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Wachet, und schaut auf Gott, wie Jesus uns gelehrt hat, dem Bösen die Tür zu verschließen!

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, April 6th, 2015

[Wachet, und schaut auf Gott, wie Jesus uns gelehrt hat, dem Bösen die Tür zu verschließen!]

Metaphysische Auslegungen
zur christlich-wissenschaftlichen Bibellektion

für die Woche vom 6. - 12. April 2015

Thema:

Sind Sünde, Krankheit und Tod wirklich?

ausgearbeitet von

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
(+49 351 312 4736), rickstewartcs@aol.com

Der Goldene Text: Mk 13: 37 „Was ich euch sage, das sage ich allen: Wacht!

„Wachen“ - scharfes Beobachten, Aufmerksamkeit, Wachheit und Wachsamkeit sind Eigenschaften des Denkens, zu dem Jesus seine Nachfolger anhielt. Wie die alten Bibelschreiber erinnert uns auch unser Meister, unsere Augen und Herzen nicht nur für die Wunder in der Schöpfung unseres Vaters offen zu halten, sondern auch an den Türen und Toren unseres Denkens Wache zu halten, um den Elementen des Bösen entgegenzutreten, die die Harmonie der Schöpfung gefährden würden.

Diese wichtige Pflicht wird sorgfältig in dieser Wochenlektion erklärt: „Sind Sünde, Krankheit und Tod wirklich?“ Die Verheißung lautet, dass wir durch „Wachen“ mehr und mehr lernen, dass in der Wahrheit alles Böse zerstört wird. Ja, und tatsächlich, Sünde, Krankheit und Tod sind nun wirklich kein Teil der Schöpfung Gottes. Wir lernen das Wachen, wie es Christus Jesus lehrte, und durch dieses Wachen finden wir Gelegenheit, die ganze Schöpfung so zu sehen, wie Gott sie sah, „sehr gut“.

Der Goldene Text kommt aus einem Kapitel, das über ein Gespräch Jesu mit Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas berichtet. Doch es wird klar, dass dieser Unterricht des Meisters nicht nur den Jüngern galt, sondern allen! In der Gottes Wort Übersetzung wird das mit den folgenden Worten mitgeteilt: „Ich sage jedem, was ich euch sage, seid wachsam!‘“

Am letzten Freitag, morgens um 5:30 Uhr gab es für mich etwas wachend zu sehen. Ich beobachtete einen unglaublich schönen Monduntergang über dem Pazifischen Ozean. Es fiel schwer, nicht von der Güte alles dessen, was Gott gemacht hat, beeindruckt zu sein. Aber ich wurde auch daran erinnert, das ich bei meinen Gebeten in dieser Woche an die Familien denken musste, die von dem Flugzeugabsturz in den Alpen und dem Angriff auf eine Universität in Kenia betroffen sind, aber auch an diejenigen, die mit den Problemen zu tun haben, die in dieser Wochenlektion genannt werden: mit Sünde, Krankheit und Tod. Ein gründliches Studium dieser Wochenlektion kann uns dafür ausrüsten, wirksamer mit der Macht und mit dem Schutz der Liebe Gottes darauf zu antworten. Vielleicht hat der Angriff auf die Garissa Universität einige Opfer mitten im Morgengebet getroffen. Gibt es Wege für uns, um wirksamer dafür zu beten, uns und andere vor solchen Angriffen zu schützen? Gibt es Möglichkeiten, achtsamer und aufmerksamer zu sein, wie es uns unser Meister lehrte, dass wir wirksamer „wachen“ können und tatsächlich ein lebenswichtiger Teilnehmer bei der Verhinderung solcher Taten des Bösen zu sein?

