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Entdecke „die Salbung“- auch deine - um zu erfahren, wie du etwas Besonderes bist

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Sunday, January 3rd, 2016

[Entdecke „die Salbung“- auch deine - um zu erfahren, wie du etwas Besonderes bist]

Metaphysische Auslegungen
zur christlich-wissenschaftlichen Bibellektion

für die Woche vom 4. bis 10. Januar 2016

Thema:

Das Sakrament

ausgearbeitet von

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
(+49 351 312 4736),
rickstewartcs@aol.com

Sonntag Nachmittag saß ich mit meinen beiden Töchtern, Alma und Martha, zusammen vor dem Bildschirm, und wir freuten uns über eine Folge meiner Lieblingsserie „Die neuen Abenteuer mit Winnie Puuh“. Tatsächlich gehörte das zu meinen Vorbereitungen für diese metaphysische Ausarbeitung. Insbesondere erinnerte ich mich an die Folge “Was kostet das Kaninchen im Schaufenster?“ In dieser Folge fühlt sich einer der besten Freunde von Winnie Puuh, das Kaninchen Rabbit, sehr stark ausgenutzt. Es meint, dass alle sich nur von ihm bedienen lassen und obendrein haben auch noch alle seinen Geburtstag vergessen. Es fühlt sich so elend und meint, dass es allen egal ist. So fasst Rabbit den Entschluss, davonzulaufen. „Ich will so weit weglaufen, dass ich dort wirklich etwas Besonderes sein werde.“ Also zieht Rabbit los. Aber nach ein paar Schritten findet ihn ein Gebrauchtwarenhändler, der ihn mitnimmt und in sein Schaufenster setzt. Davor stellt er mit großen Buchstaben ein Schild: „Sonderangebot“. Rabbit findet das cool. Zur gleichen Zeit kommen alle seine Freunde, einschließlich Winnie Puuh und Christopher Robin, um nach ihm zu sehen. Christopher Robin leert sein Sparschwein aus und tut sich mit den Freunden zusammen, um Rabbit zurückzukaufen. Nur leider reicht das ganze Geld nicht aus, das er auf den Ladentisch legt, bis er hinzufügt: „und eine ganze Ladung Liebe dazu.“ Damit ist der Geschäftsmann einverstanden und sagt, das sei ausreichend „für ein ganz besonderes Kaninchen“.

Wir alle müssen wissen, dass wir etwas Besonderes sind. Ihr könnt euch Rabbits Entdeckung selber anschauen und sehen, wie sich das auf die Lektion bezieht.

https://www.youtube.com/watch?v=uZASkxgMrFk

Ihr seht, alles in dieser Wochenlektion dreht sich darum, etwas Besonderes zu sein. In dieser Wochenlektion erfahren wir, wie unser Erlöser, Christus Jesus, etwas ganz Besonderes ist, Er ist der „Gesalbte“. Zitat B4 sagt: „dein Gott [hat dich] mit Freudenöl gesalbt, mehr als deine Gefährten.“ (Heb 1: 9) Doch durch diese Lektion erkennen wir, dass Jesus, obwohl er der Gesalbte war, einer von allen war, ein „Besonderer“. Sein ganzes Leben, seine ganze Mission war es, euch und mir zu offenbaren, wie besonders wir sind. Wie ganz besonders seid ihr für Gott, für euch selbst, für eure Familie, für eure Freunde und für die Welt. Doch als erstes ........

Habt ihr euch jemals gefragt, woher die inspirierenden Bibellektionen im Vierteljahresheft der Christlichen Wissenschaft kommen? Wusstet ihr, dass es ein Komitee gibt, das vom Vorstand der Christlichen Wissenschaft ernannt wird und Woche für Woche diese inspirierenden Lektionen zusammenstellt? Und die Verlagsgesellschaft der Christlichen Wissenschaft macht sie den Menschen in der ganzen Welt in verschiedener Form zugänglich, auch euch und mir.

