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Trinke das Leben-spendende-Wasser!]

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, July 13th, 2015

[Trinke das Leben-spendende-Wasser!]

Metaphysische Ideen zur Anwendung für die Bibellektion mit dem Thema

Leben

Für die Woche vom 13. bis 19. Juli 2015

ausgearbeitet von

Craig L. Ghishlin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett) craig.ghislincs@icloud.com / +1(630) 830-8683

[Es sind noch Plätze im 4. und 5. Sommerkurs frei. Bitte informiert Sonntagsschüler über diese Gelegenehit, die ein Leben verändern kann.Hier sind die englischen Links für die Teilnahme und für helfende Spenden der „Engel“: watch our video (#4) & apply or be one of the angels who gives towards camperships and the life-altaring and life-altering experiences they provide at CedarS?]

Wie oft denkst Du an Wasser? Wohl kaum, wenn es reichlich fließt. Aber sicher ein bisschen, wenn es knapp wird. Wasser ist eine wichtige Ressource. Jedes Lebewesen braucht Wasser. Es stillt den Durst, erfrischt und reinigt. Natürlich spielt die Wasserqualität für den Nutzen des Wassers eine Rolle. Um es trinken zu können, sollte das Wasser frei von Verunreinigungen sein. Aber kann denn das Wasser selbst wirklich verunreinigt sein?

Ich hatte einen Bekannten, der von Drogenabhängigkeit geheilt wurde, als er in einen verschmutzten Fluss schaute. Obwohl das Wasser schmutzig aussah, war doch jedes Wassermolekül rein. Der Schmutz schien mit dem Wasser vermischt zu sein, doch trotzdem waren die Wassermoleküle nicht weniger als rein. Da kam ihm der Gedanke, dass es wohl so schien, dass er durch Drogengebrauch befleckt war, dass er aber trotzdem von Grund her ein reines Kind Gottes war. Er sagte, dass sein Verlangen nach Drogen durch diese Erkenntnis sein Ende fand.

Durch die ganze Heilige Schrift hindurch ist Wasser ein Begriff für verschieden Konzepte. Wasser kann für Reinigung, Säuberung, Heilung, Segnung, Heiligung, Taufe, Erleuchtung, Erneuerung, Wiedergeburt, Wiedergutmachung oder für Erlösung stehen. Die Worte des Goldenen Textes sind eine Einladung für jeden, der danach verlangt, vollständig und frei an den Wassern des Lebens teilzuhaben. Sie sind reichlich und für alle da. Es gibt keine Einschränkung für Personen und Wassermengen. Das Wasser des Lebens steht immer zum Genuss für alle von uns zur Verfügung.

Im Wechselseitigen Lesen geht es um Herausforderungen für die Kinder Israel, die eine Lektion lernen mussten. Sie waren aus den Händen der Ägypter befreit worden, aber sie hatten immer noch nicht gelernt, sich völlig auf Gott zu verlassen. Nachdem sie drei Tage lang kein Wasser gefunden hatten, waren sie verdrossen. Das Wasser, das sie bei Mara fanden, war nicht trinkbar. Statt sich an Gott zu wenden, fielen sie über Mose her. Mose jedoch ging direkt zu Gott, und das Wasser wurde zu Süßwasser. Vielleicht reflektierte das bittere Wasser die bittere Einstellung der Kinder Israel. Nach der Umwandlung in Süßwasser errichtete der Herr eine Regel (2.Mose 15: 26 - nicht in der Lektion), die von den Kindern Israel verlangte, auf Gott zu hören und Seinem Gesetz zu gehorchen, um die Krankheiten zu vermeiden, die aus Ungehorsam über die Ägypter gekommen waren. Vielleicht wurden ihre harten Einstellungen abgemildert, denn bei ihrem nächsten Rastplatz in der Wüste fanden sie zwölf Quellen mit Trinkwasser entsprechend der zwölf Stämme Israels und als Zugabe noch Schatten spendende Palmen.

Die Qualität unserer Einstellung ist ein wichtiger Faktor. Wenn wir unsere Lage beklagen und bejammern und es versäumen, die erhaltenen Segnungen anzuerkennen, werden wir weniger empfänglich für die immer fließenden Wasser des Lebens sein. Da hat der Psalmist die richtige Idee, die volle Anerkennung der Liebenswürdigkeit Gottes und das Vertrauen auf Ihn in jeder Not. Eine derartige Auffassung gibt uns Zugang zur „Freude wie mit einem Strom“ und zur „Quelle des Lebens“.

