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Finde die Substanz, die jede Not stillt, selbst in der 11. Stunde

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, September 7th, 2015

[Finde die Substanz, die jede Not stillt, selbst in der 11. Stunde]

Metaphysische Auslegungen
zur christlich-wissenschaftlichen Bibellektion

für die Woche vom 7. bis 13. September 2015

Thema:

„Substanz“

ausgearbeitet von

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
(+49 351 312 4736),
rickstewartcs@aol.com

Ich liebe es, jeden neuen Tag mit Psalm 118: 24 zu begrüßen, bevor ich aufstehe: „Dies ist der Tag, den der Herr macht; wir wollen uns freuen und fröhlich an ihm sein.“ Ich habe festgestellt, dass eine vor allen anderen Gedanken mit Bestimmtheit geäußerte Wahrheit uns die Tür für die vielen wundervollen Gaben Gottes für uns und die ganze Welt öffnet. Wie gewöhnlich also begann ich meinen Tag, indem ich daran festhielt. Es war so früh, dass ich wusste, dass ich genügend Zeit hatte, um die Bibellektion der Christlichen Wissenschaft zu studieren, bevor ich die Kinder wecken und zur Schule bringen musste. An diesem Morgen entschied ich mich, die (englische) Online-Lektion anzuhören (in der Tat zwei mal), die von Judy Olson und Norm Bleichman, den beiden Lesern Der Mutterkirche, gelesen wurde. http://jsh.christianscience.com/ebiblelesson-express

Um 6:30 Uhr begann ich dann meine Runde, um die Kinder zu wecken, zuerst Alma und Marta. Als ich den Mädchen zuflüsterte, „Zeit zum Aufstehen“, streckte sich Marta, lächelte und fragte: „Papa, ist heute Nudeltag?“ Das überraschte mich. Ich war mir nicht sicher, aber dann antwortete ich: „Ja Marta, es ist Nudeltag.“ Sie war begeistert. An jedem Montag gibt es nämlich im Kindergarten irgendetwas mit Nudeln. Und Nudeln sind Martas Lieblingsessen. So begann ihr Tag mit der Erwartung, zum Mittagessen Nudeln zu bekommen. Konnte es etwas Besseres für sie geben?

Als Nächstes musste ich an die vielen Flüchtlingsfamilien denken, die in Verzweiflung vor dem Krieg geflohen sind, vor Gefahren und vor der Ungewissheit. Ich betete und bat den Vater: „Bitte, lass sie aufwachen und wissen, dass wir antworten werden. Mit Gottes Hilfe sollen sie von uns erfahren, dass es Hoffnung gibt. Sie haben es verdient, wie Marta beim Aufwachen, etwas substanziell Gutes zu erwarten. Und dann musste ich an die wunderbare Wochenlektion über Substanz denken, die auf alle von uns in dieser Woche wartet. Ich wusste, dass sie unsere individuellen Nöte und die der Welt stillen würde.

Mary Baker Eddy beschreibt in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift über das, was genügend ist: „Das unergründliche Gemüt ist zum Ausdruck gekommen. Die Tiefe, Breite, Höhe, Macht, Majestät und Herrlichkeit der unendlichen Liebe füllen allen Raum. Das ist genügt!“ (W.u.G.S. 520: 3-5)

Dann wollen wir das mal beweisen!

Der Goldene Text betont, dass es wichtig ist, Gott zu geben, was Ihm gebührt. Hier kommt der ursprüngliche Text aus der King James Version der Bibel (KJV) und noch alternative Übersetzungen. (Hier zunächst aus der Lutherübersetzung). Es ist auch nützlich, über die Definition des Zehnten nachzudenken, die Mrs. Eddy im Glossar des Lehrbuchs gibt.

Der Goldene Text: „Bringt mir den Zehnten ganz in mein Kornhaus, auf daß in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hierin, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.“ (Luther 1910)

Message (MSG): „Bringt den vollen Zehnten in die Schatzkammer des Tempels, damit die Fülle im Tempel sei. Prüft mich darin und seht, ob ich für euch nicht den Himmel öffne und Segnungen herabschütte, wie ihr sie nicht erträumen könnt.“

New Living Translation (NLT): „Bringt all die Zehnten in das Lagerhaus, damit genügend Nahrung in meinem Tempel sei. Wenn ihr das tut, sagt der Herr der Heerscharen, werde ich die Fenster des Himmels für euch öffnen. Ich werde einen Segen hinausschütten, für den ihr nicht Raum genug habt, um ihn einzufahren. Versucht es, prüft mich darin!“

Menge-Bibel: „Bringet den Zehnten unverkürzt in das Vorratshaus, damit Zehrung in meinem Hause vorhanden sei, und stellet mich doch auf diese Weise einmal auf die Probe - so spricht der Herr - ob ich euch dann nicht die Fenster des Himmels auftue und Segen in überreicher Fülle über euch ausschütte.

