Ehemann ist - niemand wird dabei vergessen (B13, B14). Das ist eine Verheißung und eine Ermahnung. Und dieser Abschnitt lehrt uns etwas über die Wirkung der Seele in unseren menschlichen Beziehungen.

In unserer Zeit sind die Tonspuren für Beziehungen voll von Sinnlichkeit, Dekadenz, Eifersucht, Objekten der Begehrlichkeit und Lust. Das sind nicht die Lieder, die wir für eine dauerhafte, harmonische Beziehung brauchen. Mrs Eddys Definitionen für „Braut“ und „Bräutigam“ (S13) gehen in eine radikal andere Richtung. Statt veränderliche kulturelle Trends zu stützen, betont sie seelische Eigenschaften, die den Test der Zeit und Ewigkeit bestehen: Reinheit, Unschuld und Verständnis. Sie beschreibt weiterhin den Nutzen der individuellen Qualitäten, die die Bedürfnisse unseres Partners unterstützen. Während die vorherrschenden weiblichen Eigenschaften dazu beitragen, die männlichen zu erheben und zu reinigen, stärken die männlichen Qualitäten die weiblichen. Männliche und weibliche Qualitäten schließen sich nicht gegenseitig aus. „Beide Geschlechter“, schreibt Mrs. Eddy, „sollten liebevoll, rein, zärtlich und stark sein.“ (S14)

Einige Menschen meinen, die Ehe für eigennützige Zwecke nutzen zu können, andere wiederum meinen, die Ehe sei völlig veraltet und ein Hindernis für unsere natürlichen Neigungen. Mrs. Eddy hat das ganz klar anders gesehen. Sie sagte, dass sich wahres Glück in Selbstlosigkeit, Nobilität und Reinheit findet und dass wir durch die Befolgung moralischer Normen tatsächlich unsere Freiheit gewinnen. (S15) Wenn wir die sterbliche Weise durch die Gesänge der Seele ersetzen, hat das die Wirkung, dass alles auf eine höhere Ebene gehoben wird. Wir wollen auch sicher sein, dass wir mit unserem Partner auf der gleichen Wellenlänge arbeiten. Wenn beide auf die höheren Töne der Seele lauschen, hat die Beziehung eine starke Grundlage und als Ergebnis eine starke Bindung. Unser Verständnis von der Ehe auf eine höher Ebene zu erheben, nützt beiden Partnern und der Gesellschaft ganz allgemein (S16).

Unser Lehrbuch benutzt die Analogie eines unmusikalischen Ohrs, das Missklang mit Harmonie verwechselt. Das stimmt genau mit unserer Richtung überein, unsere Lieder heilig zu halten und so Harmonie in unsere Erfahrung zu bringen.

Abschnitt 4: Vom Missklang zur Harmonie

Wie schon zuvor, ermahnt uns der Psalmist, unseren heiligen Lobgesang von Tag zu Tag fortzuführen. (B15) Dankbarkeit für Gott sollte morgens das erste und abends das letzte sein, was wir denken. Aber wir alle wissen, wie das Dröhnen der Krankheit und Sünde uns manchmal unseren Frieden zu rauben versucht.

Selbst wenn unsere Herzen unter dem Gewicht der Sorgen niedergedrückt sind, mahnt uns der Psalmist, ein anderes Lied zu wählen. Der Theologe Albert Barnes schreibt: „... beunruhigt zu sein, bedeutet buchstäblich, dass man ,wie ein Bär brummt‘“. Er sagt über David: „Es gab eine hellere Seite, und er sollte sich an diese wenden und einen freundlicheren Blickpunkt über diese Angelegenheit finden. Er hatte seinem Gemüt gestattet, auf der dunklen Seite zu verweilen. Er hatte die entmutigenden Dinge seiner Lage wahrgenommen. Jetzt wusste er, dass das falsch war; dass es für einen Menschen wie ihn richtig war, in helleren Betrachtungen seine Zuflucht zu finden.“ Mit anderen Worten, er sollte aufhören, auf die dunkle Seite der Dinge zu schauen und durch eine Lüge zu erstarren. Wir alle können uns entscheiden, fröhlich zu sein -, ja, für die Kinder Gottes ist das eine Pflicht. Wenn Gott doch gegenwärtig ist, dann gibt es nie einen Grund, depressiv zu sein.