Ich muss an einen lieben Freund zu Hause in Dresden denken. Paul Ashley ist ein eifriger Schüler der Christlichen Wissenschaft. Er hat vor einigen Jahren christlich-wissenschaftlichen Klassenunterricht gehabt und studiert die Wissenschaft gründlich. In einem großen Gefühl der Frustration suchte er nach Möglichkeiten, wie er noch besser seinen Nächsten helfen kann, diejenigen wirksam zu trösten, die tragischen Konflikten und Kümmernissen begegnen. Wie können wir es vermeiden, beim Versuch, diesen Menschen zu helfen, arrogant, hohl und als Phrasendrescher zu erscheinen? Wie immer gibt es keinen besseren Ort für diese Suche, als der Bibel und Wissenschaft und Gesundheit, um befriedigende Antworten zu finden, in denen die Macht und die Wahrheit widerklingen, die hinter Jesu Lehren standen, die die Trauernden trösten, die Kranken heilen und den Stachel des Todes wegwischen werden; und die, wonach sich Paul sehnte, aufrichtige Antworten auf die Nöte unserer Mitmenschen haben.

Im 14. Kapitel des Johannesevangeliums spricht Jesus von einem Tröster, dem Geist der Wahrheit. Das ist ein Kapitel, das von Zusicherungen und von Trost erfüllt ist. Manchmal lese in einer interessanten Bibelübersetzung, der ERV, Easy to Read Version. Diese Worte Jesu fand ich ganz einfach besonders inspirierend in dieser Übersetzung: „Jesus sagte, ,seid nicht besorgt. Vertraut Gott und mir ... ich kann euch versichern, dass, wer immer an mich glaubt, die gleichen Dinge tun kann, die ich getan habe, denn ich gehe zum Vater ... Ich werde den Vater bitten, und Er wird euch einen anderen Helfer geben, der immer bei euch sein wird. Der Helfer ist der Geist der Wahrheit. Die Menschen der Welt können ihn nicht annehmen, denn sie sehen und kennen ihn nicht. Aber ihr kennt ihn. Er lebt in euch und wird in euch sein. ... Der Helfer wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Dieser Helfer ist der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird.“

Alle Achtung, heisst das nicht, dass wir einen Tröster haben?

Es ist so wichtig, früh aufzustehen und diesen Tröster früh zu erfassen, bevor der Teufel, der Lügner, der Suggerierer unseren Kopf mit Unsinn füllt.

Hier ein Beispiel für eine Erfahrung früh am Morgen, vor einem Frühstücksladen mit Donuts in Laguna Beach, Kalifornien. Mein Sohn, unser Freund Pitt und ich besuchten Freunde in Laguna Beach. Diese Freunde, Lona und Don Ingverson, kamen gerade aus diesem Frühstücksrestaurant, als wir hineingehen wollten. Es war 8 Uhr morgens. Sie waren bereits zwei Stunden dort gewesen (nicht, um zwei Stunden lang Donuts zu essen!). Am Tag zuvor hatten sie mir im Gespräch erzählt, dass sie jeden Morgen um 6 Uhr dort ein köstliches Frühstück zu sich nahmen und dabei zwei volle Stunden mit dem Studium der Bibel zubrachten. Sie richten dabei ihr Denken mit den Wahrheiten der Bibellektion und mit ihren Gebeten auf. Man könnte das eine „Morgenwache“ nennen. Eine großartige Art, den Tag zu beginnen!

Als Don den Bürgersteig betrat, bemerkte er nicht gleich, dass wir gerade hineingehen wollten. „Guten Morgen Don! Hast Du ein gutes Studium hinter dir?“ „Oh Rick, ganz bestimmt, und jetzt gehen wir nach Hause, um an die Arbeit zu gehen und diese in die Praxis umzusetzen!“

Und das ist es, meine lieben Freunde, was wir mit unserer Bibellektion und unseren Gebeten tun, wir halten unsere Wache. In der Früh öffnen wir unsere geistigen Augen für die Botschaften Gottes. Und dann gehen wir in unserem Wachtturm an die Arbeit. Das ist kein Elfenbeinturm der arroganten, hohlen, philosophischen Betrachtung, sondern eine engagierte Bemannung des Wachturms Christi. Anwenden, praktizieren, über das menschliche Denken wachen, wie Mary Baker Eddy es auf Seite 392 von Wissenschaft und Gesundheit in einem Absatz mit der Überschrift „Die Tür bewachen“ sagt: „Steh Wache an der Tür des Denkens.“ Diese Bibellektion zeigt uns, wie das geschieht.