Wissenschaft und Gesundheit: „DER ZEHNTE. Beitrag; der zehnte Teil; Huldigung; Dank­barkeit.“

Der Gedanke, Gott zu geben, was Ihm zusteht und das im Geben an andere zum Ausdruck zu bringen, kommt im Wechselseitigen Lesen zum Ausdruck. Und auch die New Living Translation“ war hilfreich für mich.

Das Wechselseitige Lesen:

Der Anfang des Wechselseitigen Lesens klingt in der NLT so: „Liebe Brüder und Schwestern, was Gott durch die Kirchen in Mazedonien getan hat. Sie sind durch viel Trübsal geprüft, und sie sind sehr arm. Doch sind sie auch mit überreicher Freude erfüllt, die in reicher Großzügigkeit über sie gekommen ist. Da ihr auf so viele Weise alles übertrefft, - mit eurem Glauben, mit euren begabten Predigern, eurem Wissen, eurer Begeisterung und der Liebe von uns -, ich möchte, dass ihr auch in der gütigen Gabe des Gebens alles übertrefft. Ihr kennt den Großmut unseres Herrn Jesus Christus. Obwohl er reich war, wurde er um euretwillen arm, damit er durch seine Armut euch reich mache. Was immer ihr gebt, ist akzeptabel, so ihr eifrig gebt. Und gebt nach dem, was ihr besitzt, nicht nach dem, was ihr nicht habt. Natürlich will ich nicht, dass ihr anderen das Leben erleichtert, während ihr es euch erschwert. Ich meine nur, dass es eine Gleichheit geben sollte. Jetzt habt ihr reichlich und könnt denen in Not helfen. Ein anderes Mal werden sie reichlich haben und mit euch teilen, wenn ihr es braucht. Auf diese Weise gleichen sich die Dinge aus.“ Wie die Heilige Schrift sagt: „Die, die reichlich sammelten, hatten nicht mehr, und die, die wenig sammelten, hatten genug.“ (2. Kor. 8: 1 Brüder, 2, 7, 9, 12-15, NLT)

Der Schluss des Wechselseitigen Lesens lautet in der NLT so: „Gib, so wirst Du empfangen. Deine Gabe wird voll zu dir zurückkehren - gerüttelt voll, zusammengeschüttelt, um Platz für mehr zu schaffen, überfließend und dir in den Schoß gefallen. Die Menge, die du gibst, wird die Menge sein, die du zurück erhältst.“ (Lk 6: 38)

Abschnitt 1: Gott ist die Quelle aller wahren Substanz.

Der erste Abschnitt der Lektion weist uns hinweg von der Materie und den gewöhnlichen Quellen für die lebensnotwendigen Dinge: Nahrungsmittel, Getränke, Kleidung usw. Stattdessen ermutigt uns dieser Abschnitt, von Gottes Versorgung mit allem, was wir brauchen, begeistert zu sein - wie in der Wüste.

In Zitat B3 lesen wir von der Geschichte, die im 2. Buch Mose, im Kapitel 16 berichtet wird, vom Volk Israel, dass in der Wüste wanderte und gegen seine Führer murrte. Den Leuten wurde Angst und bange, als sie die Wüste und ihre Bedingungen vor sich hatten. Verständlicher Weise schauten sie zurück nach Ägypten, wo sie zwar Sklaven gewesen waren, aber zumindest gut zu essen gehabt hatten („als wir bei den Fleischtöpfen saßen und Brot in Fülle zu essen hatten;“ ) Sie fragten sich, warum sie in die Wüste gekommen waren, um dort Hungers zu sterben.

