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„Kleidet“ euch für den Erfolg(und arbeitet dafür das Geistige aus)!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, May 11th, 2015

[„Kleidet“ euch für den Erfolg(und arbeitet dafür das Geistige aus)!]

Gedanken zur Anwendung für die christlich-wissenschaftliche

Bibellektion über

Die Sterblichen und die Unsterblichen

für die Woche vom 11. bis 17 Mai 2015

ausgearbeitet von

Craig L. Ghishlin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett) craig.ghislincs@icloud.com / +1(630) 830-8683

[Ergänzungen in eckigen Klammern und Kursivschrift von CedarS-Direktor Warren Huff, dankbar für alle schon erhaltene Unterstützung und in der Hoffnung auf mehr,]

Wie bist du gekleidet und warum? Was wir tragen, kann etwas über unsere Einstellung, über unsere Arbeit oder unsere Stellung aussagen. Man sagt, wir sollten uns so kleiden, wie es die begehrte Arbeit verlangt. Wenn wir das tun so zeigen wir, dass wir auf unserem Gebiet vorankommen wollen. Die äußere Erscheinung kann aber manchmal trügerisch sein, doch egal warum, die äußere Erscheinung beeindruckt den Beobachter.

Abgesehen von unserer Erscheinung, kann das, was wir „tragen“ auch unsere Anschauung und unsere Gefühle zeigen. Unabhängig von unserer äußeren Erscheinung kann das, was wir wirklich tragen, das sein, was wir in unserem Denken wertschätzen. Die frühen christlichen Schriften benutzten das Bild von der Bekleidung oft als Symbol für Tugenden und Charakterzüge. Im Goldenen Text verteidigt sich Hiob indem er erklärt, dass er sein Leben lang mit Gerechtigkeit bekleidet gewesen sei. Mit anderen Worten, die Eigenschaft der Gerechtigkeit war für alle sichtbar wie die Bekleidung, die er trug.

Im Wechselseitigen Lesen schrieb Paulus einen ermutigenden Brief an Timotheus. Er bestätigt, dass der feste Glaube des Timotheus echt ist. Paulus erinnert sich an den festen Glauben, den Timotheus‘ Familie gezeigt hatte. Wir können daraus schließen, dass Timotheus mit seinem festen Glauben „bekleidet“ war, und Paulus erinnert ihn daran, dass er seinen Glauben mit Stolz tragen kann und sich nicht zu schämen braucht. Man kann sagen, dass die Qualität unserer Gedanken die Qualität unserer Bekleidung bestimmt. Gott kleidet uns nicht mit Furcht, sondern mit Kraft, Liebe und einem gesunden Gemüt. Unsere heilige Arbeit ist nicht, was wir selber erfinden. Gott hat uns zu dieser Arbeit berufen und führt Seine Absicht aus. Christus Jesus ist das reinste Beispiel für das, was es bedeutet, seinen Glauben zu tragen. Durch diese beispiellose Demonstration ist der Tod abgeschafft und das unsterbliche Leben offenbart worden.

Paulus drängte Timotheus und alle Gläubigen, ihren Glauben stolz und zuversichtlich zu tragen. Wenn wir mit unserem echten christlichen Charakter angetan sind, können wir zuversichtlich sein, dass Gott uns eingesetzt hat und uns bevollmächtigt hat, unsere Mission zum Erfolg zu führen und damit unsere Unsterblichkeit zu beweisen.

Abschnitt 1: Die mentale Verschönerung unserer Gardrobe.

Die Lektion beginnt damit, dass Paulus über die Lasten des Fleisches klagt. Die klassischen christlichen Theologen vertreten allgemein die Ansicht, dass wir uns in einem Körper befinden und weil der Körper sterblich ist, das, was wir die Seele oder den Geist eines Menschen nennen, beim Tod befreit und unsterblich wird. Die Christliche Wissenschaft liest Paulus nicht auf die gleiche Weise. Die Christliche Wissenschaft nimmt Paulus beim Wort und erfasst die Tatsache, dass wir wirklich schon unsterblich sind und dass das, was wir Körper nennen, kein begrenzter Wohnort für die gefangene Seele ist, sondern das sterbliche Gemüt, das behauptet, Gottes Mensch zu sein.

