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Sei der Seele prächtige, glänzende, stressfreie Reflexion]

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
Posted Monday, February 8th, 2016

[Sei der Seele prächtige, glänzende, stressfreie Reflexion]

Metaphysische Auslegungen
zur christlich-wissenschaftlichen Bibellektion

für die Woche vom 8. bis 14. Februar 2016

Thema:

Seele

ausgearbeitet von

Rick Stewart, C.S., Dresden, Germany
(+49 351 312 4736), rickstewartcs@aol.com

Als ich nach Deutschland kam, verstand ich kein Wort Deutsch. Die meisten Amerikaner kannten wie ich das Wort „Gesundheit“, dass man sagt wenn jemand niest. Wirklich nichts anderes. Stück für Stück lernte ich Deutsch, als ich mich um meinen Sohn Noah kümmerte. Spielplätze und Lebensmittelläden waren meine Klassenzimmer. Selten verstand ich alles. Ein Wort nach dem anderen lernte ich bei Unterhaltungen. Und jeden Tag lernte ich etwas mehr. Dabei erinnere ich mich an ein hervorragendes Ereignis als Beispiel für das aufkommende Licht und ein vollständiges Verständnis. Es war an einem Sonntagmorgen im ersten Jahre meines Aufenthalts in Deutschland bei einem Gottesdienst in der evangelisch-lutherischen Kirche, in der Zionskirche in der Dresdner Südvorstadt. Der Pfarrer war der Onkel meiner Frau, Michael Kanig. Er predigte über ein Thema aus der Bibel, dass mir sehr vertraut war. Jedes Wort seiner Botschaft erreichte mich. Aber es waren nicht die einzelnen Worte, die mir seine Botschaft klar machten. Es lag an dem Prediger selbst. Onkel Michael sprach mit einem ständigen Glanz der Freude in seinen Augen. Jedes Wort, das er sprach, war von einem Lächeln begleitet. Es war, als ob ein Licht in ihnen brannte, das einfach hervorbrach. Seine Botschaft war nicht dunkel, nicht schwer zu verstehen oder traurig. Die Botschaft der Predigt von Onkel Michael leuchtete und strahlte durch jede Faser seines Seins. Ich verstand und fand, dass ich in der Freude und im Verständnis zurück strahlte. Mein Denken war von der Freude erfüllt, dass dies genau die Art ist, wie die Bibel gepredigt werden sollte, indem sie das Licht der guten Nachricht reflektiert. Es erinnerte mich an Beispiele aus der Bibel, als Mose mit den zehn Geboten vom Berg zurück kam – oder als Jesus vom Berg der Erleuchtung kam. (Beide Beispiele kommen in dieser Wochenlektion als Zitat B3 und B12 vor.) Das ist der Glanz in dieser Wochenlektion. Wenn wir in Strongths Exhaustive Concordance die Erklärung für das griechische Wort „ ἐξαστράπτω, exastrapto“ lesen, so finden wir: „Aufleuchten oder wie ein Blitz erhellen, strahlend sein.“

http://biblehub.com/greek/1823.htm

Es war auch ein Beispiel für das Licht, das sich durch die ganze Bibel zieht, wenn man sie mit Verständnis liest. Die glitzernde, schimmernde, strahlende helle Gegenwart der Seele scheint direkt in das tägliche Dasein und direkt durch die Dunkelheit, durch die zerstörerischen Elemente des sterblichen Daseins.