Aber Gott gab Mose ein Versprechen: „Sieh, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen,“ Und das tat Er. Jeden Morgen, wenn die Kinder Israel aufwachten, sahen sie eine Substanz am Boden, die fast aussah, wie Bodenfrost. Davon konnten sie Brot backen, wo es so aussah, als ob es keine andere Versorgungsquelle gab. Sie nannten es „Manna“, was wörtlich aus dem Hebräischen übersetzt heißt: „Was ist das?“ https://en.wikipedia.org/wiki/Manna

Im Zitat B4 lehrt uns Jesus: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit,“ um mit den Notwendigkeiten des Lebens versorgt zu werden.

Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit vertiefen unser Verständnis von wahrer Substanz und ihrer praktischen Anwendung. Wenn wir ein klareres Verständnis von Gott und Seiner Versorgung gewinnen, dann können wir sehen, was dem verschreckten und besorgten Denken vollständig verborgen ist.

Zitat S3 sagt: „In der göttlichen Wissenschaft wird der Mensch von Gott, dem göttlichen Prinzip des Seins, erhalten. Die Erde bringt auf Gottes Befehl Nahrung für den Menschen hervor. Jesus, der das wußte, sagte einmal: „Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet“ - nicht, weil er sich das Vorrecht seines Schöpfers anmaßte, sondern weil er erkannte, dass Gott, der Vater und die Mutter von allem, fähig ist, den Menschen zu nähren und zu kleiden, wie Er die Lilien nährt und kleidet.“ (W.u.G. 530: 5)

Wenn man daran gewöhnt ist, Lebensmittel und Getränke in einem Lebensmittelladen zu finden, kann eine Wüste ganz schön öde aussehen. Geistige Führung und Inspiration kann unser Denken zu der Fülle erheben, die Gott vorsehen kann - wie in der Geschichte mit dem Manna. Aber praktisches Wissen kann auch da köstliche Güter erschließen, wo die “Lebensmittelladen-“ oder „Fleischtopf-“ Mentalität nichts sieht.

In Zentral-Florida, wo ich aufwuchs, konnte man eine Einöde sehen und sich nach den Regalen eines Lebensmittelladens sehnen oder man konnte entdecken, was schon da ist und geerntet werden kann. Zum Beispiel ein bestimmtes Schilfrohr, das an fast jedem Wassertümpel wuchs. Dieses Schilfrohr wurde manchmal als Supermarkt der Wildnis bezeichnet. Aus der Stärke der Wurzeln kann man köstliches Brot backen. Man kann das zarte weiße Fleisch der Schösslinge essen und auch die Fruchtspitzen. Florida ist voller Kiefern. Fast alle immergrünen Bäume haben Nahrungsquellen im Inneren der Rinde. Ich glaube, man nennt das Kambiumgewebe. Gebraten schmeckt das gut. Fast alle dieser Gewebe von Laubbäumen sind essbar, einige sogar köstlich. Viele von uns haben in Videos gesehen, wie die indigenen Völker der Kalahari-Wüste Wasser in vergrabenen Wurzeln finden. Es gibt Nahrung und Wasser, wo das an Lebensmittelläden gewöhnte Denken nichts sieht.

Eine wunderbare Geschichte, die ich vielleicht schon einmal erzählt habe, hörte ich als Junge von einem Mitarbeiter meines Vaters. Mr. Cumby erzählte, dass er in einer wirklich großen Familie aufgewachsen sei. Sein Vater war ein Baptistenprediger. Während der großen Weltwirtschaftskrise ging es der Familie sehr schlecht. Einmal hatten sie buchstäblich nichts zu essen. Sein Vater betete und wartete auf eine Antwort. Während er betete, kam ein schwerer Sturm auf, und mitten im Sturm klatschte vor ihrer Haustür ein großer Barsch von etwa fünf Kilo auf den Boden. Welch dankbarer Diener Gottes er da war!

Abschnitt 2: Das Eine, das nottut, ... die Sehnsucht nach Gerechtigkeit wird belohnt.

Das Bibelzitat B9 wird in der NLT wie folgt übersetzt: „Der Herr euer Gott wird euch bei allem, was ihr tut, erfolgreich sein lassen.“ (5. Mose 30: 9)

Im Zitat B7 lesen wir, wie Jesus Maria und Marta in ihrem Haus besucht. (Das sind die Schwestern von Lazarus, den Jesus später vom Tod erweckt.) Es scheint, dass Marta ziemlich ärgerlich war, weil sie sich eifrig bemühte, die Gäste zu bewirten, aber Maria nichts tat, als Jesus zuzuhören. Jesus sprach mit Marta und wies darauf hin, dass Maria den Teil erwählt hatte, der wirklich nötig war, nämlich das, was wir den Hunger nach Gerechtigkeit oder nach geistigem Verständnis nennen würden, zu stillen.