Alles hat damit angefangen, dass Mary Baker Eddy dazu geführt wurde, Schritt für Schritt die verschiedenen Einrichtungen der Bewegung der Christlichen Wissenschaft zu gründen. Im Handbuch Der Mutterkirche beschreibt sie, wie sie den Wert dieser Lektionen betrachtet: „Handbuch 31:5-10 Die Leser Der Mutterkirche und aller ihrer Zweigkirchen müssen einen angemessenen Teil ihrer Zeit der Vorbereitung auf das Lesen der Sonntagslektion widmen — einer Lektion, von der die Wohlfahrt der Christlichen Wissenschaft in hohem Grade abhängt.“

Wie bei so vielen Einrichtungen der Kirche Christi, Wissenschaftler, hat sich die Entwicklung unserer Bibellektionen und des Vierteljahresheftes Schritt für Schritt ergeben. Nachfolgend findet ihr eine von der Mary Baker Eddy Bibliothek zusammengestellte Zeitenfolge über die Entwicklung der Bibellektionen:

http://www.marybakereddylibrary.org/research/the-development-of-the-christian-science-quarterly/

1885 Sonntagsschulen der Christlichen Wissenschaft (vor allem für Erwachsene) benutzen The Pilgrim Quarterly for Senior Classes, eine überkonfessionelle Veröffentlichung zum Bibelstudium.

August 1888 „Bibellektionen“ werden im The Christian Science Journal veröffentlicht. Sie gründen sich auf die International Series (eine überkonfessionelle Veröffentlichung zum Bibelstudium). Sie enthalten Anmerkungen von Frank E. Mason, einem Pfarrassistenten der Kirche Christi, Wissenschaftler, Boston.

Januar 1890 Christlich-wissenschaftliche Bibellektionen werden von einem Komitee erarbeitet und zunächst monatlich gedruckt herausgegeben. Vom April 1890 an erscheint diese Schrift vierteljährlich. Das Komitee verwendet die Bibeltexte der International Series und ergänzt sie durch Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit.

Dezember 1894 Mrs. Eddy setzt die Bibel und Wissenschaft und Gesundheit als Pastor für Die Mutterkirche ein. Die Bibellektionen im Vierteljahresheft werden für die Sonntagspredigten verwendet (beginnend im Januar 1895).

April 1895 Die Bibel und Wissenschaft und Gesundheit werden zum Pastor in allen Kirchen Christi, Wissenschafter.

Frühjahr 1898 Mrs. Eddy entwickelt die 26 Lektionsthemen, die erstmalig im Vierteljahresheft für Juli-September erscheinen. Weiterhin veröffentlicht das Vierteljahresheft die auf der International Series basierenden Lektionen, die für einen zweiten Sonntagsgottesdienst vorgesehen sind, wo es einen solchen gibt.

Und heute führt ein Bibellektionskomitee, das vom Vorstand Der Mutterkirche ernannt wird, diese wunderbare Arbeit weiter. Dann wollen wir mal mit dieser Lektion anfangen, und entdecken, wie besonders ihr seid und auch Jesus ist.

Der Goldene Text beginnt für uns mit Ps 92: 4, 10 und gibt das Thema für die ganze Lektion an: „Herr, du hast mich fröhlich gemacht durch deine Taten, ... ich werde mit frischem Öl gesalbt.“

CEB: „Du machtest mich glücklich, Herr, durch deine Taten. Ich bin von kostbarer Salbe durchtränkt.“

NLT: „Durchdringe mich, Herr, mit allem, was du für mich getan hast, o Herr ... du hast mich mit feinem Öl gesalbt.“

Die Gods Word Translation schreibt: „Du hast mich Freude finden lassen in allem, was du getan hast, o Herr ... und sanftes Öl ist über mich ausgegossen.“

Nun, das klingt mir wie ein bisschen Verwöhnung. Ihr seid etwas Besonderes für Gott. Ihr bekommt eine besonders zubereitete Salbenbehandlung.

Das Wechselseitige Lesen stammt aus dem Markusevangelium, Mk 1: 14, 15,; Mk 62, 7, 8, 12, 13 und aus Ps 40: 9, 11 , 17.

In Markus 1: 14,15 beginnt Jesus seine Predigt mit den Worten: »Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!« [Dazu gibt es einen inspirierenden Kommentar von Cobbey Crisler, der bei CedarS heruntergeladen werden kann: PDF Download in CedarS online version of this Met.]

