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Seid bereit, geliebt zu werden … von Gott geliebt … seid bereit, sorgenfrei und stark zu leben!

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, December 5th, 2016

Seid bereit, geliebt zu werden … von Gott geliebt

… seid bereit, sorgenfrei und stark zu leben!

Metaphysische Anwendungsideen zur Christlich-Wissenschaftlichen Bibellektion zum Thema “Gott der Erhalter des Menschen”
für Sonntag, den 11. Dezember 2016

von Rick Stewart, CS, Dresden, Germany
+49 351 312 4736 rickstewartcs@aol.com

Haben Sie je eine Botschaft erhalten genau in jenem Moment, wo Sie sie am stärksten brauchten, die dann alle Ihre Sorgen beruhigte? Eine Botschaft, die Sie aufgebaut und ermutigt, Ihren Schmerz gelindert und Sie geleitet, oder Ihnen einfach das Gefühl gegeben hat, vollkommen geliebt und geschützt zu sein? Nun, genau das ist mir mit dem Goldene Text der aktuellen Wochenlektion der Christlichen Wissenschaft passiert. Einfach, unmittelbar, aufbauend und ermutigend:

Goldener Text: Daniel 10:19 „Fürchte dich nicht, du von Gott Geliebter!“

Als ich das Kapitel von Daniel las, aus dem dieses Zitat stammt, entdeckte ich, dass viele Bibelgelehrte und Übersetzer der Ansicht sind, es ist eine direkte Botschaft vom Engel Gabriel an Daniel. In Kapitel 10 wird der Bote nicht eindeutig namentlich als Gabriel identifiziert, aber in den vorhergehenden Kapiteln, Daniel 8:15-26 und Daniel 9:21-27, scheint Gabriel der Prophet zu sein, der Daniel die Bedeutung seiner Vision erklärt.

Im Kapitel 10 war Daniel in großem geistigen Hunger in Gebet und Fasten versunken. Gottes Bote kam mit diesen Worten der Ermutigung zu ihm: „Daniel, du von Gott Geliebter, merk auf die Worte, die ich mit dir rede, und richte dich auf; denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dies mit mir redete, richtete ich mich zitternd auf. Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel; denn von dem ersten Tage an, als du von Herzen begehrtest zu verstehen und anfingst, dich zu demütigen vor deinem Gott, wurden deine Worte erhört, und ich wollte kommen um deiner Worte willen.“ (Daniel 10:11-12)

Wir hören im Alten und Neuen Testament von Engeln, und davon, wie sie inspirierende, tröstende und ermutigende Botschaften brachten … und nicht nur zu Daniel! Die nahende Weihnachtszeit erinnert uns an die Botschaften der Engel an den Vater von Johannes dem Täufer (Zacharias) und an Maria, Mutter Jesu’ im 1. Kapitel des Lukas-Evangeliums.

Mary Baker Eddy sagt im christlich-wissenschaftlichen Lehrbuch, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift auf den Seiten 298 und 299 zum Beispiel Folgendes:

„Engel sind nicht ätherische, menschliche Wesen, welche in ihren Flügeln tierische Eigenschaften entwicklen, sondern sie sind himmlische Besucher, die auf geistigen und nicht auf materiellen Schwingen schweben. Engel sind reine Gedanken von Gott, mit Wahrheit und Liebe beschwingt, ganz gleich, welcher Art ihre Individualität auch sei. Die menschliche Mutmaßung überträgt auf die Engel ihr eigenen Gedankenformen, die durch abergläubische Umrisse gekennzeichnet sind, und macht sie zu menschlichen Geschöpfen, die angeblich Federn haben; aber das ist nichts als Fantasie. Es liegt dem nicht mehr Wirklichkeit zugrunde als dem Gedanken des Bildhauers, der das ‚Standbild der Freiheit‘ meißelt, das seine Auffassung einer unsichtbaren Eigenschaft, oder eines unsichtbaren Zustandes verkörpert, das aber keine physische, schon vorher dagewesene Wirklichkeit hat, außer in des Künstlers eigener Beobachtung und in seinen eigenen ‚Bilderkammern’. Meine Engel sind erhabene Gedanken, die an der Pforte eines Grabes erscheinen, in welches die menschliche Annahme ihre teuersten irdischen Hoffnungen gelegt hat. Mit weißen Fingern weisen sie aufwärts zu einer neuen und verklärten Zuversicht, zu höheren Idealen des Lebens und dessen Freuden. Engel sind Vertreter Gottes. Diese aufwärts schwebenden Wesen führen niemals zum Selbst, zur Sünde oder zur Materialität, sondern sie leiten uns zu dem göttlichen Prinzip alles Guten, dem jede wirkliche Individualität, jedes Bild oder Gleichnis Gottes zustrebt. Geben wir ernstlich auf diese geistigen Führer acht, dann verweilen sie bei uns, und wir beherbergen ‚ohne … Wissen Engel‘.“ (W&G 298-299)

