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Bete den Vater im Geist und in der Wahrheit an!

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, February 2nd, 2015

[Bete den Vater im Geist und in der Wahrheit an!]

Geist

in der Woche

vom 2. bis zum 8. Februar 2015

Von Rick Stewart, CS Dresden, Germany

RickStewartCS@aol.com Tel. +49 351 312 4736

[Ergänzungen in eckigen Klammern und Kursivschrift von CedarS-Direktor Warren Huff, dankbar für alle schon erhaltenen und auch für die noch kommenden nötigen Spenden. Jetzt, wo täglich die Anmeldungen zum Sommercamp hereinkommen, wird die Versorgung durch die Liebe vielen die Teilnahme ermöglichen. Wer möchte nicht ein Engel sein, um einen Aufenthalt bei CedarS zu ermöglichen, der ein Leben verändern könnte?]

Als ich in dieser Woche begann, die Bibellektion zu studieren, wanderten meine Gedanken etwa 30 Jahre zurück. Damals in den 1980er Jahren lebte ich einige Jahre in einem Blockhaus, das etwa 32 km von Ocala in Florida entfernt war. Aber ich hatte einen Nachbarn in dem hübschen kleinen Teich neben meinem Blockhaus, einen knapp 2 Meter großen Alligator, den ich „Clapper“ nannte, wegen seiner lauten Fressgeräusche. Ich freute mich, wenn ich ihn am Tag zu Gesicht bekam, aber es war mir auch klar, dass er groß genug war, um für meinen Hund, den ich Black Jack nannte, eine Gefahr zu sein - einen Gordon Setter. Als ich an einem Abend auf der Terrasse Abendbrot aß, hörte ich Black Jack hysterisch bellen. Ich schaute zum Teich und sah Black Jack mitten im Wasser, und er schien damit zu kämpfen, den Kopf über dem Wasser zu halten. Ich rannte sofort zur Haustür hinaus und sprang ins Wasser. Ich wollte ihm zu Hilfe kommen und seinen Kopf über das Wasser halten. Offensichtlich versuchte der Alligator, ihn unter das Wasser zu ziehen. Ich betete, rannte, schwamm und schrie in höchsten Tönen, „ nein, nein , nein”. Mitten im Teich angekommen und bis zum Hals im Wasser stehend, begriff ich plötzlich, was wirklich vorging. Da war kein Alligator, der meinen Hund verschlingen wollte. Black Jack, eine Züchtung als Vogelhund, tat sein Bestes um einen “Purple Martin”, eine Hausschwalbenart, zu fangen, der nah an der Wasseroberfläche flog. Es gab keinen Alligator mit kräftigen Zähnen, nur einen Hund, der mit den Pfoten schwamm und im Wasser auf und ab tauchte, um einen Vogel zu fangen. Meine Stimmung verwandelte sich augenblicklich von panischer Angst in wortlosen Ärger - ich stand durchnässt in meiner vollen Bekleidung mitten im Teich.

Oh, wie doch eine Interpretation oder Fehlinterpretation unseren inneren Frieden beeinträchtigen kann, wenn sie sich auf den physischen Augenschein stützt. Wie leicht kann man aus dem, was die Sinne behaupten, die falschen Schlüsse ziehen. Oft können solche Fehlinterpretationen zu herzzerreißenden Ergebnissen führen. Wo ist unsere Hilfe, wenn wir in unsere heutigen Welt hinausgehen? Wie wäre es da mit unserer Bibellektion?

Man könnte meinen, da kommt die Lektion wie gerufen. Durch die heilende Botschaft der Bibelzitate und durch die Erklärungen aus Wissenschaft und Gesundheit erhalten wir Einsichten, die helfen werden, uns über Reaktionen aus Furcht und falschem Augenschein, der wirklich zu sein scheint, zu erheben. Mit Hilfe dieser Lektion werden wir uns mit Verständnis, Erkenntnis und Heilung mit unserer Welt befassen. Wir werden uns über Hass, Fehlurteil und Vorurteil erheben und mit Hilfe des Christus erfahren, wie wir Gott im Geist und in der Wahrheit besser dienen können. Und damit werden wir gesünder, glücklicher und in größerer Harmonie mit unserer Welt und unseren Nachbarn sein. Und unser Studium und unsere Gebete können mit dieser Lektion die Welt von viel Hass, Vorurteil, Bitterkeit und Schmerz befreien.