  1. Abschnitt: Gott als die wahre Quelle und das einzige Leben anerkennen.

Obwohl die Kinder Israel die Erfahrung gemacht haben, von Gott versorgt zu werden, haben sie oft an Seiner Fürsorge und Seiner Fürsorge gezweifelt. Ähnlich fühlen wir uns heute oft verwundbar und ängstlich. Wenn wir davon ausgehen, dass wir alleine auf der Erde und von Gott getrennt sind, durch Materie erschaffen, dann ist es kein Wunder, dass wir von den Umständen der menschlichen Erfahrung genervt sind. Die Umwelt scheint unter dauerhafter Bedrohung zu stehen; politische und wirtschaftliche Stabilität scheint kurz vor dem Umkippen zu sein; und täglich gibt es Nachrichten von katastrophalen Angriffen durch herumirrenden Asteroiden in großem Ausmaß, von durch Viren verursachte Pandemien im mikroskopischen Bereich. Aber denkt daran, welchen Unterschied es macht, wenn man wüsste, dass Gott in Wirklichkeit die Quelle alles Seins ist und dass Gott tatsächlich dein Leben ist. Würde das deine Ansichten nicht ändern?

Elihu wollte Hiob mit seiner Erklärung, dass er durch Gott gemacht wurde, beweisen, dass er weit genug war, um in die Diskussion zwischen Hiob und seinen Freunden einzusteigen. Er ist sich bewusst, dass er erstens wie Hiob von Gott geschaffen ist und zweitens, dass das, was er zu sagen hat, nicht das Resultat menschlicher Denkweisen ist, sondern auf Gott-gegebener Inspiration gegründet ist. Dass die Lektion mit dieser Bibelstelle anfängt, begründet, dass auch wir als Christliche Wissenschafter vom Standpunkt geistiger Autorität aus sprechen. Wir können das Konzept Gottes als Leben intelligent ansprechen, weil der Geist Gottes uns gemacht hat und Sein Atem uns Leben gegeben hat. Der Prophet Jesaja drückt ebenfalls die Fülle und Breite Gottes lebensspendender Kraft aus. Diese Mitteilungen kommen nicht in winzig kleinen Mengen. Sie sind gebündelt, und Fluten von Segnungen versorgen uns, sowie der Regen den Rasen erfrischt.

Diese starken Erklärungen setzen uns auf eine feste Grundlage. Wenn wir an diesen geistigen Tatsachen zuversichtlich festhalten, sind wir auf alles, was uns auf unserem Weg begegnet, vorbereitet. Anstatt immer wieder eingeholt zu werden, immer wieder auf unerwartete Aufgaben reagieren zu müssen, sind wir immer auf Draht und kommen vorausschauend voran, bereit, die Einheit mit Gott zu beweisen. Wir sagen mit dem Psalmisten, „Der Herr ist meines Lebens Kraft.“ (B3)

Unser Lehrbuch nimmt die gleiche starke Stellung ein wie der Psalmist, mit der grundsätzlichen Aussage, „Leben und Sein sind von Gott“. Denk darüber nach - unser Leben ist nicht einfach nur von Gott. Gott ist tatsächlich das einzige Leben - unser Leben - deins und meins. Im Lehrbuch geht es weiter mit der Aussage: Gott ist „die einzige Intelligenz des Universums“. Manche mögen daraus ableiten, dass Gott sich allem bewusst ist, was im materiellen Universum passiert, beides Gutes und Böses. Aber in der Christlichen Wissenschaft bedeutet das, dass nichts außer Gott geschieht. Er ist allmächtig gut, und alles, was auf der Erde geschieht, ist gut und geht von Ihm aus.

Daher brauchen und können wir Gott nicht um irgendetwas bitten, denn er tut schon alles, und mehr, als wir uns überhaupt vorstellen können. Wie die Fluten lebendigen Wassers, auf die sich Jesaja beruft, überschüttet uns Gott ständig mit unendlichem Segen. (S3) Wenn wir diese unbegrenzte Fürsorge richtig schätzen, macht es uns aufnahmefähig und erwartungsvoll. Je mehr wir verstehen, dass Gott Leben ist, desto schneller begreifen wir die Unsterblichkeit des Lebens. (S4) Wenn wir wissen, dass wir der göttlichen „Obrigkeit“ unterstehen, sehen wir, dass wir nichts zu befürchten haben. Jedes Zeugnis der materiellen Sinne, alle scheinbar endlosen Bedrohungen, sind Täuschungen. (S5) Das ist ein Grund zu Freude.

