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Entdecke die „praktisch vollkommenen“ Augenblicke in Deinem ganzen Leben!

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, March 2nd, 2015

[Entdecke die „praktisch vollkommenen“ Augenblicke in Deinem ganzen Leben!]

Metaphysische Auslegungen
zur christlich-wissenschaftlichen Bibellektion

für die Woche vom 2. - 8. März 2015

Thema:

Der Mensch

ausgearbeitet von

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
(+49 351 312 4736), rickstewartcs@aol.com

Oh Mann, diese Wochenlektion wird uns lehren, wie man vollkommen sein kann. „Wer? Ich etwa? Vollkommen? Hör mal, ich weiß, wie weit ich von der Vollkommenheit entfernt bin! Ich weiß das wirklich sehr gut!“ Natürlich, selbst wenn Du bereit bist, dich selbst ziemlich vollkommen zu sehen, gibt es da nicht viele andere, die Dir sagen, wie weit Du noch von der Vollkommenheit entfernt bist? Schließlich hört man so oft den Satz: „Keiner ist vollkommen!“

Nun, der Goldene Text in dieser Woche aus 5.Mose 18:13 lässt uns das Konzept für die „Vollkommenheit“ in unserem Leben wissen. Es besteht ganz einfach im Gehorsam gegen die Heilige Schrift. „Du aber sollst untadelig sein vor dem Herrn, deinem Gott.“ Oder nach der CEB (Common English Bible): „Du musst vor dem Herrn Deinem Gott vollkommen sein.“

Weil sich die ganze Lektion um den Begriff der Vollkommenheit dreht, habe ich eine kleine Untersuchung über das Wort „vollkommen“ gemacht. Der erste Fachmann, den ich zitiere, ist der sechsmalige Teilnehmer von CedarS, Johann Stewart. Auf dem Weg zur Schule fragte ich ihn: „Johann, woran denkst Du, wenn ich „vollkommen“ sage? Ohne zu zögern sagte er: „An Mary Poppins“ (Das besondere Kindermädchen im gleichnamigen Disney Film.) Johann hatte sich an die Szene erinnert, in der Mary mit einem Messband untersuchte, wie groß ihre neuen Schützlinge, Jane und Michael, waren. Und dann vermaßen Jane und Michael Mary Poppins, und das Bandmaß zeigte klar, dass „Mary Poppins in jeder Hinsicht praktisch vollkommen war.“ Wer den Film kennt, weiß, dass Mary sehr, sehr nahe an der Vollkommenheit war.

Meine Nachforschung zeigte, dass Vollkommenheit als Zustand der Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit betrachtet wird. Das lateinische „perficio“ bezieht sich auf „beenden oder zu Ende bringen“. Doch schon vor den Römern benutzten die Griechen das Wort „teleos“, das sich auf die Vollständigkeit bezieht. Die älteste Definition für die Vollkommenheit geht auf Aristoteles und seine „Delta der Metaphysik“ zurück. Er schrieb: „Das ist vollkommen: 1. was vollständig ist - in dem alle erforderlichen Teile enthalten sind und 2. etwas, das so gut ist, dass nichts dergleichen besser sein kann; 3. was sein Ziel erreicht hat.

Thomas Aquinas, ein Philosoph, Mönch und katholischer Priester, geboren 1225, knüpfte in seinen Werken an Aristoteles an und schrieb auch über die Vollkommenheit, dass sie vorliegt, „wenn ein Ding in sich selbst vollkommen ist - wie er es sagte, in seiner Substanz; und wenn es vollkommen seinem Zweck dient ( Thomas Aquinas, in Summa Theologica,

http://en.wikipedia.org/wiki/Perfection)

Das Wechselseitige Lesen (Jak. 1: 17-19, 21-25, Mt. 5: 48) stellt uns dieses Konzept des „vollkommenen Seins“ vor: Die Quelle ist Gott. „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, ...“, „Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat ...“ „Darum sollt ihr vollkommen sein, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“