Christus Jesus hat niemals zugelassen, dass trübsinnige tiefe Töne seine auf der Seele beruhenden Ansichten dämpfen. Als der Aussätzige auf ihn zu kam (B17), muss Jesus mehr vom herrlichen Gesang seines Herzens beeindruckt gewesen sein, als vom Bild der Krankheit vor seinen Augen. Der Zustand des Aussätzigen wurde damals für verachtenswert, für ansteckend und unheilbar gehalten. Viele würden Sünde auf gleiche Weise kennzeichnen. Der Aussätzige stand vor einer furchtbaren Prognose und war von der ganzen Gesellschaft, von allem, was ihm lieb war, ausgeschlossen. Er muss wohl ernsthaft versucht gewesen sein, ein Klagelied der Verzweiflung anzustimmen. Doch er suchte einen besseren Weg. Als Ruth dem Boas begegnete, warf sie sich demütig auf den Boden. Ähnlich ging der Leprakranke auf Jesus zu, und Jesus reagierte augenblicklich mit der Berührung der heilenden Liebe.

Die materiellen Sinne missdeuten die Wirklichkeit gründlich. Sie können Seele überhaupt nicht begreifen, und Seele hat nichts mit unvollkommenen sterblichen Bildern zu tun (S17). Dem materiellen Sinn erscheint es, als ob die Seele in die Materie eingeflößt wird und sie belebt, aber diese Ansicht ist eine Illusion. Seele ist niemals in der Materie. Christus Jesus war lediglich auf die Wirklichkeit der Seele eingestellt und demonstrierte die heilende Wirkung der Wahrheit, indem er Sünde und Krankheit austrieb (S18). Materielle Bedingungen sind sterbliche Annahmen, die in der Gegenwart der Heiligkeit verblassen. Die Lehren der Christlichen Wissenschaft geben uns das Verständnis der Seele, das Sünde, Krankheit und Tod heilt, „ ... wie kein anderes System es kann“ (S20).

Abschnitt 5: Durchbrich den Kreislauf der Vererbung mit unserem geistigen Erbe!

Jesaja sagt uns, dass Gottes Diener sich nicht selber ernennt. Gott wählt seinen Diener, erhält ihn und verleiht ihm die göttliche Autorität durch den Geist, der auf ihm ruht. Gottes Diener singt immer ein neues Lied der Inspiration und des Lobes. Barnes merkt an, dass das „neue Lied“ keine liturgische Wiederholung von vergangenen Segnungen ist. Auch ist es keine naive Art von Glück, das man zur Schau stellt oder hinter dem man verborgene Furcht versteckt. Das „neue Lied“ ist jeden Tag völlig neu -. ein Lied noch nicht vernommen, in echter Anerkennung des allmächtigen Guten (B18). Christus Jesus war nicht nur jemand mit einem positiven Ausblick. Das Licht der Hoffnung, das Jesus brachte, war und ist ein direkter Ausdruck Gottes (B19). Dieses Licht kann die ganze Welt vom Dunkel befreien, denn es bringt das ganze Gewicht der göttlichen Autorität mit sich.