  1. Abschnitt: In Sicherheit untergetaucht.

Welcher ist der sicherste Zustand in Geborgenheit, den du dir vorstellen kannst?

Der Psalmist vergleicht das Verlangen nach der Gegenwart Gottes mit dem Schreien des Hirsches nach frischem Wasser. (B4) Zunächst lässt das Bilder eines durstigen wilden Tieres erscheinen, das läuft, um Erfrischung zu bekommen. Der methodistische Theologe Adam Clark (1760-1832) lässt sich breit darüber aus und zitiert den Naturwissenschaftler Tuberville aus dem 18. Jahrhundert, der berichtet, dass ein Hirsch, wenn er verfolgt wird und bis zur völligen Erschöpfung läuft, dringend nach einem Fluss oder Bach sucht. Seine letzte Zuflucht ist das Wasser, und er schwimmt in der Mitte des Stroms, auch um alle Spuren zu verwischen. Als letzte Zuflucht bleibt er sogar für eine Weile völlig untergetaucht. So sagt der Psalmist, dass er in großer Not Sicherheit bei Gott sucht. Die Abschnitte im Jesaja sprechen auch von Gottes reicher Fürsorge für die Ärmsten Seiner Herde. (B5) Sie werden aufgenommen und sicher an ihr Ziel gebracht. Gleich, wie extrem die Umstände auch sind, Gott kann jede Situation umkehren. Gottes Weg ist nicht verborgen oder schwierig zu finden. Er ist wie eine Straße, die grade und klar ist. (B6) Sie ist für alle offen, die ihr folgen wollen. In der Apostelgeschichte macht Paulus klar, dass wir den Bereich der Sicherheit und der Unterstützung niemals verlassen können, denn wir leben, weben und sind in Gott. (B7) Diese eine Idee hat gewaltige Folgen. Gott kommt nicht nur zu uns, wenn wir Ihn brauchen. Wir sind immer in Ihm. Wir könnten Ihm nicht entkommen, selbst wenn wir wollten. Wissenschaft und Gesundheit erinnert uns daran, dass wir die Kinder Gottes sind. (S6) Wir sind so eins mit Gott wie ein Tropfen Wasser mit dem Meer.(S7) Und noch einmal - wir leben, weben und haben unser Sein in Ihm. Kann irgend etwas näher sein als das?

Wie der Hirte unermüdlich und unfehlbar für seine Herde sorgt, so erhält Gott den Menschen ohne Maß. (S8) Wie könnten wir jemals etwas mehr verlangen? Nimm dir die Zeit und denke darüber nach, wie wunderbar das ist. Wir sind immer beschützt, immer versorgt, immer von Gott geführt. Die materiellen Behauptungen von Mangel, Einsamkeit, Gefahr, Krankheit, Sünde und so weiter sind ungültig, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass das „göttliche Leben“ uns umhüllt. (S9) Statt verängstigte Schiffbrüchige in einer desolaten Welt zu sein, erkennen wir, dass wir Herrschaft über alle Umstände haben. Uns kann nichts fehlen, denn wir haben alles, was Gott gibt. Der Hirsch sucht intuitiv die Sicherheit des Flusses. Suchen wir die Unterstützung des „erhaltenden Unendlichen“ mit dem gleichen dringenden Verlangen? Wenn wir es tun, dann verspricht unser Lehrbuch uns, „unendliche Segnungen“ zu geben. (S10)