Die Bibelübersetzung The Message beruht nicht auf anderen englischen Bibelübersetzungen, sondern wurde von Peterson direkt aus dem Griechischen oder Hebräischen übersetzt und formuliert. Er schreibt über seine Arbeit: „Während ich über den Brief an die Galater unterrichtete, wurde mir klar, dass die Erwachsenen in meiner Klasse die Lebendigkeit und Direktheit nicht spürten, die ich empfand, als ich das Neue Testament in seiner ursprünglichen Sprache, dem Griechischen, studierte. Indem ich direkt nach dem Urtext schrieb, begann ich zu versuchen, den Rhythmus und die Idiome der ursprünglichen Sprache ins Englische zu übertragen. Ich wusste, dass die ersten Leser des neuen Testamentes von diesen Schriften ergriffen und beeindruckt waren, und ich wollte, dass auch meine Gemeinde auf die gleiche Weise beeindruckt wird. Ich hoffte, das Neue Testament für die verschiedenen Menschen lebendig zu machen, für diejenigen die die Bibel nicht gelesen hatten, weil sie ihnen zu entfernt und irrelevant schien und für diejenigen, die die Bibel so oft gelesen hatten, dass sie sie für einen ,alten Hut‘ hielten.

Wenn Paulus aus Tharsus einen Brief schrieb, dann verstanden die Leute, an die er gerichtet war, den Brief augenblicklich. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Menschen, die den Propheten Jesaja predigen hörten, in der Bibliothek nachschlagen mussten, um die Predigt zu verstehen. Das war die grundlegende Voraussetzung, unter der ich arbeitete. Ich begann mit dem Neuen Testament in Griechisch, einer rauhen und schroffen Sprache, die nicht so klar in ihrer Grammatik ist. Ich schrieb eine Seite so nieder, wie ich meinte, dass sie für die Galater geklungen hatte. [5] The Message wurde über einem Zeitraum von neun Jahren Stück für Stück veröffentlicht. Das Neue Testament wurde 1998 veröffentlicht. Im Jahr 2000 kamen die hebräischen Propheten der Bibel hinzu. Das hebräische Pentateuch wurde 2001 vollendet. Die biblischen Geschichtsbücher wurden 2002 gedruckt. Die ganze Bibel wurde im gleichen Jahr veröffentlicht und folgte dem traditionellen protestantischen Kanon.“

https://en.wikipedia.org/wiki/Eugene_H._Peterson

Und das Wunderbare ist, dass viele Menschen, von denen man es nicht erwartet hätte, von dieser leuchtenden Übersetzung berührt wurden.

Im Juni 2002 hielten die „Navigators“ (das sind diejenigen Geistlichen, die hinter der Veröffentlichung der „The Message“ standen) eine Feierstunde ab, in der Videos mit Zeugnissen der Fangemeinde des Buches gezeigt wurden. Und der Sänger der Rockgruppe U2 schrieb: ,Sie haben die Musik des Wortes Gottes zum Klingen gebracht, von der ich meine, dass sie immer als Absicht bestanden hat. Es hat eine Reihe von Übersetzungen gegeben, einige wörtliche auch, aber keine, die ich je gelesen habe, spricht in einer Sprache, die die meine ist. Und dafür möchte ich Ihnen danken.‘

Eine ähnliche Wirkung gab es, als Mary Baker Eddy 1875 Wissenschaft und Gesundheit veröffentlichte. Die Menschen schrieben ihr, wie sich ihr Leben verändert hatte und wie die Heilige Schrift für sie lebendig geworden war. Die letzten 100 Seiten von Wissenschaft und Gesundheit bestehen aus Zeugnissen, die von denen geschrieben worden waren, die nur durch das Lesen des Buches geheilt worden sind. Und während der nächsten 141 Jahren hat dieser Fluss der Heilungen nicht nachgelassen.

Um diese erleuchtende Wirkung des umfassenderen Verständnisses von Gott geht es auch in dieser besonderen Lektion über die Seele. Sie erleuchtet uns alle. Das Verständnis von Gott als Seele scheint durch die ganze Lektion. Sie sammelt wundervolle Beispiele dafür, wie Seele durch die ganze Lektion am Werk ist - durch Mose, Elia, Jesus und Paulus. Und sie zeigt uns, wie der gleiche leuchtende Blitz auch für uns heute da ist, dort wo wir sind, können wir leuchten wie ein glitzernder Diamant. Freut euch drauf.

Der goldene Text: Jesaja 60: 1

KJV: Erhebe dich, leuchte, denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des Herren ist über dir aufgegangen.

