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Du bist als Jünger berufen. Folge dem Ruf! Folge den Schritten des Meisters!]

Kathy Fitzer, St. Louis, MO & Park City, UT
Posted Monday, February 22nd, 2016

[Du bist als Jünger berufen. Folge dem Ruf! Folge den Schritten des Meisters!]

Metaphysische Ausarbeitung mit Ideen zur Anwendung auf die Wochenlektion

vom 23. bis 28, Februar 2016

Zum Thema

Christus Jesus

von Kathy Fitzer, CS

+1 314-323-4083 kathyfitzer@gmail.com

Diese Lektion erläutert Schritt für Schritt, was erforderlich ist, um ein Jünger Christi zu werden (ein Lernender und Nachfolger). Beim Lesen jedes Abschnitts achte man auf die dort aufgezeigten besonderen Anforderungen. Dabei denke man auch an den Lohn, der für die Bereitschaft steht, so zu leben und zu heilen wie Jesus. Man bedenke die beachtliche Einladung, die an jeden von uns im Goldenen Text geht.

Wenn Jesus heute auf dich zu käme und sagte, „komm und folge mir nach“, was würdest du antworten? Das ist keine wirklich hypothetische Frage, denn Christus, „die göttliche Botschaft von Gott an die Menschen“, (W.u.G 332: 10) spricht ständig mit der gleichen Einladung zum menschlichen Bewusstsein. Sind wir bereit, unsere materielle Last abzulegen, die uns mit den Seilen einer begrenzten Sicht festhalten will, und sind wir bereit, dem Wort Gottes zu folgen? Oder zögern wir oder wenden uns sogar ab, weil wir noch nicht bereit für eine solche Verpflichtung sind. Es ist wichtig, ehrlich zu antworten und unser wahres Verlangen und unsere Liebe zu Gott bestimmen zu lassen, was wir tun. Diese Lektion zeigt, dass wir, wenn wir bereit sind, Christus (der Stimme der Wahrheit) zu folgen, alles haben, was wir brauchen, um zu heilen, was uns begegnet. Was könnte wichtiger oder erfüllender sein, als das?

Das Wechselseitige Lesen: Ich glaube nicht, dass ich die Einzige bin, die sich manchmal mit Petrus verwandt gefühlt hat. Jesus hatte sich den Jüngern schon bei zwei vorhergehenden Gelegenheiten gezeigt, doch Petrus (und die anderen Jünger) wussten nicht, was sie mit sich anzufangen sollten - ja, sie fühlten sich vielleicht sogar verlassen. Sie hatten nicht damit gerechnet, dass ihr Meister schon nach drei kurzen Jahren von ihnen genommen werden würde. Was sollten sie nun tun? Vielleicht haben diejenigen, denen ihr geistiger Mentor genommen wurde, ähnliche Gefühle gehabt. Da kommt man doch in Versuchung aufzugeben und in alte Gewohnheiten zu verfallen. Aber, wie im Fall der Jünger, könnten wir dann herausfinden, dass die alten Gewohnheiten doch nicht so befriedigend sind, wie sie früher waren. Aus der Botschaft, die Jesus seinen Jüngern an diesem Morgen gab, nachdem sie wieder zum Fischfang zurückgekehrt waren, können wir eine große Lektion lernen. Erstens ... „Werft das Netz auf der rechten Seite ... aus!“ Das heißt, schaut in die richtige Richtung - auf Gott, nicht auf die Person -, damit ihr das bekommt, was ihr braucht. Die Jünger waren bereit, Jesu Anweisung strikt zu folgen, obwohl es ihnen nicht logisch schien, dass sie nach Sonnenaufgang noch etwas fangen könnten - wo sie doch die ganze Nacht nichts gefangen hatten. Auch wir können die menschliche Logik über Bord werfen und im übertragenen Sinne mutig etwas verändern - wie und wo wir unsere Netze auswerfen. Als Nächstes ... lieben wir die Wahrheit mehr, als die Kleinigkeiten das täglichen Lebens? Jesus verband eine Forderung damit -, zeigt eure Liebe, indem ihr euer Verständnis durch Heilen andern mitteilt. Drittens ... kümmert euch um eure eigenen Gedanken - sorgt euch nicht um die Wege anderer! Jesus stellte diese Forderungen an seine Jünger, aber er verstand, was Paulus später zum Ausdruck brachte - wir können uns entscheiden, weil die Liebe Christi bei uns ist. Nichts kann uns von dieser erhaltenden Liebe trennen und deshalb können wir erwarten, alles zu überwinden, was versucht, uns zu besiegen.