Abschnitt 3: Waschen und rein sein

Die Geschichte von Naaman (B8) ist den meisten von uns sicher bekannt. Offensichtlich musste dieser große Herrscher lernen, Demut zu zeigen. Wenn du über diese Geschichte nachdenkst, nimm dir ein bisschen Zeit, um über die Handlungen der Menschen am Rande der Geschichte nachzudenken. Das kleine Dienstmädchen musste einen starken Glauben haben und reinen Herzens sein, um anzunehmen, dass ihr Kidnapper geheilt werden könne. Sie hätte denken können, „Dieser Typ hat alles verdient, was er bekommt. Wie kann er es wagen, mich zu versklaven!“ Aber die Reinheit ihres Denkens fand Gnade und Vergebung, die den Weg zur Heilung frei räumten. Auch Naamans Frau musste Demut zeigen, um überhaupt auf den Vorschlag einer Sklavin zu hören. Elisas Bote musste ebenfalls großes Vertrauen in die Anweisung seines Meisters haben, denn es war keinesfalls abwegig, dass ein Mann wie Naaman Boten, die nicht übermittelten, was er hören wollte nieder schlug. Und nicht zuletzt Elisa selbst musste allein von Gott geleitet worden sein, um genau das zu wissen, was nötig war, um die Heilung auszulösen. Naamans Knechte müssen ihren Meister wirklich sehr geliebt haben, um ihn zu motivieren, Elisas Aufforderung zu folgen; und die Tatsache, dass Naaman ihrem Rat folgte zeigt, dass seine Beziehung zu seinen Knechten sehr gut gewesen sein musste. Naaman musste plötzlich seinen Kurs ändern. Er musste gereinigt werden, und die Tatsache, dass er sieben mal untertauchen musste, symbolisiert, dass er eine komplette Umstellung brauchte.

Jeder dieser Charaktere hatte ein reines Denken, das die sofortige Heilung möglich machte, und Naaman fand die Demut, unterwürfig zu sein. Glückselig sind, die reinen Herzens sind. (B9)

Sicherlich war es nicht das Wasser des Jordans, das Naaman heilte. Es war das Wirken von Wahrheit, Leben und Liebe, das ihn umwandelte. (S11) Jeder der Beteiligten in dieser Geschichte gehorchte Gottes Führung. Jeder von ihnen riskierte etwas mit seiner Handlung. Sogar Naaman riskierte, lächerlich zu wirken oder schwach durch seine Unterwürfigkeit. Wie konnte er sich sicher sein, Elisas Weg der Heilung würde erfolgreich sein? Gott gehorsam zu sein, segnet uns immer. (S12) Viele Heilungen geschahen durch den reinigenden Effekt der geistigen Taufe. Nicht nur unsere Körper, sondern auch unser Denken muss gereinigt werden. (S13, S14)

Naaman sträubte sich ein bisschen, aber gab schnell auf. Sind wir bereit, falsche Charakterzüge aufzugeben? Wir tendieren dazu, diese aufrecht zu halten, weil wir denken, sie machen uns aus. Aber je bereiter wir sind, Fehler aufzugeben, desto schneller werden wir geistigen Fortschritt machen (S15). Es sollte nicht schwer sein, falschen Glauben aufzugeben. Es braucht Mut und Demut, aber es ist eine natürliche Sache. Unsere Führerin ruft uns auf, „das falsche Zeugnis der körperlichen Sinne den Tatsachen der Wissenschaft unterzuordnen“. Wenn wir das tun, werden wir gesegnet, und wir werden eine Freiheit finden, die auf keine anderen Weise zu finden ist.

Abschnitt 4: Eine unerwartete Begegnung

In diesem Abschnitt finden wir eine weitere bekannte Geschichte - Jesus am Jakobs-Brunnen (B11) Durstig und erschöpft von seiner Reise, erreicht Jesus den Brunnen und trifft auf eine Frau aus Samaria. Seltsamerweise hat der Ort des Brunnens und die Frau, die Jesus dort trifft, das Interesse vieler Kommentatoren geweckt. Sie verbringen viel Zeit damit, darüber zu diskutieren, ob die Frau eine Prostituierte ist oder nicht und warum Jesus sich ausgerechnet diese Person aussuchte, um sie um etwas zu Trinken zu bitten, wenn er doch an vielen anderen Leuten vorbeikam, die es eher verdient hätten. Die Tatsache, dass sie Samariterin ist, erweckt besondere Aufmerksamkeit. Adam Clarke beschreibt die Beziehung zwischen Samaritern und Juden als „tödlichen Hass...überall bekannt.“

