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Seid jeden Augenblick davon überzeugt: „Liebe ist das Gesetz“

Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO
Posted Monday, January 25th, 2016

[Seid jeden Augenblick davon überzeugt:

„Liebe ist das Gesetz“]

Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO

Metaphysische Ideen zur Anwendung der Wochenlektion mit dem Thema

Liebe

in der Woche vom 25.-31.1.2016

von Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO ccern@mac.com 720-331-9356

Wenn ich für jemand bete, dann fange ich oft damit an, dass ich meine Vorstellung von der göttlichen Liebe vertiefe, die diesen Freund liebevoll in die Arme nimmt. Im Wissen, dass die göttliche Liebe allen Raum füllt, finde ich Frieden und Ruhe, in der mir die Gewissheit kommt, dass dieser Freund (oder diese Gruppe von Menschen) dauernd in der göttlichen Umarmung ist - eingeschlossen von unseres Vaters Armen. Es ist nicht mein Gebet, das diese Umarmung erzeugt. Stattdessen ist mein Gebet die Vergegenwärtigung der allgegenwärtigen Geborgenheit der Liebe, die schon da ist. Der Rest meines Gebetes geht dann in die Richtung, dass ich die absolute Wahrheit der Fürsorge der Liebe für diesen Menschen oder diese Gruppe von Menschen verteidige, und dann bin ich dankbar, dass das wahr ist.

Wenn ich auf diese Weise bete, dann finde ich es wichtig, dass ich daran denke, dass die Liebe nicht eine formlose und schwächliche Kraft ist. In der Tat, der Goldene Text dieser Woche bestätigt das:

„... die Liebe [ist] die Erfüllung des Gesetzes.“ (Goldener Text Röm. 13: 10)

Beim Lesen dieses Goldenen Textes in dieser Woche werden mir die Gesetze bewusst, die der Liebe Struktur und Stärke geben. Diese Wochenlektion ist randvoll mit diesen Gesetzen. Für mich fallen diese Gesetze in zwei Kategorien: 1. Aktionsgeetze, die uns die Liebe besser verstehen lassen, und 2. Gesetze der absoluten Wahrheit über die Liebe. Und, um das dann noch klarer zu machen, jede dieser Geschichten liefert ein praktisches Beispiel dafür, wie das Verständnis der Liebe dazu führt, dass die Kraft der Liebe erkannt und gefühlt wird. Mit anderen Worten, unser tieferes Verständnis der Gesetze der Liebe führt zur Heilung.

Während ich tiefer in die Lektion eindrang, fand ich die folgenden Schritte hilfreich:

  • Unterstreich in jedem Abschnitt Gesetze für die Liebe.
  • Ist das Gesetz eine Aktion/ein Gebot und hilft es mir, die Liebe besser zu verstehen? (kennzeichnet es mit „A“ für Aktion, z. B. „Darum seid barmherzig!“ (A))
  • Ist das Gesetz eine absolute Wahrheit über die Liebe? (Bezeichne es mit „W“ für Wahrheit, z. B. „euer Vater [ist] barmherzig2 (W))
  • Prüfe die Geschichten und stelle fest, welche Gesetze der Liebe am besten zutreffen.
  • Bonus Nr. 1: Schreibe eine Anmerkung neben das Gesetz, die ein Beispiel dafür gibt, wie du das in deiner Erfahrung verwirklicht hast, z. B.: Hat es einen Zeitpunkt gegeben, in dem ich Mitgefühl hatte und die Kraft der Liebe gefühlt habe?
  • Bonus Nr. 2: Schreib eine Anmerkung neben die Geschichte mit einem Beispiel, wie die Sache sich in der Erfahrung Mary Baker Eddys verwirklicht hat, z.B.: Kennst du einen Zeitpunkt, in dem Mary Baker Eddy Mitgefühl zeigte, wodurch du mehr über Liebe lerntest? Mit diesem Studienplan sieht man, wie das Wechselseitige Lesen aussehen könnte:

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; (A) für Gott ist Liebe. (W)

Wir lieben ihn, (A) weil er uns zuerst geliebt hat (W)

Wenn jemand sagt: »Ich liebe Gott«, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht?

Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, der soll auch seinen Bruder lieben. (A/W)

... Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen; (A)

segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen. (A)

Wer dich bittet, dem gib; und wer dir nimmt, was dir gehört, von dem fordere es nicht zurück. (A)

Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut auch ihr ihnen. (A)

Und wenn ihr liebt, die euch lieben, was für Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben, die sie lieben.

Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, welchen Dank habt ihr davon? Denn die Sünder tun dasselbe auch.

Doch Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen. (A)

Darum seid barmherzig, (A) wie auch euer Vater barmherzig ist. (W)

Ja, sehr deutlich, es gibt sehr viele Gesetze über die Liebe im Wechselseitigen Lesen und in der ganzen Bibellektion. Ich finde große Inspiration, wenn ich mir vergegenwärtige, wie viele miteinander verbundene Gesetze die Struktur und Stärke - die Verheißung! - der Liebe bilden, den Trost, den Schutz und die heilende Kraft der Liebe.

Abschnitt 1: Im ersten Abschnitt finden wir die Aktionsgesetze - die Gebote -, von denen Jesus sagte, sie seien die größten:

  • Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. (A)
  • Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (A)

Christus Jesus stellte deutlich fest: „In diesen zwei Geboten ist das ganze Gesetz und die Propheten enthalten.“(B3) In Wissenschaft und Gesundheit finden wir Aussagen, die diese beiden Gebote bekräftigen:

  • „Der Ausgangspunkt der göttlichen Wissenschaft ist, dass Gott, Geist, Alles-in-allem ist und dass es keine andere Macht und kein anderes Gemüt gibt - dass Gott Liebe ist und dass Er daher das göttliche Prinzip ist.“ (S1)
  • „Die erste Forderung dieser Wissenschaft lautet: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ Dieses mir ist Geist. Daher bedeutet dieses Gebot: Du sollst keine Intelligenz, kein Leben, keine Substanz, keine Wahrheit, keine Liebe haben außer der, die geistig ist. Die zweite Forderung ist ihr gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.““ (S2)

Und das letzte Zitat in diesem Abschnitt ist ein ausgezeichnetes Beispiel einer absoluten Wahrheit (W) über die Liebe:

  • Und Liebe spiegelt sich in Liebe wider“ (S5)

Kürzlich konnte ich dieses Gesetz in Tätigkeit sehen. Ich hatte damit gekämpft, eine Frau zu lieben, die mir häufig begegnete. Tatsächlich fiel es mir über einige Jahre schwer, ihre Einstellung gegenüber anderen zu tolerieren, und ich konnte keinen vernünftigen Grund sehen, warum sie andere regelmäßig so gemein behandelte. Dieser Groll in mir schien mir sehr unnatürlich, und so versuchte ich, mich dazu zu zwingen, sie zu lieben, aber das funktionierte nicht. Es mit menschlichem Willen zu versuchen, war nicht hilfreich, also wich ich ihr meistens aus. Im letzten Herbst wandte ich mich schließlich von ganzem Herzen dem Gebet zu, denn diese negativen Gefühle störten mich unglaublich. Mein Gebet brachte mich dazu zu verstehen, dass, während ich damit kämpfte, sie zu lieben, Gott sie absolut liebte. In der Folge dieser Inspiration kam mir eine humorvolle Einsicht ... „Wow! Wenn Gott selbst die lieben kann, dann ist Er wirklich erstaunlich. Seine Liebe ist wirklich unendlich.“ Mit dieser humorvollen Einsicht wurde mir klar, dass ich meine Heilung hatte. ... Ich empfand nur noch Freundlichkeit gegenüber dieser lieben Frau. Ich hatte keinerlei Probleme mehr, sie zu lieben. Ich liebte sie, weil es mir leicht fiel, Gottes unendliche Liebe für sie zu empfinden.

Ein weiterer Segen aus dieser Heilung war, dass sie immer netter wurde - und nicht nur zu mir. Während der nächsten Monate nach dieser Einsicht sprachen mich mindestens 5 Leute an und sagten: „Ist ihnen aufgefallen, wie nett [xyz] ist?“ Und: „Was glauben sie ist in ihrem Leben passiert? Sie ist so nett geworden.“ Als ich dann eine Silvesterparty organisierte, zögerte ich nicht, sie einzuladen.