Abschnitt 1: Folgt dem göttlichen Licht (und bleibt in ihm) - so, wie es von Jesus demonstriert wurde.

Wenn wir uns im Dunkeln verlaufen haben, dann ist Licht ein sehr willkommener Anblick.Um der Dunkelheit zu entkommen, folgen wir natürlich dem Licht - vielleicht in dem Wissen, dass es uns aus dem Tunnel oder der Höhle führt. Die Bibel benutzt die Analogie des Lichts, um die Dämmerung des Christus im menschlichen Bewusstsein zu beschreiben (s.a. Zitat B1 und B6). Sicher ist es das Licht des Christus gewesen, das Jesus so vollkommen verkörperte, was die Menschen zu ihm hinzog und sie veranlasste, von dem zu lassen, was sie getan hatten und ihm zu folgen. In der Bibel lesen wir von vielen, die geheilt worden waren aber von wenigen, die so sehr vom Licht des Christus bewegt waren, dass sie ihm folgten. Auch wenn unsere Namen nicht in der Bibel verzeichnet werden, so lasst uns doch erwägen, eine solche Verpflichtung einzugehen und uns in die Gruppe der treuen Nachfolger einzureihen. (B2, B3 und B4) Wir lesen von einigen der Frauen, „die ihm dienten mit ihrem Besitz“. (B5) Diese Frauen dachten über Jesu menschliche Bedürfnisse nach und suchten nach Möglichkeiten, ihm zu dienen und ihn zu beherbergen. Wenn wir heute dem Christus dienen, so bedeutet das vielleicht nicht nur, dass wir nehmen, was das Licht uns gibt, sondern auch, dass wir dem Licht in unserem Leben dienen und es in uns beherbergen, indem wir es in unserem Leben lm Heilen demonstrieren. Jünger sein, fordert die Teilnahme des Herzens. Jesus hat als menschlicher Mensch den Christus als die göttliche Idee besser dargestellt, als irgendjemand vor oder nach ihm. Mrs. Eddy spricht von der „Dualität von Jesus dem Christus“. (S1) Jesu Leben verkörperte das Christus-Licht vollständig. (S2) Aber dieser Christus - die geistige Idee oder Reflexion Gottes - ist heute so gegenwärtig und machtvoll wie eh und je. Der Christus ist ewig! Mrs. Eddy spricht von der Christlichkeit, die Jesus lehrte, als „der Demonstration der Wahrheit, wie das in den Kreisen des göttlichen Lichts der Fall sein muss.“ (S3) Ich fand die Erklärung von Marjorie Dagnall bei den Fragen und Antworten im The Christian Science Journal vom August 2012 sehr gut, wo gefragt wird: „Können sie de Ausdruck ,Kreise des göttlichen Lichts‘ erklären?“ Sie bezog sich auf die Definition von Kreis oder Zyklus (englisch Cycle): „Schleife“ - wie beim Rad des Fahrrads. Man setzte der Auffassung von Zyklen als „auf und ab“ entgegen, dass [diese Umdrehungen] immer Fortschritt bedeuten. Sie nutzte als Beispiel einen Punkt auf dem Reifen, der immer kreist, aber dabei vorangeht, während das Fahrrad sich bewegt. In dem Artikel befand sich auch diese Aussage, die ich für äußerst hilfreich halte: „So beweist der Liebe Licht ständig - durch Offenbarung - das Universum der ständigen Demonstration des Gemüts.“ Ständig - ohne Unterbrechung! Und auf diese Weise ... ist die Heilung, die sich daraus ergibt, dass man dem Christus folgt und ihm dient, heute so demonstrierbar wie zu Jesu Zeit, wenn wir fortfahren, die immer fortschreitenden Kreise des Lichts anzuerkennen.