The Message beschreibt die Szene in Markus 6 mit interessanten Worten: „Am Sabbat hielt er im Versammlungshaus einen Vortrag. Der Vortrag war ein Volltreffer und beeindruckte jeden. ,Wir haben ja nicht geahnt, dass er so gut ist,‘ sagten sie. ,Wie kommt es, dass er plötzlich so weise ist und so viel kann?‘ Aber mit dem nächsten Atemzug machten sie ihn nieder: ,Er ist doch nur ein Zimmermann - Marias Junge. Wir kennen ihn doch seit seiner Kindheit. Wir kennen seine Brüder - Jakobus, Justus, Judas und Simon und auch seine Schwestern. Was glaubt der, was er sei?‘ Sie kamen mit dem Wenigen, was sie über ihn wussten, ins Schleudern und fielen damit auf die Nase. Jesus sagte ihnen: ,Ein Prophet erhält wenig Ehre in seiner Heimatstadt, bei seinen Verwandten, auf den Straßen, auf denen er als Kind gespielt hat.‘ Jesus konnte dort nicht viel erreichen - er legte einigen wenigen Kranken die Hände auf und heilte sie, das ist alles. Er konnte ihre Sturheit nicht überwinden. So ging er und machte in den anderen Dörfern die Runde und lehrte.“

Es sieht so aus, als ob seine Leute am Ort nicht meinten, dass er etwas Besonderes sei. Aber er ließ sich nicht entmutigen. Er ging „ringsum in die Dörfer und lehrte.“ Und dann sandte er seine Jünger aus, damit sie die Buße predigten, die Teufel austrieben, mit Öl salbten und heilten!

In der Darstellung der Message heißt es weiter: „Jesus rief die Zwölf zu sich und sandte sie je zwei und zwei aus. Er gab ihnen Vollmacht und Kraft, um mit jeder bösen Opposition fertig zu werden. Er gab ihnen diese Anweisungen mit auf den Weg: „Glaubt nicht, dass ihr dafür eine besondere Ausrüstung braucht! Ihr seid die Ausrüstung. Keine besonderen Anforderungen für Zahlungsmittel. Haltet es einfach! „Und keine teuren Übernachtungen! Wählt einfache Unterbringungen und seid damit zufrieden, bis ihr weiterzieht! Seid ihr nicht willkommen oder hört man nicht auf euch, dann zieht euch zurück. Macht keine Unruhe. Zuckt mit den Schultern und geht eures Weges!‘ Und so waren sie unterwegs. Sie predigten mit freudiger Gewissheit, dass das Leben radikal anders sein kann. Rechts und links des Weges schickten sie die Dämonen in die Wüste; sie brachten den Kranken Wohlbefinden, salbten ihre Körper und heilten ihre Gemüter.“

Ich glaube, wir können vermuten, dass wir, selbst wenn wir „besonders“ sind, nicht erwarten können, dass das auch andere so sehen oder anerkennen. Erst müssen wir es selber anerkennen und es dann andere wissen lassen.

Abschnitt 1: Wie ein Hirte sich um seine Herde kümmert, so kümmert sich Gott um uns und salbt uns.

Das Bibelzitat B2 aus dem 23. Psalm und die geistige Auslegung aus dem Lehrbuch (S2) beschreiben uns, wie jeder von uns von unserem Hirten gehegt und gesalbt wird. Beim Studium habe ich zu verschiedenen Zeiten interessante Links mit Ansichten wirklicher Hirten gefunden. Ein solcher Hirte stammte nicht aus Palästina, sondern aus einer Gegend nicht weit von meiner Heimat, Phillip Keller. Seine Gedanken und Ideen waren äußerst interessant. Im nachfolgenden Link findet ihr Auszüge aus dem Buch „Ein Hirte schaut auf den 23. Psalm“, von Phillip Keller:

