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[Singt ein neues Lied!]

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, January 11th, 2016

[Singt ein neues Lied!]

Metaphysische Ideen zur Anwendung für die Bibellektion mit dem Thema

„Leben“

Für die Woche vom 11. bis 17. Januar 2016

ausgearbeitet von

Craig L. Ghishlin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett) craig.ghislincs@icloud.com / +1(630) 830-8683

Am Beginn eines neuen Jahres fühlen sich viele Menschen voller Energie und sind für einen Neuanfang bereit. Jedes Jahr sprechen wir bei CedarS von dem „besten aller Sommer“. Die Reiseveranstalter in den Vereinigten Staaten haben sich diese Idee auch zu eigen gemacht und fordern ihre möglichen Kunden auf: „Machen sie 2016 zum besten Jahr aller Zeiten.“ Die Kabarettisten spotten darüber, dass die Vorsätze gebrochen werden und die Fitnessgurus flehen uns an, mit neuer Diät und neuen Übungen zu beginnen. In dieser Woche lenkt auch der Goldene Text unsere Aufmerksamkeit auf neue Dinge.

Doch die Bibelkommentatoren weisen darauf hin, dass das Frische und das Neue, auf das sich die Offenbarung bezieht, mehr als eine Veränderung der Herzensneigungen ist. John Gill, ein Bibelgelehrter aus dem achtzehnten Jahrhundert schreibt: „Das ist die Arbeit des Geistes, ... die täglich getan wird und nicht für irgend eine Periode oder Zeit gedacht wird.“ Es ist eine Sache, eine Entscheidung zu treffen, um unser Leben in eine neue Richtung zu lenken oder unsere Bemühungen neu auszurichten, um größere Produktivität zu erreichen. Aber es ist eine andere Sache, sich vollständig durch Gott umformen zu lassen. Und wie Gill andeutet, findet diese Umwandlung täglich statt.

Im Wechselseitigen Lesen ermahnt uns der Psalmist, täglich ein neues Lied zu singen, um Gott für Seine Güte zu loben. Auf den ersten Blick mag das nicht weltbewegend zu sein, aber jeden Tag von Neuem dankbar zu sein, indem wir Gottes Allmacht immer wieder anerkennen, das erfordert schon eine gewissen Disziplin. Zu oft werden wir nachlässig und selbstgefällig, wenn alles ganz gut läuft. Wenn es dagegen aber schwierig wird, können wir in Lethargie und Zynismus verfallen. Wenn wir also immer nach Neuem Ausschau

halten, für das wir dankbar sein können, und Gott als Quelle für alles, was wir haben, anerkennen, das ist in der Tat eine gute Übung, die unseren geistigen Sinn richtig einstellt.

Die ständige Vergegenwärtigung Gottes als einzige Quelle des Lebens und der Güte versetzt uns in die „Vorhöfe unseres Gottes“. Das bezeichnet der Psalmist als lohnende Tätigkeit. So werden wir gut gedeihen („grünen“). Das bedeutet, dass wir jeden Tag Knospen und Blüten hervorbringen. Menschlich betrachtet wird erwartet, dass die Produktivität mit dem Alter abnimmt. Doch wenn wir unser Erbe als im „Haus des Herrn“ gepflanzt sehen, werden wir unaufhörlich unsere Früchte bringen. [Über unser göttliches Erbe findet sich mehr in dem (englischen) Download von Cobbey Crisler zum Psalm 16 auf der CedarS-Seite im Internet.] Wir unterliegen nicht den Launen der sterblichen Annahme, der Statistiken und der Trends. Gott erhält unser Leben - gibt uns Rat und Richtung für unsere Wege. Sicher, stark und geschützt kann uns nichts von unserem geistigen Standpunkt abbringen.

Abschnitt 1: Ständig neue Ansichten.

