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Seid heilig und seid gerettet!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, April 13th, 2015

Seid heilig und seid gerettet!

Gedanken zur Anwendung für die christlich-wissenschaftliche

Bibellektion über

Die Versöhnungslehre

für die Woche vom 13. bis 19 April 2015

ausgearbeitet von

Craig L. Ghishlin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett) craig.ghislincs@icloud.com / +1(630) 830-8683

Bist du ein Geretteter oder Erlöster? Glaubst du, dass du erlöst werden musst? Für viele bedeutet die Gelegenheit, erlöst zu werden, etwas Exklusives. Und oft muss man dafür gewisse dogmatische Lehren anerkennen, sich zu einem Glauben bekennen und eine Zeremonie durchlaufen, um die Absicht zu bekunden, der Erklärung auch treu zu bleiben. Von jedem, der nicht errettet ist, wird angenommen, dass er in ewige Verdammnis fällt. Nach Adam Clarke (1760-1832) gab es eine jüdische Überlieferung, nach der alle anderen Nationen in der Welt vernichtet werden, wenn der Messias kommt. Es scheint eine eher unreife Auffassung zu sein, wenn man alle vernichten will, die die Dinge anders sehen. Im Goldenen Text berichtet Johannes, dass Jesus diese Annahme berichtigte, indem er erklärte, dass er nicht gekommen sei, um zu zerstören, sondern um zu erretten.

Das Wechselseitige Lesen gibt uns eine Vorstellung davon, dass Jesus vorhatte, seine errettende Mission bis zur Vollkommenheit durchzuführen. Die Zitate sind Auszüge aus seinem „Hohepriesterlichen Gebet“, das oft als Abschiedsgebet bezeichnet wird. Barton Johnson sagt in People’s New Testament (PNT), dass dieses Gebet trotz seiner Feierlichkeit und Zartheit das „wirkliche ,Gebet des Herrn‘“ genannt werden sollte. Diese Feststellung gründet sich auf die Tatsache, dass das, was wir das „Gebet des Herrn“ nennen, eigentlich ein Gebet für seine Jünger ist, statt für Jesus. Bei diesem seinem Gebet steht Jesus vor dem Höhepunkt seines Lebenswerkes. Ihm steht ein qualvoller Prozess mit Schlägen und einer Kreuzigung bevor, und dieses Gebet gilt ihm selbst, seinen Jüngern und allen, die in kommenden Zeiten glauben werden.

Am Beginn seines Gebetes stehen die Worte: „Da hob Jesus seine Augen zum Himmel auf...“ Das kann man wörtlich nehmen, aber auch im übertragenen Sinne: „Wohin geht unser Blick, wenn wir beten? Nach oben? oder nach unten?“ Während seiner ganzen Mission zeigt uns Jesus, wer Gott ist. Die Amplified Bible übersetzt diesen Abschnitt: „Ich habe Deinen Namen manifestiert, [Ich habe Dein wahres Selbst enthüllt, dein wirkliches Selbst], den Menschen, die Du mir aus der Welt gegeben hast.“ Er bittet darum, dass er geheiligt werde, damit wir geheiligt werden. Jesus hat keinen von Gott getrennten Willen, kein von Gott getrenntes Interesse. Sein erhabenes Beispiel zeigt uns, was wir tun müssen, um gerettet zu werden - die Ver-Söhnung mit Gott zu erreichen.

Jesus betete auch darum, dass alle Gläubigen einander lieben werden und dass ihre Liebe und ihr Gehorsam ein Zeichen für die Welt sein mögen, dass sie seine wahren Nachfolger sind. Dieses Gebet würde, wenn es zu seiner logischen Schlussfolgerung kommt, alle konfessionellen Grenzen und Fraktionen beseitigen. „Wie der Sohn und der Vater eins sind, eine Arbeit, ein Reich, einen Geist, ein Interesse haben, so müssen es auch alle, die Christi sind.“ (PNT)

Der Rest der Lektion zeigt uns, wie Jesus seine Mission ausführte und erklärt, wie seine Nachfolge uns das Recht verleiht, errettet zu werden.

Abschnitt 1: Heilig sein.