Welchen Spaß werden wir haben, wenn wir feststellen, wie sich „der Mensch“ bei der Anwendung von Gottes Massband erweist. Beim Studium jeden Abschnitts dieser Bibellektion werden wir erfahren, wie jeder die Erwartungen erfüllt, ein „vollkommener Mensch“ zu sein und tatsächlich „praktisch vollkommen in jeder Hinsicht“, wie Mary Poppins sein kann, „praktisch vollkommen in jede Hinsicht“. Oder, um noch passender des Meisters Gebot zu folgen: „Darum sollt ihr vollkommen sein, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“

Abschnitt 1: Gott ist vollkommen, darum ist der Mensch, der Gottes Schöpfung reflektiert, diese Vollkommenheit.

Mary Baker Eddy, die Entdeckerin der Christlichen Wissenschaft führte etwas ganz Besonderes in die Gedankengänge ihrer Zeit ein: Der Mensch als Gottes vollkommene Schöpfung gegenüber dem miserablen Sünder, den die herkömmliche Theologie darstellte. Wo in der Welt hatte sie diese Idee her bekommen? Vielleicht direkt aus der Bibel?

B2 (Ps 37:37) lautet: „Bleibe fromm und halte dich recht; denn einem solchen wird es zuletzt gut gehen.“ (In der Guten Nachricht wird dieser Vers so übersetzt: „Achte auf unsträfliche, ehrliche Menschen und du wirst sehen: Wer den Frieden liebt, dessen Nachkommen bleiben.“ Unübertroffen in diesem Zusammenhang ist jedoch die englische KJV: „Achte auf den vollkommenen Menschen und sieh den Aufrechten, denn das Ende dieses Menschen ist Frieden.“) Zitat B3 aus Genesis 1 lautet: „Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, ... und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. ... Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ (1.Mose 1: 26, 27, 31, Luther 1984)

Mary Baker Eddy differenzierte das, indem sie Gottes Mensch als vollkommen identifizierte und dann durch biblische Führung und Inspiration in der Wissenschaft des Seins anfing, jenen „Mensch“ als unsere wahre Identität zu beanspruchen. S1(W.u.G S. 470) „Die Norm der Vollkommenheit war ursprünglich Gott und der Mensch. ... Gott ist der Schöpfer des Menschen, und weil das göttliche Prinzip des Menschen vollkommen bleibt, bleibt die göttliche Idee oder Widerspiegelung, der Mensch, vollkommen.“

Oft lernen wir, dass wir, um ein verbessertes Leben oder eine verbesserte Vorstellung von uns selbst zu erlangen, bereit sein müssen, alte Vorstellungen von uns und unseren Grenzen aufzugeben und eine neue Betrachtungsweise über uns als Gottes vollkommene Idee erfassen müssen. In den Vermischten Schriften schreibt Mrs. Eddy auf S. 232: „In dem Verhältnis, wie wir mit materiellen Systemen und Theorien, mit persönlichen Lehren und Dogmen brechen, um demütig den Berg der Wissenschaft zu erklimmen, werden wir die höchste Vollkommenheit in allen Dingen erreichen.“

Als ich vor einigen Jahren in Argentinien einen Vortrag über die Christliche Wissenschaft hielt, suchte ich vorher die Kleinkinderbetreuung auf. Dort begegnete ich einem Neunjährigen, der gerade damit begann, seine Zeit in der Kinderbetreuung zu ver-spielen. Ich lud ihn ein, zu uns in den Vortrag zu kommen, bat ihn, in der ersten Reihe Platz zu nehmen und versprach ihm, dass es ihm nicht langweilig werden würde. Wahrscheinlich war er dann der Aufmerksamste von allen im Saal, und ich achtete darauf, dass er bei diesem unseren Zusammensein mit einbezogen war. Ich werde niemals das Licht in seinen Augen vergessen, als er mir nach dem Vortrag verkündete: „Yo no sabía que era hijo de Dios!“ „Ich wusste ja nicht, dass ich Gottes Kind bin!“ Wir müssen wissen, wer wir sind!

