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Preise Gott, benutze deinen geistigen Sinn und sieh’ die Wirklichkeit!

Craig L. Ghislin, C.S., Glen Ellyn (Bartlett), IL
Posted Monday, December 12th, 2016

Preise Gott, benutze deinen geistigen Sinn und sieh’ die Wirklichkeit!

Metaphysische Anwendungsideen zur Christlich-Wissenschaftlichen Bibellektion zum Thema “Ist das Universum einschließlich des Menschen aus atomarer Kraft entstanden?”
für die Woche vom

12. - 18. Dezember 2016

von Craig L. Ghislin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett)
craig.ghislincs@icloud.com / (630) 830-8683

Neulich war es mir vergönnt, im Principia-College Händels Messias-Oratorium zu erleben. Einer der Höhepunkte war natürlich der Halleluja-Choral. Sonntags drauf wurde der Teil beim Gottesdienst noch mal als Schlussmusik gespielt. Händels Komposition erfüllt uns mit Ehrfurcht vor Gottes Herrlichkeit, Erhabenheit und Macht. Man mag folgern, dass allein die Fähigkeit, ein solch inspirierendes Werk zu schaffen, schon Beweis genug ist für Gottes schöpferische Kraft.

Wie oft preisen wir Gott? Wenn es uns gut geht? Was ist, wenn die Dinge nicht so gut laufen? Wenn wir das Leben nach dem Beweis der materiellen Sinne beurteilen, haben wir oft bedrohliche, beängstigende und hässliche Situation. Diese Bilder des Bösen können es schon so erscheinen lassen, als ob es eine Gott entgegenwirkende Macht gibt, oder dass es womöglich gar keinen Gott gibt. Was müssen wir tun, um diese Situationen zu durchschauen?

„Alleluia“, im Goldenen Text, ist eine Schreibweise des hebräischen „Hallelujah“, welches bedeutet „Preise Gott“. In Gottes Gegenwart sprechen alle Bewohner des Himmels diese heiligen Worte. Das passiert, als die Schlacht vorüber und der Sieg über alles Böse errungen ist. Für uns ist das sehr wichtig, denn dieses erhabene Preisen geschieht von Standpunkt der Vollkommenheit aus. Das ist der Standpunkt, von dem aus wir beten sollten. Wir beten nicht, damit Gott übernimmt. Wir beten, um zu erkennen, dass Gott - die einzige Macht, der einzige Gesetzgeber - bereits leitet.

Im Wechselseitigen Lesen geht der Lobgesang weiter und ruft jedes Element der Schöpfung - vom kriechenden Insekt bis zum höchsten Berg, vom Meer bis zu den Sternen - auf, Gottes Herrschaft und seine vollständige Kontrolle über alle Dinge anzuerkennen. Auch ruft der Psalmist jeden Menschen, von jung bis alt, von Bauer bis König, zur Lobpreisung Gottes. Es gibt zwar heutzutage nicht mehr allzu viele Könige auf der Welt, aber man könnte sagen, die Regenten von heute sind die Forscher und Wissenschaftler, die aufgrund ihrer Erkenntnisse autoritär ihre Mandate und Gesetze verkünden. Aber ganz gleich, wie berechtigt ihre Aussagen zu sein scheinen, früher oder später ist die Mehrheit ihrer Theorien überholt und wird ersetzt. Gottes Gesetz ist dauerhaft, unbefleckt, unabänderlich und permanent. Gott als einzige Quelle des Seins anzuerkennen, befähigt uns, durch den Schleier des materiellen Glaubens hindurch die geistige Wirklichkeit zu sehen.

Abschnitt1: Was steckt hinter allem?

Wie kann man beginnen, die Herrlichkeit Gottes zu beschreiben? Der Psalmist schaut auf die unermessliche Weite des Universums und die Wunder der Natur. Egal, wie technologisch fortgeschritten Teleskope sein mögen, selbst heutzutage ist es dem Menschen unmöglich, alle Sterne des Universums zu ergründen. Der Psalmist dagegen sagt, Gott kennt nicht nur jedes einzelne Objekt Seiner Schöpfung, Er kennt sie all bei ihrem Namen (B1). In der Tat, alle Schöpfung ist Gott kostbar, und Sein Gesetz herrscht über alles.