Was können wir aus diesem Gesprächskontakt lernen? Die Frau ging auf Grund ihrer täglichen Routine zum Brunnen. Offenbar nimmt sie Jesu Nationalität war und erwartete vermutlich nicht, dass er sie sogar anspricht. Es überraschte sie, dass er eine soziale Moralvorstellungen überschritt. Anfangs dachte die Frau, sie behielte die Oberhand. Schnell merkte sie aber, dass es mit dem Fremden mehr auf sich hatte, als auf den ersten Blick erkennbar war. Er drehte den Spieß um und bot ihr weit mehr als Wasser. Über dieses lebendige Wasser schreibt Clarke auch: „Da Wasser den Durst löscht, den Körper erfrischt und belebt, Verunreinigtes wäscht und die Erde fruchtbar macht, ist es ein geeignetes Symbol für das Geschenk des Heiligen Geistes, der die Seelen, die es empfangen, befriedigt, sodass sie nicht wieder nach weltlichen Gütern dürsten...“ Dieses Wasser des Lebens entspringt einer niemals endenden Quelle und hat anhaltende Kraft. Die Unterhaltung enthüllte auch einige Aspekte ihres Lebens, die Heilung benötigten. Anstatt sich gegen diese Offenlegung [ihres Charakters] zu wenden, erkannte sie die Bedeutung der Gelegenheit eines Gespräches mit Jesus und ergriff diese. Sie ließ ihre alltäglichen Hausarbeiten liegen und suchte andere Leute auf, um ihnen von ihrer Erfahrung zu berichten.

Das zeigt, dass, auch wenn wir unseren alltäglichen Aufgaben nachgehen und wir keine Veränderung suchen, der Christus uns immer begegnen kann und uns mit lebenserfüllenden Ideen bereichern kann, die wir gerade dann brauchen. Sind wir wie die Frau aus Samaria bereit einen kompletten Kurswechsel zu akzeptieren? Wären wir bereit, alles stehen und liegen zu lassen, um dem Christus zu folgen -, um uns die Teile unseres Lebens einzugestehen, die Veränderung brauchen?

Unser Lehrbuch hält die Tür weit geöffnet, um das lebendige Wasser Christi auf vielerlei Weise in unser Leben fließen zu lassen. Manche Kommentatoren sagen über die Frau am Jakobs-Brunnen, dass sie, oberflächlich betrachtet, eine ungeeignete Kandidatin für eine Begegnung mit dem Christus war. Haben wir gemeint, dass die Liebe uns wie einen unwürdigen Kandidaten übergangen hat? Unsere Führerin erinnert uns daran, dass die Liebe „unparteiisch und universal in ihrer Anwendbarkeit und in ihren Gaben“ ist (S19). Wie bereits oben erwähnt, hätte die Frau einfach ihrer Tätigkeit weiter nachgehen können, aber sie verschob ihre Pläne, um einer erfüllenderen Gelegenheit nachzugehen. Sind wir versucht zu meinen, dass nur Wenige sich dafür interessieren, sich einen Augenblick ihres schon ausgelasteten Lebens zu nehmen, um etwas über die Leben-spendenden-Wasser Christi zu erfahren? Auch hier versichert uns Wissenschaft und Gesundheit, dass es immer Tausende gibt, die „warten und Ausschau halten nach Ruhe und Erquickung“ (S20).

Was auch immer das Hindernis sein mag - entweder ein Gefühl der eigenen Wertlosigkeit, oder ein Vorurteil, dass wenige daran interessiert seien, sich Zeit zu nehmen, um mehr über die Christliche Wissenschaft zu erfahren - die heilenden Wasser des Lebens fließen ewig und können jeden erreichen. Diese verjüngenden Wasser eröffnen uns, wer wir wirklich sind. Sie berichten uns von unserem wahren Christus-gleichen Wesen. Viele Menschen sagen Dinge wie: „Musik ist mein Leben“ oder „meine Kinder sind mein Leben“. Der Christ erkennt, dass Christus sein Leben ist. Dieses unzerstörbare Leben (S21) finden wir, wenn wir unser materielles Streben beiseitelegen und zulassen, dass sich der Christus in unserem Leben manifestiert.

Abschnitt 5: Lebendige Wasser.

Ursprünglich bezogen sich die Worte „lebendige Wasser“ auf fließende Wasser oder auf solche, die aus einer sprudelnden Quelle kommen - im Gegensatz zu einem stehenden Wasser. Solche Wasser sind immer im Fluss und trocknen nie aus. Diese lebendigen Wasser stellen das Leben von Gott dar, das niemals endet und niemals unterbrochen werden kann.