Abschnitt 2: Wir haben die Macht und die Kraft, auf praktische Weise, ohne Altern vollkommen zu sein.

Das erste Zitat in diesem Abschnitt ist gut, B5 (1. Mose 17): „Ich bin der allmächtige Gott; lebe vor mir und sei untadelig!“ (KJV: „.... und sei du vollkommen!“) Im vollständigen Zusammenhang lautet das: „Als Abram 99 Jahre alt war, erschien der Herr dem Abram und sagte zu ihm: »Ich bin der allmächtige Gott; lebe vor mir und sei untadelig!“ Neunundneunzig Jahre!!!!!!!

Ich will ehrlich sei. Als ich kürzlich morgens in den Spiegel sah, war ich etwas erstaunt. Ich fürchte, ich begann eine Ähnlichkeit mit meinem Vater zu entdecken und weniger die mit meinem himmlischen Vater. Wisst Ihr, was ich meine? Das Gesicht, das mich aus dem Spiegel ansah, sah im Auge meines Gemüts nicht so sehr wie ich aus, es hatte mehr Ähnlichkeit mit meinem geliebten Vater. Und dann wurde mir klar, dass ich bewusst in den richtigen Spiegel schauen und die geistige Reflexion sehen muss - nicht einen alternden Sterblichen! Also achtete ich darauf, meinen Tag bewusst zu beginnen, indem ich (immer noch im Bett) in den „Spiegel“ der göttliche Wissenschaft schaue. (s.a. W.u.G. s. 515)

B8 (2.Kor. 3:18) lautet: „Wir alle aber sehen mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel und werden in dasselbe Bild verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, ganz so wie der Geist des Herrn wirkt.“

Dieses Zitat aus Wissenschaft und Gesundheit sagt mir, auf welche Reflexion ich schauen muss S9 (W.u.G. 305:6): „ Der Mensch als das Gleichnis seines Schöpfers spiegelt das zentrale Licht des Seins, den unsichtbaren Gott wider. So wie es keine Körperlichkeit im Spiegelbild gibt, das nur eine Widerspiegelung ist, so spiegelt der Mensch, wie alle wirklichen Dinge, Gott, sein göttliches Prinzip, nicht in einem sterblichen Körper wider.“

Ich musste mich durch die Wissenschaft der Heiligen Schrift betrachten. Nicht auf die Weise, wie eine gewisse Kirche mich sieht, sondern wie mein göttlicher Vater mich gesehen hat und sieht. Und wenn ich diese Widerspiegelung begreife, dann wird das, was ich von mir selbst sehe und erlebe, wie bei Abram sein.

Abschnitt 3: Der Mensch hat ein vollkommenes und unzerstörbares Leben.

Bibelzitat B10 gehörte in meiner Kindheit zu meinen Lieblingsgeschichten, die ich immer wieder beim Schlafengehen hören wollte. Damals sprach ich von Schadrach, Meschach und „ins-Bett-nego“. Diese Geschichte von den drei jungen Hebräern, die von den Flammen im Feuerofen bewahrt wurden, akzeptierte ich als Kind als wirkliche Geschichte, als eine praktische Demonstration der erlösenden Kraft Gottes, ein praktisches vollkommenes Beispiel, an dem wir lernen können, dass unser Leben „verborgen [ist] mit Christus in Gott.“ B11

Unser Gedankenzustand und wie er sich auf unsere Erfahrung auswirkt, wird in S15 (W.u.G. 161:3) anschaulich dargestellt. „Du sagst: ,Ich habe mir den Finger verbrannt.‘ Das ist eine exakte Aussage, viel exakter als du annimmst; denn das sterbliche Gemüt, nicht die Materie verbrennt ihn. Heilige Inspiration hat Gemütszustände geschaffen, die die Wirkung der Flammen aufheben konnten, wie in dem biblischen Fall von den drei jungen hebräischen Gefangenen, die in Babel in den glühenden Ofen geworfen wurden; während ein entgegengesetzter mentaler Zustand von selbst Verbrennung bewirken könnte.“