Die Heilung des blind Geborenen (B20) ist sowohl symbolisch als auch wörtlich zu verstehen. Die Jünger fragten Jesus: „Wer hat gesündigt, er oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?“ Gleicht das nicht der Frage, die wir stellen, wenn wir sagen, „Wie bin ich ein Sterblicher geworden? War das mein Gedanke? Oder ist das der Fehler meiner Eltern? Jesus sagt, dass der einzige Zweck ist, dass die Werke Gottes in uns manifestiert werden. Jesus zeigte seine äußerste Verachtung für die Annahme von Leben in der Materie. Er sagte dem Mann, dass er den Schmutz des materiellen Denkens abwaschen und sich der klaren Sicht des geistigen Seins erfreuen soll. So wie das Licht die dunkelste Nacht durchdringt, so durchdringt der Christus allen Trübsinn und befähigt uns, die Wahrheit zu sehen.

Die Frage der Jünger hing buchstäblich mit einem zu dieser Zeit vorherrschenden Glauben an die Seelenwanderung zusammen. Viele glaubten, dass die [gegenwärtigen] Leiden im Zusammenhang mit Sünden im Vorleben oder mit einer Strafe für die Sünden der Eltern stehen. In vieler Hinsicht entspricht das dem heutigen Glauben an Genetik und Erblichkeit. Die heilende Antwort Jesu verwarf jegliche Annahme der Vererbung, denn er wusste, dass dieser Menschen ein Kind des Geistes ist (S22). Sind wir verpflichtet, das Lied der Vererbung zu singen, wie ein unwillkommenes Lied, das wir nicht aus unserem Kopf herausbekommen. Nein! „Erblichkeit ist kein Gesetz.“ (S23) Erblichkeit ist nur eine mentale Suggestion, und das Licht des Christus durchbrennt sie direkt. (S24) Statt das Lied einer Erbkrankheit zu singen, können wir den Kreislauf durchbrechen und „eine neues Lied“ singen, ein Lied der ewigen Verwandtschaft mit unserem Schöpfer. Jedes Können und jede Fähigkeit, die wir haben, kommt direkt von Gott und kann weder gestört noch zerstört werden. Gott sieht, und als Seine Reflexion müssen wir das auch tun (S25). Die Tatsachen der Seele lösen „die dunklen Visionen des materiellen Sinnes in Harmonie und Unsterblichkeit auf. (S26) Wir können von der Endlosschleife der Vererbung loskommen. Wir können das (Ton-)Band wechseln und das neue Lied - voller Licht des Christus - in unsere Herzen bringen.

Abschnitt 6: Das Dunkel des Todes durch die Freude des Lebens ersetzen.

Das am wenigsten geliebte Lied im materiellen Denken ist das scheinbar unvermeidliche Requiem vom Leben in der Materie, das zum Tod führt. Es scheint, als ob dieses Lied aussagt, dass das Ende kommt und dass wir nichts dagegen tun können. So eine Behauptung kann dazu führen, dass wir ein Klagelied singen, aber das wahre Verständnis von der Unsterblichkeit der Seele lässt uns stattdessen ein freudiges Lied der Dankbarkeit singen.

Wir sollten niemals zulassen, dass wir diese elende Komposition vom Tod singen oder ihr zuhören. Gott bringt uns niemals auf den Weg der Auflösung. Der Weg des Lebens ist von Freude und Hoffnung erfüllt. (B21) Wie ein wiederkehrendes Lied-Motiv, erinnert der Psalmist die Kinder Israel immer wieder daran, wie Gott sie von den Ägyptern erlöst hat. Auch wir können unser Lied des Lebens zu der lieblichen Melodie vorhergegangener Demonstrationen komponieren (B22). Wir können verwenden, was wir von Seele wissen, um Verzweiflung durch Vertrauen, Zuversicht und Sicherheit zu ersetzen. (B23)

Materielle, so genannte Vergnügen, so sicher sie auch zu sein scheinen, sind zum Verschwinden verurteilt. Unsere wahre Zuversicht und unser Glück sind die ewigen Freuden der Seele. Verlust, Enttäuschung, Trauerfall, Krankheit, Sünde und Tod sind im Bereich der Seele unbekannt. In der Seele ist ewiger Fortschritt enthalten, kompromisslose Vollkommenheit und unbegrenzte Glückseligkeit.