Alles beginnt mit dem Goldenen Text und mit dem Wechselseitigen Lesen.

Wenn wir bei CedarS die Bibellektion studieren oder eine metaphysischen Ausarbeitung hören, ehe wir mit dem Tagesprogramm beginnen, sprechen wir manchmal darüber, wie wir unseren „Goldklumpen“ finden können. Ein Camper mag nach seiner Lieblingsidee oder seinem „Goldstück“ suchen. Man könnte meinen, dass der Goldene Text und das Wechselseitige Lesen unsere Goldklumpen sind.

Der Goldene Text: Joh. 4:24: „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“

Das Wechselseitige Lesen:Joh. 4: 7, 9, 13-15, 20, 21, 23

Wie Ihr seht, stammen beide Texte aus dem gleichen Kapitel des Johannes-Evangeliums. Das Kapitel berichtet von der Begegnung Jesu mit einer Frau, eines Juden mit einer Samariterin. Die Begegnung findet am Jakobsbrunnen statt, einer Stätte, von großer Bedeutung für Juden, Samariter, Christen und Muslime. (48 km von Jerusalem entfernt) Es ist das Gebiet, das man heute als „Westjordanland“ bezeichnet, und es liegt in der Nähe von Nablus, einer Palästinenserstadt. Seit 1967 ist diese Gegend von Israel besetzt.

Zu Jesu Zeit war das auch ein Konfliktgebiet zwischen Juden und Einheimischen. Wie es in der Bibel heißt: „... die Juden haben keinen Umgang mit den Samaritern.“ (Joh 4: 9) Um es einfach auszudrücken: Zwischen beiden Volksgruppen gab es einen Jahrhunderte alten Streit mit Bitterkeit und Hass. Doch das hat den Meister nicht gehindert, auf sie zuzugehen und zu heilen. Für ihn gab es keine Teilung, keine „no-go Zone“.

[Mehr Informationen dazu im Anhang unter P.S. 1]

[Wer Englisch kann, findet unter P.S. 2 einen Link zu entsprechenden Einsichten von Cobey Crisler zur Begegnung von Jesus mit der Samariterin am Jakobsbrunnen.]

Die Unterhaltung Jesu mit der Samariterin ist von großer Bedeutung, weil sie sich darauf bezieht, wie und wo man Gott anbeten soll. Obwohl es historische Vorurteile gab, führte Jesus mit der Frau eine nachdenkliche Unterhaltung. Jesus beginnt die Unterhaltung mit einer Bemerkung über die wahre Anbetung. Er erhebt den Gedanken über das Wasser aus dem Brunnen auf ein anderes Wasser, ein „lebendiges Wasser“. Jesus geht über die Traditionen gewisser Orte hinaus und spricht von der Wichtigkeit, Gott mit Verständnis zu dienen, den Vater „... im Geist und in der Wahrheit“ anzubeten (Joh 4: 23). „ ... es kommt die Stunde und ist schon jetzt, da die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche als seine Anbeter.“

Mit der Verheißung der wahren Anbetung des Vaters beginnt Abschnitt 1.

Abschnitt 1: Gott, Geist allein ist der Schöpfer.

Jeder Fortschritt zur Anbetung hin ist eine Anerkennung der Beziehung von Gott zu seiner Schöpfung. Dieser Abschnitt stellt fest, dass alles in Gottes Universum Ihn zum Ausdruck bringt. Das Bibelzitat B4 stammt vom Propheten Jesaja (Jes. 45: 18). In der englischen Übersetzung der New Living Translation (NLT) finden wir: „Denn der Herr ist Gott, und Er schuf Himmel und Erde und setzte alles an seinen Ort. Er schuf die Welt, damit man in ihr lebt, nicht als Ort leeren Chaos‘. ,Ich bin der Herr‘, sagt Er, ,und es gibt keinen anderen‘.“

Unser Eröffnungszitat aus Wissenschaft und Gesundheit stellt fest: „Gott, Geist, allein hat alles erschaffen und nannte es gut.“ (S1, 339: 8-9) Und weiter heißt es: „Alles in Gottes Universum bringt Ihn zum Ausdruck. ... Er füllt allen Raum, und es ist unmöglich, sich eine solche Allgegenwart und Individualität anders denn als unendlichen Geist oder Ge müt vorzustellen. Daher ist alles Geist und alles geistig.“ (S2, 331: 16, 22)

Lasst uns diese Tatsache im Leben zum Ausdruck bringen. Lasst uns nach dem Beweis dafür suchen, wie alles in unserem Leben Gott zum Ausdruck bringt.