http://www.antipas.org/commentaries/articles/shepherd_psa23/shepherd_01.html

Eine Idee aus dem ursprünglichen 23. Psalm lautet: „Du salbst mein Haupt mit Öl“ Bei Mrs. Eddy wird daraus: „Liebe salbt mein Haupt mit Öl.“ Im Zitat S1 lesen wir Mrs. Eddys Auslegung für Öl aus dem Glossar von Wissenschaft und Gesundheit. „ÖL. Hingabe; Nächstenliebe; Sanftmut; Gebet; himmlische Inspiration.“ Diese Ideen waren für mich entscheidend, damit ich an dieser metaphysischen Ausarbeitung arbeiten konnte. Am Samstag Abend schien mein linkes Auge sich zu entzünden. Es war schmerzhaft. Ich schien nicht in der Lage zu sein, das schwächste Licht zu ertragen, und schließlich war das Auge völlig verschlossen. Meine Gebete waren augenblicklich. Ich konnte beten, aber nicht lesen. Sonntag früh wachte ich auf, als es immer noch dunkel war. In der Dunkelheit konnte ich zur Kirche fahren, den Raum für den Gottesdienst vorbereiten und meine Mitarbeiter wissen lassen, dass ich nicht in der Sonntagsschule sein könne. Und dann verbrachte ich den Tag, indem ich im Dunkeln auf die Bibellektion lauschte und betete. Ich hatte schon eine Tonaufzeichnung der kommenden Lektion über das Sakrament gemacht und konnte die Lektion zwei oder drei mal anhören. Es wurden Fortschritte gemacht. Während der Tag verging, musste ich an diesen Abschnitt denken. Ich wusste, dass viele Leute meinen, dass eine Salbe für mein Auge gut gewesen wäre. Doch als ich über die Salbung in dieser Lektion nachdachte, wurde mir klar, dass hier die Antwort lag. Ich dachte über die oben angeführte Definition von Öl nach und auch über die Zeile von Mrs. Eddy, die sagt: „[LIEBE] salbt mein Haupt mit Öl.“ Liebe war die Salbe, die ich wählen würde. Zur Mittagszeit konnte ich mit der Familie essen. Während der nächsten Nacht machte ich weitere Fortschritte, und als es dämmerte, konnte ich klar sehen und begegnete dem Morgenlicht mit Freude und ohne Schmerzen. Ich konnte die Kinder zur Schule und zum Kindergarten fahren. Sehr bald war ich so frei, dass ich am Computer die Arbeit für diese metqaphysische Ausarbeitung beginnen konnte.

Abschnitt 2: Die Frau salbt Jesu Füße (Lukas 7)

Die Zitate B3 und B4 handeln beide von der Salbung unseres lieben Meisters, Wegweisers und Erlösers Christus Jesus.

Mit Zitat B5 aus Lukas 7 fügen wir den Bibelversen, die sich auf Jesu Salbung beziehen, die große Liebe und reine Zuneigung von jemand hinzu, der sich in vollkommener Demut und Reue an den Meister wandte. Was mich besonders berührte, war, wie diese Frau das Besondere von Jesus erkannte. Und in diesem Lichtblick wurde sie geheilt, wieder hergestellt, erlöst und ihr wurde vergeben.

Die Zitate aus der Bibel und aus Wissenschaft und Gesundheit geben ein klares Bild von diesem Ereignis und der mentalen Atmosphäre, die vorherrschte. Als ich dieses Ereignis studierte, wurde es für mich ein Aspekt für unsere Anerkennung der Besonderheit Jesu. Im Denken dieser Frau war das deutlich offensichtlich.

War diese Frau der letzte Sünder, der erneuert, reformiert und mit Erlösung gesalbt werden musste? Jesus sagte über sie (zum Pharisäer): „Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind ihr vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben ist, der liebt wenig.« Und zu der Frau sagte er: »Dein Glaube hat dich gerettet; geh hin in Frieden!«

Diese Erlösung, diese Rettung geht heute weiter. Natürlich war die Frau nicht der letzte Sünder, der auf einen neuen Weg gebracht wurde. Ganz bestimmt nicht. Da schaue ich auf meine eigene Erfahrung und auf die große Gnade und Liebe, die uns alle an jedem einzelnen Tag erlöst.