MSG (The Message): Steh auf, Jerusalem! Erwache! Richte dein Angesicht zum Sonnenlicht. Gottes helle Herrlichkeit ist für dich aufgegangen.

NLT: Erhebe dich Jerusalem! Lass dein Licht so leuchten, dass es alle sehen! Denn die Herrlichkeit des Herren erhebt sich über dich.

AMP: Erhebe dich [aus Depression und Erschöpfung, in der dich die Umstände gefangen gehalten haben]! Leuchte (strahle in der Herrlichkeit des Herrn), denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des Herrn ist über dir aufgegangen!

Wechselseitiges Lesen Jesaja 60: 19-21 und Matthäus 5: 14-16 The Message (MSG)

Die Sonne soll dir nicht mehr bei Tag als Licht scheinen,

und der Glanz des Mondes soll dir nicht leuchten;

sondern der Herr wird dein ewiges Licht

und dein Gott wird dein Preis sein.

Deine Sonne wird nicht mehr untergehen

und dein Mond nicht mehr den Schein verlieren;

denn der Herr wird dein ewiges Licht sein,

und die Tage deines Leides sollen ein Ende haben.

Und dein ganzes Volk sollen nur Gerechte sein; sie werden das Erdreich für immer besitzen, ein Zweig meiner Pflanzung und ein Werk meiner Hände zu meiner Verherrlichung.

Mt. 5: 14-16 (The Message MSG)

„Hier kann man das auch so sagen: Ihr seid hier, um Licht zu sein, um die göttlichen Farben in der Welt hervorzubringen. Gott ist kein Geheimnis, dass man hüten müsste. Wir müssen damit öffentlich werden, so öffentlich wie eine Stadt auf dem Hügel. Wenn ich euch zum Fackelträger mache, dann glaubt ihr doch nicht, dass ich euch unter einen Scheffel verbergen werde, nicht wahr? Ich werde euch auf einen Leuchter setzen. Da ich euch nun auf einen Hügel gesetzt habe, auf einen Leuchter - leuchtet! Haltet ein offenes Haus; seid großherzig in eurem Leben. Indem ihr euch anderen öffnet, werdet ihr die Menschen dazu bringen, sich Gott zu öffnen, diesem großzügigen Vater im Himmel.“

Ich erinnere mich an einen bestimmten Ausflug zum Angeln mit meinem Vater an der Westküste Floridas in der Nähe von Ozello. Früh am Tag waren wir mit unserem Boot hinausgefahren zu einer der letzten Inseln kurz vor dem offenen Wasser des Golfs von Mexiko. Wir ankerten auf der Golfseite der kleinen Insel und gingen zum Angeln auf die andere Seite. Am frühen Nachmittag gingen wir zurück zu unserem Boot, aber das lag nun wegen der Ebbe auf dem Trockenen. Wir waren zwar in Sicherheit, konnten aber unser Boot nicht ins Wasser bringen, um zum Festland zu gelangen. Etwa gegen Mitternacht hatten wir dann so viel Wasser unter dem Kiel, dass wir uns auf den Heimweg machen konnten. Es war finstere Nacht, in der wir uns zwischen Inseln und Austernbänken und an Sandbänken vorbei in der schmalen Fahrrinne halten mussten. Oft musste ich ins Wasser steigen und das Boot mit hochgezogenem Motor wieder ins tiefe Wasser ziehen. Mein Vater und ich beteten und lauschten die ganze Zeit. Es ist erstaunlich, wie die Dunkelheit ein vertrautes Gebiet in ein unbekanntes Labyrinth verwandeln kann. Während ich betete, kam mir die Idee der unbeirrten Führung Gottes in den Sinn. Erinnert ihr euch auch an den Psalm, in dem es heißt: „... muss die Nacht auch Licht um mich sein.“ (Ps 139: 11) Es war zwei Uhr nachts. Plötzlich sah ich in dieser stockdunklen Nacht ein kleines Licht in einiger Entfernung. Ich sagte zu meinem Vater: „Lass uns auf das Licht zu fahren!“ Nach einer halben Stunde mit und ohne Motor - ich musste immer wieder waten und das Boot frei ziehen -, hatten wir das kleine Licht fast erreicht. Wir fuhren in eine kleine Anlegestelle - etwa 10 m breit -, und machten das Boot fest. Da kam ein Mann auf uns zu. Es war etwa 2:30 Uhr. Wir bedankten uns für sein kleines Licht in der Dunkelheit. Er sagte, dass er nicht schlafen konnte und aufgestanden war. Und das kleine Licht? Eine einfache 100 Watt Birne hing auf seiner Loggia. Aber das reichte. Er erklärte uns, dass wir nur etwa 200 m von der Stelle entfernt waren, wo unser Auto mit dem Bootsanhänger war. In der stockdunklen Nacht waren wir nur mit Gottes Führung etwa 8 km vorangekommen und 200 m von unserem Auto entfernt angekommen. Wenn wir auch ganz in der Nähe unseres Autos angekommen waren, so mussten wir doch auf dem Wasser noch eine Meile weiterfahren, um an die Landestelle zu kommen, wo unser Auto war. Der Mann, der dort jede Fahrrinne kannte, sprang zu uns ins Boot und brachte uns sicher zu unserem Landeplatz.