Manchmal betrachten wir die Welt und meinen, dass es Orte oder Regierungen gibt oder Orte ohne Regierung, die Brachland oder Grenzgebiete erzeugen, wo es keinen Gott gibt. Diese falsche Annahme wurde erschüttert, als ich dem Zeugnis eines Mitglieds unserer Kirche lauschte. Friedmar Kroehnert berichtete letzte Woche von einer Familienreise, um Verwandte zu besuchen. Das war zur Zeit der DDR. Friedmar, seine Frau und zwei kleine Töchter reisten von Dresden nach Potsdam. Etwa 70 km nach Dresden hatte er auf der Autobahn eine Panne mit einem Motorschaden an seinem neuen Auto, einem Trabant. Als er auf dem Seitenstreifen zum Halten kam, hielt sofort ein anderer Wagen hinter ihm. Friedmar war als praktizierender Christlicher Wissenschafter aufgewachsen, obwohl die praktische Ausübung der Christlichen Wissenschaft von der Regierung verboten war. Also betete Friedmar. Er bat den Fahrer des Wagens hinter ihm, einen Blick auf seinen Motor zu werfen. Der bat Friedmar, den Anlasser zu betätigen, und sobald er den Motor hörte, ließ er den Motor sofort wieder abstellen. Der Mann war auch auf dem Weg nach Potsdam und bot Friedmar sofort an, ihn die restlichen 150 km abzuschleppen. Seine Familie saß bequem im Wagen des Mannes, und Friedmar lenkte den seinen. Der Mann brachte sie direkt an ihr Ziel und schleppte dann Friedmar noch zu seiner Werkstatt, um die notwendige Reparatur durchzuführen. So eine Gnade, so eine Liebe, so ein Beweis der Tätigkeit des Guten!

Wie Zitat S6 sagt: „Die drei großen Wahrheiten des Geistes, Allmacht, Allgegenwart, Allwissenheit - Geist, der alle Macht besitzt, allen Raum erfüllt, alle Wissenschaft ausmacht - widersprechen für immer dem Glauben, dass die Materie wirklich sein kann.“ (109: 32)

Abschnitt 2: „... der aber alles erbaut hat, ist Gott.“ (B5, Heb 3:4)

Gott hat eine geistige Schöpfung gebaut. Du und ich gehören dazu.

Paulus schrieb im 2. Brief an die Korinther (B7): „Denn wir wissen, wenn unser irdisches Zelthaus abgebrochen wird, haben wir einen Bau von Gott, ein Haus, nicht von Menschenhand gemacht, das ewig ist im Himmel. ... Der uns aber eben dazu bereitet hat, das ist Gott, der uns auch das Pfand des Geistes gegeben hat.“ (2. Kor 5: 1, 5)

Mary Baker Eddy schreibt: „Irgendwann werden wir erfahren, wie Geist, der große Architekt, Männer und Frauen in der Wissenschaft erschaffen hat. Wir sollten des Flüchtigen und des Falschen überdrüssig sein und nichts hegen, was unser höchstes Selbst hindert.“ (S7, 68: 5)

Oft, wenn wir gezwungen sind, uns gründlicher in den Geist zu versenken, entdecken wir diese gerade genannten Tatsachen. Das ist es, was gelegentlich die Demonstration in der Christlichen Wissenschaft genannt wird. Wenn wir tief in das Gebet eindringen, werden wir manchmal gezwungen, „einen Bau von Gott,“ zu entdecken, „ein Haus, nicht von Menschenhand gemacht, das ewig ist im Himmel.“

Als mein Bruder Scott noch recht klein war, hatten wir eine Wäschemangel. Über dem Waschschbottich befanden sich zwei Rollen, zwischen denen die Wäsche durchgedrückt wurde, um Wasser heraus zu quetschen. Scott geriet mit seinem Arm zwischen die Rollen und wurde stark verletzt.

