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Verlasse die leeren und kurzlebigen Vergnügungen für die „Überfülle des Seins“!

Kerry Jenkins, C.S., House Springs, MO
Posted Monday, April 27th, 2015

[Verlasse die leeren und kurzlebigen Vergnügungen für die „Überfülle des Seins“!]

Metaphysische Auslegungen
zur christlich-wissenschaftlichen Bibellektion

für die Woche vom 27. April - 3. Mai 2015

Thema:

Immerwährende Strafe

Ausgearbeitet von Kerry Jenkins, CS House Springs, MO

+1 (314) 406-0041 kerry.helen.jenkins@gmail.com

Hier finden wir eines der Lektionsthemen Mrs. Eddys, die sich mit weit verbreiteten christlichen Dogmen befassen. Man könnte sich hier durch eine Reihe sorgfältiger Untersuchungen durcharbeiten, die alle erläutern, warum der Glaube - nämlich dass wir für die Sünden ewige Strafe erleiden -, sich wirklich auf die Bibel gründet oder auf falschen Übersetzungen aus dem Griechischen beruht (u.s.w.). Aber dann geraten wir in Gefahr, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten zu sein, die in ihrem Eifer dem Buchstaben folgten und den tieferen Sinn des Wortes nicht begriffen, so dass sie versuchten, den besten Menschen, der je gelebt hat, umzubringen.

Was mir an dieser Lektion besonders gefällt, ist, dass sie auf die Prämisse eingeht - dass wir Sünder seien und bestraft werden müssten -, und diese schließlich umdreht. Der Mensch ist als Gottes Reflexion ohne Sünde geschaffen. Genau darum geht es, dass es so scheint, als würden wir sündigen - es ist eine Erscheinung und nicht die Wirklichkeit. Dadurch wird es den Menschen möglich, jede Menge an sündigen Herausforderungen zu überwinden, indem sie verstehen, nicht wie schlimm wir sind, sondern wie erstaunlich wir als Schöpfung Gottes sind. Die dogmatische Diskussion über die immer währende Strafe wird somit überflüssig, wenn wir die heilende Kraft erkennen, die in dieser Schöpfung enthalten ist. Durch die Darstellungen in dieser Lektion sehen wir das wahre Bild, das Jesus so hilfreich durch sein Heilen und seine Gleichnisse offenbarte.

Ich möchte nur auf einige wenige Punkte eingehen, die im Golden Text und im Wechselseitigen Lesen so wunderbar herausgestellt werden. Diese Texte sind Gebete, die aus einem Herzen kommen, das sich nach dem tröstenden Sinn der Gegenwart und Macht Gottes sehnt. Sie sind auch Bestätigungen für Seine Gnade, Seine liebevolle Freundlichkeit und Aufmerksamkeit. Ich liebe das Bild von meinem „Gesang in der Nacht“ (Ps 77:6 KJV), das für mich die Erklärung unseres Glaubens, unserer Liebe und Dankbarkeit selbst in den dunkelsten Stunden darstellt. Und die Idee vom Reden „mit meinem Herzen“, die wunderbar zu dem Gedanken der Ehrlichkeit mit uns selbst über das, was wir besser tun und wie wir vorankommen können, passt. Gnade, liebevolle Freundlichkeit, Zartheit - keine dieser Eigenschaften könnte zu einem Gott gehören, der immer währende Strafe für Seine Schöpfung dulden würde.

Abschnitt 1: Der Mensch ist ohne Sünde.

„ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ (B3) Wie schon gesagt, in der Bibel bezieht sich der Name eines Menschen auf seine tatsächliche Identität. Gott hat dich gerufen, weil Er dich kennt, weil du Ihm gehörst. Du kannst keine Identität haben, die dem nicht genügt, die irgendwie ungeliebt ist. Ich weiß, dass es eine scheinbare Zweideutigkeit gibt zwischen dem, was wir zu sein scheinen und dem, was wir sind. S1 sagt: „Der unsterbliche Mensch war und ist Gottes Bild oder Idee, ...“ (Kursivschrift hinzugefügt). Es gibt nicht zwei Menschen - einen sterblichen und einen unsterblichen. Es gibt auch keine Mischung aus beiden! Es ist unsere freudige Aufgabe, das, was zu sein scheint, von dem, was ist, zu entwirren. Wenn man die Stellen aus Wissenschaft und Gesundheit in diesem Abschnitt liest, wird einem logisch aufgedeckt, warum der Mensch der Schöpfung Gottes nur ohne Sünde und liebevoll sein kann. Da gibt es nichts, was bestraft werden könnte. [Also „ ... vertritt den Fall deiner Unschuld“. (B3, Jes 43:26, New International Version)]

Abschnitt 2: Der Wert des Fortschritts ist größer als Strafe.