Dem Verständnis Gottes Zeit zu widmen, ist sicher ein hochwertiges Bemühen. An Gott als „Fels meines Heils“ zu denken, (B1) ruft Bilder der Stärke und Beständigkeit hervor. Der Psalmist sagt, dass er „beharrlich ... auf den Herrn gehofft“ hat (B2, KJV: „gewartet hat“). Nach dem Presbyterianer Albert Barnes (1798-1870) bedeutet der Ausdruck „ich wartete“, dass es keine Hoffnung war, die nur einen Augenblick dauert. Auch wurde sein Bitten nicht sofort beantwortet. Der Bittende hat geduldig beharrt, selbst als es so schien, dass sein Gebet nicht beantwortet wird. Doch schließlich trug das Gebet seine Früchte. Nach dem, was wir bei dem Wechselseitigen Lesen über das Neue gesagt haben, scheint es hier darauf anzukommen, über Ausdauer nachzudenken. Doch der Punkt ist, dass wir durch das Beten nicht abgenutzt werden. Auch beten wir das gleiche Gebet nicht immer wieder. Wir gehen voran, wie die Kinder Israel durch die Wüste Schritt für Schritt vorangingen. (B3) Und wie ihre Schuhe fest blieben, so behalten auch unsere Gebete ihren Schwung und ihre Frische, wenn wir jede Situation mit neuem Ausblick angehen.

Mose stellte die Kinder Israel vor die Entscheidung (B4). Wenn sie sich entscheiden, Gott zu gehorchen, werden sie vorankommen, gesegnet werden und leben; wenn nicht, folgen sie dem Fluch in den Tod. Nach geduldigem Beharren wird der Psalmist in B2 von Gott mit einem neuen Lied belohnt. Auf gewisse Weise bat Mose die Kinder Israel, sich zu entscheiden, welches Lied sie singen wollten - das Lied der Klage und des Negativen oder das Lied der Dankbarkeit und Hoffnung. Wir alle haben die Möglichkeit, uns von Gott ein neues Lied in die Herzen geben zu lassen. Und immer können wir uns richtig entscheiden.

Leben und Dasein sind von Gott (S1). Das bedeutet, dass Leben und Sein nicht aus der Materie, aus Vererbung, Ökonomie, Nationalität oder Erziehung kommen. Alles, was wir sind und haben, kommt von Gott. Das Leben hat weder Anfang noch Ende. (S2) Das ist es, was Ewigkeit bedeutet: Die Zeit ist irrelevant. Doch beachtet, dass wir keine materielle Vorstellung vom Leben haben können, und vergegenwärtigt zugleich die Ewigkeit des göttlichen Lebens. Wir müssen uns für das eine oder andere entscheiden - für das Endliche oder das Unendliche. Wie schon in früheren metaphysischen Ausarbeitungen erwähnt, ist die Materie ein menschliches Konzept. Ein Konzept ist ein Bild im Gemüt bei geschlossenen Augen. Um wirklich zu sehen oder das Leben wahrzunehmen, müssen wir unsere Augen öffnen - unseren geistigen Sinn üben. Im Zitat S4 werden wir daran erinnert, dass wir bei dem, was wir sehen und erleben, in dem Maße Harmonie erfahren, wie wir das Gute über die Behauptungen des Bösen stellen. Es liegt an uns, „unsere Anschauungen über das Dasein zu Lieblichkeit, Frische und Fortdauer [zu] gestalten statt zu Alter und Verkümmerung“. (S5) Und wie jeder Schritt in der Wüste den Israeliten neue Aussichten brachte, so wird jede Erfahrung, die auf uns zu kommt, neue Ansichten der „göttlichen Güte und Liebe“ entfalten. (S6)

Abschnitt 2: Der materielle Ausblick umgekehrt.