Der folgende Link erzählt die Geschichte eines Mannes, Roy Olmstead, der sich vom Vollstreckungsbeamten zum Gesetzesbrecher entwickelte und dann das Gesetz des Christus, der Wahrheit entdeckte. Nach einem Leben in der Kriminalität, nach dem Gefängnisaufenthalt, fand er die Christliche Wissenschaft und widmete sich der Heilarbeit in der Christlichen Wissenschaft. Und in dieser Mission besuchte er jeden Montag die Gefängnisse im Gebiet von Seatle und setze diese Gefängnisseelsorge lange fort. Die Salbung durch den Christus kennt keine Hindernisse für die Erlösung und Umwandlung derer, die die Besonderheit entdecken, die im Leben Christi Jesu verkörpert wurde.

Die Geschichte findet sich in einem kurzen Artikel mit dem Titel, „vom Schmuggler zum Heiler“ von Bill Scott in der Ausgabe des Sentinels vom 5. Dezember 2011.

„Haben sie die Serie über die Prohibition im PBS mitbekommen? Als der König der Schmuggler vom Puget Sound erschien der legendäre Roy Olmstead in der zweiten Folge dieser dreiteiligen Serie. Aber es gab noch mehr über diese Geschichte, nachdem er verhaftet und wegen Schmuggelei verurteilt wurde.

Als Olmstead 1928 ins Gefängnis kam, nutzte er die Abgeschlossenheit, um an sich selbst zu arbeiten. Wie Phillip Metcalfe, der Verfasser von Flüsternde Drähte: Die tragische Geschichte eines amerikanischen Schmugglers schreibt: „Der Mensch, der 1928 ins Gefängnis kam, war nicht der gleiche, der drei Jahre später entlassen wurde.“

Metcalfe schreibt weiter: „Zunächst suchte Olmstead in Büchern über Psychologie und Philosophie Erleichterung, aber war davon nicht befriedigt, bis im ein Mithäftling ein Exemplar von Wissenschaft und Gesundheit [mit Schlüssel zu Heiligen Schrift] von Mary Baker Eddy, der Gründerin der Christlichen Wissenschaft, lieh. .... Langsam und über eine längere Zeit wurde er ein hingebungsvoller Christlicher Wissenschafter, der gewohnheitsmäßig jeden Morgen um 5:00 Uhr aufstand, um zu lesen und zu reflektieren.“

Einmal aus dem Gefängnis heraus, lebte Olmstead und seine Familie recht bescheiden und lehnte lukrative Angebote in der Alkoholindustrie aus. Er gab das Rauchen und Trinken auf, bewahrte sich aber seinen Humor. Er suchte die Freundschaft mit Richter Jeremiah Neterer, der ihn ins Gefängnis gebracht hatte. Gelegentlich scherzten sie, aber er wollte ernsthaft mit ihm über das Wesen des Menschen und der Welt sprechen.

Er sprach in Vorträgen gegen das Trinken und besuchte Gefängnisse, um sich um die Gefangenen zu kümmern - eine Praxis, die er bald nach seiner Entlassung aus dem McNeil Insel Gefängnis im Jahr 1931 begann.

Olmstead verlor niemals seinen Ruf als berühmter Schmuggler von Seatle aus der Zeit der Prohibition. Aber wenn er danach gefragt wurde, pflegte er zu sagen: „Der alte Roy Olmstead ist tot. Den gibt es nicht mehr.“

Von dem Bibelschüler Olmstead, der er im Gefängnis geworden war, ausgehend, vermute ich, dass er sich von der Bibelstelle aus dem Brief des Paulus an die Kolosser führen ließ: „Legt den alten Menschen mit seinen Taten ab; und ... zieht den neuen Menschen an, der erneuert ist im Wissen nach dem Bilde dessen, der ihn erschaffen hat.“ (Kol 3: 9 KJV)

Im letztes Jahr hatte ich einen Blog geschrieben: „Die Erlösung von Roy Olmstead“. Ich erhielt darauf den folgenden Beitrag von Doug Wood:

