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Spielt nicht Tauziehen mit der Materie!

Kathy Fitzer, St. Louis, MO & Park City, UT
Posted Monday, March 16th, 2015

[Spielt nicht Tauziehen mit der Materie!]

Metaphysische Ausarbeitungen für die christlich-wissenschaftliche Bibellektion

„Materie”

Vom 16. bis 22. März 2015

Ausgearbeitet von

Kathy Fitzer aus St. Louis, MO und Park City, UT

kathyfitzer@gmail.com +1 314-323-4083

Als ich mich mit dieser Wochenlektion befasste, fiel mir auf, wie oft der Gegensatz zwischen Geist und Materie hervorgehoben wir. Geist und Materie sind Gegensätze, und wenn man gleichermaßen mit Gegensätzen zu arbeiten versucht, gleicht das der Kraftprobe an den Enden eines Seiles. Wenn gleichzeitig an beiden Enden eines Seiles gezogen wird, dann gewinnt keine der beiden Mannschaften, und wir haben Stillstand. Einen Sieg gibt es nur, wenn eine der beiden Mannschaften genug Kraft hat, um die andere Mannschaft auf ihre Seite zu ziehen. Wenn wir unsere ganze Kraft auf die Seite des Geistes werfen, (jedem Gedanken die Kraft des Geistes geben), so werden wir ganz bestimmt die hartnäckigen Argumente der Materie in die Knie zwingen und damit jede falsche Annahme in die Grube werfen, wo sie zerstört wird. Die Tatsachen des Geistes werden immer siegreich sein. Sie stehen fest! In dieser Woche zeigen die Demonstrationen Elisas, dass weder Leben, Gesundheit oder Substanz von der Materie abhängt. Jesus lehrte und demonstrierte, dass wir nicht zwei Herren dienen können. Also lasst uns uns für die Seite des Geistes entscheiden.

Der Goldene Text: Ich habe für den Goldenen Text aus dem Brief an die Galater verschiedene Übersetzungen geprüft. Im Grunde sagen sie alle, dass die Begierden des Fleisches (der Materie, der menschlichen Natur) dem Geist entgegengesetzt sind, und die Richtung, in die uns der Geist bringen würde, ist der des Fleisches entgegengesetzt. Da sie also miteinander streiten, zerren sie uns in entgegengesetzte Richtungen. Solange der Streit besteht, ist es unmöglich, in die Richtung voranzukommen, die wir gehen möchten.

Wechselseitiges Lesen: Die Wahl, in welche Richtung wir uns ziehen lassen wollen, sollte nicht schwerfallen, wenn wir bedenken, welche Richtung wir nehmen wollen. „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze.“ Hmmm ... eigentlich keine schwere Entscheidung! Ich meine, jeder möchte lieber lebendig gemacht werden, statt zu stagnieren. Doch menschlich gesehen scheint es doch schwierig zu sein, sich nicht durch das, was man „menschliche Natur“ nennt, hin und her zerren zu lassen. Es kann sein, dass es manchen schwer fällt zu erkennen, was „Gott denen bereitet, die ihn lieben.“ Das Zeugnis der Sinne (was wir sehen, fühlen, hören, schmecken und riechen können) scheint so überzeugend zu sein, doch die materiellen Sinne können uns das unendliche Gute nicht zeigen, das Gott für uns bereitet hat. Wie also können wir das Gute des Geistes entdecken? Mir scheint es, es geschieht dadurch, dass wir die Gabe akzeptieren, die Gott uns frei herabschüttet ... die Gabe des Geistes. Wie bei jeder anderen Gabe, nützt es nichts, ein solches Paket zu erhalten. Wir müssen es auspacken, es kennen lernen und anwenden! Abhängig davon, wie vertraut wir vorher mit der Gabe waren, wird es kürzer oder länger dauern, bis wir sie voll genießen können. Paulus sagt, dass „der natürliche Mensch [nicht] begreift, was vom Geist Gottes ist; denn es ist für ihn eine Torheit,“ Wer sich immer im Dunkel aufhält, hält nichts vom Licht. Wenn wir wirklich glauben, dass alle Zufriedenheit von den materiellen Sinnen kommt, werden wir die Freude nicht verstehen, die sich ergibt, wenn man die Qualitäten annimmt - unbegrenzte Fähigkeit und Intelligenz, Liebe, Ehrlichkeit, Gesundheit usw. -, die den Menschen Gottes ausmachen. Auch, wenn es nicht sofort sichtbar wird, die „geistlichen Dinge“ werden jedem offenbart. Also lasst uns jeden Gedanken überprüfen ... kommt er aus dem Fleisch oder vom Geist? Ist er kurzlebig (aus der Materie) oder Leben-spendend (vom Geist)? Und erhaltet und nutzt die Gaben des Geistes. Dann achtet darauf, wie die Begrenzungen der Materie in die Grube fallen.