Nicht nur sollte unser gebetvolles Herangehen an das Leben ständig neu sein, das Gute, das von Gott kommt, wird auch ständig aufgefrischt. Wie John Gill bei Zitat 5 ausführt, versagen die Segnungen des Herrn nicht, „jeden Tag gibt es solche Augenblicke, nicht im zeitlichen, sondern im geistigen Sinne; sie sind immer neu, immer frisch und lebendig, konstant und dauernd.“

Für die menschliche Annahme unterliegen die Ressourcen den Gesetzen der Knappheit. Die Kosten gehen hoch, wenn die Verfügbarkeit abnimmt, und setzt diejenigen unter Druck, die nicht so viel ausgeben können. Die Witwe, die sich an Elisa wandte, konnte ihre Schulden nicht bezahlen, und wie es damals üblich war, bestand die Gefahr, dass sie ihre beiden Söhne an die Kreditgeber verlieren konnte. (B6) Die Kommentatoren weisen darauf hin, dass ihre Armut nicht auf Verschwendung oder Faulheit beruhte. Ihr verstorbener Mann war Gott ergeben gewesen und hatte sich geweigert, die Götter des Königs anzubeten und somit sehr begrenzten Zugang zu weltlichen Vorteilen gehabt.

Als Elisa sie fragte, was sie im Haus habe, kam heraus, dass sie nur noch einen Krug Öl hatte. Ihre Bereitschaft, das Öl den Anweisungen Elisas entsprechend zu verwenden, zeigte, dass sie willig war, ihr Denken durch Gott transformieren zu lassen. Ihr Gehorsam ließ eine kreative Lösung zu. Sie und ihre Söhne handelten wie angewiesen. Beachtet, dass sie ihre Arbeit hinter verschlossenen Türen ausführten - außer Sichtweite der Zweifler. Und nachdem sie die Gefäße gefüllt hatten, machten sie sich nicht aus dem Staub, sondern bezahlten ihre Schulden, und es blieb noch genug übrig für ihren Lebensunterhalt.

Mrs. Eddy fordert von uns eine Entscheidung, wenn sie uns fragt: „Wird Leben durch Materie oder durch Geist erhalten?“ (S7) Unsere Antwort wird unser Wohlbefinden bestimmen. Mit dem Zitat S8 gibt unser Lehrbuch eine Antwort: „In der göttlichen Wissenschaft wird der Mensch von Gott, dem göttlichen Prinzip des Seins, erhalten.“ Doch das bezieht sich auf den Menschen, dessen Leben Gott ist - auf den geistigen Menschen. Tatsächlich hat die Materie gar kein Leben. Das Verständnis des göttlichen Lebens macht uns nicht zu unsterblichen Sterblichen, es lässt uns vergegenwärtigen, dass wir durch und durch geistig sind und deshalb nicht dem Tod unterliegen.

Denkt mal, was es für eine Erleichterung ist, das zu verstehen! Wenn wir ständig auf die Tabellenkalkulationen und die materiellen Daten schauen, um zu erfahren, was wir haben und können, dann ist unser geistiger Ausblick verdunkelt. (S9) Die geistige und die materielle Betrachtung vermischen sich nicht. Tatsächlich stehen sie sich direkt entgegen. Also müssen wir uns entscheiden, wie wir uns verhalten wollen.

Wissenschaft und Gesundheit lehrt uns, dass wir den Tatsachen der Wissenschaft folgen sollen, selbst wenn sie nicht von empirischen Daten bestätigt werden. (S10) Mrs. Eddy argumentierte immer von Gott und der Vollkommenheit aus. Es mag schwierig scheinen, den geistigen Schlussfolgerungen zu folgen, aber es befähigt uns zu sehen, was wirklich geschieht. Furcht und Mangel sind Übel, die „in der menschlichen oder göttlichen Ordnung weder Raum noch Macht haben.“ (S11)

Sich völlig darauf zu verlassen, dass Gott uns erhält, ist keine Methode, die Dinge so zu manipulieren, wie es uns gefällt oder Versorgung aus warmer Luft herbeizuzaubern, sondern geistige Vernunft, die unseren Gesichtspunkt verändert und die Vielfältigkeit der Dinge des Geistes offenbart, die immer da gewesen sind, aber nicht von uns gesehen wurden, weil sie durch materielle Überlegungen verborgen waren (S12). Gott als Quelle alles Lebens und aller Güte zu sehen, ist wichtig, um unsere Augen zu öffnen - um uns von materiellen Konzepten zu geistiger Wahrnehmung zu bringen.