Einen direkten Zusammenhang ihrer Umwandlung mit meinem Gebet, die Anderen auffiel, kann ich zwar nicht beweisen, aber es scheint doch vernünftig, davon auszugehen, dass, als meine Liebe zu ihr sich ausdehnte und ich dem Aktions-Gesetz/dem Gebot, den “Nächsten zu lieben“ folgte, ich deutlich wahrnehmen konnte, dass „Liebe sich in Liebe“ widerspiegelt. Ich bin so dankbar (B3/S5)

Abschnitt 2: Der zweite Abschnitt enthält noch mehr Gesetze über die Liebe. Er erinnert uns an die Aktions-Gesetze/Gebote, die zu einem tieferen Verständnis von Gott führen - „seine Gebote zu halten“ - „das gilt für alle Menschen.“ (B7, S6)

Die Aktions-Gesetze erstrecken sich über den ganzen Abschnitt, der mit einer praktischen Arbeitsanweisung für die Befolgung dieser Aktionsgesetze/Gebote schließt: „Das ständige Ringen, immer gut zu sein [den Gesetzen der Liebe zu folgen], ist Beten ohne Unterlass. ... Einfach darum bitten, Gott zu lieben, wird nie bewirken, dass wir Ihn lieben; aber das Sehnen, besser und heiliger zu sein, das in täglicher Wachsamkeit und in dem Streben zum Ausdruck kommt, sich mehr dem göttlichen Charakter anzugleichen, wird uns formen und neu gestalten, bis wir in Seinem Gleichnis erwachen.“ (S10)

Abschnitt 3: Im Abschnitt 3 lesen wir von den Gleichnissen Jesu, die uns erklären, wie wie unsere Liebe füreinander zeigen können. Ich liebe den Satz: „... und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen.“ (B8) Er bedeutet für mich, das Jesus keine theoretischen Aussagen über die Liebe machte, ohne zu erklären, wie sie sich praktisch anwenden lassen. Mit anderen Worten, die Gesetze der Liebe sind verständlich und durchführbar, und sie stillen immer unsere Bedürfnisse. Was wir hier sehen, ist das Gesetz/Gebot - „liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ - das uns die Bibel gibt und tatsächlich die Prüfung für jedes Gebet ist. Mit den Worten Mary Baker Eddys: „Alles Gebet lässt sich anhand der Antworten auf folgende Fragen prüfen: Lieben wir unseren Nächsten mehr durch diese Bitte? ... Das lebenswichtige Element der Christlichen Wissenschaft, ihr Herz und ihre Seele, ist Liebe.“(S1/17)

Abschnitt 4: Im Abschnitt 4 finden wir ein klares Beispiel für ein Aktions-Gesetz/Gebot (A) und wie es anzuwenden ist. Das Aktions-Gesetz lautet: „Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen.“ [B12*, B13**] Diese Geschichte ist ein Beispiel dieses Gesetzes, wie es im 2. Buch der Könige berichtet wird, als der König Israels die Gelegenheit hatte, sein Feinde zu bestrafen, aber Elisa ihn ermutigte, „seine Feinde zu lieben“, indem er ihnen Brot und Wasser gab und ihnen die Freiheit gab, nach Hause zurückzukehren. Die Geschichte erinnert mich an das, was ein Bekannter in einem Sentinel-Artikel über Vergebung und Liebe zu einem Schulrüpel schreibt. Mark Evens, ein ehemaliger CedarS-Camp Programmdirektor für die Jungen (heute als Simulations-Ingenieur tätig) berichtete von einer Geschichte mit einem solchen Schulrüpel, der unter anderem Mark unter dem Tisch mit seinen Fußballschuhen trat. Mark weigerte sich, sich dafür zu rächen, indem er ihn auch trat oder seinen Feind hasste. Stattdessen betete er darum, ihn zu lieben. Durch das Gebet kam Mark zu einer humorvollen Lösung. Beim nächsten Mittagstisch trug er Knieschützer. Als der Schulrüpel ihn wieder trat, war er doch sehr erstaunt. Sie lachten und wurden schließlich gute Freunde.