Als meine Mutter zu ihm kam, dachte sie sofort an einen Satz aus Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift: „Die Zeit rückt näher, in der das sterbliche Gemüt seine körperliche, strukturelle und materielle Grundlage aufgeben wird, in der das un­sterbliche Gemüt und seine Formationen in der Wissenschaft erfasst und materielle Auffassungen die geistigen Tatsachen nicht mehr beeinträchtigen werden. Der Mensch ist unzerstörbar und ewig. Irgendwann wird es verstanden werden, dass das sterbliche Gemüt den sterblichen Körper mit den eigenen sterblichen Materialien dieses Gemüts aufbaut. In der Wissenschaft kann tatsächlich weder ein Bruch noch eine Verrenkung vorkommen.“ (402: 8-17)

Mit dieser Feststellung kam es zu einem lauten Knacks. Scotts Arm war in Ordnung, und er hörte auf zu weinen.

Abschnitt 3: „Sünder, sie ruft dich - Komm her zur Quelle,“

Als Jesus mit der Frau am Brunnen sprach, sagte er voraus, „... wer aber vom Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.“ (Joh 4:14) Jesus sagte das zu einer Frau, die 5 Männer gehabt hatte und die gerade mit einem anderen zusammen lebte.

Was ist Wasser doch für ein Mittel zur Reinigung! Jesus veranschaulichte, dass das Wasser, das reinigt und ewiglich erfrischt, nicht einfach eine besondere Form von H2O ist. Es ist das Wasser des Lebens, der Heilige Geist, der alle Formen der Disharmonie, einschließlich Sünde, entferngt. Bei Lukas 5: 17-20 (B10) lesen wir, wie Jesus einen Mann heilt, „der ... gelähmt“ war. Man trug ihn auf einer Liege, fand aber keinen Zugang zu Jesus, also deckten sie das Dach ab und ließen ihn durch das Dach nach unten. Wir erfahren: „... als er ihren Glauben sah, sagte er zu ihm: »Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.«“ Obwohl einige örtliche Würdenträger Einwendungen dagegen hatten, dass Jesus Sünden vergibt, ließ sich Jesus davon nicht irritieren. Er befreite den Mann physisch und mental.

Wie Jesus es veranschaulichte, bedeutet eine körperliche Heilung oft die Befreiung von sündhaften Gedankenzuständen, wie auch Zitat S16 (316: 4-9) erklärt: „Weil der wirkliche Mensch durch die Wissenschaft mit seinem Schöpfer verbunden ist, brauchen sich die Sterblichen nur von der Sünde abzuwenden und das sterbliche Selbst aus den Augen zu verlieren, um Christus, den wirklichen Menschen und seine Beziehung zu Gott, zu finden und die göttliche Sohnschaft zu erkennen.“

Welch eine Freude! Was für eine Hoffnung! Wenn wir auch machmal mit einer der unzähligen Formen der Sünde kämpfen, die der Menschheit begegnen, so können wir doch weiß wie Schnee gewaschen werden. Der Christus, die Tätigkeit des Heiligen Geistes, ist viel besser, als das beste Waschpulver, das je hergestellt wurde. Wenn ich zu Zeiten gekämpft habe, um mich über eine Sündenannahme zu erheben, wie hilfreich war es dann zu wissen, dass die Sünde tatsächlich kein Teil von mir ist - niemals ein Teil meiner wirklichen Identität als Kind Gottes.

Als ich mit anderen Kindern einmal am Rand eines Tümpels spielte, fiel ich in einen Haufen klebrigen Schlamms. Ich war von Kopf bis Fuß verdreckt, nicht zu erkennen. Mein Bruder Scott ging mit mit nach Hause, während ich vor mich hin weinte. Als wir nach Hause kamen, arbeitete mein Vater im Vorgarten.

Nach einigen Minuten mit dem Gartenschlauch sah ich wieder wie ich selbst aus. Zum Glück vertraute mein Vater darauf, dass irgendwo unter dem Schlamm sein jüngster Sohn war!