Abschnitt 2: Heile mit der Autorität Gottes - der Quelle des Lichts des Christus!

In großer Demut hat Jesus seine Anhänger immer schnell auf seinen Vater verwiesen - auf die Quelle des Lichts und alles Guten, das vom Licht ausgeht. (B7) Jesus gebot seinen Jüngern, die gute Nachricht weiterzutragen, dass das Reich Gottes eine gegenwärtige Wirklichkeit ist. Wenn diese Tatsache einmal begriffen ist, dann werden die Kranken geheilt, die Aussätzigen (die Unreinen) gereinigt und die Toten (und die ohne Aussicht) werden auferstehen, und die bösen Geister (die falschen Suggestionen und Versuchungen) werden ausgetrieben. Und warum tun sie (und wir) das? Was man umsonst erhält, muss man umsonst weitergeben. Und warum das Gebot: „Geht nicht zu den Heiden (den Nationen)“? (B8) Gewiss gingen die Jünger Christi tatsächlich (besonders Paulus) schließlich aus dem jüdischen Bereich heraus. Phillips übersetzt diese Stelle so: „Biegt nicht ab in die Wege der Heiden.“ Das klingt für mich sinnvoll - eine Warnung, das Bewusstsein unbefleckt von falschen Annahmen zu halten; darauf zu achten, dass das reine Wort der Wahrheit nicht verunreinigt wird. Mrs. Eddy interpretierte das Gebot, in alle Welt zu gehen und das Wort Gottes aller Kreatur zu predigen so: „Sprich die Wahrheit zu jeder Form des Irrtums.“ (S7) Hat Jesus wirklich vorgehabt, das heilende Prinzip, das so wunderbar demonstriert wurde, auf seine Zeit oder eine bestimmte Region zu begrenzen? Sehr unwahrscheinlich! (S8) So müssen wir wohl unsere Vorstellung vom Gebot Jesu erweitern, sodass wir auf keine Weise begrenzen, was Gott heilen kann - und von dem wir erwarten können, dass es geheilt wird.

In diesem Abschnitt finden wir auch wieder Hinweise auf das Licht: „Das physische Heilen durch die Christliche Wissenschaft ist heute, wie zur Zeit Jesu, das Ergebnis der Tätigkeit des göttlichen Prinzips, vor dem Sünde und Krankheit ihre Wirklichkeit im menschlichen Bewusstsein verlieren und so natürlich und unvermeidlich verschwinden, wie Dunkelheit dem Licht und Sünde der Umwandlung Raum gibt.“ (S10) Bezweifeln wir jemals, dass die Dunkelheit verschwindet, wenn wir das Licht einschalten? Warum würden wir dann bezweifeln, dass ein dunkles Bild im Bewusstsein (obwohl es physisch zum Ausdruck kommt) geheilt wird, wenn der Irrtum dem Licht des göttlichen Prinzips begegnet - der göttliche „Einfluss, der im menschlichen Bewusstsein immer gegenwärtig ist“. (S10) Die Anerkennung der Immer-Gegenwart „des Immanuel oder ,Gott mit uns‘“ befähigt die göttliche Autorität - und die Quelle allen heilenden Lichtes - sowohl aus dem Bewusstsein als auch der Erfahrung, alles auszulöschen, was Gott nicht gleicht. Das göttliche Prinzip - das dem Menschen Autorität verleiht, Böses zu überwinden, und es ist die Quelle alles Guten -, ist immer anwendbar und demonstrierbar!

Abschnitt 3: Verlasse alles, um Christus zu folgen!