(Hier folgt ein Absatz, mit dem der Wortlaut von B7 nach der englischen NLT wiedergegeben wird.)

B8 wird in The Message so übersetzt: „Gesegnet seid ihr, wenn ihr euch einen guten Appetit auf Gott erarbeitet habt. Er ist Speis und Trank vom Besten, das ihr jemals bekommen könnt.“ (Mt 5:6) Andere Übersetzungen werfen ein anderes Licht auf diese Stelle: „Gott segne, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen gesättigt werden.“ (NLT) „Selig sind, die nach der Güte hungern und dürsten, denn sie werden voll befriedigt werden.“ (PHIL)

Als ich diesen biblischen Bericht und die entsprechenden Stellen aus Wissenschaft und Gesundheit las, musste ich daran denken, was später im Leben vom Marta und Maria passierte. Ihr Bruder Lazarus wurde krank und starb. Der Meister wurde gerufen. Er kam nach vier Tagen und holte Lazarus wieder aus dem Grab heraus. Ich fragte mich, was wohl am meisten zu dieser Demonstration Christi beigetragen hatte - ein köstlicher Kuchen oder ein tieferes Verständnis von Gott?

Wie es in Zitat S11 heißt: „Wenn unsere Hoffnungen und Neigungen geistig sind, kommen sie von oben, nicht von unten und tragen, wie ehemals, die Früchte des Geistes.“ (W.u.G 451: 16)

Das ist wirklich eine Frucht vom Baum des Lebens!

Abschnitt 3: Genug Arbeit, genug Lohn, Vollbeschäftigung für alle!

Oft hören wir das Wort von der „elften Stunde“, das wohl tatsächlich von der Geschichte in diesem Abschnitt stammt. (B10, Mt 20: 1-4) Eine ganze Menge Menschen haben mental mit dieser Geschichte gerungen. Ist es gerecht, wenn jemand, der den ganzen Tag über gearbeitet hat, den gleichen Lohn bekommt, wie jemand, der nur in der 11. Stunde da war (etwa 17 Uhr)?

Das war natürlich nur ein Gleichnis. Es sollte geistige Lektionen lehren, wichtige geistige Lektionen. Und wenn wir diese Lektionen vergeistigen, werden wir Entdeckungen machen, die uns die Augen öffnen.

Ein Freund von mir wurde von einer lebensbedrohenden und lähmenden Krankheit durch die Christliche Wissenschaft geheilt. Er war so dankbar dafür, dass er sich sofort und eifrig danach um Klassenunterricht in der Christlichen Wissenschaft bewarb. Sehr bald wurde er ein tätiges Mitglied unserer Zweigkirche und Mitglied des Vorstands. Er hungerte danach, war dankbar und eifrig, teilzunehmen. Alles ging so schnell. Und als er als junger Ausüber in die öffentliche Praxis ging, wunderte ich mich über einige Mitglieder, die meinten, dass dieser junge Mann zu schnell und zu aktiv sei. Ich glaube, sie meinten, dass er erst mal seine Lehrjahre absolvieren sollte (längere Zeit Christlicher Wissenschafter sein sollte). Ich glaubte immer, dass er seine Lehre bezahlt hatte, denn er wusste aus ganzem Herzen, dass er es Gott verdankte, dass er noch lebte und dienen konnte.

Als er den Arzt konsultiert hatte und seine Diagnose gehört hatte, meinte er im Gedanken zu hören: „klingt wie auf einem Karussell“. Nach dem Arztbesuch kam er zu uns nach Hause, zu meiner Mutter, einer Ausüberin der Christlichen Wissenschaft. Stundenlang sprachen sie über die Wahrheit über die Beziehung von Gott zum Mensch. Jim berichtete dann, was man ihm gerade gesagt hatte und welche Lebenserwartung er hatte. Mutter sagte nur: „Klingt wie auf einem Karussell“. Jim sagte mir dann einmal, dass er, als er das hörte, wusste, dass alles, was er gerade über Gott und den Menschen gehört hatte, die Wahrheit war. Ich könnt auf JSH-Online Der Mutterkirche nachschauen, um zu sehen und zu hören, was Jim erkennen musste, um seine Leben verändernde Heilung zu erleben.