Das Wechselseitige Lesen: Psalm 30:2-6, 9, 11-13, 2. Chr. 23:6

Der größte Teil des Wechselseitigen Lesens kommt aus dem 30. Psalm. Der bekannte Kommentar von Matthew Henry sagt, dass dieser Psalm ein Danksagungspsalm ist, und er könnte in der Tat entstanden sein, nachdem König David von einer schweren Krankheit genesen war. In diesem Psalm klingt Davids Verständnis wieder, dass Gott die Quelle der Heilung ist, „Du hast mich am Leben erhalten“ (KJV). Dass Gott vom Tode errettet, „du hast meine Seele aus dem Totenreich geführt.“ (KJV: „Du hast mich lebendig erhalten, dass ich nicht in die Grube musste.“) Dass Gott der Tröster ist: „Herr, höre mich und sei mir gnädig! Herr, sei mein Helfer!“ (Mein Tröster!)

Und das Wechselseitige Lesen sagt auch, was du und ich in dieser Woche tun werden - und hoffentlich auch weiterhin: „...alle Menschen sollen für den Herrn Wache halten.“ (KJV) [Siehe auch das Beispiel im P.S.]

Abschnitt 1: [Wir] sehen nur Deine Schöpfung ...

Eines meiner Lieblingslieder aus dem Liederbuch der Christlichen Wissenschaft ist Lied Nr. 58 (und auch die neuere Version im Supplement, Nr. 438). „Vater voller Lieb und Freude ...“ (englisch: „Vater, wir Deine liebenden Kinder ...“). Der dritte Vers bestätigt dann: „Als die Kinder Deines Hauses Sind wir gegen Furcht gefeit, Sehen einzig Deine Schöpfung, Teilen Deine Seligkeit,“ (englisch: „In Deinem Haus wir sicher leben, wo Deine Kinder leben, um zu segnen, nur Deine Schöpfung sehend teilen wir Glückseligkeit.“)

Dieser Abschnitt legt das Fundament, die Basis, für unsere ganze Lektion. Am Anfang und im Vordergrund steht, dass Gott in Seiner Schöpfung nichts anderes als das Gute sieht und erschafft. Zitat B1 aus Habakuk 1: 12, 13 sagt „ ... du, Herr, mein Gott, mein Heiliger, der du von Ewigkeit her bist, .... Deine Augen sind zu rein, um Böses mitanzusehen, und dem Elend kannst du nicht zusehen.“ Aus der Amplified Bible hört sich das so an: „Du hast reinere Augen, als dass du Böses sehen kannst und nicht (untätig) auf Ungerechtigkeit schauen kannst.“ Und Zitat B11 sagt: „Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte, und sieh, es war sehr gut.“ (1. Mose 1: 31)

Man könnte fragen: „Ist Gott denn blind auf dem Auge für das Böse? Ist Gott nicht fähig, Katastrophen und Tragödien zu unterbinden? Wenn wir in unseren Gebeten dafür entscheiden, „einzig Deine Schöpfung zu sehen,“ entscheiden wir uns dann, das Böse zu ignorieren? Oder gibt es eine tiefere, klarere Betrachtungsweise, die sich ergibt, wenn man Gottes Schöpfung so sieht, wie Er sie gemacht hat? Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit bringen das richtige Licht hervor, das diese Bibelverse meinen. Zum Beispiel stellt Zitat S2 fest, das „Gott unfähig [ist], Sünde, Krankheit und Tod zu erzeugen, wie es Ihm unmöglich ist, diese Irrtümer an sich selbst zu erfahren.“ (36: 19-21) Wir stellen fest, das wir auf das wahre Wesen Gottes hingewiesen werden, wenn wir die Schöpfung in ihrem wahren Licht verstehen würden.