Anschnitt 1: Da Geist das All ist - wo und was ist dann die Materie?

Die Botschaft, dass Gott, Geist, alles ist - die einzige Macht, die „Himmel und Erde erfüllt“ - wird in diesem ersten Abschnitt laut und deutlich verkündet. Es gibt nichts anderes. (B1 u, 2) Doch die Bibel spricht auch von dem „Fleisch“, das uns vom Geist weg ziehen möchte. (B4, den Goldenen Text wiederholend) Hier steht das Fleisch für die Annahme der Materie. Sie möchte - wenn sie es könnte - uns vom Geist hinweg ziehen, doch sie hat keine Macht dazu. Geist ist allerhaben - der ewige Sieger! Jesaja warnt vor der Nutzlosigkeit einer Einstellung gegen den Geist. Der Prophet vergleicht jeden, der gegen Gott disputiert, mit einer weggeworfenen Tonscherbe (B1). Dieses Bild ist eine gute Darstellung für jede Form der Materie. Eine Tonscherbe ist nichts Fürchterliches! Doch überall um uns her sehen wir die Bedrohung durch scheinbar sehr wirkliche und überzeugende Opposition gegen den Geist ... Begrenzungen, Armut, Krieg, Krankheit Tod usw. Was halten wir davon? Die kurze Antwort lautet, dass wir keine Zeit verschwenden müssen, um herauszubekommen, was die Materie ist oder was sie uns antun kann, denn die Materie ist einfach „eine falsche Vorstellung,“ - „ein Irrtum in der Behauptung“. (S3) Die Materie ist ein Terminus, eine „möchte gern“ Kraft, die ihre Fähigkeit, und zu beeindrucken, verloren hat, sobald sie als Betrug erkannt wird. Materie kann genau so wenig im Geist existieren, wie Irrtum (eine Lüge oder ein Fehler) in der Wahrheit oder das Böse im Guten existieren kann. (S3) Materie ist „die Abwesenheit des Geistes.“ (S1) ABER ... Geist ist niemals abwesend! Wenn uns klar wird, dass Geist alle Macht hat, allen Raum füllt und die einzige Wahrheit (oder Wissenschaft) ist, dann werden wir gezwungen, jeden Glauben an die Materie als wirkliche Entität aufzugeben. (S4) Die einzige Substanz oder der einzige Einfluss, den die Materie hat, besteht in dem, was die menschliche Annahme ihr gibt. Wir brauchen nicht gegen die Materie zu kämpfen .. sie zu überwinden oder zurechtzubiegen! Wir müssen lediglich begreifen, dass sie ein Betrug ist, sie an ihren Platz des Nichts zu verweisen und „im Geist“ leben - „im Licht des Herrn leben.“ (B3 u. B4) Müssen wir die Dunkelheit loswerden .. oder ist das die Funktion des Lichts? Wenn wir uns dem Licht zuwenden, verschwindet die Dunkelheit. Durch die Anerkennung der absoluten Allheit der Seele muss die Materie verschwinden.

Abschnitt 2: Lass das Salz des geistigen Verständnisses einfließen, und erwarte ein Wunder!