Der Psalmist hat klar erkennt, dass Gott alles begründet hat, was existiert. Im modernen Zeitalter haben Wissenschaftler eine recht gute Vorstellung davon, was die Natur in Gang bringt. Doch in der Antike stellten Wetter, Klima und Jahreszeiten ein Mysterium dar. Die meisten Leute vermuten, dass sich Religion aus dem Versuch entwickelt hat, den Ursprung der Dinge zu erklären. Der Philosoph David Hume hatte eine andere Sicht. Nach seiner Ansicht entwickelten sich religiöse Riten und Rituale aus dem Versuch, die Götter zu besänftigen, um sogenannte Naturkatastrophen zu verhindern. Mit der Dämmerung des wissenschaftlichen Zeitalters endete langsam das Bedürfnis nach religiösen Erklärungen für Naturphänomene - positive als auch negative.

Der Psalmist jedoch ist davon überzeugt, dass die ganze Schöpfung, und jedes einzelne Geschehen darin, von Gott gewollt, geleitet, unterstützt und aufrecht erhalten wird, und dass alles wunderbar ist. Er legt die Welt und alles darin in die Hände Gottes (B2). All jene, die Gott anerkennen, so der Psalmist, finden großen Segen darin. Sie sind „im Licht“ Gottes ewig liebenden Angesichtes.

Der Psalmist weist darauf hin, dass ungeachtet der gelegentlichen Tumulte Gottes Majestät unverletzbar bleibt. (B3).

Abingdons Bibelkommentar erläutert dass es in mitten allem weltlichen Chaos eine geistige Ruhe gibt, die produktiv anstatt destruktiv ist und nicht zu Terror „inspiriert“, sondern Frieden bringt. Wenn Aufregung um uns herum ist, sind wir schnell dabei, die Fäuste zu ballen und zu versuchen, die Angelegenheiten selbst zu lösen. Aber Gottes Überlegenheit anzuerkennen, bringt die Angstgedanken zum Schweigen. Albert Barnes (1798-1870) stellte fest, dass das hebräische Wort für „Sei still“ bedeutet, etwas fallen zu lassen und zu entspannen, „besonders die Hände“, keine weitere Kraftanstrengung zu unternehmen, sondern die Dinge Gott zu überlassen.

Manchen fällt es besonders schwer, der Versuchung zu widerstehen, sich nicht groß aufzuregen über schwierige Situationen. Aber wenn wir es schaffen, alles Gott zu überlassen, in der Zuversicht, dass wir Ihm sicher vertrauen können, dann wird eine Lösung greifbar.

Nichts kann die Macht Gottes übertreffen. Es mag dem menschlichen Sinn völlig unerklärlich sein, aber Gott ist groß und Seine wunderbaren Werke sind nachweislich.

Menschliche Theorien, wie auch menschliche Königreiche, kommen und gehen, aber Gott ist ewig beständig. Die Christliche Wissenschaft konstatiert unmissverständlich, dass Gott der Schöpfer von allem ist, das existiert.

(S1). Aber hier wendet sie sich ab von den meisten religiösen Theorien - In der Wissenschaft erschafft Gott keine Materie. Gott erschafft Ideen, vom unendlich Kleinen bis zum unendlich Großen. Gott entwickelt das Universum, aber als Idee, nicht als Objekt. Alles, das geschaffen wurde, muss für immer unter dem göttlichen Gesetzt operieren. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung, der vollständige Ausdruck des Gemüts. Er ist Gottes Wiederspiegelung, und da Gott Geist ist, und unendlich, gibt es keine andere Macht, und alles, was geschaffen ist, ist geistig und muss es auch sein (S2).