Diejenigen „in dem Zelt“ (B1) sind es, die glauben, dass sie im Fleisch leben. Paulus sagt, dass die Christen des sterblichen Daseins müde sind und nicht erwarten, „entkleidet“ zu werden - als Seelen, die ihre Körper zurücklassen -, sondern „überkleidet“ zu werden und damit eine geistige Idee des wahren Körpers und des unsterblichen Lebens erfassen. Man kann es nicht oft genug sagen, das das kein Sterben ist, sondern ein Anziehen der Unsterblichkeit durch das Verständnis vom Leben. Paulus sagt viel dergleichen in seinem ersten Brief an die Korinther (B2), wo er sagt, dass nicht alle entschlafen (sterben) werden, „wir werden aber alle verwandelt werden“ (zum geistigen Dasein erwachen). Das ist dem Auferstehen sehr viel näher als dem Sterben. Der Schlüssel zu diesem Erwachen ist, die Unsterblichkeit anzulegen. Die Epheser werden daran erinnert, indem sie gedrängt werden, „den früheren Lebenswandel“ abzulegen, den alten sterblichen Menschen und den neuen (geistig unsterblichen) Menschen anzulegen. Die Metapher von der Bekleidung kommt in Paulus‘ Briefen immer wieder zur Anwendung und bedeutet, dass wir das geistige Denken tragen oder mit ihm bekleidet sein müssen. Metaphorisch ist das, was wir denken, das, was wir tragen. „Fleischlich gesinnt sein bedeutet Tod, und geistlich gesinnt sein bedeutet Leben und Frieden.“ (B4)

Mary Baker Eddy zog eine klare Trennungslinie zwischen den so genannten Sterblichen und den Unsterblichen. Für sie konnte die Unsterblichkeit nichts mit der Sterblichkeit zu tun haben, auch hatte für sie Gott nichts damit zu tun, den Menschen sterblich zu machen. (S1) Der Glaube an die Sterblichkeit ist böse und unwirklich und kann nicht „das Ergebnis eines unendlichen Gottes, des Guten sein“. In der Christlichen Wissenschaft wird der Mensch nicht so verstanden, als sei er ein Unsterblicher, der sich eine gewisse Zeit in einem sterblichen Körper aufhält. Der eine wirkliche Mensch ist unsterblich, und das ist der einzige Mensch, den es gibt oder den es geben wird. (S2) Wer sich für sterblich hält, braucht nur „seine Gedanken“... „im Geistigen aufgehen“ lassen. Dann wird das Licht der Wahrheit dämmern, und jede Neigung, sich als sterblich zu betrachten, wird wegfallen. So wie Paulus die Menschen aufforderte, den alten Menschen abzulegen, so bestand Mrs. Eddy darauf, dass wir das auf Materie gegründete Denken verlassen und es wie ein ungeliebtes Gewand ablegen. (S3, S4)

Mrs. Eddy teilte vollständig Paulus‘ Auffassung, dass beim Klang der „letzten Posaune“ das Bewusstsein für die Unsterblichkeit (das Aufwachen) in einem Augenblick kommt. Aber sie weist uns auch darauf hin, dass wir, bevor das geschieht, anfangen müssen, die irrigen Gedanken und Gewohnheiten ablegen und die Bekleidung des wahren „christlichen Charakters“ anlagen müssen . (S5)

Sie stellt kategorisch fest, dass die Sterblichen und die Unsterblichen nicht das Gleiche sind. Die Unsterblichen sind nach Gottes Bild geschaffen, und sie verlassen diesen unsterblichen Zustand des Daseins niemals. Die Sterblichkeit ist nur eine Annahme, die verschwindet, wenn der Mensch sein wahres Sein versteht. (S6) Dies ist der Schlüsselpunkt: Sterbliche verwandeln sich nicht in Unsterbliche. Und die Unsterblichen werden nicht auf geheimnisvolle Weise von ihren materiellen Fesseln befreit. Die Sterblichen sind von Anfang an unwirklich. Die Unsterblichen sind die einzigen wahren Kinder Gottes.