Ist das nicht eine wunderbare Botschaft der Inspiration, an der wir allzeit festhaltend können - Gott, der uns sagt, dass wir von Ihm geliebt werden und nicht fürchten müssen.

Diese Botschaft des Erwählt- und Geliebt-sein setzt sich fort im Wechselseitigen Lesen im 5. Buch Mose, Kapitel 7. Die Passagen, die das Wechselseitige Lesen umfasst, gehören zu den am stärksten ermutigenden Stellen der Bibel. Diese Verse sprechen davon, wie Gott die Menschen mit seiner Liebe erfüllte, indem er sie erwählte, liebte, segnete und vermehrte. Die Verse erzählen davon, wie Gott sie durch 40 Jahre Wildnis führte, wie er das Herz seiner Menschen prüfte und erforschte, sie mit Essen und Kleidung, mit Wasser und Nahrung versorgte. Jedes menschliche Bedürfnis wurde gestillt. Und Gott schuf den Weg für seine Volk, die Kinder Israels.

Aber als ich mich ein wenig tiefer in dieses Kapitel einlas, begegnete mir ein anderes Thema, was mich schon immer verwirrt hat. In jenen Regionen lebten ja bereits Stämme und manchmal wurden sie vertrieben oder sogar überwältigt. „Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter…“ 5. Mose 7:1

Da hatte ich dann doch eine Frage im Hinterkopf, kein echter Zweifel, aber die Neugier, zu verstehen, warum Gott ein Volk segnen und lieben, und andere Völker vertreiben würde. Mir kam die Idee, „Lies die Lektion, Du von Gott Geliebter.“ Ja, ich würde sofort in die Bibellektion eintauchen und nach meinen Antworten schauen!

Abschnitt 1: Über alles geliebt vom „Einzig Anbetungswürdigen“, unserem Vater-Mutter, Gott

Die Bereitschaft, uns selbst als die geliebten Kinder unseres Vater-Mutter, Gott zu betrachten, ist ein machtvoller Schritt. Genau dafür legt dieser Abschnitt der Bibellektion Zeugnis ab. Ein Volk oder eine Person erkennt langsam eine Beziehung als Kind oder Kinder eines liebenden Vater-Mutter Gott. B1 Matthäus 6:9 ist der Anfang des Gebetes, welches wir als „Das Gebet des Herrn“ kennen. Ein Gebet, das Jesus uns auf den Weg gab. „Unser Vater im Himmel.“ Im Zitat S-4 (W&G 256:8) schreibt Mrs Eddy: „Liebe, das göttliche Prinzip, ist Vater und Mutter des Weltalls, einschließlich des Menschen.“

Plötzlich wurde mir ein Stückchen weit klar, warum Gott beschloss, die Kinder Israels zu lieben und die anderen Stämme scheinbar zu vertreiben. Und das hatte mit Mathe, Mathematik zu tun, Sie wissen schon, mit gutem alten Rechnen!

Haben Sie schon einmal jemand schimpfen hören: „Ich hasse Mathe!“, also diese Frustration, die davon kommt, wenn man etwas nicht versteht? Also, ich hatte irgendwie immer Freude am Rechnen, und erntete die Früchte dieser Freude. In der 2. Klasse bestärkte meine Lehrerin Ruth Urquhart mich und Barry Mitchum in unserer Liebe für Mathe. Sie gab uns ein Übungsbuch nach dem anderen. Kaum hatten wir eines durchgerechnet, gab sie uns das nächste. Schließlich landeten wir bei Aufgaben der 6. Klasse! Und wir hatten Spaß dabei.