Abschnitt 3: Die umwandelnde Kraft.

Was immer wir über irdische Dinge wissen, die einzige verlässliche Information, die wir von himmlischen Dingen haben können, kommt aus den Quellen des geistigen Verständnisses (B7). Das geistige Verständnis verändert nicht nur das, was wir sehen, sondern es diktiert und informiert uns auch, wie wir zu Entscheidungen kommen und Herausforderungen lösen können.

Die menschliche Tendenz ist, Informationen zu sammeln, das Für und Wider zu erwägen und dann aufgrund dieser Informationen zu entscheiden. Doch die Sprüche Salomos lehren uns, uns nicht auf unseren eigenen Verstand zu verlassen. (B8) Das menschliche Verständnis ist unzureichend. Die Anerkennung Gottes als wahre Quelle alles Lebens befähigt uns, das Gesetz der geistigen Fülle zu nutzen, die immer reichlich ist.

Im Johannesevangelium wird berichtet, wie Jesus zu einer Hochzeit eingeladen war (B9 und Download Nr, 2). Allerdings schien der Wein knapp zu werden. Einige sehen diese Geschichte als eine Metapher für den Wandel des Denkens vom Judentum zum Christentum. Das ist eine ungelöste Frage, aber diese Geschichte enthält Lehren, die auf die Erneuerung hinweisen. Maria erkannte das Bild der Not und sah augenblicklich eine Gelegenheit, die Fülle zu demonstrieren. John Calvin hat eine interessante Meinung zu den 6 Wasserkrügen. Er meint, sie seien absichtlich für die Gäste sichtbar gewesen, um die jüdische Frömmigkeit und die Verpflichtung zu Reinlichkeit zu demonstrieren. Also war Jesu Umwandlung des Wassers in Wein auch eine Berichtigung falscher Frömmelei. Dem Text ist nicht zu entnehmen, ob das Wasser schon gebraucht worden war oder nicht. Jedenfalls benutzte er diese Krüge statt der leeren Weinkrüge. Auf diese Weise konnte es keinen Zweifel darüber geben, was passierte. Maria sorgte dafür, dass die Knechte genau das taten, was Jesus ihnen gesagt hatte. Das kann auch für uns ein Vorbild sein, voll auf die göttliche Anweisung zu vertrauen, um die [göttliche Inspiration] in unserem Leben zu erfahren [in jeder Hinsicht der menschlichen Erfahrung, wie die sechs Wasserkrüge nach dem ehemaligen Vortragenden Geith Plimmer dargestellt wurden.]

Jesus verdeutlichte, was es heißt, ein Leben zu leben, das sich auf das geistige Verständnis gründet. (S13) Natürlich war mit der Verwandlung des Wasser in Wein seine Laufbahn noch nicht zu Ende. Er zeigte, dass das geistige Verständnis auch die Kranken heilen, die Sünder umwandeln und die Toten auferstehen lassen konnte. Diese Taten waren keine Wunder oder Tricks. Sie waren die Manifestation seines göttlichen Verständnisses. (S14)

„Wein“ bedeutet im Glossar: „Inspiration; Verständnis.“ (S15) Metaphorisch ersetzte Jesus das Bild des Mangels durch die Inspiration des geistigen Verständnisses. Seine Klarheit im Denken erlaubte die Veränderung des Standpunktes. Das gilt für jeden. Unsere Führerin betete darum, dass diese umwandelnde Kraft in jedem unserer Leben gegenwärtig ist. (S16) Wenn wir das Leben von einer geistigen statt von einer materiellen Grundlage aus betrachten, werden wir „das Christentum [die Wirklichkeit], oder die Wahrheit, in ihrem göttlichen Prinzip erkennen“. (S17)

Zur Erinnerung: wir wissen nicht, ob das Wasser in den Krügen schmutzig oder sauber war. Vielleicht traf es auf einige zu, aber der Christus verwandelte alles in Wein. Gleich, in welchem Zustand sich Dein Leben befindet, der Christus ist jetzt hier, und „schafft eine neue Kreatur aus dir.“ (S18)

Abschnitt 4: Ein neues Du.