Abschnitt 2: Man kann sich nicht vor Gott verstecken.

Jona hatte eine Aufgabe bekommen, aber er weigerte sich, sie zu erfüllen (B5). Wir könnten sagen, dass er versäumte, den Mantel der Verantwortung und Pflichterfüllung anzuziehen, der ihm zugeteilt wurde. Er war Amittais‘ Sohn. Amittais bedeutet „Wahrheit“. Als Sohn der „Wahrheit“ wusste er, was von ihm erwartet wurde, doch anstatt nach Ninive zu reisen, ging er in die entgegengesetzte Richtung. Es gibt verschiedene Theorien darüber, warum er dem direkten Befehl Gottes nicht gehorchte. Nach John Gill (1697-1771) meinen einige, dass Jona mehr auf die Herrlichkeit Israels bedacht war, als auf das Lob Gottes und dass ihm der Gedanke missfiel, Gottes Wort einer heidnischen Bevölkerung zu bringen. Er mag befürchtet haben, dass die Heiden Ninives bereuen würden, was die unbußfertigen Kinder Israels hätte schlecht aussehen lassen. Welche Ursache auch immer, seinen Ungehorsam verursachte, sie war nicht akzeptabel, und er konnte auch nicht weiterhin Gottes Befehl umgehen.

Hast du jemals vermieden, etwas zu tun, von dem du wusstest, dass du es tun musstest, auch wenn du wusstest, dass Gott dich dazu geführt hat? Schnell merken wir, dass wir in einem solchen Fall nicht ungestraft Gott den Gehorsam verweigern können. In Jonas Fall kam ein heftiger Sturm auf, als er zu fliehen versuchte. Die abergläubigen Seeleute bringen Stürme und Gefahren oft mit höheren Mächten in Zusammenhang, wie in diesem Fall, wo jeder an Bord zu seinem Gott betete. Sie unternahmen auch menschliche Schritte, um das Schiff zu erleichtern, damit es schwimmfähig blieb. Doch alles menschliche Bemühen versagte. Derweil schlief Jona (wahrscheinlich gut zugedeckt). Dass er mitten im Chaos schlafen konnte, weist auf eine geistige Lähmung hin, die ihre Ursache in absichtlicher geistiger Verweigerung hatte. Der Schiffskapitän fand ihn und fragte ihn, wie er schlafen könne, wenn sie doch am Sinken waren. Warum betete er nicht wie alle anderen? Hier haben wir einen Propheten vor uns, der einer der mächtigsten Städte der Welt eine Botschaft überbringen sollte und von einem Schiffskapitän getadelt wurde. Manchmal kommt unser Weckruf aus ungeahnter Quelle.

Da Jona immer noch nicht bereit war, seinen Ungehorsam zu bekennen, warfen die Seeleute das Los, um herauszufinden, durch wen sie in diese schreckliche Lage gekommen waren. Das Los fiel auf Jona, und nun bekannte er seine Pflichtverweigerung und fügte hinzu, dass sie alle gerettet würden, wenn sie ihn über Bord werfen würden. Schockiert über Jonas Ungehorsam warfen sie ihn in die See, und sofort legte sich der Sturm. Aber Jona war noch nicht nicht aus dem Schneider. Ein „großer Fisch“ verschlang ihn, und er verbrachte drei Tage und drei Nächte in seinem Bauch.