An diese Zeit in meinem Leben erinnert, kamen mir die Kinder Israels und die anderen Stämme, nennen wir sie mal die „Iten“, in den Sinn. Durch Moses’ Führung lernten die Kinder Israels langsam, Gott zu folgen, Gott zu vertrauen, auf Gott zu hören. Es brauchte eine ganze Zeit, bis sie aufhörten zu meckern und einfach gehorchten, aber sie lernten es und Gott war geduldig mit ihnen. Die anderen Stämme, die „Iten“ in der Region, blieben bei ihren Anbetungsweisen mit Vielgötterei und manchmal sogar teuflischen Ritualen. Tatsächlich waren die „Iten“ oft mit Praktiken zugange, die aller Harmonie abträglich waren. Man könnte sagen, wie jemand, der, aus Unwissenheit oder schierer Sturheit, einfach den Regeln der Mathematik nicht folgen will. Alternativ: Rechne einfach richtig, und ernte den Lohn.

Wenn wir uns entscheiden, Gott, Vater-Mutter, die göttliche Liebe, das göttliches Prinzip zu studieren, sind wir im Reich eines praktischen Verständnisses. Und dann mag es sich eben genauso anfühlen - ein Auserwählter zu sein. Die falschen Ängste und Vorgehensweisen sind einfach aus unserer Erfahrung verschwunden. Alle „Iten“ sind weg und wir sind geborgen im Gelobten Land.

Wenn Sie Interesse haben an Inspirationen dazu, wie wichtig es ist, das göttliche Prinzip, Liebe, als Ihr Vater-Mutter zu beanspruchen, dann werden Ihnen die Podcast des Bibelforschers Barry Huff gefallen. (Menschen mit eingeschränktem Internetzugang wenden sich bitte an CedarS oder mich und wir werden dafür sorgen, dass Sie Barrys wunderbare Erkenntnisse bekommen!)

Geistige Erkenntnis findet sich in jedem Vers des Gebet des Herrn (B1) im Audio-Podcast von Bibelforscher Barry Huff unter http://www.christianscience.com/youth/sunday-school/resources/the-lord-s-prayer (Podcasts 1, 2 und 8 beziehen sich auf die Zeilen im Zitat B1; Diese 8 zusammengehörenden Podcasts werden besonders empfohlen auf der Webseite christianscience.com für Sonntagsschullehrer und Sonntagsschüler zwischen 11 und 17)

Abschnitt 2: Vater Abraham voller Vertrauen

Ein anderer Typ, der sich entschloss, Gott zu folgen und den Segen dafür empfing, war der große biblische Patriarch Abraham. Dieser ganze Abschnitt berichtet über einen Mann, von dem wir zunächst als Abram hören, und der später Abraham wird. Er folgte getreulich Gottes Anweisungen und verließ seine Heimatstadt auf der Suche nach einer neuen Heimat. In Zitat B8 lesen wir „Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, an einen Ort zu ziehen, den er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme… Denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“ (Hebräer 11:8, 10). Die Bibelversion Hoffnung für Alle übersetzt dies selbe Stelle wie folgt: „Auch Abraham glaubte fest an Gott und hörte auf ihn. Als Gott ihm befahl, in ein Land zu ziehen, das ihm erst viel später gehören sollte, verließ er seine Heimat. Dabei wusste er überhaupt nicht, wohin er kommen würde. Er vertraute Gott. Das gab ihm die Kraft, als Fremder in dem Land zu leben, das Gott ihm versprochen hatte. Wie Isaak und Jakob, denen Gott dieselbe Zusage gegeben hatte, wohnte er nur in Zelten. Denn Abraham wartete auf die Stadt, die wirklich auf festen Fundamenten steht und deren Gründer und Erbauer Gott selbst ist.“

Im „Glossarium“ von Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S5) definiert Mrs. Eddy „ABRAHAM. Treue; Glaube an das göttliche Leben und an das ewige Prinzip des Seins. Dieser Patriarch veranschaulichte den Vorsatz der Liebe, Vertrauen auf das Gute zu schaffen, und zeigte die lebenserhaltende Kraft geistigen Verständnisses.“ (579: 10-14)

Wenn wir im Glauben losschreiten, startet unseren Weg mit Gott. Durch seine Bereitschaft, sich so auf den Weg zu machen, wurden nicht nur Abraham und seine Familie gesegnet, sondern es erwies sich als eine seit Tausenden von Jahren anhaltende Inspiration, und legte das Fundament für jene, die ihm viele Generationen später folgten.