Ihr könnt euch denken, wie dankbar wir in dieser Nacht für das kleine Licht gewesen sind. Wie wichtig kann es für jemand sein, der in der Dunkelheit des sterblichen Daseins herumreist. Um dem Ruf des Meisters zu folgen: Leuchte! Wie es in einem Lied heißt: „Dieses, mein kleines Licht - ich werd‘ es leuchten lassen!“ Funkelnd!

https://www.youtube.com/watch?v=J2kDsqGeoLU

Abschnitt 1: Mose leuchtet im Licht des Herrn!

Im Zitat B1 aus Ps 84:12 heißt es: „Gott der Herr ist Sonne und Schild ...“ Warren Huff, der Geschäftsführer (Director) von CedarS und Herausgeber dieser metaphysischen Notizen, sagt: „Das heißt, mit Gott als eingebautem Sonnenschirm hat man keinen Schaden durch Sonnenbrand.“

Dieser Abschnitt berichtet uns von der wunderbaren Erfahrung Moses, der auf den Berg Sinai stieg, um die zehn Gebote zu empfangen. „Als Mose vom Berg Sinai herabstieg – die zwei Tafeln des Zeugnisses hatte Mose in seiner Hand, als er vom Berg herabstieg –, da wusste er nicht, dass die Haut seines Gesichts glänzte, weil Er mit ihm geredet hatte. Als Aaron und alle Kinder Israel Mose sahen, sieh, da glänzte die Haut seines Gesichts;“ (B3)

Zitat (B4) setzt den Gedanken fort: „Gott sei uns gnädig und segne uns; er lasse uns sein Angesicht leuchten,“ (Ps 67: 1) Habt Ihr jemals gesehen, wie jemand einen herrlichen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang beobachtet? Oft sind diese Menschen so von der überwältigenden Schönheit beeindruckt, dass sie sprachlos im reflektierten Licht baden. Das ist für mich ein kleiner Blick auf das Licht des Herrn, das in der Reflexion des Allmächtigen funkelt.

Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit in diesem Abschnitt verstärken diesen Eindruck von Gott als Sonne: „Sonne. Das Symbol für Seele, die den Menschen regiert — das Symbol für Wahrheit, Leben und Liebe.“ (S5 - 595: 1) Wenn man Gott als Ausgangspunkt des Lichts sieht und den Menschen als Reflexion dieses Lichts des Herrn, wie das Mose tat, dann erhebt uns das über die Annahme von einer Seele, die als kleiner Geist in uns wohnt.

Abschnitt 2: Elia und Jesus, die stille, sanfte Stimme, die ruft: Schweig und verstumme.