Und im Zitat S4 lesen wir: „Alles Gute oder Wertvolle hat Gott geschaffen. Alles, was wertlos oder schädlich ist, hat Er nicht geschaffen - daher dessen Unwirklichkeit. In der Wissenschaft der Genesis lesen wir, dass Er alles ansah, was Er gemacht hatte, und sieh, es war sehr gut‘.“ (525: 21-25)

Und nun kommt unser Wachauftrag. Zitat S5 legt ihn uns vor: „Wir sollten uns mehr mit dem Guten vertraut machen als mit dem Bösen und ebenso aufmerksam vor falschen Auffassungen hüten, wie wir unsere Türen gegen das Eindringen von Dieben und Mördern verriegeln.“ (234: 1-13)

Also ist es nicht so, dass Gott böse Taten, Grausamkeiten oder Tragödien ignoriert. Es ist Tatsache, dass das Gute und nur das Gute die Tatsache in Gottes Schöpfung ist, weil es Seine Schöpfung ist und weil es das ist, was er geschaffen hat, ein Universum, in dem alles, was Er gemacht hat, gut ist. Wir werden nun in den folgenden Abschnitten erfahren, wie wirksam es ist, über unserer Welt von dieser heiligen Perspektive aus zu „wachen“.

Abschnitt 2: Sünde ist Gottes Un-Gleichnis, wir sind es nicht!

Achtet auf das, was ihr bereit seid, selber zu sein! Ich weiß, wie oft ich mich über die Jahre demütig an Gott wenden musste, um von Ihm zu erfahren, wer ich wirklich bin. Ich könnte etwas Großes sein, etwas scheinbar Kleines, vielleicht mit falschen Charakterzügen, etwas, das ich begonnen hätte, als Teil meiner Identität zu akzeptieren. Und manchmal habe ich es alleine mit Gott geschafft oder mit der Hilfe von jemand anders, mich wieder zu einem höheren Sinn von mir selbst zu erheben.

So gab es einmal ein bekanntes Lied von Meghan Trainor, „Lippen in Bewegung“. DasThema ist einfach: wenn sich die Lippen ihres Freundes bewegen, dann lügt er. Und es mag hart klingen, aber ich spreche aus Erfahrung. Die Versuchung zu lügen, statt die Wahrheit zu sagen, kann schlimm sein. Als ich etwa 8 oder 9 Jahre alt war, log ich lieber als die Wahrheit zu sagen. Das aufmerksame „Wachen“ meiner Mutter war eine sehr wirksame Behandlung. Es klingt mir immer noch in den Ohren: „das ist nicht der richtige Ricky!“ Meine Mutter trennte metaphysisch; Sie hielt mich an, mich zu einer besseren Auffassung zu erheben, und als Ergebnis wurde die Wahrheit ein kostbares Gut für mich.

Wir müssen daran denken, dass es kein menschliches Gefühl von Güte ist, was uns über die Sünde erhebt. Es gibt nur eine Möglichkeit, Sünde zu überwinden und zwar durch Christus. Jesus zeigte uns durch sein Leben als Beispiel, dass es keine Rolle spielt, in welcher schlimmen Situation wir uns befinden. Wir können uns immer so erheben, dass wir uns sehen, wie Gott uns sieht und uns so über die Sünde erheben. Wir „kippen das Kind nicht mit dem Bade aus!“ Das schmutzigste Kind ist es wert, dass wir es behalten. Man muss nur den Schmutz abwaschen!