In der herkömmlichen Theologie herrscht die Überzeugung, dass alles in der Natur das Resultat von Gottes Befehl ist, und dass Gott in der Natur ist. Doch was die menschliche Annahme „Natur“ nennt, ist eine falsche Vorstellung der göttlichen Schöpfung. Jeder einzelne Aspekt der Schöpfung ist eine Idee in Gemüt. Das ist etwas ganz anderes, als die Annahme, Gott sei „in“ Seiner Schöpfung. Im Lehrbuch heißt es „Die Christliche Wissenschaft stellt Entfaltung, nicht Zuwachs dar“ (S3) Zuwachs wird definiert als die schrittweise Anhäufung zusätzlicher Schichten von Materie. Entfaltung ist die Enthüllung dessen, was bereits da ist. Also gibt es in der Christlichen Wissenschaft kein Wachstum aus der Materie (Nichtsheit) ins Gemüt, sondern vielmehr das Erscheinen der Ideen des Gemütes (S4). Wissenschaft und Gesundheit erklärt, dass „die wahre Theorie vom Universum, einschließlich des Menschen, liegt nicht in materieller Geschichte, sondern in geistiger Entwicklung.“ (S5). Das ist eine klare Stellungnahme, dass wir in der Christlichen Wissenschaft alle materiellen Theorien fallen lassen und nur die geistigen Tatsachen der Schöpfung akzeptieren müssen.

Abschnitt 2: Geistige Quellen

Was ist das erste, was Sie tun, wenn Sie aufwachen? Sind Sie dankbar? Oder graust Ihnen vor dem Tag? Sind Sie motiviert, um neue Herausforderungen anzunehmen? Oder fürchten Sie sich vor ihnen? Der Psalmist macht die Suche nach Gott zu seiner Priorität Nr. 1 (B5). Alles andere schiebt er beiseite, um nicht durch Ehrgeiz, Furcht, Zweifel, Sorge, Gier, Lust und dergleichen abgelenkt zu werden. In der Tat stellt der Psalmist seine Beziehung zu Gott über alle Dinge, selbst über sein eigenes Leben. Für ihn bringt das Leben keine Freude ohne die Segnungen der Liebe, und jeder Segen, den er erleben mag, hat seinen Ursprung in Gott.

Zwischen Elia und den Propheten des Baal hatte es eine lange Fehde gegeben. Immer mehr Leute waren bereit anzunehmen, dass der hebräische Gott der Gott des Krieges war. Die Anhänger des Baal dagegen glauben , dass ihr Gott über den Regen bestimmen würde. Elia widerlegte diesen Glauben, indem er vorhersagte, dass es keinen Regen geben würde, es sei denn durch das Wort des Gottes von Israel. Nach drei Jahren und einer Reihe von Auseinandersetzungen mit den Baal-Propheten betete Elia um Regen (B6). Zunächst sehen seine Diener keinen Beweis für Regen, aber Elia betet weiter und fordert seinen Diener auf, sieben Mal nach Regen zu schauen. Sieben ist eine Zahl, die für Vollendung steht. Die Schöpfung wurde am siebten Tag vollendet, und es benötigte sieben Runden um Jericho, um die Mauern zu Fall zu bringen. Für uns bedeutet das, dass wir niemals aufgeben sollten, wenn unsere Gebete scheinbar kein Resultat zeigen. Wir beten, bis sie zu sehen sind. „Öffne du deine Augen“ bedeutet, „Decke auf, enthülle, oder offenbare“ die Dinge, die vor dem materiellen Sinn verborgen sind (B7). Das ist unauflöslich verbunden mit dem Konzept der Entfaltung - zu enthüllen, was schon existiert.

Heutzutage haben wir keine Schlacht um die meteorologische Überlegenheit zwischen Stammesgöttern, aber es herrscht die starke Überzeugung, dass das Wetter nicht durch Gott, sondern durch klimatische und umweltliche Bedingungen gelegt wird. Es wäre unverantwortlich, die Umwelt weiterhin mutwillig zu verschmutzen ohne jegliche Verantwortung für mögliche Klimafolgen. Aber die Christliche Wissenschaft bringt diese Angelegenheiten ins Reich des Gebetes. „In der Wissenschaft“ oder „in Wirklichkeit“ regiert das göttliche Gemüt das Universum harmonisch (S6). Das bedeutet nicht, dass Gott eingreift, um sogenannte materielle Naturgesetze zu auszuschalten. Wenn die Naturgesetze primär sind, würde das Gottes Gesetz sekundär machen, und das ist inkorrekt. Einige Philosophen sagen, dass es ein Widerspruch in sich wäre, wenn Gottes Hand den „Naturgesetze“ zuvorkommen würde; und die Christliche Wissenschaft sagt, „Das Wunder der Gnade ist kein Wunder für die Liebe“ (S&H 494:15). Gottes Macht ist keine übernatürliche Abänderung der Naturgesetze sondern „eine Erklärung der Natur“ (S7).