Wenn wir die Wirklichkeit nach dem beurteilen, was die materiellen Sinne uns berichten, dann können die Dinge ziemlich finster aussehen - ja, sogar hoffnungslos. Doch lasst uns einmal über die Definition von Materie im Glossar von Wissenschaft und Gesundheit nachdenken! Sie enthält Begriffe wie, „Mythologie;... Illusion; Intelligenz, Substanz und Leben in Nicht-Intelligenz und Sterblichkeit; ... das Gegenteil der Wahrheit; das Gegenteil des Geistes; das Gegenteil Gottes.“ Alles, was die Materie tun kann, ist, zu behaupten, etwas zu sei, dass sie nicht ist. Das ist nicht furchterregend! Auch in diesem Abschnitt finden wir Geist im Gegensatz zur Materie. Geist wird als Quelle des nie versiegenden Wassers dargestellt, das den Durst ständig stillt. Und uns wird versichert, dass unser eigentliches Sein von dieser Welt des Reichtums umschlossen wird. (B5 u. B6) Auf der anderen Seite suggeriert die Materie, dass dieses Gute in das Bild der Verunreinigung und des Mangels verwandelt werden kann - das totale Gegenteil von Gott. Mit dieser Situation musste Elisa am Anfang seiner ersten einsamen Schritte als Prophet fertigwerden - gleich nachdem er die Himmelfahrt Elias erlebt hatte. Jericho war eine schöne Stadt, aber sie hatte nicht genug Wasser, und das Wasser, das sie hatten, war verunreinigt. Ich war erstaunt, dass Elisa nicht einfach mehr Wasser besorgte oder die Verunreinigungen entfernte. Er fügte einfach dem, was da war, Salz hinzu. Und das Wasser wurde rein und reichlich - von da an! (B7). Denkt daran, dass die Bibel uns (in der Bergpredigt) sagt, dass wir das Salz der Erde sind und dass das Salz nicht „fade“ werden kann (Mt 5: 13). (Luther 1984: „Wenn nun das Salz nicht mehr salzt ...“ In der KJV heißt es: „...if the salt have lost his savour...“ Eine Bedeutung für „savour“ ist; „vollständig genießen“.) Für mich weist das auf ein gut ausgestattetes, vollständiges Verständnis von Gott hin - die Freude über die Oberhoheit des Geistes (über die Materie) - das ist das Salz, das, zu einer einer unharmonischen Situation hinzugefügt, das Problem berichtigt und die Harmonie wiederherstellt. Sind Heilungen wie die des Elisa wunderbar im normalen Sinne des Wortes? Oder sind sie absolut natürlich? Wir müssen erkennen, dass Heilungen das Natürlichste in der Welt sind, weil Heilungen (so genannte Wunder) „Gottes Gesetz“ erfüllen (S6). Das Gesetz Gottes muss immer über den Ansprüchen der Materie stehen und so verstanden werden, denn die Weisheit Gottes ist die einzige Weisheit. (S8) Wenn wir die Natur in ihrem besten Sinne betrachten, finden wir Zeichen der Ordnung, der Schönheit, der Stärke und der Größe des Gesetzes Gottes. Nun lasst uns aus dieser Gleichung die Verletzlichkeit der begrenzten Materie entfernen. Lasst uns stattdessen erkennen, dass all das Gute, was wir in der Natur sehen, in Wirklichkeit der Ausdruck des Geistes ist und dass die zerstörerischen Elemente - einschließlich der Extreme von Überfluss und Mangel - der Harmonie des Geistes weichen muss. Lasst uns unsere Arbeit tun, indem wir das Salz des rechten Verständnisses hinzufügen, wenn wir ein Problem sehen -, statt nur furchtsam darauf zu schauen - mit Angst oder Hilflosigkeit. Und lasst uns „Wunder“ erwarten!

Abschnitt 3: Leben - aus dem Geist geboren - kann nicht wegen eines Gesetzes der Materie sterben.