Was wir denken, bestimmt jeden Aspekt unseres Lebens. Dazu gehört auch unsere Gesundheit. Nach menschlichen Gesichtspunkten scheint der Körper selbständig zu handeln. Es sieht so aus, als seien wir Gefangene des Körpers und haben keine oder kaum eine Möglichkeit, um zu bestimmen, was der Körper tut. Aber die Christliche Wissenschaft berichtigt diesen Fehler. Tatsache ist, dass der Körper nicht nur vom Denken ausgerichtet wird, sondern dass der Körper selbst eine Annahme ist. Wie es Wissenschaft und Gesundheit auf Seite 416 sagt: „Der materielle Körper, den du Ich nennst, ist das sterbliche Gemüt ...“

Die Heilige Schrift sagt uns deutlich: „... warum willst du sterben? ... bekehrt euch, dann werdet ihr leben.“ (B11) Die Sprüche lehren auch, dass „Hoffnung, die sich hinzieht“, [„O, mach mich froh, ob herb die Träne floss, die um Enttäuschung, Undank ich vergoss“ , Liederbuch Nr. 207], uns krank macht, aber dass das erhobenes Verlangen „eine Quelle des Lebens“ ist. Und wenn Weisheit die Führung übernimmt, werden wir erlöst. (B12, B13) Paulus ermahnt uns auch zu vermeiden, dass weltliche Parameter in unser Denken eindringen, und er sagt, dass wir verwandelt werden, um den Willen Gottes zu beweisen. (B14) In diesem Abschnitt wimmelt es auch von kurzen, ermutigenden Aussagen: „Seid getrost! Fürchtet euch nicht.“ (B15) [Dieser Vers aus Jes. 35 ist es, der Ruth Huff auf Gottes Zweck für CedarS Camps aufmerksam machte. Das Thema dieses Sommers im Camp ist: „Finde die Ganzheit auf dem Weg der Heiligkeit‘.“ (Jes 35 )] In jedem Fall erfahren wir, dass wir die Macht haben, unseren Standpunkt zu verändern und damit auch unsere Erfahrung. Wie die Amplified Bible Zitat B16 übersetzt; „Ihr, die ihr Gott sucht, Ihn erforschend und Ihn fordernd, belebt eure Herzen und lebt!“

Unser Lehrbuch hilft uns dabei, unser Denken zu erneuern, es erinnert uns daran, dass das Leben niemals von der Materie oder von materiellen Bedingungen abhängt. Der Mensch ist „geistig gestaltet und unterliegt nicht dem Verfall und dem Staub.“ (S19) Aber alles beginnt in unserem Denken. Wie [ein Mensch] denkt, so ist er. (S20) Du bist, was du denkst. Kann man das noch deutlicher sagen? Aber die Christliche Wissenschaft geht noch einen Schritt weiter. Je besser wir unsere Geistigkeit verstehen, um so mehr wird die geistige Betrachtung sich in erneuerten und geheilten Leben zeigen. Was ein kranker Körper zu sein scheint, ist nichts anderes als eine Annahme des sterblichen Gemüts. Die Sterblichkeit weicht zurück, wenn wir erfahren, dass die Materie das Sein niemals unterstützt. (S21) Habt ihr bemerkt, dass wir im gleichen Verhältnis die Materialität verlieren, wie wir das geistige Verständnis erlangen? Je weniger wir über die Materie nachdenken, um so mehr Unsterblichkeit besitzen wir.