Das weiß ich. Ich habe einmal einen selbstgebastelten Feuerwerkskörper entzündet, der ein Kilogramm Schwarzpulver enthielt. Er explodierte am Ende meiner linken Hand. Ich stand in einer Rauchwolke und sah aus wie in einem Zeichentrick. Ich war pechschwarz und meine Haare waren versengt. Meine Hand schien schrecklich verbrannt. Aber ich hatte diese Wissenschaft, in die ich sehen konnte. Sie sollte eine praktische Hilfe sein. Ich rief meine Mutter in einer anderen Stadt an, damit sie mir mit Gebet hilft. Allen Zuschauern versicherte ich (es waren Kinder und Erwachsene), dass alles in Ordnung sei, ging in mein Zimmer, um jene „heilige Inspiration“ zu suchen. In dem mentalen Kampf um das, was scheinbar passiert war und dem, was an materiellen Mitteln zur Verfügung stand - zum Beispiel kaltes Wasser zur Kühlung - fand ich die vollkommene Lösung in meiner geliebten Bibelgeschichte. Ich war geheilt. Meine Hand war nicht deformiert, am nächsten Tag las ich bei einer christlich-wissenschaftlichen Veranstaltung. Drei Tage später nahm ich an einer Surfing-Veranstaltung teil. Und heute kann ich sagen, dass meine Hand „auf praktische Weise vollkommen in jeder Hinsicht“ ist.

Abschnitt 4: Jesus bewies, dass der Herr vollkommen machen wird, was Dich betrifft.!

Bibelzitat B12 (Ps 138:8) sagt uns, „Der Herr wird es für mich vollführen.“ (KJV „Der Herr wird es vollkommen machen.“) Wer wird vollkommen machen? Du, ich, wir, sie? Der Herr!

Ich muss zugeben, dass ich manchmal etwas frustriert bin, wenn jemand mich davon überzeugen will, dass das Heilen heute nicht mehr wie früher funktioniert. Jeden Tag und jede Nacht verbringe ich damit, Lichtblicke zu bekommen von der vollkommenen Liebe Gottes für seine Schöpfung und den Heilungen seiner Kinder, und dann höre ich das Gerede, dass Gott nicht Gott sei. Das reicht mir, nicht wahr? Hat sich Gott verändert? Hat Christus aufgehört, Christus zu sein? Hat der Tröster, der Geist der Wahrheit, von dem Jesus uns versprochen hat, dass er kommen würde,hat er sich verkrümelt? Niemals!

Ich liebe die Tatsache, dass eine Frau nach Heilung suchte, die schon zwölf Jahre bei diesem Bemühen erfolglos war, sich dann an Jesus wandte und geheilt wurde. Sie war bereit. Sie hungerte. Sie war mutig, sie öffnete sich und wurde belohnt. Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit in diesem Abschnitt erklären deutlich die vollkommene Heilung, die sie erlebte.

S18 (W.u.G. 476) erklärt ein wenig, was bei Jesu Heilungen vorging: „Jesus sah in der Wissenschaft den vollkommenen Menschen, der ihm da erschien, wo den Sterblichen der sündige sterbliche Mensch erscheint. In diesem vollkommenen Menschen sah der Erlöser Gottes eigenes Gleichnis, und diese korrekte Anschauung vom Menschen heilte die Kranken. So lehrte Jesus, dass das Reich Gottes intakt und universal ist und dass der Mensch rein und heilig ist.“

Abschnitt 5: Wir sind errettet worden, um praktisch vollkommen zu sein, nichts kann das verhindern.

Wir sind gerettet worden. Der Retter hat uns in Sicherheit gezogen. Und selbst, wenn der oder die Rettungsschwimmer/in sehr gut aussieht, spring nicht wieder ins Wasser, nur damit er oder sie Dich wieder retten kann! Bleibe mit Deinen Füßen auf festem Grund und vergegenwärtige Dir, ja, du bist gerettet worden. Das wird den Erlöser, den wirklichen Lebensretter, sehr glücklich machen.