Wie wunderbar ist es, dass unser himmlischer Vater eine immerwährende Wasserquelle hat, die nur darauf wartet, uns rein zu waschen. In ihrem Kommunionslied schreibt Mary Baker Eddy:

Sünder, sie ruft dich - „Komm her zur Quelle,

Rein’ge das unlautre Herz;

’s ist der Geist, der Dich macht rein,

dich erhebt, dich will befrei’n

Von der Sünde, von Krankheit und Schmerz.“

Abschnitt 4: Geist, Gott treibt so genannte böse Geister aus.

»Was ist das für ein Wort? Er gebietet den unreinen Geistern mit Vollmacht und Gewalt, und sie fahren aus.« (B15, Lk 4: 36) Können wir, wie Jesus, denen helfen, die von anderen zurückgewiesen werden?

Während ich aufwuchs, war meine Mutter in der heilenden Praxis. Nichts berührte mich mehr als diejenigen ihrer Patienten, die darum rangen, mentalen Frieden zu bekommen. Ich erinnere mich so an drei Fälle, bei denen unser Haus denen als Unterkunft diente, während sie geheilt wurden. Manchmal waren ihre Ausbrüche ärgerlich und manchmal komisch. Ich erinnere mich an meine Vaters, der half, wenn es um physische Unterstützung ging. Und ich erinnere mich mit großer Ehrfurcht an die Augenblicke, wenn diese lieben Menschen in ihr zu Hause zurückkehren konnten. Und nur durch die Christliche Wissenschaft hatten sie ein Heim, in das sie gehen konnten. Wie in Zitat B15 kann das Böse schreien: „[Lass uns in Ruhe,] was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, Nazarener? Bist du gekommen, um uns zu verderben?“ (Luk 4: 34 KJV) Nun, weil du fragst, ja! Aber bei Jesu Methode und Praxis war es immer das Böse, die Sünde, was er aufs Korn nahm. Sünde oder das Böse hat nicht mehr rechtmäßigen Anspruch auf Gottes Kind, als der Schmutz auf mich hatte. Durch Jesu Dienst wurden die [von Leiden] Betroffenen und die mit Problemen Bekümmerten immer erlöst und wieder hergestellt.

Das folgende Zitat spricht uns Mut zu: „Bestehe auf den Tatsachen der Christlichen Wissenschaft: dass Geist Gott ist und deshalb nicht krank sein kann; dass das, was Materie genannt wird, nicht krank sein kann; dass alle Ursächlichkeit Gemüt ist, das durch geistiges Gesetz wirkt! Dann behaupte deine Stellung mit dem unerschütterlichen Verständnis von Wahrheit und Liebe, und du wirst gewinnen!“ (S22, 417: 10-16)

Abschnitt 5: „Kommt von weit! Der Geist ist bereit!“

Wie sehr möchtest du Gott verstehen? Im 8. Kapitel der Apostelgeschichte lesen wir von einem Mann, der aus Äthiopien gereist kam; er „war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten“. (B18) Äthiopien ist 2600 km von Jerusalem entfernt! Und ihr sagt, dass es euch manchmal schwer fällt, zur Kirche zu kommen?! Wie viel Durst habt ihr auf den Geist, das Wasser des ewigen Lebens?

Als ich Vorträge in Süd-Amerika hielt, kamen Menschen zu den Vorträgen, die 18 Stunden mit dem Bus unterwegs gewesen waren, nur um den Vortrag zu hören. Die Atmosphäre, die von einem solchen Durst auf den Geist des Wortes geschaffen wird, ist eine absolute Freude. Ich kann euch versichern, dass das einen Vortragenden dazu bringt, wirklich dafür zu beten, dass der Vortrag die gute Nachricht mit Macht verkündet. Doch wir müssen entdecken, wer der „Verkünder“ wirklich ist.