Wie wird man heilig? Die Heilige Schrift nennt Heiligkeit ein Gebot (B1). Der Text im 3. Mose (Levitikus) deutet darauf hin, dass das Volk Israel ermahnt wird, sich bewusst von allen unreinen und heidnischen Lebensarten zu trennen. Das Wort, das mit heilig übersetzt wird, heißt auch geistlich oder geweiht. Es kommt von einem Wort mit der Bedeutung „reinigen“ (nach Strong). Größtenteils waren die alten Israelis, wie auch der größte Teil der heutigen Welt, alles andere als rein. Den Israelis war sehr wohl bewusst, dass sie sich reinigen müssen, und sie hatten besondere Blutopfer für diesen spezifischen Zweck, die von ihren Hohepriestern dafür ausgeführt wurden. (B2) Sie meinten, damit ihre Beziehung zu Gott zu berichtigen. Der theologische Terminus dafür ist die „Versöhnung“. Die Versöhnungszeremonie wurde alle Jahre wiederholt, denn unvermeidlich gab es immer neue Sünden für die Versöhnung. Obwohl sie sich bemühten, dieses Ereignis heilig zu halten, wurde es den Propheten klar, dass Blutopfer, so gut sie auch gemeint waren, nicht ausreichten, um das Leben der Menschen zu verändern. Auf die Dauer sahen diese Propheten voraus, dass etwas ganz Neues passieren musste (B3). Langsam wurde ihnen klar, dass der Gehorsam gegen Gott und das Hören auf Sein Wort viel wirksamer waren als alle Tieropfer. Opfer waren nicht mehr als eine zeremonielle Einrichtung, während Gehorsam eine moralische Verpflichtung war. Die frühen Christen waren davon überzeugt, dass nichts außer der der Beachtung des Gesetzes Gottes ausreichend für die Versöhnung sei. (B5) Im Gedanken an die Propheten wiesen sie darauf hin, dass der neue Bund in unsere Herzen und Gemüter geschrieben wird. Für die Christen ließ Jesu Opfergang die Versöhnungszeremonien als überholt gelten. Außerdem wurde dadurch der Grenzzaun zwischen Gott und dem gewöhnlichen Menschen abgebaut.

Wie schon gesagt, wurde die Versöhnung für die Menschen vom Hoherpriester ausgeführt. Sie fand im Allerheiligsten statt - einer durch einen Vorhang abgetrennten Kammer im Inneren der Stiftshütte, wo auch die Bundeslade gewesen sein soll. Man meinte damals, dass dies der einzige Ort sei, an dem Gott mit den Menschen in Kontakt kam - durch den Hoherpriester, dem Vertreter der Menschen. Nach der Überlieferung ist der Vorhang im Tempel bei der Kreuzigung in zwei Teile zerrissen. Das bedeutet symbolhaft, dass die Trennung zwischen Gott und Mensch für alle Zeiten niedergerissen wurde, wobei Jesus als Hoherpriester diente, der für alle Zeiten die Versöhnung bewirkte. John Gill (1697-1771) schreibt: „Christus ist ein ,lebendiger Weg‘, im Gegensatz zu Karkassen getöteter Tiere und den toten und tödlichen Buchstaben des Gesetzes. Christus gibt allen seinen Menschen Leben; und alle, die in ihm, dem Weg, wandeln, die leben; und keiner auf diesem Weg, der jemals stirbt. ...“