Marks (und Elisas) Geschichte demonstrieren das Gesetz der absoluten Wahrheit (W) der Liebe, von dem in Wissenschaft und Gesundheit die Rede ist: „Bist du mit der Rüstung der Liebe angetan, kann menschlicher Hass dich nicht erreichen. (S19) Marks Knieschützer war eine humorvolle Möglichkeit, buchstäblich mit dem Schutz der Liebe angetan zu sein. Ein paar Jahre nach dem Vorfall in der Schul-Caffeteria arbeiteten Mark und ich zusammen bei CedarS, um einem Camper zu helfen, der damit kämpfte, dass er sich herumgestoßen fühlte. Da erzählte Mark seine Geschichte, was den Segen noch weiterführte, wenn man das Liebesgebot befolgt. Auch dieses Kind im Camp fand seine Heilung. „Liebe deine Feinde“, diese Idee segnet jeden. Wer noch mehr über Marks Erlebnis erfahren möchte, kann das in folgendem Link nachlesen:

http://sentinel.christianscience.com/issues/2006/5/108-20/prayer-rewards

Habt ihr auch eine Erfahrung, bei der ihr das Gesetz der Feindesliebe anwenden konntet und eine Heilung erlebtet? Das wäre eine gute Gelegenheit, einen dieser Bonuspunkte zu verdienen, von denen ich vorher sprach.

Abschnitt 5: Der fünfte Abschnitt beginnt mit einem absoluten Wahrheitsgesetz (W) über die Liebe: „Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue.“ (B17) Und diese absolute Wahrheit stützt sich auf Beispiele, bei denen Jesus von Mitgefühl bewegt war. Hier ging um eine Witwe, deren Sohn gestorben war und den Jesus vom Tod auferweckte. Jesus brachte die große Gnade und Barmherzigkeit der Liebe für diese Witwe zum Ausdruck und demonstrierte die Macht des Gesetzes der Liebe.

Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit erklären weiter das Gesetz der Liebe. Wenn wir diese Gesetze verstehen und uns ihnen unterwerfen, dann folgt die Heilung, die kein Wunder, sondern normal und natürlich ist. Seht euch diese absoluten Gesetze der Liebe an: „Die göttliche Liebe hat immer jeden menschlichen Bedarf gestillt und wird ihn immer stillen. ... Das Wunder der Gnade ist kein Wunder für die Liebe.“ (S26)

Ein wunderbares Beispiel, das diese Gesetze der Liebe unterstützt, findet sich in „Mary Baker Eddy: Christliche Heilerin, erweiterte Ausgabe in neuer deutscher Übersetzung.“ (S. 267 und 378-381. Auch schon in „Zwölf Jahre mit Mary Baker Eddy“ von Irwing Tomlinson, deutsche Übersetzung S. 61-64) Diesen Bericht findet ihr im Anhang.

Abschnitt 6: Für mich fasst der sechste Abschnitt die Verbindung von Liebe und Gesetz zusammen. Liebe ist nichts Ungenaues und nichts Zweifelhaftes. Liebe ist stark und gut strukturiert. „Liebe [ist] die Erfüllung des Gesetzes“. (B21) Diese Bibellektion führt uns durch Aktions-Gesetze/Gebote und die absoluten Gesetze der Liebe. Sie hat uns der Liebe Macht zugesichert. Wie Mary Baker Eddy schreibt: „Lasst uns mit dem Gesetz der Liebe wieder Mut fassen.“ (S30)

Die ganze Lektion schließt mit einem meiner schon immer liebsten Gesetze der Liebe, das erklärt, dass es ausreicht, dass die Liebe allen Raum füllt, um alle unsere Gebete zu beantworten. Wir lesen: „Die Tiefe, Breite, Höhe, Macht, Majestät und Herrlichkeit der unendlichen Liebe füllen allen Raum. Das genügt!“

Der Aufbau dieser Lektion zeigt uns immer wieder, dass die Befolgung der Aktions-Gesetze/Gebote (A) über die Liebe uns ein besseres Verständnis der absoluten Wahrheit (W) über die Liebe vermittelt und absolut und unvermeidlich in der Heilung endet.

Tomlinson: Zwölf Jahre mit Mary Baker Eddy, S. 61-64:

Eine Heilung, deren ich mich voller Interesse erinnere, erfolgte im Jahre 1907, zur Zeit des Prozesses der "nächsten Freunde", als viele Zeitungen ihre Berichterstatter nach Concord entsandten, in der Hoffnung, zu einem Interview mit Mrs. Eddy zu gelangen. Da es fast ihre ganze Zeit in Anspruch genommen haben würde, wenn sie alle diese Pressevertreter empfangen hätte, beauftragte sie mich, Mitteilungen entgegenzunehmen und auszurichten. Zu dieser Zeit waren drei oder vier Berichterstatter besonders entschlossen, Mrs. Eddy zu sehen. Sie waren nach Concord geschickt worden, um die Wahrheit über sie aufzudecken. Die Weisungen der Redaktion waren eindeutig; sie lauteten: „Bedienen Sie sich jeder Methode, die erforderlich ist, aber bringen Sie die Tatsachen!" Falls Mrs. Eddy tot wäre und jemand ihre Rolle übernommen hätte, falls sie geistig unfähig und körperlich in schlechter Verfassung wäre: sie sollten darüber Bericht bringen und niemanden schonen.