Die Forderungen in diesem Abschnitt mögen uns ziemlich schwierig zu erfüllen vorkommen. Jesus stellte seinen Jüngern radikale Forderungen. Konnten sie auf das Gefühl eines traditionellen Heims und der Familie verzichten? Die Pflicht, die Toten zu beerdigen war für alle frommen Juden verbindlich. Und doch sagte Jesus, dass man das denen überlassen solle, die sich mit dem Tod (mit der Sterblichkeit) befassten, während seine Jünger mit dem Leben beschäftig waren - mit dem Reich Gottes. Er erlaubte nicht, zurück zu schauen. Schließlich macht es der Blick zurück unmöglich, voran zu gehen auf dem geraden Weg. (B10) Auch für die modernen Jünger stellt Mrs. Eddy strikte Forderungen. „Selbstverleugnung, Aufrichtigkeit, Christlichkeit und Ausdauer“ sind erforderlich. (S15) Aber wir können wählen. Durch alles, was wir meinen aufgeben zu müssen, könnten wir uns belastet fühlen, oder uns freuen über den Lohn, den wir erhalten, wenn wir uns entscheiden, uns von der Materie zu trennen und zum Geist hin zu wenden. Wenn wir aber versuchen, unsere Treuepflicht aufzuteilen, landen wir in völliger Unausgeglichenheit - hin und her gezogen zwischen zwei Richtungen. Es hilft sehr, wenn wir froh sind, „die falschen Orientierungspunkte“ zu verlassen und uns freuen, „sie verschwinden zu sehen.“ (S14) Wenn wir in den Bemühungen des Lebens vorankommen, lassen wir Dinge hinter uns, die uns einmal wichtig erschienen, und dann sind wir für neue Herausforderungen bereit. Das ist natürlich - und neue und erweiterte Aussichten kommen auf uns zu.

Was heißt es eigentlich, unser Kreuz auf uns zu nehmen? Einfach ausgedrückt können wir das Kreuz als Symbol für Selbstaufopferung verstehen. (Hastings Dictionary of the Bible) Auch wenn gesagt wird, wir müssten unser Kreuz als Strafe tragen, es liegt an uns, den sterblichen Sinn vom Selbst zu opfern (den Anspruch der Materie zu verneinen) und dafür die „Freuden der Seele“ zu erhalten. So überwinden wir Schritt für Schritt die Begrenzungen der Materie (B9 u. B13.) Als Jünger Jesu und Schüler der Christlichen Wissenschaft kämpfen wir mit dem Irrtum. (S12) Und der Sieg ist sicher, wenn wir jeden Glauben an die Wirklichkeit von etwas anderem als dem „Guten, Gott und Seiner Widerspiegelung“ ablegen und uns über die „sogenannten Schmerzen und Freuden der Sinne“ erheben (S13). Die Welt würde meinen, dass es hart sei, ein Christ oder ein Christlicher Wissenschafter zu sein. Aber es lohnt sich, das Notwendige zu tun und die Grenzen der sterblichen Annahme niederzureißen und und einen Schimmer von dem harmonischen geistigen Sein zu erlangen. Es ist der Mühe wert! Und wir sind niemals allein! Das Joch Christi können wir bedenkenlos weitergeben. Wie Jesus sagte: „...mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Mt 11: 30)

Abschnitt 4: Erkenne die Wahrheit, die frei macht!

Jesus wies darauf hin, dass zur Jüngerschaft gehört, dass man sich ständig an Jesu Lehren hält - an des Wort Gottes, das Jesus predigte und lebte - und das heilt. Jesus versprach, dass die Menschen, wenn sie sich vertrauensvoll an seine Worte halten, die Wahrheit erkennen werden und dass die Wahrheit sie frei machen wird. (B13) Obwohl die Juden mit dem Begriff der Freiheit die enge Definition verbanden, die besagt, dass man niemandes Knecht ist, so sah der Erlöser die erweiterte Bedeutung dieses Wortes in der Freiheit von Krankheit, Sünde und Tod. In diesem Abschnitt finden wir die Geschichte von dem Vater, der zu Jesus kommt und ihn um Heilung seines Sohnes bittet, der unter schlimmen Krämpfen leidet. Jesus kam gerade zusammen mit Petrus, Jakobus und Johannes vom Berg der Verklärung zurück. Und er erfuhr, dass die anderen Jünger es nicht vermocht hatten, den Jungen zu heilen. Im Gegensatz dazu „bedrohte [Jesus] den Dämon“, und der Junge wurde augenblicklich geheilt. Natürlich fragten ihn die Jünger, warum sie ihn nicht heilen konnten. Ich weiß, dass viele von uns mit ähnlichen Fragen gekämpft haben, wenn unsere Gebete trotz ernsthafter Bemühungen nicht den heilenden Erfolg gebracht haben - ob für uns selbst oder andere. In Beantwortung der Fragen Seiner Jünger sprach Jesus von der Notwendigkeit festen Glaubens und vom Gebet und vom Fasten. (B14) Die Frage, die wir uns selber stellen sollten, lautet, worauf gründen wir unsere festen Glauben - auf unsere Fähigkeit und unser Verständnis ODER auf das Vertrauen auf Gott, die Quelle alles Guten? Mrs. Eddy führt drei Faktoren an, die mit dem Gebet zu tun haben, „das die Sünder umwandelt und die Kranken heilt.“