Abraham vertraute und lernte. Wie es in Zitat S8 heißt: „Schritt für Schritt werden diejenigen, die ihr Vertrauen auf Gott setzen, finden, dass ‚Gott … unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten‘ ist.“ (W&G 444:11-13)

Abschnitt 3: Das göttliche Prinzip, LIEBE stillt unsere Bedürfnisse

In der Bibel lesen wir, dass die Kinder Israels bei der Reise aus der Gefangenschaft heraus und hinein ins Gelobte Land in die Wüste von Zin kamen. Siehe B 10, 4. Mose 20. Einige Bibelforscher sind der Ansicht, dass es sich hier auch um die Region handelt, durch die Abraham auf seiner Reise nach Ägypten kam.

Aber während da ein „Gelobtes Land“ in der näheren Zukunft warten mag, klingt doch „Wüste von Zin“ nach weniger attraktiven Bauplätzen! Hören wir mal in die Beschreibung im Zitat B10, „Und warum habt ihr uns aus Ägypten geführt an diesen bösen Ort, wo man nicht säen kann, wo weder Feigen noch Weinstöcke noch Granatäpfel sind und auch kein Wasser zum Trinken ist? Da gingen Mose und Aaron von der Gemeinde hinweg zum Eingang der Stiftshütte und fielen auf ihr Angesicht, und die Herrlichkeit des HERRN erschien ihnen. Und der HERR redete mit Mose und sprach: Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet zu dem Felsen vor ihren Augen; der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen und die Gemeinde tränken und ihr Vieh.“ (4. Mose 20:5-11) Hier dient jedoch das Wasser nicht so sehr als Erinnerung an einen großen Segen oder ein Wunder, sondern als Erinnerung an Rebellion, an die nörgelnden und meckernden Israeliten, aber auch an Mose und Aaron in ihrem Versuch, ohne Gott Erfolg zu haben. Anstelle von „Versorgung“ oder „Wasser der Fülle“ ist der Ort bekannt als Meribah („Rebellion“). Sie sollen sich jedes Mal an ihren Mangel an Glauben und ihre aktive Rebellion gegen Gott, ihren Retter, wenn sie von diesem Platz sprechen. Das war gegen Ende ihrer Reise, nach vielleicht 38 Jahren unterwegs. An diesem Ort stirbt Aaron und sein Priesteramt wird an seinen Sohn weitergereicht.

Aber das hätte ganz anders laufen können. Und ist das nicht etwas, woran wir uns alle erinnern sollten? Wir können lauschen, folgen und mit Freude Gott eine weitere Gelegenheit geben, uns zu versorgen.

Ein Beispiel: Mein erster Sommer in CedarS, als die hauptverantwortliche Ausüberin und CedarS-Gründerin, Ruth Huff, das schlichteste und doch machtvolle Beispiel für die Bereitschaft zum Gottvertrauen gab. Unmittelbar vor Beginn des Camps erfuhr sie, dass der fest eingeplante Koch nicht kommen konnte. Wie reagierte Ruth auf diesen Notfall? Sie erzählte mir, dass sie sich an den VATER wandte und sagte: „Nun, Vater, ich bin gespannt, wie Du das hier lösen wirst!“ Kurz darauf fuhr sie auf einer Landstraße in der Nähe von CedarS und sah, wie eine Nachbarin ihre Wäsche zum Trocknen hing. Ruth kannte sie nicht, hielt aber kurzentschlossen an, um die Nachbarin zu begrüßen. Im Gespräch fragte Ruth die neue Bekannte nach ihrem Job. Sie antwortete: „Ich bin Köchin im Schulsystem.“ In stiller Begeisterung fragte Ruth sie: „Hätten Sie Lust, für ein Sommercamp zu kochen?“ Sie antwortete: „Ja!“ Und so servierte jene zauberhafte Dame, durch die Versorgung der LIEBE zu uns gebracht, für die nächsten sieben Jahre leckere Mahlzeiten in CedarS!