Der materielle Sinn will stets Gott vermenschlichen (S8), aber der geistige Sinn enthüllt die Tatsache, dass Gottes Gesetz, und nur dieses, an erster Stelle steht, und dass es von nichts außer Kraft gesetzt wird (S9).

Erneut sehen wir die Idee der Entfaltung in Mrs Eddy Erklärung über geistiges Verständnis. Sie definiert „Elias“ als „Prophezeiung“ und als die Christliche Wissenschaft selbst - die uns in die Lage bringt, die geistige Realität der Dinge wahrzunehmen (S10).

Geistiges Denken bedeutet, unsere prophetischen Fähigkeiten auszuüben - unsere Fähigkeit, durch das materielle Bild hindurch das, was wirklich in Geist geschieht, zu sehen. Umso mehr wir unsere „prophetischen Muskel“ trainieren, desto mehr Wirklichkeit sehen wir, und die Entfaltung - oder Enthüllung - der noch unsichtbaren Dinge geschieht (S11). In Wissenschaft und Gesundheit heißt es: „Das unergründliche Gemüt ist zum Ausdruck gekommen“, und es schließt ab mit „Das genügt!“ Was könnten wir sonst noch wollen? Wenn wir sorgenvoll aufwachen, tauschen wir das augenblicklich mit dem Wunsch, zu sehen, was Gott enthüllt, und mit der festen Anerkennung, dass Gottes Macht regiert.

Abschnitt 3: Gott ist die einzige Schöpfungskraft

Jene Worte von Albert Barnes erklären Zitat B8 sehr schön:

“Die höchste Idee, die wir von Macht haben können, ist jene, die sich durch einen Akt der Schöpfung manifestiert; das heißt, darin, dass etwas ins Dasein gebracht wird, wo vorher nichts war. Jedes erschaffene Ding ist daher ein Beweis der Existenz Gottes; die Unermesslichkeit des Universums ist ein Bildnis für die Größe seiner Macht. … Wir sind nicht selbst-erschaffen; unser Sein stammt von ihm. Alles, was wir haben und sind, verdanken wir ihm.“

Die Verse in Psalm 100 bringt uns oft dazu, über die Schöpfung des Menschen „am Anfang“ oder der Menschheit an sich nachzudenken.

Aber diese Worte gelten auch für jedes Individuum zu jeder Zeit. Der Mensch macht keinen Menschen. Gott tut es. Und wie zuvor erwähnt, macht Gott ebenso wenig materielle Menschen wie eine materielle Erde. Gott erschafft den Menschen als Idee, und eine solche bleibt der Mensch. Er scheint den materiellen Sinnen als das Produkt biologischer Vorgänge. Da wir aber die Idee der Entfaltung in dieser Lektion erforschen, sehen wir, dass die Vermehrung jeder Idee eine Entfaltung dessen darstellt, was bereits vorhanden ist, und kein Aufschichten von Materie.

Adam Clarke (c.1760-1832) weist darauf hin, dass Zacharias und Elisabeth, wenngleich „hochbetagt“, „gerecht und fromm vor Gott“ waren (B10). Das ist ein wichtiger Hinweis. Auf Grund ihres Alters war es für Elisabeth unmöglich, schwanger zu werden. Daher war die Empfängnis und die Geburt von Johannes das Ergebnis prophetischer Vision, oder das Wahrnehmen einer offenbarten Tatsache, die bereits existierte. Beide mussten geistig und moralisch auf einer Linie mit Gott stehen, um diese geistige Fähigkeit auszuüben. Clarke schreibt, sie waren „aufrecht und heilig in all ihrem zwischenmenschlichen Verhalten und bürgerlichen Leben…Sie lebten den Geist ihrer Religion; sie praktizierten sie ständig, in der Gegenwart ihres Schöpfers..“ Diese Gradlinigkeit befähigte Zacharias, die Engelsvision zu empfangen, und die Frucht der enthüllten Gottesidee wahrzunehmen.