(„Getting of the merry-go-round" by Jim Graham, Winter Garden, Florida, August 5, 2015 ) „Aus dem Karussell aussteigen“, eine Audio-Aufnahme, die man bei JSH-Online (auf Englisch) hören kann. Wer keinen Computer hat, kann sich an mich wenden. Ich werde ihn dann anrufen und ihm den Beitrag am Telefon vorspielen.

http://sentinel.christianscience.com/audioplayer/shareview/kogjxslftk

Die Zaghaftigkeit des Denkens, die versuchen möchte, die Wahrheit nur nach Jahren der Erfahrung zuzulassen und dann auch nur in kleinen Schritten, würde wohl von unserem Meister nicht gutgeheißen werden. Wir sind alle berufen! Wir sind alle geliebt: unparteilich, universal und ohne Ausnahme. Wie bereit sind wir, das anzunehmen und dankbar zu sein? Wie offen sind unsere mentalen Türen für jeden Neuling, für jeden eifrigen Empfänger? Geben wir ihnen Teelöffel oder eimerweise die Liebe? Verdienen nicht alle das Beste aus Gottes Liebe? Wir wissen von ganzem Herzen, dass die Segnungen der unendlichen Liebe, die andere erhalten, uns nicht das kleinste Bisschen wegnehmen, denn es ist die unendliche Liebe, die unendliche Substanz.

Unsere Führerin schreibt: „Man sollte nicht denken, dass Jesus die göttliche Macht zum Heilen nur für eine ausgewählte Anzahl von Menschen oder eine begrenzte Zeitspanne demonstrierte, denn die göttliche Liebe versorgt die ganze Menschheit und zu jeder Stunde mit allem Guten. Das Wunder der Gnade ist kein Wunder für die Liebe.“ (S16, W.u.G. 494: 13-17)

Abschnitt 4: Wenn der Christus kommt, ist es niemals zu spät.

Ich liebe den Bericht von der Heilung durch die Apostel in diesem Abschnitt. Wir lesen da von Petrus und Johannes, die am „schönen Tor“ des Tempels dem Bettler begegnen. Der Mann war von Geburt an gelähmt. Er bat um Geld, aber er war offensichtlich für etwas viel Tieferes offen, für die Substanz einer geistigen Heilung.

Zitat B13 lautet: „Petrus und Johannes gingen miteinander hinauf in den Tempel um die Stunde des Gebets, die neunte. Da wurde gerade ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleib an; den setzten sie täglich vor die Tür des Tempels, die »die Schöne« genannt wird, um von denen, die in den Tempel gingen, Almosen zu erbetteln. Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie gerade zum Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. Petrus aber sah ihn an mit Johannes und sagte: »Sieh uns an!« Und er sah sie an und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen. Petrus aber sagte: »Silber und Gold habe ich nicht; aber was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazareners, steh auf und geh!« Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sofort wurden seine Füße und Knöchel fest, und er sprang auf, konnte stehen und gehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang und lobte Gott.“

Mary Baker Eddy hat entdeckt, dass diese heilende Kraft, die sich in Jesu Leben und auch im Leben der Jünger und Apostel manifestierte, seither nicht abgenommen hat. Sie ist auf keine Weise durch Elemente der Zeit eingeschränkt - zu spät oder zu bald. Sie ist nicht durch irgendeine materielle Situation oder einen materiellen Umstand begrenzt - zu groß oder zu klein. Das Kommen des Christus, der Wahrheit, in das Denken offenbart tatsächlich, dass sterbliche, materielle Behauptungen nicht substanziell sind und dass die Wirklichkeit des Geistes substanziell ist.

Zitat S21 sagt aus: „Die Autorin hat die Regeln der Wissenschaft in der Praxis ausgearbeitet, und dadurch Gesundheit sowohl in Fällen akuter als auch chronischer Krankheit schlimmster Art wiederhergestellt. Sekretionen wurden verändert, die Körperstruktur wurde erneuert, verkürzte Gliedmaßen wurden verlängert, versteifte Gelenke beweglich gemacht, und kariöse Knochen sind wieder gesund geworden.“

Vor Jahren erhielt meine Mutter einen Anruf von einer verzweifelten Mutter. Ihr Sohn war beim Arzt gewesen, und die Familie war informiert worden, dass sein Daumen sofort amputiert werden müsse. Man befürchtet Infektionen, Blutvergiftung und Komplikationen, wenn das nicht gemacht würde. Es schien, als sei der Junge beim Spielen mit dem zahmen Affen eines Freundes gebissen worden. Der einzige Zusammenhang dieser Familie mit der Christlichen Wissenschaft war, dass der beste Freund des Jungen einmal zusammen mit einem regelmäßigen Teilnehmer unsere Sonntagsschule in Ocala als Gast besucht hatte. Ihre Frage war, könnte meine Mutter wohl für den Jungen beten? Meiner Mutter Antwort war „Ja“.