„Ich habe Roy Olmstead getroffen, als ich gerade 15 Jahre alt war. Er sprach zu einer Gruppe von Sonntagsschülern. Ich erinnere mich immer noch an seine Geschichten, wie er Gefangenen geholfen/sie geheilt hat und was er uns von seinen Schmugglerzeiten berichtete. Das war lustig, er war ein lustiger Typ. Wenn er um ein Interview gebeten wurde, hat er unter der Bedingung immer zugestimmt, dass die Christliche Wissenschaft gewürdigt würde.“

Bis zu seinem Tod im Jahre 1966 im Alter von 79 Jahren war er 18 Jahre lang Vollzeit- Ausüber der Christlichen Wissenschaft.

Wenn ihr euch heute Olmsteads Portrait beim PBS anschaut, so hoffe ich, dass ihr an sein vorbildliches Leben über 35 Jahre denkt. Ich glaube, dass wir möchten, dass man sich auch an uns auf diese Weise erinnert.

Bill Sott

Komitee für Veröffentlichungen für den Staat Washington

http://www.washingtoncommittee.com/1298/the-redemption-of-roy-olmstead/

https://en.wikipedia.org/wiki/Roy_Olmstead

http://www.pbs.org/kenburns/prohibition/people/#detail=2082733861-olmstead

Abschnitt 3: Jesu Beispiel, andere in Liebe zu baden.

Wenn wir die bewegende Geschichte im Zitat B9 lesen (Joh 13), wo Jesus demütig und liebevoll seinen Jüngern die Füße wäscht, dann könnte man sich fragen, wie wir heutzutage die wirkliche Bedeutung dieser Tat nachvollziehen können.

Sehr ihr, zu Jesu Zeit gingen die Menschen überall hin zu Fuß. Die Straßen waren steinig, staubig und ohne Raststätten, wo man sich eben mal etwas zu trinken kaufen konnte. So kniete sich Jesus also demütig nieder, der Meister der Jünger und umsorgte sie auf liebevolle Weise, und er demonstrierte, dass wir leben, wenn wir dienen, und dass wir lieben, wenn wir dienen.

Der folgende Link führt zu einem Bibelkommentar zur Fußwaschung Jesu.

https://www.biblegateway.com/resources/commentaries/IVP-NT/John/Jesus-Washes-Disciples-Feet

[Im Zitat S9 spricht Mrs. Eddy von der Besonderheit des „göttlich königlichen Menschen“, von unserem dienenden Führer Jesus Christus: „Die Bezeichnung Christus Jesus oder Jesus, der Christus (um die vollständige und richtige Übersetzung des Griechischen zu geben), kann mit „Jesus, der Gesalbte,“ Jesus, der von Gott gekrönte, oder der göttliche königliche Mensch wiedergegeben werden, wie es auch über ihn im ersten Kapitel des Briefes an die Hebräer heißt: - Darum hat Gott, ja dein Gott, dich gesalbt mit dem Öl derFreude, mehr als deinesgleichen.“ (S9 313, KJV) Diese Freude des Herrn, die schon im Goldenen Text erwähnt wird, salbt uns mit frischem Öl, wenn wir bereit sind, demütig im Christus-Geist zu dienen, wie Jesus es allen seinen Jüngern geboten hat. (B9) Und weiter, „Beim Heilen der Kranken und Sünder arbeitete Jesus bis ins Kleinste die Tatsache aus, dass die heilende Wirkung dem Verständnis des göttlichen Prinzips und des Christus-Geistes folgte, die den körperlichen Jesus regierten. Für dieses Prinzip gibt es keine Dynastie, kein kirchliches Monopol. Sein einziges gekröntes Haupt ist die unsterbliche Oberhoheit. Sein einziger Priester ist der vergeistigte Mensch. Die Bibel erklärt, dass alle Gläubigen vor Gott „zu Königen und Priestern gemacht“ werden. Die Außenstehenden haben weder damals die Herrschaft des Christus verstanden, noch verstehen sie sie heute; deshalb können sie Gottes heilende Macht nicht demonstrieren. Diese Manifestation des Christus kann auch nicht begriffen werden, bis sein göttliches Prinzip wissenschaftlich verstanden wird.“ (Wissenschaft und Gesundheit 141:10)

Die Betreuer bei CedarS, die Camper, die Besucher des Bibel-Parks, die Teilnehmer der Konferenz der christlich-wissenschaftlichen Pfleger - alle haben aus erster Hand die Feststellung erhalten, dass wir nur durch die Aufnahme des Christus-Geistes im demütigen Dienen und im freudigen Geben hoffen können, die Bedeutung der Fußwaschung durch Jesus und die Wirksamkeit seiner geistigen Heilarbeit zu duplizieren.]