„Ein absoluter Glaube, dass bei Gott alle Dinge möglich sind.“

„Ein geistiges Verständnis von Gott“ und

„Eine selbstlose Liebe.“

Die einzige Stelle, an der ich beim Googeln einen Hinweis auf das Wort „unselfed“ fand (im deutschen Lehrbuch mit „selbstlos“ übersetzt), steht im Zusammenhang mit der Christlichen Wissenschaft. Ich fand es in keinem Wörterbuch. Mit Sicherheit ist es eine Liebe, die über die menschliche Auffassung von Liebe hinausgeht und mit der göttlichen Liebe zusammenfällt. Sie hat damit zu tun, dass wir aus uns herausgehen und ausschließlich Gott und die heilende Kraft der Liebe im Sinn haben. Falls ihr euch noch mehr mit diesem Thema beschäftigen wollt, hier habe ich einen Artikel zu dem Thema: „Was ist selbstlose Liebe?“ von Barbara Blech Dunbar im The Christian Science Journal vom Juli 1973. Könnten wir im Zusammenhang mit Jesu Lehren vielleicht das Fasten als selbstlose Liebe sehen - Fasten im Sinne des Loslassens von einem Selbst getrennt von Gott? Wenn wir Jesus Lehren und Beispiel folgen, „in Übereinstimmung mit selbstloser Liebe“, dann scheint „die göttliche Kraft“ hervor, und die Heilung wird verwirklicht. Immer wieder finde ich Trost in dem Satz: „... wenn deine Treue nur halbwegs der Wahrheit deiner Argumente entspricht, wirst du die Kranken heilen.“ (W.u.G. 418: 10) Es ist die Wahrheit, die frei macht. Wir müssen fest „bei der Wahrheit des Seins“ bleiben und „mit einer ehrlichen Überzeugung“ argumentieren, aber wir müssen wissen, dass Gott - die Wahrheit - heilt. Indem wir Gott über alles lieben, werden wir Heilung erleben.

Abschnitt 5: Dein Ausdruck der Liebe definiert dich als Jünger.

Im fünften Abschnitt haben wir nur eine Bibelstelle - aber eine mächtige! In ihr kommt das Gebot vor, einander zu lieben wie Jesus liebte. Und dann legt sie fest, wie die Jünger als seine Jünger erkannt werden - durch die Liebe, die sie für ihren Nächsten zum Ausdruck bringen. (B15) Nicht dadurch, wie viele sie geheilt haben? Nun ... Heilung wird auf natürliche Weise folgen, wenn der Jünger gelernt hat, die selbstlose Liebe Jesu nachzuempfinden. Wir können alle Wahrheiten auswendig lernen und wiederholen, die in der Bibel und in den Werken Mrs. Eddys stehen. Aber die Worte alleine heilen nicht. Es ist die Liebe hinter den Worten, die heilt. Wenn wir Gott über alles lieben, dann werden wir natürlich Gottes Kinder lieben. Und da gibt es keinen Raum für irgend etwas Liebloses (keine Disharmonie) in der Gegenwart dieses Ausdrucks der Liebe! Wenn Liebe den Weg erleuchtet, dann flieht jede Dunkelheit. (S22) Wenn es scheint, als ob wir feststecken und keine Heilung sehen, dann lasst uns daran denken, dass wir uns vom Problem abwenden - aufhören zu versuchen, etwas richtigzustellen und einfach um mehr Gnade beten. Betet darum, den göttlichen Einfluss und die zarte Berührung der unendlichen Liebe der Liebe zu fühlen. Menschlich leben wir in dem Verlangen, mehr Geduld zum Ausdruck zu bringen - Sanftmut, Liebe und gute Werke - und danach zu trachten, dem Beispiel Jesu in allen unseren Gesichtspunkten des Lebens zu folgen. Und lasst uns nicht vergessen, unsere von Herzen kommende Dankbarkeit für Gott und Seinen Sohn zum Ausdruck zu bringen. (S25) Wo wären wir ohne Jesu Beispiel?