Die Familie wusste nichts über die Christliche Wissenschaft. Nach einem kurzen Besuch bei meiner Mutter und einem einfachen Austausch von Ideen über die wahre Substanz des Menschen als geistig und nicht materiell und der Zusicherung, dass kein Umstand das Leben des Menschen als Kind Gottes zerstören kann, kehrte die Familie in das Büro des Arztes zurück. Die Infektion war nicht mehr vorhanden, und der erstaunte Arzt sagte, dass alles in Ordnung sei.

Diese Familie war zu meiner Mutter gekommen, „in der Erwartung, etwas von ihr zu erhalten“. Und das hatten sie bekommen.

Meine Mutter sagte, sie habe einfach mit der Wissenschaftlichen Erklärung des Seins gearbeitet, die auf S. 468 von Wissenschaft und Gesundheit steht. Und natürlich war die Familie dankbar für die Heilung ihres Jungen.

Abschnitt 5: Die ununterbrochene Kontinuität des Guten praktizieren und beweisen.

Anfang August verbrachten wir mit unserer Familie und der Familie meiner Schwägerin eine Ferienzeit im Land Brandenburg. Das war gegen Ende der Getreideernte. Riesige Mähdrescher schnitten die goldenen Ähren und füllten die Anhänger bis zum Rand mit Getreide, um sie in die Scheunen zu fahren. Das Wetter war bestens für die Ernte geeignet, warm und trocken. Es war die Garantie dafür, dass das Getreide in den Scheunen nicht verderben konnte. Dieses Getreide würde dann als Ausgangsrohstoff für die Brote dienen, die die Deutschen so sehr lieben. Durch diesen Abschnitt wurde ich an diese geschäftige Erntetätigkeit erinnert. Die Ernte dessen, was gesät worden war. Und das Versprechen für seinen Nutzen.

Im Zitat B16 ist dieser Rat enthalten: „Ehre den Herrn von deinem Besitz und von den Erstlingen all deines Einkommens, dann werden deine Scheunen voll werden, und deine Kelter wird mit Most überfließen. ...Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand von Gott Mittel hat, es zu tun.“ (Spr. 3: 9, 10, 27)

Die so genannte 11. Stunde, das Ende des Arbeitstages, bietet auch eine wunderbare Gelegenheit. Wenn die Not groß ist und wenn die Not direkt droht und zwar jetzt, schafft sie eine Offenheit des Denkens, eine Empfänglichkeit, die Güte zu erkennen, die Gott bereit ist zu geben.

Während eines der ersten Sommer, in denen ich als Praktiker in Residenz bei CedarS diente, hatte ich das Vorrecht, Ruth Huff kennenzulernen, die dieses Camp gegründet hatte. Welche Freude war es, am Abend einen kleinen Besuch bei ihr zu machen. Sie sprach frei über ihre Vision, ihre Weisheit und ihre Liebe für die Arbeit bei CedarS.

An einem Nachmittag, als wir bei Ruth waren, sagte sie: „Oh Rick, das wird Dich interessieren. Es war einmal kurz vor der Saison im Sommer, als ich den Anruf bekam, dass der Koch nicht kommen konnte. Ich erinnere mich, wie ich zu mir sagte: „Oh Vater, ich kann kaum erwarten zu sehen, wie Du die Sache für uns regeln wirst.“ Die Not war offensichtlich und augenblicklich. Ich musste in die Stadt, um einiges zu erledigen. Als ich auf der Schotterstraße an einem Haus vorbeifuhr, sah ich, wie jemand Wäsche aufhängte. Ich fuhr deshalb sehr langsam, um nicht so viel Staub aufzuwirbeln. Da kam mir der Gedanke, kurz anzuhalten und „guten Tag“ zu wünschen. Es war eine Nachbarin, die ich noch nicht kannte. Wir unterhielten uns über ihre Arbeit. Sie sagte, sie sei seit Jahren Köchin im Schulsystem. Da sah ich plötzlich Gottes Plan an der Arbeit. So fragte ich sie: Würden Sie gerne in unserem Camp in den Ferien arbeiten? Sie nahm das Angebot sofort an, und die nächsten sieben Jahre war sie immer unser Köchin.“