Jonas Geschichte ist typisch für sterbliches Verhalten. Die meisten Menschen kennen den Unterschied zwischen gut und böse, doch oft tun sie trotzdem das Falsche. Sie glauben, sie könnten vor Gottes Befehlen davonlaufen, ja sie verbergen sich dort, wo sie meinen, das Gott sie nicht finden kann. Doch ein solches Verhalten ist nicht natürlich für den Menschen Gottes. Wie schon erwähnt, lehrt die herkömmliche Theologie, dass der Mensch eine Entität ist, die in materiellen Formen gefangen ist und dass die einzige Möglichkeit, diesen zu entkommen, im Verlassen des Körpers liegt. Aber das ist nicht der wirkliche Mensch. Der wirkliche Mensch war noch nie in einem materiellen Körper. Der wirkliche Mensch ist Gottes Reflexion. (S7)

Unabhängig von Rang und Namen - ob als Teil einer sündigen Gesellschaft oder als ungehorsamer Prophet - wird das Böse aufgedeckt und besiegt. (S8) Der Konflikt zwischen gut und böse, zwischen dem Wirklichen und Unwirklichen, zwischen den Unsterblichen und den Sterblichen geht für den Einzelnen und die Gesellschaft weiter. Am Ende wird „der sterbliche Irrtum ... in einer moralischen Chemikalisation verschwinden.“ (S9) Mrs. Eddy benutzt den Ausdruck „Chemikalisation“, um die „Umwälzung“ zu beschreiben, „die entsteht, wenn die unsterbliche Wahrheit die irrige sterbliche Vorstellung zerstört.“ (S10)

An einer Stelle vergleicht sie die moralische Chemikalisation mit der Mischung von Säure und Lauge (Wissenschaft und Gesundheit 401:7-11) Vor ein paar Jahren erlebte ich die Auswirkungen dieser Analogie, als ich Batteriesäure mit Soda neutralisierte. Die Reaktion war kaum beherrschbar. Wenn man die Wahrheiten der Christlichen Wissenschaft einfließen lässt, verursachen wir eine solche Reaktion in unserem Leben. Die schließlichen Ergebnisse sind Heilung, Erneuerung, Kräftigung und Reinigung. (S11) Sterblichkeit und Unsterblichkeit sind unvereinbar, und alles sterbliche Böse, „Sünde, Krankheit und Tod müssen verschwinden, um den Tatsachen Raum zu geben, die dem unsterblichen Menschen angehören.“ (S12)

Abschnitt 3: Bittere Erfahrungen erzwingen Gehorsam.

Der Psalmist ist sich sehr wohl bewusst, dass der Mensch niemals außerhalb der Fürsorge Gottes sein kann. (B6) Das heißt aber nicht, dass Gott uns in die Sterblichkeit oder durch sie hindurch folgt; weil wir aber tatsächlich in Gott leben, ist der Mensch unsterblich, und er würde aufhören zu existieren, wenn wir jemals von Ihm getrennt wären.

Einige meinen, dass Jonas drei Tage im Bauch des Fisches (B8) eine Vorahnung für die drei Tage seien, die Jesus im Grab verbrachte. Im Sinne dieser Lektion ist dieser Gedanke durchaus relevant, da Jona bekleidet mit sterblichem Denken ins Meer fällt und nach drei Tagen mit einer sehr viel höheren Sichtweise wieder auftaucht. Wie man es auch sieht, die drei Tage sind eine notwendige Zeit an einem sehr dunklen Ort, um die erforderliche Umwandlung zu bewirken. Jona sagt, dass „seine Seele verzagte“. Stong‘s Exhaustive Concordance of the Bible zeigt, dass das englische Wort „fainted“ (hier für verzagt) „abdecken oder bekleiden“ bedeutet. Aus den Tiefen betet Jona. Er erkennt, dass er seine mentale Bekleidung verändern muss, und seine Bitte wird erfüllt. Jonas Gebet steht symbolisch für das tief empfundene Gebet der Reue, das sich aus dem Herzen aller derer erhebt, die ihren Irrtum erkannt haben und sich nach einer Versöhnung mit Gott sehnen. Diese Erfahrung lässt ihn nicht dort, wo sie ihn gefunden hat - inmitten der See -, sondern bringt ihn sicher zurück auf den Kurs, den Gott von Anfang an für ihn ausersehen hatte.