In diesem Abschnitt begegnet Jesus einem Mann, dessen Tochter im Sterben liegt. (B13) Man kann leicht erkennen, wie ernsthaft sich dieser Mann um seine Tochter sorgt. Als die Nachricht vom Tod seiner Tochter ihn erreicht, scheint es, als ob alles verloren ist, doch Jesus versichert ihm, dass er sich nicht zu fürchten braucht - glaube nur! Als sie an seinem Haus ankommen, halten die Zuschauer und Klageweiber Jesus für naiv und finden es absurd, dass er verkündet, das Kind schlafe nur. Es ist ziemlich klar, dass Jesus nicht behauptete, sie hätten fehlerhaft vermutet, dass Kind sei gestorben. Stattdessen wusste Jesus, dass der Tod keine Option ist, weil Gott das Leben ist -, auch wenn sie für den menschlichen Sinn gestorben wäre. Wie es Jakobus ausdrückt: „Lässt etwa die Quelle aus derselben Öffnung süßes und bitteres Wasser fließen?“ (B14) Die Welt akzeptiert und erwartet im Allgemeinen, dass der Tod unvermeidlich ist. Jesus trat der Annahme vom Tod direkt entgegen und „trieb sie alle hinaus“. Er wusste, dass Gott den Tod niemals will oder gestattet. (B15) Johannes sagt uns, dass Gott seinen Sohn sandte, um den Tod zu überwinden und uns den Weg zum ewigen Leben zu zeigen. (B16)

Unsere Führerin nahm Jesus beim Wort. Wenn Gott Leben ist, ist es unmöglich anzunehmen, dass Leben durch Krankheit, Sünde oder Tod beeinträchtigt werden kann. (S22) Diese Logik kommt aus der Prämisse, dass Gott alles Gute ist und deshalb nicht die Existenz von etwas Ihm Ungleichen erschaffen, billigen oder erlauben kann. Jede Behauptung des Gegenteils ist eine Täuschung. Mrs. Eddy schreibt, dass das Verständnis, dass Gott das einzige Leben ist, sie befähigte, hoffnungslos Kranke zu heilen und „Sterbende zum Leben“ zu erwecken. (S23) Sie geht so weit, es eine Sünde zu nennen, wenn man glaubt, dass irgend etwas das ewige Leben überwältigen kann.

Das allgemeine Denken geht von der Unvermeidlichkeit des Todes aus, und die Theologie behauptet, dass der Tod in das Leben nach dem Tod führt. Hier bleibt die Christliche Wissenschaft bei der ursprünglichen Prämisse, dass Gott das Leben ist und dass der Tod uns auf keine Weise helfen kann, Leben zu verstehen. (S24) Mrs. Eddy weist uns an, die geistige Idee des Menschen in unserem Denken an oberster Stelle zu halten und niemals in den Tod einzuwilligen. Das wird unser Bewusstsein mit der Wirklichkeit des Lebens erfüllen. (S25) Die Annahme vom Tod ist ein Feind, und man muss ihr bei jeder Gelegenheit widerstehen. Gib ihr niemals deine Einwilligung. Weise die Annahme zurück, dass Leben endlich sei, und ersetze sie mit der Zusicherung, dass Leben Gott ist, immer tätig und sich ewig entfaltend. Wenn man der Furcht und dem Zweifel die Tür verschließt und fest an der Geistigkeit des Lebens festhält, dann ersetzt das die Sterblichkeit und Disharmonie durch die Unsterblichkeit und Harmonie. (S26)

Abschnitt 6: Die Wiedergeburt.

Es ist klar, dass wir den wahren Sinn des Lebens nicht im Glauben an den Tod finden können. Wie also können wir ihn finden? Jesus sagt zu Nikodemus, dass wir von neuem geboren werden müssen - geboren aus Wasser und Geist (B17). Das erklärt sich eigentlich von selbst. Wir können nicht in unseren alten Denkweisen fortfahren. Wir müssen die Dinge neu sehen. Aus Wasser geboren sein, heißt, dass das weltliche Denken herausgewaschen wird - eine Reinwaschung von allen Verunreinigungen des Fleisches. Frei von den falschen Schlussfolgerungen des sterblichen Denkens öffnen wir die Tür für das geistige Verständnis. Ein völlig neues Denken öffnet den unendlichen Überfluss des Lebens in Gott. (B18) Jeremia vergleicht dieses neu gefundene Verständnis mit einem Baum, der am Fluss gepflanzt ist (B19), dessen Wurzeln immer in der Tiefe unter der Erde aus der fortwährenden Versorgung mit Nährstoffen gespeist werden, unabhängig von dem, was über der Erde ist.