In dieser Jahreszeit gibt es viele Anzeigen, die uns auffordern, unseren Körper durchzuwalken, ihn zu verwandeln. Aus unserem Lehrbuch erfahren wir, dass wir einen besseren Körper haben werden, wenn wir den Glauben an die Materie überwinden. (S21) In den Nachrichtenprogrammen finden sich so viele Berichte über die Auswirkungen der Ernährung auf unsere Gesundheit. Wenn wir wissen, dass der Körper dem Gemüt untergeordnet ist, so wird die Furcht ausgeschaltet, dass der Körper oder die Art der Ernährung uns schaden oder zerstören kann. Die Körperorgane oder -funktionen haben nichts mit dem Leben zu tun. (S22) Jede Funktion unseres Seins wird vom göttlichen Gemüt regiert. Das menschliche Gemüt hat keine Macht, irgendwelche Gesetze zu machen oder irgendetwas zu tun. Es muss uns ganz klar sein, dass der Körper nicht von Gesetzen des menschlichen Gemüts erhalten wird, sondern vom göttlichen Gemüt - von Gott.

Abschnitt 5: Wählt immer das Leben!

Dem materiellen Sinn scheint es so, als ob der Körper krank werden könne und sich, ohne uns zu fragen, abschalten kann. Gelegentlich erhält man auch eine medizinische Diagnose, die behauptet, dass wir nur noch eine gewissen Zeit leben werden. Sind wir verpflichtet, das zu akzeptieren? Überhaupt nicht! Wir haben immer eine Wahl. Der Psalmist schreibt: „Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Werke des Herrn verkünden.“ (B17) Auch Jeremia verspricht, dass Gott unsere Gesundheit wieder herstellen und unsere Wunden heilen wird. (B18) Niemals müssen wir Krankheit, Gebrechlichkeit oder Verfall akzeptieren. Die Kraft der Wahrheit kann uns vollständig wieder herstellen - Dein „Fleisch wird frischer sein als in der Jugend.“ (B19) Jesus wusste, dass wir nur Gott verpflichtet sind und dass Sein „Auftrag ewiges Leben ist.“ (B20) Der Methodistengründer John Wessly kommentiert 2. Korinther 5: 17 (B21), dass „nur die Macht Gottes den Christen erschaffen kann.“ Paulus spricht von einer „neuen Schöpfung“. Das heißt: Christ oder eine neue Schöpfung zu werden, ist nicht einfach eine persönliche Entscheidung, vielmehr wird durch die Kraft Gottes eine vollständige Umwandlung eingeleitet, die den Menschen neu bildet. Der Ausdruck „neue Schöpfung“ bezieht sich im Griechischen auf etwas völlig Neues und Ursprüngliches. Das bedeutet, dass die alten materiellen Annahmen vollständig verschwinden, wenn die Wirklichkeit verstanden wird.

Mrs. Eddy schreibt: „Leben ist wirklich und Tod ist die Illusion.“ (S23) Erinnert euch, dass wir im zweiten Abschnitt gesagt haben, das die Materie überhaupt kein Leben hat. Das liegt daran, dass das materielle Leben eine Illusion ist, und Leben, Gott, die einzige Wirklichkeit ist. Wir beweisen das, indem wir das Bewusstsein des Daseins behaupten. Mrs. Eddy erwartete, dass wir das glauben und beweisen können. Tatsächlich war sie der Meinung, dass man das nicht vermeiden kann.