Mary Baker Eddy sah „große Veränderungen“ für die komplizierte christliche Lehre von der Versöhnung voraus, die über Jahrhunderte gewachsen war. (S1) Mrs. Eddy lehrt, dass „das Unendliche“ nicht durch eine menschliche Lehre verstanden werden kann. (S2) Mit dem in unsere Herzen geschrieben Gesetz glaubte sie, dass die Demonstration der einzige Weg zur Heiligkeit und zum geistigen Verständnis ist und dass das von Jesus vergossene Blut nicht wirksamer war, um „von Sünde zu reinigen“ als das von Ziegen und Böcken. (S3) Mrs. Eddy lehrte, dass nicht nur das Opfer, das Jesus brachte, sondern sein ganzes Lebenswerk die Versöhnung veranschaulicht. Durch seine ganze Erfahrung hindurch opferte er das ganze menschliche Streben und Verlangen, um uns zu zeigen, was wirklich für die Heiligkeit erforderlich ist. (S4) Unser Lehrbuch definiert die Versöhnung als „die Veranschaulichung der Einheit des Menschen mit Gott, durch die der Mensch göttliche Wahrheit, göttliches Leben und göttliche Liebe widerspiegelt“ (S6). Wahre Heiligkeit bedeutet, in Übereinstimmung mit Gott zu sein, bei allem, was wir tun. (S7) Die Versöhnung ist nicht ein einfaches Aufgeben der Sünde und ein Aussöhnen mit Gott. Sie bedeutet, dass man die Sünde wirklich lässt und die Heiligkeit in der täglichen Praxis demonstriert.

Abschnitt 2: Heiligkeit durch Heilen praktisch machen.

Heiligkeit bedeutet mehr, als ein guter, moralischer Mensch zu sein. Heiligkeit bedeutet, spezifisch mit der Kraft Gottes verbunden zu sein. Alle Hinweise auf Gottes heiligen Arm oder den Arm des Herrn weisen auf Gottes Fähigkeit hin, sich in unserer Erfahrung zu manifestieren. (B6) Die Gelegenheit, Gottes Arm offenbart zu sehen, ist für alle offen -, „sodass alle Enden der Welt das Heil unseres Gottes sehen.“ (B6)

Unglücklicherweise will das nicht die ganze Welt sehen. Der Prophet sagt: „Wir verbargen, unsere Gesichter vor ihm“ (KJV) und „haben ... ihn nicht wertgeachtet.“ (B7) Das könnte ein Hinweis auf die Qual sein, die uns reflexartig wegschauen lässt, oder dass der verheißene Messias so wenig unseren Erwartungen entsprach, dass wir unser Gesicht in Missachtung verdeckten, ohne irgend etwas zu berücksichtigen. Der Prophet bringt klar zum Ausdruck, dass die vorhergesehenen Leiden des Messias durch die fehlende Bereitschaft der Welt, ihn zu akzeptieren, verursacht werden.

Jesus ließ sich nicht durch die Indifferenz der Welt abschrecken. Er predigte das Evangelium - die gute Nachricht - vom Reich [Gottes] und forderte seine Zuhörer zur Buße und zum Glauben auf. Seine Lehre war nicht die kalte Wiederholung abgenutzter Glaubenslehren. Sie sprühte vor Leben, vor Kraft und mit göttlicher Vollmacht. Seine Worte wurden mit heilenden Beweisen belegt. Da gab es einen Mann mit einem „unreinen Geist“, (B8), der kein Interesse an Jesu Botschaft hatte. Der Mensch schrie: „Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, Nazarener? Bist du gekommen, um uns zu verderben? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.“ Jesus brachte den unreinen Geist mit einem klaren Tadel zum Verstummen. Nach John Wesley „würde Christus jene bösen Geister weder gegen sich sprechen lassen, noch für sich. Er brauchte deren Zeugnis nicht und hat es auch nicht angeregt, damit niemand sagen konnte, er habe gemeinsame Sache mit ihnen gemacht.“ Der Mann wurde augenblicklich geheilt. Deutlich reagierte Jesus weit oberhalb des Niveaus der religiösen Dogmen der Zeit.

Paulus betrachtete die Wiederaussöhnung, die das Evangelium begleitete, als eine neue Schöpfung - eine totale Veränderung des Herzens, der Seele, des Gemüts und des Körpers, die von der Gnade Gottes bewirkt wird. Er forderte alle Gläubigen auf, sich vom Stolz, von der Sinnlichkeit und dem Ungehorsam abzuwenden und zur Erlösung in der Freundschaft und Übereinstimmung mit Gottes Gesetz zu kommen.