Abschnitt 4: Die geliebten des Herrn, Josua und Du, sind alterslos!

Wenn wir unserem Vater-Mutter treu und furchtlos folgen, bringt uns das Schritt für Schritt in einen Bereich, in dem Sterblichkeit, Alter und Zeit nicht regieren. In diesem Abschnitt haben wir ein entsprechendes Beispiel, da Kaleb Josua an ihre treue Befolgung der Anweisungen Mose erinnert. Als sie, 40-jährig, zu diesem Dienst berufen wurden, gehorchten sie treu und 45 Jahre später stand Kaleb, 85 Jahre alt, mit dieser Aussage vor Josua „Ich bin heute noch so stark, wie ich an dem Tag war, als Mose mich aussandte.“ (B14, Jos.14:11)

Im Buch Hiob (B15) haben wir eine Art individuelle Aussage, wie wir in das Gelobte Land ziehen sollen als die Geliebten des Herrn und wie das Finstere vor dir ausgetrieben werden könnte! Bist du bestimmt durch eine Vorstellung vom Menschen als Abkömmling Adams, ein Adamiter? Und bist du damit durch das eingeschränkt, was diese Vorstellung vom Menschen beinhaltet? Hiob gibt eine Vorausschau auf das, was uns im Gelobten Land begegnen würde: „Wenn du dein Herz fest ausrichtest und dein Hände zu ihm ausbreitest; wenn du das Böse das in deiner Hand ist, entfernst, und kein Unrecht in deiner Wohnung duldest: dann könntest du dein Gesicht ohne Scheu heben und würdest fest sein und dich nicht mehr fürchten. Dein Leben würde aufgehen wie der Mittag und das Finstere ein heller Morgen sein.“ (B15)

Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit in diesem Abschnitt sind wie ein Plan hin zu dem Gelobten Land eines lebenswerten Lebens ohne Wehwehchen und mit „Tatkraft, Frische und Verheißung…Weisheit, Schönheit und Heiligtum.“ (S18)

Das Zitat S17 erinnerte mich an ein wunderbares Beispiel wie „eine mir bekannte Frau ihre Sehkraft wieder erlangte“ (247:4) Unsere Familie bekam jede Woche frische Eier von einem Kirchenmitglied, die jede Woche 10 Meilen zur Kirche fuhr. Frau Ryder war etwa 90 Jahre alt. Ich erinnere mich an sie als eine temperamentvolle, erfrischende kleine Dame. Sie schien ihr Sehvermögen fast verloren zu haben, hatte aufgehört, zu fahren und meine Mutter um gebetvolle Hilfe gebeten. Ich erinnere mich, wie sie kurze Zeit später zu unserem Haus gefahren kam. Sie erzählte meiner Mutter wie sie mit einem Band von Wissenschaft und Gesundheit in ihren Händen dagesessen war, ohne sehen zu können. Plötzlich, so sagte sie, sprang sie, stark vergrößert, das Druckbild der Seite an. Als sie vor Freude laut aufschrie, schrumpfte das Druckbild zu normaler Größe, aber blieb absolut klar und kräftig. Ihr wurde klar, dass sie perfekt sehen konnte.

Abschnitt 5: Das ewige und geliebte Kind der Schöpfung Gottes.

Mary Baker Eddy fragt in Wissenschaft und Gesundheit „Schickt Gott Krankheit, gibt er der Mutter ihr Kind für den kurzen Zeitraum einiger Jahre und nimmt es dann durch den Tod hinweg?“Kann es überhaupt Geburt oder Tod geben für den Menschen, das geistige Bild Gottes? Anstatt Krankheit und Tod zu schicken, zerstört Gott sie und bringt Unsterblichkeit ans Licht. (S19)

Wie konnte Mary Baker Eddy es wagen, solch eine Aussage nieder zu schreiben? Wo suchte sie nach Beweis für diese Tatsachen? Sah sie vor sich einen Traum oder ein Gelobtes Land? Was hatte sie inspiriert, das zu äußern? Konnte dies die eindeutige Lehre und das Beispiel unseres Heilands, unseres Meisters, Christus Jesus, sein?