Als ich mich im ersten Jahr auf die Tätigkeit als Vortragender vorbereitete, bekam ich wirklich gute Unterstützung durch eine Abteilung Der Mutterkirche, die uns in Sprache und Ausdruck schulte. Die Arbeit wurde von Denis Glover geleitet. Eine Gruppe von zukünftigen Vortragenden erhielt Unterricht von Experten für Sprache und von anderen. Es gab viel Inspiration und auch Spaß. Einer der Vortragenden, der ins Feld der Vorträge zurückkehrte, war Gordon Clark. Gordon war ein Meister der Darbietung und eine große Inspiration. Wir wurden gute Freunde. Doch als die Zeit kam, dass wir in der ursprünglichen Mutterkirche einen Probevortrag halten sollten, wurde ich etwas eingeschüchtert, weil Gordon direkt einen Tag vor meinem Vortrag dran war. Ich hatte Schwierigkeiten, mich nicht mit ihm zu vergleichen, und ich war bereit, meine Sachen zu packen und nach Hause zu fahren. Nun, ich betete und rief auch meine Mutter an. Wir sprachen kurz miteinander. Am nächsten Morgen, als ich gerade mein Zimmer verlassen wollte, um zu meinem Vortrag zu gehen, klingelte das Telefon. Der Anrufer sagte nur: „Strongest deliverer“ (Mächtiger Befreier“. Das englisch Wort „deliverer“ hat eine doppelte Bedeutung. So wird auch ein Vortrag „delivered“, geliefert!) Es war meine Mutter mit der einfachen Erinnerung an das Lied von Mary Baker Eddy (298). Ich verstand. Ich wusste, wer der eine und einzige Erlöser war. Ich habe mich immer bemüht, mich daran zu erinnern.

Wir alle können uns daran erinnern, wenn wir uns auf Schularbeiten vorbereiten, auf Klassenarbeiten, auf Bewerbungsinterviews, auf das Lesen in der Kirche, auf alle möglichen Präsentationen. Wir sind da, um die wunderbare Inspiration zum Ausdruck zu bringen, die von Gott kommt, vom Geist.

Zitat S23 sagt: „Geist, Gott, sammelt ungeformte Gedanken in ihre geeigneten Kanäle und entfaltet diese Gedanken, so wie Er die Blütenblätter eines heiligen Vorhabens entfaltet, damit das Vorhabens erscheine.“ (506: 18-21)

Und hier ist der letzte Vers des Kommunionsliedes. (298 u,454)

„ Mächt’ger Befreier, Freund der Verlassnen,

Leben aus göttlichem Sein!

Christus du, nicht Glaubenslehr’,

Wahrheit du, in Taten hehr,

Du, das Wasser, das Brot und der Wein.“

Mary Baker Eddy

Abschnitt 6: Geist manifestiert sich in deinem Leben.

Wie schön zu wissen, dass Geist aus deinem Leben in unendlicher Vielfalt hervorleuchtet. Und jeder und alle von uns sind ein besonderer Ausdruck dieses Geistes, Gottes. Wir mögen verschieden aussehen; wir mögen verschieden klingen; doch wo ist das Problem?Oder ist das ein herrliches Wunder der Schöpfung? Bedenke die wunderbare Vielfalt der Schöpfung! Tiere, Vögel, Blumen, Pflanzen - welch herrlicher Strauss des zum Ausdruck kommenden Geistes!

Der Psalmist ermutigt uns in Zitat B21: „Betet den Herrn an in heiligem Schmuck;“ (englisch: in der Schönheit der Heiligkeit.) J.B. Phillips über setzt B20 aus dem 1. Korinther wie folgt: „Nun möchte ich euch einige weitere Informationen hinsichtlich einiger geistigen Dinge geben. Menschen haben unterschiedliche Gaben, aber es ist der gleiche Geist, der sie ihnen gibt. Es gibt unterschiedliche Wege, um Gott zu dienen, aber es ist der gleiche Herr, dem man dient. Gott wirkt durch verschiedene Menschen auf verschiedene Weise, aber es ist der gleiche Gott, der Seine Ziele durch sie alle erreicht. Jedem Menschen ist seine Gabe durch den Geist gegeben, damit er das Meiste daraus macht.“

Eines Menschen Gabe durch den Geist ist, mit Weisheit zu sprechen; ein anderer mit Erkenntnis; der Gleiche Geist gibt einem anderen Menschen festen Glauben, einem anderen die Fähigkeit zu heilen, einem anderen die Kraft zu großen Taten. Der gleiche Geist gibt einem anderen die Gabe, das Wort Gottes zu predigen, einem anderen die Fähigkeit, geistige Dinge zu erfassen, einem anderen, in verschiedenen Sprachen zu sprechen. Hinter allen diesen Gaben liegt die Tätigkeit des einen Geistes, der jedem individuellem Menschen nach seinem Willen etwas zuteilt ... denn durch den einen Geist sind wir alle in einem Körper getauft, ob wir Juden oder Heiden seien, ob wir Sklaven oder Freie seien; und sind alle geschaffen, um in dem einen Geist zu trinken.“ (1. Kor 12: 13)