Jesus hat keine Sünder zerstört; er hat sie durch Liebe geheilt - hat sie zur Wiederherstellung und Errettung gebracht. (S8) Er hat niemand mit Lehren überschüttet. Er hat die wiederherstellende Mission in allem, was er tat, gelebt. (S9) Wenn wir an die Versöhnung, die Wiederherstellung und die Aussöhnung denken, dann neigen wir oft dazu, im Sinne unserer eigenen Ansichten zu denken -, dass uns Gott nicht genommen werden kann. Aber unser Lehrbuch definiert die Lehre der Christlichen Wissenschaft vom Gesichtspunkt Gottes aus: „Die göttliche Liebe kann ihrer Manifestation oder ihres Gegenstandes nicht beraubt werden.“ (S10) Für meinen Begriff stellt das die Dinge auf die Grundlage des Gesetzes Gottes, nicht auf die Grundlage menschlicher Nöte, und hat daher das Gewicht der Autorität und kann nicht geleugnet werden.

Mrs. Eddy sagt, es gebe zwei fundamentale und entscheidende Punkte, die Jesus mit Liebe wappneten: „die Nichtigkeit des materiellen Lebens und der materiellen Intelligenz“ und die „mächtige Tatsächlichkeit des alles-umfassenden Gottes, des Guten.“ (S11) Wenn wir diese Punkte akzeptieren, werden wir „den Arm des Herrn“ in unserem Leben offenbart sehen. Dann werden auch wir in vollständiger Übereinstimmung mit Gottes Gesetz leben. Es geht darum, was Jesus tat und was wir zu tun haben (S12). Wir haben keine bösen Geister in uns, aber wir müssen in der Tat mit dem Widerstand in uns zurechtkommen, der sagt: „lass uns in Ruhe; was haben wir mit dir zu tun?“ Wir müssen von diesen Gedanken des Widerstandes loskommen und „nur dem göttlichen Prinzip ... gehorchen“ (S13). Unsere Führerin sagt: „Das ist der große Ausgangspunkt für jedes wahre geistige Wachstum.“ Das ist der Angelpunkt unserer Erlösung. Also lasst uns nicht das Angesicht vor dem Erlöser verbergen. Lasst uns alles ablegen, was uns zurückhält und lasst uns unsere Herzen für die gute Nachricht öffnen.

Abschnitt 3: Jesus kannte und erfüllte seine Mission.

Jede Kultur hat ihre spezifischen Lerngewohnheiten. So gibt es nach der Webseite der Hunan Cross Cultural Education einen deutlichen Unterschied zwischen den westlichen Lerngewohnheiten und denen in China. (http://hunancce.com/2010/differences-in-western-and-eastern-teachinglearning-styles/) Für westliche Studenten vermittelt der Lehrer; das Individuum ist äußerst wichtig; Studenten fragen und bringen ihre eigenen Ideen zum Ausdruck. Dagegen ist der Lehrer für östliche Studenten die Autorität; das Individuum ist weniger wichtig; Studenten zögern zu fragen, und die Studenten sagen, was sie meinen, dass der Lehrer hören möchte. In der jüdischen Kultur gibt es auch eine Lerngewohnheit, die von Nicht-Juden falsch interpretiert wird. Rabbi Dr. David J. Zucker erklärt, dass allgemein bei Unterhaltungen jüdische Sprecher dazu neigen, andere immer wieder zu unterbrechen. Das mag für Außernstehende unhöflich wirken, aber in ihrer Kultur bedeutet die Unterbrechung „engagierte und aktive und respektvolle Teilnahme.“ (http://www.davidjzucker.org/djzNEWW/neww13.htm

Das wirft ein besonderes Licht auf die Tatsache, dass Jesus so oft gefragt wurde und dass man mit ihm über so viele doktrinäre Dinge argumentierte. Zucker sagt auch, dass es beim Lernen für Juden üblich ist, beide Seiten einer Frage zu betrachten, und er verweist als Beispiel auf die Argumente, die Abraham Gott gegenüber wegen der Zerstörung von Sodom und Gomorrah vorbrachte. Jesus hatte das herkömmliche jüdische Bildungssystem nicht durchlaufen, weshalb die Juden nicht verstanden, wo seine Lehre herkam. (B10) Jesus sagte, dass seine Lehre weder von Menschen, Büchern noch aus persönlicher Erfindung kam, sondern direkt von Gott. Nicht nur das, er übernahm auch noch die Autorität und die beschützende Rolle eines Hirten. (B11) Er erklärte, dass Gott der Urheber alles dessen sei, was Jesus tat. Nach der jüdischen Weise, wie oben beschrieben, fuhren die Leute fort, Jesus Fragen zu stellen, und er verwies auf seine Werke als Beweis seiner Einheit mit Gott. Dann sagte er frei heraus: „Ich und der Vater sind eins“. Das haben sie nicht verkraftet, und sie nahmen Steine auf, um ihn wegen Blasphemie zu steinigen.