Wer absichtlich von Gottes Richtung abgewichen ist und seinen Handlungsbedarf zur Reue erkannt hat, kann sich ganz und gar mit Jonas Gebet identifizieren. „Bittere Erfahrungen“ werden von unserer Führerin weder vermieden noch abgewertet. (S13) Sie sagt, dass sie uns helfen, uns von der Sünde abzuwenden. Sie weist auch darauf hin, dass es vergleichsweise leichter ist, „nach Wahrheit zu verlangen, als sich vom Irrtum zu befreien“. Es gibt keine Abkürzungen zum Verständnis und zur praktischen Anwendung der Christlichen Wissenschaft. Wie müssen danach streben. Das heißt, dass wir uns mit Gerechtigkeit kleiden und allen Irrtum verlassen. Wir müssen „zu Gott hinstreben“, um Sünde und Sterblichkeit abzulegen (S14). Das mag schwierig scheinen, aber es ist der einzige Weg zur Unsterblichkeit.

Einige mögen zögern, denn sie befürchten, dass das Ablegen sterblicher Annahmen ihnen ihre Individualität nehmen könnte. Das liegt daran, dass sie meinen, ihre menschliche Persönlichkeit sei, was sie wirklich sind. Aber die so genannte menschliche Persönlichkeit ist nichts anderes, als das falsche Kostüm sterblichen Denkens. Wir können nur herausfinden, wer wir wirklich sind, wenn wir „die Materie für Geist“ aufgeben“, und so werden wir Bereiche des Denkens und des Handelns erreichen, die jenseits aller materiellen Hoffnungen liegen.

Das müssen wir nicht alles mit einem großen Schritt erreichen. Selbst Mrs. Eddy sagte ihren Schülern, dass es manchmal besser ist, zwei Schritte zu machen, um etwas zu erreichen, als einen großen Schritt mit den Risiko, dabei zu stolpern. Sie sagt uns: „Erhebe dich sanft aus der Materie in den Geist“. (S15) Noch einmal, das heißt nicht, dass wir überhaupt irgendwie in der Materie sind, doch wir müssen unser Denken ändern und auf geistigere Weise „bessere Gesundheit und Moral“ demonstrieren und so unsere Unsterblichkeit beweisen. Jona hatte gedacht, er könne alles abweisen und so seine Verantwortlichkeit vermeiden, aber das funktionierte einfach nicht. Der einzige Weg zum Frieden und zur Unsterblichkeit geht durch das Verständnis und die Demonstration des Lebens.

Abschnitt 4: Das Gewand der Buße.

Jonas Mission war, die Menschen von Ninive zur Buße zu bewegen. Nachdem er seinen eigenen Bedarf zur Buße zugegeben hatte, war er bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Jona beschwörte die Einwohner Ninives mutig, ihren Lebenswandel zu ändern, wenn sie nicht der völligen Vernichtung entgegengehen wollten. (B9) Die Menschen begannen sofort, die Strafe zu akzeptieren und Wiedergutmachung zu üben. Nicht nur begann jeder in der Stadt zu fasten, sie legten auch ihre Kleider ab und zogen Sackkleider an mit Asche. Selbst der König und sein Hof legten ihre Gewänder ab und kleideten sich auch mit Säcken. Nicht nur der König und das Volk fasteten, sondern auch das Vieh! Sackgewebe wurde gewöhnlich aus Ziegenhaar gefertigt und fühlte sich an wie Jute. Das war ein Symbol der Reue und Buße und erinnerte bei jedem Schritt an die abreibende Wirkung der Sünde.

Wirklich, diese Menschen wechselten im übertragenen und im wörtlichen Sinne die Kleidung (das Denken) des Luxus gegen das raue, unbequeme Gewebe der Reue. Sie fasteten nicht nur mit der Nahrung. Albert Barnes (1798- 1870) erweitert die Bedeutung des Fastens.