Oh, welch ein Abschnitt! Das ist ja wie ein Konzert mit zwei Künstlern. Elia mit der „leisen, stillen Stimme“ und Jesus mit „Friede, sei still“ (beides nach der KJV). Wie passt dieses Thema von Gottes Stille und Frieden, das das Chaos beendet, in unsere Vorstellung von der Seele, die im Universum hervorleuchtet? Nun, dann werden wir uns einmal Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit ansehen.

(S10) S. 559: 8-12 „Die „stille, sanfte Stimme“* des wissenschaftlichen Gedankens reicht über Land und Meer bis in die entferntesten Winkel der Erde. Die unhörbare Stimme der Wahrheit ist für das menschliche Gemüt, als ob „ein Löwe brüllt“. Sie wird in der Wüste und an dunklen Orten der Furcht gehört.“

(S11) S. 96:9, „Die dunkelste Stunde geht der Dämmerung voraus.“ „Diese materielle Welt wird schon jetzt zum Schauplatz widerstreitender Gewalten. Auf der einen Seite wird es Disharmonie und Schrecken geben; auf der anderen Seite werden Wissenschaft und Friede sein.“

Auf der Seite Der Mutterkirche TMC Youth gab es in dieser Woche einen schönen Beitrag, eine Antwort auf die Frage: Ist Gott wirklich? Wenn Dinge völlig außer Kontrolle geraten und das Chaos zu regieren scheint, kann man doch eine Antwort auf diese Frage finden. Da geht nichts über persönliche Erfahrungen. Jennifer McLauwlin, Praktikerin und Verlegerin der Werke Mary Baker Eddys, beschreibt da eine eigene Erfahrung aus ihrer Studentenzeit. Jen schrieb: „Ja, Gott ist wirklich. (Und völlig gut.) Aber die wichtigere Frage ist: Welche Rolle spielt das? Was bedeutet es für dich? In meinem 2. Studienjahr war ich noch überzeugt, dass es keinen Gott gibt. Obwohl ich durch die Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft gegangen war, war das Leben zu dieser Zeit sehr schwierig: ein als unheilbar diagnostiziertes Gesundheitsproblem, Eltern in Scheidung, aufreibende Zusammenarbeit, schwierige Vorlesungen, keine Freunde. Kurz gesagt, ich fühlte mich miserabel, und ich schob alles darauf, dass es wohl keinen Gott gebe. Etwa 6 Monate verbrachte ich in diesem Zustand. Aber dann, aus purer Verzweiflung und nach einer Woche Krankheit, rief ich eine Ausüberin der Christlichen Wissenschaft an. Sie forderte mich auf, zu überlegen, wofür ich dankbar sein und was ich deshalb unternehmen könnte. Zunächst wehrte ich mich dagegen, weil ich meinte, dass das schwach sei. Aber nach einige Tagen erkannte ich den Wert solchen Denkens und wie sich dadurch meine Aussichten insgesamt ändern. Ich begriff, wie sehr ich Gott danken kann, und so änderte sich alles. Ja, wirklich alles. Ich war eine Woche krank im Bett gewesen, und nach dem Telefongespräch mit der Ausüberin war ich geheilt und konnte aufstehen. Ich bekam Freude an meinen Vorlesungen; die Zusammenarbeit verbesserte sich. Die Scheidung meiner Eltern geschah im Einvernehmen (und war richtig). Und einige Jahre danach wurde ich durch christlich-wissenschaftliches Gebet von der angeblich „unheilbaren“ Krankheit geheilt. Ich habe Hunderte von noch überzeugenderen Beweisen von Gottes Gegenwart und Güte erlebt.