Es ist auch kein Zufall, dass zur Geburt von Johannes, jene um Elisabeth herum mit ihr zusammen freudig preisten. Das ist ein weiteres durchgängiges Thema dieser Lektion. Wir erkennen Gott als die einzige Schöpfungskraft an und freuen uns daran. Unser Lehrbuch stellt die geistigen Fakten so klar dar, dass sie kaum zu übersehen sind. Der schöpferische Vorgang ist nicht definiert oder begrenzt durch biologische Bedingungen. Gott ist die einzige schöpferische Macht. “Geist, Gott, sammelt ungeformte Gedanken in ihre geeigneten Kanäle und entfaltet diese Gedanken, wie Er die Blütenblätter eines heiligen Vorsatzes öffnet, damit der Vorsatz erscheine.“ (S13). Auch hier sehen wir wieder das Konzept der Entfaltung. Die göttliche Liebe lässt Ihre Ideen sich mehren (S14). Fortpflanzung ist „nur die Widerspiegelung der schöpferischen Kraft des göttlichen Prinzips jener Ideen.“ (S15). Die Wahrheit über die Schöpfung ist für unsere Führerin absolut eindeutig: „Alles, was Gemüt … widerspiegelt, wird geistig empfangen und geboren.“ (S16) Das kann man nicht deutlicher ausdrücken. Anzunehmen, der Mensch sei geistig und materiell erschaffen, ist falsch, und diese falsche Annahme kann nie wahr gemacht werden.

Diese Wahrheiten konnten in meiner eigenen Familie bei der Empfängnis und Geburt unseres Sohnes bewiesen werden. Das Zeugnis meiner Frau kann im Dezember-Sentinel vom 5.12.2016 nachgelesen werden. Die wissenschaftlichen Tatsachen der Schöpfung stehen fest. Die Worte unserer Führerin sind wahr, dass wir „niemals Gottes Schöpfung verstehen, solange (wir) glauben, dass der Mensch ein Schöpfer ist.“ (S17)

Gottes Kinder - jedes einzelne von ihnen - sind „bereits geschaffen“. Sie werden sichtbar, wenn wir die „Wahrheit des Sein“ finden. Dies ist die Aktivität des geistigen Sehens und des Wahrnehmen dessen, was schon immer da gewesen ist - dies ist Entfaltung. Und ja, da bleibt nichts zu tun übrig, als zu jubeln! (S18)

Abschnitt 4: Macht über Sünde und Krankheit

Jesus was sehr darin geübt, seine prophetischen „Muskeln“ zu gebrauchen. Da er wusste, dass Gott alles regiert, und dass Gott die einzige Macht ist, durchschaute er sofort die Versuchungen des Lügners in der Wüste und er kehrte „in der Kraft des Geistes“ nach Galiläa zurück. (B11) Das Böse, in welcher Form auch immer, beeindruckte ihn nicht. Die Allgemeinheit ist weitgehend hilflos angesichts von Herausforderungen der göttlichen Allheit. Aber, wie wir gesehen haben, wenn wir uns Gott zuwenden, können wir, durch die Lügen hindurch, sehen was sich in Wirklichkeit abspielt.

Als sie Jesus einen Mann brachten, der an einer Lähmung litt, änderte er sofort dieses Mannes Denkweise (B12). Obwohl seine Freunde alles taten, was sie konnten, damit der Mann Heilung fände, war der Mann höchstwahrscheinlich total niedergeschlagen. Die Juden glaubten fest, dass „keine Kranke Person geheilt werden könnte, bis alle ihre Sünden ausgelöscht waren.“ (Clarke) Für die Anwesenden war es natürlich, anzunehmen, dass des Mannes physischer Zustand im Wesentlichen Folge seiner Sünden war.