Elisas Mission geht weiter. Auf seinen Reisen begegnet er einer freundlichen Frau, die ihm in ihrem Haus eine Unterkunft einrichtet. Als Ausdruck seiner Dankbarkeit verspricht ihr Elisa, dass sie einen Sohn haben wird -, was wie ein Wunder scheint! Es sieht so aus, dass diese liebe Frau eine Ahnung von der Natürlichkeit der „Wunder“ Gottes bekommen hatte, denn als ihr Sohn später durch die Einwirkung von Sonne und Hitze starb, legte sie ihn einfach auf das Bett des Propheten und machte sich auf den Weg, um den Propheten zu finden und um Hilfe zu bitten. Sie wandte sich an das klare Verständnis Elisas von der Wirklichkeit - und das konsequente Gesetz - des Geistes. Dabei konnte sie ruhig bleiben. Sie vertraute auf das Gesetz des Lebens und wusste, dass es den betrügerischen, materiellen Augenschein des Todes zunichtemachen kann. (B10) Sie muss wohl die Oberherrschaft des Geistes über die Materie erahnt haben und in gewissem Grad verstanden haben, dass diese Kind niemals ihr Kind war, sondern immer Gott gehört hat -, seinen Ursprung im Geist und nicht in der Materie hatte. Sie muss auch erkannt haben, wie wichtig es war, diese scheinbare Situation vor sterblichen Meinungen zu schützen. Zu Elisas Diener sagte sie keinen Ton über das Problem - sie blieb bei ihrem mentalen Standpunkt: Alles ist „gut“. Welch großartige Lektion! Wir können zuversichtlich darauf vertrauen, dass jegliche unharmonische Situation durch Christus, Wahrheit berichtigt wird. Wenn wir selber nicht in der Lage sind, die Lügen der Materie zu durchschauen, können wir durch Gebet dazu geführt werden, jemand anderes um Hilfe zu bitten, dessen Denken so auf den Christus ausgerichtet ist, dass er bereit ist, die Wirklichkeit des Geistes genau dort zu sehen, wo die Illusion der Materie zu sein scheint. Für mich ist hier ein Schlüsselelement beim Heilen: „Dem Glauben, dass das Dasein von Materie abhängt, müssen wir mit der Wissenschaft entgegentreten, und er muss durch die Wissenschaft gemeistert werden, bevor Leben verstanden und Harmonie erlangt werden kann.“ Leben hängt niemals „ von Materie“ ab. Leben ist - jetzt und immerdar - der vollständige Ausdruck des unveränderlichen, harmonischen, ununterbrochenen Geistes, des Gemüts, Gottes! Das ist unser Sein!!! Geist ist die andauernde Entfaltung des permanenten Guten. Materie wechselt und verändert sich ständig. Die Lügen der so-genannten Materie können gegen die Wahrheit des Geistes nicht ankommen.

Abschnitt 4: Die Reinheit des Herzens bewirkt die Reinigung des Fleisches - Gesundheit ist nicht in der Materie

Die Geschichte von Naamann ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie die Veränderung im Denken in einer Veränderung am Körper zum Ausdruck kommt. Mrs. Eddy ist ziemlich spezifisch, wenn sie drei Gründe im Denken anspricht (sie spricht vom harten Gestein des Irrtums), die richtige Stolpersteine beim Heilen darstellen können: Sie nennt „ ... das harte Gestein des Irrtums - Eigenwillen, Selbstrechtfertigung, und Eigenliebe ...“ In diesem Fall kämpfte Naamann mit allen Drein! Er reagierte auf die Liebe seines Knechtes, der mutig genug war, um den Stolz und die Arroganz Naamanns herauszufordern. Demütig ergab sich Naamann der Liebe, und sein Fleisch wurde rein gewaschen. (B12) Naamanns Heilung war nicht das Ergebnis der reinigenden Wirkung eines bestimmten Flusses, die krankes materielles Fleisch in gesundes materielles Fleisch verwandelte. Materie ist nicht die Substanz des Menschen! Die Heilung ergab sich, als „ ... das harte Gestein des Irrtums - Eigenwillen, Selbstrechtfertigung, und Eigenliebe ...“ von der Liebe aufgelöst wurde. Als Naamann vom Geist getauft und sein Herz gereinigt worden war, wuschen die reinigenden Eigenschaften des Geistes die Annahme der Krankheit hinweg. (S21) Diese gleichen reinigenden Eigenschaften der Liebe bringen heute so sicher Heilung wie vor vielen Jahren, und die andauernde Vollkommenheit des Menschen Gottes kommt ans Licht.

Vor vielen Jahren hatte ich eine wundervolle Heilung von einem Tumor in meinem Unterleib. Der Tumor löste sich vollständig auf, als ich aufhörte, gegen eine „Masse aus Materie“ zu arbeiten und mich ausschließlich darauf konzentrierte, alle mit „Selbst“ beginnenden Begriffe fallen zu lassen, insbesondere dem, der mit Gerechtigkeit endet. Wir alle begegnen der dauernden Herausforderung (eigentlich Gelegenheit), das eine Ego wahrzunehmen - EIN Selbst (Gott), das die ganze Menschheit reflektiert - die Geistigkeit. Wenn wir in der materiellen Persönlichkeit alles, was mit Selbst anfängt, hinter uns lassen, löst es sich durch die göttliche Liebe auf, und die scheinbare Unordnung und die Disharmonien der Materie verschwinden -, sie werden vom Geist aufgelöst. Wir können uns für alle Zeiten darüber freuen, dass wir nicht im Fleisch wohnen, dass aber der Geist Gottes in uns wohnt (nach der KJV B11). Wenn jeder Gedanke in Übereinstimmung mit dieser Tatsache gebracht wird, dann wird sich auch der Körper einordnen. Wie das Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft es sagt: „In dem Verhältnis, wie Materie für den menschlichen Sinn jede Wesenheit als Mensch verliert, wird der Mensch ihr Meister.“ (S20) Wie befreiend! Die Materie hat keinen Zugriff auf uns - wir sind genau jetzt der volle Ausdruck des unendlichen Geistes!!!