Lasst nicht den Mund alleine fasten; lasst Augen und Ohren, Füße und Hände und alle Glieder eueres Körpers fasten! Lasst die Hände fasten, rein von Raub und Gier! Lass die Füße fasten, halte sie zurück vom Gang zu verbotenen Ansichten! Lass die Augen fasten, dass sie lernen, sich niemals schönen Objekten anzuvertrauen, auch nicht neugierig auf die Schönheit anderer zu schauen, denn die Speise der Augen ist Starren. Lass auch die Ohren fasten, denn das Fasten der Ohren heißt, nicht auf die Ablenkungen und Verleumdungen zu hören. Lasst auch den Mund fasten von üblen Worten und Vorwürfen.

Das ist nur der Anfang des wahren Fastens. Ohne Ausflüchte änderten die Menschen von Ninive ihre Wege, und ihre Stadt wurde verschont. Gottes Gnade wirkt, sobald die Sünde vergeben ist. So, wie die Menschen in Ninive auf Jona reagierten, würden alle Menschen reagieren, wenn sie die wahre geistige Quelle kennen würden (S16). Der Widerstand gegen die Geistigkeit hängt davon ab, wie tief wir im irrigen Denken versunken sind. Aber die gute Nachricht ist, dass der Widerstand abnehmen wird, wenn wir geistig wachsen. Wenn wir erfahren wollen, wie wir vorankommen, „müssen wir ergründen, worauf unsere Neigungen sich richten“ (S17). Wir dienen dem, was wir lieben, und wenn wir Gott mehr lieben als den Irrtum, wird das in unserem Handeln reflektiert.

Mrs. Eddy wusste, dass der Vorgang, den alten Menschen abzulegen, nicht leicht ist. Sie ermutigte zu Geduld, aber je eher wir anfangen, um so besser ist es (S18) Wichtig ist es, mit der Arbeit zu beginnen, wo immer wir uns gerade befinden. Es ist auch immer wieder hilfreich, daran zu denken, dass wir überhaupt nicht sterblich sind und niemals waren, auch wenn uns das materielle Dasein so wirklich scheint. „Der wirkliche Mensch ist geistig und unsterblich ...“. (S19) Wenn wir die wissenschaftliche Tatsache verstehen, dass wir unsterblich sind, dann werden die Annahmen der Sterblichkeit ihre scheinbare Macht verlieren. (S20) Eine halbherzige Hoffnung, dass wir den Sieg über die Sterblichkeit gewinnen könnten, wird ihr Zeil nicht erreichen. Wir sollten tapfer dafür eintreten und das Gewand der Geistigkeit mit der Zuversicht anlegen, die mit der geistigen Autorität [zu uns] kommt.

Abschnitt 5: Das Gewand des Heilens.

Christus Jesus hat immer das „Gewand des Heilens“ getragen. Er war von Mitgefühl bewegt und brachte die Macht seines heiligen Denkens in jede Umgebung. Auf der Suche nach Heilung liefen ihm die Menschenmengen zu. Bei Matthäus erfahren wir, dass die Menschen in der Erwartung einer Heilung sogar versuchten, den Saum seines Gewandes zu berühren. (B10) Der Saum, von dem hier die Rede ist, war eigentlich kein Saum. Im alten Israel trugen die Männer eine Tunika (Kittel) mit vier Ecken, an denen Quasten befestigt waren. Dieses Kleidungsstück entwickelte sich zu einem Gebetsschal. Die Quasten sollten jeden jüdischen Mann an seine Verantwortung zur Erfüllung der Gebote Gottes erinnern. Die Quasten waren in eine Reihe von Knoten verknüpft, die die Gesetze Moses darstellten und ständig daran erinnern sollten, den Weg der Gesetze Gottes zu gehen. (http://www.therefinersfire.org/tallit.htm

Während er immer den Mantel des Heilens trug, lehrte Jesus, dass man das Gewand der Unsterblichkeit nicht über die alten sterblichen Lumpen stülpen kann. (B11) Beide Gleichnisse über das neue Gewand und die Weinschläuche zeigen, dass wir nicht unseren neuen Lebensweg wählen und versuchen können, ihn über die alten Gewohnheiten zu legen. Wie Paulus es ausdrückt, sind wir neue Geschöpfe, wenn wir in Christus sind. (B12) Die alten Möglichkeiten sind vollständig von den neuen verdrängt worden.