Wiedergeboren zu werden - unseren Standpunkt von „einer materielle Basis zu einer geistigen Basis“ zu verändern - das erlaubt uns, das Leben so zu sehen wie es wirklich ist. Das passiert nicht von alleine. Wie die Frau am Brunnen ihren Krug stehen ließ, müssen wir alle unsere irdischen Annahmen und Befürchtungen fahren lassen. Unsere Führerin sagt, dass das ein erforderlicher Schritt ist, wenn wir erwarten, ein volles Verständnis der Wissenschaft zu erlangen. (S27) Wir mögen meinen, dass das Fallenlassen aller Dinge schwierig sei. Und das wäre es, wenn wir nichts anderes hätten, um es zu ersetzen. Doch hier kommt die reinigende Kraft des Wassers ins Spiel. Das Lehrbuch sagt: „Der Weg, den Irrtum zu entfernen, ist der, die Wahrheit mit Fluten der Liebe einströmen zu lassen,“ (S28) Wenn die geistige Idee vom Leben einmal im Denken dämmert, kann sie nichts mehr aufhalten. Man kann auch die Sonne nicht vom Aufgehen abhalten. Allmählich wird jeder den wahren Sinn des Lebens erkennen, und der Irrtum wird verscheucht werden, wie das Licht mit der Dämmerung die Finsternis verjagt. (S29)

Wie messen wir unseren Fortschritt? Unsere Führerin schlägt vor, unsere Leben zu überprüfen und daran zu ermessen, wie nahe wir Gott sind und wie viel heilende Kraft demonstriert wird. (S30) Der Beweis für das, was wir wissen, liegt in der Demonstration. Lasst uns uns vornehmen, alles materielle Denken abzulegen und jene lebendigen Wasser zu suchen. Lasst sie uns rein waschen und uns mit allem Gesunden und Heiligen erfüllen. Dann lasst uns die Theorie in die Praxis umsetzen und der Welt die heilende Kraft zeigen, die in dem Wissen liegt, dass Gott unser Leben ist.

[Die Anmerkungen in Kursivschrift und eckigen Klammern stammen von Warren Huff, dem Direktor von CedarS, der immer für alles empfangene Gute dankbar ist.]

[Zusätzliche Anmerkung des Direktors: Diese metaphysische Ausarbeitung ist die jüngste einer fortlaufenden 13-jährigen Serie der CedarS Bibellektionen – den sogenannten „Mets“, die im wöchentlichen Wechsel von Praktikern aus dem CedarS Camp und gelegentlich auch anderen Metaphysikern beigesteuert werden. Die wöchentlichen Angebote sind dazu gedacht, das weitere Studium und die Anwendung der Ideen aus der Lektion anzuregen sowie Schüler und Lehrer in den Sonntagsschulen zu stärken. Ursprünglich wurden sie nur an meine Sonntagsschüler und die Lehrer im CedarS Camp geschickt, die zuhause und in ihren Sonntagsschulen auf die gleiche Weise studieren wollten wie im Camp. Die CedarS metaphysischen Ausarbeitungen sind nicht als „endgültige Schlussfolgerungen“ zu verstehen und sie sollen keineswegs das tägliche Studium der Lektion ersetzen. Die Gedanken in den Ausarbeitungen bieten lediglich Hintergrundinformationen und weitere Einblicke innerhalb des Studiums der Wochenlektion an. Die wöchentlichen Bibellektionen sind von der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft urheberrechtlich geschützt, werden im Vierteljahresheft abgedruckt und sind in vielerlei Formaten in den christlich-wissenschaftlichen Leseräumen oder online unter eBibleLesson.com oder myBibleLesson.com erhältlich. Zitate, auf die sich die metaphysische Ausarbeitung („Met“) bezieht (z.B. B-1 und S-28) stammen aus der Bibel (B-1 bis B-26) und dem christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S-1 bis S-32). Die Bibel sowie Wissenschaft und Gesundheit sind die einzigen Prediger der christlich-wissenschaftlichen Kirchen. Die Bibel-Lektion ist die Predigt, die weltweit in den Gottesdiensten der Christlichen Wissenschaft gelesen wird. Die Lektionspredigt spricht durch Christus zu jedem Menschen, liefert einzigartige Einblicke und ist für jeden praktisch anwendbar. Wir sind dankbar, dass du diese Ausarbeitung angefordert hast und hoffen, dass einige Ideen hilfreich sind - für deine tägliche geistige Reise, deinem tieferen Verständnis der Bücher und einer innigen Beziehung mit Christus - dem Tröster und Pastor.]

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