Ich weiß nicht warum, aber der Einsatz als Lebensretter war Bestandteil unserer Familie. Meine Mutter, alle ihre drei Schwestern haben als Schwimmmeister in öffentlichen Bädern gedient. Auch meine Schwester Candy, mein Bruder Gary, mein Bruder Scott und auch ich selbst haben als Lebensretter in Schwimmbädern gedient. Während ich die Schule und später das College besuchte, habe ich Schwimmunterricht gegeben und war Lehrer für die Sicherheit im Wasser beim Roten Kreuz. Warum?

Wir liebten das Wasser. Wir waren gute Schwimmer. Vielleicht auch etwas mehr. Bibel Zitat B18 (Röm. 8: 2) sagt: „Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich freigemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.“ Wisst Ihr, Ertrinken muss nicht sein. Man kann schwimmen lernen. Man kann von der Weisheit geführt werden und vor Wasserunfällen beschützt werden. Ihr könnt Euch eure Wachsamkeit bewahren und Unfälle verhindern. Man kann einen klaren Kopf behalten und sich nicht in Dinge einmischen, die einem das klare Denken rauben. Und so kann man alles im und um das Wasser herum freudig genießen: Schwimmen, Wasserski, Tauchen, Schnorcheln, Boot fahren, Segeln, Surfen. Man kann Großes unternehmen und immer in Sicherheit sein. Und wenn Du nie schwimmen gelernt hat, Du kannst es immer noch lernen!

Wir können auch lernen, die Christliche Wissenschaft zu lieben und den praktischen Schutz und die Vollkommenheit erleben, die sie bietet, S26 lautet: „Die Christliche Wissenschaft gebietet dem Menschen, die Triebe zu meistern - Hass mit Freundlichkeit im Zaum zu halten, Lust durch Keuschheit, Rache durch Nächstenliebe zu besiegen und Betrug durch Ehrlichkeit zu überwinden. Ersticke diese Irrtümer in ihren Anfängen, wenn du nicht ein Heer von Verschwörern gegen Gesundheit, Glück und Erfolg unterhalten willst! ... Der gute Mensch kann schließlich seine Furcht vor Sünde überwinden. Es liegt im Wesen der Sünde, sich selbst zu zerstören. Der unsterbliche Mensch demonstriert die Regierung Gottes, des Guten, in der es keine Macht zu sündigen gibt.“

S27 „Im Verhältnis zu seiner Reinheit ist der Mensch vollkommen; und die Vollkommenheit ist die Ordnung des himmlischen Seins, die das Leben in Christus, dem geistigen Ideal des Lebens, zeigt.“

Nun, ich weiß. warum wir alle Lebensretter waren. meine Mutter wurde im Alter von 18 Monaten von einer verkrüppelnden, lebensbedrohenden Krankheit geheilt. Meine Familie hatte sich mit ganzem Herzen der Christlichen Wissenschaft zugewandt und schließlich mich und alle meine Brüder und Schwestern mitgenommen. Alle haben Klassenunterricht gehabt. Alle sind aus vielfältigen Krankheiten und Schwierigkeiten errettet worden. Und wir haben gelernt, was es heißt, „alles nach dem Chef, keine Schwierigkeiten“.

Abschnitt 6: Liebe, das Band der praktischen Vollkommenheit

Diese Bibellektion und dieser letzte Abschnitt machen es deutlich, dass der Schlüssel zu diesem „Band der Vollkommenheit“ wirklich die Liebe Gottes ist, die Liebe, die Gott ist.