Wissenschaft und Gesundheit benutzt auch die Metapher von der Bekleidung. Die Überlieferung sagt uns, das Jesus ein Gewand von höchster Qualität trug - ohne Naht gearbeitet. Natürlich ist das auch ein Symbol für die höchste Qualität seines Denkens. Wir sollten uns in unserem Leben auch um die gleiche Beschaffenheit unserer Kleidung bemühen. (S21) Unser Lehrbuch macht auch deutlich, dass wir nicht gleichzeitig in verschiedene Richtungen gehen können. Wir müssen das Böse aus unserem Denken entfernen und den Irrtum bloßstellen. (S22) Wir wollen uns nicht an irgendeinen Teil der Sterblichkeit klammern, wenn wir erwarten, erfolgreich die Unsterblichkeit anzuziehen. Wir müssen unser geistiges Wesen wie ein Gewand tragen und unseren Fortschritt im praktischen Leben beweisen. (S23)

Mir wurde einmal von einer Ausüberin berichtet, die fantastische Heilarbeit machte, sodass Vertreter Der Mutterkirche sie aufsuchten, um sie zu fragen, was sie so erfolgreich machte. Sie antwortete, sie benutze die „Christus-Behandlung“. Sie bezog sich auf Wissenschaft und Gesundheit S.369: 16 (S24). Sie wusste, dass es nicht zwei Leben gibt- ein sterbliches und ein unsterbliches -, sondern nur eins, das unsterbliche. Sie trug nicht nur ihr heilendes Gewand, sie sah, dass es auch andere trugen. In der Christlichen Wissenschaft ist es unmöglich, dass die Materie mit dem Gemüt verflochten ist, was einen Sterblichen ergibt. Der einzige echte Mensch ist unsterblich und ist „unzerstörbar und ewig“. (S25)

Abschnitt 6: Durch Gott bekleidet.

Wie wir schon sagten, man kann eine Menge über einen Menschen sagen, wenn man sieht, wie er bekleidet ist. Oft wollen die Leute, dass ihre Kleidung ihren Rang, ihre Einstellung, ihre Position und ihre Richtung zeigt. Aber die äußere Erscheinung kann trügerisch sein. Wahr oder falsch, was immer man sieht, es verursacht immer irgendeine Reaktion und erzeugt eine augenblickliche Meinung. Wir haben die Vorstellung betrachtet, dass die Gedanken und Eigenschaften, die wir über uns selbst unterhalten, wie ein Gewand sind, das alle sehen können. Wenn wir die Eigenschaften Gottes beschreiben, die das Auge nicht sehen kann, so benutzt auch der Psalmist die Bekleidung, um Gottes Oberhoheit und Allmacht zu beschreiben (B12). Der Prophet Jesaja erweitert diese Argumentation, um die geistigen Qualitäten, die Gott dem Menschen gibt, auch als Bekleidung darzustellen. (B14) Gott kleidet den Menschen von Kopf bis Fuß mit den besten Gewändern der Erlösung, der Gerechtigkeit und der priesterlichen Würde für die höchsten Gelegenheiten. Der Offenbarer lobt Gott, indem er sieben Eigenschaften aufzählt, die uns gut stehen würden, wenn wir sie anzögen: Segnen, Loben, Weisheit, Danksagung, Ehre, Kraft und Macht. Wenn wir diese Gott zurechnen, umfassen wir die Kraft, die uns dazu führt, die höchste Gabe des ewigen Lebens zu erkennen. (B16)