Erinnert euch daran, dass wir vorher von der Jahrhunderte alten Feindschaft zwischen Juden und Samaritern sprachen! Bedenkt mal, wie Jesus, der von dem einen Geist lebte, diese Barrieren des Hasses niederriss. Die Ergebnisse und die Heilung geschahen augenblicklich. Wir lesen weiter über das hinaus, was im Wechselseitigen Lesen steht, im 4. Kapitel des Johannes-Evangeliums: „Jesus sagte zu ihr: »Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. ... Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.« Die Frau sagte zu ihm: »Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkünden.« Jesus sagte zu ihr: »Ich bin es, der mit dir redet.« ... Da ließ die Frau ihren Krug stehen, ging hin in die Stadt und sagte zu den Leuten: »Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe; ob dieser nicht vielleicht der Christus ist?« Da gingen sie aus der Stadt hinaus und kamen zu ihm. ... Es glaubten aber viele der Samariter aus dieser Stadt an ihn um der Rede der Frau willen, die bezeugte: »Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.« ... Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb zwei Tage da. Und noch viel mehr Menschen glaubten um seines Wortes willen und sagten zu der Frau: »Wir glauben jetzt nicht mehr aufgrund deiner Rede; denn wir haben es selbst gehört und wissen, dass dieser wahrhaftig der Christus ist, der Heiland der Welt.« (Joh 4: 21-42)

Dieses Wasser des Lebens macht Christus für alle verfügbar. Dieser Geist, der Gott ist, wird von allen angebetet werden, und alle sterblichen Teilungen werden fallen. Und wir werden entdecken, was unsere Führerin in Zitat S28 in Wissenschaft und Gesundheit schreibt: „Geist variiert, klassifiziert und individualisiert alle Gedanken, die so ewig sind wie das Gemüt, das sie hervorbringt; aber die Intelligenz, das Dasein und die Fortdauer aller Individualität bleiben in Gott, der ihr göttlich schöpferisches Prinzip ist.“ (513: 19-23)

Lasst uns nicht durch irgend einen materiellen Augenschein täuschen, der für irgend eine Trennung oder Teilung spricht. Lasst uns mit Christus an dem Brunnen sitzen und von dem Wasser nehmen, das uns niemals durstig sein lässt, „das eine Quelle des Wassers [ist], das ins ewige Leben quillt.“

PS1: Hass zwischen Juden und Samaritern: The Word in Life Study Bible, New Testament (Thomas Nelson Publishers; 1993, S. 340-341)

Der Hass zwischen Juden und Samaritern war erbittert und bestand seit Langem. In gewisser Weise geht er auf die Tage der Patriarchen zurück. Jakob (oder Israel) hatte 12 Söhne, deren Nachkommen 12 Stämme wurden. Joseph, sein Liebling, wurde von den anderen Brüdern verachtet (1. Mose 37: 3-7), und sie versuchten, ihn zu beseitigen.

Aber Gott griff ein und erhielt nicht nur Josephs Leben, sondern benutzte ihn auch, um den ganzen Klan zu erhalten. Vor seinem Tod segnete Jakob Joseph und nannte ihn einen fruchtbaren „Baum an der Quelle“ (1. Mose 49: 22). Der Segen erfüllte sich, als das Land, das den Stämmen der Söhne Josephs, Ephraims („doppelt fruchtbar“) und Manasses zuteil wurde, sehr fruchtbares Land war und schließlich Samaria wurde.

Später teilte sich Israel in zwei Reiche. Das Nordreich wurde Israel genannt und richtete seine Hauptstadt in Schechem ein, eine verehrte Stätte in der jüdischen Geschichte und später auf einem Berg die Stadt Samaria.