Dies ist etwas, was Christliche Wissenschaftler manchmal auch glauben. Wenn sie sich mit einem körperlichen Problem herumschlagen, und ihre Gebete nicht so wirkungsvoll waren, wie sie erhofft hatten, beginnen sie fast immer, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, herauszufinden, was in ihrem Denken falsch ist. Jesus war völlig unbeeindruckt von jeglichem Glauben an eine materielle Ursache. Er machte sich sofort daran, den Mann aus seiner Grube der Niedergeschlagenheit heraus zu holen – „Sei getrost, mein Sohn; deine Sünden sind die vergeben“. Was? Konnte so etwas möglich sein? Die, die dabei waren, glaubten so etwas nicht. Sie meinten, dass Gott den Mann bestrafte und dass er seine Leiden verdiente. Sie waren auch darüber erbost, dass Jesus die Kühnheit besaß, das zu tun, wozu angeblich nur Gott die Autorität hatte.

Jesus nahm sich unmittelbar der Sache an forderte sie heraus. Die Schriftgelehrten arbeiteten nach einem altmodischen Glauben, der der Verbesserung bedurfte, und Jesus befreite nicht nur den Mann von seinem Glauben, dass Sünde Machte habe, und seiner daraus folgenden Unfähigkeit, seinen Körper zu beherrschen, sondern er befreite die Schriftgelehrten von einem falschen theologischen Glauben, der ihren Glauben einengte. Die Menge wunderte sich und gemäß eines der Themen dieser Lektion priesen sie Gott.

Unser Lehrbuch erklärt immer wieder, dass Gott „allgegenwärtig und allmächtig“ ist (S19). Es gibt keine andere Macht, und Jesus ist derjenige, der dies besser bewies als irgendwer sonst. Mrs. Eddy war auch eine geistige Seherin. Sie verstand wie es ging, dass Jesus Macht ausüben konnte, von der man zuvor dachte, dass sie über das menschliche Vermögen hinausging. Sie sah, wie Jesus, dass der wirkliche Mensch „unfähig ist zu sündigen, krank zu sein und zu sterben“ (S20). Gott erlaubt seiner Schöpfung nicht, irre zu gehen. Dies ist das Verständnis, das ein „echter Christlicher Wissenschaftler“ bei seiner Behandlung anwendet. Diese geistig wissenschaftliche Sicht gewinnt die Oberhand über Sünde und Krankheit durch die Zerstörung des falschen Glaubens, der dem Körper irrtümlicherweise die Macht gibt, aus eigenem Antrieb zu handeln (21). Es gibt für uns keine Notwendigkeit, weiterhin zu glauben, dass der Mensch ein Diener und ein Opfer der Sünder ist. Sünde und Krankheit sind in der Wissenschaft unmöglich (S22). Wenn man „die wahre Idee“ sieht – den geistigen Sinn eröffnen lässt, was schon da isst – ermöglicht uns das, den“ irdischen Zeitabschnitt“ zu brechen. Wahrheit zerstört, was wir „vom Irrtum gelernt zu haben scheinen, und das wirkliche Dasein des Menschen als ein Kind Gottes kommt ans Licht“ (S23).

Abschnitt 5: Macht über die Elemente

Im 2. Abschnitt berührten wir Gottes Herrschaft über meteorologische Phänomene. Auch in diesem Abschnitt zeigt Jesus die Macht geistiger Autorität über gefährliche Wetterbedingungen. Übe all in der Heiligen Schrift wird Gottes glorreiche Macht gepriesen (B13, B14). So erhebend die biblischen Berichte sind, haben viele das Gefühl, dass nichts die Gesetze der Natur aufhalten kann. In diesem Punkt unterscheiden sich Christliche Wissenschaftler am meisten. Wir finden, dass selbst das Wetter unter dem Gesetz Gottes steht. Jesus bewies das mehrere Male wie auch Unsere Führerin es tat.