Wäre es nicht großartig, wenn wir alle so handeln würden, wie es im Zitat S13 dargestellt wird, „das Alte für das Neue aufzugeben“? Das ist gewiss natürlich für den Menschen. Aber es scheint so, als ob wir manchmal leiden oder Strafe erfahren müssen, die die Sünde uns bringt, damit wir sie lassen. Das ist die Geschichte des „Verlorenen Sohns“. Sie enthält vieel Metaphern, die sich gut in das moderne Leben übertragen lassen. Der Sohn entschied sich, in ein „fernes Land“ zu gehen. Das könnte irgendwo ein Ort der Verbannung sein. Es könnte auch eine Wahl sein, die stark von dem abweicht, was sein Vater ihm beigebracht hat. Man könnt sagen, dass er sich absichtlich die „Nase blutig gestoßen“ hat an Dingen, die ihn sein Vater zu glauben beigebracht hatte. Später „ging er in sich“. Ist das nicht eine Art zu sagen, dass er seine Identität für das erkannte, was sie wirklich ist. Wenn das nicht so wäre, hätte er wohl nicht zu seinem Vater zurück gefunden. Natürlich ist er von Reue und Demut erfüllt, aber er wusste auch, dass er nicht für immer dazu verdammt war, die Schweine mit Schoten zu füttern. Hier kommt der Vater, wie Jesus ihn darstellt. Ein Vater der Liebe, der Gnade, der Vergebung und der Freundlichkeit - nicht des Ärgers und der Rache.

Abschnitt 3: Wir alle können ein Dasein im Überfluss haben.
Was der Sohn fand, als er weit weg von zu Hause war und ein extravagantes Leben lebte, das war nicht sehr erfreulich und kein „überfließendes“ Sein, sondern leeres und kurzlebiges Vergnügen. Jede Strafe, die wir für Sünde erhalten mögen, resultiert aus der Tatsache, dass jedes scheinbare Vergnügen, das aus einem Leben, das sich nicht auf den Geist gründet, nicht von Dauer ist, es hat keine Substanz. Wenn wir meinen, Freude aus einem ganz auf die Materie gegründeten Leben zu erhalten, dann müssen wir auch davon ausgehen, dass uns die gleiche Quelle in Elend stürzen kann. Das liegt an der Unzuverlässigkeit der Materie, sie stirbt. Es ist wie bei einer köstlichen Eistorte, die wir ganz alleine verschlingen und uns hinterher elend fühlen oder ganz allgemein unter der unangenehmen Gewichtszunahme leiden, mental und physisch, durch die Völlerei. Etwas, das sich in seiner Freude ganz auf die Materie gründet, scheint immer eine Kehrseite zu haben. Doch Mrs. Eddy sagt uns: „... die Überfülle des Seins ist auf der Seite Gottes, des Guten,“ (S14) Der Sohn konnte diese Überfülle des Lebens finden, indem er seinen vorherigen Lebenswandel verließ. Eine wahre Reflexion kann man nur sehen, wenn der Spiegel sauber ist. Wenn man versucht, seine Sünden zu verbergen, schaut man in einen verschmierten Spiegel und sieht nur eine trübe Reflexion. Wenn man sich zum Vater hinwendet und von der trüben Ansicht von einem selbst hinweg sieht, dann erblickt man den lebendigen Sinn des Lebens, der uns gehört und von Gott kommt.

Abschnitt 4: Anrüchige Vergleiche

Und jetzt kommt der ältere Sohn. Er ist treu gewesen und hat immer seine Pflicht gegenüber seinem Vater erfüllt. Nicht wahr? Hatte er es nicht verdient, dass für ihn ein Fest gefeiert wird - eine kleine Anerkennung? Unabhängig davon, dass sein Erbe doppelt so groß war wie das seines jüngeren Bruders. Welch großartiges Beispiel für das Elend, das mit dem Ungehorsam gegen das Gebot kommt, du sollst nicht begehren ... Unsere Freude und Zufriedenheit muss aus unserer eigenen Beziehung zu Gott kommen, nicht aus einer Beziehung im Vergleich zu jemand anders. Die Selbstgerechtigkeit dieses Sohnes kam zutage, als der Bruder nach Hause kam. Seine eigenen Mängel und sein fehlender Fortschritt traten durch seine Wut über das Fest für seinen jüngeren Bruder hervor. „Geistiges Leben und Gesegnetsein“ ist es, das uns zeigt, was ein wahrhaft freudiges Leben ist. (S25) Manchmal können wir uns einlullen lassen, indem wir denken, das „gut zu sein, ausreichend ist“. Fortschritt ist wohl das schonungsloseste Gebot Gottes. Es erfordert ein ständiges Vorwärtsschreiten, das nicht in der Beziehung zu anderen gemessen wird. Doch wie bei jeder der Forderungen Gottes wiegen die Segnungen und der Frieden, die sich dann auf uns ergießen, die Anfechtungen in hohem Maße auf.