S29 „Liebe zu Gott und zum Menschen ist der wahre Ansporn zum Heilen wie zum Lehren. ... Warte geduldig, bis die göttliche Liebe über den Wassern des sterblichen Gemüts schwebt, und den vollkommenen Begriff bildet. Geduld muss ihr „vollkommenes Werk haben.“

Die vollkommene Arbeit der Liebe. Ist es nicht das, was wir als die wirkliche Schöpfung unseres Vater-Mutter Gottes beschreiben könnten? Ist das nicht, was Sein Sohn, unser Erlöser uns allen offenbart hat? Die Möglichkeiten einer praktischen Vollkommenheit, die manifestierte Liebe ist?

Mary Baker Eddy schrieb einmal über die praktische Natur der Liebe. Es reichte ihr nicht, dass sie ein süßes Gefühl ist.

„Welch ein Wort! In Ehrfurcht stehe ich davor. Über was für Welten und aber Welten waltet und herrscht es! Das ursprüngliche, das unvergleichliche, das unendliche All des Guten, der alleinige Gott ist Liebe.

Durch welch seltsame Verkehrung ist das Edelste das am meisten Geschändete geworden, sowohl als Eigenschaft wie als Wesenheit? Die Sterblichen stellen die Liebe falsch dar und benennen sie falsch; sie machen aus ihr, was sie nicht ist, und zweifeln an dem, was sie ist. Die sogenannte Liebe, die ihrem Opfer nachstellt, ist wie ein Schlächter, der das Lamm mästet, um es zu schlachten. Dem Ausdruck der niederen Triebe sollte durch die edlen Gefühle gesteuert werden. Kein Wort wird häufiger falsch ausgelegt, kein Gefühl weniger verstanden. Die göttliche Bedeutung von Liebe wird in menschliche Eigenschaften verkehrt, die in ihrer menschlichen Haltlosigkeit zu Eifersucht und Haß werden.

Die Liebe ist nicht etwas, was man auf ein Sims stellt, um es bei seltenen Gelegenheiten mit Zuckerzangen herunterzunehmen und auf ein Rosenblatt zu legen. Ich stelle hohe Anforderungen an die Liebe, verlange tatkräftige Beweise für sie, ihr entspringende hochherzige Opfer und große Leistungen. Solange diese nicht in Erscheinung treten, verwerfe ich das Wort als Blendwerk und falsche Münze, die nicht den Klang echten Metalles hat. Die Liebe kann keine bloße Abstraktion oder Güte ohne Wirksamkeit und Macht sein. Als menschliche Eigenschaft steht die erhabene Bedeutung von Liebe über allen Worten: sie drückt sich aus in der zarten, im Geheimen verrichteten, selbstlosen Tat; im stillen, unaufhörlichen Gebet; im selbstvergessenen, überfliessenden Herzen; in der verhüllten Gestalt, die sich verstohlen auf den Weg macht, ein Werk der Barmherzigkeit zu tun; in den Füsschen, die den Gehsteig entlang trippeln; in der sanften Hand, die den Darbenden und Leidenden, den Kranken und Trauernden die Tür öffnet und so die dunklen Orte der Erde erhellt.“ (Verm. 250)

Als es heute in Dresden Tag wurde, war es kalt, regnerisch und bedeckt. Irgendwo da hinten war die Sonne, aber schwer zu finden. Aber dann, nur eine Stunde später, schien die Sonne mit voller Kraft in einem blauen Himmel. Was für ein herrlicher, vollkommener Tag im Winter, der bald zum Frühling werden wird. Nur zeitweise konnten die Wolken die Vollkommenheit dieses Tages verdecken. Und genau so ist es mit den Wolken des Sinnes. Das Zeugnis der fünf körperlichen Sinne kann das volle Licht der aufgegangenen Sonne nur zeitweise verbergen. Und die Liebe scheint durch alles hindurch und führt uns zur praktischen, nützlichen, heilenden Vollkommenheit.

Vielleicht hat es der erste Experte für Vollkommenheit, den ich konsultierte, genau getroffen. Erinnert ihr euch, dass Johann sich auf Mary Poppins bezog? Am Ende des Films spricht Mary Poppins mit ihrem Regenschirm (der einen Griff hat. Für die deutschen Leser: Mary Poppins spricht und fliegt mit ihrem Schirm in dem Film.) Das Leben der Banks Familie hatte einen praktischen, freudigen, liebenswerten Verlauf genommen.