Im Zitat B8 (Joh. 8:1-12) in dieser Lektion kommt die Heilung der Ehebrecherin vor. Immer hat es beim Lesen dieses Berichtes in der Bibel so ausgesehen, dass die Pharisäer geradezu damit prahlten, dass sie diese Frau auf frischer Tat erwischt hatten. „Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt worden.“ Diese Fachleute für den Buchstaben des Gesetzes waren bereit, die Frau zu steinigen und hofften auch noch, Jesus in die Enge zu treiben. Sie wollten nicht helfen. Aber Jesus war so weise im Umgang mit ihnen, dass er erst auf ihre Verdammung einging und dann die Frau aufforderte, sich geisitg zu erheben. Offensichtlich war sie bereit dafür!

Mary Baker Eddy hat dazu einiges zu sagen in Wissenschaft und Gesundheit: „Als er der Ehebrecherin vergab, sagte er: ,Geh hin und sündige nicht mehr.‘“ (S11, 11:2)

„Sünde sollte für jeden unwirklich werden. Sie ist in sich inkonsequent, ein Reich, das mit sich selbst entzweit ist. Ihre vermeintliche Wirklichkeit hat keine göttliche Vollmacht, und ich freue mich über das Erfassen dieser erhabenen Wahrheit.“ (S12,354: 27)

„Lasst Selbstlosigkeit, Güte, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Gesundheit, Heiligkeit, Liebe - das Himmelreich - in uns herrschen, und Sünde, Krankheit und Tod werden abnehmen, bis sie schließlich verschwinden. (S13, 248: 30-33)

Amen. Und [wenn du Hilfe brauchst, um der Lüge „Tschüss“ zu sagen,] hier ist ein Link, um Meghans Lied zu lauschen, „Bewegte Lippen“.

www.youtube.com/watch?v=qDc_5zpBj7s

Abschnitt 3: Achte auf die Nebenwirkungen, wenn du Krankheit als wirklich annimmst; du hast die Wahl!

Ich glaube, dass es sehr wichtig sein kann, uns daran zu erinnern, wie tief verwurzelt die Krankheitsannahme im menschlichen Denken sein kann. Ja, man kann in der Bibel von denen lesen, die einen Lichtschimmer hatten und sahen, dass Krankheit durch Gott geheilt werden kann. Aber damals wie heute halten viele Krankheit doch für sehr wirklich - und tatsächlich als Teil der Schöpfung Gottes. Jesus sah das offensichtlich anders. Deutlich brachte er zum Ausdruck, dass er hier sei, um Gottes Schöpfung zu verwirklichen. Er zerstörte jede Form von Sünde und Krankheit, die ihm begegnete. In Jesu Denken gab es keinen Raum, Krankheit als Teil des Menschen zu sehen, als Teil der Schöpfung oder als Teil von Gottes Plan. Und hier kommt es bei Krankheit auf das Wachen an.

In Zitat B10 heißt es: „Wacht, steht im Glauben, seid männlich, seid stark!“ Oder, wie es in der Übersetzung The Message heißt: „Halte deine Augen offen, halte dich streng an deine Überzeugungen, gib alles, was du hast, sei entschlossen!“ (1. Kor. 16:13)

(Es folgt die Wiedergabe der Heilung des Gelähmten aus Lk 17 (B13) aus der englischen Übersetzung The Message, die hier nicht übersetzt wird)

Ich finde, es ist interessant, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten hier Jesus geduldig zuhörten, bis er sein Wort in die Tat umwandelte. Solange es um die Theorie ging, blieben sie ruhig. Doch als er handelte und den Mann befreite, sahen sie ihren Status Quo bedroht. In Wissenschaft und Gesundheit schreibt Mrs. Eddy das Folgende:

„Das Christentum, wie Jesus es lehrte, war kein Glaubensbekenntnis, kein System von Zeremonien und keine besondere Gabe eines ritualistischen Jahwe; sondern es war die Veranschaulichung der göttlichen Liebe, die Irrtum austreibt und die Kranken heilt, nicht nur im Namen Christi oder der Wahrheit, sondern in der Demonstration der Wahrheit, wie das in den Kreisen des göttlichen Lichts der Fall sein muss.“ (S15, 135: 26)

„Der demütige Nazarener widerlegte die Annahme, dass Sünde, Krankheit und Tod Macht haben. Er bewies, dass sie machtlos sind. Es hätte den Stolz der Priester demütigen sollen, als sie sahen, wie die Demonstration des Christentums den Einfluss ihres toten Glaubens und ihrer toten Zeremonien übertraf.“ (S16, 228: 27)

Abschnitt 4: Der Tod hat keinen Platz in der Wirklichkeit des Reiches Gottes!