Es gab in meiner Erfahrung eine Reihe von Situationen, wo bedrohlichem Wetter auch mit Gebet begegnet wurde. Einmal fuhren meine Frau und ich auf einer Autobahn durch einen Regen, der uns fast nichts mehr sehen ließ. Der Regen kam horizontal aus einer Richtung und kurz darauf horizontal aus der anderen Richtung. Der Himmel war fast schwarz in der Mitte des Tages. Wir fuhren langsam und hielten daran fest, dass Gott die einzige Gegenwart und Macht war. Kurz darauf hörte der Regen auf und der Himmel wurde wieder frei. Später erfuhren wir aus den Nachrichten, dass wir in einer Gegend waren, wo es eine „Rote Zelle“ gab und möglicherweise auch Tornados. Wir haben keinen Tornado gesehen, aber die Winde um uns herum hatten sich jedem Fall gedreht. Wir waren sehr dankbar für den Schutz der göttlichen Liebe. Diese Erfahrung, und ähnliche andere, zeigen mir, dass es mit Sicherheit möglich ist, unsere gottgegebene Herrschaft heute, wie zu biblischen Zeiten auszuüben.

Mrs. Eddy schrieb Jesu Herrschaft über das Wetter seinem „göttlichen Ursprung“ zu (S25). Für den menschlichen Sinn bestimmen physikalische Gegebenheiten meteorologische Phänomene. Aber materielle Kräfte regieren überhaupt nichts. Alles wird von Gott regiert (S26). Wind, Wellen, Erdbeben, Blitze, Feuer, usw. haben keine Intelligenz. Sie sind geistloses Übel (S27). Gefährliche Bedingungen scheinen nicht aufhaltbar zu sein, aber wir können fest auf dem Felsen Christi stehen. Mrs. Eddy sieht voraus, dass sich das sterbliche Gemüt auf die unvermeidliche Selbstzerstörung zubewegt. Das gilt ebenso für den menschlichen Sinn. Im meinem Geologie Unterricht vertrat der Professor entschieden die These, dass alle geologischen Phänomene ein Produkt der Entropie waren. Entropie ist das Fehlen von Ordnung und Voraussagbarkeit und ein allmähliches Abgleiten in Unordnung. Die Annahme dabei ist, dass es einer großen Menge von Energie bedarf, um die Dinge zusammen zu halten, und schließlich wird alles zusammenfallen, daher Erdbeben und ähnliche Ereignisse.

Als Christliche Wissenschaftler können wir beten, um diese sogenannten Naturkatastrophen zu überwinden. Gott hält den „Wind in seinen Händen“ und keine Macht steht Gott entgegen (S28). Wenn schwierige Umstände tatsächlich kommen, können wir unbehelligt sogar in ihrer Mitte bleiben, weil wir wissen, dass Gott immer gegenwärtig und allmächtig ist (S29).

Abschnitt 6: Die Macht Gottes über Menschen und Nationen

Dieser Abschnitt beginnt mit einem anderen der Texte, die Händel in seinem Messias verwendet –„Ehre sei Gott in der Höhe“ (B17). Diese engelgleiche Musik unterstreicht mit ihren Trompetenstößen Gottes Herrlichkeit, Macht und Majestät. Gottes Macht regiert alles einschließlich der Beziehungen von Menschen und Nationen. Nur Gott kann zum Frieden auf der Erde inspirieren. Der Gottesmensch ist immer friedevoll, aber was sich als wahr durch diese ganze Lektion zieht, bedarf es einer geistigen Vision, um zu enthüllen was Gott schon getan hat. Menschliche Theorien, Königreiche und Regierungen kommen und gehen, aber Gott ist unwandelbar, ewig (B18).

Diese unwandelbare Allmacht und Ehre wird in der Wissenschaft offenbart. Das göttliche Gemüt beruht auf keiner Macht, außer der eigenen (S30). Es ist in der Tat eine sehr einfache Idee. Gott ist der einzige Schöpfer, und es gibt keine Macht außer der, die von Ihm kommt (S31). Unsere Führerin drückt es am besten aus, „Wenn Gemüt chronologisch das Erste war, an Macht das Erste ist und in alle Ewigkeit das Erste sein muss, dann gib dem Gemüt den Ruhm, die Ehre, die Herrschaft und Macht, die seinem heiligen Namen ewig zustehen.“ Lasst uns daher Gott preisen, und unseren geistigen Sinn benutzen, um zu erkennen, was Er schon getan hat.

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