Jesus brach alle Konventionen seiner Zeit. Und er stellte auch klar, dass er sich nicht als Opfer fühlte, sondern dass er freiwillig dem Weg folgte, den Gott ihm vorgezeichnet hatte. Mrs. Eddy weist darauf hin, dass Jesu ausgeprägtes Bewusstsein seiner Einheit mit Gott alle seine Taten beseelte. (S14) Jesu feste Überzeugung, „Ich und der Vater sind eins“, verletzte die Empfindlichkeiten der Rabbiner und brachte sie zur Weißglut. Er arbeitete auf einer Wellenlänge, die sie nicht begreifen konnten. Gott war sein Gemüt, und er bewies, dass der Glaube an ein materielles Gemüt und an einen materiellen Körper mit der Neigung zur Krankheit und Sünde, nichts mit Gottes Plan zu tun hat. (S15)

Jesus kannte seinen Zweck und akzeptierte ihn bereitwillig. Unsere Führerin nennt Jesus den „Mittler zwischen Geist und dem Fleisch, zwischen Wahrheit und Irrtum.“ Statt sich an die Theologie seiner Zeit zu halten, lehrte er uns, was es mit dem Leben wirklich auf sich hat. Er zeigte uns, wie man dem Bösen entkommen kann, wenn man sich vollständig an Gott wendet, und er demonstrierte, was Heiligkeit ist.

Die herkömmliche Theologie betont den falschen Glauben, dass Gott zum Menschen wurde und ins sterbliche Dasein herabstieg, dass Er zuließ zu leiden und getötet zu werden und das alles, um für unsere Sünden zu büßen. Die Christliche Wissenschaft erklärt, dass Gott nicht Fleisch geworden ist, sondern dass Jesus das lebendige Bespiel für den wirklichen, sündlosen Menschen war, den Gott geschaffen hat. Er litt, um den Menschen zu einem tieferen Verständnis von Gott zu erheben. (S17) Ein materiell gesinntes Denken debattiert immer mit der Wahrheit, und von seinem begrenzten Gesichtspunkt aus kann es sie einfach nicht begreifen. Der Christus entfernt alle Hindernisse für unseren festen Glauben und für unser Verständnis. (S18) Wir würden uns wundern, wie die Welt aussähe, wenn Jesus nicht gekommen wäre. Doch ist er gekommen und ohne Frage unser Erlöser geworden.

Abschnitt 4: Wir müssen Jesu Beispiel anerkennen und befolgen.

Die Theologen haben Petri Bericht von der ungerechten Verdammung und Kreuzigung Jesu und von seiner Auferstehung (B13) als Rechtfertigung für die Lehre benutzt, dass Gott nicht nur davon wusste, sondern auch Jesu Leiden vorherbestimmt hat. Auch heute noch benutzen das einige als Argument für die Prädestination. Aber, wofür auch immer das Zitat benutzt wird, Petrus hat eines sehr klar zum Ausdruck gebracht, damit die Opposition es nicht wagt, einen Sieg zu beanspruchen: Jesus wurde nicht aus einer Schwäche, einer Fehlkalkulation oder Unfähigkeit, ihn zu retten von seiner oder Gottes Seite aus, gefangen genommen und gekreuzigt. Durch seine ganzen Qualen hindurch wurde Gottes Ziel verfolgt, so dass Jesus beweisen konnte, dass angesichts des immer währenden Lebens und der immer währenden Liebe der Tod als machtlos bewiesen werden konnte. Jesus erlitt das Kreuz, um das höchste Ziel zu erreichen, sogar seine Verfolger zu erlösen (B14) und alle von ihrer Bosheit abzuwenden. Durch seine standhafte Demonstration der göttlichen Kraft ist er als Sieger wieder auferstanden. Wahre Gläubige beweisen ihre Hingabe, indem sie dem Bösen bis zu dem Punkt widerstehen, wo im übertragenen Sinne jene falschen Gelüste ans Kreuz genagelt und dadurch überwunden werden, bis sie schließlich [völlig] zerstört werden. (B15)