Wenn wir die falsche Annahme aufgeben, dass Seele im Körper sei, können wir anfangen zu begreifen, was Leben wirklich ist. Wenn wir im Leben leben, leben wir in Gott. Wir haben keine Seele, die Wiedergutmachung braucht. Das Verständnis, dass wir tatsächlich in der Seele leben, ist unsere Wiedergutmachung. (S27) Dieser himmlische Zustand ist ohne Sünde, harmonisch, schön, gut, vollkommen; und wenn wir das durch die Anerkennung des Christus-Bewusstseins verstehen, das nur weiß, was Gott weiß, dann werden wir darin (S28) den einzigen Zustand finden, in dem wir immer waren. Selbst wenn uns scheinbar ein Meer der Furcht umgibt, der Dunkelheit und der Verzweiflung, wird der Christus uns aus dem materiellen Sinn in die herrliche Wirklichkeit der Seele führen. (S29)

Also, welche Lieder werden wir auf unserer Tonspur akzeptieren? Die Wahrheit zwingt uns, die Themen der Knechtschaft, der Verzweiflung, der Sinnlichkeit, der Krankheit, der Sünde und des Todes auszutauschen gegen die erfreulichen Melodien der Seele, die mit Freiheit, Hoffnung, reiner Freude, Gesundheit und immerwährendem Leben erfüllt sind. Diese Tonspur ist es wert, gehört und gesungen zu werden.

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

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[Zusätzliche Anmerkung des Direktors: Diese metaphysische Ausarbeitung ist die jüngste einer fortlaufenden 13-jährigen Serie der CedarS Bibellektionen – den sogenannten „Mets“, die im wöchentlichen Wechsel von Praktikern aus dem CedarS Camp und gelegentlich auch anderen Metaphysikern beigesteuert werden. Die wöchentlichen Angebote sind dazu gedacht, das weitere Studium und die Anwendung der Ideen aus der Lektion anzuregen sowie Schüler und Lehrer in den Sonntagsschulen zu stärken. Ursprünglich wurden sie nur an meine Sonntagsschüler und die Lehrer im CedarS Camp geschickt, die zuhause und in ihren Sonntagsschulen auf die gleiche Weise studieren wollten wie im Camp. Die CedarS metaphysischen Ausarbeitungen sind nicht als „endgültige Schlussfolgerungen“ zu verstehen und sie sollen keineswegs das tägliche Studium der Lektion ersetzen. Die Gedanken in den Ausarbeitungen bieten lediglich Hintergrundinformationen und weitere Einblicke innerhalb des Studiums der Wochenlektion an. Die wöchentlichen Bibellektionen sind von der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft urheberrechtlich geschützt, werden im Vierteljahresheft abgedruckt und sind in vielerlei Formaten in den christlich-wissenschaftlichen Leseräumen oder online unter eBibleLesson.com oder myBibleLesson.com erhältlich. Zitate, auf die sich die metaphysische Ausarbeitung („Met“) bezieht (z.B. B-1 und S-28) stammen aus der Bibel (B-1 bis B-26) und dem christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S-1 bis S-32). Die Bibel sowie Wissenschaft und Gesundheit sind die einzigen Prediger der christlich-wissenschaftlichen Kirchen. Die Bibel-Lektion ist die Predigt, die weltweit in den Gottesdiensten der Christlichen Wissenschaft gelesen wird. Die Lektionspredigt spricht durch Christus zu jedem Menschen, liefert einzigartige Einblicke und ist für jeden praktisch anwendbar. Wir sind dankbar, dass du diese Ausarbeitung angefordert hast und hoffen, dass einige Ideen hilfreich sind - für deine tägliche geistige Reise, deinem tieferen Verständnis der Bücher und einer innigen Beziehung mit Christus - dem Tröster und Pastor.]

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