In diesem Abschnitt lesen wir davon, wir Petrus eine treue Kirchenarbeiterin ins Leben zurückholte. Sie hieß Tabita oder Gazelle. Es gibt einige Elemente in diesem Ereignis, die ich besonders liebe. Da ist einmal die Tatsache, dass es nicht Jesus ist, der die Tote auferstehen lässt. Niemand kann dir oder mir gegenüber die Bedeutung dieses Ereignisses bestreiten und es mit der Bemerkung abtun, dass das nur Jesus konnte. Hier ist es Petrus, einer seiner Jünger. Aber Petrus war auch jemand, der einmal aus Furcht und Schwäche geleugnet hatte, Jesus zu kennen. Und jetzt erweckte er die Tote zum Leben.

In diesem Abschnitt erfahren wir, was genau der Tod nach der Christlichen Wissenschaft ist. Nichts, vor dem wir uns beugen, ihm dienen, ihn fürchten müssen und gewiss nicht etwas als Ausweg. Wie er im Glossar definiert wird, ist er nur „Eine Illusion, die Lüge vom Leben in der Materie; das Unwirkliche und Unwahre; das Gegenteil von Leben. ... Jeder materielle Augenschein vom Tod ist falsch, denn er widerspricht den geistigen Tatsachen des Seins.“ (S19, 584: 9, 15)

Wie wir in diesem Abschnitt erkennen können, bereitet die Heilung von Sünde und Krankheit gewiss den Weg für das Verständnis, dass Leben seinen Ursprung in Gott hat und deshalb nicht dem Tod unterliegt. Ist es praktisch möglich, heutzutage dran zu denken, dass wir auch die Möglichkeit haben, jemand vom Tod auferstehen zu lassen? Das ist wirklich praktisch und möglich, aber es erfordert ein hohes Niveau der Wachsamkeit, dass man sein Denken geistig rege über den Suggestionen hält, die die Notwendigkeit des Todes behaupten.

Zitat S21 rät: „Sei wachsam, nüchtern und achtsam. Der Weg ist gerade und schmal, der zu dem Verständnis führt, dass Gott das einzige Leben ist. Es ist ein Kampf mit dem Fleisch, in dem wir Sünde, Krankheit und Tod besiegen müssen, entweder hier oder hiernach - auf jeden Fall bevor wir das Ziel des Geistes oder das Leben in Gott erreichen können.“

Abschnitt 5: Sei wach! Lass das Licht des Sohnes dich aus Sünde, Krankheit und Tod aufwecken. In den vergangenen beiden Tagen hat mich das Sonnenlicht geweckt, aber lange vor dem tatsächlichen Sonnenaufgang. Gegen 5 Uhr morgens schien das Sonnenlicht durch die Fenster unseres Gästehauses, von dem aus man den Pazifik überblickt. Ein sanfter Lichtstrahl holte mich aus dem Schlaf. Als ich aus dem Fenster blickte, war mein Gesicht in das gleiche Sonnenlicht getaucht. Ich schaute auf die Wasseroberfläche des Pazifiks und staunte über die Schönheit der funkelnden Diamanten aus Sonnenlicht – immer noch lange vor Sonnenaufgang! Ihr seid meinem kleinen Rätsel wahrscheinlich schon auf die Spur gekommen. Der Mond war in diesen beiden Nächten riesengroß und sein reflektiertes Licht funkelte über die Wasseroberfläche des Ozeans direkt durch mein Fenster. Das Mondlicht, oder? Nein. Das erste Mal in meinem Leben erkannte ich, dass es kein wirkliches Mondlicht gibt. Ich liebe das Mondlicht, ich mag die Nächte, wenn ein voller Mond mit weichem Licht die Erde erhellt. Aber ich erkannte: „Das ist reflektiertes Sonnenlicht.”