Unsere Führerin schreibt, „Wir brauchen ,Christus und ihn als Gekreuzigten.‘ Wir müssen Prüfungen und Selbstverleugnungen ebenso wie Freuden und Siege haben, bis aller Irrtum zerstört ist.“ (S19) Wir können nicht erwarten, dass Jesu Qualen und sein Opfer bedeuten, dass wir selbst keine Anfechtungen erleben werden. Wir müssen durch unsere Verehrung, unsere Hingabe und unser Annnehmen seines Opfers beweisen, indem wir selber einige Opfer bringen. Jesus bewies die Notwendigkeit, Sünde zu überwinden und den ewigen Segen, den wir erhalten, wenn wir standhaft an der Wahrheit festhalten.

Manchmal hören wir die Frage, „bist Du gerettet?“ Als Christliche Wissenschafter können wir zuversichtlich sagen, „ja, ich bin errettet“, wenn wir Jesu Versöhnung wahrhaft akzeptiert haben und uns ernsthaft bemühen, unser Leben nach seinem Beispiel zu formen. (S20) Diese Hingabe wird nicht durch ritualistische Zeremonien evident gemacht, genau so wenig wie das Blut von Bullen und Ziegen die Macht hat, Sünde aufzuheben. Sie zeigt sich in unserer Hingabe an das Heilen (S21).

Geistig wissenschaftliches Heilen hat viel mit dem Opfer weltlicher Annahmen zu tun. Das ist Arbeit. Manchmal ist es sogar schmerzhaft. Das englische Wort „pang“ (Schmerz) bedeutet „extremer Schmerz“ oder „extreme Qual“. Ms. Eddy weist darauf hin, dass wir „Qual[en] der Reue und des Leidens“ haben werden. (S22) Diese helfen uns, Jesu Verpflichtung zur Einheit mit Gott zu verstehen. Die alten theologischen Ansichten lauteten, dass Jesus für unsere Sünden litt, dass seine Erfahrung unsere Sünden hinweg nahm, wie auch das Opfer der Ziegen dazu gedacht war, die Sünden der Israeliten zu beseitigen. Nicht so! Wir können nicht wirksam büßen, wenn wir fortfahren zu sündigen. Jesus war kein Ersatz für unserer Versöhnung. Er war ein Beispiel für das, was man braucht, um Versöhnung zu erreichen - Aussöhnung mit Gott.

Unser Lehrbuch weist darauf hin, das wir die Versöhnung nicht mit einem einzigen Schritt erreichen können. Sie mag viele Prüfungen und Opfer bedeuten. Ein Opfer ist nicht genug. (S23) In der Christlichen Wissenschaft müssen wir wirklich zum Kern der Sache kommen, indem wir die Ursache der Sünde beseitigen oder das, was das Lehrbuch das „harte Gestein des Irrtums“ nennt. - „Eigenwillen, Selbstrechtfertigung und Eigenliebe“.(S24) Diese Triade ist der Feind der Versöhnung. Die einzige Möglichkeit, uns mit Gott in Einklang zu bringen, liegt darin, alle Sterblichkeit und Sünde abzulegen. (S25) Noch einmal, es ist nicht etwas, was Jesus für uns tat; es ist das, was er uns zu tun zeigte und was wir für uns selbst tun müssen.

Abschnitt 5: Ein besserer Jünger sein.