Während die herkömmliche Theologie von der Prämisse ausgeht, dass der Mensch ein sündiger Sterblicher ist, beginnen wir in der Christlichen Wissenschaft mit der Prämisse, dass der Mensch „vollkommen und unsterblich „ist, nicht sein wird.“ Das wird allerdings erst evident werden, wenn wir das materielle Denken aufgeben und die „unsterblichen Tatsachen des Seins“ zugeben. (S26) Die „unsterblichen Männer und Frauen“ der Schöpfung Gottes sind „Modelle des geistigen Sinnes“. (S27) Sie tragen immer die Gewänder der Gerechtigkeit und das Gewand des Heilens, die durch die äußere Erscheinung hindurch leuchten. Wir wollen uns in heilige, geistig erleuchtete Gedanken kleiden, die die Herrlichkeit der Seele ausstrahlen. Das Licht der göttlichen Wissenschaft dringt durch die Oberfläche der materiellen Mäntel, unter denen die wahre Idee Gottes liegt. (S28) Wenn wir diesem wahren Sinn von uns selbst folgen, werden wir zulassen, dass uns unsere Christus-Gewänder die ganze Zeit über kleiden. Oft meinen wir, dass das Ablegen des Alten und das Anlegen des Neuen ein Kampf sei. Aber unsere Führerin sagt: „Der Mensch ... kann nicht anders als unsterblich sein.“ (S29) Die Christliche Wissenshaft erklärt auch warum, und unsere Aufgabe ist es, bewusst den alten Menschen loszulassen, der behauptet, dass wir er seien und uns für den Erfolg anzuziehen, indem wir uns von Gott mit Gerechtigkeit und Unsterblichkeit kleiden lassen.

Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

[Zusätzliche Anmerkung des Direktors: Diese metaphysische Ausarbeitung ist die jüngste einer fortlaufenden 13-jährigen Serie der CedarS Bibellektionen – den sogenannten „Mets“, die im wöchentlichen Wechsel von Praktikern aus dem CedarS Camp und gelegentlich auch anderen Metaphysikern beigesteuert werden. Die wöchentlichen Angebote sind dazu gedacht, das weitere Studium und die Anwendung der Ideen aus der Lektion anzuregen sowie Schüler und Lehrer in den Sonntagsschulen zu stärken. Ursprünglich wurden sie nur an meine Sonntagsschüler und die Lehrer im CedarS Camp geschickt, die zuhause und in ihren Sonntagsschulen auf die gleiche Weise studieren wollten wie im Camp. Die CedarS metaphysischen Ausarbeitungen sind nicht als „endgültige Schlussfolgerungen“ zu verstehen und sie sollen keineswegs das tägliche Studium der Lektion ersetzen. Die Gedanken in den Ausarbeitungen bieten lediglich Hintergrundinformationen und weitere Einblicke innerhalb des Studiums der Wochenlektion an. Die wöchentlichen Bibellektionen sind von der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft urheberrechtlich geschützt, werden im Vierteljahresheft abgedruckt und sind in vielerlei Formaten in den christlich-wissenschaftlichen Leseräumen oder online unter eBibleLesson.com oder myBibleLesson.com erhältlich. Zitate, auf die sich die metaphysische Ausarbeitung („Met“) bezieht (z.B. B-1 und S-28) stammen aus der Bibel (B-1 bis B-26) und dem christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S-1 bis S-32). Die Bibel sowie Wissenschaft und Gesundheit sind die einzigen Prediger der christlich-wissenschaftlichen Kirchen. Die Bibel-Lektion ist die Predigt, die weltweit in den Gottesdiensten der Christlichen Wissenschaft gelesen wird. Die Lektionspredigt spricht durch Christus zu jedem Menschen, liefert einzigartige Einblicke und ist für jeden praktisch anwendbar. Wir sind dankbar, dass du diese Ausarbeitung angefordert hast und hoffen, dass einige Ideen hilfreich sind - für deine tägliche geistige Reise, deinem tieferen Verständnis der Bücher und einer innigen Beziehung mit Christus - dem Tröster und Pastor.]

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