Es gibt Zeiten, wenn man direkt in Not akut ist. Es gibt Zeiten, wenn die Not groß ist. Es gibt Zeiten, wenn wir uns mitten in der Notsituation befinden, und das kann ziemlich überwältigend sein, aber das sind auch Zeiten, wo uns Gott am nächsten ist.

Viele von uns wissen, wie herausfordernd diese Zeiten für diejenigen sind, die von Krieg, Gefahr, Hunger und scheinbarer Hilflosigkeit umgeben sind. Wie wichtig sind unsere Gebete gerade jetzt. Ja, die Not ist offensichtlich, aber auch die Gelegenheit ist groß, um zu geben, zu lieben, zu beten und um etwas zu tun.

Paulus schrieb an die Korinther und berichtete über seine Herausforderungen. Klingt das nicht wie unsere heutige Situation?

  1. Korither 1: 8-11, nach J.B. Phillips New Testament (PHILLIPS)

wenn die Not am größten, ist Gottes Hilf‘ am nächsten

„Wir möchten euch, unsere Brüder, von unserer Reise durch Asien wissen lassen als wir völlig überwältigt waren, die Last war mehr, als wir ertragen konnten, tatsächlich sagten wir uns, dass das das Ende sei. Doch glauben wir jetzt, dass wir diese Erfahrung, an das Ende unserer Fahnenstange zu kommen, erlebten, um das Vertrauen zu lernen, nicht auf uns selbst, sondern auf Gott, der die Toten auferwecken kann. Es war Gott, der uns vor dem drohenden Tod errettete, und Er ist es, der uns immer noch erlöst. Weiter vertrauen wir darauf, dass er uns auch künftig in Sicherheit halten wird, und hier könnt ihr uns beistehen und für uns beten, damit das Gute, das uns als Antwort auf viele Gebete widerfahren ist, schließlich bedeuten wird, dass viele Gott für unsere Erhaltung danken werden.“

Viele hier in Deutschland suchen und beten, um Wege zu finden, denen zu helfen und ihre Leiden zu lindern, die fliehen müssen und Sicherheit und Heimat suchen. Gebete dafür sind lebenswichtig und werden gebraucht. Auch praktische Antworten und Möglichkeiten für Hilfe werden wir finden. Das ist ein Gebot aus der Wissenschaft der Liebe, die unser Meister lehrte und als Praxis von uns erwartete.

Das abschließende Zitat unserer Lektion zeigt das Vertrauen unserer Führerin auf das, was ihre Nachfolger tun würden: „Die geistlich Reichen helfen den Armen in einer großen brüderlichen Gemeinschaft, in der alle dasselbe Prinzip oder denselben Vater haben; und gesegnet ist der Mensch, der seines Bruders Not sieht und ihr abhilft, indem er das eigene Gute in dem des anderen sucht. Liebe gibt der geringsten geistigen Idee Macht, Unsterblichkeit und Güte, die durch alles hindurchscheinen, wie die Blüte durch die Knospe hindurchscheint. All die vielfältigen Ausdrucksformen Gottes spiegeln Gesundheit, Heiligkeit, Unsterblichkeit wider - unendliches Leben, unendliche Wahrheit und Liebe.“ (S28, W.u.G. 418: 13-22)

Bei meiner Arbeit an diesem Morgen dachte ich an einige mächtige Ermutigungen zu der Gelegenheit, die jetzt vor uns liegt:

Ein Vortrag von James McGrew, CSB: „Unsere unbegrenzte Gelegenheiten“

http://www.cslectures.org/McGrew/Our%20Unlimited%20Opportunities-McGrew.htm

Ein Artikel „Die ununterbrochene Kontinuität des Guten“ von Anna Herzog.

http://sentinel.christianscience.com/shared/view/1gk77may0mq?s=e

Und vor allem an diese wunderbare teilnahmsvolle Lektion über „Substanz“.

Ich kann es nicht erwarten, dass sich die Ergebnisse entfalten!

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