Im Jahr 722 vor Chr. eroberten die Assyrer Israel und führten die meisten Menschen in die Gefangenschaft. Die Eroberer brachten dann heidnische Kolonisten „von Babel, von Kuta, von Awa, von Hamat und Sefarwajim“ zur Besiedelung ins Land (2. Kön. 17: 24). Die Fremden brachten ihre heidnischen Götzen mit, die die verbliebenen Juden neben dem Gott Israels anzubeten begannen (2. Kön. 17. 29-41). Es kam auch zu Mischehen (Esra 9:1-10:44, Neh 13: 23-28).

Inzwischen fiel das Südreich, Juda, 600 vor Chr. an Babylon. Auch seine Manschen wurden in Gefangenschaft geführt. Doch 70 später durften die verbliebenen 43.000 zurückkehren und Jerusalem wieder aufbauen. Die Menschen, die jetzt das ehemalige Nordreich bevölkerten, - die Samariter - stellten sich dieser Heimführung vehement entgegen und versuchten die Bildung eines States zu hintertreiben. Andererseits verachteten die monotheistischen Juden die Mischehen und die Anbetung ihrer nördlichen Verwandten. So wuchsen Mauern der Bitterkeit auf beiden Seiten, und für die kommenden 550 Jahre gab es nur Verhärtungen [in den Beziehungen].

Es gibt zahllose moderne Parallelen zur jüdisch-samaritischen Feindschaft - tatsächlich überall, wo Menschen durch Rassenunterschiede oder ethnische Grenzen getrennt sind. Vielleicht deshalb geben die Evangelien und die Apostelgeschichte so viele Beispiele für Samariter, die mit der Botschaft Jesu in Kontakt kamen. Nicht die Person einer radikal anderen Kultur auf der anderen Seite der Welt ist so ungeliebt, wie die Nachbarvölker, deren Hautfarbe, Sprache, Rituale, Werte, Vorfahren, Geschichte und Gewohnheiten von den eigenen abweichen.

Juden hatten keine Beziehungen zu den Samaritern. Mit wem hast Du nichts zu tun?“

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

[Zusätzliche Anmerkung des Direktors: Diese metaphysische Ausarbeitung ist die jüngste einer fortlaufenden 13-jährigen Serie der CedarS Bibellektionen – den sogenannten „Mets“, die im wöchentlichen Wechsel von Praktikern aus dem CedarS Camp und gelegentlich auch anderen Metaphysikern beigesteuert werden. Die wöchentlichen Angebote sind dazu gedacht, das weitere Studium und die Anwendung der Ideen aus der Lektion anzuregen sowie Schüler und Lehrer in den Sonntagsschulen zu stärken. Ursprünglich wurden sie nur an meine Sonntagsschüler und die Lehrer im CedarS Camp geschickt, die zuhause und in ihren Sonntagsschulen auf die gleiche Weise studieren wollten wie im Camp. Die CedarS metaphysischen Ausarbeitungen sind nicht als „endgültige Schlussfolgerungen“ zu verstehen und sie sollen keineswegs das tägliche Studium der Lektion ersetzen. Die Gedanken in den Ausarbeitungen bieten lediglich Hintergrundinformationen und weitere Einblicke innerhalb des Studiums der Wochenlektion an. Die wöchentlichen Bibellektionen sind von der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft urheberrechtlich geschützt, werden im Vierteljahresheft abgedruckt und sind in vielerlei Formaten in den christlich-wissenschaftlichen Leseräumen oder online unter eBibleLesson.com oder myBibleLesson.com erhältlich. Zitate, auf die sich die metaphysische Ausarbeitung („Met“) bezieht (z.B. B-1 und S-28) stammen aus der Bibel (B-1 bis B-26) und dem christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S-1 bis S-32). Die Bibel sowie Wissenschaft und Gesundheit sind die einzigen Prediger der christlich-wissenschaftlichen Kirchen. Die Bibel-Lektion ist die Predigt, die weltweit in den Gottesdiensten der Christlichen Wissenschaft gelesen wird. Die Lektionspredigt spricht durch Christus zu jedem Menschen, liefert einzigartige Einblicke und ist für jeden praktisch anwendbar. Wir sind dankbar, dass du diese Ausarbeitung angefordert hast und hoffen, dass einige Ideen hilfreich sind - für deine tägliche geistige Reise, deinem tieferen Verständnis der Bücher und einer innigen Beziehung mit Christus - dem Tröster und Pastor.]

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