Und mit dieser Erweckung wurde mir auch bewusst, wie bedeutsam wir sind. Ich erkannte, wie wichtig Jesu Mission, seine Betrachtungen und Lehren waren. Ich erkannte, wie wichtig Petrus’ Betrachtungen und Praxis waren. Ich erkannte, wie bedeutsam jeder von uns ist.

Dieser Abschnitt der Lektion bekräftigt durchgängig, welche Früchte wir ernten, wenn wir wachsam sind und entdecken, was Gott wirklich erschaffen hat.

Zitat B17 mahnt uns: Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung!” (Kolosser 4:2)

Und unser Zitat aus Wissenschaft und Gesundheit [legt alles auf den Altar, um alles umzuwandeln]: “Ehre sei Gott und Friede den ringenden Herzen! “ (S25, 45:16)

„Die Vorstellungen von Leiden, Sündigen, Sterben sind unwirklich. Wenn die göttliche Wissenschaft allgemein verstanden wird, werden sie keine Macht über den Menschen haben, denn der Mensch ist unsterblich und lebt durch göttliche Autorität.” (S26, 76:18)

„Der von Sünde, Krankheit und Tod befreite Mensch stellt das wahre Gleichnis oder das geistige Ideal dar. Die Zeit rückt näher, in der das Verständnis der Wahrheit des Seins die Grundlage wahrer Religion sein wird.” (S27, 67:28, 32–2)

Gott sah alles, was er geschaffen hatte, und siehe, es war sehr gut, ohne ein einziges Element des Bösen – keine Sünde, Krankheit oder Tod. Durch seine Mission, sein geistliches Amt und sein Leben bewies Jesus uns die Allgegenwart Gottes, unseres Vaters. Sein letztes Opfer – seine Kreuzigung und Wiederauferstehung – ließ Gottes Liebe in ihrer machtvollen Widerspiegelung über der gesamten Erde scheinen. Und das reflektierte Licht des Sohnes kann zu jedem ringenden, verletzten Herzen kommen und es erleuchten. Wenn wir unsere Nachtwache in den geistigen Wachtürmen der Welt abhalten, können wir ebenfalls das Licht des Sohnes widerspiegeln, heilen, trösten und Gedanken aus der Dunkelheit emporheben. In diesem Licht sehen wir ganz klar, dass Sünde, Krankheit und Tod unsere menschlichen Erfahrungen nicht verdunkeln müssen. Wir werden erkennen, weil wir beobachten. Wir werden das Licht und den Trost von Gottes Gegenwart so richtig auskosten. Und wir werden wachen, dass das Licht diese Tatsachen der gesamten Menschheit offenbart. “ Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!” (Jesus)

P.S. Wachen und die Wirkung in der Praxis. Das Wort, das zu Fleisch wurde:

Vor kurzem dachte ich an die Worte, die Jesu Ankunft in menschlichem Denken beschreiben: „das Wort, das zu Fleisch wurde“. Ich sehe heute eine umfassendere Bedeutung dieser Worte jenseits der Geburt unseres Erlösers. Ich habe erlebt, wie sie in unserer eigenen Erfahrung als Wort Gottes wahr werden können oder als Gottes Gegenwart, die in unser Leben kommt.

Im Laufe der Jahre haben viele Bibel-Interessierte die Wahrheiten im 91. Psalm als perfektes Vorbild dafür empfunden, wie wir über unsere Erfahrungen und die der Welt wachen. Ein schönes Beispiel dafür lieferte gestern mein Sohn Johann:

Johann war Ostersonntag in Laguna Beach (Kalifornien) in der Sonntagsschule. Seine Sonntagsschullehrerin, Lona Ingwerson, C.S., eine christlich wissenschaftliche Ausüberin, erzählte ihm, wie sie, ihre Familie und das gemeinsame Haus 1993 vor einem schrecklichen Feuer bewahrt wurden.