Abschnitt 4: Das letzte Abendmahl beim Passah.

Für viele ist dieser Bericht über das letzte Abendmahl nach Matthäus, Markus und Lukas das Konzept des Sakraments, auf das sich viele als Heilige Kommunion beziehen. Warren hat über mehrere Zitate aus Cobbey Crislers Kommentar etwas zum Herunterladen vorbereitet. Insbesondere zu Zitat B12 gibt es da wunderbare Einsichten für diese Geschichte. Diese hilfreichen Studien findet ihr rechts oben zum Anklicken auf der Seite mit den METS (at the right side of the Met on CedarS Website.)

Im Zitat S14 schreibt Mrs. Eddy: „Unser Abendmahl ist geistige Kommunion mit dem einen Gott. Unser Brot, „das vom Himmel kommt“, ist Wahrheit. Unser Kelch ist das Kreuz. Unser Wein ist die Inspiration der Liebe, der Trank, den unser Meister trank und seinen Nachfolgern empfahl.“

Das letzte Abendmahl ist es, was wir die letzte Mahlzeit nennen, die er mit seinen Jüngern aß, bevor er betrogen und gefangen genommen wurde. Von dem letzten Abendmahl wird in den synoptischen Evangelien berichtet (Mt 26: 17-30; Mk 14: 12-28; Lk 22: 7-30) Das war mehr als Jesu letzte Mahlzeit, es war auch das Passahmahl.

Das folgende Gedicht von Mrs. Eddy kennen viele von uns als Lied aus dem Liederbuch der Christlichen Wissenschaft, Nr. 298-302. In ihm klingt die geistige Tiefe wider, die Mrs. Eddy als Sakrament verstand.

Communion

Seht ihr den Heiland? Hört ihr den Jubel?

Fühlt ihr die Kraft nah und fern?

Wahrheit ist’s, die uns befreit;

Du und ich erkennen’s heut

In dem Leben, der Liebe des Herrn.

Trauender, höre - „Komm an mein Herze!

Liebe stillt Tränen und Leid,

Wecket dich aus dunklem Traum,

Macht für dich im Lichte Raum,

In der Herrlichkeit ewiger Freud’.“

Sünder, sie ruft dich - „Komm her zur Quelle,

Rein’ge das unlautre Herz;

’s ist der Geist, der Dich macht rein,

dich erhebt, dich will befrei’n

Von der Sünde, von Krankheit und Schmerz.“

Mächt’ger Befreier, Freund der Verlassnen,

Leben aus göttlichem Sein!

Christus du, nicht Glaubenslehr’,

Wahrheit du, in Taten hehr,

Du, das Wasser, das Brot und der Wein.

(Poems von Mary Baker Eddy, S. 75)

Diese Gedicht erschien zuerst als Communion Hymn in der Zeitung Lynn Transcript am 2. Dezember 1876. Im März 1885 erschien es im Journal und nachdem Mrs. Eddy das Gedicht bearbeitet und „Communion - Lied der Christlichen Wissenschaft“ genannt hatte, wurde es wieder in der Ausgabe vom Februar 1889 gedruckt.

http://www.marybakereddylibrary.org/research/mary-baker-eddys-poems-in-the-christian-science-hymnal/

Abschnitt 5: Das Morgenmahl mit Jesus nach seiner Auferstehung.

Ich glaube, man kann sich schwer den tiefen Kummer, die Trübsal, die Depression und vielleicht auch den Ärger vorstellen, den die Jünger fühlten - Ärger über andere, über sich selbst. Ein großes Gefühl des Verlustes, der Frustration.