Nun, ich bin heute völlig davon überzeugt, dass Gott wirklich ist. Was macht mich so sicher? Nun, das ist ein Gefühl. Es ist die Gewissheit der Güte, der Wärme, der Liebe. Ich weiß einfach, dass Gott da ist. Ich fühle mich Gott am nächsten, wenn ich so still bin, dass ich Seine Stimme hören kann. Manchmal hat mich diese sanfte Stimme zu etwas geführt, das mich staunen ließ und manchmal davon zurückgehalten, etwas Törichtes zu tun. Gott spricht immer zu uns - es ist die Frage, ob wir zuhören. Sind wir bereit, uns von menschlichem Willen und menschlichem Planen zu trennen und auf Gottes gute, führende Stimme zu hören? Welche Güte in deinem Leben weist auf die Tatsache hin, dass Gott wirklich ist?“

http://time4thinkers.com/how-do-we-know-god-is-real/

Abschnitt 3: Das glitzernde Glühen, ein Schimmer von der Unsterblichkeit der Seele?

OK, was ist dieses Glitzern, dieses Glühen, dieses Licht der Seele? Ist es nicht ein Schimmern, ein Augenblick der Ewigkeit oder das geistige Gesetz des Universums. das da hindurch scheint? In diesem Abschnitt ermächtigt Jesus seine Jünger zu heilen. Er ermutigt sie, die falsche sterbliche Vorstellung vom Dasein zu leugnen, das Kreuz auf sich zu nehmen und ihm zu folgen. Wohin führte er sie? Was hat er ihnen gezeigt? Elia und Mose. Elia hat im neunten Jahrhundert vor Christus gelebt. Nach einigen Gelehrten wurde Mose im Jahr 1393 vor Christus geboren. Andere behaupten, dass er 1500 v. Chr. lebte. Nach Jesus richtet sich die christliche Zeitrechnung. Also muss er um das Jahr „0“ herum geboren sein. Gibt es da nicht ein besonderes Leuchten der Unsterblichkeit, ein Leben, das nicht durch körperliches Dasein begrenzt ist? Auf jeden Fall etwas zum Nachdenken.

Zitat (B12) lautet: „Er rief die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle Dämonen und dass sie Krankheiten heilen konnten, und sandte sie aus, um das Reich Gottes zu predigen und die Kranken zu heilen. ... Dann sagte er zu ihnen allen: »Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz täglich auf sich und folge mir. ... Und es geschah etwa acht Tage nach diesen Reden, dass er Petrus, Johannes und Jakobus mit sich nahm und auf einen Berg stieg, um zu beten. Und als er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichts, und sein Gewand wurde weiß und glänzte. Und sieh, zwei Männer redeten mit ihm, das waren Mose und Elia.“ (Lk 9: 1, 2, 23, 28-30, 32-35)

Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit erklären weiterhin den Grund für unser unsterbliches Glühen: „Nur wenn wir den falschen Begriff von Seele verlieren, können wir die ewige Entfaltung des Lebens als die ans Licht gebrachte Unsterblichkeit erlangen.“ (S19, 335: 22)

„Die Sterblichen müssen Jesu Worten und seinen Demonstrationen folgen, die das Fleisch beherrschen. ... Das vollkommene und unendliche Gemüt, auf den Thron erhoben, ist der Himmel. ... Der Mensch ist die Idee des Geistes; er spiegelt die beseligende Gegenwart wider, die das Universum mit Licht erleuchtet. Der Mensch ist unsterblich, geistig. Er steht über der Sünde oder der Gebrechlichkeit. Er schreitet nicht über die Grenzen der Zeit in die unermessliche Ewigkeit des Lebens, sondern er besteht zugleich mit Gott und dem Universum.“ (S20, 266: 25-26, 29)

Abschnitt 4: In einem blitzartigen Aufleuchten wird aus Saulus ein Paulus! Und die Welt ist nicht mehr die gleiche!