Den letzten Abschnitt beginnen wir mit Danksagung (B16) Wie können wir anders als dankbar sein, wenn wir daran denken, wo wir ohne das Verständnis des Christus wären? Und dann haben wir noch einige spezielle Anweisungen: „dem ungöttlichen Wesen und den weltliche[n] Leidenschaften“ abzusagen und „besonnen, gerecht und gottesfürchtig in dieser Welt [zu] leben“. (B17) Versöhnung bedeutet, dass wir von Sünde gereinigt und im Einklang oder in Übereinstimmung mit Gott gebracht sind. Das ist nur sinnvoll, wenn wir, um das zu tun, nichts in unserem Leben zulassen dürfen, was ungöttlich ist - dazu gehören alle unreligiösen Einstellungen, die uns veranlassen möchten, unsere Erlösung auf eine spätere, angenehmere Zeit zu verlagern. Manch einer bekennt sich zur Religion, aber im Alltagsleben verfolgen sie die Leere der Welt. Wie viel besser ist es, den Dingen Gottes nachzugehen? Diese Betätigungen segnen uns und unsere Mitmenschen.

Ohne Jesu Demonstration der Versöhnung wären wir ohne einen Weg zur Heiligkeit. Jesus hat Krankheit, Sünde und das Grab überwunden, und darüber sollten wir uns freuen (B18). Unsere Führerin sagt uns, dass wir uns alle so oder so „auf Christus, die wahre Idee Gottes gründen“ müssen. (S26) Das war der Kern von Jesu Opfer. Wie schon erwähnt, sollten wir uns nicht entmutigen lassen, wenn wir den ganzen Übergang von der Sünde zur Heiligkeit nicht in einem Schritt bewältigen können. Das dauert. Aber wir müssen irgendwo anfangen, und jedes Bisschen des Guten hat seine Wirkung. Jeden Tag ein besserer Mensch zu werden, ist die Teilnahme an der Versöhnung. (S27) Schließlich werden wir unser Ziel erreichen und erkennen, dass wir in der Tat eins sind mit Gott, „untrennbar, harmonisch und ewig“. (S28) Die Antwort wird sich in deiner praktizierten Versöhnung beweisen.

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

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[Zusätzliche Anmerkung des Direktors: Diese metaphysische Ausarbeitung ist die jüngste einer fortlaufenden 13-jährigen Serie der CedarS Bibellektionen – den sogenannten „Mets“, die im wöchentlichen Wechsel von Praktikern aus dem CedarS Camp und gelegentlich auch anderen Metaphysikern beigesteuert werden. Die wöchentlichen Angebote sind dazu gedacht, das weitere Studium und die Anwendung der Ideen aus der Lektion anzuregen sowie Schüler und Lehrer in den Sonntagsschulen zu stärken. Ursprünglich wurden sie nur an meine Sonntagsschüler und die Lehrer im CedarS Camp geschickt, die zuhause und in ihren Sonntagsschulen auf die gleiche Weise studieren wollten wie im Camp. Die CedarS metaphysischen Ausarbeitungen sind nicht als „endgültige Schlussfolgerungen“ zu verstehen und sie sollen keineswegs das tägliche Studium der Lektion ersetzen. Die Gedanken in den Ausarbeitungen bieten lediglich Hintergrundinformationen und weitere Einblicke innerhalb des Studiums der Wochenlektion an. Die wöchentlichen Bibellektionen sind von der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft urheberrechtlich geschützt, werden im Vierteljahresheft abgedruckt und sind in vielerlei Formaten in den christlich-wissenschaftlichen Leseräumen oder online unter eBibleLesson.com oder myBibleLesson.com erhältlich. Zitate, auf die sich die metaphysische Ausarbeitung („Met“) bezieht (z.B. B-1 und S-28) stammen aus der Bibel (B-1 bis B-26) und dem christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S-1 bis S-32). Die Bibel sowie Wissenschaft und Gesundheit sind die einzigen Prediger der christlich-wissenschaftlichen Kirchen. Die Bibel-Lektion ist die Predigt, die weltweit in den Gottesdiensten der Christlichen Wissenschaft gelesen wird. Die Lektionspredigt spricht durch Christus zu jedem Menschen, liefert einzigartige Einblicke und ist für jeden praktisch anwendbar. Wir sind dankbar, dass du diese Ausarbeitung angefordert hast und hoffen, dass einige Ideen hilfreich sind - für deine tägliche geistige Reise, deinem tieferen Verständnis der Bücher und einer innigen Beziehung mit Christus - dem Tröster und Pastor.]

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