Abschnitt 5: Immer eine Gelegenheit zum Sehen.

Wir sollten Gott immer bitten, „uns die Augen“ zu öffnen, damit wir mehr von Seinem Reich erkennen, das uns umgibt. Bartimäus trug das Gewand eines Bettlers. Doch als Jesus vorbeikam, bat er um sein Augenlicht. Und als Jesus ihn rief, warf er diese Standeskleidung ab, die so sehr an die Materie gebunden war. Er „erhob“ sich, er hob sein Denken auf eine höhere Stufe und ging auf Jesus zu, auf den heilenden Christus. Der Fortschritt fordert von uns, den begrenzten Sinn vom Selbst abzulegen, die Sünden, die uns straucheln lasen, zu verlassen und den Weg zu verfolgen, den Jesus für uns vorgezeichnet hat. Das öffnet Ausblicke der Einsicht und des Verständnisses. Es ist interessant zu bemerken, dass das sterbliche Gemüt oft einen Aufstand gegen solchen Fortschritt veranstaltet. Bei Bartimäus war es die Menschenmenge, die ihm gebot, den Mund zu halten. Es ist wirklich das unpersönliche sterbliche Gemüt, das etwas dagegen hat, übergangen und ignoriert zu werden und schließlich ganz und gar zu verschwinden.

Abschnitt 6: „Ewiger Trost und gute Hoffnung durch Gnade“, keine „immerwährende Strafe“.

Diese Zeile stammt aus Zitat B18, das uns die tröstende Liebe, die Gott für uns hat, zusichert. Auch in diesem Abschnitt ist von der „immer währenden Weise“ die Rede, die die Liebe aussendet, und wir hören sie, wenn wir die Sünde von uns fallenlassen - wenn wir Fortschritt machen. Es gibt ein „neues Lied“, das wir singen können, das aus dem Herzen der Liebe kommt und nichts mit menschlichen dogmatischen Lehren zu tun hat, die den Menschen auf der Materie beruhend und von Gott getrennt sehen. Wir können diese Erlösung hier und jetzt erkennen, ohne zu warten und gewiss ohne immer währende Strafe im Angebot.

[Warrens PS1 und PS2 beziehen sich auf englische Links z.B, zum Verlorenen Sohn. We genügend Englisch kann möge sich der Links in der englischen Ausgabe bedienen!]

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

[Zusätzliche Anmerkung des Direktors: Diese metaphysische Ausarbeitung ist die jüngste einer fortlaufenden 13-jährigen Serie der CedarS Bibellektionen – den sogenannten „Mets“, die im wöchentlichen Wechsel von Praktikern aus dem CedarS Camp und gelegentlich auch anderen Metaphysikern beigesteuert werden. Die wöchentlichen Angebote sind dazu gedacht, das weitere Studium und die Anwendung der Ideen aus der Lektion anzuregen sowie Schüler und Lehrer in den Sonntagsschulen zu stärken. Ursprünglich wurden sie nur an meine Sonntagsschüler und die Lehrer im CedarS Camp geschickt, die zuhause und in ihren Sonntagsschulen auf die gleiche Weise studieren wollten wie im Camp. Die CedarS metaphysischen Ausarbeitungen sind nicht als „endgültige Schlussfolgerungen“ zu verstehen und sie sollen keineswegs das tägliche Studium der Lektion ersetzen. Die Gedanken in den Ausarbeitungen bieten lediglich Hintergrundinformationen und weitere Einblicke innerhalb des Studiums der Wochenlektion an. Die wöchentlichen Bibellektionen sind von der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft urheberrechtlich geschützt, werden im Vierteljahresheft abgedruckt und sind in vielerlei Formaten in den christlich-wissenschaftlichen Leseräumen oder online unter eBibleLesson.com oder myBibleLesson.com erhältlich. Zitate, auf die sich die metaphysische Ausarbeitung („Met“) bezieht (z.B. B-1 und S-28) stammen aus der Bibel (B-1 bis B-26) und dem christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S-1 bis S-32). Die Bibel sowie Wissenschaft und Gesundheit sind die einzigen Prediger der christlich-wissenschaftlichen Kirchen. Die Bibel-Lektion ist die Predigt, die weltweit in den Gottesdiensten der Christlichen Wissenschaft gelesen wird. Die Lektionspredigt spricht durch Christus zu jedem Menschen, liefert einzigartige Einblicke und ist für jeden praktisch anwendbar. Wir sind dankbar, dass du diese Ausarbeitung angefordert hast und hoffen, dass einige Ideen hilfreich sind - für deine tägliche geistige Reise, deinem tieferen Verständnis der Bücher und einer innigen Beziehung mit Christus - dem Tröster und Pastor.]

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