Wie mächtig ist doch das Licht des Christus! Was passierte, als aus Saulus von Tarsus der Apostel Paulus wurde? [Apg. 9 (B13)] Wir lesen in der Apostelgeschichte, dass Saulus von Tarsus, ein strenggläubiger Jude, alles tat, um die Bewegung derer, die Christus Jesus nachfolgten, niederzumachen. Er war dem, was er für einen göttlichen Auftrag hielt, voll ergeben. So zum Beispiel als Stephanus gemartert [und getötet] wurde (Apg. 7), „da stürmten [sie] einmütig auf ihn [Stephanus] ein, stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider zu den Füßen eines jungen Mannes ab, der Saulus hieß.“ „Saulus aber hatte seiner Hinrichtung zugestimmt.“ (Apg 8) „Aber Saulus wütete gegen die Gemeinde, ging reihum in die Häuser, schleppte Männer und Frauen fort und ließ sie ins Gefängnis bringen.“ Und im Kapitel 22 sagt er selber: „ ... ich habe diesen Weg verfolgt bis an den Tod. Ich band sie und übergab sie ins Gefängnis, Männer und Frauen; der Hohepriester und der ganze Rat der Ältesten können das bezeugen, von denen ich auch Briefe an die Brüder bekam und nach Damaskus reiste, um auch die, welche dort waren, gebunden nach Jerusalem zu führen, damit sie bestraft würden.“

Diese Christenverfolgung, die durch seine eigene Aussage in der Apostelgeschichte geschildert wird, war rücksichtslos. Er war aber ehrlich überzeugt, Jehovas Willen zu tun. Und er verfolgte sie auch „bis in die fremden Städte.“ (Apg. 26: 11) Später schrieb er im Brief an die Galater: „Ihr habt ja von meinem Lebenswandel einst im Judentum gehört, wie ich die Gemeinde Gottes über die Maßen verfolgte und sie zerstörte.“ (Gal 1: 13) Die schrecklichen Erinnerungen an diese teuflischen Überfälle blieben ihm bis ans Ende seines Lebens erhalten. ( s.a. 1. Kor 15:9, Eph 3: 8, 1. Tim 1: 15)

Aber wir wissen auch, dass Paulus‘ Bemühungen, die Christen auf der Erde auszurotten, einen radikalen Wandel erfuhren. Und der Bericht über dieses Geschehen ist so erstaunlich wie inspirierend. Wie ist es mit dem Lichtblitz, der ihn erblinden ließ? Mrs. Eddy schreibt über die Erfahrung des Paulus: „Als die Wahrheit ihm zum ersten Mal in der Wissenschaft erschien, wurde Paulus mit Blindheit geschlagen und er fühlte seine Blindheit; aber bald befähigte ihn geistiges Licht, dem Beispiel und den Lehren Jesu

zu folgen, indem er die Kranken heilte und das Christentum in Kleinasien, Griechenland und selbst im kaiserlichen Rom predigte.“ (S23, 324: 21)

„Es ist die Erleuchtung des geistigen Verständnisses, das die Fähigkeit der Seele und nicht die des materiellen Sinnes demonstriert. Dieser Seelen-Sinn kommt zum menschlichen Gemüt, wenn letzteres dem göttlichen Gemüt weicht.“ (S25, 85:2)

Ich glaube, für uns alle besteht Hoffnung! Für die Macht unseres allmächtigen Herrn und Gottes gibt es keine Hindernisse, um uns alle ins Licht zu bringen.

Abschnitt 5: „Das Licht ist geistiges Leben ..., das das Licht der Menschen ist.“

Die Richtung des Lichts ... Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt...Steh auf Jerusalem, erwache! Richte dein Angesicht zum Sonnenlicht! Gottes helle Herrlichkeit ist aufgegangen über dir. „Ihr seid das Licht der Welt ... lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ „Gott der Herr ist Sonne und Schild ...“ Als sie Mose sahen, da glänzte die Haut seines Gesichts. „Sonne. Das Symbol für Seele, die den Menschen regiert.“

...