Zu der Zeit sprach Mary Poppins mit ihrem Schirm:

Schirm: Oh, so wird dir gedankt. Haben sie eigentlich „Auf Wiedersehen“ gesagt?

Mary: Nein, haben sie nicht.

Schirm: Siehst Du! Weißt Du, sie halten mehr von ihrem Vater als von dir.

Mary. So sollte es sein!

Schirm: Ist Dir wohl egal.

Mary: Praktisch vollkommene Menschen erlauben sich keine Gefühle, die sie verwirren.

Schirm: Ist das so? Ich sag Dir eins, Mary Poppins. Du kannst mich nicht hereinlegen!

Mary: Wirklich?

Schirm: Ja, wirklich! Ich weiß genau, was Du von diesen Kindern hältst, und wenn Du meinst, dass ich weiter den Mund halte, dann werde ich ...

[Sie klappt dem Schirm den Mund zu.]

Mary: Genug davon, ich danke Dir.

Wenn wir mehr über unseren Vater erfahren, werden wir merken, dass wir nicht von der Tyrannei sterblicher Gefühle abgelenkt werden, die von den fünf Sinnen ausgehen. Wir werden tatsächlich „praktisch vollkommene Menschen sein, die keinen Gefühlen gestatten, ihr [Denken] zu verwirren. Wir werden vom „Band der Vollkommenheit“, von der Liebe der Liebe geführt und inspiriert.

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

[Zusätzliche Anmerkung des Direktors: Diese metaphysische Ausarbeitung ist die jüngste einer fortlaufenden 13-jährigen Serie der CedarS Bibellektionen – den sogenannten „Mets“, die im wöchentlichen Wechsel von Praktikern aus dem CedarS Camp und gelegentlich auch anderen Metaphysikern beigesteuert werden. Die wöchentlichen Angebote sind dazu gedacht, das weitere Studium und die Anwendung der Ideen aus der Lektion anzuregen sowie Schüler und Lehrer in den Sonntagsschulen zu stärken. Ursprünglich wurden sie nur an meine Sonntagsschüler und die Lehrer im CedarS Camp geschickt, die zuhause und in ihren Sonntagsschulen auf die gleiche Weise studieren wollten wie im Camp. Die CedarS metaphysischen Ausarbeitungen sind nicht als „endgültige Schlussfolgerungen“ zu verstehen und sie sollen keineswegs das tägliche Studium der Lektion ersetzen. Die Gedanken in den Ausarbeitungen bieten lediglich Hintergrundinformationen und weitere Einblicke innerhalb des Studiums der Wochenlektion an. Die wöchentlichen Bibellektionen sind von der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft urheberrechtlich geschützt, werden im Vierteljahresheft abgedruckt und sind in vielerlei Formaten in den christlich-wissenschaftlichen Leseräumen oder online unter eBibleLesson.com oder myBibleLesson.com erhältlich. Zitate, auf die sich die metaphysische Ausarbeitung („Met“) bezieht (z.B. B-1 und S-28) stammen aus der Bibel (B-1 bis B-26) und dem christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S-1 bis S-32). Die Bibel sowie Wissenschaft und Gesundheit sind die einzigen Prediger der christlich-wissenschaftlichen Kirchen. Die Bibel-Lektion ist die Predigt, die weltweit in den Gottesdiensten der Christlichen Wissenschaft gelesen wird. Die Lektionspredigt spricht durch Christus zu jedem Menschen, liefert einzigartige Einblicke und ist für jeden praktisch anwendbar. Wir sind dankbar, dass du diese Ausarbeitung angefordert hast und hoffen, dass einige Ideen hilfreich sind - für deine tägliche geistige Reise, deinem tieferen Verständnis der Bücher und einer innigen Beziehung mit Christus - dem Tröster und Pastor.]

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