Einer dieser Männer bemerkte später: „Wir hofften, daß etwas Sensationelles aufgedeckt werden würde. Wenn Mrs. Eddy nur in frommer Zurückgezogenheit lebte und für die Menschheit arbeitete und betete, so war das kein Zeitungsstoff. Aber wenn irgendeins der Gerüchte über sie wahr wäre, so ergäbe das einen großen Bericht." Dieser Mann sagte, sie seien eine kampflustige Gruppe alterprobter Fachmänner gewesen und hätten gehofft und erwartet, eine Menge Skandal aufzudecken; sie seien wie Spürhunde gewesen, die das Wild hetzen.

...

Die Hauptperson in dieser Gruppe, der Vertreter einer großen New Yorker Zeitung, war als besonders hartgesottener Berichterstatter und ständiger Trinker bekannt. Er litt seit einigen Jahren an einem Krebsgeschwür in der Kehle, das außerordentlich schmerzhaft war und ihn manchmal vollständig niederdrückte.

Eines Abends, als sie alle in seinem Zimmer im Hotel Adler saßen, tranken und rauchten und von ihrem Aufenthalt gelangweilt waren, litt dieser Mann unter Schmerzen in der Kehle. Er hatte seine Stimme gänzlich verloren und konnte kein Wort sprechen. Mrs. Eddy hatte mich gebeten, diesen Männern telefonisch mitzuteilen, daß es ihr unmöglich sei, sie zu empfangen. Gleichzeitig ermahnte sie mich jedoch: „Verlangen Sie aber den führenden Mann, und sprechen Sie direkt mit ihm." Das Telefon klingelte, und einer der jüngeren Berichterstatter kam an den Apparat. Meinen Anweisungen gemäß bat ich, mit der führenden Persönlichkeit sprechen zu können, deren Namen er erwähnte, aber es wurde mir gesagt, daß dieser Mann zu krank sei, um heranzukommen, daß er nicht kommen könne und nicht sprechen könnte, wenn er auch ans Telefon käme, und überhaupt nicht sprechen könne. Im Hinblick auf Mrs. Eddys Anweisung sagte ich: „Sagen Sie ihm, er möchte ans Telefon kommen; er kann hören, was ich sage, selbst wenn er nicht sprechen kann." Daraufhin kam der leidende Zeitungsmann an das Telefon, sichtlich verärgert (wie mir später gesagt wurde). Er lauschte einige Augenblicke. Diejenigen, die im Zimmer waren, konnten natürlich nicht hören, was gesagt wurde, aber als dieser Mann sich vom Telefon abwandte, konnte er nicht nur richtig sprechen, sondern er war auch geheilt.

Die Heilung wühlte diese Männer auf. Sie saßen da, schauten einander an, unfähig zu verstehen, was vorgegangen war, und mehr erschreckt darüber als alles andere. Sie hatten natürlich gehört, daß die Christlichen Wissenschafter den Anspruch erheben, Kranke zu heilen, und sie wußten, daß ihr Kamerad geheilt worden war.

Man kann sich die Bestürzung und Aufregung vorstellen, die diese plötzliche Umwandlung eines der Ihren hervorrief. Diese Männer hatten geglaubt, Mrs. Eddy sei nur eine Aufschneiderin und die angeblichen Heilungen in der Christlichen Wissenschaft seien ein großer Schwindel. Ihre ganze Einstellung war durch diesen Beweis, den sie mit eigenen Augen gesehen hatten, umgestoßen worden. Sie packten ihre Taschen und reisten ab.

Einige Jahre später suchte mich ein Angehöriger dieses Mannes in meinem Büro in Boston auf und überbrachte mir folgende Botschaft: „Mein Onkel bat mich, Sie aufzusuchen und Ihnen zu sagen, daß er sich in seinen letzten Tagen der Christlichen Wissenschaft zugewandt habe; er wußte, daß er Mrs. Eddy für seine Heilung in Concord großen Dank schuldete." ...

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