Abschnitt 5: Gesetze der Physik umgekehrt - keine Substanz in der Materie.

Der Wohnraum der Gemeinde der Propheten-Jünger des Elisa war zu klein geworden. Als sie daran arbeiteten, ihren neuen Wohnraum zu bauen, brach bei einer geliehenen Axt der Stiel und die Klinge fiel ins Wasser, sie versank auf „natürliche“ Weise. Zumindest für das „materielle“ Gesetz war das natürlich. Aber Elisa hatte immer wieder erlebt, dass diese Gesetze umgekehrt wurden. Und Elisa verstand, was Paulus später so formulierte: „Es gibt keine Obrigkeit außer von Gott;“ (B14) Es war so wichtig, diese Axtklinge wiederzufinden. Die Axt war schließlich geliehen. Elisa stach mit einem Stock ins Wasser - damit es so aussah, als täte er etwas - „und brachte das Eisen zum Schwimmen“ (B13). Natürlich konnte ein Stock das Eisen nicht an die Oberfläche bringen. Aber hier wurden die Gesetze der Physik umgekehrt. Für mich heißt das, dass die Materie nichts kann und dass Gott alles kann. Außerdem, dass alle Tätigkeit die Wirkung des Gemüts ist. Ob es also so aussieht, als ob die Physik gegen und oder für uns arbeitet, es ist wichtig, dass wir verstehen, dass die Metaphysik „über der Physik“ steht (S26). Die Metaphysik ist nach dem Webster von 1828 „die Wissenschaft des Gemüts oder der Intelligenz“. Und wieder haben wir den Kontrast zwischen Materie und Gemüt - und GEMÜT gewinnt! Die Wissenschaft des Gemüts steht über der Physik (über ihr und über sie hinaus). Also müssen wir uns auch niemals vor der Physik fürchten. (Das bedeutet auch, dass der Zusammenprall zweier fester Körper nicht zu Verletzungen führen muss.) UND wir können sicher sein, dass das Gute, das wir der Physik zuschreiben, wirklich aus den unbegrenzten Möglichkeiten des unendlichen Gemüts kommt, die uns segnen. Also gibt es immer eine Lösung. Wir lesen, „Wir wandeln auf Kräften“ und das, obwohl „das menschliche Wissen ... sie Kräfte der Materie [nennt], ... aber die göttliche Wissenschaft erklärt, dass sie völlig dem göttlichen Gemüt angehören, ...“ (27) Elisa verstand das und kehrte die Kräfte der Schwerkraft um.

Vor ein paar Jahren fand auch ich diese Ideen sehr hilfreich, als ich an Deck eines Schiffs in stürmischer See sichern Halt fand ... was mir früher in ähnlichen Situationen nicht nur Unsicherheit beschert hatte, sondern mich auch krank gemacht hatte. Je mehr wir erkennen, dass keine „innewohnende Macht“ in der Materie ist (S23) und alle Dinge vom Gemüt regiert werden, um so mehr werden wir alles beherrschen, was uns die physischen Sinne weismachen wollen.

Abschnitt 6: Wir müssen uns entscheiden! Wir können nicht Gemüt und Materie dienen!