Sie bewies das in ihrer Praxis. In der Geschichte von Herrn Clark war der Arzt vollständig von dem materiellen Augenschein überzeugt und sagte Mrs. Eddy, „der Patient liege im Sterben“. Mrs, Eddy trat vom entgegengesetzten Standpunkt in die Szene ein. Sie wusste, dass wir niemals der Krankheit unterlegen sind. Wir haben immer die Wahl zum Leben, und sie traf diese Wahl. Wir wissen nicht, was Mrs. Eddy gedacht hat, aber sie muss eine ganz klare Vorstellung von der Wahrheit gehabt haben. Nach wenigen Minuten schlief Herr Clark ein und wachte dann auf, indem er bemerkte, er fühle sich „wie neugeboren“, ohne jegliche Schmerzen. (S25) Mrs. Eddy sagte nicht, dass er es auf die leichte Schulter nehmen solle oder allmählich genesen solle. Sie wies ihn direkt an, aufzustehen und sich anzukleiden und etwas zu essen, was er auch tat, und nach zwei Wochen ging er seiner normalen Arbeit nach. Durch diese und zahllose andere Heilungserfahrungen war Mrs. Eddy überzeugt, dass Leben Gott ist. Das war keine Frage menschlichen Willens. Es war der menschliche Wille, der der Macht der Wahrheit wich. Wissenschaft und Gesundheit sagt, dass wir uns nur „einen einzigen Augenblick bewusst“ sein müssen, damit die Heilung erscheint. (S26) In diesem Augenblick wird uns klar, dass Leben „rein geistig [ist] - weder in noch von der Materie.“ (S26)

Unsere Führerin sagt: Wenn wir wissen, dass Krankheit Leben nicht zerstören kann, dass wir dann auf natürliche Weise alle Furcht davor verlieren und „zu neuem Leben“ erweckt werden. (B27) Beachtet, dass Herr Clark sagte, er fühle sich wie neugeboren. Darauf kommt es an. Geheilt zu werden, heißt nicht, dass man als gesünderer Sterblicher zurückkommt. Es geht darum, dass man neu erschaffen ist.

Abschnitt 6: Aufwachen für Gottes Tag!

Der „einzige Augenblick“ der geistigen Vergegenwärtigung, auf den in S26 Bezug genommen wird, wird manchmal auf den Tag Gottes bezogen, von dem im Zitat B22 die Rede ist - „der Tag, den der Herr macht“. Gottes Tag ist der einzige Tag, den es gibt. Gottes Tag ist die Wirklichkeit des Lebens. Jesaja sagt, dass die erwachende Vergegenwärtigung der Macht Gottes das Bewusstsein erleuchtet, als wenn sieben Tage des Lichts in einem zusammengefasst werden. (B23) An diesem Tag der Vergegenwärtigung verschwinden Tod, Krankheit, Sorge, Verlust, Schmerz, und Weinen im Nichts. Alle alten Bekümmernisse und Befürchtungen kommen außer Sicht. Alles ist neu.

Unser Lehrbuch beschäftigt sich mit diesem Augenblick der Vergegenwärtigung als einen „Vorgeschmack der Ewigkeit“. (S28) Wenn wir diesen geistigen Standpunkt einnehmen und erhalten, verschwindet die Annahme des Todes vollständig und wir gewahren die Wirklichkeit des geistigen Daseins und des ewigen Lebens. Dieses Begreifen des ewigen Lebens beschreibt die Himmelfahrt - das Klarwerden unseres Lebens in Gott. Wenn der geistige Sinn die Führung übernimmt, lösen sich die ganze materielle Zeit und der ganze materielle Raum auf. (S29) Das „ist Gottes Tag, und es wird keine Nacht geben‘“. Noch einmal, wir erkennen, dass die Sterblichkeit in dem Maß direkt verschwindet, wie das neue Leben offenbart und verstanden wird. (S30) Dieses schließliche Begreifen des neuen Lebens können wir erreichen, indem wir den Anweisungen folgen, die uns zu Beginn der Lektion gegeben wurden. Wenn wir damit heute beginnen, können wir uns bemühen, uns nicht auf das menschliche Verständnis, sondern auf Gott zu verlassen - auf „den erhaltenden Unendlichen“. (S31) Im Verhältnis, wie wir das tun, werden wir erneuert und „die Neuheit des Lebens“ wird den Weg zu unendlichen Segnungen eröffnen.

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

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