Aber noch erstaunlicher ist die besondere Liebe, die ihr Meister demonstrierte. War es nicht die Tiefe seiner unendlichen göttlichen Liebe, die es ihm erlaubte, diese Demonstration der Auferstehung aus dem Grab zu machen und sich dann über alle Sterblichkeit zu erheben? Hier stand der Meister am Ufer und bereitete in Frieden ein Frühstück für seine hungrigen Schüler. Hat er ihnen lediglich Fische vorgelegt? Oder hat er sie aus seiner tiefen Liebe für sie und für uns alle gespeist? War es nicht diese unglaubliche, unbeschreibliche Liebe, die seine Demonstration möglich machte?

Ich liebe Mary Baker Eddys Beschreibung dieser Szene am Strand des galiläischen Meers. In den Zitaten aus diesem Abschnitt schreibt sie : „Welch ein Gegensatz zwischen dem letzten Abendmahl unseres Herrn und seinem letzten geistigen Morgenmahl mit seinen Jüngern in den hellen Morgenstunden bei der freudigen Begegnung am Ufer des Sees von Galiläa! Seine Betrübnis war in Herrlichkeit übergegangen und der Kummer seiner Jünger in Reue - ihre Herzen waren geläutert und der Stolz zurechtgewiesen.“ (S19)

„Indem sie Christus, Wahrheit, am Ufer der Zeit von Neuem wahrnahmen, wurden sie befähigt, sich etwas aus der sterblichen Sinnlichkeit oder aus dem Begrabensein des Gemüts in der Materie in ein neues Leben zu erheben, das Geist ist.

Diese geistige Begegnung mit unserem Herrn im Aufdämmern eines neuen Lichts ist das Morgenmahl, das die Christlichen Wissenschafter feiern. Sie verneigen sich vor Christus, Wahrheit, um mehr von seinem Wiedererscheinen zu empfangen und um sich schweigend mit dem göttlichen Prinzip, Liebe, zu vereinen.“

Abschnitt 6: Die Liebe zu leben, die Christus Jesus lebte, salbt uns in der besonderen Liebe, die Gott ist.

Zitat B19 sagt: „Gott ist es aber, der uns mit euch in Christus befestigt und uns gesalbt und versiegelt hat und in unsere Herzen das Pfand des Geistes gegeben hat“. (2. Kor 1: 21-22)

Es ist deutlich, Jesus war Gottes Werk und wir sind Gottes Werk. Jesus war „mit Freudenöl gesalbt“, und durch seine Liebe und demütige Hirtenschaft salbt der gute Hirte jeden von uns. Unsere Anbetung, unsere christliche Praxis erhebt sich über die Zeremonie und das Ritual, wenn wir die Liebe leben, die unser Meister lehrte und lebte.

Zitat S23 sagt uns: „Allumfassende Liebe ist der göttliche Weg in der Christlichen Wissenschaft.“ Die Gute Nachricht Übersetzung von Zitat B19 lautet: „Es ist Gott selber, der uns zusammen mit euch ein Leben in Einheit mit Christus zusichert; es ist Gott selber, der uns beiseite gesetzt hat, der uns als sein Eigentum gezeichnet hat und der den Heiligen Geist in unsere Herzen gegeben hat als Garantie für alles, was er für uns bereitet hat.“ (2. Kor 1: 21.22 Gute Nachricht Übersetzung (GNT))

Die wunderbare Verheißung Gottes, die die ganze Schöpfung durch den liebevollen Hirten salbt, der für seine Herde sorgt, ist ein Bild, das tröstet und ermutigt. Diese Verheißung erlaubt uns, die wunderbare Besonderheit unseres Herrn und Meisters, unseres Erlösers Christus Jesus, anzuerkennen. Und wenn wir diese Besonderheit anerkennen, werden auch wir gesalbt, gebadet im besonderen Zeichen des Eigentums, das Gott uns verliehen hat.

Mary Baker Eddy schreibt: „Eine besondere Freude ist es zu wissen, daß man ständig im Verständnis der Wahrheit und der göttlichen Liebe zunimmt.“ (Verm. 160: 10-12)

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

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