Im Zitat B18 lesen wir „sieh, da kam einer der Obersten der Synagoge, fiel vor ihm nieder und sagte: Meine Tochter ist gerade gestorben; aber komm und lege die Hand auf sie, dann wird sie lebendig. Und Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern. Und als Jesus ins Haus des Obersten kam und die Flötenspieler und das Getümmel der Menschenmenge sah, sagte er zu ihnen: „Geht hinaus! Denn das Mädchen ist nicht tot, sondern es schläft.“ Und sie lachten ihn aus. Als aber die Menschenmenge hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff das Mädchen bei der Hand; da stand es auf. Und die Nachricht hiervon verbreitete sich in der ganzen Gegend.“(Matth. 9: 18-26)

Im Folgenden folgen einige schöne Erkenntnisse von B. Cobbey Crisler zu dieser mächtigen Heilung. Und damit Sie ein wenig über ihn erfahren, möchte ich ihn kurz vorstellen.

Der Bibelforscher B. Cobbey Crisler, ein Christlicher Wissenschaftler, kam von einer erfolgreichen akademischen Laufbahn in Harvard und Oxford, wo er einen Doktortitel erwarb. Er traf dort auf die Liebe seines Lebens und machte ihr eine Woche später einen Heiratsantrag. Sein Vater, ein erfolgreicher Journalist, ermutigte Cobbey: „Mein Sohn, du möchtest heiraten. Schluss mit Ausbildung! Du brauchst eine Arbeit!“

Cobbey war dann beruflich im Anzeigengeschäft in New York tätig. Er wurde dann gebeten, sich mit der Daycroft Schule zu befassen, einem Gymnasium, das von Christlichen Wissenschaftlern betrieben wurde, und das er selbst besucht hatte. Er wurde schließlich der Leiter und verantwortlich für den Schulbetrieb. Während Seines ganzen Lebens hatten ihn Bibelstudien fasziniert. Er lernte altes Griechisch und Hebräisch und weil er fühlte, dass seine Schulkinder ein tieferes Verständnis der Bibel benötigten, begann Cobbey mit einem Bibelstudienkurs. Diese Kurse waren bei seinen Schülern sehr beliebt und schließlich bei allen, die seine Kurse in den US und überall auf der Welt besucht hatten. Diese Schritte in das Gelobte Land des Verständnisses der Bibel entfaltete sich zu einer Karriere als Bibelgelehrter, Forscher, Reiseleiter uns Archäologe. Nachdem Cobbey eine einzigartige Entdeckung in Ephesus gemacht hatte, wurde Cobbey im Who’s Who in Biblical Archaeology erwähnt.

Als jemand, der junge Leute, die Christliche Wissenschaft und die Bibel liebte, faszinierte ihn die Geschichte über die Tochter des Jairus, die von Jesus geheilt wurde.

Hier folgt nun eine Ausarbeitung von Cobbey Crisler über Christus, wie er den Begräbnisgedanken, dargestellt durch die bezahlten Klageweiber, aus dem Hause treibt, ehe er Jairus‘ Tochter erweckt. (B18, Matth. 9:18-26)

In dem Zusammenhang mit dieser Heilung, nachdem Jairus Jesus gebeten hatte, zu ihm zu kommen, um seine Tochter zu heilen, die gerade am Sterben war (in der Version aus Markus 5:23), zwängt sich eine Frau durch die Menge, um die Spitzen von Jesu Gebetsschal zu berühren. Obwohl sie wegen ständiger Blutungen seit 12 Jahren (dem Alter der Tochter des Jairus) „unrein“ war, „Wurde die Frau geheilt zu derselben Stunde“. Jesus bleibt stehen, und macht deutlich, dass eine Heilung nicht das Ergebnis einer anderen beeinflusst (Vers 23). Und er geht in das Haus des Vorstehers, wo allerlei Instrumente großen Lärm verursachten.