Abschnitt 6: Geduld.

Wenn die Dinge zu unerträglich zu werden scheinen - wenn wir an die Grenze des Erträglichen gekommen sind -, dann können wir uns an Jesu Beispiel erinnern. Egal, wie gut seine Arbeit war, gleich wie vielen er geholfen und sie geheilt hat, immer und ununterbrochen wurde er verfolgt. Es schien, als ob Jesus nicht gegen sie ankommen konnte. Doch selbst, als die Qualen der Kreuzigung auf in zu kamen, wusste Jesus, dass Gott immer bei ihm ist. Und er gab nicht auf und reagierte nicht einmal. Geduldig begegnete er allem, was auf ihn zu kam. (B17) Im Hebräerbrief werden wir ermahnt: „... lasst uns mit Geduld in dem Kampf laufen, der uns verordnet ist.“ Wir werden ermutigt, „die Augen auf Jesus zu richten, der den Lauf, in dem wir uns befinden, begann und vollendete. Studiert, wie er es tat!“ (B18, nach The Message) Es wird uns niemals eine Herausforderung zugemutet werden, die Jesus nicht schon begegnet ist. Jesus versprach uns: „Ich werde euch nicht ohne Trost lassen, ich werde zu euch kommen.“ (B20, KJV) Was ist es, das da zu uns „kommt“? Es ist die Gegenwart des Christus - „die wahre Idee, die das Gute verkündet“. Der Tröster kommt als Wissenschaft des Christus zu diesem Zeitalter - als „göttliche Wissenschaft.“ (S6) So, wie wir die privilegierte Stellung als Nachfolger Jesu akzeptieren - als Nachfolger Christi -, erhalten wir die Segnungen, die Jesus seinen Jüngern versprochen hatte: „Wenn euch die Welt hasst, dann wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.“ (Joh 15: 18) Wir sind nicht alleine - und wir haben einen Beispielgeber, dem wir folgen können. Außerdem das Versprechen: „,Seht, ich bin bei euch alle Tage‘ -, das heißt, nicht nur zu allen Zeiten, sondern auf allen Wegen, unter allen Umständen.“ (S28) Wir sind niemals alleine!!! „Der Christus wird den Traum zunichte machen. Er sprengt die Fesseln aller Sklaverei.“ (Lied 412) Lasst uns als Privileg und als Verpflichtung akzeptieren, „dem Beispiel des Meisters durch das Demonstrieren von Wahrheit und Leben, Gesundheit und Heiligkeit, in gewissem Grade zu folgen.“ (S30)

Wir hatten schon über die harten Forderungen gesprochen, die mit der Jüngerschaft verbunden sind. Doch hier kommt die liebevolle Ermutigung, dass wir es tun können. Auch wenn wir noch nicht den ganzen Weg hinter uns haben - habe ich gewiss auch noch nicht -, wir müssen weiter danach trachten, das zu tun, wozu uns Gott gemacht hat und wozu Er uns fähig gemacht hat. Wir können Jesu Beispiel folgen. Und um so mehr wir üben, um so natürlicher wird es werden. Denkt an irgend etwas, für das ihr hart gearbeitet habt um es zu erlernen und zu meistern! Die Freude, etwas zu erreichen, macht das Üben lohnend. Und nichts ist bereichernder, als Zeugnis für Gott und Seine heilende Kraft abzulegen.

Für diejenigen, die ausreichend Englisch verstehen:

[** See Online version of this Met (upper right) for Cobbey Crisler commentary Downloads on John 21.1-25

(RR); Mark 1.14-18+ (B2); Luke 6.12-18+ (B4); Luke 8.1-3+ (B5); Matt. 10.1-8+ (B8)]

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