Während viele Häuser der umliegenden Gegend verbrannten, blieb ihres als einziges unversehrt stehen und alle Familienmitglieder waren in Sicherheit.

Diese Begebenheit sorgte für nationale und internationale Schlagzeilen. Freunde aus München sahen die Nachrichten dazu und riefen Lona an: „ Wir beteten für euch“. Als das Feuer schließlich unter Kontrolle war, wurde der örtliche Feuerwehrhauptmann interviewt, der feststellte, es sei ein Wunder, dass das Haus nicht ebenso wie anderen verbrannt sei.

Einen Bericht könnt Ihr zum Beispiel hier nachlesen (auf englisch, Manfred hat eine Übersetzung davon und kann sie per e-mail schicken: soellingeressen@aol.com): http://www.lagunabeachindy.com/miracle-mystic-hills/

Ihr könnt auch Lona persönlich kontaktieren, wenn Ihr mehr darüber wissen möchtet – sie ist immer dankbar, über Beweise für Gottes Umsicht zu berichten, die sie in ihrem Leben bereits erfahren hat.

Mrs. Lona Ingwerson, CS

31971 S. Coast Highway, Laguna Beach, California 92651

Phone 949 415 0415

Nach der Sonntagsschule fuhr ich mit meinen beiden Söhnen zu den Hügeln in Laguna Beach, um das Haus in Augenschein zu nehmen. Ich bin sicher, dass es für viele Menschen ein Beispiel dafür ist, unser Leben unter die wachsamen Augen unseres liebevollen Vater-Mutter-Gottes zu stellen. Für mich ist es eines der schönsten Beispiele für das Wort, das zu Fleisch wird. Gottes konkreter Ausgleich und sein erlösender Einfluss auf unser Leben wird im 91. Psalm verdeutlicht – dem perfekten Psalm, der uns lehrt, wie wir unseren „Wächter“ für uns und die Welt einsetzen.

[Warren's P.S.: Im CedarS Camp spielen Eltern eine wichtige Rolle, sich uns für eine Stunde pro Tag als Gebetswache anzuschließen, um sich des Schutzes und der Führung der Camper zu versichern. Seit der Einführung dieser liebevollen, vorbeugenden Arbeit in den letzten 24 Sommercamps gab es einen starken Rückgang an Heilungsarbeit, die in der Pflegeeinrichtung nötig wurde und einen auffälligen Anstieg der Harmonie innerhalb des Camps. Zusatzlich zur täglichen „Gebetswachen-Stunde“ bitten wir die Eltern, ihren Kindern zu jeder Weckstunde morgens ihre liebevolle Aufmerksamkeit zu schenken, indem sie einige Minuten für sie beten. Wir verbinden uns, indem wir bekräftigen, dass Gott „am Platz“ ist, und dass die Schützlinge Gottes in Frieden leben, sich wohlfühlen und frohgemut sind – das gesamte Spektrum von Gottes Gaben ausdrücken wie Wachheit, Fähigkeiten, Freude, Stärke, Gesundheit, Liebe... Berater und Camper sind sensibilisiert, vor jeder Aktivität ähnliche Wahrheiten in metaphysischen Ausarbeitungen zu bekräftigen]

[Die wöchentliche metaphysische Ausarbeitung wird kostenfrei 1200 Campern und Mitarbeiten zu Verfügung gestellt, die jeden Sommer gesegnet werden ebenso wie CedarS Alumni, Familien und Freunde. Laufende und geplante Zuwendungen sind eine große Hilfe und werden gern entgegengenommen, um die Kosten für diesen Service und für Camperships, Programme und operative Schritte zu decken. Mehr Informationen in englischer Sprache unter: http://www.cedarscamps.org/giving/ for more about how you can provide even monthly support online.

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