Da waren die bezahlten Trauermusiker. Josephus sagt uns, dass selbst in den ärmsten Familien wenigstens zwei Flöten und mehrere Hörner bei einem Begräbnis gespielt wurden. Man kann sich daher vorstellen, wie es sich bei einem Synagogenvorsteher anhörte, vermutlich wie bei einer Symphonie von Schostakowitsch. Und dort kommt Jesus hinein. Man stelle sich diese Atmosphäre vor. Aber Jesus ändert die Atmosphäre ehe er heilt.

(Vers 24) „Er sagt, das Mädchen ist nicht gestorben, sondern sie schläft.“ Das bedeutet anscheinend, dass er sich nicht im Stande sah, eine Heilung anzuwenden, eine Totenerweckung durchzuführen, angesichts dieser Massierung von Trauer. Und wenn er alle Weinenden hinausgeworfen hätte, wäre das nicht im Einklang gewesen mit den sozialen Gebräuchen der Zeit.

Man geht nicht zu einem Begräbnis und wirft jeden hinaus, der da weint. Gerade deshalb sind sie ja da. Sie kamen, um zu trauern. Man beachte, was Jesus tut. Darauf wurde ich hingewiesen, von jemandem, die wegen ihrer Einsichten in die Heilige Schrift als Autorität anerkannt war. Ich hatte das Wesentliche beinahe verpasst. Jesus veränderte das ganze Drumherum.

Er machte eine Aussage, die für ihn vollkommen wahr war, aber für das normale menschliche Denken lächerlich war. Er sagte: „Das Mädchen ist nicht tot; sie schläft.” Man bedenke, wie tief die Trauer war! Alle lachten ihn aus. Wir alle wissen, dass man doch bei Trauerfeiern nicht lacht (Vers 25). Er konnte alle, die lachten, hinausschicken. Danach kam er dazu, das Kind zu erwecken.

„Buch des Matthäus, den Meister ergründen, Ein Steuerprüfer-Bericht”, von B. Cobbey Crisler.

Machte nicht unser Meister genau das, was Mary Baker Eddy im Zitat S23 schreibt: „Die göttliche Wissenschaft vertreibt die Wolken des Irrtums mit dem Licht der Wahrheit und hebt den Vorhangüber dem Menschen, der nie geboren ist und niemals stirbt, sondern mit seinem Schöpfer zugleich besteht. (557:18).

Abschnitt 6: der Meister zeigt sein (und unser) Einssein mit dem Vater.

Mir gefällt das Bild wie Jesus zu einer Gruppe von Leuten spricht, Ideen mitteilt, wobei einige der Zuhörer aufmerksam folgen und andere nur in den Widersprüchen zu seinen Worten schmoren. Zum Beispiel das Ereignis als er auf dem Ölberg sprach. Er hatte kühn gesagt: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der irrt nicht in der Finsternis umher, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Nun das ist ein Versprechen! Aber seine Worte forderten die Pharisäer heraus. Das waren Leute, die dafür bekannt waren, dass sie strikt die Gesetze befolgten, wie Mose sie formuliert hatte, aber die auch genaue Anweisungen gaben, wie die Menschen diese Gesetze zu befolgen hatten. Sie könnten denken, dass Jesu Ideen nicht ihren Interpretationen entsprachen. Aber Jesu tiefes Verständnis seines Verhältnisses zu „seinem Vater“ war eine Tatsache – eine Tatsache, die wir für alle übernehmen können. Der Meister erklärte seinen (und unseren!) immer gegenwärtigen Vater. „Und der, der mich gesandt hat, ist mit mir: der Vater hat mich nicht im Stich gelassen; denn ich tue immer das, was ihm gefällt; mein Vater ehrt mich; Abraham, euer Vater, jubelte, dass er meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich. Da sagten die Juden zu ihm: Du bist noch keine fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen? Jesus sagte zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage zu euch: Bevor Abraham war, bin ich. (B21, Joh. 8 29, 54, 56-58)

Der Bibelteil dieses Abschnitts schließt mit Jesu bemerkenswertem Ausspruch, der die Begründung liefert für alle seine Heilungen und Richtigstellungen: „Ich und der Vater sind eins“ (B22 – in einem Lied verwandt, wie im Schlussabschnitt angeführt.)

Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit erklären genau das Einssein, das Jesus verstand und demonstrierte. Mrs. Eddy schreibt: „Jener Ausspruch unseres Meisters „Ich und der Vater sind eins“ trennte ihn von der scholastischen Theologie der Rabbiner. Sein besseres Verständnis von Gott war ihnen ein Vorwurf. Er kannte nur ein Gemüt und erhob keinerlei Anspruch auf irgendein anderes.“ (S27, 315)

Indem er diese Aussage unseres Meisters bezüglich Abraham und sich selbst erklärt Cobbey:

Die Aussage in Joh.8:58 begründete eine allgemeine Aufregung. Jesus sagt: „Ehe Abraham war, bin ich.“ Passt das zusammen mit der Aussage „kein Mensch fährt aus in den Himmel es sei denn, dass er vom Himmel herabgestiegen ist, sogar der Menschensohn, der im Himmel ist?“ Gibt es einen Anfang für den Menschen, der göttlich spricht? Enthält er den Schlüssel für das Ausmerzen des letzten Feindes, Tod genannt? „Buch von Johannes, Ein Gang mit dem geliebten Jünger“, von B. Cobbey Crisler

Abschnitt 7: Geliebt, gesegnet und für immer eins mit unserem Vater-Mutter

Ich empfand die Zusammenfügung der Bibelzitate B23 bis B25 als eine süße Version seiner Botschaft an uns.

Psalm 121“Der Herr behütet dich. Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“ (B23)

1.Joh. 3 “Seht welch eine Liebe hat uns der Vater gegeben, dass wir Gottes Kinder heißen sollen“! Er nennt uns Kinder Gottes! Es ist wahr, wir sind seine geliebten Kinder. „Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht! gleiche Weise, wie die Welt ihn nicht erkannt hat, kennt uns die Welt auch nicht.“

Wenn wir das Gefühl haben, dass wir nicht gut genug sind, um von Gott geliebt zu werden, sollten wir uns daran erinnern, dass Gottes Liebe größer ist als unsere Zweifel. Wir müssen das Ertönen der Geräusche der Verdammnis zum Schweigen bringen, damit wir die Stimme von Gottes liebevoller Versicherung hören können und uns daran erinnern, dass er uns erwählt hat, um Mitglieder Seiner Familie zu sein. (B24) (Eine Version der erklärenden Bemerkung die Mrs. Eddy auswählte, um sie nach der „Wissenschaftlichen Erklärung des Seins“ am Ende jedes Gottesdienstes zu lesen.)

Daniel 10:19 „Fürchte dich nicht, du vielgeliebter Mann! Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht, ja, sei stark!“

Mary Baker Eddy bestätigt, dass Liebe und Einssein, die uns alle halten, „wie ein Wassertropfen eins ist mit dem Ozean, wie ein Lichtstrahl eins ist mit der Sonne, so sind Gott und Mensch, Vater und Sohn, eins im Sein. In der Heiligen Schrift lesen wir: Denn in Ihm leben, weben und sind wir.“ (S31)

Warren Huff, der Direktor des CedarS Camp, erzählte, dass die gute Mutter des Cedars Camp, Cherie Brennan, immer wieder Auszeichnungen bekommen hat als Schreiberin und Interpretin von inspirierender Country Musik. Er fügte hinzu: Ich hoffe, dass Sie die Gelegenheit bekommen, eines ihrer Original Musik Videos zu sehen und sich daran zu erfreuen, worin die Zitate B22 (Joh. 10:30) und S31 (WuG 361:15) zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Um „Ich und mein Vater“ anzuhören, klicken sie einfach auf

http://www.bing.com/videos/search?q=I+and+My+Father+YouTube+Cherie+Brennan&view=detail&mid=0A0DD33D1C8D673A09D50A0DD33D1C8D673A09D5&FORM=VIRE

Es ist bei der Christian Science Verlagsgesellschaft verfügbar als einzelnes Lied (4. Lied) oder als Teil ihres ganzen „You are Loved“ Albums unter http://christianscience.buysub.com/music-downloads/music-you-are-loved-by-cherie-brennan.html

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