Die Heilung, durch die meine Familie zur Christlichen Wissenschaft kam, geschah 1919. Im Alter von 18 Monaten erkrankte meine Mutter an einem Fieber, das der Arzt für tödlich hielt. Er sagte meiner Großmutter, dass ihr kleines Mädchen, falls es die Nacht überleben sollte, niemals laufen können werde. Damals dachte meine Großmutter an eine tschechische Einwanderin, rief sie an und bat um Gebet. Diese Frau besaß ein Exemplar von Wissenschaft und Gesundheit. Meine Mutter starb nicht, sie wurde auch nicht behindert, sie wurde geheilt. Wie dankbar muss meine Großmutter für diese neue Schülerin der Christlichen Wissenschaft gewesen sein, die bereit war, ihr kleines Licht leuchten zu lassen. Die Dunkelheit der Hoffnungslosigkeit wurde mit dem Licht der Hoffnung und der Heilung zerstreut. Dieses kleine Licht!

Oft denke ich auch daran, wie mein Vater und ich in der Nacht durch das Wirrwarr kleiner Kanäle und Inseln am Golf von Mexiko nach Hause fanden. Die Führung unseres Vaters und ein Mann, der mitten in der Nacht eine 100 Watt Birne leuchten ließ, brachten uns sicher nach Hause. Dieses kleine Licht!

Eine gute Bekannte, Sarah Hedin, arbeitete vor einigen Jahren als Purserette auf einem Rückflug von Los Angeles nach London. Mit einem Teil der Besatzung hatte sie eine Ruhepause in den Ruheräumen für die Besatzung im hinteren Teil der Boing 747. Plötzlich geriet das Flugzeug, wie Sarah sagte, in einen Bereich schwerer Turbulenz. Es begann heftig herumzutanzen. Und es schien immer schlimmer und lauter zu werden. Sarah begann ernsthaft zu beten. Sie dachte an Mrs. Eddys Gedicht, das wir als Lied 207 kennen, „Kraft, Freude Friede, holde Gegenwart.“ Sie fühlte und lebte jedes Wort. „Oh, zarte Gegenwart, FRIEDE und FREUDE und KRAFT.“ (Nach dem englischen Original) Jede dieser Ideen breitete sich über ihr ganzes Denken aus und überdeckte den groben Tanz des Flugzeugs. Plötzlich sackte das Flugzeug durch, und Sarah hatte ein Gefühl des Loslassens. Als Sarah sich um ihre Kollegen kümmerte und sie beruhigte, kam das Flugzeug aus der Turbulenz heraus. Ein wenig später sagte eine jüngere Stewardess zu ihr: „Ich hatte richtig Angst, aber als ich Dein Lächeln sah, war alles OK.“ Sarah erzählte mir später: „Ich glaube, dieses Lächeln waren die Engelsgedanken des Friedens und der Freude und der Kraft, die durch mich hindurch drangen.“

Ich hätte Sarahs Gesicht sehen mögen, als sie diese Wahrheiten bewegte. Dieses kleine Licht. Lied Nr. 51 aus dem Liederbuch der Christlichen Wissenschaft sagt uns:

„Sein höchstes Kunstwerk ist der Mensch, Das laut den Schöpfer preist;

Denn in ihm spiegelt herrlich sich Des Schöpfers eig’ner Geist.“

Ich hätte gerne Moses Gesicht gesehen, als er vom Berg herab kam. Ich hätte auch gerne Elias Gesicht gesehen, als er im Eingang der Höhle stand. Ich hätte gerne Jesu Gesicht gesehen, als er mit Mose und Elia sprach. Ich hätte auch gerne Paulus Gesicht gesehen, als Ananias mit ihm über Jesus sprach.

Schließlich hat jeder von ihnen der Seele klares Licht reflektiert, und das können wir auch. So freue ich mich nun auf unser nächstes Zusammentreffen, denn ich weiß, dass wenn wir uns das nächste Mal sehen, dein kleines Licht leuchtet. Ich wette, du wirst richtig funkeln!

[ALLEN SPENDERN SEI FÜR IHRE KOSTBAREN GABEN GEDANKT!]

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch mittwochs in einer freien Übersetzung - dank Manfred auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now” Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/) anklickst.]

[Für Spenden sind wir immer sehr dankbar! Online oder per Telefon (+1 636 394 6162) oder per Post ( US- Scheck): CedarS Office, 1314 Parkview Valley Dr, Ballwin, MO 63011]

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