Jesu Botschaft lautet: das Himmelreich ist da - erreichbar -, es ist wirklich die Realität des Seins. Er heilte so natürlich, wie er atmete. Er hat den Zustand himmlischen Bewusstsein niemals verlassen. Seine Botschaft lautete: Kein Mensch „ kann zwei Herren dienen.“ (Lk 16: 13) Denkt darüber nach ... gleich wie gut wir sind, wir betreiben „Multitasking“; geteilte Aufmerksamkeit ist nicht das gleiche, wie ganze Aufmerksamkeit. Um das unbegrenzte Gute zu erblicken, das in der „Unendlichkeit des Gemüts“ gegenwärtig ist, können wir unsere Aufmerksamkeit (oder unseren Dienst) nicht zwischen Gott und dem Mammon (den Verlass auf materiellen Reichtum und die Beachtung materieller Gesetze) aufteilen. Jesus gab immer Gott die Ehre für das Gute, das er tat und für das Gute, das er empfing. Seine Identität als Sohn Gottes war ihm immer klar. Er wusste, dass er selber nichts tun konnte und dass Gott das alles tut und ALLEN Segen verleiht. Diese Art des Denkens bedeutete, „Gott zu dienen“. In diesem Abschnitt wird auch wieder der Goldene Text zitiert. (S29) Die Materie und das Gemüt (das Fleisch und der Geist) sind Gegensätze. Sie passen nicht zusammen -, und sie sind tatsächlich im Widerstreit. (S30) Wenn man sowohl Gemüt als auch die Materie als wirklich und substantiell akzeptiert, dann ist das so, als würde man gleichzeitig in verschiedene Richtungen schauen. Das funktioniert nicht! Wenn man Gemüt als Realität aller Dinge akzeptiert, öffnet das den Weg, um alle Segnungen zu erfahren, die von dem Gemüt kommen. Es ist die Quelle alles Guten (wie es Jesu Heilungen zeigen). Durch Praxis, Beharrlichkeit und Geduld mit uns selbst und anderen, werden wir lernen, Gott mit jedem Gedanken und jeder Tat zu dienen. Wir werden nicht immer ganz erfolgreich sein. Aber das ist nicht so wichtig. Wichtig ist es, unser Augenmerk auf das Ziel zu richten und zumindest die Tatsache zu akzeptieren, dass „alles Gemüt ist“ und es dann immer weiter zu versuchen. Wie bei allem anderen, das wir praktizieren, werden wir dabei immer beständiger werden. Unseren Fortschritt sollten wir an unseren fortschreitenden Gedanken messen. Dann wird die Entscheidung, Gott zu dienen, ist wichtiger, als darauf zu achten, wie Gott uns dient. Nichts wird uns unsere Freude und unseren Frieden nehmen können ... wie auch bei Jesus. Wir sind die Geliebten der Liebe - und ganz und gar von ihm versorgt! Die Materie ist nichts ... Geist ist über allem und ganz gut!

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

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[Zusätzliche Anmerkung des Direktors: Diese metaphysische Ausarbeitung ist die jüngste einer fortlaufenden 13-jährigen Serie der CedarS Bibellektionen – den sogenannten „Mets“, die im wöchentlichen Wechsel von Praktikern aus dem CedarS Camp und gelegentlich auch anderen Metaphysikern beigesteuert werden. Die wöchentlichen Angebote sind dazu gedacht, das weitere Studium und die Anwendung der Ideen aus der Lektion anzuregen sowie Schüler und Lehrer in den Sonntagsschulen zu stärken. Ursprünglich wurden sie nur an meine Sonntagsschüler und die Lehrer im CedarS Camp geschickt, die zuhause und in ihren Sonntagsschulen auf die gleiche Weise studieren wollten wie im Camp. Die CedarS metaphysischen Ausarbeitungen sind nicht als „endgültige Schlussfolgerungen“ zu verstehen und sie sollen keineswegs das tägliche Studium der Lektion ersetzen. Die Gedanken in den Ausarbeitungen bieten lediglich Hintergrundinformationen und weitere Einblicke innerhalb des Studiums der Wochenlektion an. Die wöchentlichen Bibellektionen sind von der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft urheberrechtlich geschützt, werden im Vierteljahresheft abgedruckt und sind in vielerlei Formaten in den christlich-wissenschaftlichen Leseräumen oder online unter eBibleLesson.com oder myBibleLesson.com erhältlich. Zitate, auf die sich die metaphysische Ausarbeitung („Met“) bezieht (z.B. B-1 und S-28) stammen aus der Bibel (B-1 bis B-26) und dem christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S-1 bis S-32). Die Bibel sowie Wissenschaft und Gesundheit sind die einzigen Prediger der christlich-wissenschaftlichen Kirchen. Die Bibel-Lektion ist die Predigt, die weltweit in den Gottesdiensten der Christlichen Wissenschaft gelesen wird. Die Lektionspredigt spricht durch Christus zu jedem Menschen, liefert einzigartige Einblicke und ist für jeden praktisch anwendbar. Wir sind dankbar, dass du diese Ausarbeitung angefordert hast und hoffen, dass einige Ideen hilfreich sind - für deine tägliche geistige Reise, deinem tieferen Verständnis der Bücher und einer innigen Beziehung mit Christus - dem Tröster und Pastor.]

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